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Oktober 2005

30.10.2005

Phil Taylor gewinnt durch einen 7:1 Erfolg gegen Colin Lloyd den Skybet World Grand Prix 2006.

Der Start in das Traumfinale versprach einen spannenden Abend. Colin ging im ersten Set mit 2:1 in Führung und beide Spieler hatten dabei einen Average von knapp 108. Im vierten Leg, brach das Spiel von beiden Akteuren ein bisschen zusammen, in den Zuschauerrängen war es einfach zu unruhig während der Würfe. Phil Taylor konnte das Leg gewinnen und sicherte sich kurz danach auch den ersten Satz. Colin Lloyd konnte sich von diesem Bruch in seinem Spiel nie wieder so richtig erholen. Die nächsten 12!!! Legs gewann Phil Taylor zum Zwischenstand von 5:0. Bezeichnend für das Spiel war die Reaktion von Colin nach den Check zum 1:0 im fünften Satz, als er ein kleines Tänzchen vor dem Board machte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Colin einen Schnitt von 8 Darts, die er auf Doppel brauchte. Zum Erstaunen der Zuschauer gewann Colin den Satz mit 3:0, man konnte Phil Taylor aber schon vorher ansehen, dass er das Spiel jederzeit beherrscht. Zumindest wurde ein neuer Rekord von Phil Taylor verhindert, das Turnier konnte er nicht ohne Satzverlust gewinnen. Ein Ruck ging durch den gewonnenen Satz aber nicht durch Colin Lloyd, ihm war bereits früh klar, dass er mit dieser Form heute nichts ausrichten kann. Die nächsten 6 Legs gingen erneut an Phil Taylor, der somit seinen sechsten Titel beim World Grand Prix feiern konnte. Der Average von Phil lag bei 90,74, auch ein Indiz dafür, dass er nicht soviel leisten musste um das Turnier zu gewinnen. Colin Lloyd kam auf einen Schnitt von 82,05.

Phil Taylor sieht diesen Erfolg als Grundstein für seinen 13. Weltmeistertitel, den er im Dezember gerne holen möchte. Colin Lloyd wird auf jeden Fall eine Zeit lang an dieser Niederlage zu knabbern haben.

30.10.2005

Marcel Schmidt gewinnt das erste Ranglistenturnier des NWDV durch einen Finalerfolg gegen Colin Rice. Da hat sich das zusätzliche Training doch schon sofort bezahlt gemacht oder die Einladung zur PDC-WM hat bei "Celli" versteckte Reserven frei gesetzt. Den Titel bei den Damen gewann die Jugendliche Benita Göbel (Essen), die auch in der DDV-Rangliste auf dem Weg nach oben ist.

30.10.2005

Das Finale des Skybet World Grand Prix steht und es wird dabei zum von vielen erhofften Traumfinale zwischen Colin Lloyd und Phil Taylor kommen.

Als erstes musste Colin Lloyd heute ans Oche treten und er hatte mit Dennis Priestley eine mehr als unangenehme Aufgabe zu lösen. Für einen Schnellspieler wie Colin ist es Gift, gegen ein dermaßen langsam spielenden Gegner antreten zu müssen. Hinzu kommt, dass Colin in der ganzen Woche noch nicht sein bestes Dart zeigen konnte. Den besseren Start in das Spiel hatte Dennis, der die ersten sechs Legs zur 2:0 Führung gewinnen konnte. Danach lief es langsam besser bei Colin, doch Dennis schaffte es, sich eine 3:1 Führung zu erspielen. In diesem Moment zeigte Colin dann, warum er der Titelverteidiger und seit einem Jahr die Nr. 1 der PDC ist. Er spielte nicht besser als Dennis, sein Average lag bei 83,21 und der von Dennis bei 82,66, doch die nächsten vier Sätze gingen komplett an ihn. Insgesamt konnte Colin Lloyd in diesem Spiel 9 180er werfen, Dennis schaffte 5. Ein kurzes Aufbäumen gab es noch von Dennis, doch letztendlich checkte Colin zum 6:4 Sieg (0:3, 0:3, 3:0, 2:3, 3:1, 3:2, 3:0, 3:1, 0:3, 3:1)

Das zweite Halbfinale war mal wieder eine Demonstration des Phil Taylors. Der fünfmalige Champion des World Grand Prix zog durch einen 6:0 Erfolg gegen Dennis Smith ins Finale ein (3:1, 3:1, 3:1, 3:0, 3:1, 3:1). Somit hat Phil Taylor im gesamten Turnier noch nicht einen Satz abgeben müssen. Bei 8 Maximums und einem Average von 94,93 wird Colin Lloyd heute einiges zu tun haben. Dennis Smith konnte einem heute leid tun, lediglich fünf Legs konnte er im Verlauf des Spiels gewinnen. Nun ja, das Preisgeld für den dritten Platz wird ihn sicherlich trösten.

Es wird heute interessant zu sehen sein, ob Colin Lloyd es schaffen wird, erstmals Phil Taylor in einem Finale vor laufenden Kameras zu besiegen. Bei seinen beiden Triumphen bei Major Turnieren hat Colin ja immer davon "profitiert", dass andere Spieler Phil Taylor besiegt haben. Durch einen Turniersieg könnte auf der anderen Seite Phil Taylor eventuell zurück auf Platz 1 der Rangliste rücken, beide Spieler liegen eng beieinander und Phil hat nichts zu verteidigen.

29.10.2005

Viertelfinaltag in Dublin, hier die Ergebnisse:

Uhrzeit Spieler Spieler Ergebnis
19:00 Colin Lloyd - Steve Beaton 4:3
20:45 Wayne Mardle - Dennis Priestley 1:4
22:15 Phil Taylor - Mark Dudbridge 4:0
23:45 Dennis Smith - John Magowan 4:0

Halbfinalpaarungen

21:00 Colin Lloyd - Dennis Pristley
22:30 Phil Taylor - Dennis Smith

Das erste Spiel des Abends brachte auch sofort die meiste Spannung. Colin Lloyd musste bei seinem 4:3 Erfolg gegen Steve Beaton über die komplette Distanz gehen (3:0, 2:3, 3:0, 3:1, 1:3, 1:3, 3:1). Die erste Hälfte des Spiels gehörte eindeutig der Nr. 1, Colin gab in den ersten vier Sätzen nur 4 Legs ab und stand bei einer sicheren 3:1 Führung kurz vor dem Einzug in das Halbfinale. Dann setzte bei "The Jaws" (in Anlehnung an den Weißen Hai und nicht Kiefer) der Schlendrian ein und Steve Beaton konnte in den folgenden zwei Sätzen zeigen, warum er bis ins Viertelfinale gekommen ist. Als Steve Beaton dann auch das erste Leg im entscheidenden Satz gewinnen konnte, wurde Colin endlich wieder wach und spielte sicherer, der Matchdart war allerdings eine Doppel 1.

Im nächsten Spiel zeigte sich Dennis Priestley gut erholt von seiner Nervenschlacht in der letzten Runde und konnte nach Roland Scholten nun den nächsten Topspieler aus dem Turnier werfen. Mit 4:1 (3:1, 2:3, 3:2, 3:1 3:1) gewann Dennis "The Menace" doch relativ deutlich gegen Wayne Mardle. Dabei hatte sich Wayne Mardle nach einem glatt verlorenem ersten Satz eine gute Ausgangsbasis erarbeitet. Nach dem gewonnenen zweiten Satz führte er auch im dritten Satz mit 2:1, doch dann zog der 55-jährige Dennis auf und davon. 8 der nächsten 10 Legs konnte Dennis gewinnen und steht nun nach einem verdienten Sieg im Halbfinale gegen Colin Lloyd.

Phil Taylor scheint wieder zu der gewohnt souveränen Form zu finden. Mark Dudbridge hatte in der Neuauflage des Endspiels der Weltmeisterschaft eigentlich nie eine Chance und verlor glatt mit 0:4 (0:3, 2:3, 2:3, 1:3). Hin und wieder blitzte das Können von "The Flash" auf, so zum Beispiel, als er im zweiten Leg nach einem 160er Finish mit 2:1 in Führung gehen konnte. Doch Phil fand immer wieder eine Antwort und spielte am Ende einen Average von 98, ein sensationeller Wert bei dem Modus von Double in, Double out. Den dritten Satz gewann Phil mit drei Finishes über 100.

Der Halbfinalegegner von Phil Taylor am heutigen Tag heißt Dennis Smith, der sein Viertelfinale ebenfalls mit 4:0 gewinnen konnte (3:1, 3:1, 3:1, 3:2). Mit dem Erreichen dieser Runde hatte der Nordire John Magowan schon sein Soll erfüllt, alles weitere wäre Zugabe gewesen. So gab es für den 64-jährigen heute einen denkwürdigen Tag. Im Laufe des Tages wurde er mit dem Hoteleigenen Helikopter zur Hochzeit seines Sohnes geflogen und am Abend hatte er den sportlichen Auftritt seines Lebens. Da konnte er die deutliche Niederlage gegen Smiffy sicherlich verschmerzen.

Leider gibt es von den Halbfinalspielen heute keine Live-Bilder. Das DSF überträgt ab 19:00, die Spiele fangen aber erst um 21:00 Uhr an, und dann ist das DSF bereits beim Fußball. Es ist davon auszugehen, dass dann heute die Bilder vom Viertelfinale gezeigt werden, die gestern nicht mehr ins Programm gepasst haben.

28.10.2005

Der zweite Teil der Achtelfinalspiele lief gestern leider ohne Fernsehübertragungen, dafür geht es heute im DSF ab 19:45 Uhr live mit den Viertelfinalspielen weiter.

Gestern spielten:

19:00 Peter Manley - John Magowan 1:3
18:30 Ronnie Baxter - Dennis Smith 2:3
21:45 Phil Taylor - Andy Jenkins 3:0
23:00 Kevin Painter - Mark Dudbridge 2:3

Viertelfinale:

19:00 Colin Lloyd - Steve Beaton
20:45 Wayne Mardle - Dennis Priestley
22:15 Phil Taylor - Mark Dudbridge
23:45 Dennis Smith - John Magowan

Im ersten Spiel gestern Abend gab es gleich die größte Überraschung des Tages als der ungesetzte Qualifikant John Magowan relativ sicher Peter Manley mit 3:1 (3:2, 3:0, 0:3, 3:0) besiegen konnte. Den besseren Start in das Spiel hatte Peter mit einer 2:1 Führung im ersten Satz, doch John gewann durch sichere Doppel die nächsten vier Legs zu einer 2:0 Satzführung. Zwar konnte "One Dart" den nächsten Satz zu Null gewinnen, doch das war es auch schon. Mehr als diese Ergebniskorrektur war nicht drin und der älteste Teilnehmer konnte seinen größten Triumph feiern. Jetzt hat John nur das Problem, das er morgen nicht auf der Hochzeit von seinem Sohn sein kann.

Der Gegner von John Magowan im Viertelfinale heißt Dennis Smith, der die Nr. 3 der PDC Ronnie Baxter mit 3:2 (0:3, 3:2, 0:3, 3:1, 3:0) besiegen konnte. Im Juli standen sich beide Spieler beim World Matchplay im Viertelfinale gegenüber, damals hieß der Sieger Ronnie Baxter. In den ersten drei Sätzen sah es auch gut für "The Rocket" aus, immerhin konnte er sechs von acht gespielten Legs zu einer 2:1 Satzführung gewinnen. Dann drehte sich das Spiel plötzlich und Ronnie konnte nur noch ein einziges weiteres Leg gewinnen. Die letzten beiden Sätze gingen relativ sicher an "Smiffy", der sichtbar erfreut über den nicht erwarteten Einzug in die nächste Runde war.

Phil Taylor hatte bei seinem Spiel gegen Andy Jenkins keine Probleme und gewann sicher mit 3:0 (3:1, 3:1, 3:0). Lediglich zwei Legs konnte Andy Jenkins gewinnen und es sah zu keinem Zeitpunkt danach aus, das er Phil ernsthaft gefährlich werden könnte. Für Phil war es nur eine lockere Trainingseinheit, heute gegen Mark Dudbridge wird es sicherlich schwerer.

Man wird gespannt sein, wie eben dieser Mark Dudbridge heute in Form sein wird. Entweder ist er noch so voller Adrenalin nach seinem Comeback-Erfolg heute oder er hat gestern zuviel Nerven lassen müssen. Wir werden sehen.
Auf jeden Fall hat er heute eines seiner besten Comebacks hingelegt, als er nach 0:2 Satzrückstand das Spiel gegen Kevin Painter noch drehen konnte. Eine bittere Pille für "The Artist", der nach glatten Sätzen zu beginn dann plötzlich von "The Flash" überrollt wurde. Endstand 3:2 (1:3, 1:3, 3:1, 3:1, 3:1).

27.10.2005

Die aktuellen Ranglisten der WDF nach den World Masters sind online und können in der Rubrik "Turniere, Ranglisten/International eingesehen werden.
Bei den Herren hat es mal wieder einen Wechsel an der Spitze gegeben, neue Nr. 1 ist jetzt wieder Martin Adams, der von frühen Ausscheiden des Mervyn King beim World Cup profitieren konnte. Raymond van Barneveld konnte nach langer Zeit mal wieder ein bisschen näher an des Führungsduo heranrücken, in den letzten Monaten war er teilweise bis auf Platz 5 abgerutscht.
Bei den Damen bleibt alles beim alten, da Trina Gulliver ja ihren Titel und somit die Punkte verteidigen konnte. Francisca Hoenselaar konnte sich ihren zweiten Platz zurückerobern, nachdem sie ihn in der Vorwoche erstmals nach langer Zeit an Karin Krappen verloren hatte.

27.10.2005

Dietmar Ernst berichtete gestern live im DSF, dass bei der nächsten Weltmeisterschaft der PDC erstmals ein deutscher Spieler an den Start gehen wird. Der für den 1. DSC Bochum spielende Wuppertaler Marcel Schmidt wird also der deutsche PDC-Pioneer. Nach Aussage von Dietmar muss sich "Celli" dann nach der Weltmeisterschaft entscheiden, für welchen Verband er dann künftig an den Start gehen möchte. Entscheidet er sich für den Weg des ersten deutschen PDC-Profis, so würde er nicht mehr bei WDF-Veranstaltungen antreten dürfen und müsste auch die Nationalmannschaftskarriere an den Nagel hängen.

27.10.2005

Die ersten vier Paarungen des Achtelfinales wurden gestern gespielt. Hier sind die Ergebnisse und die Ansetzungen der Spiele von heute. Heute ist das DSF leider nicht live dabei, die nächsten Bilder gibt es erst morgen ab 19:45 Uhr mit dem Viertelfinale.

Uhrzeit Spieler Spieler Ergebnis
19:00 Steve Beaton - Gary Welding 3:1
20:30 Dennis Priestley - Keith Rooney 3:2
21:45 Colin Lloyd - Wes Newton 3:0
23:00 Wayne Mardle - Alex Rox 3:1

Heute spielen:

19:00 Peter Manley - John Magowan
18:30 Ronnie Baxter - Dennis Smith
21:45 Phil Taylor - Andy Jenkins
23:00 Kevin Painter - Mark Dudbridge

Die ersten Paarungen für das Viertelfinale am Freitag stehen somit auch schon fest.

19:00 Colin Lloyd - Steve Beaton
20:45 Wayne Mardle - Dennis Priestley

In der ersten Partie des Abends traf der Qualifikant Gary Welding auf Steve Beaton. Gary hat gute Erfahrungen mit dem World Grand Prix gemacht, im letzten Jahr schaffte er immerhin den Sprung in das Viertelfinale. In diesem Jahr sollte es aber nicht so gut laufen, denn durch einen letztendlich souveränen 3:1 Erfolg (2:3, 3:0, 3:1, 3:1) zog Steve "Magnum" Beaton in die Runde der letzten Acht ein. Nach verlorenem ersten Satz spielte Steve sensationell gut, traf fast immer das Anfangs- und das Schlussdoppel und gab in den folgenden drei Sätzen nur noch zwei Legs ab.

Es folgte die mit Abstand spannendste Partie des Abends, als der ehemalige Weltmeister Dennis Priestley gegen den jüngsten Teilnehmer des Turniers Keith Rooney antreten musste. Der Ire Keith Rooney konnte sich der Unterstützung des Publikums, angeführt von seiner Mutter, sicher sein.
In den ersten vier gespielten Legs sah es jedoch nach einem sicheren Durchmarsch von Dennis aus, der jeweils die Doppel sofort traf und durch gute Scores einen Schnitt von 104 spielte. Danach kam der Bruch im Spiel von Dennis "The Menace", der plötzlich nicht mehr die Doppel traf und seinen Gegenspieler so ins Spiel brachte. Die Sätze 2 bis 5 gingen alle über die volle Distanz und die Doppelschwäche bei Dennis wurde immer stärker. Oftmals konnte Keith Roneey diese Schwäche nutzen, doch als es darauf ankam, versagten bei ihm auch die Nerven. Im letzten Satz führte Keith mit 2:1 Legs, traf sofort sein Doppel und hatte den Vorteil, dass Dennis erst mit dem elften !!! Dart sein Doppel traf. Trotz des riesigen Vorsprungs kamen plötzlich keine Scores mehr von Keith, und Dennis zeigte, warum er seit 20 Jahren zur Weltspitze gehört. Eine 180 und ein 105er Finish (Bull, 15, Tops) reichten zum Ausgleich und im letzten Leg spielte Dennis einen 13 Darter, bei dem er sogar erst mit dem zweiten Dart in die Punkte kam. Endstand somit Dennis Priestley gegen Keith Rooney 3:2 (3:0, 2:3, 3:2, 2:3, 3:2)

Im nächsten Spiel konnten sich die Emotionen ein bisschen beruhigen, dafür war das Spiel von Colin Lloyd gegen Wes Newton zu eindeutig. Mit 3:0 (3:1, 3:2, 3:2) gewann der Titelverteidiger locker sein Achtelfinale und trifft in der nächsten Runde auf Steve Beaton. Wenn Steve die Form von heute auch am Freitag bringen kann, dann wird es für Colin nicht so einfach wie heute werden.

Im letzen Spiel des Abends wurde der Viertelfinalgegner von Dennis Priestley gesucht. Durch einen 3:1 Erfolg (3:1, 3:1 1:3, 3:0) gegen Alex Roy sicherte sich "Hawaii 501" Wayne Mardle das Ticket für die letzten Acht. Wayne zeigte eine starke Vorstellung, besonders die von ihm bevorzugte Doppel 18 zum Beginn eines Legs kam heute sehr sicher. Beim Stand von 2:0 Sätzen sah es nach einem schnellen Sieg für Wayne aus, als Alex im ersten Leg des dritten Satzes sage und schreibe 19 Darts brauchte um in die Wertung zu kommen. Erstaunlicherweise schien dies aber Alex wach zu machen, der sie nächsten drei Legs zum Satzgewinn ausmachen konnte. Doch so schnell die gute Form kam, so schnell war sie auch wieder weg, drei Legs später war das Spiel zu Ende und Wayne eine Runde weiter.

26.10.2005

Die Paarungen der zweiten Runde stehen fest, das Achtelfinale wird heute und morgen ausgetragen. Das DSF überträgt heute erneut in der Zeit von 19:45 Uhr bis 22:30 Uhr folgende Partien:

Uhrzeit Spieler Spieler Ergebnis
19:00 Steve Beaton - Gary Welding
20:30 Dennis Priestley - Keith Rooney
21:45 Colin Lloyd - Wes Newton
23:00 Wayne Mardle - Alex Rox

 Morgen spielen:

19:00 Peter Manley - John Magowan
18:30 Ronnie Baxter - Dennis Smith
21:45 Phil Taylor - Andy Jenkins
23:00 Kevin Painter - Mark Dudbridge

Weitere Informationen zu den Spielen von gestern gibt es hier.

25.10.2005

Ab heute gibt es wieder Live Dart im DSF, die Berichterstattung des Skybet World Grand Prix erfolgt heute in der Zeit von 19:45 Uhr bis 22:30 Uhr. Es handelt sich dabei um die letzten Spiele der ersten Runde, morgen geht es mit den Spielen der zweiten Runde weiter. In Dublin kommt es heute zu folgenden Partien (angegeben ist die Uhrzeit in Deutschland):

Uhrzeit Spieler   Spieler Ergebnis
19:00 Bob Anderson - Andy Jenkins 1:2
19:40 Kevin Painter - Terry Jenkins 2:0
20:20 Dave Askew - Mark Dudbridge 0:2
21:00 Phil Taylor - Joe Collins 2:0
21:40 Peter Manley - Denis Ovens 2:1
22:20 Alan Caves - John Magowan 1:2
23:00 Ronnie Baxter - Jamie Walsh 2:0
23:40 Dennis Smith - Mark Walsh 2:1

25.10.2005

Die ersten Ergebnisse vom Skybet World Grand Prix gibt es hier.

24.10.2005

Trina Gulliver und Raymond van Barneveld gewinnen die World Masters.

Der Finaltag begann bei den Frauen mit den Halbfinalspielen und man war gespannt, wie die Spielerinnen den freien Tag verkraftet haben. Im ersten Halbfinale zeigte Trina Gulliver bereits eine gute Leistung und siegte mit 4:2 und einem Average von 27,91 gegen Apylee Jones, die einen Schnitt von 23,94 erzielen konnte. Damit lag Apylee leistungsmäßig auf dem Niveau der beiden anderen Halbfinalistinnen. Der Einzug in das Finale war hart umkämpft, letztendlich siegte Francisca Hoenselaar knapp mit 4:3 gegen die Finnin Sari Nikula. Somit kam es zum bereits gewohnten Finale der beiden besten Spielerinnen im WDF-Turnier-Zirkus.
Nach ihren Vorstellungen in den vorangegangenen Spielen ging die WDF-Nr. 1 Trina Gulliver als leichte Favoritin ins Finale und sie bestätigte diese Vermutung in beeindruckender Manier. Mit einem sehr guten Average von 30,27 ließ sie ihrer holländischen Finalgegnerin keine Chance und siegte verdient mit 4:1, der Average von Francisca lag bei 23,96.

Bei den Herren ging es heute mit den beiden Halbfinalspielen los. Im ersten Spiel traf der schwedische Underdog Göran Klemme auf den erfahrenen John Walton. Göran krönte seine starke Leistung in den letzten Tagen mit einem 6:3 Erfolg und dem Einzug in das Finale der World Masters. Die Averages lagen bei 30,53 für Goran und 28,19 für John.
Mit Spannung wurde das zweite Halbfinale zwischen Martin Adams und Raymond van Barneveld erwartet, da beide Spieler in den letzten Runde den stärksten Eindruck gemacht hatten. Leider konnte das Spiel diese Spannung nicht erfüllen, das 6:1 von Raymond war doch sehr deutlich und in dieser Höhe unerwartet. Hier lagen die Averages bei 32,11 für Raymond und 30,55 für Martin.
Im Gegensatz zum Damenfinale gab es bei den Herren somit einen haushohen Favoriten, denn trotz der guten Leistungen hätten wohl die wenigsten Göran Klemme den großen Coup zugetraut. Umso größer wird das Erstaunen gewesen sein, als Göran zu Beginn Set um Set gewinnen konnte und mit 3:0 in Führung ging. Raymond kämpfte sich aber heran und zur Pause stand es 3:3. Die Entscheidung fiel im ersten Set nach der Pause, als Göran mehrere Darts zum Setgewinn vergab und Raymond danach nicht mehr zu halten war. Sieger der World Masters wurde somit Raymond van Barneveld durch einen 7:3 Erfolg, die Averages lagen bei 31,57 für Raymond und 29,15 für Göran.

24.10.2005

Die Ergebnisse des PDC Irish Regional Final gibt es hier.

23.10.2005

Die beiden fehlenden Achtelfinalspiele konnten Gary Anderson mit 3:2 gegen Ted Hankey und Raymond van Barneveld mit 3:0 gegen Dirk Hespeels gewinnen.

Nun ging es auf die Bühne zu den Viertelfinalspielen und es ging gleich mit einer Überraschung los. Der Schwede Göran Klemme spielte unbeeindruckt weiter und zog durch einen glatten 3:0 Satzerfolg in das Halbfinale ein. Dabei lag sein Average mit 28,43 sogar knapp unter dem von Gary Anderson mit 28,93.
Der Halbfinalgegner von Göran ist der an 5 gesetzte John Walton, der sein Spiel mit 3:1 gegen Brian Woods gewinnen konnte. Bei diesem Spiel erzielten beide Akteure einen nahezu identischen Average, John 28,19 und Brian 28,13.
Das bester Viertelfinale des Abends gewann die Nr. 2 der WDF Martin Adams mit 3:0 gegen Darryl Fitton und erzielte dabei einen Schnitt von 33,81. Der Schnitt von Darryl lag mit 31,24 auch einiges über dem Schnitt der vorangegangenen Partien.
Im letzten Spiel des Abends sicherte sich die Nr. 3 Raymond van Barneveld das Ticket für die nächste Runde. Sein Schnitt von 32,85 lässt auf ein hochklassiges Halbfinale gegen Martin Adams hoffen. Bei der 0:3 Niederlage konnte Gary Anderson nicht den Schwung aus dem Erfolg gegen Ted Hankey mitnehmen.

23.10.2005

Ergebnisse des PDPA-Turniers aus Dublin gibt es hier.

22.10.2005

Nicht vergessen: Ab dem kommenden Dienstag gibt es wieder Live Dart beim DSF mit unserem Co-Kommentator Dietmar Ernst. Bis Sonntag wird an fünf Tagen der PDC World Grand Prix aus Dublin übertragen.

22.10.2005

Die Finalspiele der Jugend standen bereits auf dem Programm. Bei den Mädchen ging die Niederländerin Carla Molema als amtierende Welt- und Europameisterin als haushohe Favoritin ins Finale gegen die Engländerin Laura Tye. Doch vor heimischen Publikum spielte die Außenseiterin groß auf und gewann das Finale mit 4:2. Die Averages lagen bei 22,35 für Laura und 21,96 für Carla.

Bei den Jungen sah es ähnlich aus, dort stand mit Jonny Nijs ebenfalls der amtierende Welt- und Europameister im Finale. Sein Gegner war sein Landsmann Sven van Dun. Jonny wurde seiner Favoritenrolle gerecht und krönte mit einem 4:1 Erfolg ein perfektes Jahr mit dem Titel des World Masters. Die Averages lagen in diesem sehr gutem Spiel bei 28,03 für Jonny und 27,82 für Sven.

Die Achtelfinalspiele bei den Herren laufen im Moment, hier die ersten Ergebnisse:

Gary Robson - Mervyn King  3:1
Steve Farmer - John Walton  2:3
Glen Durrant - Martin Adams  2:3
Bobby George - Göran Klemme  1:3
Mark Barilli - Brian Woods  1:3
Darryl Fitton - Mike Veitch  3:0
Gary Anderson - Ted Hankey
Dirk Hespeels - Raymond van Barneveld

Erstaunlich die Niederlage von Mervyn King, der mit 32,09 den bei weitem besten Average aller bis jetzt gespielten Achtelfinals aufweisen konnte, trotzdem aber gegen Gary Robson (30,92) mit 1:3 verlor. Bei allen anderen Spielen lag der Average im Schnitt zwischen 28 und 29, also genauso hoch wie bei der männlichen Jugend im Finale.

22.10.2005

Gestern morgen war der Start der World Masters 2005. Die Herren gingen in 16 Gruppen an den Start. In Gruppe 1 spielte Andreas Kröckel und er gewann sein erstes Spiel mit 3:1 gegen Andrei Ratnikov aus Russland. In der nächsten Runde wartete dann der an 16 gesetzte Lakeside-Teilnehmer Mareno Michels aus den Niederlanden. Zur Freude der deutschen Delegation konnte Andy auch dieses Spiel knapp mit 3:2 gewinnen und stand somit im Board-Halbfinale. Dort wartet mit Gary Robson der nächste Spieler, der ein Ticket für Lakeside hat und dieser gewann dann auch mit 3:1 gegen Andy und im anschließenden Spiel auch die Gruppe 1.
In Gruppe 2 war für den gestern noch so gelobten Jelle Klaasen genauso wie für den Finalisten des World Cups Per Laursen in der ersten Runde Schluss. Den Gruppensieg sicherte sich hier ziemlich souverän der an 1 gesetzte Mervyn King.
In Gruppe 3 hatte der Publikumsliebling Mr. Glitter Bobby George einen sehr guten Tag und erreichte das Achtelfinale. Sein Gegner wird dort der Schwede Göran Klemme sein, der die Gruppe 4 nach Siegen gegen Co Stompe und Martin Phillips gewinnen konnte.
Sieger der Gruppe 5 wurde der Engländer Steve Farmer, nachdem er den gesetzten Vincent van der Voort und Paul Telford geschlagen hatte. Sein Gegner im Achtelfinale wird John Walton sein, der seine Gruppe knapp mit 3:2 gegen Phillip Nixon gewinnen konnte. Hier schied Andree Welge bereits in der ersten Runde mit 2:3 gegen den Niederländer Hans Blijs aus.
In Gruppe 7 konnte sich keiner der Favoriten durchsetzen, Andre Brantjes, Brian Sorensen und Tony O'Shea schieden allesamt in den Vorrunden aus. Somit war der Weg frei für den Schotten Mark Barilli. Sein gegner in der nächsten Runde ist der Engländer Brian Woods, der den an 4 gesetzten Tony Eccles ausschalten konnte.
Auch der Gesetzte in Gruppe 9, Tony West, kam nicht weit. Er verlor gleich sein erstes Spiel gegen den Sieger der Dortmund Open Martin Jonkers mit 0:3. Gruppensieger wurde der Engländer Glen Durrant. In Gruppe 10 durfte der bereits gestern stark aufspielende Colin Rice ans Oche treten und er konnte seine Form von gestern bestätigen. Nach knappen 3:2 Erfolgen gegen den Schweden Markus Korhonen und den Niederländer Albertino Essers stand Colin im Boardfinale. Dort wartete mit der WDF-Nr. 2 Martin Adams leider ein zu großer Brocken auf ihn und er verlor das Spiel mit 0:3. Colin war aber an beiden Tagen der wohl beste deutsche Spieler vor Ort.
In Gruppe 11 kam es zum Finale der vom Papier her favorisierten Darryl Fitton und Niels de Ruiter, Darryl konnte das Spiel dann doch deutlich mit 3:0 für sich entscheiden. Sein nächster Gegner ist der an 7 gesetzte Mike Veitch, der sich mit 3:1 gegen Stephen Bunting durchsetzen konnte. In dieser Gruppe spielte auch der Jugendliche Michael van Gerwen, der aber nicht an seine Erfolge bei den British und Norway Open anknüpfen konnte.
Für unsere Nr. 1 war wie gestern bereits in der ersten Runde Schluss, Tomas Seyler verlor glatt mit 0:3 gegen den Portugiesen Ricardo Rodrigues. Das war nicht die beste Woche von Shorty. Gruppensieger wurde der Schotte Gary Anderson nach Siegen Ulf Ceder und Steve West. Gruppe 14 war fest in der Hand von Ted Hankey, der im Finale den Schweden Bo Larsson mit 3:1 bezwingen konnte. Bo Larsson hatte eine Runde zuvor das Turnier vom Weltmeister Dick van Dijk beendet.
In Gruppe 15 konnte sich mit Dirk Hespeels der einzige Belgier unter die letzten 16 spielen. Dirk hatte bereits beim Spring Cup mit seiner Halbfinalteilnahme sein Können gezeigt. Überraschend war in dieser Gruppe die Erstrundeniederlage von Andy Fordham gegen den Luxemburger Tom Burquel. In Gruppe 16 schließlich durfte der letzte deutsche Teilnehmer an den Start gehen. Doch für Marcel Schmidt war bereits in der ersten Runde nach einem 0:3 gegen den Schotten Jim Service Schluss. Sein Gegner spielte sich dann bis ins Boardfinale, wo er dann aber glatt mit 0:3 gegen Raymond van Barneveld verlor. Barney hat in seinen Gruppenspielen nicht ein einziges Leg verloren.

Die Damen spielten in 8 Gruppen. In Gruppe 1 hatte Marene Czepeli eine Hammergruppe erwischt. In der ersten Runde gewann sie gegen Sandra Greatbatch und durfte zur "Belohnung" in der nächsten Runde gegen die WDF-Nr. 5 Carol Forwood antreten. Auch dieses Spiel gewann Marene mit 4:2 und traf nun im Halbfinale auf die Engländerin Sherrie Dott. Dieses Spiel ging leider mit 3:4 verloren. Trotzdem hat Marene an beiden Tagen ganz starke Wettbewerbe gespielt, Gratulation. Im Finale hätte sie dann das nächste Hammerlos gehabt, denn dort wartete die nahezu unschlagbare Trina Gulliver, die dann auch mit 4:0 gegen Sherrie Dott gewinnen konnte. Trina trifft nun in der nächsten Runde auf Marie Geaney aus England, die ihre Gruppe nach einem Sieg gegen die gesetzte Rachel Dixon gewinnen konnte.
In Gruppe 3 gewann Bianka Strauch die Auftaktpartie gegen Emma Pearce mit 4:2, stand dann aber in der nächsten Begegnung gegen Apylee Jones auf verlorenem Posten und verlor glatt mit 0:4. Apylee gewann dan auch diese Gruppe knapp mir 3:2 gegen die Japanerin Yukari Nishikawa, die in der Runde zuvor die frischgebackene Weltmeisterin Clare Bywaters besiegen konnte. In Gruppe 4 setzte sich die Niederländerin Riana Erades mit 4:3 gegen die bei uns bestens bekannte Sandra Pollet aus Belgien durch.
In Gruppe 5 zeigte Francisca Hoenselaar keine Blöße und gewann die Gruppe ohne Legverlust. Bianka Ehlen verlor hier in der ersten Runde mit 1:4 gegen Lynn Cowan aus Schottland. Francisca trifft in der nächsten Runde auf Karen Lawman, die ihre Gruppe nach knappen Siegen gegen Anastasia Dobromyslova und Dawn Standley gewinnen konnte.
Siegerin der Gruppe 7 wurde überraschend die Finnin Sari Nikula, nachdem die gesetzte Dee Bateman nicht ins Finale einziehen konnte. In Gruppe 8 verlor unsere Nr. 1 Heike Ernst ihre erste Partie gegen die starke Lettin Inita Bate mit 2:4. Inita wiederum verlor in der nächsten Runde gegen die Engländerin Viv Dundon, die dann auch durch einen Sieg gegen die zuletzt so starke Karin Krappen ins Finale einziehen konnte. Dort verlor sie dann knapp mit 3:4 gegen Tricia Wright.

Die Damen spielten dann auch schon das Viertelfinale aus. Hier gewannen Trina Gulliver (4:0 gegen Marie Geaney), Apylee Jones (4:2 gegen Riana Erades), Francisca Hoenselaar (4:1 gegen Karen Lawman) und Sari Nikula (4:0 gegen Tricia Wright).

Bei den Jugendlichen stehen die Finalpaarungen bereits fest. Der Wettbewerb bei den Jungen ist dabei fest in holländischer Hand, lediglich ein Belgier konnte sich unter die letzten 4 spielen. Im Finale trifft Sven van Dun nach seinem 4:2 Erfolg gegen Piter Collyn auf den bei uns bekannten Jonny Nijs, der sein Halbfinale ebenfalls mit 4:2 gegen Jeffrey Vanbergen gewinnen konnte.
Für unsere beiden Teilnehmer war früh Schluss. Kevin Münch gewann sein Vorrundenspiel glatt mit 4:0 gegen den Engländer Ricky Evans, verlor dann aber die nächste Partie knapp mit 3:4 gegen den Holländer Ronnie Bredewoud. Umso ärgerlicher ist die Niederlage, da sein Gegner zur nächsten Partie nicht angetreten ist und kampflos ausgeschieden ist.
Christopher Goga verlor bei seinem ersten Auftritt bei den Masters glatt gegen Niels Vanbergen.

Erfreuliche Nachrichten können wir aber von den Mädchen berichten. Die Wuppertalerin Jenny Lieverkus spielte ein gutes Turnier und kam bis in Halbfinale, wo sie mit 2:4 gegen die Engländerin Laura Tye verloren hat. Glückwunsch aber an Jenny zum dritten Platz.
Laura Tye trifft im Finale auf die große Favoritin Carla Molema aus den Niederlanden, die bereits den Jugend Europa Cup dominiert hatte.
Freuen kann sich ebenfalls Kerstin Lederbogen über einen guten fünften Platz, nach zwei sicheren Siegen traf sie leider im Gruppenfinale auf Carla Molema, konnte ihr aber immerhin ein Leg abnehmen.

22.10.2005

Die Paarungen für die Lakeside World Pro wurden ausgelost, es wird zu folgenden Partien kommen:

Jelle Klaasen - Dennis Harbour, Mervyn King (1) - Brian Woods, Mareno Michels - Paul Hogan, Ted Hankey (8) - Albertino Essers, Shaun Greatbatch - Niels de Ruiter, Tony Eccles (5) - Per Laursen, Co Stompe - Paul Hanvidge, Simon Whitlock (4) - Andy Fordham, Martin Atkins - Standby/World Master, Martin Adams (2) - Darryl Fitton, Ulf Ceder - Mike Veitch, John Walton (7) - Steve Roberts, Ross Montgomery - Vincent van der Voort, Tony O'Shea (6) - Tony West, Gary Robson - Gary Anderson und Raymond van Barneveld (3) - Brian Sorensen.

Bei den Damen gibt es folgende Partien:

Clare Bywaters (4) - Standby/Masters Winner, Trina Gulliver (1) - Karen Littler, Fransisca Hoenselaar (2) - Karen Lawman und Karin Krappen (3) - Jan Robbins

21.10.2005

Der Deutsche Dart Verband e.V. heißt Sie Herzlich Willkommen zum Neustart der Homepage.

Auf dieser Startseite wird es in Zukunft die aktuellen News rund um den Dartsport geben. Die News, wie sie auf der "alten" Homepage eingepflegt wurden, sind ab sofort unter der Rubrik "ddz-news" auf der linken Navigationsleiste zu finden.

Die neue Homepage ist im Moment noch nicht komplett mit allen Daten gefüllt, in den Archiven fehlen noch einige ältere Einträge. In den nächsten Wochen wird dies aber nachgeholt und es wird einige zusätzliche Informationen geben (z.B. Archive der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft/DDV-Cup, Ehrentafeln usw.). Neben der Übernahme des alten Datenbestands im neuen Design gibt es noch einige Neuerungen, die auch zum Teil schon eingearbeitet wurden.

Das Hauptaugenmerk der neuen Homepage soll auf die Aktualität gelegt werden, auf dieser Startseite sollen der Dartgemeinde laufend alle aktuellen News vermittelt werden. Das Laufband oben rechts informiert zusätzlich über die auf der Homepage zuletzt geänderten Seiten.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht das Präsidium des DDV.

21.10.2005

Unser Nationalteam ist gut in England angekommen, am Wochenende stehen die World Masters auf dem Programm.

Traditionsgemäß werden am Abend vor den Masters die letzten Plätze für die Lakeside World Pro vergeben. Aus dem Teilnehmerfeld der World Masters können sich 6 Herren und 2 Damen die letzten Tickets sichern, die bereits qualifizierten Teilnehmer spielen dabei natürlich nicht mit.
Tomas Seyler verlor gleich seine erste Partie in Gruppe 6 gegen Paul Telford mit 0:2 Sets. In dieser Gruppe setzte sich übrigens der Finne Ulf Ceder unter anderem durch einen Erfolg gegen den World Cup Gewinner Dick van Dijk durch. Shorty's Doppelpartner Andree Welge erging es in Gruppe 7 nicht besser, er verlor hier mit 0:2 gegen Tony Martin. Colin Rice musste in Gruppe 8 keine Vorrunde spielen und zeigte sich von seiner besten Seite. Nach Erfolgen gegen John Brannon und Kevin Phaup kam er bis ins Halbfinale seiner Gruppe, wo er dann mit 0:2 gegen Kevin Winning ausschied.
Sein Doppelpartner Andreas Kröckel gewann die erste Partie glatt mit 2:0 gegen John Young, verlor aber sein zweites Spiel genauso glatt gegen Steve Robertson. In der gleichen Runde schied auch sein Bochumer Vereinskollege Marcel Schmidt mit 0:2 gegen John Burton aus.
Die zwölf Gruppensieger ermittelten dann die letzten sechs Qualifikanten für die Lakeside World Pro. Die große Überraschung war der Niederländer Jelle Klaasen, der im April beim Spring Cup noch als Vertreter des holländischen B-Teams bis ins Finale einzog und dort eine sehr gute Figur abgab. Nun darf er bei dem größten Turnier der BDO antreten. In diesem B-Team stand damals übrigens auch Dick van Dijk, und der ist mittlerweile Weltmeister. Neben Jelle spielen bei der Lakeside auch Ulf Ceder, Stephen Roberts, Dennis Harbour, Brian Woods, Ross Montgomery.

Die deutsche Damendelegation reiste mit leichten Hoffnungen nach England. In Gruppe 1 spielte Heike Ernst ein starkes Turnier und kam nach drei Siegen ins Finale gegen Carol Forwood. Die Australierin, im Moment Nr. 5 der WDF war ein kleines bisschen stärker als Heike und gewann mit 3:1. Das Ticket zur Lakeside konnte sich Carol aber trotzdem nicht sichern, sie verlor gegen die Gewinnerin der Gruppe 2, Karen Litter. In Gruppe 2 ging für Deutschland Bianka Ehlen an den Start, sie verlor aber ihr Vorrundenspiel mit 0:3 gegen Apylee Jones.
In Gruppe 3 spielte sich Marene Czepeli durch souveräne Siege, unter anderem ein sicheres 3:0 gegen Mieke de Boer, bis ins Finale vor, doch auch für sie war dort Schluss. Mit 2:3 verlor sie denkbar knapp gegen die Schweizerin Sabine Beutler. In der letzten Gruppe gewann Bianka Strauch ihr Spiel in der Vorrunde, doch gegen Mojca Humar war mit 1:3 das Turnier für sie beendet.

16.10.2005

Die Unterlagen für die nächste Dutch Open sind auf der WDF Homepage unter der Rubrik "Tournament Calendar" abrufbar. Meldeschluss für die vom 02.-05. Februar 2006 stattfindende Veranstaltung ist bereits am 16. Dezember. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es zu einem früheren Meldeschluss kommen kann, wenn die maximale Teilnehmerzahl früher erreicht wird. Das sagt alles über über den Stellenwert der Dutch Open aus.
Jugendliche unter 16 Jahren sind nicht startberechtigt, Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren dürfen starten, wären dann aber für die Dutch Open Youth gesperrt.

16.10.2005

Ergebnisse der PDC Hotel Zwartewater gibt es hier.

15.10.2005

Die ersten Ergebnisse vom DDV-Ranglistenturnier in Hamburg sind eingetroffen. Bei den Herren siegte der Bochumer Altmeister Colin Rice zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder mal bei einem DDV-Turnier. Im Finale gewann Colin gegen den Überraschungsfinalisten und ehemaligen Jugendlichen Michael Stübs aus Karlsruhe. Im Halbfinale scheiterten Tomas Seyler und Andre Kennel.
Der Damentitel ging an die DDV-Nr. 2 Bianka Strauch, die sich in einem spannenden Match erst im Tiebreak des letzten Satzes gegen Michelle Sossong durchsetzten konnte. Auch bei den Damen konnten sich die Jugendlichen oder ehemaligen Jugendlichen gut in Szene setzten. Mit Platz 3 für Kerstin Lederbogen und Sabrina Spörle sowie Platz 5 für Benita Göbel konnten weitere Nachwuchskräfte punkten.

Die Ergebnisse sind in der Rubrik "ddz-news" abrufbar und der ausführliche Turnierbericht folgt in den nächsten Tagen.

14.10.2005

Die Auslosung der internationalen Qualifikation für die Lakeside World Pro (ehemals Embassy) ist nun auf der WDF Homepage online. Die deutsche Nr. 1 Tomas Seyler spielt in Gruppe 6 und trifft in der Vorrunde auf Paul Telford. Neben Tomas spielt auch noch der World Cup Sieger Dick van Dijk in dieser Gruppe, der erstaunlicherweise keine Wild Card bekommen hat. Andree Welge spielt in Gruppe 7 und wartet auf den Gewinner der Partie Tony Bradley und Dave Hurst. Colin Rice trifft in Gruppe 8 auf John Brannon und Andreas Kröckel spielt sein erstes Spiel der Gruppe 9 gegen John Young.
Da Tomas Seyler den German Gold Cup in diesem Jahr gewonnen hat, darf der DDV einen zusätzlichen Teilnehmer bei den World Masters und der Lakeside Qualifikation stellen. Marcel Schmidt trifft somit in Gruppe 10 auf James Mitchell.
Insgesamt wird in 12 Gruppen um die letzten 6 freien Plätze gespielt, vielleicht hat ja einer unserer Teilnehmer einen guten Tag und kann sich für das größte Turnier der WDF qualifizieren.

10.10.2005

Ergebnisse der PDC Bob Anderson Classic aus Blackpool gibt es hier

08.10.2005

Zweiter Spieltag der Bundesliga. Im Norden sortieren sich die Favoriten schon wieder an der Tabellenspitze ein. Vegesack Bremen, der 1. DSC Bochum und die Vikings Berlin nehmen nach zwei Siegen an diesem Spieltag in dieser Reihenfolge die Tabellenspitze ein. Gefolgt werden sie vom 1. DC Mülheim, der nach einem Sieg gegen die Vikings zum Auftakt an diesem Spieltag gegen Vegesack keine Überraschung schaffen konnten.
Für die beiden Aufsteiger lief es ebenfalls nicht rund an diesem Wochenende, die Checkers hatten sich beim ersten Heimspiel zumindest gegen die Strangers Bremen mehr ausgerechnet. So gab es für beide Teams keine Punkte und Hildesheim muss jetzt von ganz unten die Aufholjagd starten.

Im Süden hingegen ergibt sich nach den ersten vier Spielen ein ungewohntes Bild. Die DIG Neu-Isenburg auf Platz 1 ist nicht unbedingt eine Überraschung, dahinter rangieren aber im Moment mit dem DV Kaiserslautern und dem Neuling Cartoon Gießen zwei Teams, die man dort nicht ungedingt erwartet hätte. Die Kaiserslauterer zeigen aber, dass der Sieg im DDV-Cup kein Zufall war und dass mit ihnen zu rechnen ist.
Walldorf konnte vier Punkte sichern und somit den verpatzten Saisonstart schon fast vergessen lassen. Mit 5:3 Punkten liegt man knapp hinter dem Führungstrio. Dafür kommt der Dritte der letzten Endrunde aus Huttenheim überhaupt nicht in Fahrt, nur ein Sieg und ein Unentschieden aus vier Spielen, das könnte eng werden in diesem Jahr.

 

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