|
30.12.2009
PDC World Darts Championship, Tag 10
Die letzten Darts in diesem Jahr wurden gestern im Ally Pally geworfen, am
Freitag geht es dann weiter mit den Partien im Viertelfinale.
Mark Webster – Kirk Shepherd 4:1 (3:0,3:0,3:0,2:3,3:0)
Simon Whitlock – Terry Jenkins 4:2 (3:1,3:0,2:3,3:2,2:3,3:2)
Co Stompé – Mark Dudbridge 4:2 (3:2,2:3,3:2,3:0,1:3,3:2)
Ronnie Baxter – Colin Lloyd 4:1 (3:2,3:1,3:2,1:3,3:1)
James Wade – Andy Hamilton 4:3 (1:3,3:0,3:2,0:3,2:3,3:0,4:2)
Raymond van Barneveld – Kevin Painter 4:1 (3:1,3:2,3:2,2:3,3:0)
Webster souverän
Als einziger Waliser hat sich Mark Webster mit einer starken Leistung in das
Viertelfinale spielen können. Mit dem bisher erzielten Preisgeld von 25.000
Pfund wird Mark einen großen Sprung um knapp 25 Plätze nach oben machen und er
könnte mit dem Erreichen des Halbfinals sogar erstmals unter die Top 32 der PDC
rutschen.
Für Kirk Shepherd sind die zwei schönen Jahre nach seinem sensationellen
Finaleinzug 2008 nun vorbei und der junge Engländer verabschiedet sich erst
einmal aus den Top 32 und wird nun von Platz 29 hinter Platz eingereiht werden.
Webster geriet eigentlich nie in Gefahr, diese Partie zu verlieren und er gewann
die ersten neun Legs sicher. Im vierten Satz spielte Shepherd dann ordentlich
mit und konnte den Satz schließlich auch gewinnen. Im fünften Satz war es dann
aber wieder vorbei mit der Herrlichkeit und Webbi sicherte sich einen lockeren
Sieg.
Webster: 4x180, 11x140+, 19x100+, Average: 97,41, Finishes: 117, 100
Shepherd: 3x180, 13x140+, 19x100+, Average: 88,78, Finishes: 52
Der Wizard zaubert auch die Nr. 6 raus
Simon Whitlock mausert sich immer mehr zum Geheimfavoriten auf den Titel. Mit
der dritten starken Leistung in Folge besiegte er auch Terry Jenkins und somit
gab es das Aus für einen weiteren Top 10 Spieler.
Nachdem sich Terry das erste Leg holen konnte, musste er mit ansehen, wie der
Australier Leg um Leg holte und sicher mit 2:0 Sätzen in Führung gehen konnte.
Nach sieben Legs in Folge stoppte The Bull den Lauf mit einem 96er Finish und er
konnte kurze Zeit später sogar seinen ersten Satz feiern.
Die nächsten beiden Sätze gingen jeweils über die volle Distanz, da es dabei
kein einziges Break gab stand es nach diesen beiden Sätzen 3:2 für Simon. Im
sechsten Satz gab es dann im dritten Leg mal wieder ein Break, doch Terry konnte
sich nur ein Leg lang darüber freuen, da stand es schon wieder unentschieden. Im
fünften Leg warf der Wizard dann 2x180 in Folge, auch wenn der siebte Dart sein
Ziel verfehlte wurde es dennoch ein 12 Darter mit 69er Finish zum Match.
Whitlock: 8x180, 23x140+, 32x100+, Average: 100,60, Finishes: 100
Jenkins: 6x180, 17x140+, 32x100+, Average: 92,07, Finishes: 96
Ein beeindruckendes Streichholz
Einer der Spieler, der bei dieser WM am meisten überrascht ist der Matchstick Co
Stompé. Nachdem es in diesem Jahr nicht so ganz berauschend lief, spielt der
Niederländer die WM seines Lebens mit beständig hochklassigen Leistungen.
Nachdem auch schon Mervyn King die gute Form von Co anerkennen musste, warf
dieser auch gegen den Flash 11x180 und spielte einen dreistelligen Average.
Beide Spieler gewannen jeweils einen knappen Satz zum 1:1 Zwischenstand, bevor
Stompé sich die ersten beiden Legs im dritten Satz holen konnte. Dudbridge
konnte noch einmal ausgleichen, doch der Satz ging trotzdem an Co, der sich auch
den vierten Satz sicher zu Null sichern konnte und dabei Finishes von 132 und
116 warf.
Nach dem fünften Leg in Folge gewann Dudbridge mal wieder einen Durchgang und er
holte sich auch gleich die nächsten beiden Legs um noch einmal verkürzen zu
können. Im sechsten Satz konnte Mark erneut ein 0:2 ausgleichen, wobei er unter
anderem einen 11 Darter warf, doch das fünfte Leg gehörte erneut Co, der damit
das Viertelfinale gegen Mark Webster sicher stellen konnte.
Stompé: 11x180, 18x140+, 33x100+, Average: 102,42, Finishes: 132,120,116
Dudbridge: 5x180, 26x140+, 24x100+, Average: 97,79, Finishes: 104
Colin Lloyd vergibt zu viele Chancen
Für Colin Lloyd war in der Partie gegen Ronnie Baxter durchaus mehr drin, doch
Jaws vergab viel zu viele Darts auf Doppel während sein Gegner so effizient war
wie in der Partie gegen Gary Anderson.
Bereits im ersten Satz führte Colin mit 2:1 um sich dann viele Fehlwürfe zu
leisten. Den zweiten Satz gewann The Rocket sicherer, bevor Colin im dritten
Satz erneut eine 2:1 Führung nicht nach Hause bringen konnte.
Auch im vierten Satz führte Colin mit 2:1, dieses brachte er den Satz aber nach
Hause, doch statt eines möglichen 3:1 stand es 1:3 gegen ihn. Die Doppelschwäche
kam im nächsten Leg wieder und so hatte Ronnie keine Mühe, sich in die nächste
Runde zu spielen. Fast wäre ihm im zweiten Leg auch noch ein 9 Darter geglückt,
nach 180 und 174 traf er auch die nächste Treble 20, doch für das 147er Finish
verpasste er die dreifache 17. Für einen schönen 10 Darter reichte es trotzdem
noch.
Baxter: 2x180, 20x140+, 34x100+, Average: 94,15, Finishes: 81
Lloyd: 2x180, 10x140+, 27x100+, Average: 89,26, Finishes: 130
Wade mit großer Mühe weiter
Es folgte ein Spiel mit wechselnden Führungen. Andy Hamilton holte sich den
ersten Satz, doch die nächsten beiden Sätze gingen an James Wade. Nun lief es
wieder besser bei The Hammer, der die nächsten beiden Sätze zur erneuten Führung
gewinnen konnte.
James glich erneut aus und somit gab es zum ersten Mal an diesem Tag eine Spiel
über sieben Sätze. Andy holte sich das erste Leg und führte auch im zweiten Leg,
als ihm James ein 129er Finish vor den Bug warf.
Nachdem James dann Darts auf Doppel vergab konnte Andy noch einmal in Führung
gehen und er hatte im vierten Leg bei 156 Rest einen Matchdart. Doch der Dart
auf die Doppel 18 verfehlte sein Ziel und so kam James wieder in die Partie, als
er 64 zum 2:2 checken konnte. Nun drehte sich die Partie komplett, James traf
die Doppel 20 mit dem letzten Dart und führte erstmals in diesem Satz und er
beendete den Tiebreaker schnell mit einem 112er Finish zum Match.
Am Freitag dürfte es ein hoch interessantes Match zwischen James Wade und Simon
Whitlock geben, aber eigentlich sind alle vier Partien sehr interessant.
Wade: 3x180, 21x140+, 49x100+, Average: 96,15, Finishes: 129,124,112
Hamilton: 7x180, 17x140+, 44x100+, Average: 97,66, Finishes: 140
Barney kann erneut nicht voll überzeugen
Auch wenn Raymond van Barneveld mit 4:1 sicher die Partie gegen Kevin Painter
gewinnen konnte, souverän war die Vorstellung den Niederländers auch in der
dritten Partie nicht.
Im schwächsten Spiel an diesem Tag blieb aber auch Kevin Painter einiges
schuldig und so konnte er seinen Erfolg über Barney aus dem Jahr 2008 nicht
bestätigen. Barney spielt nun gegen Ronnie Baxter, gegen den er im Vorjahr
äußerst knapp nach drei Matchdarts für den Engländer gewinnen konnte.
Vielleicht findet der Weltmeister von 2007 aber auch über die Jahreswende seine
Bestform, gegen den sicher checkenden Ronnie kann er sie gut gebrauchen.
Van Barneveld: 2x180, 13x140+, 33x100+, Average: 89,41, Finishes: 108,105
Painter: 2x180, 16x140+, 30x100+, Average: 88,67, Finishes: 100
Die Partien am Freitag:
Co Stompé - Mark Webster
Simon Whitlock - James Wade
Raymond van Barneveld - Ronnie Baxter
Phil Taylor - Adrian Lewis
DSF Übertragungen am Freitag:
15:00 Uhr - 18:00 Uhr Live
20:00 Uhr - 0:00 Uhr Live
30.12.2009
PDC World Darts Championship, Tag 9
Die PDC WM geht so langsam in die richtig spannende Phase. Am neunten wurde die
zweite Runde beendet und auch die ersten Partien im Achtelfinale wurden
gespielt.
Andy Hamilton – Steve Beaton 4:1 (3:2,0:3,3:2,3:1,3:2)
Terry Jenkins – Darin Young 4:0 (3:1,3:1,3:0,3:0)
Simon Whitlock – Wayne Jones 4:0 (3:1,3:2,3:2,3:2)
James Wade – Michael van Gerwen 4:2 (3:1,1:3,3:1,3:2,1:3,3:1)
Phil Taylor – Robert Thornton 4:1 (3:1,3:1,3:1,2:3,3:0)
Adrian Lewis – Kevin McDine 4:0 (3:1,3:2,3:1,3:1)
It's Hammer Time
Mit einem sicheren 4:1 Erfolg spielte sich Andy Hamilton in das Achtelfinale.
Die Partie war offen, doch viele Experten räumten eigentlich Steve Beaton die
leicht besseren Chancen ein, da er in den letzten Monaten unter anderem mit dem
Erreichen des Finales bei der European Championship den besseren Eindruck
hinterlassen konnte.
Andy gewann den wichtigen dritten Satz im fünften Leg, als insgesamt drei 180er
geworfen wurde, zwei davon The Hammer. Beaton hatte danach durch weitere
Chancen, doch Andy blieb auf Kurs für die dritte Runde.
Hamilton: 8x180, 13x140+, 23x100+, Average: 94,69, Finishes: 86
Beaton: 3x180, 18x140+, 27x100+, Average: 95,72, Finishes: 76
Sicherer Sieg für The Bull
Überhaupt keine Probleme hatte Terry Jenkins mit dem Erreichen der nächsten
Runde gegen einen Darin Young, der weit von seiner Form aus der ersten Runde
entfernt war, wo er noch gegen Andy Smith gewinnen konnte.
Mit diesem Sieg verhinderte er das Aufeinandertreffen der beiden Freunde in der
zweiten Runde und wurde dafür von Terry Jenkins "belohnt". Ganze zwei Legs
gestattete The Bull seinem Gegner in einer einseitigen Partie, die schnell
entschieden war.
Jenkins: 3x180, 11x140+, 25x100+, Average: 90,18, Finishes: 100
Young: 2x180, 2x140+, 19x100+, Average: 75,96, Finishes: 48
Aussie Power hält an
Der nächste Gegner von Terry Jenkins wird heute Simon Whitlock sein und dann
wird es eine richtige Herausforderung für den Engländer werden. Denn der Mann
mit dem Spitzbart aus Down Under zeigte erneut eine starke Leistung und
bestätigte einmal mehr, warum er seit Jahren der beste Australier ist.
Wayne Jones hatte bei der 0:4 Niederlage durchaus seine Chancen, doch sowohl im
zweiten als auch im vierten Satz konnte er eine 2:0 Führung nicht zum Satzgewinn
nach Hause bringen. Im zweiten Satz hatte er schon im dritten Leg einiges
Satzdarts zum Ausgleich, doch dann drehte Simon auf und machte das 2:0 in
Sätzen.
So sehr sich Jones auch mühte, Whitlock hatte immer die richtige hochklassige
Antwort parat und er zog am Ende verdient in das Achtelfinale ein.
Whitlock: 5x180, 22x140+, 18x100+, Average: 99,24, Finishes: 120
Jones: 1x180, 18x140+, 28x100+, Average: 92,92, Finishes: 116, 101
Auch James Wade weiter
In der ersten Partie am Abend wurde der letzte Spieler für das Achtelfinale und
der Gegner von Andy Hamilton ermittelt. Und diese Partie wurde richtig gut, dann
auch Michael van Gerwen zeigte sich von seiner besten Seite.
Bereits im ersten Satz zeigte sich aber besonders James Wade sehr sicher auf
Doppel, besonders "seine" Doppel 20 saß fast bei jedem Versuch. Nach einem 14
Darter von Michael holte sich James die nächsten drei Legs mit Finishes von 81,
71 und 114.
Der zweite Satz ging an den jungen Niederländer, bevor James erneut die Führung
erzielen konnte. Im vierten Satz wurde s dann richtig hochklassig. James
eröffnete den Satz mit einem 104er Finish und Michael antwortete mit einem 125er
Finish. Wade ließ sich nicht lumpen und checkte 121, bevor Michael mit 88 erneut
ausgleichen konnte. Mit einem schönen 150er Finish auf Doppel 15 holte sich
James seinen dritten Satz und stellte die Weichen auf Sieg.
Michael konnte zwar noch einen Satz gewinnen, doch am Ende musste er sich dem
weiterhin hoch scorenden James Wade geschlagen geben. Trotzdem eine starke
Leistung von Michael, die an seine guten Zeiten in der WDF erinnerte.
Wade: 7x180, 18x140+, 37x100+, Average: 97,79, Finishes: 150,121,114,112,104
Van Gerwen: 0x180, 14x140+, 37x100+, Average: 93,92, Finishes: 125
Taylor zieht weiter seine Kreise
Phil Taylor und Robert Thornton eröffneten dann die dritte Runde The Power wurde
seiner Favoritenrolle gerecht. Thornton schaffte es aber zumindest, die Nr. 1
etwas zu ärgern und ihm den ersten Satz in diesem Turnier abnehmen zu können.
In den ersten beiden Sätzen konnte der Schotte nicht ein einziges Mal seinen
Vorteil nutzen, schaffte aber jeweils ein Break. Nachdem Phil die ersten beiden
Legs im dritten Satz in 14 und 12 Darter gewinnen konnte, schaffte es Thornton
zum ersten Mal, seinen Aufschlag durchzubringen. Doch Taylor blieb auf Kurs und
machte sicher das 3:0
Thornton hatte sich im Vorfeld beklagt, dass alle Welt nur vom Viertelfinale
Taylor gegen Lewis sprechen würde und zeigte, nachdem Phil drei Matchdarts nicht
nutzen konnte, mit dem Gewinn des vierten Satzes, dass er auch noch ein Wörtchen
mitzureden hat. Doch mehr gestattete der Titelverteidiger ihm nicht, denn im
fünften Satz legte er noch einen Gang zu und sicherte sich souverän als erster
Spieler die Runde der Letzten 8.
Taylor: 6x180, 16x140+, 30x100+, Average: 104,26, Finishes: 103,100
Thornton: 3x180, 13x140+, 27x100+, Average: 90,42, Finishes: 121
Auch Lewis weiter souverän
Adrian Lewis sorgte dann im Anschluss für das Traum-Viertelfinale, für viele
schon ein vorgezogenes Finale.
McDine eröffnete die Partie mit einem 104er Finish, doch Lewis warf in den
nächsten beiden Legs drei 180er und sicherte sich den Satz dann mit einem 164er
Finish. Im zweiten Leg führte Kevin mit 2:1, doch Adrian legte zu und warf zwei
12 Darter in Folge zum 2:0 in Sätzen.
Bereits im zweiten Leg des dritten Satzes warf Adrian seine zehnte 180 in dieser
Partie und er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Average von über 108. Es wäre
sicherlich noch mehr drin gewesen, doch ab diesem Zeitpunkt erinnerte der Ally
Pally einem Fußballstadion nach dem Gewinn einer Meisterschaft. Die Fans
feierten sich selbst und sorgten für Ohrenbetörbänden Lärm, der beide Spieler
leicht behinderte.
Trotzdem blieb es hochklassig, wenn auch nicht mehr auf dem Niveau wie in den
ersten beiden Sätzen. Wenn Adrian diese Form auch gegen Phil Taylor zeigen kann,
dann steht den Fans am Freitag ein Klassiker bevor.
Lewis: 10x180, 10x140+, 19x100+, Average: 103,63, Finishes: 164
McDine: 4x180, 6x140+, 21x100+, Average: 92,14, Finishes: 105, 104
Heute spielen:
Mark Webster - Kirk Shepherd
Simon Whitlock - Terry Jenkins
Co Stompé - Mark Dudbridge
Ronnie Baxter - Colin Lloyd
James Wade - Andy Hamilton
Raymond van Barneveld - Kevin Painter
DSF Übertragung heute:
21:00 Uhr - 0:00 Uhr Live
29.12.2009
PDC World Darts Championship, Tag 8

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Am achten Tag der PDC WM hat Raymond van Barneveld das sportliche Highlight der
Veranstaltung gesetzt, indem ihm der zweite 9 Darter in der Geschichte der PDC
WM gelang. Er war es auch, der schon vor einem Jahr als erstem Spieler dieses
Kunststück gelang und nun legte der Niederländer noch einmal ein perfektes Leg
nach.
Hier der 9
Darter noch einmal zum Genießen
Die Ergebnisse des Tages:
Colin Lloyd – Denis Ovens 4:3 (2:3,3:2,0:3,3:2,2:3,3:2,3:0)
Kirk Shepherd – John Part 4:1 (3:1,1:3,3:1,3:1,3:2)
Kevin Painter – Vincent van der Voort 4:3 (3:2,3:0,2:3,2:3,3:2,1:3,3:1)
Mark Webster – Peter Manley 4:2 (0:3,2:3,3:0,3:0,3:1,3:2)
Raymond van Barneveld – Brendan Dolan 4:0 (3:0,3:2,3:1,3:0)
Ronnie Baxter – Gary Anderson 4:0 (3:2,3:2,3:2,3:2)
Jaws der Comeback-König
Colin Lloyd hat mit Glück und Geschick die zweite Runde erfolgreich überstanden.
Dazu musste die ehemalige Nr. 1 der PDC dreimal einen Rückstand aufholen, bevor
er die Partie im letzten Leg endgültig drehen konnte.
Denis Ovens wird am Ende den vielen vergebenen Chancen auf Doppel nachtrauern,
besonders die Satzdarts zu einer möglichen 3:1 Führung waren bitter für The
Heat. Die Partie wankte zwischen Hochklassig und Durchschnitt, das Highlight war
der zweite Satz, wo Colin Finishes von 82, 106 und 110 zum Satz gelangen und
Ovens Finishes von 94 und 104 beisteuern konnte.
Das krasse Gegenstück war dann der fünfte Satz, als Ovens nach einer 2:1 Führung
dreizehn Darts auf Doppel brauchte, um den Durchgang doch noch gewinnen und
dabei von vier Fehlwürfen seines Gegners profitierte.
Die Entscheidung fiel im ersten Leg des letzten Satzes, als Ovens erneut daneben
warf und Colin das letztendlich entscheidende Break schaffte. Nach einem 14
Darter im zweiten Leg lief dann alles nach Plan für die Nr. 10 der PDC.
Lloyd: 6x180, 17x140+, 42x100+, Average: 88,48, Finishes: 110, 106
Ovens: 5x180, 24x140+, 42x100+, Average: 88,74, Finishes: 106, 104
Tiefer Sturz von John Part
Im nächsten Spiel kam es zu einer Neuauflage des Endspiels von vor zwei Jahren
zwischen John Part und Kirk Shepherd und der junge Engländer konnte dieses Mal
erfolgreich Revanche nehmen. Es wurde ihm aber auch äußerst leicht gemacht, denn
der dreimalige Weltmeister stand die meiste Zeit über neben sich und zeigte
seine wohl schlechteste Leistung bei einer WM.
Neben dem Zweitrunden-Aus wird John Part nun auch in der Order of Merit
durchgereicht, da jetzt sein Titel von vor zwei Jahren aus der Wertung
gestrichen wird. Nachdem er in den letzten beiden Jahren als Nr. 4 der PDC
sicher bei jedem Major Event dabei war, wird er nach der WM ungefähr auf Platz
20 landen und er muss nun um jedes weitere Highlight kämpfen.
Nach der Partie war John wie auch Wayne Mardle am ersten Tag dermaßen
frustriert, dass er sogar ein Ende seiner Karriere in Betracht zog.
Kirk Shepherd scheint in diesem Jahr wie vor zwei Jahren seine Kreise mit
relativ durchschnittlichen Leistungen zu ziehen, den Einzug in das Achtelfinale
hat er sich aber redlich verdient.
Shepherd: 4x180, 5x140+, 26x100+, Average: 79,35, Finishes: 109
Part: 1x180, 8x140+, 16x100+, Average: 76,51, Finishes: 74
Kevin Painter mit dem längeren Atem
Nachdem Kevin Painter bereits mit 2:0 und 3:2 führte, musste auch er doch noch
über sieben Sätze gehen, um Vincent van der Voort besiegen zu können. Auch er
hatte schon wie Denis Ovens zuvor Chancen zum 3:1 und somit zur Vorentscheidung,
doch im Gegensatz zu seinem Landsmann gab er die Partie anschließend nicht ab.
Nachdem Vincent zum 2:2 nach Sätzen ausgleichen konnte, ging der fünfte Satz
auch über die komplette Distanz und hier hatte der Niederländer den Vorteil, das
Leg eröffnen zu dürfen. Doch Painter stoppte seinen Lauf mit einem starken 11
Darter zur erneuten Führung. Vincent konnte aber erneut ausgleichen und ging
dann mit einem 164er Finish im siebten Satz in Führung.
Als er dann einen Dart zum 2:0 vergab, war Kevin zur Stelle und holte sich das
Leg. Nun lief es wieder für The Artist und er holte sich auch noch die nächsten
beiden Legs zum knappen Sieg.
Painter: 11x180, 18x140+, 34x100+, Average: 92,23, Finishes: 97
Van der Voort: 7x180, 20x140+, 44x100+, Average: 94,39, Finishes: 164, 121
Der nächste Dino muss gehen
Auch an Peter Manley geht die Zeit nicht spurlos vorbei. In den ersten beiden
Sätzen war er noch der alte "One Dart", doch dann musste er dem Ansturm der
Jugend nachgeben. Peter war in den letzten beiden Jahren ständig abgerutscht und
in dieser Saison erstmals nach vielen Jahren aus den Top 16 gefallen.
Seine Leistungen an diesem Tag und auch in den vergangenen Monaten lassen aber
nicht viele Hoffnungen zu, dass Peter so schnell noch einmal zurück kommen kann,
denn zu viele junge Spieler drängen nun nach vorne.
So auch Mark Webster, dem BDO Weltmeister von 2008, der gegen einen immer mehr
abbauenden Peter Manley immer sicherer wurde. Nach dem 0:2 Satzrückstand ließ
alles nach Plan für Webbi und er gewann 8 Legs in Folge, bevor Peter mal wieder
ein Leg holen konnte. Peter hatte durchaus noch Chancen, die Partie in den
siebten Satz zu bringen, doch seine Darts auf Doppel kamen nicht mehr und so
spielte sich Mark Webster in das Achtelfinale bei seinem Debüt.
Webster: 0x180, 15x140+, 40x100+, Average: 89,52, Finishes: 83
Manley: 1x180, 11x140+, 37x100+, Average: 84,12, Finishes: 124
9 Darter das Highlight in einer schwachen Partie
Zu Beginn der Partie fiel auf, dass Raymond van Barneveld wohl doch Ärger mit
seinem Sponsor bekommen haben muss, denn nun spielte er im Gegensatz zur ersten
Partie wieder Darts seiner gesponsorten Marke.
Es schien ihm auch nichts auszumachen, denn die ersten drei Darts waren sofort
eine 180, doch danach kamen nicht mehr viele hohe Scores. Trotzdem reichte es
für einen lockeren ersten Satz und auch den zweiten Durchgang holte sich Barney
nach einem 0:2 Rückstand.
Wie aus dem Nichts kamen dann zwei 180er zu Beginn des dritten Satzes und trotz
einer 180 von Brendan Dolan schaffte Barney das 141er Finish auf dem
traditionellen Weg mit einer 60, einer 57 und einer Doppel 12 zum 9 Darter.
Das war es dann aber auch an Highlights und die Partie lief dann wieder so
weiter wie zuvor. Im Interview sagte Barney dann: "das war zwar ein Spiel mit
einem 89er Average, aber ich habe einen 9er geworfen, also passt das schon."
Van Barneveld: 4x180, 7x140+, 21x100+, Average: 89,95, Finishes: 141, 120
Dolan: 2x180, 11x140+, 15x100+, Average: 82,11, Finishes: 51
Baxter der König des fünften Legs
Im letzten Spiel des Tages gab es eine empfindliche 0:4 Niederlage für Gary
Anderson im immer wieder frischen Kampf zwischen Schottland und England.
Auf den ersten Blick war es eine deutliche Niederlage, aber der Schotte hat
jeden Satz erst im letzten Leg verloren, wo Ronnie Baxter einfach immer einen
Tick besser war oder von Fehlern seines Gegners profitierte.
Den ersten Satz holte sich The Rocket mit einem 142er Finish und er zeigte such
in der Folgezeit eine starke Leistung, besonders bei den wichtigen Checks.
So ging Satz um Satz immer wieder knapp an den Engländer, der sich nun sogar
Hoffnungen auf den vierten Platz in Rangliste machen kann, da die vor ihm
platzierten John Part und Mervyn King bereits ausgeschieden sind. Die kommende
Premier League Saison könnte er sich mit diesem Erfolg bereits gesichert haben,
da die Top 6 der PDC nach der WM sicher dabei sein werden.
Baxter: 4x180, 15x140+, 31x100+, Average: 97,51, Finishes: 142
Anderson: 3x180, 19x140+, 18x100+, Average: 90,98, Finishes: 85
Heute spielen:
Andy Hamilton - Steve Beaton
Terry Jenkins - Darin Young
Simon Whitlock - Wayne Jones
James Wade - Michael van Gerwen
Dritte Runde:
Phil Taylor - Robert Thornton
Adrian Lewis - Kevin McDine
DSF Übertragungen heute:
17:00 Uhr - 18:45 Uhr und
21:00 Uhr - 0:00 Uhr Live
28.12.2009
PDC World Darts Championship, Tag 7
Nach den Weihnachtsfeiertagen geht es in London mit der PDC WM weiter. Heute
wurden in der Nachmittagssession die ersten drei Partien der zweiten Runde
gespielt bevor dann an Abend der zweite Auftritt von Phil Taylor und Jyhan Artut
folgen sollten.
Co Stompé – Mervyn King 4:2 (3:0,3:0,2:3,3:0,2:3,3:2)
Kevin McDine – Barrie Bates 4:0 (3:2,3:2,3:1,3:1)
Adrian Lewis - Wes Newton 4:2 (3:0,3:0,3:2,2:3,2:3,3:1)
Mark Dudbridge - Alan Tabern 4:3 (2:3,3:1,3:1,3:1,1:3,2:3,6:4)
Phil Taylor – Steve Hine 4:0 (3:0,3:1,3:1,3:0)
Robert Thornton – Jyhan Artut 4:1 (3:0,3:1,2:3,3:2,3:0)
Gleich in der ersten Partie des Tages gab es mit dem Erfolg von Co Stompé über
Mervyn King die erste große Überraschung. Mervyn war als Nr. 5 der PDC der
Favorit in dieser Partie und wurde auch als Halbfinalkandidat gehandelt. Doch
Stompé zeigte eine seiner besten Leistungen vor TV-Kameras und holte sich die
ersten sechs Legs zu einer sicheren Führung.
Im dritten Satz hatte er dann sogar zwei Chancen, auf 3:0 zu erhöhen, vergab sie
jedoch und Mervyn konnte verkürzen. Auch der vierte Satz ging dann sicher an den
Matchstick, bevor Mervyn Matchdarts abwehren konnte und den fünften Satz im
fünften Leg gewinnen konnte.
Im sechsten Satz war es dann der Engländer, der Chancen zum Ausgleich ungenutzt
ließ und dieses Mal nahm Co Stompé die Gelegenheit wahr und spielte sich mit
einem 4:2 Erfolg als erster Spieler in das Achtelfinale.
Stompé: 5x180, 19x140+, 29x100+, Average: 99,86, Finish: 100
King: 8x180, 12x140+, 30x100+, Average: 93,10, Finish: 136, 124, 119
Keine Probleme für McDine
Weniger Probleme als erwartet hatte dann Kevin McDine mit Barrie Bates, der
nicht an seine Leistung gegen Jelle Klaasen anknüpfen konnte, auch wenn er
durchaus Chancen hatte. McDine hingegen machte da weiter, wo er bei seiner
Aufholjagd nach einem 0:2 Rückstand gegen Dennis Priestley aufgehört hatte.
Nachdem die ersten beiden Sätze knapp an Kevin gingen, holte er sich die beiden
folgenden Sätze ziemlich sicher. Bezeichnend für die Partie war das vorletzte
Leg der Partie, als Barrie nach 2x180 in Folge auf dem Weg zum 9 Darter war,
aber nach dem Verpassen der siebten Treble 20 auch ganze acht Darts auf Doppel
nicht nutzen konnte.
Damit ist Kevin McDine der einzige ungesetzte Spieler, der den Sprung in das
Viertelfinale geschafft hat.
McDine: 1x180, 15x140+, 28x100+, Average: 95,73, Finish: 127
Bates: 4x180, 7x140+, 29x100+, Average: 90,47, Finish: 120, 110
Jackpot mit furiosem Ende
Der nächste Gegner von Kevin wird Adrian Lewis sein und damit hat McDine eine
schwere Hürde vor sich. Denn wie bereits in der ersten Runde zeigte Adrian eine
starke Leistung und auch Wes Newton hatte am Ende nichts mehr entgegen zu
setzen.
Die ersten sechs Legs gingen an Adrian, der sich dann auch über fünf Legs eine
3:0 Führung erspielen konnte. Nach seinem ersten Matchdart konnte Wes sich dann
aber die nächsten beiden Sätze jeweils über die komplette Distanz sichern.
Im sechsten Satz legte Adrian dann aber los und er warf alleine in den vier Legs
fünf seiner insgesamt zwölf 180er. Nach einem 11 Darter zum 2:1 war dann im
letzten Leg sogar auf dem Weg zum 9 Darter, doch auch dieses Mal blieb es nur
bei sechs perfekten Darts.
Nach dem Spiel gab Adrian einmal mehr eine Kampfansage an Phil Taylor ab, auf
den er im Viertelfinale treffen könnte. Doch auch The Power freut sich schon auf
dieses Spiel und dies bedeutet in der Regel nicht viel Gutes für seine Gegner.
Lewis: 12x180, 15x140+, 32x100+, Average: 103,68, Finish: 107
Newton: 6x180, 16x140+, 36x100+, Average: 95,26, Finish: 124, 106
Hochspannung zu Beginn der Abendsession
Die Partie zwischen Mark Dudbridge und Alan Tabern versprach zwar Spannung, aber
dass es so spannend werden würde, damit war nicht zu rechnen. Nach einem
furiosen Auftakt von beiden Spielern mit einem Averages von gut über 100
erspielte sich Mark eine 3:1 Satzführung.
Alan konnte gerade noch rechtzeitig die erste Wende einleiten und verkürzte auf
2:3. Als er dann im sechsten Satz allerdings 0:2 zurück lag und Mark sich 40
Rest stellte, schien alles gelaufen. Doch Alan warf ein 120er Finish und legte
ein noch ein 118er Finish nach, wobei Mark auf 56 Rest wartete. Im fünften Leg
vergab Mark dann einen Matchdart und Alan glich aus.
Es folgte ein 141er Finish und ein 13 Darter und nach fünf Legs in Folge sah nun
alles nach einem Sieg von The Saint aus. Doch dann versagten ihm die Nerven und
er vergab in den folgenden Legs insgesamt sechs Matchdarts. Mark konnte immer
wieder ausgleichen und schaffte beim Stand von 4:4 das entscheidende Break der
Partie, bevor er ein Leg später den Sieg sicher stellen konnte.
Dudbridge: 2x180, 28x140+, 49x100+, Average: 95,06, Finish: 92
Tabern: 11x180, 30x140+, 50x100+, Average: 92,34, Finish: 141, 140, 120, 118
The Power mit einer Trainingseinheit
Auch der zweite Auftritt von Phil Taylor war für den Topfavoriten nur eine
bessere Trainingseinheit und man darf abwarten, ob die Partie gegen Robert
Thornton die erste richtige Herausforderung für ihn werden wird.
Der Muffin Man konnte zwar zwei Legs gegen Phil Taylor gewinnen, doch zu mehr
reichte es zu keinem Zeitpunkt. Taylor warf erneut einen dreistelligen Average,
doch man immer das Gefühl, dass er noch nicht alles zeigen würde.
Taylor: 6x180, 11x140+, 17x100+, Average: 103,28, Finish 84
Hine: 2x180, 5x140+, 13x100+, Average: 86,25, Finish: 60
Aus für Jyhan
Als letzter Deutscher musste sich dann Jyhan Artut geschlagen geben und wir
müssen weiter auf den ersten Deutschen warten, der es in das Achtelfinale der
PDC WM schafft.
In den ersten acht Legs hatte Jyhan durchaus Chancen, doch er traf nur ein
einziges Doppel bei acht Versuchen. Robert hingegen bestach durch eine
unglaubliche Sicherheit und traf seine ersten sieben Doppel allesamt im ersten
Versuch.
Erst als der Schotte seine Doppel auch mal verpasste, nutzte Jyhan seine Chance
und holte sich den dritten Satz. Auch der vierte Satz ging über die volle
Distanz, doch ausgerechnet in diesem wichtigen Leg traf der Deutsche die Treble
nicht und Thornton zog auf 3:1 davon. Die Entscheidung fiel dann im ersten Leg
des fünften Satzes, als Jyhan erst ein 106er Finish verpasste und Robert ihm ein
105er Finish vorsetzte.
Danach spielte Robert die Partie sicher zu Ende und er trifft nun auf Phil
Taylor. Jyhan kann das Erreichen der zweiten Runde und seine Teilnahme an der WM
überhaupt aber als Erfolg verbuchen und darauf für die Zukunft aufbauen.
Thornton: 4x180, 15x140+, 30x100+, Average: 91,71, Finish: 105
Artut: 4x180, 11x140+, 23x100+, Average: 83,22, Finish: 78
Am Montag spielen:
Colin Lloyd - Denis Ovens
John Part - Kirk Shepherd
Kevin Painter - Vincent van der Voort
Mark Webster - Peter Manley
Raymond van Barneveld - Brendan Dolan
Ronnie Baxter - Gary Anderson
Das DSF berichtet live von 17:00 bis 18:30 Uhr und ab 19:45 Uhr.
24.12.2009
PDC World Darts Championship, Tag 6
Ergebnisse vom 6. Spieltag der PDC WM
Wayne Jones - Alex Roy 3:1 (3:1,3:1,2:3,3:1)
Magnus Caris - Francisco Ruiz (Vorrunde) 4:0
Michael van Gerwen - Peter Wright 3:1 (3:0,3:2,0:3,3:1)
James Wade - Steve Brown 3:1 (3:1,3:0,2:3,3:0)
Colin Lloyd - Magnus Caris 3:1 (3:1,3:2,2:3,3:0)
23.12.2009
PDC World Darts Championship, Tag 5

(Quelle: www.pdc-europe.de)
Darin Young – Andy Smith 3:2 (3:1,3:2,0:3,0:3,6:4)
Jan van der Rassel – Tomas Seyler 4:1
Steve Beaton – Carlos Rodriguez 3:0 (3:2,3:0,3:0)
Simon Whitlock – Colin Osborne 3:1 (3:1,3:2,2:3,3:2)
Denis Ovens – Jan van der Rassel 3:1 (3:2,3:1,1:3,3:1)
Mit Tomas Seyler hatte nun auch der dritte deutsche Spieler
bei der PDC WM seinen Auftritt. Shorty traf auf Jan van der Rassel, der
kurzfristig für den Chinesen Shi Yongsheng nachnominiert wurde, der kein Visum
für eine Ausreise bekam.
Leider konnte Shorty nicht an seine glänzenden Leistungen
anknüpfen, die er noch in diesem Jahr bei den ersten drei
DDV-Ranglistenturnieren gezeigt hatte. In den ersten beiden Legs ließ es noch
gut, da hatte er jeweils nach 12 Darts ein Doppel stehen. Doch im ersten Leg
vergab er drei Darts zum Break und obwohl er mit einem 16 Darter ausgleichen
konnte, ging es dann bergab.
Shorty traf kaum noch die Treble und gab die folgenden drei
Legs an einen sicher checkenden, aber keineswegs hochklassig spielenden Jan van
der Rassel ab.
Zuvor gab es schon ein spannendes Spiel zwischen Darin
Young und Andy Smith. Der Pie Man drehte mit einer starken Leistung noch ein 0:2
in ein 2:2, bevor es dann im fünften Satz ein Festival der Breaks gab. Mehrmals
wechselte die Führung und Smith hatte sogar einen 10 Darter zum Match in den
Händen, verpasste aber dreimal die Doppel 18. Young checkte dann unter Druck 86
mit einer Doppel 7 und es ging weiter mit den Breaks. Erst im zehnten Leg konnte
der Amerikaner seinen Vorteil halten und zum Sieg checken.
Steve Beaton und auch Denis Ovens hatten wenig Mühe mit
ihren Gegnern, um die zweite Runde zu erreichen.
Hochklassiger wurde da schon in der Partie zwischen Simon
Whitlock und Colin Osborne, dem mit Spannung erwarteten Duell der beiden Wizards.
Simon spielte eine starke Partie und zeigte eindrucksvoll, warum er vor zwei
Jahren noch Vizeweltmeister der BDO wurde.
Mit knapp über 101 schaffte er als dritter Spieler nach
Adrian Lewis und Phil Taylor einen dreistelligen Average, seine Quote von 73%
auf Doppel ist aber unerreicht. Beide Spieler zeigten sich von ihrer besten
Leistung und hätten die zweite Runde verdient gehabt.
In den letzten beiden Sätzen warfen beide Spieler ein High
Finish nach dem anderen. Nach einem 130er Finish zum 2:2 im dritten Satz checkte
Osborne 112 zum Satzgewinn. Whitlock legte gleich ein 108er Finish und Osborne
musste im vierten Leg des vierten Satzes schon 160 ausmachen, um in das fünfte
Leg zu kommen.
Hier begann allerdings Whitlock, der dann 93 sicher zum 14
Darter und zum Match ausmachen konnte.
Heute spielen:
Wayne Jones v Alex Roy
Magnus Caris v Francisco Ruiz (Vorrunde)
Michael van Gerwen v Peter Wright
James Wade v Steve Brown
Colin Lloyd v Caris/Ruiz
Die nächsten DSF
Übertragungen:
Mittwoch: 22:30 - 0:15 Uhr
22.12.2009
PDC World Darts Championship, Tag 4

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Bis kurz vor dem Beginn das Spiele stand am gestrigen Abend
noch nicht fest, ob überhaupt gespielt werden konnte. Der Verkehr in London
brach wegen des Schneechaos zusammen und neben den Zuschauern hatten auch
etliche Spieler Probleme, den Spielort zu erreichen.
Am Ende wurde es dann doch noch ein kompletter Spieltag,
auch wenn einige Spieler zuvor einen längeren Fußmarsch durch das winterliche
London bestreiten mussten.
Vincent van der Voort – Dylan Duo 3:0 (3:0,3:0,3:0)
Haruki Muramatsu – Krzysztof Kciuk 4:1
Terry Jenkins – Paul Nicholson 3:2 (3:1,0:3,3:2,2:3,3:1)
Ronnie Baxter – Haruki Muramatsu 3:0 (3:0,3:0,3:1)
John Part – Toon Grebe 3:0 (3:0,3:1,3:0)
Auch Vincent van der Voort hatte einige Kilometer im Schnee hinter sich, doch in
der Partie gegen Dylan Duo aus Gibraltar hatte er einen klaren Kopf und spielte
sich souverän in zweite Runde.
Der kleine Japaner Haruki Muramatsu wuchs dann in seiner Vorrundenpartie gegen
Krzysztof über sich hinaus und sicherte sich mit einer starken Leistung seinen
zweiten Auftritt für diesen Abend. Dort traf er dann etwas später auf Ronnie
Baxter und auch hier zeigte der Japaner bei seinem Debüt eine ordentliche
Leistung. Es reichte aber nicht, um The Rocket in Gefahr zu bringen, der sich
mit einer guten Leistung in die zweite Runde spielen konnte, wo er nun auf Gary
Anderson treffen wird.
Das spannendste Spiel das Abends bestritten Terry Jenkins und Paul Nicholson.
Der Australier hat für sich wohl die Rolle des Bad Boys gewählt und lebt dieses
Image auch auf der Bühne aus. Terry Jenkins hatte vor den vielen englischen Fans
nun ein Heimspiel und es entwickelte sich eine interessante und hochklassige
Partie.
Beide Spieler gaben alles, Terry ging zweimal in Führung, doch Nicholson konnte
jeweils ausgleichen. Das Spiel musste also im letzten Satz entschieden werden
und hier hatte die Nr. 6 der PDC die größeren Reserven. Für Terry Jenkins war es
der erste Sieg überhaupt im neuen WM-Spielort, Paul Nicholson musste sich nach
dem Viertelfinale im letzten Jahr nun mit der ersten Runde begnügen.
Am Ende eines langen Abends zeigte dann John Part sein ganzes Können und stellte
einmal mehr unter Beweis, dass er nicht umsonst dreimaliger Weltmeister. Dies
musste dann auch der junge Niederländer Toon Grebe anerkennen, der vom Kanadier
regelrecht an die Wand gespielt wurde. In dieser Form dürfte mit John Part zu
rechnen sein in diesem Jahr.
Heute spielen:
Andy Smith - Darin Young
Tomas Seyler - Jan van der Rassel (Vorrunde)
Steve Beaton - Carlos Rodriguez
Colin Osborne - Simon Whitlock
Denis Ovens - Seyler/van der Rassel
Die nächsten DSF
Übertragungen:
Dienstag: 22:00 - 0:15 Uhr
Mittwoch: 22:30 - 0:15 Uhr
21.12.2009
PDC World Darts Championship, Tag 1 bis 3
In London wurde am Freitag die 17. Auflage der PDC WM
gestartet und auch in diesem Jahr geht natürlich Phil Taylor als großer Favorit
ins Rennen. Wie in den letzten Jahren auch wird das DSF auch in diesem Jahr über
diese Veranstaltung berichten, nach einigen Übertragungen der Erstrundenspiele
werden sie nach Weihnachten richtig einsteigen und viele Partien live
übertragen.
Jyhan Artut eröffnet erfolgreich die WM

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Erstmals nehmen in diesem Jahr drei deutsche Spieler an der
PDC WM teil und Jyhan Artut hatte sogar die Ehre, das Eröffnungsspiel zu
bestreiten. Dabei traf der Hannoveraner auf Wayne Mardle und er konnte sich
durchaus Chancen auf einen Sieg ausrechnen. Hawaii501 spielt schon seit geraumer
Zeit nicht mehr auf dem Niveau wie noch vor zwei Jahren, als er Phil Taylor im
Viertelfinale besiegen konnte.
Auch in diesem Wettbewerb konnte Wayne sein Tief nicht
überwinden und er traf auf einen motivierten Jyhan, der nach anfänglicher und
verständlicher Nervosität immer besser in die Partie kam. Mardle führte mit 2:1
im ersten Satz, doch dann gab es für den Engländer nicht mehr viel zu holen.
Jyhan gewann 8 der folgenden 9 Legs und holte sich, obwohl er am Ende zwölf
Matchdarts brauchte, sicher den Sieg.
Nach den Feiertagen trifft Jyhan nun auf Robert Thornton,
bei einem Sieg würde dann in der dritten Runde höchstwahrscheinlich Phil Taylor
auf ihn warten.
Aus für Andree Welge

Andree Welge war der zweite deutsche Spieler, der dann am
Sonntag zum ersten Mal auf die Bühne musste. Auch er hatte mit Mark Dudbridge
einen Spieler gelost bekommen, der nicht immer in den letzten Jahren überzeugen
konnte.
Doch dieses Mal war der Flash, vor fünf Jahren immerhin
noch Vizeweltmeister, wieder bestens in Spiellaune und beeindruckte vor allem
durch sichere Checks. Andree hatte durchaus seine Chancen, doch entweder vergab
er sie oder er kam in aussichtsreicher Position nicht mehr zum Zug.
So machte Mark mit einem 85er Bullfinish das 2:1 im ersten
Satz, den er dann auch 3:1 gewinnen konnte. Es folgte gleich ein 117er Finish,
bevor Andree zwei Legs in Folge gewinnen konnte. Der Knackpunkt der Partie war
dann wohl das vierte Leg, als Andree nach einer Treble 20 zweimal die Doppel 4
zum Satzausgleich verpasste. Mark nutzte seine Chance und ging dann mit 2:0 in
Führung und brach dann die Gegenwehr seines Gegners mit einem 146er Finish zu
Beginn des dritten Satzes. Andree versuchte noch einmal alles, doch wenn es
nicht richtig läuft, dann trifft wie im dritten Leg das falsche Doppel und der
Gegner checkt zum Match.
Favoriten locker weiter
Bereits am ersten Abend setzte sich Phil Taylor locker
gegen Colin Monk durch, The Power gab dabei kein Leg ab und spielte einen
Average von knapp über 102. Am Sonntag folgte ihm dann Raymond van Barneveld mit
einer ebenso sicheren wie lockeren Vorstellung.
Auch Mitfavoriten wie Adrian Lewis und Mervyn King hatten
in ihren ersten Partien keine Probleme und Adrian spielte mit 106,51 sogar den
bisher besten Average in diesem Turnier. Der Jackpot könnte bereits im
Viertelfinale auf Phil Taylor treffen und er persönlich freut sich jetzt schon
auf diese Partie, da er sich bei seiner derzeitigen Form gute Chancen
ausrechnet.
Mit Dennis Priestley und Jelle Klaasen sind aber auch schon
zwei ehemalige Champions gescheitert. Priestley, der als einer von vier Spielern
sowohl den Titel bei der BDO als auch bei der PDC holen konnte, führte bereits
mit 2:0 Sätzen gegen Kevin McDine, bevor der Youngster aufdrehte und mit Hilfe
einiger Bullfinishs die Partie drehen konnte.
Der ehemalige BDO-Champion Jelle Klaasen verlor gegen den
bei Weltmeisterschaften stets gefährlichen Barrie Bates aus Wales und er muss
weiter von einem großen Erfolg bei der PDC träumen.
Mark Webster setzte sich bei seiner ersten Teilnahme an der
PDC WM überraschend gegen Mark Walsh durch, Webster hatte kein besonders
erfolgreiches Jahr seit seinem Wechsel, bei der WM scheint es aber zu laufen.
Seinen Erstrundenfluch bei Weltmeisterschaften konnte Gary
Anderson dann am Sonntag besiegen, als er sich in einem hochklassigen Spiel
gegen Jamie Caven durchsetzte. Caven war der gesetzte Spieler und hatte in
diesem Jahr auch schon zwei Turniere gewinnen können, Anderson war also durchaus
gewarnt. Im fünften Satz war der Schotte dann einen Tick besser und konnte die
Partie für sich entscheiden.
Für den einzigen Österreicher in diesem Jahr war die ersten
Runde auch leider die Endstation. Mensur Suljovic spielte gegen Kevin Painter
und zeigte eine starke Leistung, die er sich aber durch etliche Fehlwürfe auf
Doppel kaputt machte.
Mensur hatte viele Möglichkeiten, die Partie in seine
Richtung zu gestalten, doch dieses Mal klappte es einfach nicht so richtig und
Painter war am Ende froh, diese schwere Hürde genommen zu haben.
Shorty spielt am Dienstag
Tomas Seyler ist der dritte Deutsche im Bunde, der Bremer spielt am Dienstag in
der Vorrunde. Eigentlich sollte er dabei auf den chinesischen Qualifikanten
treffen, doch der bekam kein Visa für die Einreise und so hat die PDC den
Niederländer Jan van der Rassel nachnominiert. Sollte Shorty die Partie über
Best of 7 Legs gewinnen, würde er noch am selben Abend auf Denis Ovens treffen.
Bisherige Ergebnisse:
Jyhan Artut - Wayne Mardle 3:0 (3:2,3:0,3:1)
Christian Perez - Per Laursen 4:3
Kevin McDine - Dennis Priestley 3:2 (1:3,2:3,3:0,3:2,3:1)
Phil Taylor - Colin Monk 3:0 (3:0,3:0,3:0)
Robert Thonton - Christian Perez 3:1 (1:3,3:1,3:2,3:1)
Jarkko Komula - Roman Konchikov 4:3
Steve Hine - Roland Scholten 3:2 (1:3,3:1,2:3,3:1,3:0)
Co Stompé - Steve Maish 3:1 (3:2,1:3,3:1,3:0)
Kirk Shepherd - Scott Burnett 3:0 (3:1,3:1,3:0)
Wes Newton - Jarkko Komula 3:0 (3:0,3:2,3:2)
Mervyn King - Matt Clark 3:0 (3:2,3:0,3:0)
Aodhagan O'Neill - Les Francis 4:2
Barrie Bates - Jelle Klaasen 3:1 (1:3,3:2,3:0,3:-2)
Adrian Lewis - Aodhagan O'Neill 3:0 (3:1,3:0,3:0)
Peter Manley - Andy Jenkins 3:2 (3:0,1:3,2:3,3:1,3:0)
Ken MacNeil - Norman Madhoo
4:2
Brendan Dolan - Tony Eccles 3:1 (3:1,3:0,1:3,3:1)
Mark Dudbridge - Andree Welge 3:0 (3:1,3:2,3:0)
Mark Webster - Mark Walsh 3:2 (1:3,3:0,3:2,1:3,3:1)
Alan Tabern - Ken MacNeil 3:2 (1:3,3:2,3:2,2:3,3:1)
Kevin Painter - Mensur Suljovic 3:1 (3:0,2:3,3:0,3:1)
Phillip Hazel - Osmann Kijamet 2:4
Gary Anderson - Jamie Caven 3:2 (3:0,2:3,3:2,2:3,3:0)
Raymond van Barneveld - Warren Parry 3:0 (3:0,3:0,3:0)
Andy Hamilton - Osmann Kijamet 3:0 (3:0,3:0,3:0)
Heute spielen:
Vincent van der Voort - Dylan Duo
Haruki Muramatsu - Krzysztof Kciuk (Vorrunde)
John Part - Toon Greebe
Terry Jenkins - Paul Nicholson
Ronnie Baxter - Muramatsu/Kciuk
14.12.2009
Darryl Fitton gewinnt die Zuiderduin Masters

(Quelle: www.zuiderduinmasters.nl)
Der Dazzler Darryl Fitton hat mit einer beeindruckenden
Leistung und einem 5:2 Finalerfolg über Martin Adams sein erstes Major Turnier
gewinnen können. Auf dem Weg zum Titel warf er auch im Viertelfinale gegen Ross
Montgomery einen 9 Darter.

Gesetzt wurde bei diesem Turnier nach der WDF-Rangliste, qualifizieren konnte
man sich über ausgewählte WDF-Turniere, die zu einer separaten Zuiderduin
Rangliste führten. Hinzu kamen Qualifikanten aus niederländischen Turnieren
sowie Wildcard Inhaber. In der ersten Runde wurde in acht Dreier-Gruppen
gespielt und bei der Ansetzung bewiesen die Ausrichter ein gutes Händchen, denn
in jeder Gruppe fiel die Entscheidung erst im letzten Spiel.
In Gruppe A schied der an 1 gesetzte Tony O'Shea bereits in der Gruppenphase
aus, der Silverback verlor aber auch äußerst knapp beide Partien im letzten Leg.
Somit konnte sich Martin Atkins mit zwei Erfolgen durchsetzen.
Der Schwede Alan Norris setzte sich dann als erster Gesetzter in der Gruppe B
durch, indem er ein enges Spiel gegen den BULL'S German Open Champion John
Henderson gewinnen konnte. Ian White war in dieser Gruppe chancenlos.
In Gruppe C erwischte es dann den amtierenden Weltmeister Ted Hankey, der sich
Ross Montgomery geschlagen geben musste. Besser machte es da Darryl Fitton, der
aber alles geben musste, um das neunte Leg gegen seinen Landsmann Dave Prins zu
gewinnen.
Martin Adams hatte die wenigste Mühe von allen Spielern, die nächste Runde zu
erreichen, Wolfie gewann beide Spiele gegen Robert Wagner und Mareno Michels
souverän. In der Gruppe F gab es dann auch etwas zu jubeln für die einheimischen
Fans. Dies lag aber daran, dass dort zwei Niederländer spielten und zwangsläufig
ein Sieg bejubelt werden konnte. Der Dortmund Open Sieger Gino Vos bezwang
seinen Landsmann Joey ten Berge, doch dies sollte der einzige Sieg eines
Niederländers bei diesem Turnier bleiben. Die goldenen Zeiten für das Oranje
Team bei der WDF scheinen im Moment der Vergangenheit anzugehören.
Steve West setzte sich in dieser Gruppe durch, gefolgt von Gary Robson, der das
entscheidende Spiel gegen John Walton gewinnen konnte. Das Viertelfinale
komplettierte dann Scott Waites, der verhinderte, dass Tony West seinem Bruder
in diese Runde folgen konnte.
John Walton geht sammeln

Das Highlight im Viertelfinale war dann natürlich der 9 Darter von Darryl
Fitton, den man übrigens
hier bestaunen kann.
Nach einer 177 und einer 180 konnte Darryl dann sicher die 144 zum perfekten
Spiel ausmachen. Da es vom Veranstalter für diesen Erfolg nur eine Flasche
Champagner gab, ging John Walton spontan bei den Zuschauern sammeln und so kamen
dann 1.300 Euro zusammen. Mit dieser Geste bedankte sich John bei Darryl, der
bei der World Masters das Gleiche nach John's 9 Darter machte.
Später gaben die Sponsoren noch etwas dazu und es kamen knapp 4.000 Euro
zusammen, die Darryl nun spenden will.
Im einzigen Duell zweier gesetzter Spieler gewann Martin Adams gegen Steve West
und er traf somit im Halbfinale auf Gary Robson, der sich gegen die Nr. 2 Scott
Waites durchsetzen konnte. Für Scott war es nach seinem starken Auftritt beim
Grand Slam of Darts ein kleiner Rückschlag.
Martin Adams verhinderte dann auch ein reines "Men in Black" Finale mit einem
3:1 Erfolg über Gary Robson, Martin spielte mit 100,47 einmal mehr an diesem
Wochenende einen dreistelligen Average.
Das zweite Halbfinale gewann Darryl Fitton dann sicher mit 3:0 gegen Alan Norris
und kam dabei sogar auf einen Schnitt von 103,48. Vom Finale liegen leider keine
Werte vor, doch Darryl Fitton konnte sich in einem hochklassigen Spiel am Ende
sicher gegen Martin Adams durchsetzen und seinen ersten großen Erfolg feiern.
Julie Gore gewinnt den Damentitel

Im letzten Jahr hatte Monique Lessmeister im Rahmen des LCFC eine Wildcard für
diese Veranstaltung bekommen, in diesem Jahr schaffte es leider keine deutsche
Teilnehmerin auf die Bühne. Auch die Titelverteidigerin Lisa Ashton erhielt
keine Wildcard, dafür gingen vier Niederländerinnen an den Start, die aber
nahtlos an die Leistungen ihrer Landsmänner anknüpfen konnten und komplett in
der ersten Runde ausschieden.
Unter den Verlierern in der ersten Runde war auch Francis Hoenselaar, die in der
Vorwoche noch den LCFC in Deutschland gewinnen konnte. Sie unterlag der an 1
gesetzten Irina Armstrong mit 2:4, die Russin verlor dann aber im Halbfinale
gegen Julie Gore mit 2:5. Mit dem gleichen Ergebnis setzte sich dann Tricia
Wright überraschend deutlich gegen die WDF-Nr. 1 Trina Gulliver durch und so kam
es im Finale zum Duell gegen Julie Gore. Die ehemalige BULL's German Open
Siegerin setzte sich dann sicher mit 2:0 durch und auch für die Waliserin war es
der erste Erfolg bei einem Major Turnier.
06.12.2009
Wichtige Informationen zum Antidoping
Ab dem 01.01.2010 wird die NADA/WADA definitiv
Dopingkontrollen durchführen. Kontrollen können bei allen WDF- und
DDV-Ranglistenveranstaltungen durchgeführt werden. Dies gilt auch z.B. für die
Bundesliga, internationalen Vergleichskämpfen etc.
Welche Veranstaltungen und in welchem Umfang kontrolliert
wird, kann/darf im Vorfeld nicht bekannt gegeben werden. Die ersten Kontrollen
kann es somit theoretisch schon beim WDF-Turnier in Bremen geben.
Wir weisen daher alle Spieler noch einmal eindringlich auf
diese Thematik hin. Im Antidopingbereich auf dieser Homepage stehen
hier alle wichtigen und aktuellen Informationen
sowie neue Anträge und Formulare (medizinische Ausnahmegenehmigungen, Infoblatt
an wen diese Genehmigung zu schicken ist, neue Anti-Doping Liste,
Antragskriterien für Spieler die Insulin spritzen müssen).
Nur das Attest eines Arztes reicht in keinem Falle aus.
Dem Spieler obliegt es, sich selbstständig z.B. anhand der
Medikamentendatenbank darüber zu informieren, ob seine Medikamente auf der
Verbotsliste stehen.
Da die Bearbeitung der Ausnahmegenehmigungen einige Zeit
(3-4 Wochen) dauert, sollten die Anträge so schnell wie möglich eingereicht
werden.
Ferner ist es ab dem nächsten Jahr wichtig, einen aktuellen
Lichtbildausweis mit sich zu führen, um bei möglichen Kontrollen keine Probleme
zu bekommen.
Sollte es noch Fragen zu dem Thema Anti-Doping geben, steht
der Anti-Doping Beauftragte des DDV unter
antidoping@ddv-online.com zur
Verfügung.
4. Lorna Croft Friendship Cup, Tag 2
14:53 Uhr: Das war es für dieses Jahr, hier noch die Siegerfotos vom LCFC
2009.


14:30 Uhr: Francis Hoenselaar gewinnt den Einzelwettbewerb des Lorna Croft
Friendship Cup mit einem 4:2 Erfolg über Karin Krappen.


In der Gesamtwertung haben die Gäste aus den Niederlanden alle einzelnen
Wertungen gewonnen, durch den hohen Sieg in den Doppeln war der Abstand am
Ende groß. Es gab aber auf jeden Fall eine deutliche Steigerung zum
letzten Jahr und auch unsere Debütantinnen können mit ihrem ersten
internationalen Auftritt zufrieden sein .

14:13 Uhr: Heike Jenkins hat das Spiel um Platz 3 mit 4:1 gegen Michelle
Sossong gewonnen.

13:50 Uhr: Leider hat es mit dem Finaleinzug einer deutschen Spielerin
nicht geklappt. Heike verlor mit 1:4 gegen Francis und Michelle unterlag
im letzten Leg. Nach einem 1:3 kämpfte sich Michelle noch einmal heran,
doch im letzten Leg spielte Karin Krappen einen 15 Darter zum Sieg.

13:30 Uhr: Im Moment laufen die beiden Halbfinalpaarungen zwischen Heike
und Francis und Michelle und Karin.

12:20 Uhr: Mit Michelle Sossong und Heike Jenkins haben es zwei deutsche
Damen in das Halbfinale geschafft. Stefanie Lück hat alles gegeben, doch
Karin Krappen war einen Tick besser.

11:53 Uhr: Heike Jenkins und Michelle Sossong haben ihren Gruppe gewinnen
können. Stefanie Lück hatte viele Chancen auf Doppel, verlor aber gegen
Francis Hoenselaar und muss nun gegen Karin Krappen antreten.
Mit einem schönen Erfolg gegen Karin Krappen verabschiedete sich Bianka
Strauch aus diesem Wettbewerb.
11:15 Uhr: Nach der zweiten Runde stehen mit Stefanie Lück, Heike Jenkins
und Michelle Sossong drei deutsche Spielerinnen in der nächsten Runde. Als
vierte Spielerin hat gleich Sabine Schmidkte noch die Chance, weiter zu
kommen.

10:47 Uhr: Nun sind auch die Paarungen der niederländischen Damen beendet,
hier überraschte die Niederlage von Sharon Prins gegen Tamara Schuur.

10:32 Uhr: In den ersten Partien innerhalb einer Gruppe sind Paarungen von
Spielerinnen aus einer Nation, die aber nicht in die Gesamtwertung
einfließen. Bei diesen Duellen überraschte Sabine Schmidkte mit einem Sieg
über Bianka Strauch.

10:10 Uhr: Heute geht es in Kamen mit den Einzeln weiter, die Besten 8
Damen spielen nach der Gruppenphase im KO-System weiter. Neben dem
Gesamtsieg beim LCFC erhält die Siegerin bei Damen einen Startplatz bei
der Winmau World Masters (oder eine entsprechende Nachrückerin, falls die
Siegerin bereits qualifiziert ist).

05.12.2009
4. Lorna Croft Friendship Cup
17:06 Uhr: Drei der letzten vier Doppel wurden zum Schluss noch knapp
gewonnen, trotzdem fällt die Bilanz im Doppel schlecht aus.
Mit nun 30 Punkten Rückstand geht es in Einzel, es sieht nicht gut für den
ersten Gesamt sieg aus.

16:25 Uhr: Die dritte Runde der Doppel ging einmal mehr an die
Niederlande, die damit schon so gut wie uneinholbar davon gezogen ist. Nun
heißt es Schadensbegrenzung, um morgen in den Einzeln noch einmal
angreifen zu können.

15:30 Uhr: Der zweite Block der Doppel lief ausgeglichener, doch im Moment
spielen van Zanten/Schuur zu gut und holen Leg um Leg für die Gäste.

15:10 Uhr: Die ersten Doppel liefen nicht so erfolgreich für unser Team,
Sabine Schmidtke und Claudia Papendick konnten mit 4:1 gewinnen, die
anderen Doppel verloren aber deutlich. Damit ist der Rückstand in der
Gesamtwertung um 10 Legs angewachsen.
14:50 Uhr: Und weiter geht es mit den Doppel, gespielt werden jeweils 5
Legs, alle Legs werden ausgespielt und jedes deutsche Doppel trifft auf
jedes niederländische Paar.
14:00 Uhr: Nach dem Teamwettbewerb geht das deutsche Team mit einem
knappen 31:37 Rückstand in die Doppel. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten im
Team 10 Legs mehr gewonnen werden, das macht Hoffnung auf den Rest des
Wettbewerbes.
Beide Teams gaben alles und so gingen die zweiten Partien insgesamt
unentschieden aus, Team Weiß der Damen drehte sogar richtig auf und gewann
gegen das niederländische Team.



13:20: Nach einer kurzen Pause geht es nun mit den zweiten Teampaarungen
weiter.

12:49 Uhr: Die ersten beiden Partien sind gespielt. Team Rot der deutschen
Mannschaft hat im zweiten Block alle Einzel verloren und dort den
entscheidenden Rückstand hinnehmen müssen. Am Ende gab es ein 6:11.
Team Weiß hat knapp mit 8:9 verloren, hier beeindruckte besonders Stefanie
Lück, die alle Punkte bei ihrem Debüt in der Nationalmannschaft gewinnen
konnte.



12:10 Uhr: Die ersten Bilder aus dem Sporthotel Kaiserau


11:50 Uhr: Die Aufstellungen für die Teamwettbewerbe stehen fest, in
wenigen Minuten wird der DDV-Präsident Stephan Mischke den Lorna Croft
Friendship Cup offiziell eröffnen.

An diesem Wochenende wird der vierte Lorna Croft Friendship Cup
ausgetragen. Zum zweiten Mal ist Deutschland Gastgeber und an den nächsten
beiden Tagen werden unsere besten Damen versuchen, den Cup erstmals zu
gewinnen.
Heute geht es um 12:00 Uhr mit den Teamwettbewerben los, bevor dann am
Nachmittag die Doppel anstehen. Morgen wird der LCFC dann mit den Einzeln
beendet.
Spielort:
Sporthotel Kaiserau
Jakob-Köhnen-Str. 2
59174 Kamen
01.12.2009
Bericht und Fotogalerie vom 3. DDV-Ranglistenturnier
Der Kurzbericht der ddz vom letzten DDV-RLT in Nürnberg ist eingetroffen
und kann hier eingesehen werden.
Auch die Fotogalerie wurde mit Bildern aus Nürnberg
erweitert, die Fotos sind von Volker Hatlauf und Carsten Arlt
© Copyright 2009 Deutscher Dart-Verband e.V. |