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Juli 2007

30.07.2007

James Wade gewinnt die Stan James World Matchplay


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Beginnt im Dartsport eine neuen Ära? Ich bin jetzt seit über 20 Jahren dabei und endlich haben es mal Linkshänder wie ich an die Spitze gebracht.

Zumindest sind Spieler wie James Wade in der PDC und Mark Webster in der WDF, die auch vom Aussehen her als Brüder durchgehen würden, im Moment die Darter der Stunde.

James Wade konnte am Wochenende seinen ersten großen Erfolg feiern und gewann die World Matchplay. Nach einer Finalniederlage im Vorjahr nutzte "009" seine zweite Chance auf einen Major Titel und krönte eine brillante Woche.

Für Terry Jenkins war es jetzt bereits die vierte Niederlage in ein Major im letzten Jahr und er muss nun weiter auf den großen Wurf warten.

Im Finale hatte er nach seinen starken Leistungen in den Vortagen, in denen er auch die Power ausschalten konnte, keine Chance gegen einen souveränen James Wade. Das Spiel war schnell entscheiden und für die Zuschauer leider nicht ganz so spannend. James ging schnell mit 6:1 in Führung und geriet danach nie mehr in Gefahr, das Spiel zu verlieren. Dafür war The Bull an diesem Abend nicht konstant genug, ihm scheinen die Nerven in einem Finale doch noch einen Streich zu spielen.

Über Zwischenstände von 13:4 und 15:7 gewann James das Finale letztendlich sicher mit 18:7 und sicherte sich den Scheck über 50.000 Pfund.

Für James war es nicht nur der erste große Titel, er wird nun auch in der Order of Merit erstmals auf Platz 3 steigen und kann somit seine Ambitionen als Nachfolger der Power/Barney Ära untermauern.

Man wird schauen, wie die beiden Platzhirsche der PDC nun auf die neue Konkurrenz reagieren wird. Major Turniere wurden in den letzten Jahren ja fast ausschließlich von Phil oder Raymond gewonnen.

Interessent wird auf jeden Fall die World Darts Trophy in einem Monat werden, wenn wieder die besten Dartspieler aus beiden Lagern aufeinandertreffen.

James 7x180, 96.83 / Terry 4x180, 91.62

28.07.2007

Stan James World Matchplay, Tag 6


(Quelle: www.planetdarts.tv)

James Wade - Adrian Lewis 17:7

Es sollte ein denkwürdiger und seltener Tag im Winters Garden von Blackpool werden. Den Anfang machten zwei der größten Nachwuchshoffnungen der PDC, die beide eines ihrer besten Bühnenspiele ablieferten.

Dass James Wade am Ende so deutlich gewann, liegt an der sensationellen Quote von knapp 70 % getroffener Doppel. Beide Spieler hatten am Ende einen Average von über 100, doch die Effizienz auf Doppel machte den Unterschied. James Wade schaffte mit 144, 132, 107 und 106 alleine vier gutes Finishes.

Das erste Leg holte sich Adrian mit einem 11 Darter, doch danach zog James schnell auf 6:2 davon. Adrian konnte auf 8:6 verkürzen, doch dann legte James so richtig los und gewann acht Legs in Folge und checkt dabei auch noch 98, 97 und 96. In sieben der acht Legs wartete Adrian vergeblich auf seine Chance, auf Doppel zu werfen.

James 6x180, 101.90 / Adrian 5x180, 101.26

Terry Jenkins - Phil Taylor 17:11

Die große Überraschung gab es dann im zweiten Halbfinale, als Phil Taylor auf dem Weg zu seinem neunten Titel bei der Matchplay jäh von Terry Jenkins gestoppt wurde. Zu diesem Ergebnis gibt es ein paar interessante Fakten. Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte der PDC hat Phil Taylor drei aufeinander folgende Majorturniere nicht gewinnen können. Zum ersten Mal seit der Las Vegas Desert Classic vor einem knapp einem Jahr wird es einen anderen Sieger als Taylor oder Barneveld bei einem Major geben. Für einen der beiden Finalisten wird es auf jeden Fall der erste große Titel, James Wade hatte vor einem Jahr an dieser Stelle bereits eine Chance gegen The Power und Terry Jenkins steht nun schon zum vierten Mal innerhalb eines Jahres im Finale.

Auf jeden Fall hat Phil Taylor in den letzten Wochen feststellen müssen, dass es nicht nur die Konkurrenz durch Barney in der PDC gibt, junge Spieler wie Wade und Lewis und auch Terry Jenkins spielen immer öfter auf Power-Niveau und die Zeit wird zeigen, ob Spieler wie van Gerwen oder King auch in diese Regionen vorstoßen können.

Der Schlüssel zum Sieg lag auch in diesem Spiel in der Ausnutzung der Chancen auf Doppel. Obwohl Terry einen schlechteren Average hatte als Phil, waren die 59% auf Doppel der entscheidende Faktor, The Power schaffte gerade mal 29%.

Terry Jenkins hatte noch nie zuvor gegen Phil Taylor gewonnen, begann das Spiel aber selbstbewusst und ging mit 3:0 in Führung, im dritten Leg spielte er dabei ein 158er Finish. Phil konnte dagegen halten und zum 4:4 ausgleichen.
Danach lief es wieder besser für The Bull, der bis auf 9:5 davon ziehen konnte, Phil gewann die nächsten drei Legs und wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn er die 40 Rest zum 9:9 ausgemacht hätte. So schaffte Terry das 10:8 und konnte sich dann entscheidend auf 13:8 absetzen.

The Power versuchte noch einmal alles, doch er kam nicht mehr zurück und so holte Terry Jenkins dann bei 84 Rest zum entscheidenden Schlag aus.

Terry 3x180, 95.58 / Phil 5x180, 98.44

27.07.2007

Stan James World Matchplay, Tag 5


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Terry Jenkins - Ronnie Baxter 16:13

Terry Jenkins fühlt sich mittlerweile pudelwohl auf großen Bühnen und hat sich durch einen Erfolg über Ronnie Baxter erneut in das Halbfinale eines Majors spielen können. So sehr, wie es für Terry im letzten Jahr nach oben ging, so schnell geht es für den ehemaligen Dritten der PDC zur Zeit bergab. So gesehen kann Ronnie Baxter den fünften Platz schon als Erfolg verbuchen.

The Rocket kam in diesen Tagen erst so richtig in Fahrt, wenn er kurz vor dem Aus stand. So konnte er gestern noch ein 10:12 gegen Michael van Gerwen in einen 14:12 Erfolg drehen und auch in dieser Partie lief es erst nach Rückstand besser. 15:8 führte Terry bereits sicher und brauchte nur ein einziges Leg, doch dann kam Ronnie und gewann Leg um Leg und kam bis auf 15:13 heran. The Bull konnte noch rechtzeitig die Notbremse ziehen und verwandelte schließlich seinen siebten Matchdart.

Terry 7x180, 91.61 / Ronnie 3x180, 87.03

James Wade - Mervyn King 16:11

Mervyn King muss seinen Traum vom ersten PDC Titel verschieben, er kann aber mit dem fünften Platz sicherlich gut leben. So sehr sich Mervyn in diesem Spiel auch mühte, er musste ständig einem Rückstand hinterherlaufen.

James Wade spielte sein Pensum locker und ohne Unterbrechungen runter und ist auf dem Weg, seine Finalteilnahme vom Vorjahr zu wiederholen.

James 6x180, 89.53 / Mervyn 3x180, 88.58

Adrian Lewis - Raymond van Barneveld 16:14

Im ersten Spiel des Abends platzte dann das Traumfinale, als Adrian Lewis die Hattrickträume seines holländischen Gegners beendete.

Adrian hatte bereits am Samstag Barney bezwingen können und PDC-Nr. 2 war somit gewarnt. Die ersten acht Legs wurden jeweils mit den Darts gewonnen und es war Adrian, der mit einem 129er Finish das erste Break zum 5:4 schaffte.
Raymond antwortete wie ein Champion und gewann die nächsten vier Legs zur 8:5 Führung.

Doch auch Adrian zeigte sich kämpferisch und gewann vier der nächsten fünf Legs zur eigenen 10:9 Führung, vergab dann aber sechs Darts auf Doppel zu einer 2-Leg Führung. Raymond glich aus und steckte sich dann Ohrstöpsel in die Ohren, um den Geräuschpegel zu dämmen. Er konnte dann auch 12:11 in Führung gehen, doch nach drei Legs in Folge für Adrian zum 12:14 nahm der Holländer die Stöpsel wieder aus den Ohren. Dieser Vorsprung reichte The Jackpot dann, um sich das Halbfinale gegen James Wade zu sichern.

Für Adrian Lewis war es eines seiner besten Spiele auf der Bühne und es erinnert erfreulicherweise nichts mehr an den Bad Guy aus der Premier League.

Adrian 8x180, 96.81 / Raymond 5x180, 94.25

Phil Taylor - Roland Scholten 16:1

Die holländischen Hoffnungen auf einen Turniersieg wurden dann im letzten Viertelfinale beendet. Die Zuschauer sahen in dieser Partie einen Roland Scholten, der wohl sein schlechtestes Match seit Jahren spielte. Nicht nur sein Gegner und die Zuschauer, auch er selber war erschrocken über seine desolate Vorstellung.

So wurde es dann am Ende nur eine bessere Trainingseinheit für The Power, der trotz der Schwäche seines Gegners noch einen erstaunlich hohen Average spielte.

Phil 2x180, 97.06 / Roland 2x180, 85.33

Im Halbfinale (Best of 33) spielen heute:

Adrian Lewis - James Wade
Phil Taylor - Terry Jenkins

26.07.2007

Stan James World Matchplay, Tag 4


(Quelle: www.planetdarts.tv)

James Wade - Dennis Priestley 16:14

Die Nachmittagsveranstaltung bestach wie so oft nicht durch hochklassige Partien, dafür gab es zwei spannende Spiele in dieser Session.

Den Auftakt machte der Finalist vom letzten Jahr, James Wade setzte sich knapp in der Verlängerung gegen Dennis Priestley durch. Der ehemalige Weltmeister hatte einen Dart zum Sieg im 24. Leg und somit zum 13:11 Sieg, doch der letzte Dart von Dennis ging nicht in die Doppel 20.
James ging dagegen mit seinen Matchdarts schon eher verschwenderisch um und verwandelte erst den zwölften Matchdart zum Sieg.

Es war ein Spiel der wechselnden Führungen, bis zum 5:3 was Dennis in Front, doch ein Zwischenspurt brachte James eine 9:7 Führung. Danach lief es erst einmal bis zum Matchdart für Dennis besser, doch erster Viertelfinalist an diesem Tage wurde James Wade, der heute Nachmittag auf Mervyn King treffen wird.

James 2x180, 86.67 / Dennis 5x180, 90.89

Mervyn King - Andy Jenkins 13:4

Mervyn King hatte keinerlei Probleme gegen Andy Jenkins und erreichte sein erstes Viertelfinale bei einem Major der PDC. Merv zeigte sich in blendender Form und ließ seinem Gegner besonders in der zweiten Hälfte keine Chance.

Bis zum 3:3 war das Spiel ausgeglichen, doch nach dem Leggewinn zum 4:5 gab es für Andy nichts mehr zu holen und Mervyn gewann 9 Legs in Folge zum Sieg.

Mervyn 4x180, 96.85 / Andy 3x180, 91.88

Ronnie Baxter - Michael van Gerwen 14:12

Im letzten Spiel des Nachmittages setzte sich dann Ronnie Baxter knapp gegen Michael van Gerwen durch. Der junge Holländer musste einmal mehr feststellen, dass es in der PDC nicht mehr so kometenhaft nach vorne geht wie noch zuvor in der WDF. Gegen Peter Manley konnte er sich noch soeben mit einer Energieleistung in diese Runde spielen, doch The Rocket zerstörte alle Träume auf ein Viertelfinale.

Und dabei sah es nicht schlecht für Michael aus, denn beim Stand von 12:10 fehlte ihm nur noch ein einziges Leg zum Weiterkommen. Doch Ronnie spiele all seine Routine aus und gewann vier Legs in Folge zum Sieg.

Ronnie 3x180, 87.75 / Michael 4x180, 87.81

Adrian Lewis - Andy Hamilton 13:9

Am Abend überboten sich drei Spieler gegenseitig mit den besten Averages des Turnierverlaufs. Den Anfang machte Adrian Lewis mit einer bärenstarken Vorstellung gegen sein Ortsnachbarn Andy Hamilton.

Andy lag in einer starken Anfangsphase von beiden Spielern mit 5:4 vorne, bevor Adrian den entscheidenden Zwischenspurt einlegte und fünf Legs in Folge gewinnen konnte. So sehr sich The Hammer auch bemühte, diesen Vorsprung konnte er nicht mehr einholen. Adrian scheint für das Duell gegen Barney heute gerüstet zu sein.

Adrian 5x180, 100.45 / Andy 3x180, 93.42

Phil Taylor - Kevin Painter 13:5

Kevin Painter mühte sich in einer Neuauflage des WM-Endspiels von 2005 redlich, doch letztendlich war er ohne Chance gegen Phil Taylor. Da half The Artist auch nicht das schöne 170er Finish kurz vor Schluss (Phil szand zu diesem Zeitpunkt auch auf 170).

Kevin führte mit 2:1, doch dann holte sich Phil 9 Legs in Folge und damit war die Vorentscheidung gefallen. Kevin konnte noch ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben, doch in Gefahr brachte er The Power nicht mehr.

Phil 5x180, 101.15 / Kevin 3x180 95.40

Raymond van Barneveld - Barrie Bates 13:5

Zum Abschluss des Tages komplettierte Raymond das Viertelfinale mit einem sicheren Erfolg über Barrie Bates. Für Barney war es die beste Vorstellung in dieser Woche und er zeigte sich bereit für seinen Hattrick. Barrie Bates merkte man aber die ganze Zeit über die Schmerzen seiner Gichterkrankung an, wollen wir hoffen, dass seine Karriere nicht daran scheitern wird.

Raymond 5x180, 100.53 / Barrie 2x180, 83.27

Heute spielen:

Terry Jenkins - Ronnie Baxter
James Wade - Mervyn King

Raymond van Barneveld - Adrian Lewis
Phil Taylor - Roland Scholten

26.07.2007

Stan James World Matchplay, Tag 3


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Andy Hamilton - Mich McGowan 10:6

Im letzten Jahr kam Andy Hamilton bei diesem Turnier bis in das Halbfinale, doch in seiner Auftaktpartie war The Hammer ziemlich weit von der Form des Vorjahres entfernt. Auch sein Gegner zeigte sich nicht von seiner besten Seite und so sahen die Zuschauer ein ziemlich müdes Auftaktmatch.

Andy gewann sechs der letzten sieben Legs und sicherte sich somit einen unspektakulären Sieg. Gegen Adrian Lewis muss heute in der nächsten Runde aber mehr kommen.

Andy 4x180, 79.63 / Mick 0x180, 73.58

Adrian Lewis - Steve Beaton 10:4

Somit kommt es heute zu der gleichen Partie wie im Vorjahr, damals gewann Andy gegen The Jackpot. In seinem ersten Spiel hatte Adrian keinerlei Probleme mit Steve Beaton, der eine Klasse schlechter spielte und deutlich verlor.

Adrian 1x180, 90.00 / Steve 1x180, 83.24

James Wade - Wayne Jones 10:7

James Wade ging als Favorit in diese Partie und wurde seiner Rolle auch gerecht. Im Winter Garden scheint sich 009 wohl zu fühlen, immerhin erreichte er hier im Vorjahr sein erstes Major Finale. Bis zum Stand von 5:5 konnte Wayne Jones die Partie offen gestalten, doch vier der nächsten fünf Legs gingen an James zur entscheidenden 9:6 Führung. James Wade ist aber auch noch ein bisschen von seiner besten Form entfernt und man wird sehen, wie es gegen Dennis Priestley in der nächsten Runde laufen wird.

James 2x180, 88.88 / Wayne 1x180 87.40

Andy Jenkins - Mark Walsh 10:6

Andy Jenkins kam überraschend vor einem halben Jahr bis in das Halbfinale der WM, doch seitdem gab es fast nur Niederlagen für ihn. Umso mehr freute er sich über den Auftakterfolg gegen Mark Walsh, der aber auch weit von seiner Form entfernt ist, die ihn im Jahr 2005 in ein Major Finale gebracht hatte. Gegen Mervyn King wird es in dieser Verfassung ein schweres Spiel für Andy.

Andy 2x180, 88.89 / Mark 4x180, 89.58

Raymond van Barneveld - Denis Ovens 10:7

Im ersten Spiel der Abendsession wurde die erste Runde mit der Partie des Weltmeisters beendet. Denis Ovens, der lange Zeit nahezu unbemerkt in den Top 10 der PDC vertreten war und im letzten Jahr abrutschte, bot eine gute Leistung gegen Barney, die gegen so manch anderen Gegner am Nachmittag zum Sieg gereicht hätte.

Raymond, der hier seinen dritten Major Titel in Folge gewinnen möchte, musste schon im ersten Spiel in die Vollen gehen, um den Sieg zu sichern. Ein kleiner Zwischenspurt zum 5:2 reichte aber, um den Spielentscheidenden Vorsprung heraus zu spielen.

Raymond 3x180, 95.23 / Denis 1x180, 94.81

Roland Scholten - Wayne Mardle 13:6

Nach einem guten Auftaktspiel verlor Wayne Mardle doch überraschend glatt gegen Roland Scholten. Beide spielten gut, doch der Holländer war stets ein Stückchen besser und sicherte sich über Zwischenstände von 5:1, 9:2 und 12:4 als erster Spieler das Ticket zum Viertelfinale.

Am Ende hatte Wayne sogar sie besseren Statistiken, doch er wartete zu oft vergeblich auf einem Doppel. Roland nutzte stets seine Chancen und checkte sicher.

Roland 6x180, 93.25 / Wayne 7x180, 94.06

Terry Jenkins - John Part 13:8

Zum Abschluss des Tages gab es noch eine interessante Partie, denn beide Akteure hatten in den letzten Wochen durch gute Leistungen auf sich aufmerksam gemacht.

Es war die erwartete spannende und gute Partie, die bis zum 5:4 für den Kanadier ausgeglichen verlief. Ein kurzer Zwischensprint sicherte Terry dann eine 9:6 Führung. Das nächste Leg ging dann an John, doch drei weitere Legs für The Bull brachten zum 12:7 die Vorentscheidung. Einen Matchdart vergab Terry im zwanzigsten Leg, doch die Entscheidung wurde nur kurz verschoben. Terry trifft nun auf den Gewinner der Partie van Gerwen/Baxter.

Terry 5x180, 92.98 / John 3x180, 91.83

Heute spielen:

Dennis Priestley - James Wade
Mervyn King - Andy Jenkins
Michael van Gerwen - Ronnie Baxter

Adrian Lewis - Andy Hamilton
Phil Taylor - Kevin Painter
Raymond van Barneveld - Barrie Bates

23.07.2007

Michael Rosenauer als Teilnehmer an der Qualifikationsrunde bestätigt

Michael Rosenauer hat nun auch offiziell die Bestätigung, dass er Ende August in Utrecht an der Qualifikationsrunde für die World Darts Trophy teilnehmen darf. Neben ihm werden 15 weitere Spieler der WDF und 16 Spieler der PDC in 8 Gruppen die letzten acht Teilnehmer ausspielen.

Da John Walton entgegen ersten Informationen doch teilnehmen wird und somit gesetzt ist, muss der Österreicher Dietmar Burger als 13. knapp in die Qualifikation.

Direkt für die WDT sind qualifiziert:

Gary Anderson, Mark Webster, Martin Adams, Darryl Fitton, Simon Whitlock, Scott Waites, Tony O'Shea, Remco van Eijden, Niels de Ruiter, John Walton, Mike Veitch und Co Stompé.

Die Qualifikation spielen:

Dietmar Burger, Steve West, Michael Rosenauer, Gary Robson, Paul Hanvidge, Mario Robbe, Jarkko Komula, Martin Atkins, Mark Barilli, Edwin Max, Craig Pullen, Robert Grant, Phill Nixon, Shane Tichowitsch, Steve Duke Sr. und Shaun Greatbatch.

23.07.2007

Stan James World Matchplay, Tag 1 und 2

Am Sonntag startete mit der World Matchplay das vorletzte Major Turnier der PDC vor der WM. Bis zum Sonntag wird im Winter Gardens von Blackpool zum 14. Mal dieses Turnier ausgetragen. Rekordsieger ist natürlich Phil Taylor mit 8 Erfolgen, seit 2000 hat nur Colin Lloyd hier mal gewinnen können (2005).

Kevin Painter - Adrian Gray 12:10


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Kevin Painter eröffnete das diesjährige Turnier mit einem knappen Erfolg über Adrian Gray. In der ersten Runde wird Best of 19 Legs gespielt, es muss aber mit zwei Legs Vorsprung gewonnen werden. Und so gab es gleich in der ersten Partie ein Spiel, das in die Verlängerung ging.

Zur Mitte der Partie lag Adrian knapp mit 6:4 vorne, doch nach der zweiten Pause drehte Kevin das Spiel und ging nach vier von fünf gespielten Legs mit 8:7 in Führung. Beim Stande von 10:9 hatte The Artist bereits fünf Matchdarts. Die Entscheidung wurde aber nur auf das 22. Leg verschoben.

Kevin 4x180, 89.78 / Adrian 3x180, 84.79

Wayne Mardle - Mark Dudbridge 10:7

Nach seinem Erfolg über einen leicht schwächelnden Phil Taylor in Las Vegas hatte Mark Dudbridge noch vollmundig von einem neuen Flash gesprochen. Doch Wayne Mardle holte ihn in Blackpool schnell wieder in die Realität zurück und gewann sein Spiel dank einer beeindruckenden Finishstärke. In zehn gewonnenen Legs machte Hawaii 501 2x121, 2x110 und 106 aus und man sah endlich mal wieder den Wayne Mardle aus dem Jahr 2005.

Wayne 5x180, 89.38 / Mark 2x180, 87,09

Roland Scholten - Chris Mason 13:11

Zum Abschluss des ersten Tages gab es dann noch eine spannende Partie. Roland Scholten hatte in den letzten drei Jahren schon zwei Niederlagen im Tiebreak einstecken müssen und es hätte ihm auch dieses Mal passieren können. Chris Mason hatte drei Darts auf Doppel 18 zu einem 10:8 Erfolg, die er alle vergab und im Laufe des Spiels keinen weiteren Matchdart mehr bekam.

Die Vorentscheidung fiel, als Roland 120 zum 12:11 und zum Break checken konnte. Chris wartete bei 40 Rest vergeblich auf seine Chance.

Roland, der alleine 10 Maximums in diesem Spiel warf, trifft nun auf Wayne Mardle.

Roland 10x180, 90.58 / Chris 3x180 88.63

Terry Jenkins - Alan Tabern 10:5

Den zweiten Tag eröffnete am Nachmittag Terry Jenkins mit einem sicheren 10:5 Erfolg über Alan Tabern. Alan hatte am Vortag noch so geglänzt, doch er hat die Probleme, die Terry Jenkins in diesem Jahr erfolgreich abgelegt hat. Auch Terry hatte früher Probleme, wenn es auf die Bühne ging, doch mittlerweile fühlt sich The Bull dort wohl und zeigt es immer wieder.

Terry 4x180, 95.23 / Alan 2x180, 92.79

Ronnie Baxter - Bob Anderson 10:6

Es folgte ein unterhaltsames, aber auf keinem hohem Niveau stattfindendes Spiel zwischen Ronnie Baxter und Bob Anderson. Bob hatte sich am Freitag noch als einer der letzten Spieler für die Qualifikationsrunde der WDT das Ticket sichern können. Gegen The Rocket lief es nur Anfangs rund und gegen Ende der Partie musste der Altmeister für verpasste Doppel zahlen und verlor die Partie.

Ronnie 2x180, 85.61 / Bob 2x180, 84.78

John Part - Alan Warriner-Little 10:5

Der Kanadier bestätigte seine in den letzten Wochen zurückgekehrte Form auch in seiner ersten Partie gegen Alan Warriner-Little. Der Iceman hatte zu keinem Zeitpunkt eine Chance und musste die Überlegenheit von John anerkennen. Da half dem Engländer auch nicht das 167er Finish, das höchste des Turniers bis jetzt.

Nach einem schnellen 3:0 zu Beginn konnte John das Spiel sicher gewinnen und es kommt jetzt zum Spiel gegen Terry Jenkins, der ja im Moment ebenfalls gute Form zeigt.

Barrie Bates - Andy Smith 10:8

Barrie Bates hatte in den letzten Monaten mit Gichtanfällen in seinem rechten Bein zu kämpfen, doch trotz der Schmerzen hat er sich in die nächste Runde arbeiten können.

Für Barrie war es ein wichtiger Erfolg, denn es war sein erstes Sieg vor Kameras, nachdem er im letzten Jahr überraschend bis ins Finale der UK Open geschafft hatte.

Eine 3:0 Führung reichte dem Pie Man nicht, denn Barrie kam besser ins Spiel und drehte die Partie.

Barrie 2x180, 92.36 / Andy 3x180, 85.32

Dennis Priestley - Colin Osborne 10:5

Colin Osborne verlor das Spiel in der Mitte der Partie, als er nach einer 2:1 Führung nur noch eines der nächsten sieben Legs gewinnen konnte und mit 3:7 in Rückstand geriet. Da half Colin auch der folgende 10 Darter (180, 140, 145, Doppel 18) nicht mehr.

Dennis Priestley zeigte eine starke Leistung und zog verdient in die Runde der letzten 16 ein.

Dennis 2x180, 93.13 / Colin 3x180, 92.31

Michael van Gerwen - Peter Manley 11:9

Der junge Holländer musste am Ende noch einmal alles geben, um sein Debüt bei der World Matchplay erfolgreich zu überstehen.

Mit 6:4 ging die Partie in die letzten Pause und nach zwei schnellen Legs zum 8:4 sah alles nach einem sicheren Sieg für Mighty Mike aus. Doch Peter Manley ist nicht so einfach zu bezwingen und One Dart kam noch einmal zurück. Er gewann Leg um Leg und schaffte den Ausgleich zum 8:8. Im neunzehnten Leg vergab Peter etliche Darts auf Doppel, er hatte schon Tops Rest, als sein Gegner noch 226 Rest hatte. Trotzdem durfte Michael in diesem Leg noch einmal auf Doppel werfen, doch auch er vergab.

Peter schaffte das 9:8 und nun war man gespannt, wie der Youngster in so einer Situation spielen würde. Und er löste die Aufgabe wie ein Champion, denn Peter Manley kam in den nächsten drei Legs noch nicht einmal in die Nähe eines Finishes. Mike begann das 20. Leg sofort mit einer 180, ließ im dritten Wurf eine weitere folgen und checkte dann zum 9:9. Peter war nun von der Rolle und traf keine Trebles mehr. Michael behielt das hohe Niveau, schaffte das Break und gewann dann sicher mit 11:9.

Michael 5x180, 88.00 / Peter 3x180, 79.57

Phil Taylor - Wes Newton 10:2

Nach seinem guten Abschneiden in Las Vegas ging Wes Newton mit Selbstvertrauen in die Partie gegen die Nr. 1 der Welt und ging auch mit 2:1 in Führung. Das war es dann aber auch schon, denn die nächsten 9 Legs gingen an Phil Taylor, der somit seine erste Aufgabe bei der Titelverteidigung locker lösen konnte.

Am Ende kam Phil Taylor nach einem etwas nervöse Beginn noch auf einen Average von knapp 98, dem höchsten im bisherigen Turnierverlauf. Die letzten fünf Legs von The Power waren Weltklasse, er spielte 11, 12, 11, 14 und 13 und dabei noch ein 164er Finish.

Phil 5x180, 97.89 / Wes 2x180, 84.07

Mervyn King - Colin Lloyd 10:4

Und erneut gab es eine Erstrundeniederlage für Colin Lloyd bei einem Major. Vor zwei Jahren konnte er hier seinen einzigen großen Titel gewinnen, doch seitdem läuft nicht mehr viel für ihn bei großen Turnieren. In der letzten Zeit verlor Jaws oftmals trotz sehr guter Leistungen, doch gegen Mervyn King kam nicht viel.

Colin traf nur 21% seiner Doppel, während sein Gegner auf sehr gute 50%. Für Merv war ein lockerer Auftakt, am Mittwoch geht es für ihn weiter gegen den Sieger der Partie Andy Jenkins - Mark Walsh.

Am Dienstag spielen:

Nachmittag:
Andy Hamilton - Mick McGowan
Adrian Lewis - Steve Beaton
James Wade - Wayne Jones
Andy Jenkins - Mark Walsh

Abends:
Raymond van Barneveld - Denis Ovens

Wayne Mardle - Roland Scholten (schon zweite Runde, ab jetzt Best of 25 Legs)
Terry Jenkins- John Part

23.07.2007

Phil Taylor gewinnt erneut die Generalprobe für die Stan James World Matchplay


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Phil Taylor hat anscheinend rechtzeitig für das nächste Major Turnier der PDC seine Form zurück gefunden. Am Samstag gewann Phil zum fünften Mal in Folge die in Gedenken an einen früheren PDC Offiziellen ausgetragenen Bobby Bourn Memorial Players Championship.

Im Finale des bestens besetzen Turniers gewann The Power gegen seinen früheren Trainingspartner Adrian Lewis glatt mit 3:1 Sätzen und gab dabei nur im zweiten Satz, den er verlor, zwei Legs ab. Ins Halbfinale schafften es zwei Spieler, die man zur zweiten Riege der PDC zählen kann, die aber immer wieder mal bei kleineren Turnieren weit nach vorne kommen. Wayne Atwood unterlag Phil Taylor knapp mit 2:3 und Alan Tabern verlor gegen Adrian Lewis mit 0:3.

Platz fünf teilen sich John Part (1:3 gegen Phil Taylor), Barrie Bates (0:3 gegen Wayne Atwood), Raymond van Barneveld (1:3 gegen Adrian Lewis) und Dennis Priestley (1:3 gegen Alan Tabern). Die Ex-WDF'ler Mervyn King und Tony Eccles belegten Platz 9, Michael van Gerwen wurde nach einem 1:3 gegen Merv 17..

22.07.2007

Kader der Teams aus der Bundesliga Nord hinzugefügt

Nun ist auch der aktuelle Stand aus dem Norden online und auch die Spielorte der gesamten Bundesliga sind auf dem aktuellen Stand.

21.07.2007

Kompletter Erfolg für deutsche Mädchen beim Jugend Europa Cup

Jenny Lieverkus hat ihre beeindruckende Saison vollendet und sich zur Königin von Folkestone gekrönt.

Jenny wurde neue Europameisterin durch einen sicheren 4:1 Erfolg über die Engländerin Harriet Wolton. Im Halbfinale hatte die Wuppertalerin sich gegen die zweite Engländerin Tyrian Jesse ebenfalls sicher mit 3:1 durchgesetzt.

Bereits zuvor konnte Jenny zusammen mit Asaria Hintzsche-Oehme die Europameisterschaft im Doppelwettbewerb gewinnen, für Asaria der erste internationale Titel. Im Halbfinale trafen sie auf die Engländerinnen, die später vergeblich gegen Jenny ihr Glück im Einzel versuchten. Es wurde ein spannendes Spiel, mit dem besseren Ende für unsere Mädchen, die das Spiel mit 3:2 gewannen.
Im Finale gab es dann einen deutlichen 4:0 Erfolg gegen Müller/Janssens aus Belgien.

Durch diese beiden Titel konnten Jenny und Asaria auch souverän die Gesamtwertung der Mädchen gewinnen. Mit 61 Punkten lagen sie deutlich vor England (47) und Schweden (34).

Bei den Jungen hatte wir noch ein Eisen im Feuer, doch Alexander Glatthorn und Alexander Daub mussten im Halbfinale die Stärke der Holländer Collijn/Dekker anerkennen und verloren mit 1:3. Die beiden Holländer gewannen dann auch das Finale deutlich mit 4:1 gegen die Engländer Pallett/Evans.

Nachfolger von Michael van Gerwen im Einzel wurde sein Landsmann Maarten Pape, der in einem rein holländischen Finale mit 3:0 Sets gegen Wesley v.d. Hurk gewinnen konnte. Platz drei teilen sich Pieter Collijn und der Ire Patrick Meaney.

So sicher wie unsere Mädchen haben die holländischen Jungs die Gesamtwertung gewonnen. Mit 181 Punkten lag man am Ende meilenweit vor England (75) und Belgien (72). Für unsere Jungs reichte es mit 28 Punkten nur zum 7. Platz.

21.07.2007

Neue Rubrik im Bundesligabereich

Der Bundesligabereich wurde erweitert. Ab sofort kann man dort alle wichtigen Informationen zu den Teams der Bundesliga abrufen. Neben den aktuellen Kadern gibt es auch noch ein bisschen Statistik. Die Seiten sind noch im Aufbau, im Süden können aber schon die aktuellen Kader eingesehen werden.

21.07.2007

Drei Halbfinals mit deutscher Beteiligung am JEC

Auch am zweiten Tag konnte unser Nachwuchs überzeugen und unsere Mädchen und Jungs sind in drei Halbfinals vertreten.

Asaria Hintzsche-Oehme und Jenny Lieverkus hatten sich ja bereits am ersten Tag souverän als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifiziert. Hier trafen die beide dann heute auf die Russinnen Degtyareva/Belyaeva und gewannen sicher mit 3:1. Somit haben Jenny und Asaria heute die Chance, den einzigen deutschen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen.

Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die großen Favoriten aus den Niederlanden Thea Kaaijk und Lynn Poolen schieden bereits in der ersten Runde als Fünfter der Gruppe sensationell aus und auch Wales ist doch nicht mit Kimberley Lewis am Start und bereits ausgeschieden. Im Halbfinale treffen unsere Mädchen heute auf England, das zweite Halbfinale bestreiten Belgien und Schweden.

Auch im Einzelwettbewerb hat es unsere Nr. 1 Jenny Lieverkus ins Halbfinale geschafft. Jenny belegte in ihrer Gruppe den zweiten Platz, lediglich ihr Spiel gegen Lynn Poolen ging verloren. Die Gruppenspiele dienten aber hauptsächlich nur dem Zweck, das Feld für das Viertelfinale ohne Auslosung voll zu bekommen. Von den 18 Mädchen schafften es immerhin 16 in die nächste Runde.
Den Sprung schaffte auch Asaria Hintzsche-Oehme, die in Gruppe B nach zwei Siegen und 2 Niederlagen den dritten Platz belegte.

Leider mussten unsere beiden Mädchen dann im Achtelfinale gegeneinander spielen und hier setzte sich Jenny sicher mit 3:0 durch. Das Viertelfinale war dann sehr spannend und Jenny musste bis in das fünfte Leg gehen, um sich knapp mit 3:2 gegen die Schwedin Emelie Lindell durchsetzen zu können. Jenny trifft nun im Halbfinale aus die Engländerin Tyrian Jesse, gegen die sie vorher auch im Doppel antreten muss. Tyrian hatte sich durch ein 3:0 gegen Thea Kaaijk in das Halbfinale gespielt, doch die junge Holländerin scheint weit von der Form des Vorjahres entfernt zu sein.
Das zweite Halbfinale bestreiten die Engländerin Harriet Wolton und die Schottin Lorraine Hyde.

Im Doppel der Jungen gab es gestern nur eine Runde, doch die überstanden Alexander Glatthorn und Alexander Daub erfolgreich. Im Gegensatz zu dem Ergebnissen auf der WDF-Homepage gewannen die Beiden ihr Spiel gegen die Dänen Holm/Simonsen mit 3:1 und treffen nun im Halbfinale auf die Holländer Collijn/Dekker. Im zweiten Halbfinale treffen Pallett/Evans (Eng) auf Vanbergen/Docx (Bel).

Der Einzelwettbewerb lief nicht so gut für unsere Jungs und steht erwartungsgemäß im Schatten der Holländer. Drei der vier Teilnehmer des Halbfinales kommen aus den Niederlanden. Lediglich Jan Dekker wurde in der zweiten Runde vom Iren Patrick Meaney mit 3:0 gestoppt. Patrick komplettiert dann auch das Halbfinale und trifft dort auf Maarten Pape. Im anderen Spiel stehen sich Pieter Collijn und Wesley v.d. Hurk gegenüber.

Robin Tuchel hatte es bereits in der ersten Runde mit Patrick Meaney zu tun und unterlag mit 1:3. Mit dem gleichen Ergebnis unterlag Alexander Daub gegen den Österreicher Patrick Frank.
Daniel Zygla überstand die erste Runde mit einem knappen 3:2 gegen den Engländer Aaron Monk, musste sich dann aber dem Waliser Shane Perry mit 1:3 geschlagen geben. Auch für Alexander Glatthorn war nach dem ersten Spiel Schluss. Er hatte zwar ein Freilos in der ersten, verlor dann aber mit 1:3 gegen den Tschechen David Korda.

Im Teamwettbewerb der Jungen spielen im Halbfinale England-Niederlande und Irland-Belgien.

20.07.2007

Jugend Europa Cup, Tag 1

Knapp ein Jahr ist es nun her, dass sich die darterische Jugend Europas zu einem wegweisenden Europa Cup in Kalkar getroffen hat. Im englischen Folkestone werden an diesem Wochenende nun die neuen Titelträger ermittelt. Man darf gespannt sein, wer bei den Jungen die Nachfolge von Michael van Gerwen antreten wird, der im letzten Jahr seinen Abschied aus der Jugend mit drei Titeln feiern konnte.

Das Viererteam der Jungen hatte ein extrem schweres Los erwischt, denn ihrer Gruppe wurde auch der Topfavorit aus den Niederlanden zugelost. Auch die starken Waliser waren in der Gruppe A, die mit den Tschechen die einzige Vierergruppe im Wettbewerb war.

So war dann gleich das erste Spiel gegen Wales eine Vorentscheidung, denn nur die  beiden besten Teams kamen weiter. Mit 4:9 verlor man doch recht deutlich und auch der folgende Erfolg über Tschechien half nicht mehr. In der abschließenden Partie verlor man glatt mit 2:9 gegen die Niederlande und belegte am Ende den dritten Platz in der Gruppe.

Im Doppelwettbewerb konnten unsere Jungs aber voll überzeugen und die beiden Alexanders (Daub und Glatthorn) stehen nach drei Siegen im Viertelfinale. Im ersten Spiel besiegten sie die stark einzuschätzenden Campbell/Creig aus Schottland mit 3:1. Scott Campbell war im letzten Jahr immerhin Dritter und spielte in diesem Jahr bei der Junior IDL mit.
Im nächsten Spiel ließen die beiden ein glattes 3:0 gegen die Tschechen Korda/Schieferdecker folgen.

Robin Tuchel und Daniel Zygla hatte nicht das nötige Glück und verloren ihre Auftaktpartie knapp mit 2:3 gegen Parry/Edwards aus Wales.

Unsere beiden Mädchen legten einen sauberen und makellosen Start hin und sind nach Erfolgen über Schottland (3:0), Wales (3:1) und Dänemark (3:0) ungeschlagen Gruppensieger geworden. Besonders der Erfolg über Wales ist beeindruckend, denn immerhin spielt dort die starke Kimberley Lewis, die im letzten Jahr den Titel im Einzel und den zweiten Platz im Doppel belegen konnte.

19.07.2007

Vermutliches Karriere Ende für Erik Clarys

Der Belgier Erik Clarys muss seine Dartkarriere vermutlich an den Nagel hängen. Durch seine erfolgreichen Teilnahmen an den German und Dortmund Open ist Erik auch in Deutschland sehr bekannt und beliebt.

Vor einem Jahr hatte er einen Arbeitsunfall, bei dem Erik auf seinen Wurfarm fiel und sich einen komplizierten Bruch zuzog. Nun, nach mehr als einem Jahr und mittlerweile 11 Operationen später, ist die Prognose erschütternd. Mit dem rechten Arm wird Erik Clarys nie wieder die gewohnte Beweglichkeit erhalten.

Da Erik vom Dart weiterhin begeistert ist, versucht er nun mit seinem linken Arm den Sport auszuüben. Ein schwerer und mühsamer Weg, die ersten Versuche sollen aber durchaus gut verlaufen sein.

Wir wünschen Erik alles Gute und hoffen, ihn mal wieder bei uns am Dartboard erleben zu dürfen.

16.07.2007

Bundesligaspielpläne sind online

Die Spielpläne für die nächste Bundesligasaison sind heute eingetroffen und können im Bundesligabereich eingesehen werden. Zusätzlich stehen die Pläne als PDF-Datei zum Download bereit.

Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Spielpläne noch ohne Gewähr veröffentlicht werden.

09.07.2007

Raymond van Barneveld gewinnt die Las Vegas Desert Classic


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Der Holländer Raymond van Barneveld ist im Moment wieder der dominierende Spieler in der PDC. Nach leichten Schwächen noch vor kurzem unter anderem in der Finalrunde der Premier League und bei der IDL hat Barney wie im Vorjahr die Dominanz im Sommer übernommen. Bereits vor einem Jahr gewann er die UK Open und wurde in Las Vegas erst im Finale gestoppt. Dieses Mal lief es für Barney noch besser und er gewann in der Wüste von Nevada.
Es war der vierte Titelgewinn bei einem Major seit seinem Wechsel vor knapp 1,5 Jahren und zum ersten Mal konnte Barney zwei Titel in Folge erringen.

Achtelfinale:

Roland Scholten - Steve Beaton 8:5
Wes Newton - Terry Jenkins 7:8
Peter Manley - Colin Osborne 8:4
Raymond van Barneveld - Wayne Mardle 8:1
Adrian Lewis - Mervyn King 8:6
Mark Dudbridge - John Part 7:8
Darin Young - Dennis Smith 7:8
Gary Mawson - Alan Tabern 8:6

Viertelfinale:

John Part - Dennis Smith 10:9
Adrian Lewis - Peter Manley 8:10
Raymond van Barneveld - Roland Scholten 10:4
Gary Mawson - Terry Jenkins 7:10

Halbfinale:

Terry Jenkins - Peter Manley 11:8
Raymond van Barneveld - John Part 11:7

Finale:

Raymond van Barneveld - Terry Jenkins 13:6

Raymond war der verdiente Sieger im kürzesten Finale seit der Erstaustragung im Jahr 2002. Der Modus wurde in diesem Jahr erneut geändert und es wurde im Gegensatz zum Vorjahr über eine "Best of Legs" Distanz und nicht über Sätze gespielt. Da auch nach jeder Runde neu gelost wurde, ähnelte der Modus in diesem Jahr doch stark der UK Open.

Viele Spieler hatten in diesen Tagen wohl ihre Probleme mit den hohen Temperaturen, die Averages lagen doch einiges unter den normalen Werten. So schaffte auch ein Phil Taylor nur eine 92 bei seiner Erstrundenniederlage, ein absolut ungewöhnlicher Wert für The Power.

Der einzige Spieler, der in jedem Match eine sehr gute Leistung ablieferte war Barney, der am Ende auch einen Schnitt von über 100 für das Turnier hatte.

Schon früh nahm das Finale seinen Lauf und Terry Jenkins belegte auch in seinem dritten Major Finale den zweiten Platz. Finishes von 161 und 112 brachten Barney eine 5:2 Führung, die er kurz danach Spiel entscheidend mit fünf Leggewinnen in Folge (11,12,13,14 und 15 Darts) ausbauen konnte. Mehr als eine Ergebniskorrektur war für The Bull dann nicht mehr drin.

Barney 6x180, 101.56 / Terry 4x180, 92.38

Im Halbfinale konnte Raymond erfolgreich Revanche für die Finalniederlage vom Vorjahr nehmen, indem er John Part besiegte. Der Schlüssel zu diesem Erfolg lag neben dem gewohnt hohen Average auch in der Effizienz auf Doppel. Bis zum elften Leg hatte Barney eine Trefferquote von 100% auf Doppel. Für John war dann der Weg nach einem weiteren Titel zu Ende, schon in den Runde zuvor musste er alles geben, um knapp weiter zu kommen.

Barney 3x180, 101.43 / John 4x180, 100.86

Im zweiten Halbfinale gewann Terry Jenkins gegen Peter Manley, der dieses Turnier auch schon einmal gewinnen konnte. Für One Dart war es endlich mal wieder ein gutes Ergebnis bei einem Major.

Terry 5x180, 97.96 / Peter 1x180, 88.92

06.07.2007

Phil Taylor scheitert in der ersten Runde der Las Vegas Desert Classic

Mit einem Paukenschlag begann vorgestern das nächste Major Turnier der PDC in Las Vegas. Eine Erstrundenniederlage von Phil Taylor hatte es schon mehrere Jahre nicht mehr gegeben.

Bei extremen Temperaturen von bis zu 45° müssen die Profis einiges leisten in der Wüste von Nevada und da ist es schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Im ersten Teil der ersten Runde hatte Mark Dudbridge den richtigen Augenblick erwischt und gewann zum ersten Mal vor laufenden Kameras gegen Phil Taylor. Bei dem 6:5 Erfolg musste Mark aber zittern, denn Phil Taylor hatte einen Dart zum Matchgewinn. Wollen wir hoffen, dass es für The Flash nun nach zwei doch ziemlich mageren Jahren endlich mal wieder aufwärts geht. Mit John Part wartet in der nächsten Runde allerdings der Titelverteidiger auf ihn.

Zu den prominenten Opfern der ersten Runde gehörte auch einmal mehr Colin Lloyd. Jaws kann einem mittlerweile bald leid tun, er spielt auf einem sehr hohen Niveau und hat immer wieder das Pech, dass seine Gegner bei den Majors ebenfalls einen sehr guten Tag haben. So spielte er auch gegen Wes Newton einen Average von knapp 98 und sein Gegner war der einzige Spieler mit einem 100er Schnitt an diesem Tage. Ein Steve Beaton kam zum Beispiel mit knapp 83 gegen Andy Hamilton weiter. Auf Wes Newton darf man aber gespannt sein, er scheint sich in Las Vegas wohl zu fühlen. Immerhin konnte Wes hier mit zwei Halbfinalteilnahmen in den letzten beiden Jahren seine besten Ergebnisse bei Majors erzielen.

Auch für den hoch gewetteten James Wade und Dennis Priestley war bereits in der ersten Runde Schluss. Während Raymond van Barneveld locker die erste Hürde nahm, scheiterte sein Landsmann und Finalist der UK Open Vincent van der Voort an Peter Manley.

Mervyn King konnte sich noch erfolgreich an einem der beiden Qualifikationsturniere am Anfang der Woche für das Hauptfeld qualifizieren und zeigte auch gegen den Kanadier Gerry Convery eine gute Leistung. Tony Eccles, der ja erst kürzlich von der WDF zur PDC wechselte, schaffte die Quali auch, verlor dann aber doch überraschend gegen den US Amerikaner Darin Young.

Michael van Gerwen und Jelle Klaasen müssen hingegen feststellen, dass der Lauf aus WDF-Zeiten bei der PDC erst einmal gestoppt wurde. Beide Spieler schafften es nicht, an den beiden Qualifikationsturnieren nach vorne zu gelangen.

Hier alle Ergebnisse der ersten Runde:

Colin Osborne - James Wade 6:5
Gary Mawson - Stuart Holden 6:2
Andy Hamilton - Steve Beaton 5:6
Phil Taylor - Mark Dudbridge 5:6
Colin Lloyd - Wes Newton 3:6
Terry Jenkins - Ray Carver 6:3
Wayne Mardle - John Ferrell 6:3
John Part - Steve Maish 6:4
Gerry Convery - Mervyn King 1:6
Dennis Priestley - Dennis Smith 5:6
Darin Young - Tony Eccles 6:3
Peter Manley - Vincent van der Voort 6:4
Raymond van Barneveld - Kevin Painter 6:1
John Kuczynski - Alan Tabern 5:6
Adrian Lewis - Steve Smith 6:3
Roland Scholten - Andy Smith 6:4

Heute spielen:

Roland Scholten - Steve Beaton
Wes Newton - Terry Jenkins
Peter Manley - Colin Osborne
Raymond van Barneveld - Wayne Mardle
Adrian Lewis - Mervyn King
Mark Dudbridge - John Part
Darin Young - Dennis Smith
Gary Mawson - Alan Tabern

Auch bei der Desert Classic gibt es keine Setzliste und es wird nach jeder Runde neu gelost. Die Spiele der zweiten Runde gehen über die Distanz von Best of 15 Legs.

 

 

 

 

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