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Dezember 2005

30.12.2005

PDC-WM in Purfleet, Tag 9

Viertelfinals im englischen Purfleet. Der Modus ist nun best-of-seven.

Wayne Jones (Eng) – Gary Welding (Eng) 5-0
Gary Welding konnte an diesem Tag seine bisherige gute Leistung überhaupt nicht abrufen und so konnte Wayne Jones ohne viel Mühe als erster Spieler in Halbfinale einziehen. Jones gewann die ersten beiden Sets jeweils 3:0, da holte sich Welding im dritten Set das erste Leg. Welding spielte allerdings wirklich nicht gut und kam auch nur auf einen 76er Average. Jones gewann das Set dann 3:1 und sicherte sich auch Set 4. im fünften Satz gelang Welding dann zwar ein 108er-Finish, aber Jones machte mit einem 3:1 den Sack zu.

Peter Manley (Eng) – Adrian Lewis (Eng) 5-3
Dieses Spiel war geprägt von einer eher ungewöhnlichen Szene. Im fünften Satz verlies Andrian Lewis die Bühne und nahm sich eine 3-Minütige Auszeit. Normalerweise ist es unüblich, dass die Spieler auf der Bühne reden, doch Manley hatte wohl zu Lewis gesagt, dass er hinter ihm geredet habe. Doch es war wohl so, dass immer während der Würfe von Lewis jemand im Publikum laut redete. Als Lewis dann zum Wurf ausholte, sagte Manley etwas und das war zuviel für Lewis und er verlies die Bühne. Lewis kam zurück und holte sich das fünfte Set zum 2:3-Zwischenstand. Zuvor hatte Manley die ersten beiden Sets sicher mit jeweils 3:0 gewonnen – inclusive einem 136er-Finish. Lewis gewann Set 3 mit 3:1 und führte bereits mit 2:1 im vierten Satz als Peter „One Dart“ Manley dieses Set durch checkouts von 116 und 160 zu seinen Gunsten drehte. Nach den dramatischen Szenen des fünften Satzes führte Lewis mit 2:0 in Set 6, doch Manley gewann mit sicheren Doppel zur 4:2-Satzführung. Mit einem 97er-Finish sicherte sich Lewis Set 7, doch Manley behielt die Nerven und gewann Set 8 mit 3:0 zum Sieg.

Wayne Mardle (Eng) – Alan Warriner-Little (Eng) 5-0
Durch ein 5-0 mit einem Average von 94,79 und der verpassten Doppel 18 zum 9-Darter zieht Wayne „Hawaii 501“ Mardle ins Halbfinale ein. Im zweiten Leg hatte Mardle die Chance zum perfekten Spiel, doch er verpasste sein Lieblingsdoppel 18. Dieses erste Set schien schon verloren, doch Mardle gewann noch 3:2. Mit einem 101er-Finish startete Mardle in den zweiten Satz und gewann dieses Set schließlich 3:1. Sechs der nächsten sieben Legs gewann Mardle dann gegen „The Iceman“, dem zwischenzeitlich ein 12-Darter gelang. 3:1 gewann Mardle dann auch Set 5 und zog somit zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale ein.


Phil Taylor (Eng) – Kevin Painter (Eng) 5-1

Auch im Viertelfinale wieder ein klasse Average von Phil Taylor – über 105,5 Punkte pro 3 Darts. Gleich zu Beginn gewann Taylor Set 1 in 13, 15 und 13 Darts. Painter holte sich das zweite Set mit 3:2, doch „The Power“ spielte erneut Darts vom anderen Stern. Zweimal checkte Taylor 121 und sicherte sich so Set 3. Mit drei weiteren 180ern konnte Taylor Set 4 ebenfalls für sich entscheiden. Die nächsten beiden Sätze gingen dann jeweils mit 3:0 an Taylor, der auf dem besten Wege ist seinen 13. Weltmeistertitel zu gewinnen.

29.12.2005

PDC-WM in Purfleet, Tag 8

Peter Manley (Eng) – Dennis Smith (Eng) 4-3
Das Spiel ging für Dennis Smith gut los. 3:1 und 3:1 hatte „Smiffy“ die beiden ersten Sets gewonnen und führte so bereits mit 2:0 nach Sätzen. In der kurzen Pause wechselte Peter Manley dann sein Trikot – nach dem Spiel sagte „One Dart“ dazu selber, dass er das rot-schwarze Trikot angezogen hatte, da man darauf seine Sponsoren besser erkennen würde. Da es ihm aber etwas am Arm drückte, wechselte er auf sein bisheriges Flamingo-Trikot, da er das Spiel ja gewinnen wollte. So kam es dann auch – ebenfalls 3:1 und 3:1 gewann Manley die beiden nächsten Sätze zum 2:2-Ausgleich. Smith holte sich dann Set 5 nachdem Manley bereits Darts auf Doppel vergab. Im sechsten Satz vergab „Smiffy“ beim Stande von 2:2 in den Legs zwei Matchdarts, was Manley dann natürlich nutzte. Den entscheidenden siebten Satz konnte dann Peter Manley sicher mit 3:0 für sich entscheiden.

Roland Scholten (Ned) – Adrian Lewis (Eng) 3-4
Erneut ein wirklich spannendes Spiel. Der erfahrenere Scholten konnte in den beiden ersten Sets jeweils das fünfte Leg für entscheiden und zog so mit 2:0 in den Sets davon. Der Niederländer gewann auch das erste Leg in Set 3, doch mit den gewonnenen nächsten 6 Legs sicherte sich der erst 20-jährige Adrian Lewis den Satzausgleich. Auch Satz 5 holte sich Lewis – inclusive einem schönen 140er-Finish. „The Tripod“ kam noch mal zurück und gewann mit 3:0 den sechsten Satz. Im entscheidenden siebten Satz ging Lewis mit einem 160er-Finish in Führung und sicherte sich das Match mit 3:1.

Andy Smith (Eng) – Alan Warriner-Little (Eng) 2-4
Alan Warriner-Little hatte den besseren Start und sicherte sich Set 1. Doch dann kam auch Andy Smith besser ins Spiel und konnte Set 2 und 3 für sich entscheiden. „The Iceman“ kam zurück und glich zum 2:2 aus. Durch ein 116er-Finish ging Smith im fünften Satz mit 2:1 in Führung und stellte sich „Tops“ Rest, als Warriner ein 160er-Finish gelang und er dann auch das fünfte Leg gewann. In Set 6 stand es wiederum 2:2 nach Legs als „The Iceman“ 138 checkte und so ins Viertelfinale einzog.

Wayne Mardle (Eng) – John Part (Can) 4-2
John Part spielte mit 93,39 einen besseren Average als sein Gegner, aber zum Sieg reichte es nicht. Wayne Mardle gewann durch ein 126er-Finish den ersten Satz – John Part hatte da bereits Darts auf Doppel verpasst. John Part warf im zweiten Satz in jedem Leg eine 180 und gewann 3:0. Mardle holte sich dann unbeeindruckt mit 3:1 Set 3, doch Part glich ebenfalls mit 3:1 erneut aus. In den nächsten beiden Sets spielte „Hawaii 501“ etwas stärker und war vor allem besser auf Doppel, obwohl John Part noch ein 119er-Finish gelang. Mardle sicherte sich die Sets mit 3:0 und 3:2 und trifft nun im Viertelfinale auf Alan Warriner-Little.

Phil Taylor (Eng) – Andrew Hamilton (Eng) 4-0

Ein super Spiel von beiden Kontrahenten und wahrscheinlich gegen jeden anderen Gegner hätte Andrew Hamilton an diesem Tage gewonnen. Trotz eines Averages von 97 (!!!) unterlag er gegen „The Power“, der einen Average von 108 spielte. Taylor starte mit einem 12-Darter ins Match und sicherte sich den ersten Satz durch ein 117er-Finish mit 3:1. Auch das zweite Set gewann Taylor mit einem hohen Finish – diesmal checkte er 133 zur 2:0-Satzführung. Unbeeindruckt spielt Hamilton weiter sehr starke Darts und bringt in Set 3 jeweils seinen Aufschlag durch, doch im fünften Leg macht Taylor dann mit einem 11-Darter doch noch das Break. Andrew „The Hammer“ Hamilton spielte im vierten Satz dann zu Beginn einen 10-Darter (180, 140, 145, D18), doch Taylor warf in den nächsten drei Legs jeweils eine 180 und holte sich auch dieses Set. Den 10-Darter von Hamilton konnte sich Taylor natürlich nicht gefallen lassen und er spielte im vierten Leg selbst ebenfalls einen 10-Darter (180, 140, 165, D8) – und das dann auch noch zum Match.

 

Kevin Painter (Eng) – Mark Dudbridge (Eng)

Starke Darts auch hier von beiden Spielern, doch der Vorjahresfinalist Mark Dudbridge konnte gegen Kevin Painter zum Schluss nicht mehr ganz mithalten. Painter gelang gleich im ersten Leg ein 146er-Finish nach einer 180 von Dudbridge zum Break und er sicherte sich Set 1 mit 3:1. Wiederum 3:1 schaffte dann Dudbridge seinerseits das Break und es war wieder ausgeglichen. Nachdem „The Flash“ das erste Leg im dritten Satz gewonnen hatte, holte sich „The Artist“ das Set mit schönen High Finishs von 96 und 103. Die nächsten beiden Sets gingen mit jeweils 3:0 an Kevin Painter, der nun im Viertelfinale auf Phil Taylor trifft.

28.12.2005  

PDC-WM in Purfleet, Tag 7

Sehr gute und spannende Spiele am siebten Tag der PDC-WM im englischen Purfleet!

Terry Jenkins (Eng) – Andrew Hamilton (Eng) 1-4
Starke Darts mit Averages gut über 90 von beiden Spielern. Hamilton fand zunächst besser ins Spiel und sicherte sich Set 1 mit einem schönen 13-Darter. Nach gewonnenem zweiten Set hatte Hamilton dann die Chance auf einen 9-Darter, aber der achte Dart verpasste sein Ziel knapp und „The Hammer“ spielte einen 11er. Jenkins spielte immer gut mit, jedoch war Hamilton immer einen Tick besser. So auch in Set 3, als wiederum Hamilton die Doppel eher traf als sein Gegner. Es schien eigentlich schon gelaufen zu sein, da kam Terry Jenkins noch mal und gewann Set 4. Mit 2-0 führte Jenkins dann in Set 5 bereits, doch Hamilton konnte zum 2-2 nach Legs ausgleichen. Jenkins verpasste dann ein 135er-Finish und konnte drei weitere Darts nicht nutzen um auf 2-3 nach Sets zu verkürzen, da nutzte Hamilton die Gelegenheit und zog in die Runde der letzten 16 ein.

Ray Carver (USA) – Andy Smith (Eng) 3-4
Erneut ein spannendes Spiel – es ging hin und her, beide Spieler mit wechselseitiger Führung. Zunächst gewann Carver Set 1, doch Smith sicherte sich die Sets 2 und 3. Der Amerikaner Carver konnte dann wiederum die beiden folgenden Sets für sich entscheiden und hatte sich im sechsten Set gerade Doppel gestellt, als Smith 120 checkte und danach Set 6 zum Ausgleich gewinnen konnte. Im entscheidenden siebten Set gaben beide Spieler zunächst ihr Aufschlagspiel ab und gewannen dann jeweils von vorne, so dass es in die Verlängerung ging. Mit einem 136er-Finish gelang Smith das Break, was er im sechsten Leg bei einem Checkout von 96 zum Sieg nutzte.

Alan Warriner-Little (Eng) – Gerry Convery (Can) 4-0

Wie schon in der ersten Runde Andree Welge hatte Gerry Convery keinen guten Tag erwischt. Alan Warriner-Little konnte ohne viel Gegenwehr in die nächste Runde einziehen. „The Iceman“ gewann die ersten 3 Sets jeweils mit 3:0 bevor der Canadier sich das erste Leg im vierten Satz holte. Warriner holte sich die nächsten beiden Legs und hatte en paar Matchdarts vergeben, so dass Convery ausgleichen konnte. Das letzte Leg jedoch konnte Warriner wieder sicher für sich verbuchen.

 

Wayne Mardle (Eng) – Erik Clarys (Bel) 4-1

Relativ leichtes Spiel für “Hawaii 501” gegen “The Sheriff”. Mardle hatte zunächst leichte Doppel-Probleme und so gewann Clary das erste Set mit 3-2. Nun lief es für Mardle aber besser und der Belgier Clarys hatte nicht viel entgegenzusetzen. Die nächsten 3 Sets gewann Mardle jeweils mit 3-0 inclusive einiger schöner Finishes. Clarys konnte sich dann noch Leg 1 im fünften Satz holen, doch Mardle machte mit einem 105-er Finish das 1-1 und sicherte sich auch die nächsten beiden Legs zum sicheren Einzug in die nächste Runde.

 

John Part (Can) – Chris Mason (Eng) 4-3

Das wohl bisher beste Spiel des Turniers!! John Part gelang gleich im ersten Leg mit einem 113er-Finish ein Break und er gewann Set 1 mit 3:2. Chris Mason jedoch spielte unbeeindruckt weiter riesige Scores und gewann sechs der sieben folgenden Legs zur 2:1-Satzführung. In Set 4 hatte „Mace the Ace“ zwei Darts auf Doppel um mit 3:1 in Führung zu gehen, die er nicht nutzen konnte. Diese Chance ließ sich der zweifache Weltmeister John Part nicht entgehen und sicherte sich das vierte Set zum 2:2-Augleich. Wiederum gegen den Aufschlag holte sich der Canadier nun auch Set 5. Chris Mason, der im Spielverlauf sagenhafte zwölf 180er warf, machte das Rebreak und so musste der letzte Satz entscheiden. Part, dem im Spiel ein 167er-Finish gelang, spielte im siebten Set dann elf Scores von über 100 und konnte so das Spiel für sich entscheiden.

   

Achtelfinale:

 

Gary Welding (Eng) – John Kuczynski (USA) 4-2

Als erster Spieler konnte Gary Welding ins Viertelfinale einziehen. In diesem Spiel konnte er nicht die Leistung abrufen, die wir von ihm schon gesehen haben. Doch auch der Amerikaner Kuczynski hat schon besser gespielt, als in diesem Spiel. Durch wechselnde Satzgewinne lag „Johnnie K.“ mit 2:1 vorne, als Welding neun der nächsten 11 Legs gewann und somit das Spiel 4:2 zu seinen Gunsten ausging.

 

Wayne Jones (Eng) – Steve Alker (Wal) 4-1

Dieses spannende Spiel entschied der doppelstärkere Wayne Jones für sich. Beide Spieler scorten recht recht, doch Jones war stärker auf Doppel. 3:0 gewann Jones das erste Set, doch Alker konterte und holte sich mit 3:1 Set 2. Im dritten Set musste das fünfte Leg entscheiden und es war Jones, der dieses Set gewann. Mit 3:1 und wiederum 3:2 gingen die beiden folgenden Sets ebenfalls an den Engländer Wayne Jones, der nun im Viertelfinale auf Gary Welding trifft. 

27.12.2005

PDC-WM in Purfleet, Tag 6

Tag 6 stand ganz im Zeichen des letzten verbliebenen Deutschen – Thomas „Shorty“ Seyler – und später am Abend spielte dann ja auch noch Phil „The Power“ Taylor.

Denis Ovens – Steve Alker 1:4 
Beide Spieler mit jeweils 6 Maximums, aber Steve „Snakeman“ Alker mit dem besseren Ende für sich. Mit sehr guten Darts sicherte er sich gleich die ersten drei Sets bevor Denis Ovens Set 4 gewinnen konnte. Mit gewonnenem fünften Set zum 4:1 spielt sich Alker in die Runde der letzten 16. Mit dem Preisgeld von bisher 12.500 englischen Pfund will Steve Alker seine Lebensgefährtin Nathalie heiraten, verriet der Waliser nach seinem Sieg im Interview.

Mark Walsh – Dennis Smith 0:4
Keine Mühe für „Smiffy“. Mark Walsh kam überhaupt nicht ins Spiel und er traf viel zu selten die Treble 20. Dazu hatte er einige Probleme auf Doppel, wenn er überhaupt die Chance dazu bekam, darauf zu werfen. Nach zweimal 0:3 verlorenen Sets hatte Walsh in Set 3 bei 2:1-Führung 3 Darts um zu verkürzen, doch auch diese vergab er. So holte sich Smith die nötigen Legs und zog locker in die dritte Runde ein.

Roland Scholten – Tomas Seyler 4:2

Tomas „Shorty“ Seyler hatte nach seinem guten Spiel in Runde 1 gegen Jamie Harvey nun Roland Scholten, die Nr. 4 der PDC, als Gegner. Wahrlich kein einfaches Los. Scholten startete auch gleich mit einer 180 ins Spiel, um sich das erste Leg mit einem sauberen 12-Darter zu sichern und mit 3:1 Set 1 für sich zu entscheiden. Der Niederländer Scholten gewann Set 2 mit 3:0 und führte auch im dritten Set bereits mit 2:0 als Shorty Seyler endlich in sein Spiel gefunden zu haben scheinte. Der deutsche PDC-Debütant drehte das dritte Set zu seinen Gunsten und verkürzte auf 1:2 in den Sets. Von nun an spielte Shorty richtig gut mit, doch „The Tripod“ spielte sehr starke Darts und gewann mit 3:1 das vierte Set, nachdem die deutsche Nr. 1 einen Dart knapp ins falsche Doppel setzte. Das wäre das 2:2 gewesen. Set 5 konnte Seyler dann mit 3:2 für sich entscheiden, doch in Set 6 unterlag er mit 0:3 und somit stand die 2:4-Niederlage fest. Im Interview nach dem Spiel sagte Shorty, dass er einige Doppel verpasst hat und er besser hätte spielen können, aber dass er sein Bestes gegeben habe. Das Turnier sei eine gute Erfahrung für ihn gewesen und er hofft, dass er ein gutes Jahr haben wird, um nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

 

Dennis Priestley – Adrian Lewis 2:4

Ein Riesen Start für Adrian Lewis – zwei 11-Darter spielt der Trainingspartner von Phil Taylor in Set 1 und sichert sich auch gleich noch Set 2. Mit einem 110er Finish sicherte sich der zweifache Weltmeister Dennis Priestley Set 3 und holte sich anschließend auch Set 4 zum 2:2-Satzausgleich. Im fünften Satz ging Lewis durch ein 129er Finish in Führung und er gewann dann fünf der folgenden 6 Legs zum 4:2-Gewinn. Mal schauen, wie der junge Adrian Lewis gegen Shorty-Bezwinger Roland Scholten in der nächsten Runde spielt.

 

Kevin Painter – Wes Newton 4:3

Mit einem 140er Finish holte sich Wes Newton das erste Leg und gewann dann auch Set 1 mit 3:1. Bei 2:1-Führung in Set 2 verpasste Newton das Doppel und so musste er zuschauen, wie Painter mit einem 116er Finish zum 1:1 in Sets ausglich. Die nächsten beiden Sets gingen dann abwechselnd an beide Spieler bevor Wes Newton mit guten Darts Set 5 sicher 3:0 gewann. Painter, der in der Runde zuvor bereits gegen Newton’s jüngeren Bruder Dale gewonnen hatte, spielte nun zum Auftakt des sechsten Sets einen tollen 12-Darter und gewann zwei der nächsten drei Legs zum 3:3-Satzausgleich. Kevin Painter, Nr. 7 der PDC, konnte letztendlich das entscheidende siebte Set mit 4:2 für sich entscheiden und in die Runde der letzten 16 einziehen.

 

Phil Taylor – Matt Clark 4:1

Der 12-fache Weltmeister Phil Taylor gewann das erste Leg gegen den Aufschlag von Matt Clark, doch auch Matt „Superman“ Clark gewann gegen die Darts mit einem 97er-Finish. 3:1 endete das erste Set zu Gunsten von Clark. Ab dem zweiten Set jedoch spielte „The Power“ gewohnt stark und gewann zwölf der nächsten 14 Legs. Zwischenzeitlich gelang Matt Clark noch ein tolles 141er-High Finish, doch Taylor gewann letztlich auch Set 5 mit 3:1. Phil Taylor spielte in diesem Spiel erstmals bei der diesjährigen Weltmeisterschaft einen Average von über 100 Punkten pro Aufnahme.

 

Mark Dudbridge – Alan Tabern 4:0

Nach drei spannenden Sets im Erstrundenspiel von Mark Dudbridge hatte er diesmal leichtes Spiel. „The Flash“ spielte gleich zu Beginn stark auf Doppel und sicherte sich Set 1 schnell mit 3:0. Alan Tabern konnte seinerseits erst im dritten Set sein erstes Leg gewinnen, doch Dudbridge gewann auch Set 3. Im vierten Set gelang dann Dudbridge zum 3:1-Sieg ein 131er-High Finish zum Match. Mit diesem 4:0-Sieg kommt es in der Runde der letzten 16 zum Aufeinandertreffen mit Kevin Painter. Sicherlich ein interessantes Spiel.

26.12.2005

PDC-WM in Purfleet, Tag 5 

Nach der dreitägigen Weihnachtspause ging es heute mit äußerst spannenden Spielen weiter. In der zweiten Runde wird im Modus best-of-seven-sets gespielt.

John Kuczynski – Jan van der Rassel 4:3 
Gleich die erste Partie des Tages konnte spannender kaum sein. Kuczynski startete gut und er gewann Set 1 mit 3:2. Nachdem der Niederländer van der Rassel ebenfalls mit 3:2 das Match wieder ausgeglichen hatte, gewann der Amerikaner Kuczynski 6 der nächsten 7 Legs inclusive einem 11-Darter zur 3:1 Satzführung. Jan van der Rassel aber kam erneut zurück und glich die Partie durch zwei 3:1-Sets wieder aus. Im entscheidenden 7. Set ging es dann in die Verlängerung und beim Stande von 5:5 musste das letzte Leg entscheiden. Hollands vd Rassel hatte die ersten Darts auf Doppel, aber nachdem beide dann äußerst nervös einige Darts neben die Doppel geworfen hatten, war es dann der Ami John Kuczynski, der das Spiel für sich entscheiden konnte.

Andy Jenkins – Wayne Jones 3:4
Auch das zweite Spiel des Tages ging über die volle Distanz. Andy Jenkins gewann Set 1 mit 3:1 inclusive einem tollen 161er Finish. Nachdem Wayne Jones auch Set 2 an die Nr. 8 der PDC abgeben musste, lag er – wie auch in seinem Erstrundenmatch gegen James Wade – mit 0:2 Sets zurück. Und auch diesmal drehte er das Spiel zu seinen Gunsten und gewann die nächsten drei Sets inclusive zwei High-Finishs von über 100. Andy Jenkins schaffte mit dem Gewinn von Set 6 noch einmal den Ausgleich, als dann aber Wayne Jones im zweiten Leg des entscheidenden siebten Satzes ein sauberes 141er Finish zum 2:0 hinlegte, schien das Match erledigt. Jones holte sich noch das dritte Leg und zog mit 4:3 in die nächste Runde ein.
 

Gary Welding – Erwin Extercatte 4:1

Nachdem Gary Welding letzte Woche die Nr.1 der PDC aus dem Turnier warf, hatte er es in Runde 2 mit dem Qualifikanten Erwin Extercatte aus Holland zu tun. Welding fand besser ins Spiel und gewann Set 1 mit 3:0. Der junge Niederländer glich durch ebenfalls 3:0 gewonnenes Set 2 aus und ging in Set 3 mit 1:0 in Führung. Die nächsten 6 Legs sicherte sich mit sicheren Darts Gary Welding zur 3:1-Führung. Extercatte hatte nicht mehr allzu viel entgegenzusetzen und Welding holte sich auch Set 5 zum 4:1.

 

Peter Manley – Jason Clark 4:3

Gegen den englischen Qualifikanten Jason Clark hatte Mister Amarillo Schwerstarbeit zu leisten. Nach gutem Start von Manley - inclusive schöner High-Finishs von 137 und 156 - hatte er Probleme mit dem Doppel und so ging der Londoner Jason Clark u.a. durch ebenso tolle Finishs von 101 und 120 mit 2:1 in Sets in Führung. Peter „One Dart“ Manley sicherte sich Set 4 mit 3:1, doch Clark holte sich den fünften Satz zur erneuten Führung. Nun fand Manley wieder zu seinem Rhythmus und er glich mit 3:0 im sechsten Satz zum 3:3 aus. Zum 3:1 im entscheidenden siebten Satz checkte Manley dann 99 zum Match und steht damit in der Runde der letzten 16.

23.12.2005

PDC-WM in Purfleet, Tag 4

Licht und Schatten bei den deutschen Teilnehmern, Tomas Seyler erreicht souverän die nächste Runde, Andree Welge scheitert leider an Alan Warriner.

Jamie Harvey - Tomas Seyler 0:3
Unsere Nr.1 musste gleich im ersten Spiel des Tages ans Oche treten und Tomas zeigte seine beste Leistung seit Monaten. Gegen einen Jamie Harvey, der von seiner Bestform einiges entfernt war, geriet Shorty nie wirklich in Bedrängnis und gewann das Spiel unerwartet deutlich mit 3:0. Neben zwei 180er und einem 112 Finish zum Match kam er auf einen guten Average von 87,79. Den ersten Satz hätte er zudem fast mit einem 170er Finish beendet, traf aber nur die 25. Sein Gegner war auch kein Nobody, immerhin hat Jamie Harvey an allen PDC-Weltmeisterschaften bisher teilgenommen. Auch die PDC ehrt diesen Erfolg und hat Shorty's Bild auf der Startseite der heutigen News verewigt. Nächster Gegner ist Roland Scholten.

Erik Clarys - Winston Cadogan 3:0
Unter die Rubrik "Hauptsache gewonnen" kann Erik Clarys diesen Sieg gegen den Qualifikanten aus Barbados verbuchen. Ein Schnitt von knapp 80 reichte dem Belgier zu einem ungefährdeten Sieg. Winston schaffte zwar eine 2:1 Führung im ersten Leg, von den folgenden 9 Legs konnte er aber ein weiteres gewinnen. Gegen Wayne Mardle wird Erik sein Spiel um einiges steigern müssen.

Colin Monk - Andy Smith 0:3
Die dritte Partie am Nachmittag wurde vom "Pie Man" Andy Smith dominiert, der sein Debüt in Purfleet gegen Colin Monk sicher gewann.Andy musste als Nr. 33 der PDC in die Qualifikation, ließ sich aber durch diesen Umweg nicht von seinem Ziel abbringen.

Dave Askew - Gerry Convery 0:3
Auch im letzten Spiel des Nachmittages gab es einen deutlichen 3:0 Erfolg. Dieses Mal setzte sich der Kanadier Gerry Convery durch und zog wie im Vorjahr in die zweite Runde ein. Für Dave war es das dritte Aus in der ersten Runde in Folge bei der WM.

Aley Roy - Alan Tabern 2:3
Ein spannendes Spiel gleich zu Beginn der Evening Session, das war so richtig nach dem Geschmack der Zuschauer. Das Ende des Spiels war hingegen unerwartet, schließlich setzte der Außenseiter Alan Tabern den Matchdart und schlug den favorisierten Alex Roy.

Kevin Painter - Dale Newton 3:1
Zum ersten Mal spielten zwei Brüder bei der WM mit und Dale Newton hatte sogar die große Chance, durch einen Sieg in der nächsten Runde gegen seinen Bruder Wes antreten zu dürfen. Diese Ehre wird aber sein heutiger Gegner haben, denn der Kevin Painter war heute eine Nummer zu groß für den Newcomer. Dale hatte seine Chancen, doch es war The Artist, der letztendlich die sicheren Checks machte.

Chris Mason - Steve Hine 3:1
Sieger in diesem Spiel war Chris Mason, der mit 91,32 einen der besten Averages des Tages gespielt hat. Sein Gegner, Steve "The Muffin Man" Hine, konnte aber durchaus überzeugen und lieferte Chris einen harten Kampf. Wenn man die Zurufe des Publikums verfolgt hat, konnte man erkennen, dass Chris auch auf der Insel nicht so viele Freunde hat.

Alan Warriner-Little - Andree Welge 3:0
Zu später Stunde dann der ersehnte Auftritt von Andree Welge, der nach dem guten Abschneiden von Tomas Seyler sicher motiviert war und ihm in die nächste Runde folgen wollte. Leider kam Andree zu selten ins Spiel und war am Ende wohl zu nervös bei seinem Debüt auf der großen Bühne. Schade eigentlich, denn bei einem Average von 78,18 war der Iceman durchaus schlagbar (Andree 74,16) und in der nächsten Runde hätte er in Gerry Convery einen weiteren schlagbaren Gegner gehabt. Andree wird aus den Erfahrungen lernen und bei den nächsten Turnieren sicherlich seine gewohnte Form an den Tag legen können.

Die WM macht jetzt eine kleine Weihnachtspause, weiter geht es am Monat mit folgenden Partien:
John Kuczynski - Jan van der Rassel
Andy Jenkins - Wayne Jones
Gary Welding - Erwin Extercatte
Peter Manley - Jason Clark

Sendezeiten am Montag: ab 19:00 Uhr 

22.12.2005

Ergebnisse vom dritten Tag der PDC-WM:

Denis Ovens - Geoff Wylie 3:1
Im ersten Spiel des Tages musste der an 9 gesetzte Denis Ovens gegen den bei uns durch die German Open bekannten Geoff Wylie ans Oche treten. Im ersten Satz hatte der Favorit große Probleme auf Doppel, die Geoff zum Satzgewinn nutzen konnte. Erst beim Stand von 1:2 im zweiten Satz lief es bei Denis und ab diesem Zeitpunkt übernahm er die Kontrolle des Spiels. Er gewann 8 der nächsten 9 Legs und zog sicher in die nächste Runde ein.

Dennis Priestley - John Magowan 3:1
Das Jahreshighlight hatte der 64-jährige John Magowan beim Skybet World Grand Prix, wo er überraschend bis ins Viertelfinale kam. Auch gegen Dennis Priestley sah es nach gewonnenem ersten Satz zunächst nach einer Überraschung aus. Doch Dennis blieb ruhig und spielte auf einem hohem Niveau (Ave. 95,69) und gewann die nächsten drei Sätze locker. John gewann in diesen drei Sätzen nur noch ein Leg, sein Statistik (5x180, Ave. 86,78) zeigt aber, dass er sich sich tapfer geschlagen hat.

Terry Jenkins - Jimmy Mann 3:2
Da musste Terry Jenkins schon alles zeigen, was er hatte, um das Erstrundenspiel gegen Jimmy Mann zu gewinnen. Beide Spieler zeigten sehr gute Darts und es gab einen spannenden Kampf bis in die Verlängerung. Dieses Spiel war sogar noch ein bisschen besser als die Partie von Colin Lloyd und Gary Welding gestern. Terry gewann das erste Set mit einem Schnitt von 103 und startete ins zweite Set mit Finishes von 144 und 140. Doch Jimmy Mann kam zurück und landete pünktlich zur Fernsehübertragung im DSF ein 170er Finish zum 1:1. Es kam nach weiteren guten Darts zum Showdown im fünften Satz und hier hatte Jimmy Mann die besseren Karten. Nach einem 161er Finish im ersten Leg hatte er beim Stand von 2:1 zwei Matchdarts. Diese vergab Jimmy und Terry kam zurück ins Spiel. Sehr gute Scores in den nächsten drei Legs gegen einen über die vergebene Chance nachdenkenden Jimmy ließen Terry Jenkins in die nächste Runde einziehen.

Matt Clark - Ken Woods 3:0
Eine sichere und deutliche Angelegenheit für Matt Clark gegen den kanadischen Qualifikanten Ken Woods. Duch drei 3:1 Sätze zog er sicher in die nächste Runde ein.

Bob Anderson - Andrew Hamilton 2:3
Im ersten Spiel des Abends musste der nächste Veteran des Dartsports ans Oche treten. Es kam zu einer Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales zwischen Bob Anderson und Andrew Hamilton. Vor einem Jahr hatte Bob die besseren Darts und zog ins Halbfinale ein, in diesem Jahr gelang es ihm nicht und der Limestone Cowboy musste bereits in der ersten Runde die Heimreise antreten. Mit 1:0 und 2:1 ging Bob jeweils in Führung, doch Andrew kam immer zurück und gewann das Spiel mit 4:2 im letzten Satz

Wayne Mardle - Brian Roach 3:1
Keine besonders gute Vorstellung von "Hawaii 501" Wayne Mardle in seinem Auftaktspiel gegen den Australier Brian Roach. Von dem Qualifikanten aus Übersee kam aber zu wenig und der einzige Satzgewinn für Brian entstand durch kleine Unaufmerksamkeiten von Wayne. Zwischenzeitlich ließ er aber sein Können aufblitzen, immerhin gehen ein 160er Finish und 5 Maximums auf sein Konto. Einmal war er sogar auf dem Weg zum 9er, verpasste aber die siebte 60.

Mark Dudbridge - Darin Young 3:0
Das Ergebnis ist deutlicher als es das Spiel letztendlich war, denn Mark Dudbridge hat alle drei Sätze mit 3:2 gewonnen. Der Finalist vom letzten Jahr hatte große Probleme in diesem Spiel, vielleicht war der Druck als Geheimfavorit zu groß. Mark hatte das Glück, auf einen Gegner zu treffen, der die sich ihm bietenden Chancen nicht nutzen konnte.

Ronnie Baxter - Ray Carver 2:3
Von so einem Gegner konnte Ronnie Baxter nur träumen. Der amerikanische Qualifikant Ray Carver spielte das Spiel seines Lebens und gewann nach fünf Sätzen. Somit ist nach Colin Lloyd auch die Nr. 3 der PDC bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Nachdem Ray die ersten beiden Sätze gewinnen konnte, kam Ronnie besser ins Spiel uns gewann die Sätze drei und vier relativ sicher. Im entscheidenden fünften Satz hatte Ronnie dann beim Stand von 2:1 zwei Darts auf Tops, die er jedoch vergab. Stattdessen hat Ray im siebten Leg das wichtige Break mit einem 101 Finish geschafft und dann im nächsten Leg das Spiel sicher mit 5:3 nach Hause holte.

21.12.2005

Sensation am zweiten Tag der PDC-WM, die Nr. 1 Colin Lloyd scheitert in der ersten Runde an Gary Welding.

Darren Webster - Erwin Extercatte 2:3
In der ersten Partien des Abends kam es gleich zu einem spannenden Spiel, das über die volle Distanz ging. Beide Spieler trafen vor knapp zwei Monaten bei Open Oost Nederland im Halbfinale aufeinander. Dieses Spiel und später auch das Turnier konnte Darren gewinnen, nachdem Erwin im Jahr zuvor bei diesem Turnier erfolgreich war. Wie es der Zufall so wollte, trafen nun beide in der ersten Runde der WM aufeinander. Darren ging immer leicht in Führung und hatte im vierten Satz bereits drei Darts auf Doppel, um das Spiel zu gewinnen. Doch den Satz und später auch das Spiel sicherte sich dieses Mal der Holländer Erwin Extercatte.

Mark Walsh - Warren Perry 3:0
Der Finalist der UK Open Mark Walsh ließ dem Neuseeländischen Qualifikanten nicht viele Chancen. Mit einem Schnitt von nahezu 90 Punkten sicherte sich Mark sicher das Ticket für die nächste Runde, die er zum ersten Mal erreichen konnte.

Dennis Smith - Mark Salmon 3:2
Dieses war das erste Spiel aus der Live-Übertragung gestern Nachmittag und es war eines der spannensten Spiel bis jetzt im Turnierverlauf. Dennis Smith ging als Favorit in das Spiel, hatte aber mächtige Schwierigkeiten, in selbiges zu kommen. Nach einer 2:1 Führung im ersten Satz konnte Mark Salmon die nächsten fünf Legs zu einer 2:0 Satzführung gewinnen. Danach kam Smitty besser ins Spiel, als wenn geahnt hätte, dass nun das deutsche Fernsehen mit von der Partie war. Nach dem Gewinn der nächsten beiden Sätze sah es nun gut für Dennis aus, doch Mark konnte noch einmal kontern. Zwei sichere Legs und eigener Aufschlag, da spielten die Nerven des Wallisers für kurze Zeit nicht mit. Drei Darts auf Doppel zum Match im dritten Leg, so eine Chance bekommt man nicht alle Tage. Dennis bedankte sich für sie Chance, kam noch einmal zurück und gewann das letzte Set mit 6:4

Lionel Sams - John Kuczynski 0:3
Im nächsten Spiel konnte man fast das Gefühl haben, dass Lionel Sams nicht die Sendezeit des DSF überschreiten wollte. Eine erschreckend schwache Vorstellung gegen den US-Amerikaner John Kuczynski. "Johnny K" reichte ein Schnitt von knapp 82 Punkten, um das Spiel ohne Legverlust zu gewinnen.

Andy Jenkins - Patrick Bulen 3:1
Im ersten Spiel der Abend-Session konnte "Rocky" Andy Jenkins relativ locker mit 3:1 gegen den Belgier Patrick Bulen gewinnen. Patrick hat aber bei seinem ersten Auftritt in Purfleet eine gute Vorstellung abgegeben, er hat aich auf jeden Fall besser verkauft als so manch einer vor ihm auf der Bühne.

Roland Scholten - Dave Whitcombe 3:1
Hier traf gestern ein Vertreter der neuen Generation auf einen Veteranen der 70er und 80er Jahre. Dave Whitcombe hatte seine große Zeit zusammen mit anderen Legenden wie John Lowe, Eric Bristow oder Jocky Wilson. Nach einigen Jahren Turnierpause (15 Jahre!!!) schaffte er in diesem Jahr seinen ersten Einzug in die Endrunde der PDC-WM. Immerhin stand Dave bereits zweimal im Finale der WDF-Embassey.
Doch Roland Scholten war nicht in Stimmung für Nostalgie und gewann die ersten beide Sätze sicher. Auch ein kurzes Aufbäumen von John im dritten Satz warf ihn nicht aus der Bahn. Sichere Treble 20 im vierten Satz ließen keinen Zweifel am Weiterkommen von "The Tripod" aufkommen.

Colin Lloyd - Gary Welding 2:3
Nun kam es zum besten Spiel des Tages und zugleich zum ersten Highlight des Turniers. Colin Lloyd begann das Spiel, wie es sich für eine Nr. 1 gehört. Mit einem Schnitt von über 110 im ersten Satz und weiterhin konstant guten Darts gewann "Jaws" die ersten beide Sätze mit 3:0 und 3:1. Zu diesem Zeitpunkt hätte niemand mehr einen Cent auf Gary Welding gesetzt, zu sicher war das Auftreten von Colin und zu schlecht das Spiel von Gary. Viele werden sich jetzt fragen, was in dem Pausentee war, denn mit Beginn des dritten Satzes feuerte der "Hitman" ein Feuerwerk ab. Gegen einen nun entfesselt aufspielenden Gary hatte Colin nicht mehr viel entgegen zu setzen. Je sicherer sein Gegner wurde, um so mehr ließ sein Spiel nach. Es fiel aber auch auf, dass einige Pfeile von Colin nicht im Board stecken geblieben sind, was aber an seinem Wurfstil liegt.
In den nächsten drei Sätzen drehte Gary Welding das Spiel komplett und gab nur noch ein einziges Leg ab. Kurios am Ergebnis ist noch, dass Colin mit 95,70 den weitaus besseren Schnitt hatte als Gary mit 90,25.

Peter Manley - Kevin Spiolek 3:0

20.12.2005

Alan Caves - Steve Alker 1:3

Steve Maish - Jason Clark 2:3

Adrian Lewis - Dave Honey 3:0 (Ein sicherer Start in das Turnier für den Trainingspartner von Phil Taylor. Nach dem sicheren Auftakterfolg sank die Quote bei Ladbrokes gleich von 20/1 auf 12/1. Nach guten Ergebnissen in diesem Jahr zählt Adrian zu den Geheimfavoriten)

Wes Newton - Yasuhiko Matsunaga 3:0 (Für die japanische Nr.1 war das Turnier schnell beendet, er verlor ohne Leggewinn gegen Wes Newton, dem ein 82er Schnitt zum sicheren Einzug in die nächste Runde reichte)

John Part - Liu Cheng'An (Auch für die chinesische Nr. 1 war das Turnier bereits nach einem Spiel beendet, Liu Cheng'An hat bei seiner 2:3,1:3,0:3 Niederlage aber einen ordentlichen Eindruck hinterlassen.

Steve Beaton - Jan van der Rassel 0:3 (Die erste Überraschung des Turniers, mit einer solch glatten Niederlage von Steve Beaton gegen den holländischen Qualifikanten Jan van der Rassel hatten die wenigsten gerechnet.

Phil Taylor - David Platt 3:0 (Der von allen erwartete erste Auftritt des Titelverteidigers war die erwartet sichere Partie. Lediglich ein Leg konnte David Platt gewinnen. Phil Taylor musste nicht brillant spielen, für ihn beginnt das Turnier erst in der nächsten Woche richtig, wenn er sein zweites Spiel hat.

James Wade - Wayne Jones 2:3 (Im letzten Spiel des Abends wurde es noch einmal so richtig spannend, als die Partie in die Verlängerung des letzten Satzes ging. James Wade führte sicher mit 2:0 Sätzen, ohne auch nur ein einziges Leg abgegeben zu haben. Im dritten Satz, den Wayne Jones mit 3:2 gewann, drehte sich das Spiel. Es ging in die Verlängerung, die Wayne Jones mit 6:4 im fünften Satz gewinnen konnte.

19.12.2005

In diesen Augenblicken beginnt die für uns wohl interessanteste PDC-Weltmeisterschaft der letzten Jahre. Leider gibt es vom heutigen Eröffnungstag noch keine Fernsehbilder, das DSF wird aber morgen mit der umfangreichen Berichterstattung beginnen.

Heute finden in der Circus Tavern bereits 8 Spiele der ersten Runde statt, am späten Abend Abend wird dann auch der Topfavorit Phil Taylor seinen ersten Auftritt haben. Heute kommt es zu folgenden Paarungen:

Alan Caves - Steve Alker
Steve Maish - Jason Clark
Adrian Lewis - Dave Honey
Wes Newton - Yasuhiko Matsunaga
John Part - Liu Cheng'An
Steve Beaton - Jan van der Rassel
Phil Taylor - David Platt
James Wade - Wayne Jones

15.12.2005

Folgende Mitteilung habe ich vom DSF erhalten

Darts-WM in England: DSF berichtet über 40 Stunden LIVE

Ismaning, 14. Dezember 2005 – Ein absolutes Highlight hat das DSF zum Jahresende im Programm: Vom 20. Dezember 2005 bis 2. Januar 2006 berichtet das DSF über 40 Stunden von der Darts-Weltmeisterschaft in Purfleet (England) LIVE. Auftakt ist am Dienstag, 20. Dezember, ab 17.00 Uhr LIVE im DSF. Neben den weltbesten Darts-Profis wie Titelverteidiger Phil „The Power“ Taylor oder dem Weltranglistenersten Colin Lloyd gehen in diesem Jahr mit Andree Welge und Tomas Seyler erstmals bei einer Darts-WM auch zwei deutsche Teilnehmer an den Start.* Elmar Paulke kommentiert den „Darts-Marathon“ im DSF, Co-Kommentator ist der Teammanager des deutschen Nationalteams, Dietmar Ernst. Besonderer Service: Unter der Mailadresse darts@sport1.de können Zuschauer während den Übertragungen Fragen an die DSF-Kommentatoren stellen.

Sehr gute Reichweiten mit der letzten Darts-WM im DSF

Mit der Übertragung der letzten Darts-WM (26.12.2004 bis 3.1.2005) erzielte das DSF sehr gute Reichweiten: Insgesamt verfolgten durchschnittlich rund 400.000 Zuschauer die Weltmeisterschaft im DSF, das Finale am 3. Januar 2005 sahen im Duchschnitt 540.000 Zuschauer LIVE. Damit verzeichnete das DSF einen starken Marktanteil von 6,3 Prozent in der Kernzielgruppe Männer 14 bis 49 Jahre.**

14.12.2005

Das DDV-Präsidium hat Josef Westermeyer (Bochum) als kommissarischen Schiedsrichterobmann eingesetzt.

11.12.2005

Mervyn King hat mit den Leendesk Masters die Generalprobe für die Lakeside World Pro gewonnen.

Die Viertel- und Halbfinalspiele wurden über die Distanz Best of 5 Sets, best of 5 Legs gespielt. In der ersten Partie hatte es Mervyn King mit Darryl Fitton zu tun und es entwickelte sich ein spannendes Match, das erst im letzten Satz entschieden wurde. Hier setzte sich Mervyn aber sicher mit 3:0 durch und war somit erster Halbfinalist.
Auch die zweite Partie war ähnlich spannend. Hier musste Tony Eccles zweimal einen Rückstand aufholen, ehe er mit 3:2 gegen Shaun Greatbatch gewonnen hatte, somit war auch die Nr. 4 der Setzliste im Halbfinale und der Gegner von Mervyn.
Im dritten Spiel des Abends wurden die Träume vom holländischen Publikum auf einen Sieg von Raymond van Barneveld zerstört. Obwohl er mit 32,68 den deutlich besseren Average hatte als Ted Hankey (29,09), verlor der Holländer das Spiel mir 2:3.
Die letzten Hoffnungen auf einen Heimsieg wurden dann im letzten Viertelfinale zerstört, als Martin Adams keine Gnade mit Dick van Dijk kannte und ihm beim 3:0 Erfolg lediglich zwei Legs
gönnte.

Somit war das Halbfinale fest in englischer Hand. Hier gab es jedoch keine spannenden Spiele, denn die beiden besten Spieler der WDF ließen ihren Gegnern kaum eine Chance. Mervyn King gewann 3:0 gegen Tony Eccles und Martin Adams mit 3:1 gegen Ted Hankey. Somit kam es zum Traumfinale (jetzt mal nicht aus holländischer Sicht gesehen) der WDF-Nr.1 gegen die WDF-Nr. 2.

Den besseren Start in das Spiel hatte die Nr. 1 Martin Adams, der die ersten beiden Legs deutlich mit 3:0 und 3:1 gewinnen konnte. Im Finale war es nötig, 5 Sätze zu gewinnen, und die nächsten beiden Sätze hätten schon eine Vorentscheidung bringen können. Doch Mervyn schaffte es, beide Sätze knapp mit 3:2 zum Ausgleich zu gewinnen.
Erneut ging Martin mit einem 3:1 in Führung, gefolgt von einem 3:0 durch Mervyn zum 3:3. Der nächste Satz ging erneut über die volle Distanz und erneut war es Mervyn King, der ihn gewinnen konnte und erstmals in Führung ging. Martin Adams konnte aber noch einmal kontern und den Spielstand ausgleichen.
Beim Stande von 2:2 im letzten Satz musste Martin wohl an die verlorenen Sätze über die volle Distanz denken, auf jeden Fall sicherte sich Mervyn King die nächsten beiden Legs im Tiebreaker zum Turniersieg.
Die Averages lagen bei 33,10 für Mervyn King und 33,16 für Martin Adams, es war also nicht nur ein spannendes Finale, es war auch ein Hochklassiges.

11.12.2005

Gestern wurden bei den Leendesk Masters die Gruppenspiele beendet und es wird dann heute dort mit den Viertelfinalspielen weiter gehen.

In der Gruppe A hat sich erwartungsgemäß Mervyn King durch gesetzt. Der an 1 gesetzte Engländer gewann beide Spiele des heutigen Tages mit 5:3 gegen Jelle Klaasen und 5:0 gegen Albertino Essers und wurde souverän Gruppensieger.
Sein Gegner in der nächsten Runde ist Darryl Fitton, der sich heute mit 5:1 gegen John Walton durchsetzen konnte.
In Gruppe C ließ Shaun Greatbatch heute nicht anbrennen und gewann mit jeweils 5:2 gegen Jonny Nijs und Brian Sorensen.
Er trifft heute auf den Gewinner der Gruppe D, die sehr spannend war. Bis auf ein einziges Leg wurde in dieser Gruppe alles ausgespielt und Tony Eccles stand nach Siegen von 5:4 gegen Mike Veitch und 5:3 gegen Martin Atkins in der nächsten Runde.
In der unteren Hälfte hat sich Raymond van Barneveld die Favoritenrolle gesichert. Durch ein 5:0 gegen Paul Hogan und ein 5:1 gegen Vincent van der Voort dürfte der Sieg nur über den Lokalmatadoren vergeben werden.
Raymonds Gegner heute ist der an Sechs gesetzte Ted Hankey, der seine Gruppen ebenfalls souverän gewinnen konnte. Marko Kantele (2:5) und Niels de Ruiter (1:5) hatten heute keine Chance gegen "The Count".
In Gruppe G musste das Legverhältnis entscheiden. Der an 7 gesetzte Co Stompe schied trotz eines 5:0 Erfolges gegen Paul Hanvidge aus, da er das Duell gegen seinen Landsmann Dick van Dijk mit 1:5 verloren hat. Paul hatte zwar gestern gegen Dick mit 5:3 gewonnen, den Gruppensieg sicherte sich aber der Sieger des World Cups.
Martin Adams konnte seine Gruppe H mit jeweils bärenstarken Averages von über 34 gewinnen, doch es gab gegen Tony O'Shea und Gary Robson jeweils nur hauchdünne 5:4 Erfolge.

10.12.2005

Nachfolgend ein Artikel, den ich so von der Homepage des 1. DSC Bochum übernommen habe.

Heike Ernst beendet Turnierkarriere

Beim DDV-Ranglistenturnier in Gelsenkirchen Mitte November ging Heike Ernst zum ersten Mal seit fast genau 20 Jahren bei einem DDV-RLT nicht an den Start. Genau 169 Mal in Folge hat Heike seit dem 1. November 1986 in Köln an DDV-Ranglistenturnieren teilgenommen und dabei unglaubliche 107 Mal das Einzelfinale erreicht. Sie gewann 80 dieser Finals, was wohl für eine sehr lange Zeit ein einsamer Rekord bleiben wird. Sie ist seit dem 18. März 1989, also beinahe 17 Jahre lang(!) - ohne Unterbrechung die DDV-Nr. 1. Unerreicht sind auch ihre 58 Berufungen ins deutsche Nationalteam, womit Heike auch klare Rekordnationalspielerin ist...
...
Ob es unsere Ausnahmespielerin wohl auf Dauer aushält nicht zu den DDV-RLTs zu reisen? Für die kommende Saison hat sie jedenfalls schon Interesse daran bekundet fest im Bundesligateam des 1. DSC Bochum zu spielen,
Wir alle wünschen Heike jedenfalls einen geruhsamen Turnier-Ruhestand - aber vorstellen können wir uns das - jedenfalls auf Dauer - nicht. Das waren tolle Jahre Heike!

Dem kann ich mich nur anschließen. Bis bald, Heike.

10.12.2005

Im holländischen Egmond aan Zee findet an diesem Wochenende die Leendesk Masters statt und kann als letzt Standortbestimmung vor der Lakeside World Pro gewertet werden.

In 8 Gruppen treten jeweils drei Spieler an, gespielt wird jeweils Best of 9 Legs, die Gruppensieger qualifizieren sich für das Viertelfinale.
In Gruppe A konnte Albertino Essers mit einem Schnitt von 32,12 einen sicheren 5:0 Erfolg gegen Jelle Klaasen feiern. Mervyn King wird heute in das Geschehen eingreifen.
In Gruppe B gab es ein hart umkämpftes Spiel, das letztendlich von Darryl Fitton mit 5:4 gegen Tony West gewonnen werden konnte. Weiterhin ist in dieser Gruppe John Walton aktiv.
Auch in Gruppe C ging das einzige Spiel des Abends über alle möglichen Legs und hier war es der Däne Brian Sörensen, der mit 5:4 gegen Jonny Nijs gewinnen konnte. Heute spielen beide noch gegen Shaun Greatbatch.
In Gruppe D spielt die WDF-Nr. 3 Tony Eccles, der hier an 4 gesetzt ist. Heute hatte er noch frei und konnte seine Gegner in einem spannenden Spiel beobachten. Mike Veitch war es, der auch dieses Spielo über die volle Distanz gegen Martin Atkins gewinnen konnte.
In Gruppe E gab es hingegen ein glattes Ergebnis. Vincent van der Voort bestätigte seine schwachen Leistungen in den letzten Wochen und verlor glatt mit 1:5 gegen Paul Hogan. Paul wird dann wohl den Gruppensieg mit Raymond van Barneveld ausspielen.
In Gruppe F verlor der noch beim World Cup so stark spielende Marko Kantele glatt mit 0:5 gegen Niels de Ruiter. Weiterhin spielt Ted Hankey in dieser Gruppe.
In Gruppe G verlor der Sieger des World Cup Dick van Dijk mit 3:5 gegen Paul Hanvidge und spielte dabei mit knapp über 23 einen ähnlich schlechten Average wie Marko Kantele. Hier wird der Gruppensieg dann morgen über Co Stompe vergeben werden.
In Gruppe H schließlich spielt der an 2 gesetzte Martin Adams. In der heutigen Partie gewann Tony O'Shea sicher mit 5:2 gegen Gary Robson.
 

05.12.2005

Soeben fand die Auslosung für die Ladbrokes World Championship statt. Für unsere beiden Starter gab es durchaus lösbare Aufgaben. Andree Welge spielt gegen den "Iceman" Alan Warriner-Little, der zwar im Moment noch auf Platz 14 der PDC rangiert, der aber in den letzten Monaten keine guten Leistungen gezeigt hat.
Tomas Seyler spielt gegen die Nr. 29 der PDC Jamie Harvey, nachfolgend die komplette Auslosung der ersten Runde.

Mark Dudbridge v Darin Young
Steve Maish v Jason Clark
Alan Caves v Steve Alker
Mark Walsh v Warren Parry
James Wade v Wayne Jones
Steve Beaton v Jan van der Rassel
Wayne Mardle v Brian Roach
Alan Warriner-Little v Andree Welge
Lionel Sams v John Kuczynski
Dennis Smith v Mark Salmon
Bob Anderson v Andrew Hamilton
Jamie Harvey v Tomas Seyler
Terry Jenkins v Jimmy Mann
Adrian Lewis v Dave Honey
Darren Webster v Erwin Extercatte
Peter Manley v Kevin Spiolek
Dave Askew v Gerry Convery
Alex Roy v Alan Tabern
Matt Clark v Ken Woods
Chris Mason v Steve Hine
Colin Lloyd v Gary Welding
Phil Taylor v David Platt
Denis Ovens v Geoff Wylie
Roland Scholten v Dave Whitcombe
Andy Jenkins v Patrick Bulen
Wes Newton v Yasuhiko Matsunaga
John Part v Liu Cheng'An
Dennis Priestley v John Magowan
Kevin Painter v Dale Newton
Colin Monk v Andy Smith
Ronnie Baxter v Ray Carver
Erik Clarys v Winston Cadogan

04.12.2005

Die aktuellen Ranglisten der WDF sind online. Bei den Herren hat sich Martin Adams an der Spitze behaupten können. Tony Eccles musste trotz seines Erfolges bei den Sweden Open seinen zweiten Platz an Mervyn King abgeben. Bester Deutscher ist auf Platz 25 nun Colin Rice, der durch seine Punkte auf Malta nun kurz vor den Top 20 steht.
Bei den Damen gibt es auf den vorderen Rängen keine Veränderungen, dafür sind die Abstände auch zu groß. Heike Ernst steht nun als beste Deutsche auf Platz 11 und auch Sabrina Spörle konnte einen Sprung nach vorne auf Platz 29 machen.

04.12.2005

Gestern wurden in Hull die letzten 16 Teilnehmer für die Ladbrokes World Championship ermittelt. Teilnahmeberechtigt waren alle noch nicht qualifizierten PDPA-Mitglieder.

Am Start waren auch viele ehemalige Weltmeister oder Dartgrößen. John Lowe und Keith Deller waren gemeinsam in Gruppe 9, verloren aber beide gegen Gary Welding, der sich somit ein Ticket sichern konnte.
In Gruppe 5 verlor Eric Bristow bereits sein erstes Spiel mit 1:5 gegen Ken Dobson, der sich dann abder dem späteren Qualifikanten Jimmy Mann beugen musste.
Am Board 6 setzte sich der bei uns durch die German Open bekannte Geoff Wylie (Markenzeichen Kilt) durch. "Big" Cliff Lazarenko schaffte es hingegen in Gruppe 7 nicht, hier setzte sich Wayne Jones durch. Ein Großer aus schon fast vergessenen WDF-Zeichen setzte sich aber in Gruppe 8 durch, nach vier hart umkäpften Spielen schaffte Dave Whitcombe den Sprung ins Finale.
In Gruppe 11 wurde Peter Evison bei seinem Versuch, das blamable Ausscheiden im letzten Jahr vergessen zu machen, knapp im Boardfinale mit 5:4 von Alan Tabern bezwungen. In Gruppe 13 setzte sich ein weiterer Veteran des Dartsports durch, Kevin Spiolek gewann souverän alle Spiele.
Für die ehemalige WDF-Nr. 1 Rod Harrington war bereits früh Schluss, er unterlag in seinem zweitem Spiel gegen Mark Salmon, der letztendlich auch die Gruppe gewinnen konnte.
In Gruppe 15 gewann Dave Honey, nachdem er kurioserweise im Halbfinale ein Freilos hatte, da war er wohl der einzige Teilnehmer in der Hälfte.

Alle Teilnehmer können auf der Homepage der PDC eingesehen werden. Nachdem nun das gesamte Teilnehmerfeld fest steht, dürfen wir gespannt auf die Auslosung warten. Welches Los werden unsere beiden Teilnehmer wohl erhalten?

04.12.2005

Fans von Eric Bristow können sich auf den 21. Januar 2006 freuen. An diesem Tag wird Eric um 20:00 Uhr eine Exhibition in Mönchengladbach geben. Karten gibt es bereits jetzt im Vorverkauf für 8,00 Euro, Veranstalter ist der 1. DC Mönchengladbach.

 

© Copyright 2005 Deutscher Dart Verband e.V.

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