Chronik Termine Kontakt Regelwerk Links Dartführer

Besucher: WEBCounter by
GOWEB
 
 
 

DDV - Deutscher Dart-Verband e.V. 

 

   

  Home
  Archiv
Turnier|Archiv
Archiv der DDV-Ranglistenturniere aus der Saison 2007/2008:

 
Berlin Hamburg Marl German Gold Cup Dortmund Open
Deutsche Meisterschaft German Open Vilsbiburg German Masters
Durch das Anklicken der Turniere gelangt man zu den entsprechenden Beiträgen

Kurzbericht der ddz:

Spielpläne:

Seyler jubelt in Berlin über Comeback, Leßmeister gewinnt erstes DDV-Einzel

In Berlin konnte er endlich wieder jubeln! Das DDV-RLT am 15./16. September 2007 eröffnete nicht nur die DDV-Ranglistensaison 07/08 sondern bot auch eine perfekte Bühne für das Comeback von Ex-DDV-Nr. 1 Tomas Shorty Seyler. Am Samstag gelang ihm zunächst im Herreneinzel der Titelgewinn mit einem Finalsieg über Karsten Koch, am Sonntag setzte er gemeinsam mit Andree Welge noch eins drauf und gewann auch den Doppeltitel im Endspiel gegen Martin Degel und Wolfgang Piegsa. Bei den Damen holte Monique Leßmeister ihren 1. DDV-Einzeltitel mit einem Erfolg gegen Daniela Groh. Das Damendoppel gewannen Christina Oelke und Michelle Sossong vor Bianca Bober und Andrea Viebrock. Bei der Jugend holte Robin Tuchel den Titel vor Marcel Hausotter, Jenny Lieverkus siegte vor Asaria Hintzsche-Oehme. Neue Over-40-Meister wurden Michael Nett vor Andreas Kröckel und Bianka Strauch vor Angelika Behrens.

Tomas Seyler und Monique Leßmeister gewannen die Einzeltitel in Berlin

DDV-Nr. 1 Michael Rosenauer nicht am Start
Mit 280 Herren und 75 Damen in den Einzeldisziplinen am Samstag gab es einen Teilnehmerrückgang von 6,1 %, mit dem der Ausrichter wohl leben konnte. Im Herreneinzel hatten aus den Top-16 neben DDV-Nr. 1 Michael Rosenauer nur Jyhan Artut und Markus Hawlitzky nicht gemeldet.

Von den gesetzten Spielern unterlag mit Andreas zum Felde der Turniersieger des Jahres 2004 im Siegerfinale gegen Markus Koehler (Berlin) und im Loserfinale gegen Uwe Bügler (Ginnheim), womit er draußen war. Volker Pfeiffer hatte bereits in Runde 2 gegen Rene van Dinter verloren und schied wenig später gegen Tony Barlow (Hamburg) endgültig aus.

Michael Nett unterlag erst gegen Alexander Daub (Alzey) und dann im Gruppenfinale gegen Rainer Umlauf (Munster). Jörg Goga verlor 3 Mal gegen Frank Gansen (Berlin) und Wolfgang Piegsa  unterlag 3 Mal gegen Heinfried Hepe (Essen).

Besonders dramatisch war die Gruppe 19, wo DDV-Nr. 3 Marko Puls im Boardhalbfinale gegen Ex-DDV-Nr. 1 Tomas Seyler unterlag. Shorty war nach der völlig verkorksten Vorsaison auf Platz 32 abgestürzt und daher nicht gesetzt. Auch im Boardfinale konnte Shorty sich mit 3:1 durchsetzen und damit einen der Top-Favoriten ausschalten.

Unter den Letzten 32 machte der Bremer Johann Poggemann auf sich aufmerksam, als er den starken Berliner Frank Gansen mit 3:2 bezwang. Von den Gesetzten schied hier einzig Ex-Jugend-Nr. 1 Kevin Münch mit 0:3 gegen Raimund Mierswa aus dem niedersächsischen Fallersleben aus.

Im Achtelfinale gab es dann 6 Duelle von gesetzten gegen ungesetzte Spieler, ein Duell zweier Seeds und den Vergleich zweier Ungesetzter. Bei Letzterem unterlag der Neu-Mülheimer Chris Schneisgen gegen den Hochkaräter Tomas Seyler, nachdem er sich zuvor u.a. gegen Sven Oliver Beute aus Walldorf durchgesetzt hatte.

Vier Seeds erwischte es allerdings doch in diesem Achtelfinale: Der an 1 gesetzte Andreas Kröckel unterlag 1:3 gegen den Dresdner Rene Pohl und auch der an 3 gesetzte Andree Welge musste sich nach einem 2:3 gegen Heinfried Hepe verabschieden. Stephan Schneider unterlag mit 2:3 gegen Markus Koehler (Berlin). Das Duell der Gesetzten gewann Andre Hoy mit 3:2 gegen den Vorjahres Zweiten Johann Honner.

Platz 3 im Herreneinzel belegten Andree Welge und der Dresdner Rene Pohl

Dresdner Rene Pohl spielte ein starkes Turnier
Im Viertelfinale trafen mit Karsten Koch und Colin Rice zwei Vereinskameraden aufeinander, wobei sich Karsten mit zweimal 2:1 durchsetzte. Das 2. Duell zweier gesetzter Spieler gewann Andree Welge mit zweimal 2:0 gegen Chris Werner.

Der Dresdner Rene Pohl bewies im Vergleich der Ungesetzten gegen Markus Köhler erneut seine Klasse und siegte mit 2 Mal 2:1. Shorty Seyler schließlich zog mit seinem 2:0 und 2:1 gegen Andre Hoy in sein erstes Halbfinale seit Oktober 2005 ein.

Dort traf Shorty auf seinen Doppelpartner Andree Welge und konnte sich in 2 Sets mit 2:0 und 2:1 durchsetzen. Das Parallelspiel zwischen Rene Pohl und Vorjahressieger Karsten Koch stand auf Messers Schneide. Nach allen 9 gespielten Legs gewann schließlich doch Karsten.

Das Finale wurde dann von Sven Hellberg gecallt. Nach verhaltenem Start, bei dem Karsten Koch im 1. Leg 3 Darts auf Doppel vergab und Tomas Seyler zum 24-Darter zumachte, nahm man im 2. Leg Fahrt auf. Karsten glich mit einem 16-Darter aus als Tomas auf Tops stand. Das Set ging dann aber mit einem sauberen 13-Darter doch an Tomas. Mit 19 Darts startete Karsten das 2. Set, welches Shorty mit 22 Pfeilen ausglich. Nach 12 Darts stand Karsten dann in Leg 3 auf 56 Rest, bustete diese aber und Shorty holte Leg und Set in 15 Pfeilen.

Set 3 startete mit mehreren vergebenen Darts auf Doppel von Karsten, was Shorty zum 19-Darter nutzte. Karsten glich in 22 Darts aus, doch mit dem 2. Matchdart machte Shorty dann das 3. Leg zum dreifachen 2:1 Sieg und damit zum ersten Titelgewinn seit genau 28 Monaten dicht. Karsten vergab einfach zu viele Checkdarts um seinen Titel verteidigen zu können. Auch die Averages von 25.77 für Tomas Seyler und 26.10 für Karsten Koch zeigen wie eng dieses Match war.

Vorjahressieger Karsten Koch unterlag im Herrenfinale gegen Tomas Seyler

Junge Damen sind stark auf dem Vormarsch
Auch das Dameneinzel wurde am Samstag gespielt. Aus den Top-8 des DDV fehlten nur Heike Ernst und Trixi Kröckel. Astrid Kamm schied nach der Auftaktniederlage gegen Heike Siemering (Nienburg) und einer weiteren in der Loserrunde gegen Vanessa Gremme (Rheine) vor dem Gruppenfinale aus. Auch für Nicole Hartmann war das Turnier nach 2 Niederlagen in der Gruppe gegen die starke Wuppertalerin Katja Büchner zu Ende.

Die an 2 gesetzte Michelle Sossong hatte ihr Gruppenfinale nach einer 1:3 Erstrundenniederlage gegen Sabine Schmidtke (Flensburg) nur über die Loserrunde erreicht, siegte dort aber 3:1 und 3:2 gegen die gleiche Spielerin. Die frisch vermählte Bianca Bober (früher: Ehlen) hatte das Gruppenfinale über die Siegerrunde erreicht, musste sich hier aber 1:3 und 0:3 gegen Nermin Wilke (Hannover), die 2004 die German Masters gewonnen hat, geschlagen geben.

Nur 3 gesetzte Spielerinnen standen dann im Viertelfinale, womit es zwangsläufig zum Treffen zweier Ungesetzter kam. Hier setzte sich Claudia Papendick (Köln) 3:1 gegen Cornelia Sprenger durch, die so beste Berlinerin wurde. Während mit Michelle Sossong und Monique Leßmeister, die jeweils 3:1 gegen Benita Göbel bzw. Nermin Wilke siegten, die Setznummern 2 und 3 das Halbfinale erreichen konnten, schied die Ranglistenführende Bianka Strauch überraschend 0:3 gegen die Masters Zweite Daniela Groh aus.

Im Halbfinale setzte sich Daniela Groh dann auch gegen Claudia Papendick, die ein starkes Turnier gespielt hatte, mit 2:0, 0:2 und 2:1 durch. Michelle Sossong gewann im anderen Halbfinale Set 1 mit 2:1, musste die nächsten beiden aber jeweils mit 0:2 an Monique Leßmeister abgeben.

Damit standen in Berlin zwei gleichermaßen junge wie hochtalentierte Spielerinnen mit großem Potential im Endspiel. Daniela Groh gewann den 1. Set in 28 und 20 Darts, wobei Monique Leßmeister zwischenzeitlich in 26 Pfeilen ausgeglichen hatte. Set 2 ging in 20 und 28 Darts an Monique zum Setausgleich. Im 3. Set stand Daniela jeweils auf Doppel, als Monique in 25 und 26 Darts zum Titelgewinn dichtmachte.

Damit gewann Monique gleich in ihrem ersten Einzelfinale ihren ersten DDV-Titel. Sie spielte dabei einen Average von 19.51. Daniela stand zuletzt bei der German Masters in ihrem ersten Einzelfinale auf DDV-Ebene, musste sich aber erneut mit dem Vizetitel (Average 19.20) zufrieden geben. Dennoch ist sie so etwas wie der momentane Shooting-Star schlechthin bei den Damen.

Gegen Daniela Groh holte Monique Leßmeister im Finale ihren 1. DDV-Einzeltitel

Robin Tuchel gewinnt das Jungeneinzel
Unter den 32 Teilnehmern am Turnier der männlichen Jugend waren immerhin 8 der ersten 11 in der DDV-Rangliste. Allerdings fehlten u.a. die Nr. 1 Daniel Zygla und die Nr. 4 Alex Daub. Man spielte in zwei Doppel-KO-Gruppen. In der ersten unterlag Jungen-Nr. 2 Alexander Glatthorn bereits in Runde 2 mit 1:3 gegen Jan Waldau (Neuhoff). Wenig später kam das endgültige Aus mit einem 1:2 gegen Christian Sehring (Diedersen) in der Loserrunde.

In der anderen Gruppe unterlag Björn-Lars Schnelle  in Runde 1 mit 1:3 gegen Julian Kasperczak (Recklinghausen) und dann gleich wieder 1:2 gegen Daniel Locker (Essen). Aber auch Alexander Hamacher musste nach knappen Niederlagen gegen Alex Sonnenberg (Köln) und Julian Kasperczak Abschied vom Turnier nehmen.

Im Halbfinale gewann Setznummer 2 Robin Tuchel 3:1 gegen Alex Sonnenberg, während Marcel Hausotter (Berlin) zunächst 0:3 gegen den aus der Loserrunde kommenden Joschi Back (Walldorf) unterlag, bevor er mit dem anschließenden 3:1 ins Turnierfinale einzog.

Im Endspiel kam Marcel Hausotter zunächst nicht ins Match und Robin Tuchel gewann Set 1 klar in zweimal 19 Darts. Doch Set 2 ging dann in 19 und 21 Pfeilen zum Setausgleich an Marcel. Im 3. Set dominierte dann wieder Robin deutlich und erspielte sich den Titel mit 22 und 21 Pfeilen. Die Averages des Finales lagen bei starken 23.96 für Robin und bei 18.09 für Marcel.

Nach Platz 2 im Vorjahr gewann Robin Tuchel diesmal bei den Jungen vor Marcel Hausotter

Jenny Lieverkus ist eine echte Seriensiegerin
Auch das Mädchenturnier war stark besetzt, von den 14 gemeldeten Spielerinnen kamen 7 aus den DDV-Top-9. Klar, dass es im Doppel-KO-Tableau zu frühen Top-Partien kam. Dabei unterlag u.a. Sarah Neubauer in Runde 2 mit 1:3 gegen Isabelle Wendel (Berlin) und dann auf der Loserseite 0:2 gegen Viola Schreiner.

In der anderen Gruppe verlor Britta Lederbogen in Runde 3 mit 0:3 gegen die Challenge-Cup-Finalistin Sarah Grosse und danach im Loserfinale 1:2 gegen DDV-Nr. 1 Jenny Lieverkus. Überraschend hoch hatte Jenny zuvor das Siegerfinale gegen Sarah Grosse mit 0:3 verloren.

Doch im Halbfinale, das zugleich Gruppenfinale war, drehte Jenny den Spieß dann um und gewann die notwendigen 2 Matches mit 3:0 und 3:1 gegen Sarah Grosse (Berlin). Im anderen Halbfinale setzte sich Asaria Hintzsche-Oehme glatt mit 3:0 gegen Viola Schreiner durch.

Damit standen die Mädchen-Nummern 1 und 2, die zuletzt zusammen Jugend-Europameisterinnen geworden waren, im Endspiel. Die beiden machten ein wirklich gutes Match, das Jenny mit 2 Mal 2:0 in 28, 29, 25 und 32 Darts gewann. Asaria hatte in allen 4 Legs auf Check gestanden, was auch die eng zusammen liegenden Averages von 17.73 für Jenny und 16.87 für Asaria belegen. Die Wuppertalern entpuppt sich immer mehr zur Seriensiegerin, hat sie doch innerhalb eines Jahres sage und schreibe 8 DDV-RLTs gewonnen!

Ihren 8. DDV-Einzeltitel in einem Jahr gewann Jenny Lieverkus gegen Asaria Hintzsche-Oehme

Shorty Seyler schafft mit Andree Welge sogar das Double
Bei den Deutschen Doppelmeisterschaften gingen am Sonntag 105 Herren- und 30 Damendoppel an den Start, womit die Beteiligung um 9,4% schwächer war als im Vorjahr. Im Herrendoppel spielten die Vorjahressieger Lewandowski/Münch diesmal mit anderen Partnern zusammen. Die beiden Top-Doppel Koch/Puls sowie Kröckel/Rice mussten in Berlin jeweils kurzfristig auf einen Partner verzichten, so dass sich Karsten Koch und Colin Rice zusammentaten.

Doch Koch/Rice verloren gleich ihr zweites Spiel gegen die Saarländer H.Flück/Gabriel. Im Loserhalbfinale schieden die beiden dann gegen Berlins Gansen/Neef endgültig aus. Meister Andreas Lewandowski schied mit seinen neuen Essener Partner Uwe Lehnert im Siegerfinale gegen die Münchner Degel/Piegsa und anschließend im Loserfinale gegen Berlins Pfützenreuter/Schober aus.

Mit Kevin Münch spielte die andere Hälfte des letzt jährigen Meisters diesmal mit Sven Flück zusammen. Die beiden mussten sich erst im Viertelfinale mit 2:1, 1:2 und 1:2 denkbar knapp gegen Honner/Senses geschlagen geben. Ebenfalls über alle 3 Sets mussten hier Degel/Piegsa gehen, ehe sie Adamczuk/Krause (Berlin) geschlagen hatten.

In 2 Sets siegten Goga/Nett gegen Martens/Pfeiffer, womit Letztgenannte wie im Vorjahr Fünfte wurden. Auch die Mülheimer Juwig/Schneisgen erreichten einen starken 5. Platz, als sie gegen die Vortagssieger- und Dritten Seyler/Welge in 2 Sets unterlagen.

Im 1. Halbfinale standen dann 4 sehr erfahrene Doppel. Seyler/Welge spielten bei ihrem 2:1, 1:2 und 2:1 gegen Honner/Senses alle neun Legs aus, bevor sie im Finale standen. Degel/Piegsa waren mit ihrem 2:0 und 2:1 1m 2. Halbfinale gegen Goga/Nett schon eher fertig.

Im Endspiel gingen Seyler/Welge mit einem 24-Darter in Führung. Dann mussten die Bremer Leg 2 aber in 17 Pfeilen an die Münchner Degel/Piegsa abgeben. Doch die Bremer holten das 1. Set in anschließenden 21 Darts.

Die Münchner gingen in Set 2 mit einem 20-Darter in Führung, doch mit 19 und 20 Darts sicherten sich Seyler/Welge dann auch Set 2. Im 3. Set gingen Degel/Piegsa wieder mit 20 Darts in Führung, doch Seyler/Welge drehten auch dieses Set mit 17 und 18 Darts um und hatten damit den Titel gewonnen. Wie im Einzelfinale war es beim dreifachen 2:1 sehr eng, was auch die Averages von 25.39 für die Bremer und 25.26 für die Münchener nachweisen. Für Shorty Seyler war das Berliner Double ein perfektes Comeback.

Tomas Seyler und Andree Welge gewannen den Doppeltitel (Archivfoto)

Oelke und Sossong im Doppel eine echte Macht
Stark in den Vordergrund haben sich im Doppel spätestens in der vergangenen Saison Michelle Sossong und Christiane Oelke, die inzwischen auf Platz 2 der Doppelrangliste zu finden sind und so gut wie immer weit vorn platziert sind.

Auch diesmal waren die beiden stark und gewannen im Halbfinale gegen die inzwischen auch schon recht erfolgreichen Münch/Papendick mit 2:0 und 2:1. Strauch/Schuhmacher unterlagen in ihrem Siegerfinale gegen die Bremerinnen Bober/Viebrock und schieden dann im Loserfinale recht überraschend gegen die Rheinländerinnen Brückmann/Heitmann aus. Die Vorjahres Dritten Müller/zum Felde hatten im Viertelfinale 3:0 gegen Leßmeister/Plöckl gewonnen und holten im Halbfinale das 1. Set mit 2:1 gegen Bober/Viebrock. Doch am Ende mussten sie die nächsten Sets 0:2 und 1:2 abgeben.

Im Finale waren Oelke/Sossong favorisiert und wurden dieser Rolle auch voll gerecht. Zwar ging das 1. Set nach einem 30-Darter noch mit 31 und 30 Darts an Bober/Viebrock, doch Set 2 holte man sich klar in 33 und 27 Pfeilen. Im 3. Set gingen die Bremerinnen mit 31 Pfeilen in Führung, doch Oelke/Sossong glichen in 29 Pfeilen aus, nachdem Bober/Viebrock schon Matchdarts hatten.

Doch als die Bremerinnen diese verpassten und die Bochumerinnen zum 29-Darter checkten, ging bei Bober/Viebrock dann nicht mehr viel. Man hatte einen gut dreistelligen Rest, als Oelke/Sossong mit einem 27-Darter zum Titelgewinn dichtmachten. Die Siegerinnen lagen auch bei den Averages mit 16.34 gegenüber 14.83 klar vorn.

Christina Oelke und Michelle Sossong waren die Siegerinnen im Damendoppel

Over-40-DM weckte darterische Erinnerungen
Bereits am Freitagabend hatten die Over-40-Einzelmeisterschaften begonnen. Erstmals ging DDV-Nr. 2 Andy Kröckel an den Start und gewann seine Gruppe über die Loserrunde. Im Halbfinale konnte sich Andy dann auch gegen Andi zum Felde durchsetzen, der im Vorjahr im Finale gestanden hatte. Das andere Halbfinale gewann Michael Nett gegen Jörg Goga. Beide Spieler waren aus der Gewinnerrunde gekommen.

Im Endspiel ging Michael Nett in 20 und 16 Pfeilen mit 2:0 in Führung, doch Andreas Kröckel drehte das Ergebnis mit 16, 14 und 21 Darts auf 3:2 für sich um. Die letzten beiden Legs gingen dann allerdings wieder in 22 und 19 Darts an Michael, der damit zum 2. Mal nach dem Jahr 2000 Deutscher-Over-40-Meister wurde (Averages: Nett 25.16 - Kröckel 25.52).

Bei den Damen durfte Bianka Strauch erstmals an der Over-40-DM teilnehmen ... und sie freute sich riesig drauf (wie uns Sonja Fey verriet). Bianka marschierte dann auch durch die Gewinnerrunde bis ins Finale, wo sie auf Angelika Behrens traf, die im Loserfinale in einem Berliner Duell gegen Anne Willkomm gesiegt hatte.

Bereits vor 17 Jahren war Angelika einmal Deutsche Vizemeisterin im Doppel gewesen. Over-40-Meisterin wurde allerdings dann im Finale Bianka Strauch, die damit ihrer Sammlung einen der letzten noch fehlenden nationalen Titel beifügte.

Die ddz bedankt sich für die ausgezeichnete Unterstützung vor während und nach dem Turnier ganz besonders bei Inke Gesdorf, Anne Willkomm, Catalina & Alex, Jürgen Vollbrecht, Fred Schöneboom, Uli Bauer, Nico Lange und allen anderen fleißigen Berliner Helfern.

Michael Nett und Bianka Strauch strahlen über den Gewinn der Over-40-DM

 

Spielpläne:

 

 

© Copyright 2007 Deutscher Dart-Verband e.V.

 Home 

back top