|
30.07.2007
James Wade gewinnt die Stan James World Matchplay

(Quelle:
www.planetdarts.tv)
Beginnt im Dartsport eine neuen Ära? Ich bin jetzt seit über 20 Jahren dabei
und endlich haben es mal Linkshänder wie ich an die Spitze gebracht.
Zumindest sind Spieler wie James Wade in der PDC und Mark Webster in der WDF,
die auch vom Aussehen her als Brüder durchgehen würden, im Moment die Darter der
Stunde.
James Wade konnte am Wochenende seinen ersten großen Erfolg feiern und gewann
die World Matchplay. Nach einer Finalniederlage im Vorjahr nutzte "009" seine
zweite Chance auf einen Major Titel und krönte eine brillante Woche.
Für Terry Jenkins war es jetzt bereits die vierte Niederlage in ein Major im
letzten Jahr und er muss nun weiter auf den großen Wurf warten.
Im Finale hatte er nach seinen starken Leistungen in den Vortagen, in denen
er auch die Power ausschalten konnte, keine Chance gegen einen souveränen James
Wade. Das Spiel war schnell entscheiden und für die Zuschauer leider nicht ganz
so spannend. James ging schnell mit 6:1 in Führung und geriet danach nie mehr in
Gefahr, das Spiel zu verlieren. Dafür war The Bull an diesem Abend nicht
konstant genug, ihm scheinen die Nerven in einem Finale doch noch einen Streich
zu spielen.
Über Zwischenstände von 13:4 und 15:7 gewann James das Finale letztendlich
sicher mit 18:7 und sicherte sich den Scheck über 50.000 Pfund.
Für James war es nicht nur der erste große Titel, er wird nun auch in der
Order of Merit erstmals auf Platz 3 steigen und kann somit seine Ambitionen als
Nachfolger der Power/Barney Ära untermauern.
Man wird schauen, wie die beiden Platzhirsche der PDC nun auf die neue
Konkurrenz reagieren wird. Major Turniere wurden in den letzten Jahren ja fast
ausschließlich von Phil oder Raymond gewonnen.
Interessent wird auf jeden Fall die World Darts Trophy in einem Monat werden,
wenn wieder die besten Dartspieler aus beiden Lagern aufeinandertreffen.
James 7x180, 96.83 / Terry 4x180, 91.62

28.07.2007
Stan James World Matchplay, Tag 6

(Quelle:
www.planetdarts.tv)
James Wade - Adrian Lewis 17:7
Es sollte ein denkwürdiger und seltener Tag im Winters Garden von Blackpool
werden. Den Anfang machten zwei der größten Nachwuchshoffnungen der PDC, die
beide eines ihrer besten Bühnenspiele ablieferten.
Dass James Wade am Ende so deutlich gewann, liegt an der sensationellen Quote
von knapp 70 % getroffener Doppel. Beide Spieler hatten am Ende einen Average
von über 100, doch die Effizienz auf Doppel machte den Unterschied. James Wade
schaffte mit 144, 132, 107 und 106 alleine vier gutes Finishes.
Das erste Leg holte sich Adrian mit einem 11 Darter, doch danach zog James
schnell auf 6:2 davon. Adrian konnte auf 8:6 verkürzen, doch dann legte James so
richtig los und gewann acht Legs in Folge und checkt dabei auch noch 98, 97 und
96. In sieben der acht Legs wartete Adrian vergeblich auf seine Chance, auf
Doppel zu werfen.
James 6x180, 101.90 / Adrian 5x180, 101.26
Terry Jenkins - Phil Taylor 17:11

Die große Überraschung gab es dann im zweiten Halbfinale, als Phil Taylor auf
dem Weg zu seinem neunten Titel bei der Matchplay jäh von Terry Jenkins gestoppt
wurde. Zu diesem Ergebnis gibt es ein paar interessante Fakten. Zum ersten Mal
in der 14-jährigen Geschichte der PDC hat Phil Taylor drei aufeinander folgende
Majorturniere nicht gewinnen können. Zum ersten Mal seit der Las Vegas Desert
Classic vor einem knapp einem Jahr wird es einen anderen Sieger als Taylor oder
Barneveld bei einem Major geben. Für einen der beiden Finalisten wird es auf
jeden Fall der erste große Titel, James Wade hatte vor einem Jahr an dieser
Stelle bereits eine Chance gegen The Power und Terry Jenkins steht nun schon zum
vierten Mal innerhalb eines Jahres im Finale.
Auf jeden Fall hat Phil Taylor in den letzten Wochen feststellen müssen, dass
es nicht nur die Konkurrenz durch Barney in der PDC gibt, junge Spieler wie Wade
und Lewis und auch Terry Jenkins spielen immer öfter auf Power-Niveau und die
Zeit wird zeigen, ob Spieler wie van Gerwen oder King auch in diese Regionen
vorstoßen können.
Der Schlüssel zum Sieg lag auch in diesem Spiel in der Ausnutzung der Chancen
auf Doppel. Obwohl Terry einen schlechteren Average hatte als Phil, waren die
59% auf Doppel der entscheidende Faktor, The Power schaffte gerade mal 29%.
Terry Jenkins hatte noch nie zuvor gegen Phil Taylor gewonnen, begann das
Spiel aber selbstbewusst und ging mit 3:0 in Führung, im dritten Leg spielte er
dabei ein 158er Finish. Phil konnte dagegen halten und zum 4:4 ausgleichen.
Danach lief es wieder besser für The Bull, der bis auf 9:5 davon ziehen konnte,
Phil gewann die nächsten drei Legs und wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre,
wenn er die 40 Rest zum 9:9 ausgemacht hätte. So schaffte Terry das 10:8 und
konnte sich dann entscheidend auf 13:8 absetzen.
The Power versuchte noch einmal alles, doch er kam nicht mehr zurück und so
holte Terry Jenkins dann bei 84 Rest zum entscheidenden Schlag aus.
Terry 3x180, 95.58 / Phil 5x180, 98.44
27.07.2007
Stan James World Matchplay, Tag 5

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Terry Jenkins - Ronnie Baxter 16:13
Terry Jenkins fühlt sich mittlerweile pudelwohl auf großen Bühnen und hat
sich durch einen Erfolg über Ronnie Baxter erneut in das Halbfinale eines Majors
spielen können. So sehr, wie es für Terry im letzten Jahr nach oben ging, so
schnell geht es für den ehemaligen Dritten der PDC zur Zeit bergab. So gesehen
kann Ronnie Baxter den fünften Platz schon als Erfolg verbuchen.
The Rocket kam in diesen Tagen erst so richtig in Fahrt, wenn er kurz vor dem
Aus stand. So konnte er gestern noch ein 10:12 gegen Michael van Gerwen in einen
14:12 Erfolg drehen und auch in dieser Partie lief es erst nach Rückstand
besser. 15:8 führte Terry bereits sicher und brauchte nur ein einziges Leg, doch
dann kam Ronnie und gewann Leg um Leg und kam bis auf 15:13 heran. The Bull
konnte noch rechtzeitig die Notbremse ziehen und verwandelte schließlich seinen
siebten Matchdart.
Terry 7x180, 91.61 / Ronnie 3x180, 87.03
James Wade - Mervyn King 16:11
Mervyn King muss seinen Traum vom ersten PDC Titel verschieben, er kann aber
mit dem fünften Platz sicherlich gut leben. So sehr sich Mervyn in diesem Spiel
auch mühte, er musste ständig einem Rückstand hinterherlaufen.
James Wade spielte sein Pensum locker und ohne Unterbrechungen runter und ist
auf dem Weg, seine Finalteilnahme vom Vorjahr zu wiederholen.
James 6x180, 89.53 / Mervyn 3x180, 88.58
Adrian Lewis - Raymond van Barneveld 16:14

Im ersten Spiel des Abends platzte dann das Traumfinale, als Adrian Lewis die
Hattrickträume seines holländischen Gegners beendete.
Adrian hatte bereits am Samstag Barney bezwingen können und PDC-Nr. 2 war
somit gewarnt. Die ersten acht Legs wurden jeweils mit den Darts gewonnen und es
war Adrian, der mit einem 129er Finish das erste Break zum 5:4 schaffte.
Raymond antwortete wie ein Champion und gewann die nächsten vier Legs zur 8:5
Führung.
Doch auch Adrian zeigte sich kämpferisch und gewann vier der nächsten fünf
Legs zur eigenen 10:9 Führung, vergab dann aber sechs Darts auf Doppel zu einer
2-Leg Führung. Raymond glich aus und steckte sich dann Ohrstöpsel in die Ohren,
um den Geräuschpegel zu dämmen. Er konnte dann auch 12:11 in Führung gehen, doch
nach drei Legs in Folge für Adrian zum 12:14 nahm der Holländer die Stöpsel
wieder aus den Ohren. Dieser Vorsprung reichte The Jackpot dann, um sich das
Halbfinale gegen James Wade zu sichern.
Für Adrian Lewis war es eines seiner besten Spiele auf der Bühne und es
erinnert erfreulicherweise nichts mehr an den Bad Guy aus der Premier League.
Adrian 8x180, 96.81 / Raymond 5x180, 94.25
Phil Taylor - Roland Scholten 16:1
Die holländischen Hoffnungen auf einen Turniersieg wurden dann im letzten
Viertelfinale beendet. Die Zuschauer sahen in dieser Partie einen Roland
Scholten, der wohl sein schlechtestes Match seit Jahren spielte. Nicht nur sein
Gegner und die Zuschauer, auch er selber war erschrocken über seine desolate
Vorstellung.
So wurde es dann am Ende nur eine bessere Trainingseinheit für The Power, der
trotz der Schwäche seines Gegners noch einen erstaunlich hohen Average spielte.
Phil 2x180, 97.06 / Roland 2x180, 85.33
Im Halbfinale (Best of 33) spielen heute:
Adrian Lewis - James Wade
Phil Taylor - Terry Jenkins
26.07.2007
Stan James World Matchplay, Tag 4

(Quelle: www.planetdarts.tv)
James Wade - Dennis Priestley 16:14
Die Nachmittagsveranstaltung bestach wie so oft nicht durch hochklassige
Partien, dafür gab es zwei spannende Spiele in dieser Session.
Den Auftakt machte der Finalist vom letzten Jahr, James Wade setzte sich
knapp in der Verlängerung gegen Dennis Priestley durch. Der ehemalige
Weltmeister hatte einen Dart zum Sieg im 24. Leg und somit zum 13:11 Sieg, doch
der letzte Dart von Dennis ging nicht in die Doppel 20.
James ging dagegen mit seinen Matchdarts schon eher verschwenderisch um und
verwandelte erst den zwölften Matchdart zum Sieg.
Es war ein Spiel der wechselnden Führungen, bis zum 5:3 was Dennis in Front,
doch ein Zwischenspurt brachte James eine 9:7 Führung. Danach lief es erst
einmal bis zum Matchdart für Dennis besser, doch erster Viertelfinalist an
diesem Tage wurde James Wade, der heute Nachmittag auf Mervyn King treffen wird.
James 2x180, 86.67 / Dennis 5x180, 90.89
Mervyn King - Andy Jenkins 13:4
Mervyn King hatte keinerlei Probleme gegen Andy Jenkins und erreichte sein
erstes Viertelfinale bei einem Major der PDC. Merv zeigte sich in blendender
Form und ließ seinem Gegner besonders in der zweiten Hälfte keine Chance.
Bis zum 3:3 war das Spiel ausgeglichen, doch nach dem Leggewinn zum 4:5 gab
es für Andy nichts mehr zu holen und Mervyn gewann 9 Legs in Folge zum Sieg.
Mervyn 4x180, 96.85 / Andy 3x180, 91.88 Ronnie Baxter - Michael van Gerwen 14:12
Im letzten Spiel des Nachmittages setzte sich dann Ronnie Baxter knapp gegen
Michael van Gerwen durch. Der junge Holländer musste einmal mehr feststellen,
dass es in der PDC nicht mehr so kometenhaft nach vorne geht wie noch zuvor in
der WDF. Gegen Peter Manley konnte er sich noch soeben mit einer Energieleistung
in diese Runde spielen, doch The Rocket zerstörte alle Träume auf ein
Viertelfinale.
Und dabei sah es nicht schlecht für Michael aus, denn beim Stand von 12:10
fehlte ihm nur noch ein einziges Leg zum Weiterkommen. Doch Ronnie spiele all
seine Routine aus und gewann vier Legs in Folge zum Sieg.
Ronnie 3x180, 87.75 / Michael 4x180, 87.81
Adrian Lewis - Andy Hamilton 13:9
Am Abend überboten sich drei Spieler gegenseitig mit den besten Averages des
Turnierverlaufs. Den Anfang machte Adrian Lewis mit einer bärenstarken
Vorstellung gegen sein Ortsnachbarn Andy Hamilton.
Andy lag in einer starken Anfangsphase von beiden Spielern mit 5:4 vorne,
bevor Adrian den entscheidenden Zwischenspurt einlegte und fünf Legs in Folge
gewinnen konnte. So sehr sich The Hammer auch bemühte, diesen Vorsprung konnte
er nicht mehr einholen. Adrian scheint für das Duell gegen Barney heute gerüstet
zu sein.
Adrian 5x180, 100.45 / Andy 3x180, 93.42
Phil Taylor - Kevin Painter 13:5

Kevin Painter mühte sich in einer Neuauflage des WM-Endspiels von 2005
redlich, doch letztendlich war er ohne Chance gegen Phil Taylor. Da half The
Artist auch nicht das schöne 170er Finish kurz vor Schluss (Phil szand zu diesem
Zeitpunkt auch auf 170).
Kevin führte mit 2:1, doch dann holte sich Phil 9 Legs in Folge und damit war
die Vorentscheidung gefallen. Kevin konnte noch ein bisschen Ergebniskosmetik
betreiben, doch in Gefahr brachte er The Power nicht mehr.
Phil 5x180, 101.15 / Kevin 3x180 95.40
Raymond van Barneveld - Barrie Bates 13:5
Zum Abschluss des Tages komplettierte Raymond das Viertelfinale mit einem
sicheren Erfolg über Barrie Bates. Für Barney war es die beste Vorstellung in
dieser Woche und er zeigte sich bereit für seinen Hattrick. Barrie Bates merkte
man aber die ganze Zeit über die Schmerzen seiner Gichterkrankung an, wollen wir
hoffen, dass seine Karriere nicht daran scheitern wird.
Raymond 5x180, 100.53 / Barrie 2x180, 83.27
Heute spielen:
Terry Jenkins - Ronnie Baxter
James Wade - Mervyn King
Raymond van Barneveld - Adrian Lewis
Phil Taylor - Roland Scholten
26.07.2007
Stan James World Matchplay, Tag 3

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Andy Hamilton - Mich McGowan 10:6
Im letzten Jahr kam Andy Hamilton bei diesem Turnier bis in das Halbfinale,
doch in seiner Auftaktpartie war The Hammer ziemlich weit von der Form des
Vorjahres entfernt. Auch sein Gegner zeigte sich nicht von seiner besten Seite
und so sahen die Zuschauer ein ziemlich müdes Auftaktmatch.
Andy gewann sechs der letzten sieben Legs und sicherte sich somit einen
unspektakulären Sieg. Gegen Adrian Lewis muss heute in der nächsten Runde aber
mehr kommen.
Andy 4x180, 79.63 / Mick 0x180, 73.58
Adrian Lewis - Steve Beaton 10:4
Somit kommt es heute zu der gleichen Partie wie im Vorjahr, damals gewann
Andy gegen The Jackpot. In seinem ersten Spiel hatte Adrian keinerlei Probleme
mit Steve Beaton, der eine Klasse schlechter spielte und deutlich verlor.
Adrian 1x180, 90.00 / Steve 1x180, 83.24
James Wade - Wayne Jones 10:7
James Wade ging als Favorit in diese Partie und wurde seiner Rolle auch
gerecht. Im Winter Garden scheint sich 009 wohl zu fühlen, immerhin erreichte er
hier im Vorjahr sein erstes Major Finale. Bis zum Stand von 5:5 konnte Wayne
Jones die Partie offen gestalten, doch vier der nächsten fünf Legs gingen an
James zur entscheidenden 9:6 Führung. James Wade ist aber auch noch ein bisschen
von seiner besten Form entfernt und man wird sehen, wie es gegen Dennis
Priestley in der nächsten Runde laufen wird.
James 2x180, 88.88 / Wayne 1x180 87.40 Andy Jenkins - Mark Walsh 10:6
Andy Jenkins kam überraschend vor einem halben Jahr bis in das Halbfinale der
WM, doch seitdem gab es fast nur Niederlagen für ihn. Umso mehr freute er sich
über den Auftakterfolg gegen Mark Walsh, der aber auch weit von seiner Form
entfernt ist, die ihn im Jahr 2005 in ein Major Finale gebracht hatte. Gegen
Mervyn King wird es in dieser Verfassung ein schweres Spiel für Andy.
Andy 2x180, 88.89 / Mark 4x180, 89.58
Raymond van Barneveld - Denis Ovens 10:7

Im ersten Spiel der Abendsession wurde die erste Runde mit der Partie des
Weltmeisters beendet. Denis Ovens, der lange Zeit nahezu unbemerkt in den Top 10
der PDC vertreten war und im letzten Jahr abrutschte, bot eine gute Leistung
gegen Barney, die gegen so manch anderen Gegner am Nachmittag zum Sieg gereicht
hätte.
Raymond, der hier seinen dritten Major Titel in Folge gewinnen möchte, musste
schon im ersten Spiel in die Vollen gehen, um den Sieg zu sichern. Ein kleiner
Zwischenspurt zum 5:2 reichte aber, um den Spielentscheidenden Vorsprung heraus
zu spielen.
Raymond 3x180, 95.23 / Denis 1x180, 94.81
Roland Scholten - Wayne Mardle 13:6
Nach einem guten Auftaktspiel verlor Wayne Mardle doch überraschend glatt
gegen Roland Scholten. Beide spielten gut, doch der Holländer war stets ein
Stückchen besser und sicherte sich über Zwischenstände von 5:1, 9:2 und 12:4 als
erster Spieler das Ticket zum Viertelfinale.
Am Ende hatte Wayne sogar sie besseren Statistiken, doch er wartete zu oft
vergeblich auf einem Doppel. Roland nutzte stets seine Chancen und checkte
sicher.
Roland 6x180, 93.25 / Wayne 7x180, 94.06
Terry Jenkins - John Part 13:8
Zum Abschluss des Tages gab es noch eine interessante Partie, denn beide
Akteure hatten in den letzten Wochen durch gute Leistungen auf sich aufmerksam
gemacht.
Es war die erwartete spannende und gute Partie, die bis zum 5:4 für den
Kanadier ausgeglichen verlief. Ein kurzer Zwischensprint sicherte Terry dann
eine 9:6 Führung. Das nächste Leg ging dann an John, doch drei weitere Legs für
The Bull brachten zum 12:7 die Vorentscheidung. Einen Matchdart vergab Terry im
zwanzigsten Leg, doch die Entscheidung wurde nur kurz verschoben. Terry trifft
nun auf den Gewinner der Partie van Gerwen/Baxter.
Terry 5x180, 92.98 / John 3x180, 91.83
Heute spielen:
Dennis Priestley - James Wade
Mervyn King - Andy Jenkins
Michael van Gerwen - Ronnie Baxter
Adrian Lewis - Andy Hamilton
Phil Taylor - Kevin Painter
Raymond van Barneveld - Barrie Bates
23.07.2007
Michael Rosenauer als Teilnehmer an der Qualifikationsrunde bestätigt
Michael Rosenauer hat nun auch offiziell die Bestätigung, dass er Ende August
in Utrecht an der Qualifikationsrunde für die World Darts Trophy teilnehmen
darf. Neben ihm werden 15 weitere Spieler der WDF und 16 Spieler der PDC in 8
Gruppen die letzten acht Teilnehmer ausspielen.
Da John Walton entgegen ersten Informationen doch teilnehmen wird und somit
gesetzt ist, muss der Österreicher Dietmar Burger als 13. knapp in die
Qualifikation.
Direkt für die WDT sind qualifiziert:
Gary Anderson, Mark Webster, Martin Adams, Darryl Fitton, Simon Whitlock,
Scott Waites, Tony O'Shea, Remco van Eijden, Niels de Ruiter, John Walton, Mike
Veitch und Co Stompé.
Die Qualifikation spielen:
Dietmar Burger, Steve West, Michael Rosenauer, Gary Robson, Paul Hanvidge,
Mario Robbe, Jarkko Komula, Martin Atkins, Mark Barilli, Edwin Max, Craig
Pullen, Robert Grant, Phill Nixon, Shane Tichowitsch, Steve Duke Sr. und Shaun
Greatbatch.
23.07.2007
Stan James World Matchplay, Tag 1 und 2
Am Sonntag startete mit der World Matchplay das vorletzte Major Turnier der
PDC vor der WM. Bis zum Sonntag wird im Winter Gardens von Blackpool zum 14. Mal
dieses Turnier ausgetragen. Rekordsieger ist natürlich Phil Taylor mit 8
Erfolgen, seit 2000 hat nur Colin Lloyd hier mal gewinnen können (2005).
Kevin Painter - Adrian Gray 12:10

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Kevin Painter eröffnete das diesjährige Turnier mit einem knappen Erfolg über
Adrian Gray. In der ersten Runde wird Best of 19 Legs gespielt, es muss aber mit
zwei Legs Vorsprung gewonnen werden. Und so gab es gleich in der ersten Partie
ein Spiel, das in die Verlängerung ging.
Zur Mitte der Partie lag Adrian knapp mit 6:4 vorne, doch nach der zweiten
Pause drehte Kevin das Spiel und ging nach vier von fünf gespielten Legs mit 8:7
in Führung. Beim Stande von 10:9 hatte The Artist bereits fünf Matchdarts. Die
Entscheidung wurde aber nur auf das 22. Leg verschoben.
Kevin 4x180, 89.78 / Adrian 3x180, 84.79
Wayne Mardle - Mark Dudbridge 10:7
Nach seinem Erfolg über einen leicht schwächelnden Phil Taylor in Las Vegas
hatte Mark Dudbridge noch vollmundig von einem neuen Flash gesprochen. Doch
Wayne Mardle holte ihn in Blackpool schnell wieder in die Realität zurück und
gewann sein Spiel dank einer beeindruckenden Finishstärke. In zehn gewonnenen
Legs machte Hawaii 501 2x121, 2x110 und 106 aus und man sah endlich mal wieder
den Wayne Mardle aus dem Jahr 2005.
Wayne 5x180, 89.38 / Mark 2x180, 87,09
Roland Scholten - Chris Mason 13:11
Zum Abschluss des ersten Tages gab es dann noch eine spannende Partie. Roland
Scholten hatte in den letzten drei Jahren schon zwei Niederlagen im Tiebreak
einstecken müssen und es hätte ihm auch dieses Mal passieren können. Chris Mason
hatte drei Darts auf Doppel 18 zu einem 10:8 Erfolg, die er alle vergab und im
Laufe des Spiels keinen weiteren Matchdart mehr bekam.
Die Vorentscheidung fiel, als Roland 120 zum 12:11 und zum Break checken
konnte. Chris wartete bei 40 Rest vergeblich auf seine Chance.
Roland, der alleine 10 Maximums in diesem Spiel warf, trifft nun auf Wayne
Mardle.
Roland 10x180, 90.58 / Chris 3x180 88.63
Terry Jenkins - Alan Tabern 10:5

Den zweiten Tag eröffnete am Nachmittag Terry Jenkins mit einem sicheren 10:5
Erfolg über Alan Tabern. Alan hatte am Vortag noch so geglänzt, doch er hat die
Probleme, die Terry Jenkins in diesem Jahr erfolgreich abgelegt hat. Auch Terry
hatte früher Probleme, wenn es auf die Bühne ging, doch mittlerweile fühlt sich
The Bull dort wohl und zeigt es immer wieder.
Terry 4x180, 95.23 / Alan 2x180, 92.79
Ronnie Baxter - Bob Anderson 10:6
Es folgte ein unterhaltsames, aber auf keinem hohem Niveau stattfindendes
Spiel zwischen Ronnie Baxter und Bob Anderson. Bob hatte sich am Freitag noch
als einer der letzten Spieler für die Qualifikationsrunde der WDT das Ticket
sichern können. Gegen The Rocket lief es nur Anfangs rund und gegen Ende der
Partie musste der Altmeister für verpasste Doppel zahlen und verlor die Partie.
Ronnie 2x180, 85.61 / Bob 2x180, 84.78
John Part - Alan Warriner-Little 10:5
Der Kanadier bestätigte seine in den letzten Wochen zurückgekehrte Form auch
in seiner ersten Partie gegen Alan Warriner-Little. Der Iceman hatte zu keinem
Zeitpunkt eine Chance und musste die Überlegenheit von John anerkennen. Da half
dem Engländer auch nicht das 167er Finish, das höchste des Turniers bis jetzt.
Nach einem schnellen 3:0 zu Beginn konnte John das Spiel sicher gewinnen und
es kommt jetzt zum Spiel gegen Terry Jenkins, der ja im Moment ebenfalls gute
Form zeigt.
Barrie Bates - Andy Smith 10:8
Barrie Bates hatte in den letzten Monaten mit Gichtanfällen in seinem rechten
Bein zu kämpfen, doch trotz der Schmerzen hat er sich in die nächste Runde
arbeiten können.
Für Barrie war es ein wichtiger Erfolg, denn es war sein erstes Sieg vor
Kameras, nachdem er im letzten Jahr überraschend bis ins Finale der UK Open
geschafft hatte.
Eine 3:0 Führung reichte dem Pie Man nicht, denn Barrie kam besser ins Spiel
und drehte die Partie.
Barrie 2x180, 92.36 / Andy 3x180, 85.32
Dennis Priestley - Colin Osborne 10:5

Colin Osborne verlor das Spiel in der Mitte der Partie, als er nach einer 2:1
Führung nur noch eines der nächsten sieben Legs gewinnen konnte und mit 3:7 in
Rückstand geriet. Da half Colin auch der folgende 10 Darter (180, 140, 145,
Doppel 18) nicht mehr.
Dennis Priestley zeigte eine starke Leistung und zog verdient in die Runde
der letzten 16 ein.
Dennis 2x180, 93.13 / Colin 3x180, 92.31
Michael van Gerwen - Peter Manley 11:9
Der junge Holländer musste am Ende noch einmal alles geben, um sein Debüt bei
der World Matchplay erfolgreich zu überstehen.
Mit 6:4 ging die Partie in die letzten Pause und nach zwei schnellen Legs zum
8:4 sah alles nach einem sicheren Sieg für Mighty Mike aus. Doch Peter Manley
ist nicht so einfach zu bezwingen und One Dart kam noch einmal zurück. Er gewann
Leg um Leg und schaffte den Ausgleich zum 8:8. Im neunzehnten Leg vergab Peter
etliche Darts auf Doppel, er hatte schon Tops Rest, als sein Gegner noch 226
Rest hatte. Trotzdem durfte Michael in diesem Leg noch einmal auf Doppel werfen,
doch auch er vergab.
Peter schaffte das 9:8 und nun war man gespannt, wie der Youngster in so
einer Situation spielen würde. Und er löste die Aufgabe wie ein Champion, denn
Peter Manley kam in den nächsten drei Legs noch nicht einmal in die Nähe eines
Finishes. Mike begann das 20. Leg sofort mit einer 180, ließ im dritten Wurf
eine weitere folgen und checkte dann zum 9:9. Peter war nun von der Rolle und
traf keine Trebles mehr. Michael behielt das hohe Niveau, schaffte das Break und
gewann dann sicher mit 11:9.
Michael 5x180, 88.00 / Peter 3x180, 79.57
Phil Taylor - Wes Newton 10:2
Nach seinem guten Abschneiden in Las Vegas ging Wes Newton mit
Selbstvertrauen in die Partie gegen die Nr. 1 der Welt und ging auch mit 2:1 in
Führung. Das war es dann aber auch schon, denn die nächsten 9 Legs gingen an
Phil Taylor, der somit seine erste Aufgabe bei der Titelverteidigung locker
lösen konnte.
Am Ende kam Phil Taylor nach einem etwas nervöse Beginn noch auf einen
Average von knapp 98, dem höchsten im bisherigen Turnierverlauf. Die letzten
fünf Legs von The Power waren Weltklasse, er spielte 11, 12, 11, 14 und 13 und
dabei noch ein 164er Finish.
Phil 5x180, 97.89 / Wes 2x180, 84.07
Mervyn King - Colin Lloyd 10:4
Und erneut gab es eine Erstrundeniederlage für Colin Lloyd bei einem Major.
Vor zwei Jahren konnte er hier seinen einzigen großen Titel gewinnen, doch
seitdem läuft nicht mehr viel für ihn bei großen Turnieren. In der letzten Zeit
verlor Jaws oftmals trotz sehr guter Leistungen, doch gegen Mervyn King kam
nicht viel.
Colin traf nur 21% seiner Doppel, während sein Gegner auf sehr gute 50%. Für
Merv war ein lockerer Auftakt, am Mittwoch geht es für ihn weiter gegen den
Sieger der Partie Andy Jenkins - Mark Walsh.
Am Dienstag spielen:
Nachmittag:
Andy Hamilton - Mick McGowan
Adrian Lewis - Steve Beaton
James Wade - Wayne Jones
Andy Jenkins - Mark Walsh
Abends:
Raymond van Barneveld - Denis Ovens
Wayne Mardle - Roland Scholten (schon zweite Runde, ab jetzt Best of 25 Legs)
Terry Jenkins- John Part
23.07.2007
Phil Taylor gewinnt erneut die Generalprobe für die Stan James World
Matchplay

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Phil Taylor hat anscheinend rechtzeitig für das nächste Major Turnier der PDC
seine Form zurück gefunden. Am Samstag gewann Phil zum fünften Mal in Folge die
in Gedenken an einen früheren PDC Offiziellen ausgetragenen Bobby Bourn Memorial
Players Championship.
Im Finale des bestens besetzen Turniers gewann The Power gegen seinen
früheren Trainingspartner Adrian Lewis glatt mit 3:1 Sätzen und gab dabei nur im
zweiten Satz, den er verlor, zwei Legs ab. Ins Halbfinale schafften es zwei
Spieler, die man zur zweiten Riege der PDC zählen kann, die aber immer wieder
mal bei kleineren Turnieren weit nach vorne kommen. Wayne Atwood unterlag Phil
Taylor knapp mit 2:3 und Alan Tabern verlor gegen Adrian Lewis mit 0:3.
Platz fünf teilen sich John Part (1:3 gegen Phil Taylor), Barrie Bates (0:3
gegen Wayne Atwood), Raymond van Barneveld (1:3 gegen Adrian Lewis) und Dennis
Priestley (1:3 gegen Alan Tabern). Die Ex-WDF'ler Mervyn King und Tony Eccles
belegten Platz 9, Michael van Gerwen wurde nach einem 1:3 gegen Merv 17..
22.07.2007
Kader der Teams aus der Bundesliga Nord hinzugefügt
Nun ist auch der aktuelle Stand aus dem Norden online und auch die Spielorte
der gesamten Bundesliga sind auf dem aktuellen Stand.
21.07.2007
Kompletter Erfolg für deutsche Mädchen beim Jugend Europa Cup
Jenny Lieverkus hat ihre beeindruckende Saison vollendet und sich zur Königin
von Folkestone gekrönt.
Jenny wurde neue Europameisterin durch einen sicheren 4:1 Erfolg über die
Engländerin Harriet Wolton. Im Halbfinale hatte die Wuppertalerin sich gegen die
zweite Engländerin Tyrian Jesse ebenfalls sicher mit 3:1 durchgesetzt.
Bereits zuvor konnte Jenny zusammen mit Asaria Hintzsche-Oehme die
Europameisterschaft im Doppelwettbewerb gewinnen, für Asaria der erste
internationale Titel. Im Halbfinale trafen sie auf die Engländerinnen, die
später vergeblich gegen Jenny ihr Glück im Einzel versuchten. Es wurde ein
spannendes Spiel, mit dem besseren Ende für unsere Mädchen, die das Spiel mit
3:2 gewannen.
Im Finale gab es dann einen deutlichen 4:0 Erfolg gegen Müller/Janssens aus
Belgien.
Durch diese beiden Titel konnten Jenny und Asaria auch souverän die
Gesamtwertung der Mädchen gewinnen. Mit 61 Punkten lagen sie deutlich vor
England (47) und Schweden (34).
Bei den Jungen hatte wir noch ein Eisen im Feuer, doch Alexander Glatthorn
und Alexander Daub mussten im Halbfinale die Stärke der Holländer Collijn/Dekker
anerkennen und verloren mit 1:3. Die beiden Holländer gewannen dann auch das
Finale deutlich mit 4:1 gegen die Engländer Pallett/Evans.
Nachfolger von Michael van Gerwen im Einzel wurde sein Landsmann Maarten
Pape, der in einem rein holländischen Finale mit 3:0 Sets gegen Wesley v.d. Hurk
gewinnen konnte. Platz drei teilen sich Pieter Collijn und der Ire Patrick
Meaney.
So sicher wie unsere Mädchen haben die holländischen Jungs die Gesamtwertung
gewonnen. Mit 181 Punkten lag man am Ende meilenweit vor England (75) und
Belgien (72). Für unsere Jungs reichte es mit 28 Punkten nur zum 7. Platz.
21.07.2007
Neue Rubrik im Bundesligabereich
Der Bundesligabereich wurde erweitert. Ab sofort kann man dort alle wichtigen
Informationen zu den Teams der Bundesliga abrufen. Neben den aktuellen Kadern
gibt es auch noch ein bisschen Statistik. Die Seiten sind noch im Aufbau, im
Süden können aber schon die aktuellen Kader eingesehen werden.
21.07.2007
Drei Halbfinals mit deutscher Beteiligung am JEC
Auch am zweiten Tag konnte unser Nachwuchs überzeugen und unsere Mädchen und
Jungs sind in drei Halbfinals vertreten.
Asaria Hintzsche-Oehme und Jenny Lieverkus hatten sich ja bereits am ersten
Tag souverän als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifiziert. Hier trafen
die beide dann heute auf die Russinnen Degtyareva/Belyaeva und gewannen sicher
mit 3:1. Somit haben Jenny und Asaria heute die Chance, den einzigen deutschen
Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen.
Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die großen Favoriten aus den
Niederlanden Thea Kaaijk und Lynn Poolen schieden bereits in der ersten Runde
als Fünfter der Gruppe sensationell aus und auch Wales ist doch nicht mit
Kimberley Lewis am Start und bereits ausgeschieden. Im Halbfinale treffen unsere
Mädchen heute auf England, das zweite Halbfinale bestreiten Belgien und
Schweden.
Auch im Einzelwettbewerb hat es unsere Nr. 1 Jenny Lieverkus ins Halbfinale
geschafft. Jenny belegte in ihrer Gruppe den zweiten Platz, lediglich ihr Spiel
gegen Lynn Poolen ging verloren. Die Gruppenspiele dienten aber hauptsächlich
nur dem Zweck, das Feld für das Viertelfinale ohne Auslosung voll zu bekommen.
Von den 18 Mädchen schafften es immerhin 16 in die nächste Runde.
Den Sprung schaffte auch Asaria Hintzsche-Oehme, die in Gruppe B nach zwei
Siegen und 2 Niederlagen den dritten Platz belegte.
Leider mussten unsere beiden Mädchen dann im Achtelfinale gegeneinander
spielen und hier setzte sich Jenny sicher mit 3:0 durch. Das Viertelfinale war
dann sehr spannend und Jenny musste bis in das fünfte Leg gehen, um sich knapp
mit 3:2 gegen die Schwedin Emelie Lindell durchsetzen zu können. Jenny trifft
nun im Halbfinale aus die Engländerin Tyrian Jesse, gegen die sie vorher auch im
Doppel antreten muss. Tyrian hatte sich durch ein 3:0 gegen Thea Kaaijk in das
Halbfinale gespielt, doch die junge Holländerin scheint weit von der Form des
Vorjahres entfernt zu sein.
Das zweite Halbfinale bestreiten die Engländerin Harriet Wolton und die Schottin
Lorraine Hyde.
Im Doppel der Jungen gab es gestern nur eine Runde, doch die überstanden
Alexander Glatthorn und Alexander Daub erfolgreich. Im Gegensatz zu dem
Ergebnissen auf der WDF-Homepage gewannen die Beiden ihr Spiel gegen die Dänen
Holm/Simonsen mit 3:1 und treffen nun im Halbfinale auf die Holländer Collijn/Dekker.
Im zweiten Halbfinale treffen Pallett/Evans (Eng) auf Vanbergen/Docx (Bel).
Der Einzelwettbewerb lief nicht so gut für unsere Jungs und steht
erwartungsgemäß im Schatten der Holländer. Drei der vier Teilnehmer des
Halbfinales kommen aus den Niederlanden. Lediglich Jan Dekker wurde in der
zweiten Runde vom Iren Patrick Meaney mit 3:0 gestoppt. Patrick komplettiert
dann auch das Halbfinale und trifft dort auf Maarten Pape. Im anderen Spiel
stehen sich Pieter Collijn und Wesley v.d. Hurk gegenüber.
Robin Tuchel hatte es bereits in der ersten Runde mit Patrick Meaney zu tun
und unterlag mit 1:3. Mit dem gleichen Ergebnis unterlag Alexander Daub gegen
den Österreicher Patrick Frank.
Daniel Zygla überstand die erste Runde mit einem knappen 3:2 gegen den Engländer
Aaron Monk, musste sich dann aber dem Waliser Shane Perry mit 1:3 geschlagen
geben. Auch für Alexander Glatthorn war nach dem ersten Spiel Schluss. Er hatte
zwar ein Freilos in der ersten, verlor dann aber mit 1:3 gegen den Tschechen
David Korda.
Im Teamwettbewerb der Jungen spielen im Halbfinale England-Niederlande und
Irland-Belgien.
20.07.2007
Jugend Europa Cup, Tag 1
Knapp ein Jahr ist es nun her, dass sich die darterische Jugend Europas zu
einem wegweisenden Europa Cup in Kalkar getroffen hat. Im englischen Folkestone
werden an diesem Wochenende nun die neuen Titelträger ermittelt. Man darf
gespannt sein, wer bei den Jungen die Nachfolge von Michael van Gerwen antreten
wird, der im letzten Jahr seinen Abschied aus der Jugend mit drei Titeln feiern
konnte.
Das Viererteam der Jungen hatte ein extrem schweres Los erwischt, denn ihrer
Gruppe wurde auch der Topfavorit aus den Niederlanden zugelost. Auch die starken
Waliser waren in der Gruppe A, die mit den Tschechen die einzige Vierergruppe im
Wettbewerb war.
So war dann gleich das erste Spiel gegen Wales eine Vorentscheidung, denn nur
die beiden besten Teams kamen weiter. Mit 4:9 verlor man doch recht
deutlich und auch der folgende Erfolg über Tschechien half nicht mehr. In der
abschließenden Partie verlor man glatt mit 2:9 gegen die Niederlande und belegte
am Ende den dritten Platz in der Gruppe.
Im Doppelwettbewerb konnten unsere Jungs aber voll überzeugen und die beiden
Alexanders (Daub und Glatthorn) stehen nach drei Siegen im Viertelfinale. Im
ersten Spiel besiegten sie die stark einzuschätzenden Campbell/Creig aus
Schottland mit 3:1. Scott Campbell war im letzten Jahr immerhin Dritter und
spielte in diesem Jahr bei der Junior IDL mit.
Im nächsten Spiel ließen die beiden ein glattes 3:0 gegen die Tschechen Korda/Schieferdecker
folgen.
Robin Tuchel und Daniel Zygla hatte nicht das nötige Glück und verloren ihre
Auftaktpartie knapp mit 2:3 gegen Parry/Edwards aus Wales.
Unsere beiden Mädchen legten einen sauberen und makellosen Start hin und sind
nach Erfolgen über Schottland (3:0), Wales (3:1) und Dänemark (3:0) ungeschlagen
Gruppensieger geworden. Besonders der Erfolg über Wales ist beeindruckend, denn
immerhin spielt dort die starke Kimberley Lewis, die im letzten Jahr den Titel
im Einzel und den zweiten Platz im Doppel belegen konnte.
19.07.2007
Vermutliches Karriere Ende für Erik Clarys
Der Belgier Erik Clarys muss seine Dartkarriere vermutlich an den Nagel
hängen. Durch seine erfolgreichen Teilnahmen an den German und Dortmund Open ist
Erik auch in Deutschland sehr bekannt und beliebt.
Vor einem Jahr hatte er einen Arbeitsunfall, bei dem Erik auf seinen Wurfarm
fiel und sich einen komplizierten Bruch zuzog. Nun, nach mehr als einem Jahr und
mittlerweile 11 Operationen später, ist die Prognose erschütternd. Mit dem
rechten Arm wird Erik Clarys nie wieder die gewohnte Beweglichkeit erhalten.
Da Erik vom Dart weiterhin begeistert ist, versucht er nun mit seinem linken
Arm den Sport auszuüben. Ein schwerer und mühsamer Weg, die ersten Versuche
sollen aber durchaus gut verlaufen sein.
Wir wünschen Erik alles Gute und hoffen, ihn mal wieder bei uns am Dartboard
erleben zu dürfen.
16.07.2007
Bundesligaspielpläne sind online
Die Spielpläne für die nächste Bundesligasaison sind heute eingetroffen und
können im Bundesligabereich eingesehen werden. Zusätzlich stehen die Pläne als
PDF-Datei zum Download bereit.
Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Spielpläne noch ohne
Gewähr veröffentlicht werden.
09.07.2007
Raymond van Barneveld gewinnt die Las Vegas Desert Classic

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Der Holländer Raymond van Barneveld ist im Moment wieder der dominierende
Spieler in der PDC. Nach leichten Schwächen noch vor kurzem unter anderem in der
Finalrunde der Premier League und bei der IDL hat Barney wie im Vorjahr die
Dominanz im Sommer übernommen. Bereits vor einem Jahr gewann er die UK Open und
wurde in Las Vegas erst im Finale gestoppt. Dieses Mal lief es für Barney noch
besser und er gewann in der Wüste von Nevada.
Es war der vierte Titelgewinn bei einem Major seit seinem Wechsel vor knapp 1,5
Jahren und zum ersten Mal konnte Barney zwei Titel in Folge erringen.
Achtelfinale:
Roland Scholten - Steve Beaton 8:5
Wes Newton - Terry Jenkins 7:8
Peter Manley - Colin Osborne 8:4
Raymond van Barneveld - Wayne Mardle 8:1
Adrian Lewis - Mervyn King 8:6
Mark Dudbridge - John Part 7:8
Darin Young - Dennis Smith 7:8
Gary Mawson - Alan Tabern 8:6
Viertelfinale:
John Part - Dennis Smith 10:9
Adrian Lewis - Peter Manley 8:10
Raymond van Barneveld - Roland Scholten 10:4
Gary Mawson - Terry Jenkins 7:10
Halbfinale:
Terry Jenkins - Peter Manley 11:8
Raymond van Barneveld - John Part 11:7
Finale:
Raymond van Barneveld - Terry Jenkins 13:6

Raymond war der verdiente Sieger im kürzesten Finale seit der Erstaustragung im
Jahr 2002. Der Modus wurde in diesem Jahr erneut geändert und es wurde im
Gegensatz zum Vorjahr über eine "Best of Legs" Distanz und nicht über Sätze
gespielt. Da auch nach jeder Runde neu gelost wurde, ähnelte der Modus in diesem
Jahr doch stark der UK Open.
Viele Spieler hatten in diesen Tagen wohl ihre Probleme mit den hohen
Temperaturen, die Averages lagen doch einiges unter den normalen Werten. So
schaffte auch ein Phil Taylor nur eine 92 bei seiner Erstrundenniederlage, ein
absolut ungewöhnlicher Wert für The Power.
Der einzige Spieler, der in jedem Match eine sehr gute Leistung ablieferte war
Barney, der am Ende auch einen Schnitt von über 100 für das Turnier hatte.
Schon früh nahm das Finale seinen Lauf und Terry Jenkins belegte auch in seinem
dritten Major Finale den zweiten Platz. Finishes von 161 und 112 brachten Barney
eine 5:2 Führung, die er kurz danach Spiel entscheidend mit fünf Leggewinnen in
Folge (11,12,13,14 und 15 Darts) ausbauen konnte. Mehr als eine
Ergebniskorrektur war für The Bull dann nicht mehr drin.
Barney 6x180, 101.56 / Terry 4x180, 92.38
Im Halbfinale konnte Raymond erfolgreich Revanche für die Finalniederlage vom
Vorjahr nehmen, indem er John Part besiegte. Der Schlüssel zu diesem Erfolg lag
neben dem gewohnt hohen Average auch in der Effizienz auf Doppel. Bis zum elften
Leg hatte Barney eine Trefferquote von 100% auf Doppel. Für John war dann der
Weg nach einem weiteren Titel zu Ende, schon in den Runde zuvor musste er alles
geben, um knapp weiter zu kommen.
Barney 3x180, 101.43 / John 4x180, 100.86
Im zweiten Halbfinale gewann Terry Jenkins gegen Peter Manley, der dieses
Turnier auch schon einmal gewinnen konnte. Für One Dart war es endlich mal
wieder ein gutes Ergebnis bei einem Major.
Terry 5x180, 97.96 / Peter 1x180, 88.92
06.07.2007
Phil Taylor scheitert in der ersten Runde der Las Vegas Desert Classic
Mit einem Paukenschlag begann vorgestern das nächste Major Turnier der PDC in
Las Vegas. Eine Erstrundenniederlage von Phil Taylor hatte es schon mehrere
Jahre nicht mehr gegeben.
Bei extremen Temperaturen von bis zu 45° müssen die Profis einiges leisten in
der Wüste von Nevada und da ist es schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Im
ersten Teil der ersten Runde hatte Mark Dudbridge den richtigen Augenblick
erwischt und gewann zum ersten Mal vor laufenden Kameras gegen Phil Taylor. Bei
dem 6:5 Erfolg musste Mark aber zittern, denn Phil Taylor hatte einen Dart zum
Matchgewinn. Wollen wir hoffen, dass es für The Flash nun nach zwei doch
ziemlich mageren Jahren endlich mal wieder aufwärts geht. Mit John Part wartet
in der nächsten Runde allerdings der Titelverteidiger auf ihn.
Zu den prominenten Opfern der ersten Runde gehörte auch einmal mehr Colin
Lloyd. Jaws kann einem mittlerweile bald leid tun, er spielt auf einem sehr
hohen Niveau und hat immer wieder das Pech, dass seine Gegner bei den Majors
ebenfalls einen sehr guten Tag haben. So spielte er auch gegen Wes Newton einen
Average von knapp 98 und sein Gegner war der einzige Spieler mit einem 100er
Schnitt an diesem Tage. Ein Steve Beaton kam zum Beispiel mit knapp 83 gegen
Andy Hamilton weiter. Auf Wes Newton darf man aber gespannt sein, er scheint
sich in Las Vegas wohl zu fühlen. Immerhin konnte Wes hier mit zwei
Halbfinalteilnahmen in den letzten beiden Jahren seine besten Ergebnisse bei
Majors erzielen.
Auch für den hoch gewetteten James Wade und Dennis Priestley war bereits in
der ersten Runde Schluss. Während Raymond van Barneveld locker die erste Hürde
nahm, scheiterte sein Landsmann und Finalist der UK Open Vincent van der Voort
an Peter Manley.
Mervyn King konnte sich noch erfolgreich an einem der beiden
Qualifikationsturniere am Anfang der Woche für das Hauptfeld qualifizieren und
zeigte auch gegen den Kanadier Gerry Convery eine gute Leistung. Tony Eccles,
der ja erst kürzlich von der WDF zur PDC wechselte, schaffte die Quali auch,
verlor dann aber doch überraschend gegen den US Amerikaner Darin Young.
Michael van Gerwen und Jelle Klaasen müssen hingegen feststellen, dass der
Lauf aus WDF-Zeiten bei der PDC erst einmal gestoppt wurde. Beide Spieler
schafften es nicht, an den beiden Qualifikationsturnieren nach vorne zu
gelangen.
Hier alle Ergebnisse der ersten Runde:
Colin Osborne - James Wade 6:5
Gary Mawson - Stuart Holden 6:2
Andy Hamilton - Steve Beaton 5:6
Phil Taylor - Mark Dudbridge 5:6
Colin Lloyd - Wes Newton 3:6
Terry Jenkins - Ray Carver 6:3
Wayne Mardle - John Ferrell 6:3
John Part - Steve Maish 6:4
Gerry Convery - Mervyn King 1:6
Dennis Priestley - Dennis Smith 5:6
Darin Young - Tony Eccles 6:3
Peter Manley - Vincent van der Voort 6:4
Raymond van Barneveld - Kevin Painter 6:1
John Kuczynski - Alan Tabern 5:6
Adrian Lewis - Steve Smith 6:3
Roland Scholten - Andy Smith 6:4
Heute spielen:
Roland Scholten - Steve Beaton
Wes Newton - Terry Jenkins
Peter Manley - Colin Osborne
Raymond van Barneveld - Wayne Mardle
Adrian Lewis - Mervyn King
Mark Dudbridge - John Part
Darin Young - Dennis Smith
Gary Mawson - Alan Tabern
Auch bei der Desert Classic gibt es keine Setzliste und es wird nach jeder Runde
neu gelost. Die Spiele der zweiten Runde gehen über die Distanz von Best of 15
Legs.
© Copyright 2007 Deutscher Dart
Verband e.V. |