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31.05.2007
Bericht aus Vilsbiburg
Der Vorab Bericht der ddz aus Vilsbiburg ist von Volker
Hatlauf übermittelt worden und kann hier eingesehen
werden.
29.05.2007
Michael Rosenauer erhält Einladung für die World Darts Trophy
Nach den ersten Vermutungen in der letzten Woche hat es sich nun
bewahrheitet, dass Michael Rosenauer eine Einladung zur World Darts Trophy
erhalten wird. Michael wird am Freitag, den 31.08.07 um die letzten 8 freien
Plätze in einer Qualifikationsrunde kämpfen. Sollte er die Qualifikation
überstehen, wäre er der zweite deutsche Spieler nach Tomas Seyler im Hauptfeld
der IDL.
Der Qualifikationsmodus ist der gleiche wie bei der kürzlich ausgetragenen
IDL, die besten 12 der WDF und der PDC sind direkt im Hauptfeld, jeweils 16
Spieler aus beiden Lagern spielen die Qualifikation.
Der Österreicher Dietmar Burger kann sogar auf einen direkten Startplatz
hoffen, da womöglich ein paar vor ihm platzierte Spieler auf einen Start
verzichten.
29.05.2007
Phil Taylor bleibt der König der Premier League

(Quelle:www.planetdarts.tv)
Auch im dritten Jahr hat es niemand geschafft, Phil
Taylor vom Thron der Premier League zu stoßen und der Engländer hat nun nach
mittlerweile 44 Spielen ohne Niederlage (39 Siege) zum dritten Mal in Folge den
Titel gewonnen.
Terry Jenkins - Raymond van Barneveld 11:10
Viele Experten hatten in den Halbfinalspielen nur das
Warm Up für das große Finale zwischen Barney und The Power erwartet. Doch Terry
Jenkins machte allen, die auf dieses Spiel gehofft hatten, einen Strich durch
die Rechnung und schaffte gleich in seiner ersten Saison den Sprung in das
Finale. The Bull schaffte gleich im ersten Leg ein Break und konnte die Führung auf
2:0 ausbauen. Barney kam zurück und gewann die nächsten drei Legs. In der Mitte
des Spiels hatte Terry dann seine beste Phase und er konnte sich eine 9:5
Führung erspielen. Barney kam noch einmal heran, doch beim Stande von 10:7 stand
Terry kurz vor dem Sieg, zumal er in diesem Moment mit zwei Breaks vorne lag. Im
18. Leg drohte die Partie zu kippen, als Terry 9 Darts zum Match nicht nutzen
konnte und Barney wieder ins Spiel brachte. Auch einen Vorsprung von 76 zu 301
im neunzehnten Leg verspielte Terry mit der Vergabe weiterer Matchdarts und das
Spiel ging in das letzte Leg.
Nun hatte Barney den Vorteil, denn er hatte zu Beginn des Spiels den Bullwurf
gewonnen. Mit einer 131 stellte sich Barney auch 36 Rest und durfte danach in
zwei Aufnahmen selber zum Match auf Doppel werfen. Doch passend zu seiner
Vorstellung an diesem Tag traf er nicht und so war es Terry Jenkins, der seinen
x-ten Matchdart endlich in die Doppel 10 setzen konnte.
Barney war nach dem Spiel untröstlich über seine Leistung, die er selber als
sein schlechtestes Spiel bezeichnete. In der Tat war der Holländer an diesem Tag
meilenweit von der Form der WM entfernt, hat aber letztendlich nur den Trend der
letzten Wochen in der Premier League bestätigt.
Terry durfte es recht sein, er stand im Finale und freute sich mit Recht über
den Erfolg.
Terry 4x180, 85.77 / Barney 6x180 89.75
Phil Taylor - Dennis Priestley 11:6
Es folgte das Spiel der ehemaligen Trainingspartner, die sich schon so oft
auf einer großen Bühne gegenüber gestanden haben. Der letzte Sieg von Dennis
Priestley bei so einer Gelegenheit liegt aber schon lange zurück und somit wäre
alles andere als ein Erfolg von The Power eine große Überraschung gewesen.
Phil begann auch entsprechend und ging nach zwei Breaks mit 3:0 in Führung.
In den folgenden drei Legs hatte Phil dann leichte Probleme auf Doppel und so
konnte Dennis zum 3:3 ausgleichen. Phil Taylor erhöhte nun die Schlagzahl und
warf in den folgenden vier Legs 5x180 zu einer sicheren 7:3 Führung und schaffte
in dieser Phase die Vorentscheidung. Dennis mühte sich redlich, hatte aber
letztendlich keine Chance in diesem Spiel.
Phil 8x180, 98.79 / Dennis 2x180 89.20
Phil Taylor - Terry Jenkins 16:6
Im letzten Jahr wartete die Dartgemeinde auf das große Finale, damals war
Roland Scholten der "Spielverderber". Roland hatte vor einem Jahr nach seinem
Überraschungserfolg gegen Barney im Finale keine Chance und verlor mit 6:16.
Terry Jenkins wollte nun die Chance auf seinen ersten Major Titel nutzen und
traf wie beim World Grand Prix im letzten Jahr auf Phil Taylor.
In den ersten Legs konnte Terry noch mithalten, doch wie bereits in
Halbfinale zuvor reichte Phil Taylor eine gute Phase in der Mitte der Partie zur
Vorentscheidung. Nach jeweils fünf Legs wurde eine kleine Pause gemacht und der
Vorsprung von The Power wuchs von Pause zur Pause an. Schnell wurde klar, dass
Terry Jenkins keine Chance mehr auf den Sieg hatte und somit kam auch wenig
Stimmung im Publikum auf. Für eine Premier League Veranstaltung war es im Finale
doch streckenweise sehr ruhig.
Phil Taylor spulte sein Pensum ruhig ab und warf etliche 177er auf seinen Weg
zum dritten Titel. Nach einer kleine Schwächephase zu Beginn des Jahres, wo
einige schon eine neue Ära ausrufen wollten, hat sich der Meister eindrucksvoll
an der Spitze behauptet. An den ersten beiden Spieltagen hatten Roland Scholten
und Dennis Priestley die Chance, Phil Taylor zu besiegen. Doch nachdem er zu den
alten Darts gefunden hatte, lief es wieder rund und Phil Taylor hat verdient die
Premier League gewonnen.
Für Terry Jenkins bleibt als Trost zum einen 1.000 Pfund für das 161er Finish
im Finale und als Belohnung noch 40.000 Pfund für den zweiten Platz. Phil Taylor
wird mit der Rekordsumme von 75.000 Pfund für die Premier League seine Position
in der Oder of Merit weiter ausbauen.
Phil 2x180, 99.20 / Terry 3x180, 90.81

29.05.2007
Mensur Suljovic und Michael Rosenauer gewinnen in Halle a.d. Saale
Am Wochenende fanden im ostdeutschen Halle zwei weitere Ranglistenturniere
der GDC statt. Am Samstag kam es dabei zu einem rein österreichischen Finale, in
dem der in Deutschland Bundesliga spielende Mensur Suljovic auf Dietmar Burger
traf.
Im Finale der beiden Ranglistenführenden konnte sich Mensur mit 3:1 Sets
durchsetzen und seine Führung in der Rangliste ausbauen. Platz 3 teilten sich
Michael Rosenauer (1:3 gegen Mensur) und mit Hannes Schnier (2:3 gegen Dietmar)
ein weiterer Österreicher. Platz ging an Andy Kröckel, Ali Avci, Jürgen Perz und
Dragutin Horvat.
Einen Tag später kam es dann an gleicher Stelle zu einer Neuauflage und
dieses Mal schafften es die deutschen Cracks zu einer Revanche. Dieses Mal
gewann Michael Rosenauer im Halbfinale mit 3:1 gegen Mensur und traf dann im
Finale auf Marko Puls, der den anderen Finalisten des Vortages, Dietmar Burger,
mit 3:0 besiegen konnte.
Das Turnier gewann Rose dann mit 3:1 und er konnte somit den alten Abstand
zum in der Rangliste führenden Mensur Suljovic wieder herstellen.
Platz 5 ging dieses Mal an Johann Honner, Jürgen Perz, Jyhan Artut und
Bernhard Kraus.
24.05.2007
Aktuelle Ranglisten nach Vilsbiburg
Die aktuellen nationalen Ranglisten sind eingetroffen und können im
Ranglistenbereich eingesehen werden.
Bei den Herren hat Michael Rosenauer trotz Abwesenheit die Nr. 1 verteidigt
und geht nun auch als großer Favorit auf den Spitzenplatz in das letzte Turnier
der Saison. Erstmals ging es jetzt wieder seit Jahren eine reine
Einzelrangliste, nachdem die letzten Doppelpunkte aus Vilsbiburg 2006 aus der
Rangliste gefallen sind.
Der große Gewinner des letzten Turniers war Andree Welge, der nach vier
Nullrunden mit seinem Sieg den Sprung auf Platz 2 der Rangliste geschafft hat.
Andree muss aber nun seinen Sieg bei den Masters verteidigen, wenn er diese
Platzierung auch am Ende haben möchte. Dahinter reihen sich mit Marko Puls,
Karsten Koch und Colin Rice die Spieler ein, die sich vor Vilsbiburg noch den
zweiten Platz geteilt hatten.
Johann Honner und Kevin Münch arbeiten sich langsam nach vorne und können in
Erlensee noch viel Boden gut machen.
Die Doppelranglistensaison ist bereits beendet und Karsten Koch und Marko
Puls beenden das erste Jahr mit getrennter Wertung souverän als Nr. 1. Sie waren
auch das einzige feste Doppel unter den Top 10, das eine gesamte Saison zusammen
gespielt hat. Auf Platz 3 landete Kevin Münch, der sich im letzten Turnier mit
anderen Doppelpartner noch nach vorne gespielt hat.
Bei den Damen wird die Doppelwertung alleine von Bianka Strauch angeführt,
die im Laufe der Saison ihre Doppelpartnerin gewechselt hatte. Es folgen mit
Oelke/Sossong, Göbel/Kröckel und erstmals unter den Top 10 Müller/zum Felde drei
weitere feste Doppel.
Neben der Doppelrangliste wird Bika auch zum zweiten Mal in Folge die
Einzelrangliste als Nr. 1 abschließen. Diese Platzierung kann ihr bei den
Masters nicht mehr genommen werden. Ansonsten haben sich in Vilsbiburg nicht
viele Veränderungen ergeben.
Daniel Zygla muss trotz des Erfolges in Bayern noch ein bisschen um den
Spitzenplatz kämpfen, bei der Jugend stehen neben der Masters auch noch der
Kings Cup in dieser Saison auf dem Programm.
Bei den Mädchen ist alles klar, hier steht Jenny Lieverkus mit großem Abstand
auf der 1. Auf den folgenden Plätzen hat sich nicht viel getan. Kerstin
Lederbogen ist nun volljährig und nicht mehr in der Rangliste, dafür sind alle
anderen einen Platz hoch gerutscht. Die Finalistin von Vilsbiburg, Sarah Grosse,
steht nun erstmals in den Top 10.
23.05.2007
Mark Webster und Trina Gulliver gewinnen die Welsh Open 2007
Die Welsh Open gehören wie die German und Dutch Open zu den wenigen Turnieren
der Kategorie 1, dementsprechend groß war der Andrang.
Bei den Herren hat Mark Webster den Titel im Land halten können und seine
exzellente Form der IDL eindrucksvoll bestätigt. Mit diesem Erfolg steigt Mark
auch auf Platz 2 der WDF-Rangliste und ist nur noch 26 Punkte hinter Gary
Anderson zurück.
Im Finale gewann Mark gegen Scott Waites, der einmal mehr in diesem Jahr ein
gutes Ergebnis erzielen konnte. Auch Remco van Eijden ist im Moment kaum aus den
vorderen Plätzen wegzudenken, der Holländer belegte nach einer 0:2 Niederlage
gegen Scott den dritten Platz. Auch auf Platz 3 landete der bei uns ziemlich
unbekannte Engländer Chris Thompson, der knapp mit 1:2 gegen Mark Webster
verloren hatte.
Bei den Damen sicherte sich Trina Gulliver einen weiteren Titel, die First
Lady der WDF gewann mit 3:1 gegen ihre langjährige Konkurrentin Francisca
Hoenselaar. Platz 3 teilen sich die Waliserin Julie Gore und die Engländerin
Lisa Ashton.
Bei der Jugend konnte Pascal van Mourik einen weiteren Erfolg verbuchen, der
Holländer gewann das Finale mit 3:1 gegen den Engländer David Pallett. Platz 3
geht an Jake Jones (Eng) und Jamie Kelder (Nl).
Weitere Platzierungen sind noch nicht veröffentlicht worden, werden hier aber
nachgereicht.
22.05.2007
Michael Rosenauer bei der nächsten World Darts Trophy???
Die aktuelle Weltrangliste der WDF ist nun Grundlage für die Einladungen zur
nächsten WDT, die vom 01.-09. September in Holland stattfinden wird. Unter den
möglichen Teilnehmern ist mit Michael Rosenauer erstmals ein Deutscher und mit
Dietmar Burger erstmals ein Österreicher. Nachdem es ja schon zur IDL zu einigen
Wirrungen und Irrungen bei den Einladungen gekommen ist, kann man zumindest
hoffen, dass Rosi zumindest zu einem Qualifikationsturnier geladen wird.
Sobald wir näheres erfahren, werden wir es hier mitteilen.
22.05.2007
Nominierung für den Jugend Europa Cup in Folkstone, England:
Nach dem Ranglistenturnier in Vilsbiburg wurden die Nominierungen für den
nächsten Europa Cup ernannt. Für Deutschland an den Start gehen werden:
Jenny Lieverkus (Wuppertal)
Asaria Hintzsche-Oehme (Bückeburg)
Daniel Zygla (Hamburg)
Alexander Glatthorn (Frankfurt)
Robin Tuchel (Bochum)
Alexander Daub (Worms)
22.05.2007
Phil Taylor gewinnt die US Open

(Quelle:www.planetdarts.tv)
Phil Taylor hat am Wochenende die erste Auflage der US Open gewonnen und sich
somit erholt von dem frühen Aus bei der IDL gezeigt. Phil Taylor ist immer dann
zur Stelle, wenn große Turniere zum ersten Mal gespielt werden. So nun auch bei
den US Open, die Phil Taylor als ersten Champion in den Chroniken führen wird.
Knapp 230 Spieler, darunter viele aus den USA und Kanada, gingen am Samstag
in die erste Runde. Von den PDC Profis war so ziemlich die komplette Elite über
den großen Teich gereist.
Unter den Teilnehmern war auch ein Bekannter aus frühen DDV-Zeiten. Didi
Schutsch, der in den späten 80er zur DDV-Spitze zählte und mittlerweile
US-Staatsbürger ist, ging an den Start und konnte zumindest ein Spiel gewinnen.
Nach einem 3:0 gegen Ken Smith verlor Didi in Runde 2 mit 1:3 gegen Simon Craven
Überraschend früh war das Turnier für Colin Lloyd beendet, der einmal mehr
bei einem großem Turnier in der ersten Runde scheiterte. Colin verlor gegen den
starken US-Amerikaner Jim Widmayer mit 2:3. Jim sollte am Ende der beste
Lokalmatador im Feld werden.
Mit Stacy Bromberg nahm auch eine der Top Frauen der WDF an dem Turnier teil,
nach einem Sieg gegen Timothy Lemieux schied sie in Runde 2 mit 1:3 Sätzen gegen
Kevin Painter aus.
64 Spieler wurden gesetzt und somit kam es in der dritten Runde bereits zu
den ersten Spielen der Seeds. Nicht mehr dabei war zu diesem Zeitpunkt Jelle
Klaasen, der bereits in der zweiten Runde mit 0:3 verloren hatte.
Insgesamt wurden am ersten Tag vier Runden gespielt und für den Sonntag gab
es die folgenden Partien, Jim Widmayer war somit der letzte US-Amerikaner im
Achtelfinale.
Phil Taylor - Kevin Painter 3:2
Mervyn King - Wayne Mardle 3:2
Mick McGowan - John Part 0:3
Peter Manley - Ronnie Baxter 0:3
Raymond van Barneveld - Barrie Bates 3:0
Roland Scholten - Wayne Jones 3:1
Dennis Priestley - Andy Hamilton 1:3
Jim Widmayer - Mark Dudbridge 1:3
Phil Taylor - Mervyn King 3:0
John Part - Ronnie Baxter 3:0
Raymond van Barneveld - Roland Scholten 3:0
Andy Hamilton - Mark Dudbridge 3:0
Phil Taylor - John Part 3:1
Raymond van Barneveld - Andy Hamilton 3:1
Somit kam es zum Finale der beiden Führenden Spieler der PDC und Phil Taylor
konnte sich einmal mehr durchsetzen. Mit 4:1 gewann The Power deutlich gegen
Barney und gab in dem Spiel nur 3 Legs ab. Damit geht Phil Taylor auch als
großer Favorit in die Endrunde der Premier League am nächsten Wochenende.
20.05.2007
DDV Ranglistenturnier in Vilsbiburg (Tag 2)
19:50 Uhr Erster Seniorentitel für Kevin Münch und Sven Flück
In einem knappen Finale konnten die beiden ehemaligen Jugendspieler Kevin
Münch und Sven Flück ihren ersten Erfolg im Seniorenbereich feiern.

19:40 Uhr: Perfektes
Wochenende für Michelle Sossong.
Einen Tag nach ihren Sieg im Einzel kann Michelle Sossong auch erstmals
an der Seite von Christina Oelke den Doppelwettbewerb gewinnen.

19:00 Uhr: Daniel Zygla und Jenny Lieverkus untermauern ihre Position als Nr. 1 bei der
Jugend mit Erfolgen über den Bochumer Robin Tuchel und Sarah Grosse.

17:15 Uhr: Claudia zum Felde und Carola Müller spielen bereits eine gute
Saison im Doppelwettbewerb. Nach dem Erfolg über die Topgesetzten Strauch/Kempter
ist nun auch der erste Titel möglich. Die Norddeutschen treffen im Finale
auf Michelle Sossong und Christian Oelke.
Kevin Münch ist auch mit "Ersatz" Doppelpartner Sven Flück erfolgreich und
steht im Finale. Hier treffen die beiden Youngsters auf Jörg Goga und Marcel
Schmidt.
Die ersten Ergebnisse von den Sonntagswettbewerben sind eingetroffen und
werden jetzt nach und nach online gestellt.
Die Halbfinalpaarungen bei den Doppeln stehen fest und werden im Moment
gespielt. Die Endspiele der Jugend stehen bereits fest und werden nach den
laufenden Partien gespielt.
19.05.2007
DDV Ranglistenturnier in Vilsbiburg (Tag 1)
22:20 Uhr: Andree Welge gewinnt
gegen Johann Honner.

Andree Welge kommt zum ersten Mal nach Gelsenkirchen wieder in die Punkte
und gewinnt seinen zweiten Titel in der laufenden Saison. Nach einer
Turnierpause und einem ersten Versuch in Bochum hat es für den Bremer wieder
mal geklappt.
Johann Honner muss nun weiter auf seinen ersten Ranglistensieg warten. In
seinem dritten Finale innerhalb eines Jahres machte der Niedersachse aber
erneut eine gute Figur und somit bleibt ein Turniersieg immer im Bereich des
Möglichen.

22:00 Uhr: Sieg für Michelle Sossong.
Die Bochumerin Michelle Sossong kann in der Tat ihren Titel aus dem Vorjahr
verteidigen und schlägt im Finale die Nr. 1 Bianka Strauch mit 2:1 und 2:1.

21:20 Uhr: Die Finalpaarungen
stehen fest.
Bei den Damen kommt es zum Finale der Topgesetzten Michelle Sossong und
Bianka Strauch. Michelle hat gleich die Möglichkeit, ihren Titel aus dem
Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. Beide mussten aber über die komplette
Distanz gehen, bevor der Finaleinzug knapp gesichert werden konnte.
Auch bei den Herren gingen beide Halbfinals über die kompletten drei
Sätze und hier haben die Spieler die Partie verloren, die den ersten Satz
gewinnen konnten. Kevin Münch verpasste knapp sein erstes Finale bei den
Senioren gegen Andree Welge. Andree trifft auf Johann Honner, der sich in
Vilsbiburg anscheinend richtig wohl fühlt. Bereits im letzten Jahr stand
Johann hier im Finale, verlor damals aber gegen Colin Rice. Der Weg ins
Finale war schwer, denn Wolfgang Piegsa kämpfte bis zum Schluss.
20:15 Uhr: Die Halbfinalpaarungen bei den Herren stehen fest.
Alle Partien waren in zwei Sätzen entschieden. Kevin Münch beendete den
Lauf von Peter Lange und bestätigte selber seine gute Form in dieser Saison.
Kevin trifft nun auf Andree Welge, der erstmals in diesem Jahr wieder mit
guten Ergebnissen aufwarten kann. Andree setzte sich ebenso mit zweimal 2:1
durch, wie Johann Honner gegen den Berliner Christian Werner. Johann trifft
nun im "Senioren" Halbfinale auf Wolfgang Piegsa, der Andy Kröckel
überraschend deutlich schlagen konnte.
19:40 Uhr: Mit Karsten Koch ist
im Achtelfinale ein weiterer Favorit auf den Sieg ausgeschieden. Karsten
verlor knapp gegen das bayerische Urgestein Wolfgang Piegsa. Ebenfalls knapp
setzten sich Andy Kröckel und Christian Werner in der unteren Hälfte durch.
Damit war der Traum vom Titel von Averell schnell beendet. Glatt setzte sich
hier Johann Honner gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Markus Hawlitzky
durch.
In der oberen Hälfte gewann der Berliner Peter Lange die einzige knappe
Partie gegen Thomas Kugler. Ich habe zum Saisonauftakt in Berlin gegen Peter
gespielt und konnte mich da schon von seiner guten Form überzeugen. Etwas
glatter setzten sich Kevin Münch, Jörg Goga und Andree Welge durch, die das
Viertelfinale komplettieren.
Bei den Damen haben sich in der oberen Hälfte Bianka Strauch und Monique
Leßmeister sicher in das Halbfinale gespielt. Sabine Kempter musste sich als
einzige Spielerin aus der Gewinnerrunde geschlagen geben, sie verlor glatt
gegen Michelle Sossong, die nun auf Bianca Ehlen trifft.
18:45 Uhr: Marko Puls hat das
Boardfinale nicht überstanden und musste sich in zwei Partien dem starken
Bayern Martin "Averell" Degel geschlagen geben. Auch Muharrem Kutlu und
Gerhard Schmid schieden aus der Gewinnerrunde kommend aus. Gegen Gerhard
Schmid hatte sich Andy Kröckel noch ein Runde weiter spielen können.
Auch bei den Damen stehen mittlerweile die Boardfinalpaarungen fest.
Nachdem alle Spieler wohl erst
einmal nach dem spannenden Fußball Finale durchatmen mussten, stehen nun die
Boardfinals in Vilsbiburg fest.
Aus den Top 10 haben es nur 6 Spieler unter die letzten 32 geschafft.
Colin Rice, Andy zum Felde und Stephan Schneider schieden in den Gruppen
aus, Michael Rosenauer war nicht am Start.
17.05.2007
Aktueller Stand der ewigen Tabelle der Bundesliga

Obwohl der 1. DSC Bochum in diesem Jahr erstmals drei Spiele in einer Saison
verloren hat, in den letzten drei Jahren waren es insgesamt nur zwei
Niederlagen, konnte man die Führung in der Ewigen Tabelle verteidigen. Die
Vikings und Walldorf konnten sich verbessern, Huttenheim hat etwas an Boden
verloren.
Im nächsten Jahr werden nur noch 9 Teams der ersten Stunde an den Start
gehen, mit dem DC Unicorn Bamberg hat es dieses Mal einen weiteren Bundesliga
Dino erwischt.
17.05.2007
Remco van Eijden und Marketa Abadzievova gewinnen Ungarn Open
Der Niederländer Remco van Eijden hat am letzten Wochenende die Ungarn Open
gewonnen und damit seinen Aufstieg in der Weltrangliste fortgesetzt. Nach
diversen guten Ergebnissen in diesem Jahr, unter anderem der zweite Platz beim
German Gold Cup, ist Remco mittlerweile auf Platz 11 gestiegen.
Remco gewann im Finale gegen den Ungarn Sandor Domonkos, Platz 3 teilen sich
der Ungar Nandor Bezzegh und der ebenfalls in der letzten Zeit sehr erfolgreiche
Österreicher Dietmar Burger. Platz 5 belegten der in Deutschland spielende
Mensur Suljovic, der Österreicher Hannes Schnier, der Tscheche Miroslav Navratil
und der Engländer Steve West.
Bei den Damen gewann die international weniger bekannte Tschechin Marketa
Abadzievova gegen die ungarische Spring Cup Teilnehmerin Zsofia Kontos. Platz 3
teilen sich die Holländerin Tharissia Werinussa und die Finalistin der Dortmund
Open Zuzana Stepanova. Zuzana konnte sich durch diesen Erfolg erstmals unter die
Top 20 der WDF spielen.
Im Jugendwettbewerb konnte Daniel van Mourik das gute Familienergebnis
komplettieren. Während sein Bruder die Junior IDL gewinnen konnte, gewann Daniel
den Titel in Ungarn.
17.05.2007
Gary Anderson zurück an der Spitze der WDF
Der Schotte Gary Anderson hat sich durch den Erfolg bei der IDL die
Spitzenposition bei der WDF von Martin Adams zurück geholt. Damit bekommt die
perfekte Woche von Gary noch ein Sahnehäuptchen.
Nach dem ersten Major Turnier der WDF in diesem Jahr haben sich die ersten 6
Plätze in der Rangliste verschoben. Tony Eccles stieg trotz einer schlechten
Zwischenrunde von 4 auf 2 und profitierte dabei von Punktverlusten der
Konkurrenz. Martin Adams und Simon Whitlock hatten nach besseren Ergebnissen im
letzten Jahr nun Einbußen gehabt.
Mark Webster ist durch seine Finalteilnahme erstmals auf Platz 4 und somit
unter die Top 5 gerückt.
Die Top 20 der Herren und Damen können wie gewohnt
hier eingesehen werden.
Die IDL zählte auch erstmals zum Ranking der PDC. Hier gab es allerdings
keine großen Veränderungen, lediglich Adrian Lewis konnte sich durch seine
Halbfinalteilnahme um zwei Platz auf Rang 6 verbessern.
15.05.2007
Bericht über die Hamburger Meisterschaft 2007
Den nachfolgenden
Bericht habe ich vom Hamburger Medienreferenten Sebastian Gurski bekommen.
Am
05. und 06. Mai 2007 war es wieder soweit. Der Landes Dart Verband Hamburg
suchte den Hamburger Meister/in, sowie die Doppelmeister/innen und
Doppel-Mix Meister.
05. Mai 2007:
Bei
den Herren konnte sich Jörg Bleckmann im Finale gegen Rolf Siemoneit knapp
mit 2:0, 2:0, 0:2, 1:2, 2:0 durchsetzen und konnte sich somit den Titel des
Hamburger Meisters 2007 sichern. Dritt platzierte wurden Joachim Schühlein
und Andreas Petersen.
Bei
den Damen konnte sich Marion Petersen mit 1:2, 2:1, 2:1 gegen Nicola Möhring
durchsetzen und sicherte sich den Hamburger Meistertitel 2007 bei den Damen.
Gegen 17:00 Uhr begann das Doppel-Mix Turnier. Wie erwartet konnten sich
dort Claudia und Andy zum Felde durchsetzen und nachdem es für Andy im
Einzelturnier nicht so glücklich verlief, konnte er sich verdient mit dem
Titel als Hamburger Doppel-Mix Meister 2007 krönen.
06. Mai 2007:
Bei
den Herrendoppeln konnten sich Kai Blohm und Uwe Boes überraschend mit 3:1
Sets gegen die amtierenden Norddeutschen Doppelmeister Andy zum Felde und
Torsten Wöhlk durchsetzen. Zuvor mussten Kai und Uwe die an diesem Tag stark
spielenden Sascha von Riegen und Acker aus dem Turnier werfen. Andy und
Torsten mussten im Halbfinale gegen den schon das ganze Wochenende stark
spielenden Rolf Siemoneit und seinen Partner Rico Wengatz spielen. Das spiel
ging denkbar knapp 3:2 aus.
Bei
den Damendoppeln konnten sich Eike/Franka gegen Conny/Gabi vom HSV klar mit
3:0 durchsetzen und sicherten sich den Titel als Hamburger
Doppelmeisterinnen 2007. Hier nun alle Hamburger Meister/innen:
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Jörg Bleckmann
Hamburger Meister 2007 |
Marion Petersen
Hamburger Meisterin 2007 |
Claudia und Andy zum Felde
Hamburger Mixed-Doppel-Meister 2007 |
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Uwe Boes und Kai Blohm
Hamburger Doppelmeister 2007 |
Eike Und Franka
Hamburger Doppelmeisterinnen 2007 |
Kevin Harz
Hamburger Jugendmeister 2007 |
Weitere Impressionen der Hamburger Meisterschaft:
14.05.2007
Startzeiten von Vilsbiburg
Der Ausrichter des nächsten DDV-Ranglistenturniers hat im Moment
Probleme, die vereinseigene Homepage zu aktualisieren.
Daher sind die Startzeiten hier einzusehen
und zusätzlich stehen die Zeiten als
Excel-Datei zum Download
zur Verfügung.
14.05.2007
Bochum und Walldorf holen die Titel in der Bundesliga
Der 1. DSC
Bochum hat sich im Norden erneut die Meisterschaft sichern können. Für die
Bochumer schon bald ein gewohntes Bild, für das Dartspub Walldorf war es im
Süden hingegen die erste Meisterschaft.
Bochum ging mit 2 Punkten Rückstand in den letzten Spieltag und löste die
eigenen Aufgaben gegen Wuppertal (9:3) und Hildesheim (11:1) sicher und
hoffte nun auf Ausrutscher der Bremer. Diesen "Gefallen" tat Vegesack dann
auch gleich und verlor gegen die Vikings. Im zweiten Spiel gewann man zwar
noch gegen Mülheim, doch Bochum wurde durch das deutlich bessere
Spielverhältnis einmal mehr Nordmeister.
Platz 2 geht somit an Vegesack, gefolgt von Vikings Berlin und dem 1. DC
Wuppertal. Die Berliner hätten im abschließenden Einzel noch fast den
dritten Platz verspielt.
Im Mittelfeld der Liga haben die Strangers noch mit Hildesheim die Plätze
getauscht und sich auf Platz 6 geschoben.
Checkers Hamburg und der HSV standen bereits als Absteiger fest, hier
gehen die besten Wünsche an einen Neuaufbau in den Norden.
Im Süden fiel die Entscheidung auch erst am letzten Spieltag. Drei der
vier Topteams trafen in Walldorf aufeinander und es wurde sehr guter Sport
gezeigt. Wer näheres zu den Spielen erfahren möchte, dem kann ich nur die
detaillierten Forumsbeiträge von Alex Albert empfehlen.
Vilsbiburg ging als Tabellenführer in den letzten Spieltag, doch der erste
Dämpfer kam gleich in der Partie gegen Kaiserslautern, die man knapp mit 5:7
verlor. Somit war klar, dass nur ein Sieg gegen Walldorf zur Meisterschaft
reichen würde. Am Ende wurde es ein 6:6 und das Dartspub sicherte sich den
Titel.
Kastellaun verlor die erste Partie gegen Neu-Isenburg mit 1:11 und stand
zu diesem Zeitpunkt bereits als Absteiger fest. Trotzdem zeigte das Team
Moral und spielte gegen Bamberg locker drauf los. Die Bandits gewannen das
Spiel mit 8:4 und zogen am Ende die Bamberger noch mit auf einen
Abstiegsplatz.
Lauffen nutzte zeitgleich die letzte Chance und holte drei von vier Punkten.
Nach einem 6:6 gegen Huttenheim gewann man noch knapp mit 7:5 gegen Ginnheim
und war plötzlich gerettet.
Auch hier verabschieden wir uns mit einem "Auf Wiedersehen" von Bamberg
und Kastellaun und alles Gute für die Rückkehr. In Berlin kommt es nun zu folgenden Paarungen in der ersten Runde der
Endrunde:
1. DSC Bochum - DV Kaiserslautern
DC Vegesack Bremen - DIG Neu-Isenburg
Vikings DC Berlin - DC Hawks Vilsbiburg
1. DC Wuppertal - Dartspub Walldorf
14.05.2007
Gary Anderson gewinnt die International Darts League

(Quelle: www.infodarts.nl)
Gary Anderson heißt der verdiente Sieger der diesjährigen IDL. Nach einer
sensationell guten Leistung hat der Schotte mit dem Gewinn seines ersten
Majors den größten Erfolg seiner Karriere feiern können. Gary blieb in 9
Spielen in dieser Woche ungeschlagen und hat dabei Dartgrößen wie Wayne
Mardle, Roland Scholten, Mervyn King, Martin Adams, Mark Dudbridge, Gary
Robson, James Wade, Adrian Lewis und Mark Webster teilweise deklassiert.
Wohin der Weg führen soll, zeigte der Dreamboy gleich im ersten Satz, als
er das Spiel sofort mit einer 180 eröffnete und das Leg mit einem 11 Darter
beendete. Den Satz sicherte er sich dann mit einem 164er Finish. Spätestens
da wurde seinem Gegner klar, dass er heute schon überirdisch gut spielen
muss, um eine Chance zu haben.
Das erste Leg den zweiten Satzes ging an den Waliser, doch weitere 180er
von Gary sicherten den zweiten Satz. Mark checkte dann ebenfalls 164 zum 1:0
im dritten Leg und gewann dann den dritten Durchgang zum ersten Satzgewinn.
Ebenfalls über drei Legs ging der vierte Satz und Mark konnte ausgleichen,
es sollte der letzte Ausgleich werden.
Gary kam zurück und holte sich mit einem 161er Finish den fünften Satz
zur 3:2 Führung. Mark vergab vier Darts zum erneuten Ausgleich und somit
ging Gary mit einem 4:2 in die Pause. Nach der Pause ging das Spiel immer so
weiter, Gary konnte immer auf einen Vorsprung von 2 Sätzen ausbauen und Mark
versuchte immer wieder heran zu kommen. Mit 7:5 ging es in die zweite Pause
und die nächsten vier Sätze wurden wieder geteilt. Mark vergab dann einmal
mehr wichtige Darts auf Doppel und Gary schaffte das wohl Spielentscheidende
10:7. Mit 10:8 ging es die letzte Pause und vier Legs in Folge brachten die
Entscheidung zu Gunsten von Gary Anderson. Auch wenn Mark noch einmal
verkürzen konnte, sicherte sich Gary im 22. Satz den 13:9 Sieg.
Gary war nach dem Turnier sprachlos, er freute sich nicht nur über den
Titel, sondern auch über die Art und Weise, wie er ihn errungen hatte. Im
letzten Jahr hatte er fast alle "kleinen" WDF-Titel erringen können, doch
eine Sieg bei so einer Veranstaltung mit allen Topspielern ist etwas
vollkommen anderes.
Gary Anderson konnte erstmals bei einem großen TV-Turnier seine Leistung,
die er sonst abseits der großen Bühnen zu zeigen pflegt, konservieren und
auch über große Distanzen halten. Alleine die Daten des Finales sind
grandios
Gary 70x100+, 51x140+, 18x180 Average 95.85
Mark 77x100+, 29x140+, 8x180 Average 94.54
Gratulation aber auch an Mark Webster, der gezeigt hat, dass er zu den
ganz Großen in diesem Sport werden kann. Zumindest lässt dieser Auftritt auf
weitere Heldentaten von Webby hoffen.

Pascal van Mourik gewinnt die Junior IDL

Der zierliche Pascal van Mourik hat die holländischen Farben oben
gehalten und den Wettbewerb der Junioren gewonnen. Pascal wird somit
Nachfolger von Sven van Dun.
Pascal musste über die volle Distanz gehen, um sich knapp mit 6:5 gegen
Richie George durchsetzten zu können. Der Sohn von Mr. Glitter hatte den
besseren Start und führte bereits mit 4:1. Ein 150er Finish brachte die
Wende und Pascal konnte das Spiel in den Decider bringen. Hier hatte der
Holländer das bessere Händchen und konnte den Turniersieg sichern.
Pascal 1x180, 73.80, Richie 3x180, 78.12
13.05.2007
International Darts League, Tag 8
Gary Anderson und Mark Webster stehen im Finale
Die beiden einzigen Spieler, die in dieser Woche noch kein Spiel verloren
haben, stehen nun auch im Finale der International Darts League. Beide
Spieler krönten damit schon eine erfolgreiche Woche und einer der beiden
Spieler kann sich heute seinen ersten Major Titel sichern.
Mark Webster - Tony O'Shea 9:1
Im ersten Halbfinale war der gute Lauf von Silverback beendet. Nach
teilweise brillanten Leistungen, die Tony durch seinen 9 Darter krönte, lief
es dieses Mal für den Engländer nicht gut. Tony kam nie richtig ins Spiel
und konnte seinem jungen Gegner kaum Gegenwehr bieten. Nach dem Erfolg über
Barney war die Luft wohl raus bei ihm.
Mark Webster spielte sicher und souverän und zeigte sich auch auf
Ausweichtrebles zielsicher. Er gestattete Tony nur den Gewinn von 7 Legs und
zog am Ende sicher in das Finale ein.
Mark 3x180, 97.18 / Tony 6x180, 84.88
Gary Anderson - Adrian Lewis 9:1
Einen ähnlichen Verlauf nahm die zweite Partie des Tages, als Gary
Anderson souverän das Finale erreichen konnte. Auch Adrian Lewis konnte
seine Leistungen der Woche nicht mehr abrufen und blieb hinter den
Erwartungen zurück.
Gary kam zwar am Ende nicht mehr auf einen so hohen Average wie in den
Spielen zuvor, er konnte es aber zum Ende der Partie auch ruhiger angehen
lassen. In den ersten Sätzen zeigte Gary aber, warum er bis dahin noch kein
Spiel verloren hatte und traf traumhaft sicher die Trebles und die Doppel.
Adrian ließ seine wenigen Chancen aus und wurde immer wieder postwendend
bestraft.
Gary 9x180, 97.20 / 6x180 87.66
Pascal van Mourik - Oskar Lukasiak 5:2
Wenigstens das Finale findet aus Sicht des Veranstalters mit
einheimischer Beteiligung statt. Der Sieger der Dortmund Open gewann sein
Halbfinale gegen den Finalisten der German Open. Pascal trifft nun im Finale
heute auf den Engländer Richie George.
12.05.2007
Live Ticker
1. DSC Bochum - Thorny Roses Hildesheim 11:1
Strangers Bremen - Checkers Hamburg 5:7
1. DC Mülheim - Vikings Berlin 5:3
DC Hawks Vilsbiburg - Dartspub Walldorf 3:5
Vegesack Bremen - 1. DC Mülheim 8:4
DV Kaiserslautern - DC Hawks Vilsbiburg 7:5
Hamburger SV - Strangers Bremen 5:7
1. DC Wuppertal - Thorny Roses Hildesheim 8:4
DSC Bandits Kastellaun - DC Unicorn Bamberg 8:4
1. DSC Bochum - 1. DC Wuppertal 9:3
DIG Neu-Isenburg - DSC Bandits Kastellaun 11:1
Checkers Hamburg - Hamburger SV 5:7
Vikings Berlin - Vegesack Bremen 7:5
Dartspub Walldorf - DC Kaiserslautern 7:5
Taraxacuma Huttenheim - DC O.A. Lauffen 6:6
Bochum hat den ersten Schritt zum Erreichen der Nordmeisterschaft gemacht
und führt gegen Wuppertal mit 7:3. Wuppertal führt gegen Vegesack mit 4:2
und könnte Schützenhilfe leisten.
Vikings Berlin - Vegesack Bremen 6:4
Dartspub Walldorf - DC Kaiserslautern 4:4
Taraxacuma Huttenheim - DC O.A. Lauffen 5:3
Hier die ersten Impressionen aus Walldorf mit den Mannschaftsbildern von
Walldorf und Kaiserslautern. Im Forum findet Ihr detaillierte Informationen
zu diesem Spiel von Alex Albert.
Im Forum ist auch ein Link zu den Partien in Berlin, dort macht Jürgen
Vollbrecht den Ticker.
12.05.2007
International Darts League, Tag 7
Gestern standen die Viertelfinalspiele auf dem Programm und die Distanz
hat sich zu den Gruppenspielen erheblich erhöht. Gestern ging es über die
Distanz von Best of 11 Sets, Best of 3 Legs per Set. Im Halbfinale wird noch
einmal auf Best of 17 Sets erhöht und im Finale geht es am Sonntag über die
Mammutdistanz von Best of 25 Sets.
Pieter Collijn - Richie George 3:5
Im letzten Jahr war die Junior IDL noch fest in holländischer Hand. Doch
in diesem Jahr läuft es ähnlich wie bei den Herren. Richie George setzte
sich mit 5:3 gegen en Bezwinger von Daniel Zygla durch und setzt nun
anscheinend die erfolgreiche Familientradition fort.
Gary Anderson - James Wade 6:3
Das hohe Niveau der Veranstaltung wurde bereits in der ersten Partie des
Abends bestätigt, als Gary Anderson und James Wade mit offenem Visier ans
Oche traten. Gary hatte zuvor bereits sechs Spiele in Serie gewonnen und die
Bilanz von James war mit 5:1 nur unwesentlich schlechter.
Gary hatte bereits mehrfach in den Gruppen seine außergewöhnliche Form
unter Beweis gestellt und auch in dieser Partie lief es nicht anders. Im
dritten Satz warf Gray 2x180 und war auf dem Weg zum perfekten Spiel. James
hatte den Satz begonnen und warf in seiner zweiten und dritten Aufnahme
ebenfalls 2x180, das Publikum sah also 4 Maximums in Serie und war endlich
mal enthusiastisch bei der Sache. Der siebte Dart von Gary ging nicht in die
60 und er musste am Ende den Satz noch abgeben.
Der Schotte ließ sich davon aber nicht weiter stören und gewann die
nächsten fünf Legs in 15,11,15,11 und 14 zur 4:1 Satzführung. Zu diesem
Zeitpunkt hatte Gary einen Average von knapp 114. James Wade spielte bei
weitem nicht schlecht, im Nachhinein sagte er im Interview, dass es wohl
sein bestes Spiel über so eine Distanz gewesen sei. Trotzdem verlor er mit
8x180 und einem Average von 106.05 mit 3:6. Gary toppte seine Leistung in
dieser Woche mit 12x180 und 107,98 und stand damit als erster Halbfinalist
fest. Tony O'Shea - Raymond van Barneveld 6:4
Das Favoritensterben ging weiter und mit Barney war der letzte Topfavorit
raus aus dem Turnier. Somit steht fest, dass es in diesem Jahr einen neuen
Champion geben wird, den die bisherigen Ausgaben konnte bis auf eine Ausnahme
allesamt der Holländer gewinnen. Lediglich Mervyn King schaffte zwischenzeitlich
einen Sieg, damals im Finale übrigens gegen Tony O'Shea. Silverback ist somit
der letzte Spieler im Wettbewerb, der schon einmal Finalerfahrung bei der IDL
sammeln konnte.
Nachdem sich Barney am Donnerstag knapp in diese Runde retten konnte, schien
der lange Modus ihm nun entgegen zu kommen. Der letzte Lokalmatador im
Wettbewerb begann sicher und gewann drei der ersten vier Sätze mit 2:0 zu einer
sicheren 3:1 Führung. Danach zeigte Tony die Qualitäten, die ihn nach der 6:7
Niederlage am Dienstag gegen Simon Whitlock doch noch weiter brachten. Seit dem
9 Darter spielt Tony wie aufgedreht und das bekam nun auch Barney zu spüren.
Die Sätze fünf und sechs gingen an Tony und es stand nun 3:3. Barney schaffte
noch einmal den Gewinn eines Satzes zum 4:3, doch es sollte sein letzter Satz
werden. Die nächsten drei Durchgänge gingen dann alle an den Engländer, der sich
dann mit einer Doppel 2 das Match sicherte. Beide Spieler waren am Ende in den
Statistiken auf einem Niveau, der entscheidende Faktor war am Ende die Ausbeute
auf Doppel. Während Tony auf hervorragende 52% kam, blieb Barney mit 28,9% doch
deutlich dahinter. Es fiel einmal mehr auf, dass Barney zwar weiterhin auf hohem
internationalen Niveau spielt, die Weltklasse der ersten beiden Monate in diesem
Jahr fehlt ihm aber.
Zur Überraschung von Tony O'Shea bekam er nach dem Spiel vom Sponsor doch
noch einen Preis für seinen 9 Darter. Den ausgeschriebenen Opel Tigra hatte sich
ja bereits Phil Taylor gesichert, doch Opel Netherlands ließ sich nicht lumpen
und überreichte dem sichtlich gerührten Tony die Schlüssel für seinen Wagen.
Adrian Lewis - Darryl Fitton 6:2
Nun war es also an Adrian Lewis, die Fahne der PDC oben zu halten. Nur ein
einziger PDC'ler im Halbfinale, und dann auch noch Adrian, damit hätte man
vorher nicht rechnen können. Auf jeden Fall haben die Topleute der WDF in dieser
Woche gezeigt, dass auch sie diesen Sport beherrschen.
Darryl Fitton ging nicht ohne Chancen in diesen Partie, immerhin war er der
Gruppensieger in der "Killergruppe". Doch schon gestern in der Partie gegen
Barney konnte The Dazzler nicht an die Leistung aus dem Taylor Match heran
kommen. Den besseren Start hatte er in die Partie und er konnte mit 2:1 in
Führung gehen. Vielleicht fiel die Vorentscheidung im vierten Leg, als sich
Adrian mit einem 170er und einem 100er Finish (20,Tops,Tops) den Satz sichern
konnte. Danach war Adrian nicht mehr zu halten und gab in den folgenden vier
Sätzen nur noch ein Leg ab. Wie in der Partie zuvor war der entscheidende Faktor
die Sicherheit auf Doppel. Darryl traf zwar 9x180 (Adrian nur 1x180), doch die
Quote auf Doppel war um knapp 20% schlechter (Darryl 33,3 Adrian 52,2)
Adrian trifft nun auf Gary Anderson und man darf nach dieser Leistung
gespannt sein auf diese Partie.
Adrian 94,22 / Darryl 96,63
Mark Webster - Gary Robson 6:2
Gary Robson ging mit den ersten Anzeichen einer Grippe leicht geschwächt in
diese Partie. Auf diesem Niveau muss man körperlich in bester Verfassung sein,
ansonsten hat man keine Chance. So geriet Gary dann auch schnell mit 0:4 in
Rückstand und konnte in den vier Sätzen nur ein Leg gewinnen. Robbo gewann zwar
die nächsten beiden Sätze sicher mir jeweils 2:0, doch das war es dann auch.
Mark Webster spulte sein Programm souverän runter und erreichte zum zweiten
Mal in seiner Karriere das Halbfinale eines Majorturnieres. Webby hat somit auch
sein siebtes Spiel in dieser Woche gewonnen und trifft nun auf Tony O'Shea.
Mark 4x180, 90.29 / Gary 8x180, 83.50
Heute spielen:
Oskar Lukasiak - Pascal van Mourik
Gary Anderson - Adrian Lewis
Tony O'Shea - Mark Webster
11.05.2007
International Darts League, Tag 6
Aus für Martin Adams und Phil Taylor
Am sechsten Tag der IDL fanden die letzten Gruppenspiele der Zwischenrunde
statt und ab morgen geht es im KO-System weiter. Die letzten Spiele führten dann
auch zum Ausscheiden einiger prominenter Spieler, angeführt vom Lakeside
Champion Martin Adams und der PDC-Nr. 1 Phil Taylor.
Den Tag eröffneten allerdings einmal mehr die Jugendlichen und es wurde der
letzte Teilnehmer des Halbfinales gesucht. In einem spannenden, aber nicht
besonders guten Spiel gewann der holländische Sieger der Dortmund Open Pascal
van Mourik knapp mit 4:3 gegen den Schotten Scott Campbell. Pascal trifft nun im
Halbfinale auf Oskar Lukasiak.
Den Seniorenwettbewerb eröffneten dann Tony O'Shea und Wayne Mardle. Wayne
musste das Spiel hoch gewinnen und aus Schützenhilfe von Simon Whitlock hoffen,
um doch noch weiter kommen zu können. Doch Hawaii 501 ist schon lange nicht mehr
in Topform und konnte Tony O'Shea nicht entscheidend in Bedrängnis bringen.
Silverback war einen Tag nach seinem 9 Darter erbeut gut aufgelegt und erzielte
in der Partie insgesamt 8x180. Am Ende gab es einen 7:5 Erfolg und somit stand
Tony als zweiter Viertelfinalist nach Mark Webster fest.
Es folgte die Entscheidung in der Gruppe J, und hier mussten Michael van
Gerwen und Phil Taylor zuerst ans Oche. Michael hatte noch eine Minimalchance
auf das Viertelfinale, er musste mit 7:2 oder besser gegen Phil Taylor gewinnen
und dann auf einen Sieg von Darryl Fitton hoffen. Er brauchte also ausgerechnet
Schützenhilfe von dem Spieler, der vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt durch
ihn ausgeschieden war. Damals musste Michael mit 7:2 gegen Tony O'Shea gewinnen,
um sich noch vor Darryl Fitton zu setzen. Damals schaffte es Michael und kam
eine Runde weiter.
Dieses Mal war bereits zur Hälfte der Partie klar, dass Michael es nicht
schaffen wird. Trotzdem zeigte er Moral und wollte unbedingt den Sieg. So führte
er mit 6:3 und es sah nach einer bitteren Niederlage für Phil Taylor aus. The
Power hatte nicht seinen besten Tag und traf besonders in der ersten Hälfte des
Spiels oft die 5 und die 1. Als es bei ihm besser ließ, hatte zu seinem Pech
auch Mighty Mike seinen Lauf. Phil Taylor kam noch einmal zurück und brachte das
Spiel beim 6:6 in die Entscheidung. Dieses Mal musste Phil nachlegen und durfte
sofort eine 180 von Michael verdauen. Phil versuchte zu kontern, doch er landete
letztendlich auf 100 Rest, bevor Michael mit 16,16,Tops das Spiel beendete.
Michael hatte einen Schnitt von knapp 102, Phil erstmals knapp unter 100.
Zu diesem Zeitpunkt war somit klar, das Darryl Fitton schon eine Runde weiter
war und das Michael ausscheiden musste. Phil Taylor hatte trotz seiner zweiten
Niederlage in dieser Gruppe noch eine Chance auf das Weiterkommen, ein Sieg von
Darryl gegen Barney würde reichen.
Mit diesen Vorzeichen ging es dann in die letzte Partie der Gruppe und es gab
den nächsten Krimi. Darryl spielte nicht auf dem Niveau vom Vortag, als er eine
seiner besten Leistungen gegen Phil Taylor zeigte. Trotzdem kämpfte er für ein
Weiterkommen seines Landsmanns gegen einen Raymond van Barneveld, der im Moment
auch nicht die sichere Form der WM hat.
Es gab doch einige schwächere Phasen im Spiel des Holländers, doch im
entscheidenden Augenblick war er zu 100% da. Darryl Fitton konnte ein 4:6 noch
einmal ausgleichen, ging aber als Nachleger in den Decider. Barney warf sofort
eine 180 und hatte nach 140 und 125 nach 9 Darts einen Rest von 56. The Dazzler
versuchte alles und hatte nach 100, 100 und 180 ebenfalls ein Finish stehen,
doch Barney traf Tops sofort zum 11 Darter und zur Entscheidung.
Damit hat sich Raymond nach seiner Niederlage gegen Phil Taylor vor zwei
Tagen noch hauchdünn durchsetzen können und hält nun als letzter Holländer die
Fahne des Veranstalters hoch.
Danach musste die Entscheidung in Gruppe K fallen. Nachdem Tony O'Shea
bereits durch war, fiel die letzte Entscheidung im direkten Duell zwischen
Adrian Lewis und Simon Whitlock. Es war ein enges Spiel zweiter Spieler, die auf
dem gleichen Niveau agierten. Am Ende hatte Adrian knapp die Nase vorn und er
qualifizierte sich als einer von drei PDC Spielern für das Viertelfinale. Simon
musste also tatsächlich nach zwei Siegen zum Auftakt doch noch das Turnier
beenden, sicherlich eine Enttäuschung für den Drittplatzierten des Vorjahres.
Im letzten Jahr spielten Gary Anderson und Gary Robson auch zusammen in einer
Gruppe in der Zwischenrunde. Damals schieden beide deutlich aus, in diesem Jahr
schafften beiden hingegen das Weiterkommen. Gary Anderson ließ sich auch vom
Qualifikanten Mark Dudbridge nicht aufhalten und gewann auch sein sechstes Spiel
in dieser Woche.
Somit war Mark auf jeden Fall raus aus dem Wettbewerb und Gary Robson bekam
seine Minimalchance auf das Weiterkommen. Ohne Sieg ging er in die Partie und
schaffte mit einem 7:5 gegen Martin Adams noch den zweiten Platz. Bis zum 5:5
war das Spiel ausgeglichen, doch dann hatte die WDF-Nr. 1 zu große Probleme auf
Doppel und strandete einmal sogar auf 2 Rest. Die Averages lagen bei beiden
Spielern bei knapp 90, vor allen für Martin ein enttäuschender Wert nach seinen
letzten Leistungen. Gary schaffte mit 7x180 (Martin 0) auch einen hervorragenden
Wert.
Wie an jedem Abend wurde der Tag mit der Gruppe L geschlossen und hier wurde
der zweite Teilnehmer für die nächste Runde nach Mark Webster gesucht. Der
Waliser ließ auch dieses Mal nichts anbrennen und blieb wie Gary Anderson
ungeschlagen. Von Tony Eccles kam in dieser Runde viel zu wenig. Nach seiner
deutlichen Niederlage gestern gegen Mark war man gespannt, wie James Wade heute
in die Entscheidung gegen Scott Waites gehen würde. James fand wieder auf die
Siegesstraße zurück und konnte durch den Erfolg gegen den Dutch Open Champion
noch als letzter Spieler das Ticket lösen.

Ab dem Viertelfinale ist jetzt bei der IDL Schluss mit lustig und den kurzen
Distanzen. Heute geht es über die Distanz von Best of 11 Sets, Best of 3 Legs
per Set mit folgenden Partien:
Gary Anderson - James Wade
Darryl Fitton - Adrian Lewis
Tony O'Shea - Raymond van Barneveld
Mark Webster - Gary Robson
Halbfinale der Junior IDL:
Pieter Collijn - Richie George
10.05.2007
International Darts League, Tag 5
Zweiter 9 Darter bei der IDL
durch Tony O'Shea

(Quelle:www.infodarts.nl)
Einen Tag, nachdem Phil Taylor das erste perfekte Spiel in der Geschichte
der International Darts League erzielt hat, hat sein Landsmann Tony O'Shea
einen weiteren 9 Darter geworfen. Somit ist die IDL 2007 das erste Major
Turnier, in dem zwei perfekte Legs gespielt wurden. Und das Turnier ist erst
zur Hälfte rum.
Der sympathische Tony, der erst kürzlich Platz 3 bei den German Open
belegt hatte, konnte sich an seinem 46. Geburtstag das beste Geschenk
machen. Leider bekommt Tony keinen Opel Tigra dafür, der Sponsor konnte ja
nicht mit so einer "Flut" an 9er rechnen. Mal schauen, ob sich der
Veranstalter da noch etwas überlegt. Silverback Tony hat sich aber riesig
über seinen ersten Live 9er gefreut und wurde auch von Adrian Lewis
gebührend gewürdigt.
Der 9 Darter war für Tony das Break zum 3:1 und er konnte den Lauf bis
zum 6:1 halten. In dieser Phase traf Tony fast alles. Dann ließ er etwas
nach und Adrian kam zurück und verkürzte auf 4:6. Tony musste dann unbedingt
seinen Vorteil halten, um nicht noch in das Entscheidungsleg zu müssen. Tony
gelang dies in einem engen Leg und gewann mit 7:4. Für Adrian war es die
erste Niederlage in diesem Turnier.
Das zweite Spiel in dieser Gruppe konnte nicht an diese Leistung heran
reichen und es war letztendlich Simon Whitlock, der sich mit einem 7:5 über
Wayne Mardle an die Tabellenspitze setzen konnte. In dieser Gruppe ist aber
noch alles möglich, selbst Wayne hat noch theoretische Chancen auf den
zweiten Platz.
In Gruppe I bleibt Gary Anderson weiterhin ungeschlagen. Der Dream Boy
musste gegen seinen Namenskollegen Gary Robson aber über die volle Distanz
gehen, um doch noch zu gewinnen. In den ersten fünf Legs spielte der Schotte
mal wieder wie entfesselt und hatte zu diesem Zeitpunkt einen Schnitt von
über 120. Trotzdem lag er nur 3:2, denn Gary Robson spielte ebenfalls auf
einem hohem Niveau. Die WDF- Nr. 2 konnte den Schnitt in der Folgezeit nicht
halten und es wurde zu einem Nervenspiel. Gary Robson gewann sogar die
Entscheidung auf Bull, doch es war Gary Anderson, der sich den Sieg sichern
konnte. Für Gary Robson war es die zweite Niederlage in dieser Gruppe im
letzten Leg, trotzdem hat er noch alle Chancen auf das Weiterkommen.
Dafür müsste er allerdings morgen gegen Martin Adams gewinnen, der heute
wieder in die Siegesstraße zurück gefunden hat. Mit 7:2 gewann Wolfie
deutlich gegen Mark Dudbridge, der jetzt wohl auf die dritte knappe
Gruppenentscheidung zu seinen Gunsten hofft. Auch in der "Killergruppe" J gibt es noch keine Entscheidung, auch hier
kann noch jeder Spieler weiter kommen. Die besten Karten hat überraschend
Darryl Fitton, der sich als Favoritenkiller betätigt. Nach Michael van
Gerwen holte er sich heute auch den Skalp von Phil Taylor. In der besten
Partie des Tages zeigten beide Spieler Darts vom Feinsten und die große
Überraschung nahm ihren Lauf.
Phil kam gut ins Spiel und gewann das erste Leg. Am Ende wird sich The Power
sicherlich über das zweite Leg ärgern, wo er nach 10 Darts 36 Rest hatte und
dann 8 Darts auf Doppel zum Break vergab. Danach konnte sich kein Spieler
mehr einen Vorteil erspielen und gab auch einige Breaks. Phil führte mit
6:5, hatte aber keinen Dart auf Doppel, bevor Darryl zum 6:6 ausgleichen
konnte. Phil gewann in der zweiten Aufnahme den Bullwurf und hatte den
großen Vorteil der Vorlage im letzten Leg. Er begann mit einer 81 und Darryl
konterte mit einer 180. Das hinterließ sogar bei The Power Spuren, denn er
warf danach nur eine 55. Nach einer weiteren 140 von The Dazzler sah alles
nach einer Sensation aus. Und der Engländer blieb cool und sicherte sich
gegen einen bei 96 Rest wartenden Phil Taylor mit einem 13 Darter den Sieg.
Darryl Fitton hatte am Ende auch mit über 105 einen besseren Average als
Phil, der bei 103 landete.
In der zweiten Partie in dieser Gruppe hatte zuvor Raymond van Barneveld
knapp mit 7:5 gegen Michael van Gerwen gewonnen. Michael hatte bei einer 2:0
Führung drei Darts auf Doppel 8 zum 3:0, doch er machte nicht aus und das Spiel
kippte. Barney glich aus und in der Folgezeit musste Migthy Mike immer einen
Rückstand aufholen. Zum 5:5 klappte es noch einmal, doch dann war es Barney, der
den wichtigen Sieg einfahren konnte. In dieser Gruppe kann morgen noch alles
passieren, selbst Darryl Fitton ist mit zwei Siegen noch nicht weiter. Es kann
sogar soweit kommen, dass morgen Barney und Phil ausscheiden.
Lediglich in Gruppe L ist schon eine Entscheidung gefallen. Mark Webster ist
definitiv im Viertelfinale und Tony Eccles steht als erster Spieler fest, der in
dieser Zwischenrunde ausscheiden wird. Scott Waites hatte den fünften Tag mit
einem glatten Erfolg gegen Tony Eccles begonnen. Scott warf sofort einen 12
Darter mit 144er Finish und führte schnell mit 6:1 bevor Tony einigermaßen wach
wurde. Es reichte aber nicht für die Viper, mehr als ein 3:7 war nicht drin.
Scott hat es nun heute mit einem Sieg gegen James Wade in der Hand, die nächste
Runde zu erreichen.
James enttäuschte in der letzten Partie des Tages bei seiner ersten
Turnierniederlage. James spielte gegen den Waliser Mark Webster und man musste
schon genau hinsehen, wer denn nun gerade am Wurf war. Beide Spieler werfen mit
links und würden ohne weiteres vom Aussehen her auch als Brüder durchgehen. Im
ersten Leg fielen bereits 3 Maximums, zwei davon warf Mark, der mit einem 11
Darter auch das Leg begann. Dieses Niveau hielt die Partie nicht lange, gut war
sie aber dennoch. Mark zog schnell auf 4:0 davon und konnte das Spiel dann
sicher nach Hause bringen. Neben Gary Anderson bleibt Mark Webster somit
ungeschlagen in der IDL und kann als Erster für die nächste Runde planen.
Bei der Junior IDL gewann der Finalist der German Open Oskar Lukasiak seine
Partie mit 4:2 gegen den Holländer Maarten Pape. Oskar trifft nun im Halbfinale
auf den Sieger der Partie Pascal van Mourik und Scott Campbell.

Heute spielen:
Pascal van Mourik - Scott Campbell
Gary Anderson - Mark Dudbridge
Gary Robson - Martin Adams
Michael van Gerwen - Phil Taylor
Raymond van Barneveld - Darryl Fitton
Adrian Lewis - Simon Whitlock
Tony O'Shea - Wayne Mardle
James Wade - Scott Waites
Mark Webster - Tony Eccles
09.05.2007
International Darts League, Tag 4
Phil Taylor spielt 9 Darter gegen Barney

(Quelle:www.infodarts.nl)
Der vierte Tag der IDL beeindruckte mit vielen sehr guten Spielen, die
natürlich vom perfekten Spiel von The Power getoppt wurden.
Phil Taylor und Raymond van Barneveld trafen gleich zu Beginn der
"Killergruppe" aufeinander und die Partie verlief so wie die beiden letzten
Spiele der Beiden in der Premier League. Barney war nicht auf dem Niveau der WM
und musste Phil erneut ziehen lassen. In den ersten 8 Legs war das Spiel
ausgeglichen, das Highlight gab es bereits im siebten Leg. Barney führte 3:2 und
durfte aus unmittelbarer Nähe verfolgen, wie Phil nach 2x180 mit 60,57 und
Doppel 12 seinen vierten Live 9 Darter vor laufenden Kameras machte.
Barney freute sich sportlich fair sehr über diese Leistung. Beim Stande von
4:4 legte Phil Taylor dann noch einen Gang zu und gewann drei Legs in Folge zu
wichtigen ersten Gruppensieg.
Für den 9 Darter gibt es bei der IDL als Bonus einen neuen Opel Tigra Twin
Top. Phil Taylor schenkte das Auto direkt nach dem Spiel einem Ehepaar, seinen
Freunden von Penton Darts, mit denen er schon lange zusammen arbeitet.
Diese Ehepaar hatte kürzlich einen Autounfall mit Totalschaden und Phil hatte
ihnen das Auto versprochen. Nun ja, ein Mann ein Wort, für The Power kein
Problem.
Im zweiten Spiel der Gruppe zeigte Darryl Fitton, warum er nicht als
Außenseiter in diese Gruppe gegangen ist. The Dazzler legte eine einwandfreie
Vorstellung hin und deklassierte die zweite holländische Hoffnung Michael van
Gerwen deutlich. Somit ist Darryl nach den ersten Spielen Gruppen Erster und
Mighty Mike steht angesichts der kommenden Gegner vor dem Aus. Michael scorte
auf dem gleichen Niveau wie sein englischer Gegner, hatte am Ende aber eine
desolate Quote auf Doppel von knapp 10%.
Es folgte ein weiteres Highlight mit der Partie der beiden führenden
WDF-Spieler. Gary Anderson hatte schon in der ersten Gruppenphase einen
brillanten Eindruck hinterlassen und konnte diese Leistung auch gegen den
Lakeside Champion Martin Adams bestätigen. Mit 7:1 wurde der Wolfie nahezu vom
Board gefegt, wenn man bei einem eigenen Average von knapp 105 überhaupt davon
sprechen kann. Doch Martin brauchte nicht oft auf Doppel werfen und daher ist
der hohe Wert etwas zu relativieren. Gary Anderson spielte einen Schnitt von
knapp über 109 und war nahezu unfehlbar auf Doppel. Kein Leg war schlechter als
15 Darts und sein Highlight war das Break zum 4:0 mit einem 12 Darter und 161er
Finish.
Das zweite Spiel in dieser Gruppe war die letzte Partie des Abends. Das Spiel
konnte die Klasse der anderen Partie nicht halten, war aber wie fast alle
Begegnungen auf einem hohem Niveau und spannend. Bis zum 5:5 lief es so ziemlich
glatt, doch dann kamen die Nerven ins Spiel. Mark verpasste 12 Darts auf Doppel
zum Break und Gary checkte dann mit seinem 10. Dart auf Doppel. Mark konnte dann
seinen Aufschlag halten, obwohl er ein weiteres Mal beim Wurf auf Doppel vom
Publikum gestört wurde. Die Verzögerung, als der Caller mal wieder zur Ordnung
rufen musste, irritierte auch Gary, der seine 3 Matchdarts in dieser Phase
deutlich vergab. Mark gewann die Entscheidung auf Bull und schaffte mit einem 17
Darter gegen einen frustrierten Gary Robson den ersten Sieg in der
Zwischenrunde.
In der Gruppe K behielt Adrian Lewis seine weiße Weste und schaffte den
vierten Sieg im vierten Spiel. Gegen Wayne Mardle konnte er an die guten
Leistungen der letzten Tage anknüpfen. Die Partie zwischen Tony O'Shea und Simon
Whitlock war dann die erste knappe Entscheidung des Tages. Der Australier führte
bereits mit 5:2, doch Tony kam noch einmal zurück und glich zum 5:5 aus. Das
Spiel ging in den entscheidenden Satz und die Entscheidung fiel beim Wurf auf
Bull, als sich Simon im zweiten Versuch die letztendlich entscheidende Vorlage
sichern konnte.
In Gruppe L gab es ebenfalls ein deutliches und ein knappes Spiel. Auch "009"
James Wade bleibt weiter ungeschlagen und gewann doch recht deutlich mit 7:2
gegen den German Gold Cup Sieger Tony Eccles. Die Partie zwischen Mark Webster
und Scott Waites war spannend und hochklassig und am Ende hatte der Waliser das
bessere Ende für sich. Somit bleibt auch Mark ungeschlagen in diesem Turnier.
Bei der Junior IDL konnte sich am frühen Abend der Sohn von Mr. Glitter
durchsetzen. Richie George gewann gegen den Holländer Ian Hoeve deutlich mit 4:0
und steht damit im Halbfinale. Der junge Holländer war zu nervös und machte
seinem Gegner somit ein leichtes Spiel.

Heute spielen:
Maarten Pape - Oskar Lukasiak (Junior IDL)
Gary Anderson - Gary Robson
Martin Adams - Mark Dudbridge
Michael van Gerwen - Raymond van Barneveld
Darryl Fitton - Phil Taylor
Adrian Lewis - Tony O'Shea
Wayne Mardle - Simon Whitlock
James Wade - Darren Webster
Tony Eccles - Scott Waites
08.05.2007
International Darts League, Tag 3
Niederlage für Daniel Zygla

(Quelle:www.infodarts.nl)
Für den Hamburger Daniel Zygla war die Junior IDL leider schon nach dem
ersten Spiel beendet. Daniel verlor gegen den Lokalmatadoren Pieter Collijn mit
0:4 und wurde dabei für das Auslassen einiger Doppel bestraft. Daniel hätte im
dritten Leg noch einmal die Wende schaffen können, doch nach seinen vergebenen
Darts auf Doppel schaffte Pieter ein 100er Finish zu Vorentscheidung. Im vierten
Leg brachte sich Daniel dann durch einen Rechenfehler selbst um ein 105er Finish
und Pieter machte danach das Spiel zu. Trotzdem war es ein guter Auftritt von
Daniel, der sicherlich viel von seinem ersten Auftritt auf einer Major Bühne
lernen konnte.
Über seinen Rechenfehler braucht sich Daniel nicht zu ärgern, denn das
schaffen auch gestandene Profis wie Tony O'Shea. Bei 96 Rest warf Silverback
eine 20, gefolgt von einer Treble 12 und warf anschließend bei 40 Rest auf die
Doppel 18. Bei seiner nächsten Aufnahme musste ihm dann der Caller erst einmal
erklären, warum er nun 22 Rest hatte. Nach einem kurzen Kopfschütteln machte
Tony dann aber trotzdem mit dem dritten Dart auf Doppel 4 aus. Tony hatte auch
jeden Dart auf Doppel nötig, denn er durfte in der Partie gegen Co Stompé nicht
mehr als 3 Legs abgeben. Tony gewann, auch wegen der Doppelschwäche seines
Gegners, sicher mit 6:2 und wurde letztendlich noch Gruppensieger.
Colin Lloyd hatte nach der Niederlage gegen Mark Dudbridge alles auf Co
gesetzt, doch die Hoffnungen währten nicht lange. Dabei hätte es Jaws ganz
alleine machen können, im elften und entscheidenden Leg gab es immerhin vier
Möglichkeiten zum Sieg. Doch Colin vergab sie alle und so war es Mark Dudbridge,
der seine Chance nutzte und erneut mit einer äußerst engen Entscheidung eine
Runde weiter kam. The Flash scheint der Spezialist für knappe Ergebnisse zu
sein, schon in der Quali reichte ihm ein Leg Vorsprung.
In der Gruppe E fiel eine Entscheidung bereits gestern und somit war der Sieg
von Adrian Lewis nur noch zur Sicherung des Gruppensieges. Spannend wurde es in
der zweiten Partie in dieser Gruppe, denn da gab es eine direkte Entscheidung
zwischen den beiden Spielern. Barrie Bates wird sich noch lange über das achte
Leg ärgern, er vergab dort 6 Darts auf Doppel zu einer 5:3 Führung. Martin kam
noch einmal zurück und brachte das Spiel in das entscheidende Leg. Wolfie traf
als Nachleger das Bullseye, durfte das Leg beginnen und begann mit einer 60.
Barrie konterte mit einer 140, doch Martin warf 140 und 180 und stellte sich
nach 12 Darts 32 Rest, die er dann als Vorleger sicher ausmachen konnte. Der
Waliser schied somit äußerst knapp aus, denn auch seine Partie gegen Adrian
Lewis hatte er erst im letzten Leg verloren.
In Gruppe G war James Wade bereits durch und er sicherte mit einem
abschließenden Erfolg über Dennis Priestley den Gruppensieg. Auch in dieser
Gruppe musste nun die letzte Partie über den zweiten Platz entscheiden und auch
hier ging die Partie in das entscheidende Leg. Zum Entsetzen der meisten
Zuschauer war es dann Darryl Fitton, der den Matchdart setzen konnte und der
Publikumsliebling Jelle Klaasen war draußen. Darryl Fitton wird sich sicherlich
gefreut haben, zumindest so lange, bis die Gruppen der nächsten Runden
feststanden.
In Gruppe H kein anderes Bild, Mark Webster sicherte sich den wichtigen
Gruppensieg und schickte Phil Taylor in die Todesgruppe. Phil musste aber für
sein Weiterkommen kämpfen und schaffte es durch einen knappen Erfolg über Ronnie
Baxter. Wie im Vorjahr hat Phil Taylor so seine Probleme, bei der IDL in die
Gänge zu kommen.

"Todesgruppe" J
Ein Topfavorit wird auf jeden Fall das Viertelfinale nicht erreichen, denn
mit Phil Taylor, Raymond van Barneveld und Michael van Gerwen stehen drei
Hochkaräter in dieser Gruppe. Darryl Fitton komplettiert diese Gruppe und könnte
für eine Überraschung sorgen. The Dazzler machte schon im letzten Jahr Phil und
Michael das Leben in der Gruppenphase schwer.
Auffallend ist zu diesem Zeitpunkt das hohe Ausscheiden der PDC Spieler. Mit
18 PDC- und 14 WDF-Spielern ging man in die erste Hauptrunde und 9 WDF Spieler
haben den Sprung geschafft. von den 18 PDC'lern blieben lediglich 7 Spieler
übrig.
Neben der Gruppe J har es aber noch drei weitere interessante Gruppen
ergeben. In Gruppe I treffen die beiden Topspieler der WDF Martin Adams und Gary
Anderson aufeinander. Diese Gruppe dürfte wie alle anderen vollkommen offen
sein.
Hier die Gruppen der Zwischenrunde, der Modus ist jetzt Best of 13 Legs. Es
wird weiterhin Round Robin gespielt, die ersten Beiden jeder Gruppen kommen in
das Viertelfinale. Die heutigen Partien stehen noch nicht fest, an den kommenden
drei Tagen wird jeder Spieler aber jeweils einen Einsatz haben.

07.05.2007
International Darts League, Tag 2
Auch gestern gab es in Nijmegen wieder ein Mammutprogramm mit 20 Spielen und
die Hälfte der Vorrundengruppen sind bereits zu Ende gespielt.
In Gruppe A stand Gary Anderson bereits als Gruppensieger fest, doch in der
abschließenden Partie hat der Schotte noch das Spiel des Turniers bis dato
zeigen können. Mit einem Average von 109.62 und 5x180 in sieben Legs schlug er
Mervyn King sicher mit 6:1. Merv, der mit knapp 100 ebenfalls auf hohem Niveau
spielte, musste die blendende Form von Gary neidlos anerkennen. Gary scheint
sein kleines Tief nun wohl überwunden zu haben, auf jeden Fall hat er sich ohne
Probleme in einer der schwersten Gruppen durchgesetzt und nur 6 Legs abgegeben.
In der letzten Partie in dieser Gruppe musste dann die Entscheidung über den
zweiten Platz fallen und mit Roland Scholten musste ein Premier League
Teilnehmer bereits jetzt seine Koffer packen. Heute war nicht der Tag der
Premier League Teilnehmer, zumindest von einigen.
In Gruppe B erwischte es den Nächsten, denn auch Peter Manley verlor sein
letztes Spiel gegen Gary Robson und ist nicht mehr dabei. Gary führte bereits
mit 5:2 und vergab Matchdart um Matchdart und hätte das Spiel fast noch
abgegeben. Simon Whitlock und John Part kämpften sich dann bis in das letzte Leg
und hier hatte der Australier die besseren Argumente.
Die Entscheidung in Gruppe C fiel bereits mit dem zweiten Durchgang, danach
war klar, das Michael van Gerwen und Tony Eccles nur noch um den Gruppensieg
spielen würden. Hier setzte sich der junge Holländer knapp mit 6:5 gegen die
Viper durch. Im letzten Spiel konnte sich Andy Hamilton etwas für den Whitewash
gegen Michael rehabilitieren. Terry Jenkins blieb erstaunlicherweise ohne Sieg
und schied als dritter Premier League Teilnehmer aus.
Dass es auch anders geht, zeigte sein kommender Gegner im Halbfinale. Raymond
van Barneveld beherrschte seine Gruppe und war nie in Gefahr. Barney gewann auch
sein letztes Spiel gegen Ross Montgomery und gab nur fünf Legs in der Vorrunde
ab. Für Ross war es sicherlich eine große Erfahrung mit der Teilnahme. Im
letzten Spiel des Abends sicherte sich dann noch Scott Waites den zweiten Platz
durch einen Erfolg gegen Martin Atkins.
In Gruppe E steht Adrian Lewis bereits nach zwei Spielen als Teilnehmer der
nächsten Runde fest. Mit einer beeindruckenden Vorstellung gewann Jackpot mit
6:2 gegen niemand geringerem als den Weltmeister Martin Adams. Wolfie muss nun
morgen gegen Barrie Bates das entscheidende Spiel gewinnen, um noch weiter zu
kommen. Bereits ausgeschieden ist Mario Robbe.
Als einzige Gruppe ohne Entscheidung geht es in F morgen noch um alles. Colin
Lloyd hat zwar mit zwei Siegen die besten Karten, eine Niederlage gegen Mark
Dudbridge könnte ihn aber noch aus dem Wettbewerb werfen. Tony O'Shea spielt
gegen den bereits ausgeschiedenen Co Stompé und wird mit Spannung das andere
Ergebnis erwarten.
Die große Enttäuschung in Gruppe H ist sicherlich Dennis Priestley, der nach
zwei Spielen bereits aussichtslos zurück liegt. Favorit auf den Gruppensieg ist
nun James Wade, der Jelle Klaasen sicher auf Distanz halten konnte nun bereits
sicher in der nächsten Runde ist. Darryl Fitton ist nach dem deutlichen Erfolg
gegen Dennis wieder zurück im Wettbewerb und hat es morgen gegen Jelle selbst in
der Hand.
Mark Webster steht überraschend bereits nach zwei Spielen als einer der
beiden Gruppen Ersten fest. Der amtierende Sieger des Europe Cups gewann auch
sein zweites Spiel gegen Ronnie Baxter und leistete Phil Taylor damit etwas
Schützenhilfe. Phil hat es nun in der eigenen Hand, nach seinem Sieg heute gegen
den Vize-Europameister Niels de Ruiter, morgen im direkten Duell gegen Ronnie
Baxter, die zweite Runde sicher zu stellen. Die Neuauflage des Endspiels des
Europe Cups ist dagegen nur noch für statistische Zwecke, da Niels de Ruiter
nicht mehr weiter kommen kann.

Heute Spielen:
Martin Adams - Barrie Bates
Adrian Lewis - Mario Robbe
Pieter Collijn - Daniel Zygla
Colin Lloyd - Mark Dudbridge
Co Stompé - Tony O'Shea
Darryl Fitton - Jelle Klaasen
Dennis Priestley - James Wade
Phil Taylor - Ronnie Baxter
Niels de Ruiter - Mark Webster
06.05.2007
International Darts League, Tag 1
Auftaktniederlage für Phil Taylor
Der erste Tag der IDL brachte bereits die ersten Überraschungen, die größte
schaffte sicherlich der Waliser Mark Webster mit seinem 6:4 Erfolg über Phil
Taylor. The Power muss nun schon beide Spiele gewinnen, um nicht bereits in der
ersten Runde auszuscheiden. Und sein Gegner Ronnie Baxter scheint gut drauf zu
sein im Moment.
In der Gruppe A ist die erste Entscheidung bereits gefallen, mit Mervyn King
ist der Titelträger des Jahres 2005 bereits in der ersten Runde ausgeschieden.
Nach zwei knappen Niederlagen über die volle Distanz hilft Merv auch kein Erfolg
über Gary Anderson mehr weiter. Gary war der erste Schotte, der jemals bei der
IDL ein Spiel gewinnen konnte und steht als erster Teilnehmer der nächsten Runde
fest. In dieser Gruppe spielen denn Roland Scholten und Wayne Mardle den zweiten
Platz aus.
In der Gruppe B haben ebenfalls schon 4 Spiele stattgefunden, doch hier ist
noch alles offen. Hier werden sich die Sieger der beiden abschließenden
Paarungen durchsetzen können.
Michael van Gerwen und Tony Eccles haben den Grundstein für das Weiterkommen
in der schweren Gruppe C durch ihren ersten Erfolge legen können. Rein
theoretisch könnten schon die nächsten beiden Spiele die Entscheidung bringen.
Barney hat seine erste Aufgabe den hoch eingeschätzten Scott Waites sicher
mit 6:2 gewonnen, da hatte man von dem Gewinner der Dutch Open doch mehr
erwartet. Barney dürfte auch der Favorit bleiben, für Martin Atkins kann es noch
eng werden.
In der Gruppe E gab es zwei knappe Spiele und Martin Adams und Adrian Lewis
haben sich jeweils im elften Leg durchsetzen können. Hier ist aber noch für
Spannung gesorgt.
Nach der knappen Qualifikation hat sich Mark Dudbridge locker an die Spitze
der Gruppe F setzen können. Er gewann sein Spiel gegen Co Stompé sicher und auch
Colin Lloyd gewann den Vergleich gegen den WDF'ler Tony O'Shea.
Dennis Priestley bestätigte gestern seine schlechte Form der letzten Wochen
und unterlag Jelle Klaasen. In einem sehr guten Spiel konnte sich dann noch
James Wade gegen Darryl Fitton durchsetzen.
Auch ein 170er Finish von Phil Taylor zum 4:4 brachte Mark Webster nicht aus
dem Tritt und er gewann die letzten beiden Legs. Ronnie Baxter fertigte dann
noch Niels de Ruiter mit dem höchsten Ergebnis des ersten Tages ab.

Heute spielen:
Nachmittags-Session:
Tony Eccles - Terry Jenkins
Scott Waites - Ross Montgomery
Mario Robbe - Barrie Bates
Tony O'Shea - Mark Dudbridge
James Wade - Jelle Klaasen
Andy Hamilton - Michael van Gerwen
Raymond van Barneveld - Martin Atkins
Martin Adams - Adrian Lewis
Colin Lloyd - Co Stompé
Darryl Fitton - Dennis Priestley
Abend-Session:
Phil Taylor - Niels de Ruiter
Mark Webster - Ronnie Baxter
Gary Anderson - Mervyn King
Roland Scholten - Wayne Mardle
Peter Manley - Gary Robson
Simon Whitlock - John Part
Tony Eccles - Michael van Gerwen
Terry Jenkins - Andy Hamilton
Raymond van Barneveld - Ross Montgomery
Martin Atkins - Scott Waites
05.05.2007
Qualifikation für die International Darts League
Gestern fiel der Startschuss für eines der spannendsten Turniere in
diesem Jahr, die 32 besten Dartspieler aus allen Lagern ermitteln in
Nijmegen den neuen Champion der International Darts League.
In der Qualifikation wurden gestern die 8 letzten freien Plätze vergeben.
In der ersten Gruppe hat sich Mervyn King sicher gegen die Konkurrenz
durchgesetzt. In drei Partien gab die ehemalige Nr. 1 der WDF nur 5 Legs ab.
Mervyn kommt jetzt in Gruppe A und hat dort eine äußerst schwere
Hammergruppe erwischt. Mit Gary Anderson, Roland Scholten, Wayne Mardle und
nun Mervyn King ist diese Gruppe extrem gut besetzt und eine Vorhersage
schwer. Mervyn King ist aber der einzige Spieler, der außer Barney die IDL
bisher gewinnen konnte.
In Gruppe 2 hat sich Gary Robson als einer von 2 Spielern aus dem Bereich
der WDF für die Endrunde qualifizieren können. Gary reichte eine knappe 3:5
Niederlage, um sich knapp nach Legs gegen Kevin Painter durchsetzen zu
können. Der Erfolg von Gary kam nicht ganz überraschend, als Gewinner der
WDT 2005 fühlt er sich in Holland wohl. Gary trifft nun auf Simon Whitlock,
Peter Manley und John Part.
Bestimmt zur Freude der Organisatoren hat sich in Gruppe 3 Michael van
Gerwen durchgesetzt und bleibt somit als Publikumsmagnet und als einer von
zwei holländischen Favoriten dem Turnier erhalten. Mighty Mike war in seiner
Gruppe nie gefährdet, am ehesten hätte man Brian Sörensen einen Gruppensieg
zutrauen können. Auch Michael bekommt nun eine absolute Hammergruppe,
immerhin gehört Andy Hamilton zu seinen Gegnern. Hinzu kommen Terry Jenkins
und Tony Eccles.
Die große Enttäuschung in Gruppe 4 war sicherlich Chris Mason, der nach
der WM überhaupt nicht mehr in Fahrt kommt und gestern ohne Sieg blieb. Auch
Vincent van der Voort enttäuschte mit nur einem Sieg. Gut verkauft hat sich
dagegen der Belgier Dirk Hespeels, der sein entscheidendes Spiel nur knapp
mit 4:5 gegen den Gruppensieger Ross Montgomery verloren hat. Ross darf nun
gegen Barney, Martin Atkins und den Aufsteiger der WDF Scott Waites ran.
Auch der Waliser Barrie Bates setzte sich in seiner Gruppe sicher ohne
Spielverlust durch. Platz 2 ging an den Finalisten der WM, Phil Nixon, der
sein Spiel gegen Barrie aber deutlich mit 1:5 verloren hat. Barrie spielt
nun gegen Martin Adams, Adrian Lewis und Mario Robbe, die allesamt im Moment
in guter Form spielen. Adrian hat seine Form erst letzten Donnerstag unter
Beweis gestellt und Martin Adams als Einzelsieger und Marie Robbe als
Doppelsieger der German Open haben auch erst kürzlich ihre Visitenkarte
abgegeben.
In der Gruppe 6 wäre es fast zu einem Losentscheid oder einer Extrarunde
gekommen. Andy Murray war komplett überfordert und gewann nur 2 Legs. Die
anderen drei Spieler konnten sich nicht einigen und am Ende musste die
Legbilanz entscheiden. Mark Dudbridge gewann sein letztes Spiel mit 5:0 und
hatte damit ein Leg Vorsprung auf Göran Klemme und Andy Jenkins. Hätte The
Flash im letzten Spiel 5:1 gewonnen, dann wären alle drei Spieler mit der
gleichen Bilanz auf Platz 1 gewesen. Mal schauen, ob soviel Glück Mark in
der Hauptrunde gegen Colin Lloyd, Co Stompé und Tony O'Shea auch weiter
helfen kann.
Die wohl leichteste Gruppe erwischte Jelle Klaasen und er nutzte die
Chance für ein sicheres Weiterkommen. Interessant wird in der Hauptrunde
sein Spiel gegen Dennis Priestley werden, mal schauen, wie der holländische
Schnellwerfer mit Slowhands Dennis zurecht kommt. Weiterhin spielen noch
Darryl Fitton und James Wade in seiner Gruppe.
Das letzte Ticket ging an Ronnie Baxter, der sich in seiner Gruppe auch
knapp über die Legbilanz gegen Richie Burnett und Ron Meulenkamp
durchsetzten konnte. Ronnie trifft nun auf Phil Taylor, Niels de Ruiter und
Mark Webster.

Hier die Gruppen der Hauptrunde:

Folgende Spiele stehen heute auf dem Programm (Best of 11 Legs):
Nachmittags-Session:
Simon Whitlock - Gary Robson
Tony Eccles - Andy Hamilton
Martin Atkins - Ross Montgomery
Adrian Lewis - Barrie Bates
Terry Jenkins - Michael van Gerwen
Gary Anderson - Wayne Mardle
Roland Scholten - Mervyn King
Peter Manley - John Part
Raymond van Barneveld - Scott Waites
Martin Adams - Mario Robbe
Abend-Session:
Colin Lloyd - Tony O'Shea
Co Stompé - Mark Dudbridge
Darryl Fitton - James Wade
Dennis Priestley - Jelle Klaasen
Phil Taylor - Mark Webster
Niels de Ruiter - Ronnie Baxter
Gary Anderson - Roland Scholten
Wayne Mardle - Mervyn King
Peter Manley - Simon Whitlock
John Part - Gary Robson
04.05.2007
International Darts League
Am Samstag startet die International
Darts League und es wird dabei zum Aufeinandertreffen der besten Spieler der
WDF und der PDC kommen. Im Vorfeld hatte es einige Probleme und Klagen
gegeben, doch letztendlich konnte man sich doch noch auf einen Modus
einigen.
Am heutigen Freitag werden die letzten 8 Teilnehmer ermittelt, die dann
am Samstag im Hauptfeld starten werden.
In jeder Gruppe wird Round Robin gespielt und nur der Gruppensieger kommt
weiter. Der Sieger aus der zweiten Gruppe hat dann die Ehre, am Samstag das
Eröffnungsspiel gegen Simon Whitlock zu bestreiten.
Die Junior IDL startet am Montag, dann ist auch sofort unser Teilnehmer
Daniel Zygla dran. Der Hamburger trifft dabei auf den Holländer Pieter
Collijn.
04.05.2007
14. und letzter Spieltag der Premier League

Gestern Abend fielen in Birmingham die letzten Entscheidungen in der
Premier League und die Vorrunde wurde abgeschlossen. Die Endrunde findet
erst Ende Mai statt, da in der Zwischenzeit die IDL und die US Open auf dem
Programm stehen.
Adrian Lewis - Roland Scholten 8:4
Die erste Entscheidung fiel bereits definitiv in der ersten Partie, denn es
war klar, dass der Verlierer dieser Partie auf jeden Fall die Premier League auf
dem letzten Platz beenden würde.
Es ergab sich ein munteres Spiel auf hohem Niveau und einmal mehr war es
Adrian Lewis, der eine sehr gute Leistung zeigen konnte. Roland Scholten spielte
bei weitem nicht schlecht, doch Jackpot war immer einen kleinen Tick besser.
Bezeichnend für die Partie war das letzte Leg, als Roland nach 9 Darts (inkl.
2x180) auf 82 Rest stand und Adrian als Vorleger einen 11 Darter zum Match
spielte.
Für beide Spieler gilt, dass sie in dieser Saison zu unbeständig waren.
Adrian hatte seine Phase, als er sich mehr auf das Publikum und seine Spielchen
konzentriert hatte. In der Form der letzten vier Wochen wäre für ihn durchaus
das Halbfinale drin gewesen.
Auch bei Roland wechselte sich zu viel Schatten mit zu wenig Licht ab. Roland
bleibt als einziger Spieler in dieser Saison ungeschlagen gegen Phil Taylor (2 x
Unentschieden) und landet am Ende doch auf dem letzten Platz. Für ihn sicherlich
enttäuschend, denn der Finalist der letzten Saison war bis dahin noch immer im
Halbfinale.
Adrian 7x180, 102.67 / Roland 3x180, 94.79
Colin Lloyd - Dennis Priestley 8:6
In die Reihe der Enttäuschten wird sich sicherlich Colin Lloyd freiwillig
einreihen, denn Jaws hatte sich sicherlich auch mehr erhofft von dieser Saison.
Am Ende reichte es für die ehemalige Nr. 1 nur zum fünften Platz und es fehlte
nur ein einziger Punkt. Für eine bessere Platzierung spielte Colin aber eine zu
schlechte Hinrunde, wo er mit nur einem Sieg abgeschlagen an letzter Stelle
stand. Auf Dennis Priestley hatte er zu diesen Zeitpunkt 9 Punkte Rückstand und
hätte ihn noch fast eingeholt. Mit 10 Punkten in der Rückrunde was Colin einer
der besten Spieler in den letzten Wochen.
Dennis Priestley hingegen hat sich regelrecht in das Halbfinale gewürgt.
Lange Zeit war er in der Hinrunde Tabellenführer und nach sieben Spieltagen
immerhin auf Platz 2. In der Rückrunde gelang Dennis nicht ein einziger Sieg und
es ist schon verwirrend, dass der schlechteste Spieler der Rückrunde nun im
Halbfinale steht.
Colin konnte sich wenigstens noch das Preisgeld für den fünften Platz
sicher. In der Partie gegen Dennis lag er immer vorne und hätte nach 5:2 und
7:4 Führungen schon früher den Sack zu machen können. So kam Dennis noch
einmal ran und hatte sogar Darts auf Doppel im letzten Leg zum
Unentscheiden.
Somit stand auf jeden Fall fest, dass Dennis Priestley der
Halbfinalgegner von Phil Taylor sein würde.
Colin 1x180, 89.72 / Dennis 3x180 90.95
Peter Manley - Terry Jenkins 7:7
Terry Jenkins wollte nicht mit einer Niederlage die Saison beenden und
dann gegen Barney im Halbfinale antreten. So machte er am Ende noch einmal
Druck und rettete sich nach einem 5:7 noch in ein Remis. Spielerisch war es
aber keine Partie, mit der Terry großen Eindruck auf seinen Halbfinalgegner
gemacht haben wird.
Für Terry Jenkins endete die Vorrunde seiner ersten Premier League Saison
mit einem hervorragenden dritten Platz, den sich The Bull auch vermehrt in
der Hinrunde gesichert hatte. 9 von 15 Punkten holte Terry aus den ersten
sieben Spielen und war danach immer sicher in den Top 4.
Peter Manley holte nahezu gleich viele Punkte in der Rückrunde, auch bei
ihm gab es zu wenige gute Spiele wie die Partie in der letzten Woche. Somit
verpasste Peter Manley zum zweiten Mal in Folge das Halbfinale, in der
ersten Saison hatte er es noch in die Top 4 geschafft.
Peter 2x180, 84.42 / Terry 2x180, 88.43
Phil Taylor - Raymond van Barneveld 8:5
Dramaturgisch schön auf den letzten Spieltag wurde diese Partie gelegt,
nach dem Spielplan der Hinrunde hätte Phil normalerweise gegen Dennis
spielen müssen.
An den Platzierungen würde diese Partie nichts ändern, da war schon alles
geregelt. So ging es dann nur um die Ehre und die Frage, ob Phil Taylor auch
diese Vorrunde ungeschlagen überstehen würde.
Den besseren Start hatte The Power, der das erste Leg gewann und danach
sofort ein Break schaffte. In diesem Leg spielte Phil 2x180 und begann das
nächste Leg sofort mit einer 174. Obwohl Barney hier auch seine erste 180
warf, reichte die Vorlage zum 3:0. In den nächsten Legs gab es keine Breaks
und so ging es mit einem 4:2 für Phil in die Pause.
Hier erwischte der Holländer den besseren Start, der einem auf Doppel
wartenden Phil Taylor das Rebreak verpasste. Im achten Leg vergab Phil
Taylor ein Bullfinish und Barney sicherte sich mit einem 110er Finish das
4:4. Im neunten Leg gab Phil Taylor wieder mehr Gas uns spielte einen 11
Darter zum 5:4. Barney eröffnete das zehnte Leg nur mit einer 55, Phil
nutzte diese Chance und machte mit einem 114er Finish das 6:4.
Im elften Leg legte sich Phil mit einer 177 einen Rest von 28, den er
dann auch zum 13 Darter und zur Sicherung der Unschlagbarkeit in der Premier
League checken konnte. Barney wollte aber auf keinen Fall eine zweite
Niederlage in dieser Saison gegen The Power und eröffnete das nächste Leg
mit einer 180 und er verpasste knapp ein 156er Finish zum 12 Darter.
Trotzdem reichte es zum 5:7 aus einer Sicht, und dieses Mal war es Phil, der
mit einer 59 nur mäßig ins Leg kam. Es folgten 180er auf beiden Seiten, doch
Barney schaffte das Break nicht.
Somit hat Phil Taylor am Ende doch noch deutlich mit 8 Punkten Vorsprung
die Vorrunde für sich entscheiden können. Nach den Leistungen der letzten
Zeit dürfte daher alles auf eine Finale Phil Vs. Barney hinaus laufen, aber
das hat man im letzten Jahr auch gesagt und es kam anders.
Phil 5x180, 104.73 / Barney 4x180, 98.18
Abschlusstabelle:

Halbfinale am 28.05.07:
Phil Taylor - Dennis Priestley
Raymond van Barneveld - Terry Jenkins
03.05.2007
Information des DC Hawks Vilsbiburg
Der Ausrichter des nächsten DDV-Ranglistenturnier, der DC Hawks
Vilsbiburg, hat mir folgende Information zukommen lassen.
Am Freitag vor dem DDV-Ranglistenturnier findet ein Warm-Up Turnier mit
Beteiligung des ehemaligen Weltmeisters Bob Anderson statt. Der Ausrichter
stellt ausdrücklich fest, dass die 15,00 Euro die Startgebühr für das
Warm-Up Turnier sind und nicht der Eintritt für eine
Exhibition.
Die Startgebühr für dieses Turnier wird zu 100% ausgeschüttet. In einer
Vorrunde werden 31 Teilnehmer für das Hauptfeld ermittelt. Der 32.
Teilnehmer wird dann Bob Anderson sein, der ganz normal an dem Turnier
teilnehmen wird. Alle Spiele von Bob Anderson werden dann auf der Bühne
gespielt.
Das Teilnehmerfeld wird auf 128 Spieler beschränkt, ca. 40 Plätze sind
noch frei.
02.05.2007
Peter Manley gewinnt die Open Holland Masters

Peter Manley hat am Wochenende die letzte Generalprobe vor der IDL
gewonnen und zum ersten Mal nach 18 Monaten wieder einen Turniersieg feiern
können. One Dart konnte in Holland seine zuvor in der Premier League
gezeigte Leistung bestätigen.
Im Finale setzte sich Peter glatt mit 3:0 gegen James Wade durch, nachdem
er zuvor knapp im Halbfinale mit 3:2 gegen Terry Jenkins gewonnen hatte.
James Wade hatte sein Halbfinale mit 3:0 gegen Barrie Bates gewonnen.
Platz 5: Chris Mason (1:3 gegen James Wade), Erwin Extercatte (0:3 gegen
Barrie Bates), Wayne Mardle (2:3 gegen Peter Manley) und Roland Scholten
(2:3 gegen Terry Jenkins)
Michael van Gerwen verlor in der dritten Runde mit 1:3 gegen Peter
Manley, ebenso wie Mervyn King mit 1:3 gegen Erwin Extercatte. Raymond
van Barneveld und Phil Taylor waren nicht am Start.
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