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September 2007

24.09.2007

Gary Anderson und Anastasia Dobromyslova gewinnen die British Open


(Quelle: www.dartswdf.com)

Der Schotte Gary Anderson hat seine momentane Ausnahmestellung auch bei den British Open unter Beweis gestellt und hat das renommierte Turnier gewonnen. Ende der 80er Jahre waren die British Open das größte Turnier der Welt und auch bei deutschen Spielern ein beliebtes Event zur Jahreswende. Mittlerweile sind die Open von London nach Bridlington umgezogen und finden auch einige Monate früher statt. In der neuen Rangwertung belegt die British Open wie der German Gold Cup und die Dortmund Open einen Platz in der Kategorie 2.

Im Finale ließ Gary nichts anbrennen und besiegte seinen Landsmann John Henderson mit 2:0 Sätzen. Platz drei teilen sich Ted Hankey und Brian Woods. Anastasia hat mit ihrem Erfolg den vierten Platz in der WDF-Rangliste untermauert, sie gewann das Finale mit 3:1 Legs gegen die Engländerin Dee Bateman. Platz 3 ging an Dawn Standley und Apylee Jones. Weitere Ergebnisse sind noch nicht bekannt.

24.09.2007

Nachtrag zur Austrian Open

Hier kommen noch die Platzierungen der Austrian Open, die zeitgleich zum Spree Cup in Klagenfurt ausgetragen wurden.

Bei den Herren ging der Titel an den Niederländer Joey ten Berge, der damit sein erstes WDF-Turnier gewinnen konnte. Joey gewann im Finale gegen den Ungarn Nandor Bezzegh, auf Platz 3 kamen sein Landsmann Romeo Gyalai und der auch bei uns bestens bekannte Österreicher Dietmar Burger.

Der Damentitel blieb allerdings in Österreich, es gewann Barbara Kuntner gegen Zuzana Stepanova aus Tschechien. Auch Platz 3 ging mit Ursula Binder und Petra Klingbacher an Österreich.

24.09.2007

James Wade und Raymond van Barneveld mit Turniererfolgen in Wales

Am Sonntag stand in Wales das erste von acht Regional Finals für die UK Open 2008 auf dem Programm. Da es für diese Veranstaltung eine separate Rangliste gibt, müssen sich auch die Spieler erst einmal qualifizieren, die normalerweise bereits gesetzt wären.

So ging auch Phil Taylor an den Start, der ja gerne mal bei "kleineren" Turnieren pausiert. Phil Taylor kam bis in der Viertelfinale und verlor dort überraschen mit 4:6 gegen Denis Ovens. Für Denis war es erst der zweite Erfolg über The Power. Den Aufwind konnte er aber nicht nutzen, denn im Halbfinale war für ihn nach einem 3:7 gegen Raymond van Barneveld Schluss. Barney traf dann im Finale auf James Wade, der über ein 7:2 gegen Mervyn King dahin gelangte. Im Finale hatte James dann den besseren Start und konnte mit 4:1 in Führung gehen. Barney kam dann besser ins Spiel und stand beim 7:5 kurz vor dem Sieg. Doch James kam noch einmal zurück und gewann drei Legs in Folge zum 8:7 Sieg und der sicheren Teilnahme an der UK Open.

Bereits einen Tag zuvor wurden die Welsh Players Championship an gleicher Stelle ausgetragen. Hier gewann Barney den Titel durch einen 2:1,2:1,2:0 über Alex Roy, der neben Alan Tabern im Halbfinale und Andy Smith auch in der vierten Runde Phil Taylor mit 3:2 schlagen konnte.

Mervyn King hat einmal mehr gezeigt, dass er im Moment der Beste der letzten Wechsel ist und belegte am Ende den fünften Platz. Mervyn verlor im Viertelfinale mit 1:3 gegen Wayne Mardle, der dann aber mit dem gleichen Ergebnis gegen Barney verlor.

19.09.2007

Aktuelle Ranglisten online

Die aktuellen nationalen und internationalen Ranglisten sind online.

Bei den Herren hat es Andy Kröckel knapp verpasst, den in Berlin pausierenden Michael Rosenauer an der Spitze abzulösen. Bei einer Halbfinalteilnahme wäre Andy auf Platz 1 gestiegen. Andy kann aber am Ende des Monats kampflos die Spitze übernehmen, da Rosi vier Punkte für die French Open 2006 verlieren wird und die diesjährige Veranstaltung laut WDF-Homepage ohne Punktevergabe läuft.

Auf Platz 3 steht nun Andree Welge nach seinem dritten Platz in Berlin, gefolgt von Marko Puls und Colin Rice. Karsten Koch hat trotz der Finalteilnahme 5 Punkte verloren und ist zum ersten Mal nach langer Zeit aus den Top 5 gefallen. Mit Christian Werner und Andre Hoy sind zwei neue Spieler in den Top 10 vertreten. Der Berlin Sieger Tomas Seyler hat sich durch seinen Erfolg auf Platz 15 und somit zurück in die Setzliste gespielt.

Die Doppelrangliste wurde zum ersten Mal seit Vilsbiburg aktualisiert und wird weiterhin von Karsten Koch und Marko Puls angeführt. Bei den Damen führt weiterhin Bianka Strauch alleine die Doppelliste an.

In der Einzelrangliste der Damen gab es keine Neuzugänge in den Top 10, doch es gab einige Positionswechsel. An der Spitze steht weiterhin souverän Bianka Strauch vor Heike Ernst. Monique Leßmeister ist nach ihren ersten Turniersieg auch erstmals auf Platz 3 der Rangliste und tauscht den Platz mit Michelle Sossong.

Auch bei den Jungen hat sich etwas getan. Daniel Zygla bleibt, obwohl er den Challenge Cup und Berlin nicht gespielt hat, an der Spitze, doch der Vorsprung auf den nun Zweitplatzierten Robin Tuchel ist nicht mehr so groß. Aufsteiger der letzten Wochen ist der Berliner Marcel Hausotter, der alleine 21 Punkte bei den letzten beiden Turnieren sammeln konnten und nun schon auf Platz 7 steht.

Jenny Lieverkus führt die Rangliste der Mädchen weiterhin unangefochten vor Asaria Hintzsche-Oehme an. Dahinter hat sich Sarah Grosse durch zwei gute Turniere erstmals auf Platz 3 spielen können. Sarah war es auch, die Jenny Lieverkus beim Challenge Cup und in Berlin zumindest in den Vorrunden besiegen konnte.

International hat sich Gary Anderson die Nr. 1 bei der WDF zurück geholt und steht nach seinen starken Leistungen in den letzten Monaten zurecht wieder an der Spitze. Mark Webster ist nun auf Platz 2 und Martin Adams ist auf Platz 3 gerutscht. Rosi ist mit Platz 16 immer noch bester Deutscher bei der WDF.

Francis Hoenselaar hat die 1000 Punkte Grenze geknackt und hat nun schon fast 200 Punkte Vorsprung vor Trina Gulliver. Man darf aber gespannt sein, ob das Golden Girl nach ihrer Pause schnell zurück schlagen kann.

Bei der PDC ist auch nach der WDT alles beim Alten. Hier gibt es ja nicht so schnelle Veränderungen, da immer die Punkte von 2 Jahren berücksichtigt werden. Andy Hamilton hat durch den dritten Platz in Utrecht nun die Nr. 8 erreicht nun kann sich Hoffnungen auf eine erstmalige Teilnahme an der Premier League machen.

19.09.2007

Spree Cup Berlin

Volker Hatlauf hat zusammen mit der aktuellen Rangliste auch noch die fehlenden Siegerfotos der Sonntagswettbewerbe übermittel. Von den Seniorenwettbewerben liegen Archivbilder vor.

Der Berlinsieger Robin Tuchel (links) und der Zweitplatzierte Marcel Hausotter Die beiden Ranglistenführenden Jenny Lieverkus
 und Asaria Hintzsche-Oehme standen auch im Berliner Finale
Neue Deutsche Doppelmeister wurden Tomas Seyler und Andree Welge. Für beide war es der zweite Titel, aber der erste gemeinsame. Deutsche Vizemeister im Doppel wurden die beiden Bayern Martin Degel und Wolfgang Piegsa
Neue Deutsche Doppelmeisterinnen wurden die Bochumerinnen Christian Oelke und Michelle Sossong Deutsche Vizemeisterinnen im Doppel wurden die Titelträgerin von 2000 Bianca Bober (ehemals Ehlen) und Andrea Viebrock

18.09.2007

Spree Cup Berlin

Hier kommen noch die fehlenden Siegerfotos von den Einzelwettbewerben und die Spielpläne von den Sonntagswettbewerben.

Links die Zweitplatzierte Daniela Groh aus Rodgau, rechts daneben die neue Titelträgerin Monique Leßmeister aus Kaiserslautern

Links Karsten Koch. der Sieger der letzten beiden Jahre, rechts der neue Titelträger Tomas Seyler. In der Mitte der Dresdner René Pohl, der ein ganz starkes Turnier gespielt hat

17.09.2007

Spree Cup Berlin

Am gestrigen Sonntag hat Tomas Seyler sein Comeback gekrönt und an der Seite von seinem langjährigen Doppelpartner Andree Welge auch das Doppelturnier gewonnen. Im Finale gewannen die beiden Spieler von Vegesack Bremen mit 2:1,2:1,2:1 gegen das bayerische Doppel Martin "Averell" Degel und Wolfgang Piegsa.

Das Damendoppel ging an Michelle Sossong und Christina Oelke, die sich über drei Sätze mit 1:2,2:0,2:1 gegen Bober/Viebrock durchsetzen konnten.

Bei den Mädchen gibt es im Moment keine Spielerin, die Jenny Lieverkus erfolgreich Konkurrenz machen kann. Jenny gewann in Berlin das Finale glatt mit 2:0,2:0 gegen die Nr. 2 Asaria Hintzsche-Oehme.

Bei den Jungen konnte der Bochumer Robin Tuchel bei seiner vierten Finalteilnahme erstmals den Turniersieg feiern. Robin gewann mit 2:0,0:2,2:0 gegen den Berliner Marcel Hausotter, der zu den perspektivreichsten Nachwuchsspielern im Moment zu zählen ist.

Weitere Informationen gibt es zusammen mit dem Kurzbericht der ddz, der im Laufe der Woche erscheinen wird.

15.09.2007

Spree Cup Berlin

Shorty Seyler meldet sich erfolgreich zurück und kann ein schlechtes Jahr Vergessen machen. Im Finale gewann Shorty gegen den Berlin-Sieger der letzten beiden Jahre. Karsten Koch scorte auf dem gleichen Niveau wie Shorty, doch der Titelverteidiger vergab einfach zu viele Darts auf Doppel.

21:33 Uhr: Shorty setzt seinen zweiten Matchdart in die Doppel 12 und gewinnt mit einem 19 Darter
21:30 Uhr: Nach 13 Darts hatte Karsten 28 Rest, das Leg holt er sich noch soeben in 22 Darts zum 1:1
21:27 Uhr: Karsten verpasst 121 zum 15 Darter, Shorty dann 102. Karsten vergibt weitere Darts auf Doppel und Shorty ist nach dem 19 Darter nur noch ein Leg vom Titel entfernt.
21:25 Uhr: Karsten überspielt sich bei 56 Rest, die er nach 12 Darts hatte. Shorty holt sich den zweiten Satz mit einem 15 Darter.
21:23 Uhr: Karsten verpasst 130 zum Satz, Shorty holt sich das Leg in 22 Darts
21:20 Uhr: Karsten holt das erste Leg in 20 Darts
21:17 Uhr: Mit einem 13 Darter (140,85,100,152,Doppel 12) geht der erste Satz an Shorty
21:14 Uhr: Karsten gleicht in 16 Darts aus
21:12 Uhr: Karsten vergibt drei Darts auf Doppel, Shorty holt sich das Leg in 24 Darts

21:08 Uhr: Start ins Herrenfinale, Shorty fängt an

Monique Leßmeister gewinnt das erste DDV-Ranglistenturnier der Saison und kann ihren ersten Titel im Seniorenbereich feiern. Mit diesem Erfolg ist Monique jetzt auch die Nr. 3 in Deutschland. Daniela Groh hat sich jetzt sich durch die zweite Finalteilnahme in Folge auch schon nah an die Top 10 gespielt und wird, wenn sie in diesem Jahr durchgehend an den Turnieren teilnimmt, sicherlich noch einiges weiter steigen und eine starke Konkurrenz sein.

20:51 Uhr: Monique nutzt den ersten Matchdart auf Tops zum Sieg
20:48 Uhr: Daniela vergibt einen Dart auf Doppel und Monique checkt zum 1:0
20:46 Uhr: Mit 2:0 geht der zweite Satz an Monique
20:43 Uhr: Mit ebenfalls 20 Darts geht das erste Leg an Monique
20:40 Uhr: In 20 Darts holt sich Daniela den ersten Satz
20:38 Uhr: Monique gleicht zum 1:1 aus
20:36 Uhr: Das erste Leg geht an Daniela

20:33 Uhr: Start ins Damenfinale

20:17 Uhr: Michael Nett ist der neue deutsche Ü40 Meister. Im Finale gewann Michael mit 4:3 Legs gegen Andy Kröckel, der bereits im sechsten Leg drei Darts zum Match vergeben hatte. Mit knapp 78 (Michael) und 75 (Andy waren die Averages auch für Spieler in diesem Alter ordentlich. :-)

19:55 Uhr: Vor den Finalspielen des Ranglistenturniers findet auf der Bühne noch das Herrenfinale der Ü40 Meisterschaft statt. Es spielen Andy Kröckel und Michel Nett. Gestern wurde der Damenwettbewerb schon zu Ende gespielt, neue Titelträgerin ist Bianka Strauch, die ja erst seit ein paar Wochen die Berechtigung für diesen Wettbewerb hat. Bika gewann im Finale gegen die Berlinerin Angelika Behrens.

Aktuelle Ergebnisse vom ersten Ranglistenturnier der Saison.

Die Finalpaarungen stehen fest. Bei den Damen stehen Daniela Groh, die zuletzt bei den German Masters im Finale stand, und Monique Leßmeister im Finale. Somit wird es bei den Damen auf jeden Fall eine neue Titelträgerin geben, nachdem Daniela im Viertelfinale erfolgreich Revanche für die Finalniederlage in Erlensee gegen Bianka Strauch nehmen konnte.

Bei den Herren hat sich der Sieger der letzten beiden Jahre, Karsten Koch, mit letzter Kraft gegen den starken Dresdner René Pohl durchgesetzt und trifft nun auf Shorty Seyler, der erfreulicherweise zur alten Form zurück gefunden hat.

11.09.2007

Auslosung für den World Cup

Die Auslosung für den vom 11.-14. Oktober im holländischen s'Hertogenbosch stattfindenden ist online und kann komplett auf der Homepage der WDF eingesehen werden.

Im Herren Teamwettbewerb gibt es 8 Vorrundengruppen, in denen 43 Nationen um den Einzug in die nächste Runde kämpfen. Deutschland spielt in einer 6er Gruppe und trifft dort mit England auf einen der großen Favoriten. Weiterhin sind Griechenland, Rep. Irland, Gibraltar und die Bahamas unsere Gegner.

Als Deutschland A wurden Andy Kröckel und Michael Rosenauer für das Doppel gemeldet. Die beiden treffen in der ersten Runde in Gruppe A auf Moree/Sawyer von den Bahamas. Weiterhin sind in ihrer Boardhälfte die Schweden Larsson/Caris, die Belgier Bulen/Martinez und die Österreicher Burger/Lerchbacher. Andy und Rosi können aber erst in der vierten Runde auf eines der drei Doppel treffen.

Interessant wird auch die Gruppe B werden, wo Adams/Walton, Webster/Hughes und Cunningham/Veitch schon früh aufeinander treffen können.

Deutschland B mit dem aus DDV-Turnieren eingespielten Doppel Marko Puls und Karsten Koch spielt in Gruppe 4 und hat ebenso wie ihre Gegner aus Österreich Jost/Kurecka ein Freilos in der ersten Runde. Bei einem Erfolg würden sie auf den Sieger der Partien Hanvidge/McGimpsey und Kantele/Niskela treffen. Um den Weg ins Boardfinale dann richtig mühsam zu machen, könnte es in der folgenden Partie gegen Stompé/de Ruiter gehen.

Im Einzel trifft Marko Puls auf den Schweden Högwall, danach würde der Grieche Panteidis warten. In der unteren Hälfte an seinem Board spielen unter anderem Martin Philipps und Steve Farmer.
Karsten Koch hat ein Freilos und trifft in der zweiten Runde auf Davis von den Bahamas. Im Boardhalbfinale könnte der Schwede Magnus Caris auf ihn warten.
Michael Rosenauer hat ebenfalls ein Freilos erwischt und könnte in der zweiten Runde mit Dietmar Burger auf einen alten Bekannten treffen, gegen den er in diesem Jahr schon das ein oder andere Mal spielen durfte. Mit David Miklas aus Tschechien und Ronny Huybrechts aus Belgien ist die untere Hälfte an diesem Board gut besetzt. Die obere Hälfte dürfte wohl Martin Adams gehören.
Andy Kröckel spielt in Gruppe 7 und trifft in der ersten Runde auf den Kanadier Tremblay. In der zweiten Runde wartet dann Miroslav Navratil auf Andy.

Am Damendoppelwettbewerb nehmen 39 Nationen teil. Bianka Strauch und Michelle Sossong treffen dabei auf die Philippinen, Spanien, die Turks- und Caicosinseln und auf Südafrika.

Im Einzel hat Michelle Sossong eine schwere Auftaktpartie, die trifft sofort auf die Norwegerin Rachna David. In der nächsten Runde wartet dann Natalie Carter aus Auatralien und mit Maud Jansson und Trina Gulliver ist die obere Hälfte gut besetzt.

Da es beim World Cup keine Setzliste gibt, kann es schon einmal passieren, das die beiden führenden Spielerinnen in der WDF-Rangliste in einer Gruppe sind. Mit Francis Hoenselaar in der unteren Hälfte ist die Gruppe 1 also extrem schwer.

Bianka Strauch spielt in Gruppe 4 und trifft nach einem Freilos in der zweiten Runde auf die Schweizerin R. Bussard. Bika hatte etwas mehr Glück mit der Auslosung, die international bekannten Gegnerinnen an ihrem Board sind in der oberen Hälfte und sie könnte dann nur auf die Siegerin von Carla Molema, Jan Robbins und Anastasia Dobromyslova treffen.

Daniel Zygla hat die einzige 5er Gruppe erwischt und trifft auf die Vertreter von Ungarn, Tschechien, Schweden und Russland. Schwer ist auch die Gruppe 2, wo der indische Vertreter das "Glück" hat, auf Belgien, Holland und England zu treffen.

Jenny Lieverkus spielt in Gruppe 2 und trifft auf Gegnerinnen aus Brasilien, Finnland und Lettland.

Im Doppelwettbewerb spielen Daniel und Jenny gegen Ungarn, Tschechien, Schweden und Belgien.

10.09.2007

Meldezahlen Spree Cup 2007 in Berlin

Am Wochenende beginnt mit dem Spree Cup in Berlin die neue Ranglistensaison des DDV. Hier schon einmal die Meldezahlen, in Klammern die Daten des Vorjahres.

Herren: 280 (298)
Damen: 75 (80)
Herren-Doppel: 105 (117)
Damen-Doppel: 30 (32)

10.09.2007

Gary Anderson gewinnt die World Darts Trophy


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Gary Anderson hat sich mit dem Erfolg bei der World Darts Trophy seinen zweiten Major Titel nach der IDL gesichert und darf nun getrost zu den ganz Großen im Dartsport gezählt werden. Wer es schafft, einen Phil Taylor, der im Finale 17x180 und einen Average von über 102 wirft, mit 7:3 zu schlagen, der hat diese Ehre mehr als verdient.

Leider liegen die einzelnen Legs von diesem Finale noch nicht vor, das holländische Statistiksystem hängt im Moment. Wir hoffen aber, diese Daten bald nachtragen zu können.

Gary Anderson, der im Finale seinen besten Average der Woche mit 103,11 spielte, hat sich neben dem Siegerscheck in Höhe von 45.000 Euro auch noch die Extraprämie von 1.000 Euro für das höchste Finish gesichert. Gary checkte im Halbfinale gegen Andy Hamilton 164.

Phil Taylor hat es im Finale noch geschafft, den Turnierrekord über erzielte 180er von Raymond van Barneveld, der bisher bei 40 stand, zu verbessern. Die neue Bestmarke liegt nun bei 44, Gary Anderson schaffte 39 und Andy Hamilton 32 in dieser Woche.

09.09.2007

Gary Anderson und Phil Taylor stehen im Finale der WDT

Somit haben es die beiden Topgesetzten der WDF und der PDC in das Finale der World Darts Trophy geschafft. Für Gary ist es bei diesem Turnier die erste Finalteilnahme, nach dem Gewinn der IDL ist ihm aber alles zuzutrauen. Phil Taylor ist hier Titelverteidiger und steht somit zum zweiten Mal nach Öffnung der WDT für Spieler der PDC im Finale.

Gary Anderson - Andy Hamilton 6:5 (2:3,2:3,1:3,3:1,0:3,3:2,3:0,1:3,3:1,3:0,5:3)

Man wird auch heute erst einmal abwarten müssen, wie viel Energie Gary Anderson gestern die Aufholjagd gekostet hat. Das Halbfinale gegen Andy Hamilton entwickelte sich zu einem Thriller, der erst im Tiebreak entschieden wurde.

Beide Spieler gaben ihr Bestes, es fielen 26x180 (Gary 15, Andy 11), 60x140+ (jeweils 30) und 48x100+ (20 und 28).

Andy Hamilton wird noch lange an diese Spiel zurück denken, denn er war bis zur Ziellinie immer vorne und wurde auf den letzten Metern noch abgefangen. Die ersten beiden Sätze gingen über die komplette Distanz. Gary war noch nicht so sicher, trotz eines 12er im dritten Leg, und Andy schaffte das Break im fünften Leg.

Auch im zweiten Satz führte Gary mit 2:1, kassierte dann aber das Rebreak und Andy checkte 96 zum 18 Darter und Satzgewinn, nachdem Gary zuvor zwei Darts auf Doppel vergeben hatte.

Nun nahm die Partie richtig Fahrt auf und wurde hochklassig. Mit 2x13 startete Andy in die Partie, gefolgt von einem 13 Darter von Gary. Hier hatte Andy einen Dart auf Bull zum 12 Darter und zum Satzgewinn vergeben. Im vierten Leg durfte der Engländer aber beginnen und holte sich die 3:0 Führung in 14 Darts.

Im vierten Satz profitierte Gary dann von der kurzen Doppelschwäche seines Gegners und er fand ins Spiel zurück. Beim Stande von 1:1 vergab Andy 8 Darts auf Doppel und so konnte Gary das Break in 20 Darts schaffen. Es folgte ein 15er mit 95er Finish zum Satzgewinn.

Mit 17,20 und 14 Darts holte sich Andy den fünften Satz glatt und war bei einer 4:1 Führung nur noch zwei Sätze vom Finale entfernt.

Der sechste Satz wurde wieder richtig stark, Andy begann mit einem 121er Finish zum 12 Darter, Gray glich mit einem 85er Finish zum 12 Darter aus. Es folgte ein weiterer 12er von Andy Hamilton, dieses Mal mit einem 126er Finish. Gary schaffte in 15 Darts den Ausgleich und es ging in das fünfte Leg. Hier zeigten beide Spieler Nerven auf Doppel, denn hier hätte die Vorentscheidung fallen können. Gary Anderson hatte den 9 Darter auf der Hand und verpasste nach 8 perfekten Darts die Doppel 12 und traf sie nur einfach. Andy stand zu diesem Zeitpunkt bei 169 Rest. Doch der Schotte traf das Doppel einfach nicht und landete auf 2 Rest. Nach einer weiteren Aufnahmen hatte Andy dann einen Dart auf Doppel 19 zum Satzgewinn vergeben und Gary traf im Anschluss immer noch nicht die Doppel 1. Nun hatte Andy die große Chance, mit dem Check auf 5:1 davon zu ziehen. Er warf die einfache 6 und verpasste die Doppel 16 zwei Mal. Nun wurde es Gary doch zu eng und er traf mit dem 18. Dart die Doppel 1 und verkürzte auf 2:4.

Andy Hamilton war ein bisschen geschockt, er wusste um die große Chance, die er vergeben hatte. Nach einem verpassten 9 Darter und bei einem 1:5 wäre das Spiel wohl gelaufen gewesen. So fasste Gary neuen Mut und gewann den siebten Satz glatt in 16,11 und 14 Darts. Den 11er spielte Gary mit 140,121,140 und 100.

Einen etwas mühsamen Start in den achten Satz gewann Andy in 21 Darts. Gary spielte noch einen 15er, doch mit 16 und 15 Darts holte sich Andy Hamilton die 5:3 Führung. Er war nun nur noch einen Satz vom Finale entfernt, doch The Hammer sollte in der Folgezeit nicht einen einzigen Matchdart bekommen.

In 17,13 und 14 Darts verkürzte Gary auf 4:5, Andy hatte im zweiten Leg einen 17er gespielt. Der zehnte Satz ging dann glatt an Gary in 18,15 und 17 Darts, dabei vergab Andy in zwei der drei Legs Darts auf Doppel.

Nun ging es doch noch in den elften Satz und hier holte sich Gary mit einem 14 Darter die erste Führung in diesem Match. Nach einem Break in 13 Darts war der Schotte plötzlich nur noch ein Leg vom Match entfernt. Im dritten Leg hatte Gary dann seine ersten beiden Darts zum Sieg, doch er vergab nach 125,140 und 180 bei 56 Rest zwei Darts auf Doppel. Andy kam noch einmal zurück und checkte nach 140,140 und 99 den Rest von 122 zum 12 Darter. Mit einem weiteren 12 Darter (180,123,125,73) glich Andy aus und die Entscheidung musste somit im Tiebreak fallen. Gary begann das fünfte Leg und holte es sich in 17 Darts. Andy konnte noch einmal ausgleichen und checkte erneut 122 zum 15 Darter.

Nach 180,140 und 100 legte sich Gary 32 Rest, die er dann mit dem 13. Dart traf. Andy hatte als Nachleger 120 Rest. Im achten Leg durfte Andy starten, doch er begann zu schlecht und traf erst mit der dritten Aufnahme ein Treble. Das ist für diese Leistungsklasse zu wenig und wurde auch sofort bestraft. Bei 82 Rest verpasste Gary nach einem Bullseye erneut zwei Darts zu Match. Da sein Gegner aber bei 124 Rest nur auf 96 stellen konnte, nutzte er die Gelegenheit und checkte die Doppel 4 zum 16 Darter und einem grandiosen Comeback Erfolg.

Gary 15x180, 96.63 / Andy 11x180, 94.80

Phil Taylor - Mervyn King 6:2 (3:0,1:3,3:1,3:2,3:2,1:3,3:1,3:1)

Phil Taylor erreichte das Finale doch wesentlich gelassener, auch wenn sein Gegner stets gefährlich war und keineswegs schlecht gespielt hatte.

Phil startete wie gewohnt und man kann bei seinen Spielen eigentlich schon eine 180 als ersten Score notieren. Den ersten Satz holte sich The Power in 15,14 und 12 Darts und spielte im letzten Leg dabei ein 144er Finish.

Es folgte sofort ein Break mit einem 11 Darter, wo Phil nach 100,180 und 177 die 44 in zwei Darts checken konnte. Im nächsten Leg stellte sich Phil dann nach 12 Darts 32 Rest, doch dieses mal vergab er drei Darts auf Doppel und Mervyn schaffte das Rebreak in 15 Darts mit einem 108er Finish. Nach weiteren Legs in 15 und 14 Darts schaffte Mervyn den 1:1 Ausgleich.

Nach nicht allzu hohen Scores spielte Phil einen 18 Darter zur Führung. Mervyn antwortete mit einem 11 Darter, bei dem er nach 140,137 und 180 in zwei Darts 44 checken konnte. NUn war es wieder an Phil und er holte sich den Satz mit Legs in 13 und 14 Darts.

Obwohl sich Mervyn im vierten Satz zwei Leg in 13 und 12 Darts zur 2:1 Führung holen konnte, hatte er keinen Dart auf Doppel zum Satzgewinn. Phil spielte einen 13er zum 2:2 und und holte sich mit einem 12 Darter die 3:1 Führung.

Auch der fünfte Satz ging über die komplette Distanz und in allen fünf Legs gab es kein Break. So schaffte Phil Taylor dann mit einem 18 Darter die 4:1 Führung.

Mit 3:1 ging der sechste Satz an Mervyn, der dabei 18,12 und 14 Darts spielte und auch ein 136er Finish beisteuern konnte.

Im ersten Leg des siebten Satzes verpasste Mervyn dann einen Dart auf Doppel 18 zum Break und Phil traf die Doppel 16 zum 13 Darter. Mit einer 171 stellte er sich dann Tops Rest nach 12 Darts, doch Mervyn nutzte die Vorlage und checkte 74 zum 15 Darter. Es folgte ein weiterer 13er von Phil und ein 14er als Break ließ ihn auf 5:1 davon ziehen.

Schwache Scores von Phil Taylor im ersten Leg des achten Satzes konnte Mervyn nicht nutzen und er vergab vier Darts auf Doppel. The Power traf dann 102 zum 18 Darter und hatte sein benötigtes Break. Mit einem 14 Darter ging Phil 2:0 in Führung. Merv spielte ebenfalls einen 14 Darter, brauchte nun aber ein Break, um im Spiel zu bleiben. Eine 174 in der zweiten Aufnahme reichte Phil Taylor, um sich mit zweistelligen Scores in Ruhe 50 Rest zu stellen, die er dann mit dem 15. Dart zum Match checken konnte.

Phil 6x180, 102.72 / Mervyn 10x180, 99.24

08.09.2007

Liveticker der Bundesliga

19:35 Uhr: Nach einem spannenden Kampf muss sich Saarbrücken doch noch geschlagen geben und bleibt zum Auftakt ohne Punkt.

19:20 Uhr: Spielende in Lautern mit einem weiteren Sieg für die Gastgeber.

19:00 Uhr: Kaiserslautern führt 7:3 und hat 4 Punkte zum Auftakt sicher.

18:55 Uhr: Die Bulldogs können die gute Leistung aus dem Spiel gegen Bochum bestätigen und holen einen sensationell hohen Sieg gegen Berlin

18:50 Uhr: Nach dem Punktgewinn gegen Mülheim scheint die Luft etwas raus zu sein bei Hildesheim.

18:45 Uhr: Ginnheim erarbeitet sich einen kleinen Vorteil und geht mit einer Führung in die Doppel.

18:35 Uhr: Kaiserslautern steht kurz vor dem perfekten Saisonstart.

18:20 Uhr: Die Bulldogs führen sensationell hoch mit 8:0 gegen Berlin.

Thorny Roses Hildesheim - Strangers Bremen 2:6
DC Hawks Vilsbiburg - DV Kaiserslautern 4:8
Vikings Berlin - Bulldogs Wolfenbüttel 2:10
Ruhrpott Essen - DC Vegesack Bremen 2:2
DIG Neu-Isenburg - 1. DC O.A. Lauffen

18:10 Uhr: Unentschieden bei Mülheim gegen Hildesheim und Wuppertal gewinnt gegen den Nachbarn aus Essen.

17:05 Uhr: Die DIG gewinnt sicher gegen Walldorf und Vegesack führt gegen Essen.

17:00 Uhr: Ginnheim gewinnt mit einem Kraftakt gegen einen starken Gegner aus Trier. Laut Schiedsrichter und Liveticker-Berichterstatter Winfried Matheis ein sehr gutes Spiel von beiden Teams.

16:55 Uhr: Huttenheim startet nach zwei knappen Niederlagen mit 0 Punkten in die neue Saison. Vilsbiburg spielt nun gegen Lautern.

16:30 Uhr: Bochum gewinnt gegen Berlin und startet erfolgreich die Mission "Titelverteidigung".

16:22 Uhr: Auch Mülheim und Hildesheim gehen mit einem 4:4 in die Doppel.

16:10 Uhr: Mit einem Unentschieden gehen Trier und Ginnheim in die Doppel.

15:55 Uhr: Für Huttenheim sieht es nach einem Fehlstart in die neue Saison aus.

15:45 Uhr: Bochum steuert einem perfekten Start mit 4 Punkten entgegen.

Dartspub Walldorf - DIG Neu-Isenburg 3:9
1. DC Wuppertal - Ruhrpott Essen 9:3
1. DC Mülheim - Thorny Roses Hildesheim 6:6
1. DSC Bochum - Vikings Berlin 8:4
Taraxacuma Huttenheim - DC Hawks Vilsbiburg 5:7

15:20 Uhr: Nun ist auch das letzte Ergebnis der ersten Spiele eingetroffen, Lauffen trennt sich gegen Walldorf unentschieden.

15:10 Uhr: Mülheim startet in diesem Jahr erfolgreicher in die Saison und gewinnt gleich das erste Spiel bei den Strangers.

15:00 Uhr: Auch der DC Vegesack kann mit einem Erfolg über Wuppertal in die neue Saison starten.

14:35 Uhr: Die Diamonds aus Trier starten erfolgreich in ihre erste Bundesligasaison.

14:20 Uhr: Kaiserslautern dreht das Spiel und gewinnt alle vier Doppel zum 7:5 Sieg. In den Doppeln wurden u.a. 2x12 und 1x14 Darts gespielt.

14:10 Uhr: Der Titelverteidiger aus Bochum geht mit einem Sieg in die neue Saison. Laut Colin Rice hat sich der Neuling aus Wolfenbüttel aber sehr gut verkauft.

13:50 Uhr: Im Duell der beiden Aufsteiger aus dem Süden (Spielbericht weiter unten) hat Trier eine Führung in den Einzeln erspielen können und steht kurz vor den ersten Bundesligapunkten.

13:20 Uhr: Die Spiele bei Vegesack Bremen starten mit Verspätung. Die Teams aus Wuppertal und wohl auch aus Essen steckten im Stau fest und somit begann die Begegnung Vegesack gegen Wuppertal erst vor wenigen Minuten.

1. DC O.A. Lauffen - Dartspub Walldorf 6:6
Strangers Bremen - 1. DC Mülheim 4:8
DC Vegesack Bremen - 1. DC Wuppertal 7:5
DC Bulldogs Wolfenbüttel - 1. DSC Bochum 4:8
DV Kaiserslautern - DC Taraxacuma Huttenheim 7:5

12.15 Uhr: Die fünfte Saison der Bundesliga hat vor wenigen Minuten begonnen und wir warten auf die ersten Zwischenstände.

08.09.2007

World Darts Trophy, Tag 8

Mervyn King und Phil Taylor komplettieren das Halbfinale bei der WDT. Mervyn verhinderte somit das Aufeinandertreffen der aktuellen Ranglistenführenden der WDF und der PDC. Mit drei PDC und einem WDF Spieler im Halbfinale konnten man sich zudem für die IDL revanchieren, wo das Verhältnis genau anders herum war und am Ende kein PDC Vertreter im Finale war.

Mervyn King - Mark Webster 5:3 (1:3,3:2,3:0,2:3,2:3,3:2,3:2,3:2)

In einer spannenden und knappen Partie setzte sich die ehemalige Nr. 1 der WDF Mervyn King gegen einen seiner Nachfolger durch. Alleine 6 der 8 Sätze gingen über die volle Distanz und somit war es ein offenes Renen bis zum Schluss. Mervyn King hatte am Ende das wohl nötige Quentchen Glück und wird heute versuchen, zum dritten Mal nach 2003 und 2005 das Finale zu erreichen. Gewinnen konnte er die WDT allerdings noch nie, er scheiterte jeweils an Barney und Gary Robson.

Mark Webster eröffnete die Partie mit einer 180 und checkte kurze Zeit später das erste Leg in 14 Darts. Nach weiteren 2x18, und einem 17 Darter von Mervyn war einer der wenigen schnellen Sätze vorbei.

Ein 12 Darter mit 116er Finish von Mark zum Break eröffnete den zweiten Satz, doch der King schlug in 15 Darts zurück. Mark hatte dabei allerdings schon zwei Darts zum 2:0 vergeben. Mit einem 17 Darter ging Mervyn in Führung, nachdem Mark ein 145er Finish knapp auf Doppel 14 verpasst hatte. Nach einem 16 Darter im vierten Leg stellte Mark sich nach 12 Darts 36 Rest, doch Mervyn konnte 78 zum 14er ausmachen.

In 12,13 und 17 Darts holte sich Merv dann den dritten Satz, den 12er spielte er mit 134,137,140 und 90. Mark war aber stets in der Nähe eines Doppels.

Alle weiteren Sätze gingen nun über die volle Distanz. Mark schaffte ein Break in 13 Darts, Merv konterte mit einem Rebreak in 14 Darts und spielte gleich einen weiteren 14er. Mark kam zurück und schaffte nach einem 16er mit einem 15 Darter das Break zum 2:2 Satzausgleich.

Mit 20 und 18 Darts ging Mark im fünften Satz in Führung, Mervyn konnte in 17 und 12 noch einmal ausgleichen, bevor Mark in 16 Darts die Satzführung sichern konnte.

Mit 15 und 17 Darts ging Mark auch im sechsten Satz mit 2:0 in Führung und wer weiß, wie das Spiel geendet wäre, wenn der Waliser den Satz zum 4:2 nach Hause gebracht hätte. Doch Mervyn kam noch einmal zurück und holte sich den Satz in 16,15 und 17 Darts.

Somit hing es mit einem 3:3 weiter und es blieb spannend. Beide Spieler hielten dieses Mal ihren Vorteil und so war es der Engländer, der im fünften Leg 75 Rest zum 15 Darter checken konnte. Mark wartete auf 32 Rest vergeblich auf seine Satzdarts.

Im letzten Satz der Partie ging alles glatt, bis Mervyn das beste Leg der Partie spielte und nach 180,180,125 die Doppel 8 zum 11 Darter und zum Match checken konnte.

Mervyn 5x180, 94.17 / Mark 7x180 92.43

Phil Taylor - Terry Jenkins 5:3 (3:0,3:1,2:3,2:3,2:3,3:0,3:1,3:2)

Phil Taylor konnte erfolgreich Revanche für die Niederlage bei der World Matchplay nehmen und ist nach dem Erfolg über Terry Jenkins weiter auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Wie auch in den beiden Partien zuvor begann The Power mit unglaublich sicheren Würfen und hatte gegen Ende des zweiten Satzes erneut einen Average von über 120. Danach kam es aber auch erneut wieder zu einem leichten Nachlassen, wenn man in dieser Größenordnung und einem Average über das Spiel hinweg von über 100 überhaupt über Nachlassen sprechen darf. Aber ein leichter Bruch ist bei Phil nach den ersten beiden Sätzen immer zu bemerken, vielleicht werden ihm die 12 Darter dann auch schon langweilig. :-)

In den ersten beiden Sätzen war Phil Taylor 7 von seinen insgesamt 11 Maximums und steuerte auch noch eine 174 bei. Satz 1 ging in 12 (124er Finish), 15 und 11 Darts (81,140,180,100) an Phil.

Es folgte ein 12 Darter mit 81,174,180 und 66 sowie ein 13 Darter, bevor Terry das erste Mal auf Doppel werfen durfte. Phil vergab nach 99,180 und 180 neun Darts auf Doppel und so konnte The Bull schließlich 83 zum ersten Leggewinn ausmachen. Mit einem 14 Darter sicherte sich Phil dann aber die 2:0 Satzführung.

Im dritten Satz hielten beide Spieler ihren Vorteil und so konnte Terry das fünfte Leg in 17 Darts ausmachen, nachdem er zuvor bereits 2x15 gespielt hatte. Phil spielte in diesem Satz 15 und 14 Darts und vergab im fünften Leg zwei Darts auf Doppel 12 zum Satzgewinn.

Auch der vierte Satz verlief ausgeglichen, Phil ging in 16 und 18 in Führung, Terry glich in 2x15 aus. Im fünften Leg vergab Phil dieses Mal einen Dart zum Satzgewinn bei einem 114er Finish und Terry schaffte bei 40 Rest das Break in 14 Darts zum 2:2.

Ein Break im fünften Satz von Phil Taylor in 14 Darts konnte Terry dann in 16 Darts ausgleichen. Nach einem 15er von Terry spielte Phil einen 11 Darter mit 180,100,140 und 81. Terry hatte zu diesem Zeitpunkt nach 9 Darts auch schon 121 Rest. The Bull durfte das fünfte Leg beginnen und checkte nach 15 Darts zu einer ersten Satzführung.

Mit 18,14 und 12 (inkl. 121er Finish) holte sich Phil dann den sechsten Satz und den Ausgleich. Nach 14 und 15 Darts zu Beginn des zweiten Satzes konnte Terry noch einmal mit einem 17er verkürzen, bevor Phil Taylor mit einem 14er die 4:3 Führung herstellen konnte.

Im achten Satz konnte Phil dann erstmals einen Satz über fünf Legs für sich entscheiden. Mit 14 und 15 Darts ging Phil in Führung, Terry hatte zwischenzeitlich einen 14er zum 1:1 gespielt. Im vierten Leg stellte sich Phil mit einer 140 einen Rest von 16, verpasste aber seine ersten drei Darts zum Match. So konnte Terry doch noch einmal ausgleichen und spielte einen 19er zum 2:2. Doch dieses Mal ließ sich Phil den Vorteil nicht mehr nehmen und checkte nach 58,137,134 und 140 die 32 Rest zum 14 Darter und zum Match.

Phil 11x180, 101.865 / Terry 11x180, 96.78

Heute spielen (Best of 11 Sets):

Gary Anderson - Andy Hamilton
Mervyn King - Phil Taylor

07.09.2007

World Darts Trophy, Tag 7

Gary Anderson und Andy Hamilton sind die ersten beiden Spieler, die sich für das Halbfinale am Samstag qualifizieren konnten.

Gary Anderson - Peter Manley 5:1 (3:0,3:0,2:3,3:2,3:1,3:0)

Gary Anderson wurde seiner Favoritenrolle gerecht, doch der Erfolg über Peter Manley fiel doch weitaus deutlicher aus als erwartet. Peter schaffte es nicht mehr, an die guten Leistungen aus den ersten beiden Runden heran zu kommen. Dagegen hat es sein Gegner mittlerweile gelernt, auch bei langen Turnieren über eine Woche hinweg den Level zu halten, was letztendlich der Schlüssel für einen Turniersieg in dieser Größenordnung ist.

Das Spiel begann äußerst bitter für Peter Manley, denn er verlor die ersten beiden Sätze ohne auch nur ein Leg gewonnen zu haben. Gray holte sich die Durchgänge in 18,14,15 und 14,12,16. Dabei hatte One Dart durchaus die Möglichkeiten gehabt, das eine oder andere Leg zu gewinnen. Im ersten Leg verpasste er zwei Darts auf Doppel und im dritten Leg gar 4 Darts, nachdem er ein 121er Finish zum 12 Darter verpasst hatte.

Im zweiten Satz durfte Peter dann nicht ein einziges Mal auf Doppel werfen, das Highlight des Satzes war der 12er von Gary mit 180,140,125 und 56.

Ein 102er Finish zum 15er brachte Peter dann das erste Leg des Spiels zur Führung im dritten Satz. Es folgte ein 18er von Gary, bevor Peter mit einem 13 Darter erneut in Führung gehen konnte. Nach einem 15 Darter von Gary holte sich Peter dann den dritten Durchgang in 20 Darts.

Gary kam besser in den vierten Satz, doch er vergab 7 Darts auf Doppel und so schaffte Peter in 19 Darts sein erstes Break in dieser Partie. Leider hielt die Freude an der Führung nicht lange. Peter vergab einen Dart auf Tops und Gary holte sich das Rebreak in 14 Darts, nachdem er sich zuvor mit einer 174 einen Rest von 36 gestellt hatte. Ein weitere 14 Darter brachte das die Führung für Gary, die Peter noch einmal in 17 ausgleichen konnte. Im fünften Leg kamen bei beiden Spielern die hohen Scores nicht so gut und Gary konnte seinen Vorteil nutzen und sich den Satz mit einem 18 Darter sichern.

Ein 14 Darter im ersten Leg wurde durch Peter mit einem 20 Darter ausgeglichen, es sollte das letzte Leg für Peter gewesen sein. Vier von Peter vergebene Darts auf Doppel, nachdem er bereits nach 9 Darts 81 Rest hatte, ermöglichten Gary das Break in 14 Darts und der Schotte sicherte sich mit einem 16 Darter die 4:1 Führung.

Peter Manley kämpfte noch, doch trotz guter Scores durfte er im sechsten Satz nicht mehr auf Doppel werfen. In 14,14 und 17 Darts schickte Gary Anderson dann seinen Gegner auf den Weg nach Amarillo. Im letzten Leg war Gary sogar nach 2x180 auf dem Weg zu einem perfekten Spiel, doch in der dritten Aufnahme folgte nur ein 59er Score und der fünfte Matchdart saß dann endlich im Doppel.

Gary 6x180, 95.37 / Peter 2x180 90.15

Andy Hamilton - Martin Adams 5:4 (2:3,0:3,2:3,3:2,1:3,3:2,3:1,3:1,3:1)

Mit einer Energieleistung schaffte Andy Hamilton ein sensationelles Comeback und drehte eine Partie, die nach einem 1:4 schon so gut wie verloren war. Mit satten 14x180 verhinderte The Hammer damit ein reines WDF-Halbfinale und mit Martin Adams war der Finalist des letzten Jahres raus.

Im ersten Leg mussten sich beide Spieler erst noch finden, bevor die Partie dann Fahrt aufnahm. Andy sicherte sich seine Legs in 19 und 18 Darts, Martin glich in 16 und 15 aus. Im fünften Leg vergab Andy einen Dart auf Tops zum Satzgewinn und Martin holte sich die Führung durch einen 17 Darter.

In 18,17 und 12 Darts gewann Martin dann den zweiten Durchgang und spielte dabei im letzten Leg 100,140,140 und 121. Andy stand in diesem Leg übrigens nach 180,83 und 180 auf 58 Rest.

Mit seinem vierten Dart auf Doppel holt sich Andy das erste Leg in 18 Darts. Es folgte ein 15er von Martin Adams, der in der Aufnahme davor knapp ein 170er Finish verpasst hatte. Nach einem 16 Darter von Andy gleicht Martin erneut aus und spielt dabei einen 12er mit 100,100,180 und 121. Nach schwächeren Scores war Martin dann aber beim Finish hellwach und holte sich mit einem 158er Finish die 3:0 Satzführung.

Nach 15 und 18 Darts zur 2:0 Führung sah es dann erstmals schlecht aus für Andy Hamilton und wer weiß, ob er sich von einem 0:4 noch erholt hätte. Doch 2x180 zu Beginn des dritten Legs und ein 13 Darter zum Break eröffneten die Aufholjagd. Es folgte ein 17 Darter, mit vergebene Satzdarts von Martin und ein ein 129er Finish zum ersten Satzgewinn. Die 129 spielte Andy übrigens mit Treble 19 und zweimal Doppel 18.

Mit 180,100,140 und 81 startete Andy dann sofort mit einem 12er in den nächsten Satz. Doch dann drehte Martin Adams noch einmal auf und holte sich die nächsten drei Legs in 15,15 und 12 Darts und chekcte dabei 156,135 und 121. Im ersten Leg "bestrafte" er seinen Gegner mit der 156 nachdem dieser bei 170 Rest den letzten Dart in die einfache 10 warf. In nächsten Leg verpasste Andy ein 164er Finish und kassierte das 135er Finish. Und im vierten Leg stand er selbst nach 9 Darts auf 121 Rest, doch Martin durfte beginnen und checkte.

So gut Andy zu diesem Zeitpunkt auch mithalten konnte, ein Comeback hätte man ihn nicht mehr zugetraut. Doch es kam anders. Martin verpasste im ersten Leg des sechsten Satzes ein 121er Finish knapp zum 12 Darter und Andy holte sich das Leg nach Scores von 134,137 und 100 mit einem 130er Finish. Es folgte ein 120er Finish zum 15 Darter, gefolgt von einem 13 Darter von Martin. Ein weiterer 12 Darter, dieses Mal mit einem 161er Finish folgte und Martin Adams war nur noch ein Leg von Match entfernt. So nah kam er nie wieder an den Spielgewinn. Martin hatte zudem den Vorteil, in das Leg starten zu dürfen, doch nach Scores von 100,85,100 und 41 hatte er 171 Rest. Zu diesem Zeitpunkt war Andy nach einer weiteren 180 auf 121 Rest und stellte sich mit dem letzten Dart 32 Rest und warf nicht auf Bull. Martin warf nur 55 Punkte für 116 Rest und Andy traf mit seinem dritten Dart das Doppel zum 2:4.

Nach einem 13er von Andy konnte Martin eines der weinigen schlechten Legs in 22 Darts gewinnen. Doch 3x180 in den nächsten beiden Legs ermöglichten Andy den Satzgewinn in 15 und 13 Darts.

Das erste Leg im achten Satz ging in 16 Darts an Martin, doch mit 15,15 und 16 Darts holte sich The Hammer den Satzausgleich. Martin durfte hierbei nur im letzten Leg ein einziges Mal auf Doppel werfen.

Es ging also in den entscheidenden Satz und das Blatt hatte sich komplett gewendet. Andy Hamilton spielte konstant und ging nun auch als Favorit in diesen Durchgang, während Martin anscheinend zu sehr ins Grübeln kam und in der Phase war, die ihm vor knapp 9 Monaten noch fast die WM gekostet hätte. Damals kam er noch einmal zurück, nachdem sein Gegner aus einem 0:6 noch ein 6:6 gemacht hatte, dieses Mal klappte es nicht. Das erste Leg ging noch in 14 Darts an Martin, doch dabei blieb es dann auch. Nach 3x140 im zweiten Leg spielte Andy einen 13 Darter. Dramatik dann im dritten Leg, Andy verpasste ein 161er Finish zum 12 Darter, doch Martin konnte sich bei 121 Rest nur auf 64 runter spielen. Andy vergab seine Chance auf Doppel und ließ Martin bei 64 noch einmal ran kommen. Dieser vergab jedoch seinen einzigen Dart auf Doppel 16 und Andy traf mit seinem dritten Dart das Doppel zur 2:1 Führung. The Hammer war nun zum ersten Mal seit dem ersten Satz wieder in Führung und er ließ sich diese nicht mehr nehmen. Martin war im vierten Leg auf gleicher Höhe mit Andy, bis dieser mit seinem 14. Maximum auf 46 Rest stellte. Martin traf bei 158 Rest nur dreimal die einfache 20 und Andy checkte die 46 mit seinem dritten Dart zum 15 Darter.

Andy 14x180, 94.74 / Martin 4x180, 94.47

Heute spielen:

Mark Webster - Mervyn King
Terry Jenkins - Phil Taylor

06.09.2007

World Darts Trophy, Tag 6

Mit den letzten Spielen der zweiten Runde hat sich auch der letzte Holländer aus diesem Turnier verschiedet und die WDT ist nun fest in britischer Hand. Nachdem die Lakeside WM in den letzten Jahren diverse Male eine holländische Hochburg war und nun ja auch Purfleet in Oranje getaucht wurde, können die britischen Cracks zumindest in Holland etwas Revanche nehmen.

Waren bei der IDL die Halbfinals komplett in britischer Hand, so sind es bei der WDT nun schon die Viertelfinalspiele.

Mervyn King - Scott Waites 3:2 (3:0,2:3,3:2,0:3,5:3)

Der Tag begann spannend in Utrecht mit der ersten Partie, die in den Tiebreaker ging. Den besseren Start in das Spiel erwischte Mervyn King, der den ersten Satz glatt in 18,15 und 16 Darts gewann und dabei im zweiten Leg ein 110er Finish spielte.

Auch das erste Leg des zweiten Satzes ging als Break in 14 Darts an Mervyn und man befürchtete schon ein schnelles Ende der Partie. Im zweiten Leg ließ der King seinen Gegner aber ins Spiel kommen. Wer weiß, wie schnell die Partie beendet gewesen wäre, wenn Mervyn die 36 Rest, die er nach 12 Darts hatte, mit den folgenden 6 Darts auch ausgemacht hätte. So checkte Scott 95 zum 18 Darter und war nun im Spiel. In 14 Darts hielt er seinen Vorteil und ließ sich auch nicht vom Ausgleich irritieren. Mit einem 116er Finish holte sich Scott den zweiten Satz in 15 Darts, hatte aber das Glück, das Mervyn zuvor bei 170er Versuch nur die 25 traf.

Im dritten Satz gab es keine Breaks und die Leistungen schwankten zwischen 13 (Mervyn) und 24 (Scott) Darts. Letztendlich brachte Mervyn seinen Vorteil in 16 Darts zur Satzführung ins Ziel.

Im vierten Satz drehte Scott Waites mächtig auf und holte sich den Durchgang in 12,12 und 13 Darts und ließ seinen Gegner dabei stets im dreistelligen Bereich stehen.

Bis zum 2:2 im fünften Satz hielt der der Vorteil auf beiden Seiten, die Entscheidung musste nun im Tiebreaker fallen. Mervyn stand nach 12 Darts im fünften Leg auf 120 Rest und Scott checkte 125 als Nachleger zum 12 Darter. Nun hatte Scott den Vorteil, den womöglich letzten Durchgang zu beginnen. Nach 15 Darts hatte er 45 Rest, doch er wartete vergeblich auf seine Chance. Mervyn checkte 100 zum 15 Darter und war wieder in der Partie. Beide Spieler wurden nun nervöser und es war Mervyn King, der in 19 Darts in Führung gehen konnte. Scott vergab zwei Darts auf Doppel 8 und sein Gegner nutzte die Chance und machte 71 zum 15 Darter und zum Match aus.

Mervyn 5x180, 91.38 / Scott 8x180, 95.43

Phil Taylor - Roland Scholten 3:1 (3:1,2:3,3:0,3:1)

Phil Taylor setzte in seiner Zweitrundenpartie gegen Roland Scholten ein deutliches Zeichen. Nach drei Major Turnieren ohne Erfolg ist The Power bereit für den nächsten Sieg.

Im ersten Satz wurde Roland Scholten, der eigentlich sehr gut spielte, nahezu demontiert. Der Holländer musste schon ein 160er Finish im zweiten Leg spielen, um überhaupt in die Nähe eines Doppels zu kommen. Phil Taylor war wie in seiner ersten Partie von Anfang an im Spiel und holte sich den ersten Satz in 12,13 und 12 Darts. In dem Leg, das er abgab, hatte Phil nach 12 Darts und verpasstem 84er Finish auch nur noch 12 Rest.

Es folgte ein weiterer 12 Darter im ersten Leg des zweiten Satzes und zu diesem Zeitpunkt hatte The Power einen Average von 126. Im zweiten Leg waren dann erstmals Aufnahmen dabei, die nicht dreistellig waren und so wurde es dann "nur" ein 16 Darter. Doch Roland Scholten wollte sich nicht so schnell aufgeben und kam ins Spiel zurück. Mit einer 180 begann er seine Aufholjagd und sicherte sich die nächsten drei Legs in 16,15 und 15 Darts. Mit einer Trefferquote von bis dahin 100% auf Doppel brachte sich Roland wieder ins Spiel zurück, und danach sah es lange nicht aus.

Doch das war es dann auch für das Tripod, denn in den nächsten beiden Sätzen konnte er nur noch ein Leg gewinnen. Satz 3 ging in 18,15 und 14 Darts an Phil Taylor und nach einem 18 Darter von von Roland ging das Match an den Titelverteidiger in 15,12 und 15 Darts. Den 12er spielte Phil mit einem 136 Finish und er hatte am Ende den mit Abstand höchsten Average in dieser Woche spielen können.

Phil 5x180, 105.30 / Roland 4x180, 91.35

Mark Webster - Adrian Lewis 3:1 (1:3,3:0,3:2,3:1)

Die Nr. 1 der WDF beendete den Lauf von Adrian Lewis. Somit ist eine Neuauflage des Endspiels der IDL zwischen Gary Anderson und Mark Webster immer noch möglich.

Mark begann sofort mit einer 180 im ersten Leg, traf aber in der Folgezeit keine weitere Trebles 20. So nutzte Adrian seine Chance und traf mit seinem dritten Dart auf Doppel die 26 zum 15 Darter. Es folgte ein 14er von Adrian, bevor Mark ebenfalls in 14 sein erstes Leg gewinnen konnte. Mit 17 Darts holte sich Jackpot den ersten Satz, nachdem Mark ein 160er Finish verpasst hatte.

Mit 15,13 und 15 Darts ging der zweite Durchgang dann sicher an den Waliser. Im ersten Leg des dritten Satzes schaffte Adrian dann in 15 Darts das Break, doch Mark konterte sofort mit einem 13 Darter, wobei er die Doppel 16 traf, die er sich zuvor mit einer 177 gestellt hatte. Mit einem 14 Darter ging Mark zum ersten Mal in Führung, Adrian wartete bei 36 Rest nach 12 Darts vergeblich aus seine Chance. Mark verpasste bei 90 Rest das Bullseye mit dem letzten Dart und Adrian hielt sich mit einem 18er im Spiel. Nun stand eine entscheidende Phase an und beide Spiele trafen nicht mehr so sicher. Adrian vergab bei 75 Rest den Satzgewinn und blieb bei 8 Rest, Mark checkte letztendlich 25 zum 20 Darter und zur Satzführung.

Im ersten Leg vergab Mark ein 81 Finish zum 12 Darter, hatte dann aber das Glück, dass Adrian die Doppel 20 drei Mal nicht traf. So konnte der Waliser doch noch mit 1 und Doppel 1 zum 17 Darter das Leg gewinnen. Ein 85er Finish zum 15 Darter brachte das 2:0, Adrian verpasste hier eine 121er Finish zum 12er. Mark vergab im dritten Leg seine ersten beiden Matchdarts auf Tops und Adrian konnte sich mit einem 16er noch kurz im Spiel halten. Zu schlechte Scores und kein dreistelliger Wurf ließen es Mark Webster zu, sich in aller Ruhe auf weitere Matchdarts vorzubereiten. Beim 116er Finish vergab er den dritten Dart zum Sieg, doch die folgende Doppel 9 zum 19 Darter saß dann.

Mark 6x180, 95.37 / Adrian 3x180 91.83

Terry Jenkins - Shaun Greatbatch 3:1 (3:2,2:3,3:0,3:2)

Im letzten Spiel der zweiten Runde und zum Abschluss des Tages wurde nun der Viertelfinalgegner von Phil Taylor gesucht. Terry Jenkins konnte sich durchsetzen und muss sich nun vor der Rache von The Power "fürchten", denn das letzte Aufeinandertreffen bei einem Major konnte The Bull für sich entscheiden.

Das Spiel begann mit zwei Break, bevor Terry mit einem 160er Finish zum 15 Darter zum ersten Mal den Vorteil halten konnte. Nach vergebenen Satzdarts im vierten Leg holte sich Terry dann in 15 Darts das fünfte Leg.

Mit 20 und 15 Darts holte sich Shaun die ersten beiden Legs, doch Terry glich in 14 und 17 Darts aus. Mit einem sehenswerten 144er Finish zum 15 Darter holte sich Shaun dann aber doch noch den zweiten Satz.

Im dritten Satz endeten Shauns Bemühungen immer kurz vor dem Doppel und Terry sicherte sich den Durchgang glatt mit 16,13 und 17 Darts.

Der vierte Durchgang ging dann wieder erneut über die komplette Distanz und die Entscheidung fiel mit dem Break im letzten Leg. Shaun warf bei 170 Rest nur eine 81 für 89 Rest und Terry traf zielsicher die Treble 18 und Doppel 14 zum 17 Darter und zum Match.

Terry 3x180, 91.02 / Shaun 5x180 87.12

Heute spielen (Best of 9 Sets):

Gary Anderson - Peter Manley
Andy Hamilton - Martin Adams

Morgen spielen:

Mark Webster - Mervyn King
Terry Jenkins - Phil Taylor

05.09.2007

World Darts Trophy, Tag 5

Gestern fanden die ersten Spiele der zweiten Runde statt und wie in der Runde zuvor durfte Gary Anderson den Auftakt machen.

Gary Anderson - John Part 3:1 (3:1,0:3,3:1,3:1)

Im Gegensatz zum Vorjahr wurde dieses Jahr in der zweiten Runde der gleiche Modus gespielt wie in der ersten. Der Schotte Gary Anderson wurde dann seiner Favoritenrolle gerecht und konnte sich letztendlich doch sicher gegen John Part durchsetzen.

Gleich im ersten Lag schaffte Gary nach einem nervösen Beginn noch gute Scores und breakte den Kanadier gleich in 17 Darts. Im zweiten Leg verpasste Gary ein 124er Finish zum 15 Darter auf Bull und John schaffte mit einem 14er das Rebreak. Obwohl John dann mit 2x140 in das nächste Leg startete, musste er mit ansehen, wie Gary nach 180,125,140 die 56 Rest zum 11er ausmachte. Mit einem schönen 151er Finish, dem höchsten in diesem Spiel, machte Gary in 15 Darts den ersten Satz klar.

Im zweiten Satz nahm sich der Schotte eine kleine Auszeit und John gewann den Durchgang zu Null in 17,20 und 21 Darts.

Mit einer 180 startete John in den dritten Satz und konnte nach 15 Darts zum ersten, aber auch zum letzten Mal in diesem Spiel in Führung gehen. Mit 3x15 in Folge holte sich Gary den dritten Durchgang und checkte dabei 120,142 und 111.

Ein 100er Finish zum 14 Darter brachte John noch einmal ein Leg im vierten Satz, doch legs in 17,16 und 14 Darts brachten Gary Anderson den verdienten Sieg und den Einzug in das Viertelfinale.

Gary 4x180, 93.27 / John 4x180, 90.54

Andy Hamilton - Jelle Klaasen 3:0 (3:2,3:1,3:2)

Nach den Leistungen in der Qualifikation und besonders nach seinem Sieg gegen Barney wurde Jelle Klaasen schon in die Reihe der Geheimfavoriten eingereiht. Doch zum Entsetzen der einheimischen Zuschauer wurde der junge Holländer von The Hammer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Nun ist nur noch ein Holländer im Rennen, und der muss heute ausgerechnet gegen Phil Taylor ran. Jelle lieferte eine schlechteste Vorstellung in dieser Woche ab und vergab sehr viele Chancen auf Doppel.

Das erste Leg ging an Andy Hamilton in 18 Darts. Es folgte ein 14 Darter von Jelle, nachdem er nach 3x140 schon 81 Rest nach 9 Darts hatte. Im dritten Leg spielte er 140,180 und 105 und checkte 76 zum Break in 12 Darts. Jelle verpasste es dann, im vierten Leg den Sack zuzumachen. Er verpasste ein 127er Finish zum 15 Darter und traf auch mit der nächsten Aufnahme sein Doppel nicht. Andy nutzte die Chance, holte sich in 18 Darts das Rebreak und sicherte sich als Vorleger in 13 Darts den ersten Satz.

Im ersten Leg des zweiten Satzes traf Andy fast keine Trebles und so konnte Jelle doch noch in 23 Darts das Leg gewinnen. Zwei vergeben Darts auf Doppel ließen Andy dann in 19 Darts ausgleichen, bevor er sich in 17 und 18 Darts auch den zweiten Satz sichern konnte.

Ein 140er Finish brachte Jelle das Break im ersten Leg, doch Andy konnte kontern und holte sich die nächsten beiden Legs in 15 und 20 Darts. Mit einem 15 blieb Jelle im Spiel, doch im fünften Leg lief gar nichts zusammen und so konnte Andy Hamilton mit lockeren 22 Darts zum Match checken.

Andy 3x180, 86.34 / Jelle 3x180, 88.02

Martin Adams - Dennis Priestley 3:1 (3:2,3:2,1:3,3:1)

Martin Adams hat das Duell der Senioren für sich entschieden und seine Ansprüche auf einen weiteren Titel in diesem Jahr untermauert.

Bei Spieler waren sofort hellwach und interessanterweise fielen zwei der drei 180er in diesem Spiel schon in diesem Leg. Dennis warf die erste mit seiner zweiten Aufnahme und verpasste knapp ein 136er Finish auf Doppel 8 zum 12 Darter. Martin nutzte die Chance und checkte nach 135,100 und 180 nun 86 zum 12 Darter und zum Break. Mit 20 Darts holte sich Martin das zweite Leg, bevor sich Dennis mit einem 158er Finish zurück ins Spiel brachte. Es folgte ein 17 Darter zum 2:2 und Dennis hatte den Vorteil auf seiner Seite. Nach 12 Darts hatte er 66 Rest, holte aber nur 17 Punkte ohne auf Doppel geworfen zu haben. Erneut war der Lakeside Weltmeister zur Stelle und holte sich mit einem 76er Finish zum 14 Darter den ersten Satz.

Im zweiten Satz konnten beide Spieler ihren Vorteil nutzen. Martin ging in 15 und 13 Darts in Führung, Dennis glich in 18 und 17 aus. Im fünften Leg hatte Dennis erneut sie Chance zum Satzgewinn, doch er vergab zwei Darts auf Tops. Martin dankte und traf mit seinem vierten Dart auf Doppel zum 18 Darter und zum 2:0.

Das erste Leg im dritten Satz ging an Martin, doch Dennis holte sich endlich mal einen Durchgang mit drei Legs in Folge (16,19,15).

Die Entscheidung fiel im vierten Leg des vierten Satzes, als Martin das entscheidende Break zum Match spielte und 62 zum 14 Darter ausmachen konnte.

Martin 2x180, 92.01 / Dennis 1x180 91.77

Peter Manley - Simon Whitlock 3:2 (2:3,3:2,3:1,1:3,3:0)

Zum Abschluss des Tages folgte die beste Partie des Abends mit zwei gut aufgelegten Akteuren. Simon ist ja schon immer als starker Spieler bei der IDL oder WDT bekannt. Peter Manley scheint der Erfolg über Michael van Gerwen gut bekommen zu sein, denn so gut wie in den ersten Sätzen hat man One Dart schon lange nicht mehr gesehen.

Abwechselnde Scores brachten Simon in 19 Darts das erste Leg. Die erste 180 des Spiels brachte Peter nach 12 Darts einen Rest von 20. Es folgte die erste 180 von Simon für 28 Rest, doch Peter checkte sofort zum 13er. Mit einem 17er holte sich Peter das Break, doch Simon schlug in ebenfalls 17 Darts zurück. Das absolute Highlight war dann das fünfte Leg. Simon hatte nach 140,140 und 93 nun 128 Rest. Peter warf 180,125 und 180 und hatte nach 9 Darts 16 Rest. Doch Peter wartete vergeblich auf seine Chance zum 10 Darter, denn Simon checkte 128 zum Satzgewinn.

Peter steckte den Satzverlust in dieser Form aber gut weg und holte das nächste Leg in 15 Darts. Es folgte ein 13er von Simon, 14 von Peter und 18 von Simon, bevor auch dieser Satz in das fünfte Leg ging. Dieser war nicht mehr so spektakulär und Peter holte sich mit seinem dritten Dart auf Doppel zum 16er den zweiten Satz.

Starke 16,15 und 14 Darts brachten dem Engländer dann die 2:1 Satzführung, Simon hatte zwischenzeitlich einen 13er gespielt.

Der vierte Satz ging an den Australier, der dabei 20,18 und 16 Darts spielte, Peter steuerte in diesem Satz einen 19er bei.

Im ersten Lag hatte Simon nun einen Dart auf Tops zum 120er Finish, doch er vergab und Peter holte sich das Break in 15 Darts mit einem 97er Finish. Im zweiten Leg legte sich Simon nach 12 Darts einen Rest von 40, doch Peter nutzte die Vorlage und checkte 117 zum 15 Darter. Dies war dann wohl zu viel für Simon, der im nächsten Leg nicht viele Trebles traf. Die 134 bei 170 Rest kamen zu spät, denn Peter zeigte in dieser Phase keine Nerven auf Doppel und checkte 95 zum 18 Darter und zum Sieg.

Peter 5x180, 95.25 / Simon 6x180 95.19

Heute spielen:

Mark Webster - Adrian Lewis
Scott Waites - Mervyn King
Shaun Greatbatch - Terry Jenkins
Roland Scholten - Phil Taylor

04.09.2007

World Darts Trophy, Tag 4

Gestern Abend mussten in Utrecht die letzten 8 Spieler ans Oche treten und haben somit die erste Hauptrunde beendet.

Shaun Greatbatch - Darryl Fitton 3:0 (3:2,3:1,3:2)

Zum Auftakt des Abends setzte sich Shaun Greatbatch gegen Darryl Fitton durch. Darryl hatte man nach seinem guten Auftritt bei der IDL, wo er sogar die Todesgruppe mit Barney, Phil und Michael van Gerwen überstand, wesentlich mehr zugetraut und er ging sicherlich als Favorit in diese Partie.

Am Ende entschieden kleine Nuancen dieses Spiel, in dem beiden Akteure einen nahezu identischen Average spielen konnten. Im ersten Lag traf Darryl fast keine Trebles und so konnte Shaun mit 17 Darts das Leg locker sichern. In der Folge hielten beide Spieler ihren Vorteil, wobei besonders die 14 und 12 Darts von Darryl sehenswert waren. Den 12er spielte er mit 100,140,180 und 81. Im entscheidenden fünften Leg vergab Darryl dann 4 Darts, die er allesamt über Tops zum Satzgewinn warf. Somit konnte Shaun doch noch 52 zum 20 Darter und zur 1:0 Führung ausmachen.

Der zweite Satz war geprägt von Breaks, die ersten drei Legs gingen allesamt an den Nachleger. Im ersten Leg verpasste Darryl ein 118er Finish und Shaun traf 64 zum 15 Darter. Das umgedrehte Bild dann im zweiten Leg, Shaun traf einmal Tops nicht und Darryl checkte 72 zum 14 Darter. Die Entscheidung in diesem Satz fiel im dritten Leg, als Darryl nach 12 Darts 39 Rest hatte und 9 Darts auf Doppel vergab. Shaun traf mit seinem 2. Dart und holte sich danach mit einem 14 Darter den zweiten Satz.

Zu Beginn des dritten Satzes gab es wieder ein Break von Darryl, dem sofort das Rebreak folgte. Mit einem 18 Darter, wobei Shaun aber schon nach 11 Darts 50 Rest hatte, sicherte er sich die 2:1 Führung und war nur noch ein Leg vom Matchgewinn entfernt. Mit einem 107er Finish zum 15 Darter hielt sich Darryl in der Partie und er hatte im fünften Leg bei 121 Rest einen Dart auf Doppel 14 zum 12 Darter. Er traf aber nur die einfache 14 und so holte sich Shaun mit einem 13 Darter den Sieg.

Shaun 1x180, 90.24 / Darryl 4x180, 90.27

Terry Jenkins - Co Stompé 3:2 (3:2,1:3,2:3,3:1,3:1)

Terry Jenkins musste am Ende noch einmal alles geben, um den gut aufgelegten Co Stompé doch noch niederringen zu können.

Im ersten Satz konnte jeder Spieler seinen Vorteil nutzen und so war es Terry, der mit 14,18 und 15 Darts den Satz im fünften Leg gewann. Co spielte dabei 18 und 17 Darts.

Nach 3x140 zu Beginn des zweiten Satzes spielte der Holländer einen 15er, den sein Gegner in der gleichen Anzahl an Darts kontern konnte. Ein 16 Darter mit der ersten von sieben 180er brachte Co erneut in Front und ein Break in 13 Darts brachte ihm den Satzausgleich.

Im dritten Satz lief es wie ersten Satz und die ersten vier Legs gingen an den Beginnenden. Dieses Mal gab es jedoch ein Break im fünften Leg. Terry traf nicht gut und dies wurde dann von Co genutzt, der seinen fünften Dart auf Doppel zur Satzführung nutzen konnte.

Im vierten Satz gab es dann drei Breaks in Folge, bevor sich Terry mit seinem zweiten 14er in diesem Satz den Ausgleich sichern konnte.

Im fünften Satz ging The Bull mit einem 17 Darter in Führung, nachdem Co bereits ein 129er Finsis auf Bull verpasst hatte und anschließend auch die 25 Rest nicht ausmachen konnte. Ein 14er brachte den Matchstick aber wieder ins Spiel zurück. Terry gewann das dritte Leg in 15 Darts und schaffte dann mit einem 14 das entscheidende Break.

Terry 2x180, 93.60 / Co 7x180, 93.81

Roland Scholten - Remco van Eijden 3:1 (3:2,3:1,0:3,3:1)

Nach dem Ausscheiden von Co und Vincent war klar, dass nur zwei Holländer in die nächste Runde einziehen würden, und dieses vielleicht auch nur, weil sie sich in einem nationalen Duell durchsetzten konnten. Man wird schauen, wie sich dieses Abschneiden der Einheimischen auf die Einschaltquoten, Besucherzahlen und auf die Stimmung in der Halle auswirken wird.

Remco van Eijden hat sich im letzten Jahr als Punktesammler auf allen WDF-Turnieren in der Nähe betätigt und war unter anderem auch beim German Gold Cup mit Platz 2 erfolgreich. Gestern spielte er zum ersten Mal bei einem Major auf der großen Bühne und musste doch Lehrgeld zahlen.

Roland begann sicher und warf drei seiner fünf 180er alleine in den ersten beiden Legs. Er begann mit einem 17 Darter zum Break und ließ einen bärenstarken 10 Darter folgen (180,180,121,Doppel 10). Danach lief es nicht mehr ganz so rund und Remco konnte mit 19 und 18 Darts ausgleichen. Doch ein 100er Finish zum 14 Darter brachte Roland den ersten Satz.

Mit 3:1 ging der zweite Satz an den Tripod, wobei besonders das dritte Leg sehenswert war, als Roland nach 180,140 und 145 die Doppel 18 zum 11 Darter im zweiten Versuch traf.

Mit 16,12 und 17 Darts zeigte Remco dann zumindest im dritten Satz, warum er momentan unter den Top 10 der WDF zu finden ist. Den 12 spielte er mit 180,96,180 und 45.

Mit einem 121er Finish zum 12 Darter setzte Roland das letzte Highlight der Partie. Es folgte ein 15er von Remco, bevor Roland in 17 und 20 Darts den Einzug in die zweite Runde perfekt machte.

Roland 5x180, 92.46 / Remco 3x180, 80.88

Phil Taylor - Vincent van der Voort 3:1 (3:0,2:3,3:1,3:0)

Zum Abschluss der ersten Runde hatte das der Titelverteidiger seinen ersten Auftritt in Utrecht und der an Nr. 1 der PDC gesetzte Phil Taylor legte dann auch gleich standesgemäß los. Er begann mit 2x180 in Folge, traf dann aber mit seinem siebten Dart nur die einfache 5. Es folgten zwei weitere Treble 20 für 16 Rest und The Power traf dann die Doppel 4 zum 11 Darter. Nach 3x140 in Folge verpasste Phil dann das Bullseye zum 12 Darter, checkte dann aber sofort und holte sich das Break in 14 Darts. Vincent hatte zuvor bereits drei Darts auf Doppel vergeben. Mit einem 17 Darter ging dann der erste Satz an Phil.

Es folgte ein sehr guter dritter Satz von beiden Spielern. Der Holländer ging in 16 und 13 Darts zwei Mal in Führung und Phil glich beide Male aus und spielte dabei 14 und 12 Darts. Im fünften Leg traf The Power die Trebles nicht so sicher und so konnte Vincent seinen Vorteil nutzen und in 18 Darts zum 1:1 ausgleichen.

Phil startete sofort mit 140 und 180 in den dritten Satz und traf mit seinem fünften Dart das Doppel zum 17 Darter. Vincent glich in 17 Darts noch einmal aus, doch dies sollte sein letztes Leg in diesem Spiel bleiben. In 15 und 13 Darts holte sich Phil die Satzführung zurück und ließ auch im vierten Durchgang nun nichts mehr anbrennen.

Mit 17, 19 und 12 Darts holte sich der Engländer den Sieg und spielte bei seinem 12 Darter ein 140er Finish zum Match.

Phil 5x180, 98.43 / Vincent 2x180, 91.35

Heute spielen:
Gary Anderson - John Part
Simon Whitlock - Peter Manley
Martin Adams - Dennis Priestley
Andy Hamilton - Jelle Klaasen

Mittwoch spielen:
Mark Webster - Adrian Lewis
Scott Waites - Mervyn King
Shaun Greatbatch - Terry Jenkins
Roland Scholten - Phil Taylor

03.09.2007

Andreas Dittler und Jenny Lieverkus gewinnen den Challenge Cup

Am Wochenende stand in Gerolstein der Challenge Cup der Jugend und somit der Saisonauftakt auf dem Programm.

Bei den Jungen siegte sensationell Andreas Dittler aus Marktoberndorf (BDV). Bisher war Andreas auf Platz 48 in der DDV-Rangliste geführt und klettert nun durch seinen ersten großen Auftritt im Bereich des DDV in die Top 16.

In Abwesenheit von Daniel Zygla gewann Andreas das Finale gegen den Berliner Marcel Hausotter, der ebenfalls sein bestes Ergebnis bei einem DDV Turnier feiern konnte. Marcel hatte sich bei den letzten 3 Turnieren schon auf Platz 17 der Rangliste spielen können und beide Jungs scheinen für eine erfolgreiche Saison gerüstet zu sein.

Im Finale, das über Best of 5 Sets, Best of 3 Legs gespielt wurde, ging es bis in den Tie Break, bevor Andreas zum Sieg checken konnte.

Andreas Dittler - Marcel Hausotter 3:2 (2:1,1:2,2:0,1:2,3:1)

Platz 3 teilen sich der Leverkusener Giuliano de Marinis (0:2,0:2 gegen Andreas) und Thomas Luksch aus Schierling (2:0,1:2,1:2 gegen Marcel)

Favoriten wie Alexander Hamacher, Alexander Glatthorn und Robin Tuchel schieden in der dritten Gruppenphase zusammen mit Joschi Back aus.

Jenny Lieverkus setzt Siegesserie fort

Die Europameisterin aus Wuppertal setzt ihre Erfolgsserie fort und kann auch den Titel beim Challenge Cup verteidigen. Im Finale setzt sich Jenny knapp mit 2:1 Sätzen (1:2,2:0,3:1) gegen die Berlinerin Sarah Grosse durch, die Jenny in der Gruppenpahse zuvor noch 3:0 schlagen konnte.

In der Zwischenrunde ging es spannend zu, denn mit Sarah Grosse, Jenny Lieverkus und Sarah Neubauer hatten am Ende drei Mädchen eine Bilanz von 2:1 Siegen. Sarah hatte gegen die Viertplatzierte in dieser Gruppe, Viola Schreiner knapp mit 3:2 gewonnen. So musste sie dann in ihrer letzten Partie gegen Jenny zumindest zwei Legs gewinnen und sie wäre im Halbfinale gewesen. Doch Jenny blieb cool und gewann 3:0 und sicherte sich noch den zweiten Platz in ihrer Gruppe.

Damit traf Jenny bereits im Halbfinale auf die Nr. 2 Asaria Hintzsche-Oehme, die ihre Gruppe sicher mit drei Siegen und 9:1 Legs gewonnen hatte. Doch Asaria kann einfach nicht gegen Jenny gewinnen und verlor wie erst kürzlich in Folkstone, dieses Mal mit 1:3.

Im zweiten Halbfinale traf Sarah Grosse auf Eva Berschens vom RPDV, die sich den zweiten Platz in der Zwischenrunde vor Alessandra Kriegel und Isabelle Wendel sichern konnte. Sarah gewann das Spiel mit 3:1, verpasste dann aber den ganz großen Erfolg. Trotzdem klettert die Berlinerin auf Platz 4 in der Rangliste und wird es den führenden Mädchen bestimmt schwer machen in der neuen Saison.

Asaria im Mixed zusammen mit Alexander Hamacher und Jan Waldau erfolgreich

Die Europameisterin im Doppel Asaria Hintzsche-Oehme zeigt sich auch im Mixed Wettbewerb von ihrer besten Seite und gewinnt zusammen mit Alexander Hamacher und Jan Waldau mit 2:0 gegen Sarah Grosse, Maximilian Hilbig und Marcel Hausotter.

Platz 3 teilen sich Viola Schreiner/Alexander Glatthorn/Björn-Lars Schnelle und Janina Nielsen/Juri Piwkowski/Sven Spomholtz.

Die kompletten Ergebnisse des Challenge Cup 2007 können hier eingesehen werden.

03.09.2007

World Darts Trophy, Tag 3

Am heutigen Tag hat sich das Feld der großen Favoriten doch schon etwas gelichtet und die Qualifikanten konnten sich mehr in Szene setzen.

Andy Hamilton - Tony O'Shea 3:0 (3:2,3:2,3:1)

Den Tag eröffneten am Nachmittag Andy Hamilton und Tony O'Shea und es war The Hammer, der sich in drei Sätzen gegen Tony durchsetzen konnte. Silverback musste also schon früh seine Hoffnungen auf eine ähnlich erfolgreiche Teilnahme wie bei der IDL, wo er unter anderem einen 9 Darter werfen konnte, begraben.

Andy hatte in den entscheidenden fünften Legs in den ersten beiden Sätzen die besseren Darts und sicherte sich somit die Fahrkarte in die nächste Runde.

Andy gewann die ersten beiden Legs in 15 und 12 Darts, doch Tony konnte mit 2x14 ausgleichen. Im fünften Leg nutzte Andy seinen Vorteil und checkte nach 18 Darts, Tony wartete bei 42 Rest auf seine Chance.

Im zweiten Satz konnte jeder Spieler seinen Vorteil halten, Tony gewann Leg 1 und 3 in 14 und 21 Darts, Andy glich jedes Mal mit 18 und 15 Darts aus. Im fünften Leg schaffte The Hammer dann wohl das Spielentscheidende Break, als er den Satz mit einem 144er Finish und 12 Darts gewann.

Mit 15, 18 und 20 Darts, Tony glich zwischenzeitlich mit 19 Darts aus, gewann Andy dann relativ locker den dritten Satz. Tony trifft nun auf Jelle Klaasen in der zweiten Runde.

Andy 3x180, 90.81 / Tony 3x180 , 91.77

Jelle Klaasen - Raymond van Barneveld 3:1 (3:0,0:3,3:2,3:1)

Nach dem Fiasko aus holländischer Sicht am gestrigen Tag konnte man bei dieser Partie zumindest einen Teilnehmer für die nächste Runde feiern. Ich konnte mich ja schon am Freitag vor Ort von der guten Form des Jelle Klaasen überzeugen und der junge Holländer war der erste Qualifikant, der diese Leistung auch auf der Bühne zeigen konnte.

Jelle bestätigte seinen Erfolg über Barney, der ihm vor knapp zwei Jahren die Weltmeisterschaft eingebracht hatte. Für Barney, einen der ganz heißem Favoriten, war es erneut eine ernüchternde Erstrundeniederlage bei der WDT, nachdem er schon im letzten Jahr in Runde 1 von Michael van Gerwen bezwungen wurde.

Beide Spieler begannen nervös und trafen die Treble 20 nicht. Jelle schaffte in seiner dritten Aufnahme seine erste 180 und checkte dann 61 zum 18 Darter, nachdem Barney zwei Darts auf Tops vergeben hatte. Barney vergab im nächsten Leg erneut einen Dart auf Doppel und Jelle checkte Doppel 9 zum 16 Darter. Im dritten Leg das gleiche Bild, Barney verpasste einen Dart auf Doppel zum 110er Finish und Jelle checkte 96 sicher zum 14 Darter.

Im ersten Leg des zweiten Satzes konnte Barney endlich mal einen Dart im Doppel versenken und traf Tops zum 16 Darter. Sichere Legs in 14 und 13 Darts sicherten dem PDC Weltmeister dann den zweiten Satz und es sah danach aus, als ob Raymond jetzt das Spiel in der Hand hatte.

Das erste Leg im dritten Satz begann er dann auch sofort mit einer 180 und gewann das Leg in 13 Darts. Doch im zweiten Leg kamen die Probleme auf Doppel zurück. Mit einer 165 legte sich Barney nach 12 Darts 16 Rest, doch er vergab alle drei Darts auf Doppel und erlaubte es Jelle, mit einem 17 Darter zurück ins Spiel zu kommen. Nun wurde es sehenswert, Jelle verpasste nach 140,134 und 140 knapp den 12 Darter auf Bull, doch da Barney seine 76 Rest nicht checken konnte, holte sich Jelle das Leg in 14 Darts. Der Youngster hatte nun den Vorteil auf seiner Seite, doch Barney schlug mit einem 12 Darter und 161er Finish zurück. Jelle hatte seinerseits den 12 Darter zum Satzgewinn knapp mit einem 121er Finish auf Doppel 14 verpasst. Barney begann das fünfte Leg und es sah gut für ihn aus, denn nach 100, 180 und 130 hatte er 91 Rest. Jelle, der auch eine 180 warf, hatte zu diesem Zeitpunkt 138 Rest. Barney traf die Treble 17 und vergab dann ganze 5 Darts auf Doppel. Jelle legte sich mit einer 98 einen Rest von 40 und traf diese dann auch mit seinem dritten Dart zum 15 Darter und zur 2:1 Satzführung.

Barney zeigte dann, warum er zu den ganz Großen gehört. Denn viele würden nach so vielen entscheidend vergebenen Darts auf Doppel resignieren, er aber nicht. Er hatte nur das Pech, dass sein Gegner das hohe Level halten konnte.

Barney stand nach 9 Darts im ersten Leg auf 136 Rest und musste mit ansehen, wie Jelle nach 140, 32 und 180 nun 149 zum 12 Darter ausmachte. Barney antwortete ebenfalls mit einem 12er und spielte dabei 100,134,180 und 87. Es folgte der dritte 12er in diesem Satz und dieses Mal war es wieder Jelle, der 95,140,140 und 126 traf. Barney stellte sich im vierten Leg nach 15 Darts 48 Rest, doch Jelle war nicht mehr zu halten und traf 120 zum 15 Darter und zum Sieg.

Dieser letzte Satz war von beiden Spielern absolute Weltklasse und das Beste, was diese Veranstaltung bisher geboten hat. Respekt vor der Leistung von Jelle Klaasen, so gut habe ich ihn seit seinem WM Titel nicht mehr gesehen.
Ironischerweise ist Barney nun ausgeschieden, obwohl er als einziger Spieler in diesem Turnier einen Average von über 100 werfen konnte.

Jelle 5x180, 97.77 / Barney 5x180, 101.49

Mark Webster - Kevin Painter 3:2 (2:3,3:2,0:3,3:1,3:1)

Zum Abschluss des Nachmittags schaffte dann die Nr. 1 der WDF noch einen schwer erkämpften Einzug in die zweite Runde.

Die ersten beiden Sätze gingen jeweils an den Spieler, der den Satz beginnen durfte, doch dieser musste jedes Mal ein Break aufholen. Den dritten Satz holte sich dann Kevin Painter zu Null und es sah nach dem Tag der Qualifikanten aus.

Im vierten Satz wurde es dann sehenswert. Mark gewann das erste Leg in 18 Darts und es folgten im zweiten Leg 6 perfekte Darts von Kevin Painter. Doch nach 2x180 verpasste er die siebte Treble 20, konnte sich aber dennoch mit einer 105 einen Rest von 36 stellen, die er dann zum 10 Darter checkte. Mark ließ sich nun nicht lange bitten und begann das nächste Leg seinerseits mit 2x180. Auch er traf mit dem siebten Dart nicht das gewünschte Ziel, legte sich aber 48 Rest und spielte einen 11er. Mit einem 110er Finish zum 15 Darter glich Mark dann zum 2:2 in Sätzen aus.

Kevin holte sich Leg 1 in 14 Darts und Mark glich in 17 Darts aus. Die Entscheidung fiel im nächsten Leg, als Mark mit einem 13 Darter das Break schaffte. Kevin gab jedoch nicht auf und hatte bei 164 Rest einen Dart auf Bull zum Rebreak, doch er vergab den 12er und traf nur die 25. Mark blieb cool und checkte seinerseits 116 zum 15 Darter und zum Match.

Mark 4x180, 95.13 / Kevin 5x180, 90.99

Adrian Lewis - John Walton 3:0 (3:1,3:0,3:1)

Im ersten Spiel des Abends bestätigte Adrian Lewis seine gute Form der letzten Monate mit einem deutlichen Sieg über John Walton. Adrian hatte ja schon bei der IDL, wo er letzter PDC Teilnehmer war, gezeigt, dass er sich auf holländischen Bühnen wohl fühlt.

Mit 19, 15 und 13 Darts sicherte sich Jackpot den ersten Satz, John hatte zwischenzeitlich einen 14er gespielt. John nutzte seine wenigen Chancen auf Doppel nicht konsequent genug und so schaffte Adrian in 17,21 und 12 Darts die sichere Führung. Den 12er spielte Adrian übrigens mit 140,140, 96 und einem 125er Finish.

Im dritten Leg vergab Adrian bereits zwei Darts zum Match und so konnte John Boy mit einem 17er zumindest sein zweites Leg in diesem Spiel gewinnen. Mit 18,13 und 16 Darts holte sich Adrian dann aber einen sicheren Auftakterfolg, gegen Mark Webster wird es sicherlich schwerer werden.

Adrian 4x180, 92.43 / John 2x180, 87.30

Scott Waites - James Wade 3:2 (3:2,1:3,2:3,3:2,3:0)

Und ein weiterer Teilnehmer ais dem engeren Kreis der Favoriten ist raus. Nach seinem ersten Sieg bei einem Major wurde James Wade von vielen als möglicher Sieger gehandelt. Doch der Dutch Open Sieger Scott Waites machte ihn einen Strich durch die Rechnung und zeigte sich erstmals bei einem Major in guter Verfassung.

Der erste Satz begann verhalten und erst im fünften Leg liefen beide Spieler zu großer Form auf. James verpasste 127 zum 12 Darter und Scott holte sich das Break mit einem 161er Finish und 12 Darts.

Mit 16,14 und 14 Darts holte sich James den zweiten Satz mit 3:1 und es war somit für ihn wieder alles im Lot. Beide Spieler hielten im dritten Satz ihren Vorteil und so war es James, der mit einem 15 Darter die Satzführung holen konnte.

Scott durfte den vierten Satz beginnen und holte nach einem 15er mit 18 Darts das Break. James schaffte aber sofort mit einem 12 Darter (180,140,140,41) das Rebreak und glich den Satz in 19 Darts aus. James "009" warf zwar im fünften Leg eine 180, doch die vier Aufnahmen zuvor waren zu schwach und er blieb auf 82 Rest stehen. Scott hatte bereits nach 14 Darts ein Doppel stehen und traf dann zu seiner Erleichterung mit dem 18 Dart die Doppel 4.

Scott spielte nun wie befreit auf und schaffte sofort mit einem 121er Finish und 12 Darts das Break. James spielte nicht schlecht, er stand immerhin nach 12 Darts auf 66 Rest. Im zweiten Leg spielte Scott dann 100,180 und 125 und hatte einen 11 Darter auf dem Schuh. Letztendlich wurden es 14 Darts und er war nur noch ein Leg vom Sieg entfernt. James Wade vergab bei 85 Rest zwei Darts auf Doppel und so war es Scott Waites, der  67 zum Sieg checken konnte.

Scott 8x180, 91.50 / James 5x180, 89.88

Mervyn King - Colin Lloyd 3:1 (3:1,3:0,1:3,3:0)

Colin Lloyd kann ein weiteres Kapitel zu seinen Erstrundenniederlagen bei Major Turnieren hinzufügen. Nur vier Legs konnte Jaws in seiner Partie gegen Mervyn King gewinnen und so langsam wird es für die ehemalige Nr. 1 der PDC eng in den Top 10.

Colin verschlief einen guten Start ins Spiel auf Doppel, in den ersten beiden Legs hatte er genügend Chancen. Alleine im zweiten Leg stand er nach 12 Darts auf 36 Rest, vergab dann aber 9 Darts und strandete auf Doppel 1. Mervyn King traf auch nicht so sicher in dieser Phase, aber er traf letztendlich. Mit einem 14 Darter holte sich dann der King den Satz.

Mit 15,18 und 15 holte sich Mervyn dann den zweiten Satz, ohne dass sein Gegner auf Doppel werfen durfte. Mit 18,17 und 18 gewann dann Colin den dritten Satz, Merv hatte zwischenzeitlich mit einem 14er ausgeglichen.

Doch das war es dann auch schon für Colin, denn bei 15,12 und 13 Darts ließ ihn sein Gegner im vierten Satz jedes Mal im dreistelligen Bereich stehen. Den 12er spielte Mervyn übrigens mit 100,180,180 und 41 und trifft nun in der nächsten Runde auf Scott Waites.

Mervyn 3x180, 92.85 / Colin 3x180, 88.14

Heute wird die erste Runde mit folgenden Partien beendet:

Darryl Fitton - Shaun Greatbatch
Terry Jenkins - Co Stompé
Remco van Eijden - Roland Scholten
Phil Taylor - Vincent van der Voort

02.09.2007

World Darts Trophy, Tag 2

Am zweiten Tag ging es in Utrecht mit den Hauptrunden los und drei der acht Qualifikanten mussten heute bereits wieder antreten. Gut verlaufen ist die erste Runde für sie nicht, denn keiner überstand das erste Spiel.

Gary Anderson - Wayne Atwood 3:0 (3:0,3:1,3:0)

Gary Anderson, einer der ganz heißen Favoriten auf den Turniersieg, eröffnete die Bühnenspiele gegen Wayne Atwood. Gary ist als Nr. 1 der WDF gesetzt, die Setzliste wurde festgelegt, als Mark Webster noch nicht die Spitzenposition inne hatte. Die Konkurrenz ist natürlich gewarnt, denn der Dream Boy hatte schon bei der IDL gezeigt, dass er solch große Turniere gewinnen kann.

Mit 98,16 spielte Gary auch den höchsten Average des Tages und landete einen sicheren Auftaktsieg. Der Schotte gab lediglich ein einziges Leg gegen einen überforderten Wayne Atwood ab. Der Waliser musste bitter feststellen, dass es ein Unterschied ist, in der Masse der Qualifikanten ein sehr gutes Spiel gegen Andy Jenkins hinzulegen oder gegen einen der Turnierfavoriten das Eröffnungsmatch bestreiten zu können. Wayne (Avg. 83,07) kann aber mir der erreichten Qualifikation durchaus zufrieden sein, immerhin wird sie mit 2.000 Euro versüßt.

John Part - Niels de Ruiter 3:1 (2:3,3:0,3:0,3:2)

Im zweiten Spiel des Nachmittags musste sich dann die erste holländische Hoffnung verabschieden. Die einheimischen Fans werden sicherlich mehr erhofft haben vom ersten Auftritt von Niels de Ruiter. Immerhin ist der Excellent Dude Halbfinalist der Lakeside und aktuelle Nr. 5 der WDF. Doch gegen John Part lief es nur im ersten Satz gut für Niels, danach gewann der Kanadier die Sätze 2 und 3 zu Null.

John Part zeigte sich in ordentlicher Verfassung und beendete das Spiel mit einem 11 Darter, nachdem er sich zuvor mit einer 170 auf 11 Rest gespielt hatte. Die Averages lagen bei 91,32 bei John und 81,21 bei Niels.

Simon Whitlock - Wayne Mardle 3:2 (3:0,3:1,2:3,0:3,3:0)

Simon Whitlock hat sich einmal mehr als schwer zu schlagender Gegner heraus gestellt und beendete früh die Hoffnungen von Wayne Mardle. Hawaii 501 hatte noch vor einer Woche neue Kraft bei einem Turniersieg in den USA schöpfen können, doch hier wurde er schnell wieder in die Realität zurück geholt.

Den Anfang des Spiels verschlief der Engländer komplett und lag schnell mit 0:2 Sätzen in Rückstand. Im dritten Satz hatte Simon sogar einen Matchdart auf Doppel 16 zum 101er Finish und zum Sieg. Doch da wurde Wayne wach und nun lief es wesentlich besser.

Wayne holte sich die Sätze 3 und 4, nur um dann mit ansehen zu müssen, wie der Wizard einen Extragang einlegte und Wayne im fünften Satz vom Board fegte.

Simon 93,03 / Wayne 88,56

Peter Manley - Michael van Gerwen 3:2 (1:3,3:1,3:2,0:3,3:1)

Der kometenhafte Aufstieg des Michael van Gerwen ist etwas ins Stocken geraten. Nachdem Mighty Mike am Anfang des Jahres als Nr. 2 der WDF zur PDC gewechselt ist, wartet der junge Holländer immer noch auf sein erstes gutes Abschneiden.

Bereits gestern in der Qualifikation konnte Michael nicht immer seinen Level halten und hatte einige schwache Legs dabei. Auch heute leistete er sich zu viele Fehler auf Doppel. Bezeichnend hierfür ist der erste Leg im zweiten Satz, wo Michael nach 180,140 und 145 auf 36 Rest für einen 10 Darter stand, dieses Leg aber nach 9 vergebenen Darts auf Doppel 18 noch abgab.

Peter Manley spielte teilweise auch nicht sicher auf Doppel, profitierte aber davon, dass sein Gegner die entscheidenden Fehler machte. Der Knackpunkt war dann im fünften Satz beim Stande von 1:1 Legs. Peter hatte bereits 6 Darts auf Doppel vergeben und Michael hatte nun bei 60 Rest, doch noch die Führung zu übernehmen. Ein Raunen ging durch die Halle, als Michael die ersten beiden Darts über Tops warf und somit keine Chance auf Doppel hatte. Peter machte dann aus und checkte kurze Zeit später zum Sieg gegen einen konsternierten Michael van Gerwen.

Peter 85,23 / Michael 84,99

Martin Adams - Denis Ovens 3:1 (3:1,2:3,3:0,3:1)

Und auch der dritte Qualifikant war schnell wieder draußen. Nach sehr guten  Darts gegen Jarkko Komula und Ronnie Baxter war der Weltmeister eine Nummer zu groß. Wolfie, der im letzten Jahr hier bereits im Finale stand, zeigte sich in guter Verfassung und bereit zu größeren Taten.

Martin 93,36 / Denis 81,69

Dennis Priestley - Mike Veitch 3:1 (3:0,3:0,2:3,3:1)

Im letzten Spiel des Tages wurde das Tempo deutlich zurück gedreht, denn beide Spieler sind nicht gerade für ihre Hektik am Board bekannt. Die Halle leerte sich merklich und es wurde ruhig.

Dennis spielte aber trotzdem sein Pensum locker runter und hatte nur im dritten Satz leichte Probleme. Gegen Martin Adams wird es nun für ihn doch schon schwerer werden.

Dennis 93,45 / 87,36

Heute spielen:

Nachmittagssession:
Tony O'Shea - Andy Hamilton
Raymond van Barneveld - Jelle Klaasen
Mark Webster - Kevin Painter

Abendsession:
Adrian Lewis - John Walton
Scott Waites - James Wade
Colin Lloyd - Mervyn King

01.09.2007

Michael Rosenauer verpasst knapp das Hauptfeld der WDT

Trotz meiner Unterstützung vor Ort in Utrecht hat es Michael Rosenauer nicht geschafft, in das Hauptfeld der Bullit World Darts Trophy zu gelangen. Rosi kann aber mit seinem Auftritt durchaus zufrieden sein, besonders im ersten Spiel hat er gezeigt, warum er die Nr. 1 des DDV ist.

Das erste Leg gegen den Altmeister Bob Anderson war noch ein bisschen nervös, doch ab dem zweiten Leg lief es für Rosi. Den ersten Satz sicherte er sich dann auch mit drei Legs in Folge. Die nächsten beiden Legs gingen dann an Bob, der im dritten Leg darauf wartete, seine ersten Satzdarts werfen zu dürfen. Doch Rosi machte ihm einen Strich durch die Rechnung und checkte 156 aus. Obwohl dann ein weiterer guter Satz von Rosi folgte, gewann der Limestone Cowboy den zweiten Satz.

Die Geschichte der nächsten beiden Sätze ist schnell erzählt. Bob Anderson, der für sein Alter weiterhin sehr gute Darts wirft, verpasste das ein oder andere Doppel oder wartete vergebens auf Chancen. Rosi blieb eiskalt und checkte alles nach Belieben. Ein 122er Finish mit Bull und ein 88er Finish ebenfalls mit Bull brachten die Satzführung und ließen Bob Anderson kopfschüttelnd am Board stehen.

Im dritten Leg des vierten Satzes schaffte Rosi dann das entscheidende Break. Leg 4 konnte er nun beginnen und er stand nach 12 Darts auf 110 Rest. Bob gab nicht auf und warf in diesem Satz eine 180 und eine 177 für 24 Rest nach 12 Darts. Doch Rosi spielte 19, 51 und traf nach einer kurzen Pause sicher die Tops zum Sieg.

Im zweiten Spiel konnte Rosi nicht an die vorher gezeigte Leistung anknüpfen. Er spielte gegen den extrem schnell spielenden Jelle Klaasen nun selbst wesentlich schneller als zuvor gegen Bob Anderson. Nach dem Spiel sagte Rosi aber, dass ihm dies nichts ausgemacht hätte und er öfters in diesem Tempo spielen würde.

Jelle Klaasen spielte sehr sicher und hielt seine hohen Scores über das ganze Spiel hinweg. Es hätte einen Knackpunkt im Spiel geben können. Beim Stande von 1:0 und 2:0 für Jelle vergab dieser nun einen Satzdart nach dem anderen und gestattete Rosi den 2:2 Ausgleich. Rosi witterte seine Chance und hatte bei 124 Rest einen Dart auf Bull zum Satzausgleich. Doch leider klappte das Bullseye in diesem Spiel nicht mehr so sicher und der Satz ging doch noch an Jelle.

Ich hätte gerne gewusst, wie das Spiel bei einem Check von Michael verlaufen wäre. So aber konnte Jelle weiter sein Level halten und checkte kurze Zeit später verdient zum Match. Trotzdem mein Glückwunsch an Rosi für das gute Ergebnis.

Hier ein paar Impressionen aus Utrecht:

Die Bühne der WDT
Schlechte Anordnung der Boards, die Videowände waren immer im Blickfeld der Spieler Rosi im Spiel gegen Bob Anderson
Rosi im Spiel gegen Jelle Klaasen Zwei Spiele auf Weltklasseniveau, vorne verspielt Ronnie Baxter den Sieg noch gegen Denis Ovens, dahinter verliert der Pie Man knapp gegen Michael van Gerwen, der 170 zum Match checkt.
Mark Walsh verliert gegen Gary Robson, der lachende Dritte ist aber Vincent van der Voort (hinten), der sich das Ticket gegen The Power sichert Mervyn King mit einer soliden Leistung und zwei sicheren Erfolgen, nun geht es gegen Jaws

Erste Runde:

Andy Jenkins - Phill Nixon 3:0 (3-1, 3-1, 3-1)
Paul Hanvidge - Wayne Atwood 0:3 (2-3, 2-3, 1-3)
Dietmar Burger - Andy Smith 0:3 (0-3, 1-3, 2-3)
Michael van Gerwen - Robert Grant 3:0 (3-2, 3-2, 3-0)
Ronnie Baxter - Steve Duke Snr 3:0 (3-2, 3-0, 3-0)
Jarkko Komula - Denis Ovens 0:3 (1-3, 0-3, 0-3)
Michael Rosenauer - Bob Anderson 3:1 (3-1, 2-3, 3-1, 3-1)
Jelle Klaasen - Edwin Max 3:1 (3-1, 3-2, 2-3, 3-0)
Kevin Painter - Shane Tichowitsch 3:1 (3-1, 1-3, 3-0, 3-0)
Mario Robbe - Garry Spedding 3:1 (2-3, 3-2, 3-0, 3-2)
Steve West - Peter Allen 3:0 (3-1, 3-0, 3-0)
Mervyn King - Craig Pullen 3:1 (3-0, 2-3, 3-0, 3-0)
Shaun Greatbatch Freilos
Martin Atkins - Alan Caves 3:0 (3-0, 3-0, 3-1)
Gary Robson - Mark Walsh 3:0 (3-1, 3-2, 3-0)
Vincent van der Voort - Mark Barilli 3:0 (3-0, 3-1, 3-1)

Zweite Runde:

Andy Jenkins - Wayne Atwood 2:3 (2-3, 0-3, 3-1, 3-1, 0-3)
Andy Smith - Michael van Gerwen 1:3 (1-3, 3-2, 3-1, 3-2)
Ronnie Baxter - Denis Ovens 2:3 (3-1, 3-1, 0-3, 2-3, 2-3)
Michael Rosenauer - Jelle Klaasen 0:3 (1-3, 2-3, 1-3)
Kevin Painter - Mario Robbe 3:0 (3-1, 3-1, 3-0)
Steve West - Mervyn King 1:3 (2-3, 0-3, 3-2, 1-3)
Shaun Greatbatch - Martin Atkins 3:2 (2-3, 1-3, 3-0, 3-2, 3-2)
Gary Robson - Vincent van der Voort 0:3 (1-3, 2-3, 1-3)

Heute spielen:

Nachmittagssession:
Gary Anderson - Wayne Atwood
John Part - Niels de Ruiter
Simon Whitlock - Wayne Mardle

Abendsession:
Peter Manley - Michael van Gerwen
Martin Adams - Denis Ovens
Dennis Priestley - Mike Veitch

 

 

 

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