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DDV - Deutscher Dart-Verband e.V. 

 

   

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Mai 2007

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31.05.2007

Bericht aus Vilsbiburg

Der Vorab Bericht der ddz aus Vilsbiburg ist von Volker Hatlauf übermittelt worden und kann hier eingesehen werden.

29.05.2007

Michael Rosenauer erhält Einladung für die World Darts Trophy

Nach den ersten Vermutungen in der letzten Woche hat es sich nun bewahrheitet, dass Michael Rosenauer eine Einladung zur World Darts Trophy erhalten wird. Michael wird am Freitag, den 31.08.07 um die letzten 8 freien Plätze in einer Qualifikationsrunde kämpfen. Sollte er die Qualifikation überstehen, wäre er der zweite deutsche Spieler nach Tomas Seyler im Hauptfeld der IDL.

Der Qualifikationsmodus ist der gleiche wie bei der kürzlich ausgetragenen IDL, die besten 12 der WDF und der PDC sind direkt im Hauptfeld, jeweils 16 Spieler aus beiden Lagern spielen die Qualifikation.

Der Österreicher Dietmar Burger kann sogar auf einen direkten Startplatz hoffen, da womöglich ein paar vor ihm platzierte Spieler auf einen Start verzichten.

29.05.2007

Phil Taylor bleibt der König der Premier League


(Quelle:www.planetdarts.tv)

Auch im dritten Jahr hat es niemand geschafft, Phil Taylor vom Thron der Premier League zu stoßen und der Engländer hat nun nach mittlerweile 44 Spielen ohne Niederlage (39 Siege) zum dritten Mal in Folge den Titel gewonnen.

Terry Jenkins - Raymond van Barneveld 11:10

Viele Experten hatten in den Halbfinalspielen nur das Warm Up für das große Finale zwischen Barney und The Power erwartet. Doch Terry Jenkins machte allen, die auf dieses Spiel gehofft hatten, einen Strich durch die Rechnung und schaffte gleich in seiner ersten Saison den Sprung in das Finale.

The Bull schaffte gleich im ersten Leg ein Break und konnte die Führung auf 2:0 ausbauen. Barney kam zurück und gewann die nächsten drei Legs. In der Mitte des Spiels hatte Terry dann seine beste Phase und er konnte sich eine 9:5 Führung erspielen. Barney kam noch einmal heran, doch beim Stande von 10:7 stand Terry kurz vor dem Sieg, zumal er in diesem Moment mit zwei Breaks vorne lag. Im 18. Leg drohte die Partie zu kippen, als Terry 9 Darts zum Match nicht nutzen konnte und Barney wieder ins Spiel brachte. Auch einen Vorsprung von 76 zu 301 im neunzehnten Leg verspielte Terry mit der Vergabe weiterer Matchdarts und das Spiel ging in das letzte Leg.

Nun hatte Barney den Vorteil, denn er hatte zu Beginn des Spiels den Bullwurf gewonnen. Mit einer 131 stellte sich Barney auch 36 Rest und durfte danach in zwei Aufnahmen selber zum Match auf Doppel werfen. Doch passend zu seiner Vorstellung an diesem Tag traf er nicht und so war es Terry Jenkins, der seinen x-ten Matchdart endlich in die Doppel 10 setzen konnte.

Barney war nach dem Spiel untröstlich über seine Leistung, die er selber als sein schlechtestes Spiel bezeichnete. In der Tat war der Holländer an diesem Tag meilenweit von der Form der WM entfernt, hat aber letztendlich nur den Trend der letzten Wochen in der Premier League bestätigt.

Terry durfte es recht sein, er stand im Finale und freute sich mit Recht über den Erfolg.

Terry 4x180, 85.77 / Barney 6x180 89.75

Phil Taylor - Dennis Priestley 11:6

Es folgte das Spiel der ehemaligen Trainingspartner, die sich schon so oft auf einer großen Bühne gegenüber gestanden haben. Der letzte Sieg von Dennis Priestley bei so einer Gelegenheit liegt aber schon lange zurück und somit wäre alles andere als ein Erfolg von The Power eine große Überraschung gewesen.

Phil begann auch entsprechend und ging nach zwei Breaks mit 3:0 in Führung. In den folgenden drei Legs hatte Phil dann leichte Probleme auf Doppel und so konnte Dennis zum 3:3 ausgleichen. Phil Taylor erhöhte nun die Schlagzahl und warf in den folgenden vier Legs 5x180 zu einer sicheren 7:3 Führung und schaffte in dieser Phase die Vorentscheidung. Dennis mühte sich redlich, hatte aber letztendlich keine Chance in diesem Spiel.

Phil 8x180, 98.79 / Dennis 2x180 89.20

Phil Taylor - Terry Jenkins 16:6

Im letzten Jahr wartete die Dartgemeinde auf das große Finale, damals war Roland Scholten der "Spielverderber". Roland hatte vor einem Jahr nach seinem Überraschungserfolg gegen Barney im Finale keine Chance und verlor mit 6:16.
Terry Jenkins wollte nun die Chance auf seinen ersten Major Titel nutzen und traf wie beim World Grand Prix im letzten Jahr auf Phil Taylor.

In den ersten Legs konnte Terry noch mithalten, doch wie bereits in Halbfinale zuvor reichte Phil Taylor eine gute Phase in der Mitte der Partie zur Vorentscheidung. Nach jeweils fünf Legs wurde eine kleine Pause gemacht und der Vorsprung von The Power wuchs von Pause zur Pause an. Schnell wurde klar, dass Terry Jenkins keine Chance mehr auf den Sieg hatte und somit kam auch wenig Stimmung im Publikum auf. Für eine Premier League Veranstaltung war es im Finale doch streckenweise sehr ruhig.

Phil Taylor spulte sein Pensum ruhig ab und warf etliche 177er auf seinen Weg zum dritten Titel. Nach einer kleine Schwächephase zu Beginn des Jahres, wo einige schon eine neue Ära ausrufen wollten, hat sich der Meister eindrucksvoll an der Spitze behauptet. An den ersten beiden Spieltagen hatten Roland Scholten und Dennis Priestley die Chance, Phil Taylor zu besiegen. Doch nachdem er zu den alten Darts gefunden hatte, lief es wieder rund und Phil Taylor hat verdient die Premier League gewonnen.

Für Terry Jenkins bleibt als Trost zum einen 1.000 Pfund für das 161er Finish im Finale und als Belohnung noch 40.000 Pfund für den zweiten Platz. Phil Taylor wird mit der Rekordsumme von 75.000 Pfund für die Premier League seine Position in der Oder of Merit weiter ausbauen.

Phil 2x180, 99.20 / Terry 3x180, 90.81

29.05.2007

Mensur Suljovic und Michael Rosenauer gewinnen in Halle a.d. Saale

Am Wochenende fanden im ostdeutschen Halle zwei weitere Ranglistenturniere der GDC statt. Am Samstag kam es dabei zu einem rein österreichischen Finale, in dem der in Deutschland Bundesliga spielende Mensur Suljovic auf Dietmar Burger traf.

Im Finale der beiden Ranglistenführenden konnte sich Mensur mit 3:1 Sets durchsetzen und seine Führung in der Rangliste ausbauen. Platz 3 teilten sich Michael Rosenauer (1:3 gegen Mensur) und mit Hannes Schnier (2:3 gegen Dietmar) ein weiterer Österreicher. Platz ging an Andy Kröckel, Ali Avci, Jürgen Perz und Dragutin Horvat.

Einen Tag später kam es dann an gleicher Stelle zu einer Neuauflage und dieses Mal schafften es die deutschen Cracks zu einer Revanche. Dieses Mal gewann Michael Rosenauer im Halbfinale mit 3:1 gegen Mensur und traf dann im Finale auf Marko Puls, der den anderen Finalisten des Vortages, Dietmar Burger, mit 3:0 besiegen konnte.

Das Turnier gewann Rose dann mit 3:1 und er konnte somit den alten Abstand zum in der Rangliste führenden Mensur Suljovic wieder herstellen.

Platz 5 ging dieses Mal an Johann Honner, Jürgen Perz, Jyhan Artut und Bernhard Kraus.

24.05.2007

Aktuelle Ranglisten nach Vilsbiburg

Die aktuellen nationalen Ranglisten sind eingetroffen und können im Ranglistenbereich eingesehen werden.

Bei den Herren hat Michael Rosenauer trotz Abwesenheit die Nr. 1 verteidigt und geht nun auch als großer Favorit auf den Spitzenplatz in das letzte Turnier der Saison. Erstmals ging es jetzt wieder seit Jahren eine reine Einzelrangliste, nachdem die letzten Doppelpunkte aus Vilsbiburg 2006 aus der Rangliste gefallen sind.

Der große Gewinner des letzten Turniers war Andree Welge, der nach vier Nullrunden mit seinem Sieg den Sprung auf Platz 2 der Rangliste geschafft hat. Andree muss aber nun seinen Sieg bei den Masters verteidigen, wenn er diese Platzierung auch am Ende haben möchte. Dahinter reihen sich mit Marko Puls, Karsten Koch und Colin Rice die Spieler ein, die sich vor Vilsbiburg noch den zweiten Platz geteilt hatten.

Johann Honner und Kevin Münch arbeiten sich langsam nach vorne und können in Erlensee noch viel Boden gut machen.

Die Doppelranglistensaison ist bereits beendet und Karsten Koch und Marko Puls beenden das erste Jahr mit getrennter Wertung souverän als Nr. 1. Sie waren auch das einzige feste Doppel unter den Top 10, das eine gesamte Saison zusammen gespielt hat. Auf Platz 3 landete Kevin Münch, der sich im letzten Turnier mit anderen Doppelpartner noch nach vorne gespielt hat.

Bei den Damen wird die Doppelwertung alleine von Bianka Strauch angeführt, die im Laufe der Saison ihre Doppelpartnerin gewechselt hatte. Es folgen mit Oelke/Sossong, Göbel/Kröckel und erstmals unter den Top 10 Müller/zum Felde drei weitere feste Doppel.

Neben der Doppelrangliste wird Bika auch zum zweiten Mal in Folge die Einzelrangliste als Nr. 1 abschließen. Diese Platzierung kann ihr bei den Masters nicht mehr genommen werden. Ansonsten haben sich in Vilsbiburg nicht viele Veränderungen ergeben.

Daniel Zygla muss trotz des Erfolges in Bayern noch ein bisschen um den Spitzenplatz kämpfen, bei der Jugend stehen neben der Masters auch noch der Kings Cup in dieser Saison auf dem Programm.

Bei den Mädchen ist alles klar, hier steht Jenny Lieverkus mit großem Abstand auf der 1. Auf den folgenden Plätzen hat sich nicht viel getan. Kerstin Lederbogen ist nun volljährig und nicht mehr in der Rangliste, dafür sind alle anderen einen Platz hoch gerutscht. Die Finalistin von Vilsbiburg, Sarah Grosse, steht nun erstmals in den Top 10.

23.05.2007

Mark Webster und Trina Gulliver gewinnen die Welsh Open 2007

Die Welsh Open gehören wie die German und Dutch Open zu den wenigen Turnieren der Kategorie 1, dementsprechend groß war der Andrang.

Bei den Herren hat Mark Webster den Titel im Land halten können und seine exzellente Form der IDL eindrucksvoll bestätigt. Mit diesem Erfolg steigt Mark auch auf Platz 2 der WDF-Rangliste und ist nur noch 26 Punkte hinter Gary Anderson zurück.

Im Finale gewann Mark gegen Scott Waites, der einmal mehr in diesem Jahr ein gutes Ergebnis erzielen konnte. Auch Remco van Eijden ist im Moment kaum aus den vorderen Plätzen wegzudenken, der Holländer belegte nach einer 0:2 Niederlage gegen Scott den dritten Platz. Auch auf Platz 3 landete der bei uns ziemlich unbekannte Engländer Chris Thompson, der knapp mit 1:2 gegen Mark Webster verloren hatte.

Bei den Damen sicherte sich Trina Gulliver einen weiteren Titel, die First Lady der WDF gewann mit 3:1 gegen ihre langjährige Konkurrentin Francisca Hoenselaar. Platz 3 teilen sich die Waliserin Julie Gore und die Engländerin Lisa Ashton.

Bei der Jugend konnte Pascal van Mourik einen weiteren Erfolg verbuchen, der Holländer gewann das Finale mit 3:1 gegen den Engländer David Pallett. Platz 3 geht an Jake Jones (Eng) und Jamie Kelder (Nl).

Weitere Platzierungen sind noch nicht veröffentlicht worden, werden hier aber nachgereicht.

22.05.2007

Michael Rosenauer bei der nächsten World Darts Trophy???

Die aktuelle Weltrangliste der WDF ist nun Grundlage für die Einladungen zur nächsten WDT, die vom 01.-09. September in Holland stattfinden wird. Unter den möglichen Teilnehmern ist mit Michael Rosenauer erstmals ein Deutscher und mit Dietmar Burger erstmals ein Österreicher. Nachdem es ja schon zur IDL zu einigen Wirrungen und Irrungen bei den Einladungen gekommen ist, kann man zumindest hoffen, dass Rosi zumindest zu einem Qualifikationsturnier geladen wird.

Sobald wir näheres erfahren, werden wir es hier mitteilen.

22.05.2007

Nominierung für den Jugend Europa Cup in Folkstone, England:

Nach dem Ranglistenturnier in Vilsbiburg wurden die Nominierungen für den nächsten Europa Cup ernannt. Für Deutschland an den Start gehen werden:

Jenny Lieverkus (Wuppertal)
Asaria Hintzsche-Oehme (Bückeburg)
Daniel Zygla (Hamburg)
Alexander Glatthorn (Frankfurt)
Robin Tuchel (Bochum)
Alexander Daub (Worms)

22.05.2007

Phil Taylor gewinnt die US Open


(Quelle:www.planetdarts.tv)

Phil Taylor hat am Wochenende die erste Auflage der US Open gewonnen und sich somit erholt von dem frühen Aus bei der IDL gezeigt. Phil Taylor ist immer dann zur Stelle, wenn große Turniere zum ersten Mal gespielt werden. So nun auch bei den US Open, die Phil Taylor als ersten Champion in den Chroniken führen wird.

Knapp 230 Spieler, darunter viele aus den USA und Kanada, gingen am Samstag in die erste Runde. Von den PDC Profis war so ziemlich die komplette Elite über den großen Teich gereist.

Unter den Teilnehmern war auch ein Bekannter aus frühen DDV-Zeiten. Didi Schutsch, der in den späten 80er zur DDV-Spitze zählte und mittlerweile US-Staatsbürger ist, ging an den Start und konnte zumindest ein Spiel gewinnen. Nach einem 3:0 gegen Ken Smith verlor Didi in Runde 2 mit 1:3 gegen Simon Craven

Überraschend früh war das Turnier für Colin Lloyd beendet, der einmal mehr bei einem großem Turnier in der ersten Runde scheiterte. Colin verlor gegen den starken US-Amerikaner Jim Widmayer mit 2:3. Jim sollte am Ende der beste Lokalmatador im Feld werden.

Mit Stacy Bromberg nahm auch eine der Top Frauen der WDF an dem Turnier teil, nach einem Sieg gegen Timothy Lemieux schied sie in Runde 2 mit 1:3 Sätzen gegen Kevin Painter aus.

64 Spieler wurden gesetzt und somit kam es in der dritten Runde bereits zu den ersten Spielen der Seeds. Nicht mehr dabei war zu diesem Zeitpunkt Jelle Klaasen, der bereits in der zweiten Runde mit 0:3 verloren hatte.

Insgesamt wurden am ersten Tag vier Runden gespielt und für den Sonntag gab es die folgenden Partien, Jim Widmayer war somit der letzte US-Amerikaner im Achtelfinale.

Phil Taylor - Kevin Painter 3:2
Mervyn King - Wayne Mardle 3:2
Mick McGowan - John Part 0:3
Peter Manley - Ronnie Baxter 0:3
Raymond van Barneveld - Barrie Bates 3:0
Roland Scholten - Wayne Jones 3:1
Dennis Priestley - Andy Hamilton 1:3
Jim Widmayer - Mark Dudbridge 1:3

Phil Taylor - Mervyn King 3:0
John Part - Ronnie Baxter 3:0
Raymond van Barneveld - Roland Scholten 3:0
Andy Hamilton - Mark Dudbridge 3:0

Phil Taylor - John Part 3:1
Raymond van Barneveld - Andy Hamilton 3:1

Somit kam es zum Finale der beiden Führenden Spieler der PDC und Phil Taylor konnte sich einmal mehr durchsetzen. Mit 4:1 gewann The Power deutlich gegen Barney und gab in dem Spiel nur 3 Legs ab. Damit geht Phil Taylor auch als großer Favorit in die Endrunde der Premier League am nächsten Wochenende.

20.05.2007

DDV Ranglistenturnier in Vilsbiburg (Tag 2)

19:50 Uhr Erster Seniorentitel für Kevin Münch und Sven Flück

In einem knappen Finale konnten die beiden ehemaligen Jugendspieler Kevin Münch und Sven Flück ihren ersten Erfolg im Seniorenbereich feiern.

19:40 Uhr: Perfektes Wochenende für Michelle Sossong.

Einen Tag nach ihren Sieg im Einzel kann Michelle Sossong auch erstmals an der Seite von Christina Oelke den Doppelwettbewerb gewinnen.

19:00 Uhr: Daniel Zygla und Jenny Lieverkus untermauern ihre Position als Nr. 1 bei der Jugend mit Erfolgen über den Bochumer Robin Tuchel und Sarah Grosse.

17:15 Uhr: Claudia zum Felde und Carola Müller spielen bereits eine gute Saison im Doppelwettbewerb. Nach dem Erfolg über die Topgesetzten Strauch/Kempter ist nun auch der erste Titel möglich. Die Norddeutschen treffen im Finale auf Michelle Sossong und Christian Oelke.

Kevin Münch ist auch mit "Ersatz" Doppelpartner Sven Flück erfolgreich und steht im Finale. Hier treffen die beiden Youngsters auf Jörg Goga und Marcel Schmidt.

Die ersten Ergebnisse von den Sonntagswettbewerben sind eingetroffen und werden jetzt nach und nach online gestellt.

Die Halbfinalpaarungen bei den Doppeln stehen fest und werden im Moment gespielt. Die Endspiele der Jugend stehen bereits fest und werden nach den laufenden Partien gespielt.

19.05.2007

DDV Ranglistenturnier in Vilsbiburg (Tag 1)

22:20 Uhr: Andree Welge gewinnt gegen Johann Honner.

Andree Welge kommt zum ersten Mal nach Gelsenkirchen wieder in die Punkte und gewinnt seinen zweiten Titel in der laufenden Saison. Nach einer Turnierpause und einem ersten Versuch in Bochum hat es für den Bremer wieder mal geklappt.
Johann Honner muss nun weiter auf seinen ersten Ranglistensieg warten. In seinem dritten Finale innerhalb eines Jahres machte der Niedersachse aber erneut eine gute Figur und somit bleibt ein Turniersieg immer im Bereich des Möglichen.

22:00 Uhr: Sieg für Michelle Sossong.

Die Bochumerin Michelle Sossong kann in der Tat ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen und schlägt im Finale die Nr. 1 Bianka Strauch mit 2:1 und 2:1.

21:20 Uhr: Die Finalpaarungen stehen fest.

Bei den Damen kommt es zum Finale der Topgesetzten Michelle Sossong und Bianka Strauch. Michelle hat gleich die Möglichkeit, ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. Beide mussten aber über die komplette Distanz gehen, bevor der Finaleinzug knapp gesichert werden konnte.

Auch bei den Herren gingen beide Halbfinals über die kompletten drei Sätze und hier haben die Spieler die Partie verloren, die den ersten Satz gewinnen konnten. Kevin Münch verpasste knapp sein erstes Finale bei den Senioren gegen Andree Welge. Andree trifft auf Johann Honner, der sich in Vilsbiburg anscheinend richtig wohl fühlt. Bereits im letzten Jahr stand Johann hier im Finale, verlor damals aber gegen Colin Rice. Der Weg ins Finale war schwer, denn Wolfgang Piegsa kämpfte bis zum Schluss.

20:15 Uhr: Die Halbfinalpaarungen bei den Herren stehen fest.

Alle Partien waren in zwei Sätzen entschieden. Kevin Münch beendete den Lauf von Peter Lange und bestätigte selber seine gute Form in dieser Saison. Kevin trifft nun auf Andree Welge, der erstmals in diesem Jahr wieder mit guten Ergebnissen aufwarten kann. Andree setzte sich ebenso mit zweimal 2:1 durch, wie Johann Honner gegen den Berliner Christian Werner. Johann trifft nun im "Senioren" Halbfinale auf Wolfgang Piegsa, der Andy Kröckel überraschend deutlich schlagen konnte.

19:40 Uhr: Mit Karsten Koch ist im Achtelfinale ein weiterer Favorit auf den Sieg ausgeschieden. Karsten verlor knapp gegen das bayerische Urgestein Wolfgang Piegsa. Ebenfalls knapp setzten sich Andy Kröckel und Christian Werner in der unteren Hälfte durch. Damit war der Traum vom Titel von Averell schnell beendet. Glatt setzte sich hier Johann Honner gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Markus Hawlitzky durch.

In der oberen Hälfte gewann der Berliner Peter Lange die einzige knappe Partie gegen Thomas Kugler. Ich habe zum Saisonauftakt in Berlin gegen Peter gespielt und konnte mich da schon von seiner guten Form überzeugen. Etwas glatter setzten sich Kevin Münch, Jörg Goga und Andree Welge durch, die das Viertelfinale komplettieren.

Bei den Damen haben sich in der oberen Hälfte Bianka Strauch und Monique Leßmeister sicher in das Halbfinale gespielt. Sabine Kempter musste sich als einzige Spielerin aus der Gewinnerrunde geschlagen geben, sie verlor glatt gegen Michelle Sossong, die nun auf Bianca Ehlen trifft.

18:45 Uhr: Marko Puls hat das Boardfinale nicht überstanden und musste sich in zwei Partien dem starken Bayern Martin "Averell" Degel geschlagen geben. Auch Muharrem Kutlu und Gerhard Schmid schieden aus der Gewinnerrunde kommend aus. Gegen Gerhard Schmid hatte sich Andy Kröckel noch ein Runde weiter spielen können.

Auch bei den Damen stehen mittlerweile die Boardfinalpaarungen fest.

Nachdem alle Spieler wohl erst einmal nach dem spannenden Fußball Finale durchatmen mussten, stehen nun die Boardfinals in Vilsbiburg fest.

Aus den Top 10 haben es nur 6 Spieler unter die letzten 32 geschafft. Colin Rice, Andy zum Felde und Stephan Schneider schieden in den Gruppen aus, Michael Rosenauer war nicht am Start.

17.05.2007

Aktueller Stand der ewigen Tabelle der Bundesliga

Obwohl der 1. DSC Bochum in diesem Jahr erstmals drei Spiele in einer Saison verloren hat, in den letzten drei Jahren waren es insgesamt nur zwei Niederlagen, konnte man die Führung in der Ewigen Tabelle verteidigen. Die Vikings und Walldorf konnten sich verbessern, Huttenheim hat etwas an Boden verloren.

Im nächsten Jahr werden nur noch 9 Teams der ersten Stunde an den Start gehen, mit dem DC Unicorn Bamberg hat es dieses Mal einen weiteren Bundesliga Dino erwischt.

17.05.2007

Remco van Eijden und Marketa Abadzievova gewinnen Ungarn Open

Der Niederländer Remco van Eijden hat am letzten Wochenende die Ungarn Open gewonnen und damit seinen Aufstieg in der Weltrangliste fortgesetzt. Nach diversen guten Ergebnissen in diesem Jahr, unter anderem der zweite Platz beim German Gold Cup, ist Remco mittlerweile auf Platz 11 gestiegen.

Remco gewann im Finale gegen den Ungarn Sandor Domonkos, Platz 3 teilen sich der Ungar Nandor Bezzegh und der ebenfalls in der letzten Zeit sehr erfolgreiche Österreicher Dietmar Burger. Platz 5 belegten der in Deutschland spielende Mensur Suljovic, der Österreicher Hannes Schnier, der Tscheche Miroslav Navratil und der Engländer Steve West.

Bei den Damen gewann die international weniger bekannte Tschechin Marketa Abadzievova gegen die ungarische Spring Cup Teilnehmerin Zsofia Kontos. Platz 3 teilen sich die Holländerin Tharissia Werinussa und die Finalistin der Dortmund Open Zuzana Stepanova. Zuzana konnte sich durch diesen Erfolg erstmals unter die Top 20 der WDF spielen.

Im Jugendwettbewerb konnte Daniel van Mourik das gute Familienergebnis komplettieren. Während sein Bruder die Junior IDL gewinnen konnte, gewann Daniel den Titel in Ungarn.

17.05.2007

Gary Anderson zurück an der Spitze der WDF

Der Schotte Gary Anderson hat sich durch den Erfolg bei der IDL die Spitzenposition bei der WDF von Martin Adams zurück geholt. Damit bekommt die perfekte Woche von Gary noch ein Sahnehäuptchen.

Nach dem ersten Major Turnier der WDF in diesem Jahr haben sich die ersten 6 Plätze in der Rangliste verschoben. Tony Eccles stieg trotz einer schlechten Zwischenrunde von 4 auf 2 und profitierte dabei von Punktverlusten der Konkurrenz. Martin Adams und Simon Whitlock hatten nach besseren Ergebnissen im letzten Jahr nun Einbußen gehabt.

Mark Webster ist durch seine Finalteilnahme erstmals auf Platz 4 und somit unter die Top 5 gerückt.

Die Top 20 der Herren und Damen können wie gewohnt hier eingesehen werden.

Die IDL zählte auch erstmals zum Ranking der PDC. Hier gab es allerdings keine großen Veränderungen, lediglich Adrian Lewis konnte sich durch seine Halbfinalteilnahme um zwei Platz auf Rang 6 verbessern.

15.05.2007

Bericht über die Hamburger Meisterschaft 2007

Den nachfolgenden Bericht habe ich vom Hamburger Medienreferenten Sebastian Gurski bekommen.

Am 05. und 06. Mai 2007 war es wieder soweit. Der Landes Dart Verband Hamburg suchte den Hamburger Meister/in, sowie die Doppelmeister/innen und Doppel-Mix Meister.

05. Mai 2007:

Bei den Herren konnte sich Jörg Bleckmann im Finale gegen Rolf Siemoneit knapp mit 2:0, 2:0, 0:2, 1:2, 2:0 durchsetzen und konnte sich somit den Titel des Hamburger Meisters 2007 sichern. Dritt platzierte wurden Joachim Schühlein und Andreas Petersen.

Bei den Damen konnte sich Marion Petersen mit 1:2, 2:1, 2:1 gegen Nicola Möhring durchsetzen und sicherte sich den Hamburger Meistertitel 2007 bei den Damen. Gegen 17:00 Uhr begann das Doppel-Mix Turnier. Wie erwartet konnten sich dort Claudia und Andy zum Felde durchsetzen und nachdem es für Andy im Einzelturnier nicht so glücklich verlief, konnte er sich verdient mit dem Titel als Hamburger Doppel-Mix Meister 2007 krönen.

06. Mai 2007:

Bei den Herrendoppeln konnten sich Kai Blohm und Uwe Boes überraschend mit 3:1 Sets gegen die amtierenden Norddeutschen Doppelmeister Andy zum Felde und Torsten Wöhlk durchsetzen. Zuvor mussten Kai und Uwe die an diesem Tag stark spielenden Sascha von Riegen und Acker aus dem Turnier werfen. Andy und Torsten mussten im Halbfinale gegen den schon das ganze Wochenende stark spielenden Rolf Siemoneit und seinen Partner Rico Wengatz spielen. Das spiel ging denkbar knapp 3:2 aus.

Bei den Damendoppeln konnten sich Eike/Franka gegen Conny/Gabi vom HSV klar mit 3:0 durchsetzen und sicherten sich den Titel als Hamburger Doppelmeisterinnen 2007.

Hier nun alle Hamburger Meister/innen:

Jörg Bleckmann
Hamburger Meister 2007
Marion Petersen
Hamburger Meisterin 2007
Claudia und Andy zum Felde
Hamburger Mixed-Doppel-Meister 2007
Uwe Boes und Kai Blohm
Hamburger Doppelmeister 2007
Eike Und Franka
Hamburger Doppelmeisterinnen 2007
Kevin Harz
Hamburger Jugendmeister 2007

Weitere Impressionen der Hamburger Meisterschaft:

   

14.05.2007

Startzeiten von Vilsbiburg

Der Ausrichter des nächsten DDV-Ranglistenturniers hat im Moment Probleme, die vereinseigene Homepage zu aktualisieren.

Daher sind die Startzeiten hier einzusehen und zusätzlich stehen die Zeiten als Excel-Datei zum Download zur Verfügung.

14.05.2007

Bochum und Walldorf holen die Titel in der Bundesliga

Der 1. DSC Bochum hat sich im Norden erneut die Meisterschaft sichern können. Für die Bochumer schon bald ein gewohntes Bild, für das Dartspub Walldorf war es im Süden hingegen die erste Meisterschaft.

Bochum ging mit 2 Punkten Rückstand in den letzten Spieltag und löste die eigenen Aufgaben gegen Wuppertal (9:3) und Hildesheim (11:1) sicher und hoffte nun auf Ausrutscher der Bremer. Diesen "Gefallen" tat Vegesack dann auch gleich und verlor gegen die Vikings. Im zweiten Spiel gewann man zwar noch gegen Mülheim, doch Bochum wurde durch das deutlich bessere Spielverhältnis einmal mehr Nordmeister.

Platz 2 geht somit an Vegesack, gefolgt von Vikings Berlin und dem 1. DC Wuppertal. Die Berliner hätten im abschließenden Einzel noch fast den dritten Platz verspielt.

Im Mittelfeld der Liga haben die Strangers noch mit Hildesheim die Plätze getauscht und sich auf Platz 6 geschoben.

Checkers Hamburg und der HSV standen bereits als Absteiger fest, hier gehen die besten Wünsche an einen Neuaufbau in den Norden.

Im Süden fiel die Entscheidung auch erst am letzten Spieltag. Drei der vier Topteams trafen in Walldorf aufeinander und es wurde sehr guter Sport gezeigt. Wer näheres zu den Spielen erfahren möchte, dem kann ich nur die detaillierten Forumsbeiträge von Alex Albert empfehlen.
Vilsbiburg ging als Tabellenführer in den letzten Spieltag, doch der erste Dämpfer kam gleich in der Partie gegen Kaiserslautern, die man knapp mit 5:7 verlor. Somit war klar, dass nur ein Sieg gegen Walldorf zur Meisterschaft reichen würde. Am Ende wurde es ein 6:6 und das Dartspub sicherte sich den Titel.

Kastellaun verlor die erste Partie gegen Neu-Isenburg mit 1:11 und stand zu diesem Zeitpunkt bereits als Absteiger fest. Trotzdem zeigte das Team Moral und spielte gegen Bamberg locker drauf los. Die Bandits gewannen das Spiel mit 8:4 und zogen am Ende die Bamberger noch mit auf einen Abstiegsplatz.
Lauffen nutzte zeitgleich die letzte Chance und holte drei von vier Punkten. Nach einem 6:6 gegen Huttenheim gewann man noch knapp mit 7:5 gegen Ginnheim und war plötzlich gerettet.

Auch hier verabschieden wir uns mit einem "Auf Wiedersehen" von Bamberg und Kastellaun und alles Gute für die Rückkehr.

In Berlin kommt es nun zu folgenden Paarungen in der ersten Runde der Endrunde:

1. DSC Bochum - DV Kaiserslautern
DC Vegesack Bremen - DIG Neu-Isenburg
Vikings DC Berlin - DC Hawks Vilsbiburg
1. DC Wuppertal - Dartspub Walldorf

14.05.2007

Gary Anderson gewinnt die International Darts League


(Quelle: www.infodarts.nl)

Gary Anderson heißt der verdiente Sieger der diesjährigen IDL. Nach einer sensationell guten Leistung hat der Schotte mit dem Gewinn seines ersten Majors den größten Erfolg seiner Karriere feiern können. Gary blieb in 9 Spielen in dieser Woche ungeschlagen und hat dabei Dartgrößen wie Wayne Mardle, Roland Scholten, Mervyn King, Martin Adams, Mark Dudbridge, Gary Robson, James Wade, Adrian Lewis und Mark Webster teilweise deklassiert.

Wohin der Weg führen soll, zeigte der Dreamboy gleich im ersten Satz, als er das Spiel sofort mit einer 180 eröffnete und das Leg mit einem 11 Darter beendete. Den Satz sicherte er sich dann mit einem 164er Finish. Spätestens da wurde seinem Gegner klar, dass er heute schon überirdisch gut spielen muss, um eine Chance zu haben.

Das erste Leg den zweiten Satzes ging an den Waliser, doch weitere 180er von Gary sicherten den zweiten Satz. Mark checkte dann ebenfalls 164 zum 1:0 im dritten Leg und gewann dann den dritten Durchgang zum ersten Satzgewinn. Ebenfalls über drei Legs ging der vierte Satz und Mark konnte ausgleichen, es sollte der letzte Ausgleich werden.

Gary kam zurück und holte sich mit einem 161er Finish den fünften Satz zur 3:2 Führung. Mark vergab vier Darts zum erneuten Ausgleich und somit ging Gary mit einem 4:2 in die Pause. Nach der Pause ging das Spiel immer so weiter, Gary konnte immer auf einen Vorsprung von 2 Sätzen ausbauen und Mark versuchte immer wieder heran zu kommen. Mit 7:5 ging es in die zweite Pause und die nächsten vier Sätze wurden wieder geteilt. Mark vergab dann einmal mehr wichtige Darts auf Doppel und Gary schaffte das wohl Spielentscheidende 10:7. Mit 10:8 ging es die letzte Pause und vier Legs in Folge brachten die Entscheidung zu Gunsten von Gary Anderson. Auch wenn Mark noch einmal verkürzen konnte, sicherte sich Gary im 22. Satz den 13:9 Sieg.

Gary war nach dem Turnier sprachlos, er freute sich nicht nur über den Titel, sondern auch über die Art und Weise, wie er ihn errungen hatte. Im letzten Jahr hatte er fast alle "kleinen" WDF-Titel erringen können, doch eine Sieg bei so einer Veranstaltung mit allen Topspielern ist etwas vollkommen anderes.

Gary Anderson konnte erstmals bei einem großen TV-Turnier seine Leistung, die er sonst abseits der großen Bühnen zu zeigen pflegt, konservieren und auch über große Distanzen halten. Alleine die Daten des Finales sind grandios

Gary 70x100+, 51x140+, 18x180 Average 95.85
Mark 77x100+, 29x140+, 8x180 Average 94.54

Gratulation aber auch an Mark Webster, der gezeigt hat, dass er zu den ganz Großen in diesem Sport werden kann. Zumindest lässt dieser Auftritt auf weitere Heldentaten von Webby hoffen.

Pascal van Mourik gewinnt die Junior IDL

Der zierliche Pascal van Mourik hat die holländischen Farben oben gehalten und den Wettbewerb der Junioren gewonnen. Pascal wird somit Nachfolger von Sven van Dun.

Pascal musste über die volle Distanz gehen, um sich knapp mit 6:5 gegen Richie George durchsetzten zu können. Der Sohn von Mr. Glitter hatte den besseren Start und führte bereits mit 4:1. Ein 150er Finish brachte die Wende und Pascal konnte das Spiel in den Decider bringen. Hier hatte der Holländer das bessere Händchen und konnte den Turniersieg sichern.

Pascal 1x180, 73.80, Richie 3x180, 78.12

13.05.2007

International Darts League, Tag 8

Gary Anderson und Mark Webster stehen im Finale

Die beiden einzigen Spieler, die in dieser Woche noch kein Spiel verloren haben, stehen nun auch im Finale der International Darts League. Beide Spieler krönten damit schon eine erfolgreiche Woche und einer der beiden Spieler kann sich heute seinen ersten Major Titel sichern.

Mark Webster - Tony O'Shea 9:1

Im ersten Halbfinale war der gute Lauf von Silverback beendet. Nach teilweise brillanten Leistungen, die Tony durch seinen 9 Darter krönte, lief es dieses Mal für den Engländer nicht gut. Tony kam nie richtig ins Spiel und konnte seinem jungen Gegner kaum Gegenwehr bieten. Nach dem Erfolg über Barney war die Luft wohl raus bei ihm.

Mark Webster spielte sicher und souverän und zeigte sich auch auf Ausweichtrebles zielsicher. Er gestattete Tony nur den Gewinn von 7 Legs und zog am Ende sicher in das Finale ein.

Mark 3x180, 97.18 / Tony 6x180, 84.88

Gary Anderson - Adrian Lewis 9:1

Einen ähnlichen Verlauf nahm die zweite Partie des Tages, als Gary Anderson souverän das Finale erreichen konnte. Auch Adrian Lewis konnte seine Leistungen der Woche nicht mehr abrufen und blieb hinter den Erwartungen zurück.

Gary kam zwar am Ende nicht mehr auf einen so hohen Average wie in den Spielen zuvor, er konnte es aber zum Ende der Partie auch ruhiger angehen lassen. In den ersten Sätzen zeigte Gary aber, warum er bis dahin noch kein Spiel verloren hatte und traf traumhaft sicher die Trebles und die Doppel. Adrian ließ seine wenigen Chancen aus und wurde immer wieder postwendend bestraft.

Gary 9x180, 97.20 / 6x180 87.66

Pascal van Mourik - Oskar Lukasiak 5:2

Wenigstens das Finale findet aus Sicht des Veranstalters mit einheimischer Beteiligung statt. Der Sieger der Dortmund Open gewann sein Halbfinale gegen den Finalisten der German Open. Pascal trifft nun im Finale heute auf den Engländer Richie George.

12.05.2007

Live Ticker

1. DSC Bochum - Thorny Roses Hildesheim 11:1
Strangers Bremen - Checkers Hamburg 5:7
1. DC Mülheim - Vikings Berlin 5:3
DC Hawks Vilsbiburg - Dartspub Walldorf 3:5

Vegesack Bremen - 1. DC Mülheim 8:4
DV Kaiserslautern - DC Hawks Vilsbiburg 7:5
Hamburger SV - Strangers Bremen 5:7
1. DC Wuppertal - Thorny Roses Hildesheim 8:4
DSC Bandits Kastellaun - DC Unicorn Bamberg 8:4

1. DSC Bochum - 1. DC Wuppertal 9:3
DIG Neu-Isenburg - DSC Bandits Kastellaun 11:1
Checkers Hamburg - Hamburger SV 5:7
Vikings Berlin - Vegesack Bremen 7:5
Dartspub Walldorf - DC Kaiserslautern 7:5
Taraxacuma Huttenheim - DC O.A. Lauffen 6:6

Bochum hat den ersten Schritt zum Erreichen der Nordmeisterschaft gemacht und führt gegen Wuppertal mit 7:3. Wuppertal führt gegen Vegesack mit 4:2 und könnte Schützenhilfe leisten.

Vikings Berlin - Vegesack Bremen 6:4
Dartspub Walldorf - DC Kaiserslautern 4:4
Taraxacuma Huttenheim - DC O.A. Lauffen 5:3

Hier die ersten Impressionen aus Walldorf mit den Mannschaftsbildern von Walldorf und Kaiserslautern. Im Forum findet Ihr detaillierte Informationen zu diesem Spiel von Alex Albert.

Im Forum ist auch ein Link zu den Partien in Berlin, dort macht Jürgen Vollbrecht den Ticker.

12.05.2007

International Darts League, Tag 7

Gestern standen die Viertelfinalspiele auf dem Programm und die Distanz hat sich zu den Gruppenspielen erheblich erhöht. Gestern ging es über die Distanz von Best of 11 Sets, Best of 3 Legs per Set. Im Halbfinale wird noch einmal auf Best of 17 Sets erhöht und im Finale geht es am Sonntag über die Mammutdistanz von Best of 25 Sets.

Pieter Collijn - Richie George 3:5

Im letzten Jahr war die Junior IDL noch fest in holländischer Hand. Doch in diesem Jahr läuft es ähnlich wie bei den Herren. Richie George setzte sich mit 5:3 gegen en Bezwinger von Daniel Zygla durch und setzt nun anscheinend die erfolgreiche Familientradition fort.

Gary Anderson - James Wade 6:3

Das hohe Niveau der Veranstaltung wurde bereits in der ersten Partie des Abends bestätigt, als Gary Anderson und James Wade mit offenem Visier ans Oche traten. Gary hatte zuvor bereits sechs Spiele in Serie gewonnen und die Bilanz von James war mit 5:1 nur unwesentlich schlechter.

Gary hatte bereits mehrfach in den Gruppen seine außergewöhnliche Form unter Beweis gestellt und auch in dieser Partie lief es nicht anders. Im dritten Satz warf Gray 2x180 und war auf dem Weg zum perfekten Spiel. James hatte den Satz begonnen und warf in seiner zweiten und dritten Aufnahme ebenfalls 2x180, das Publikum sah also 4 Maximums in Serie und war endlich mal enthusiastisch bei der Sache. Der siebte Dart von Gary ging nicht in die 60 und er musste am Ende den Satz noch abgeben.

Der Schotte ließ sich davon aber nicht weiter stören und gewann die nächsten fünf Legs in 15,11,15,11 und 14 zur 4:1 Satzführung. Zu diesem Zeitpunkt hatte Gary einen Average von knapp 114. James Wade spielte bei weitem nicht schlecht, im Nachhinein sagte er im Interview, dass es wohl sein bestes Spiel über so eine Distanz gewesen sei. Trotzdem verlor er mit 8x180 und einem Average von 106.05 mit 3:6. Gary toppte seine Leistung in dieser Woche mit 12x180 und 107,98 und stand damit als erster Halbfinalist fest.

Tony O'Shea - Raymond van Barneveld 6:4

Das Favoritensterben ging weiter und mit Barney war der letzte Topfavorit raus aus dem Turnier. Somit steht fest, dass es in diesem Jahr einen neuen Champion geben wird, den die bisherigen Ausgaben konnte bis auf eine Ausnahme allesamt der Holländer gewinnen. Lediglich Mervyn King schaffte zwischenzeitlich einen Sieg, damals im Finale übrigens gegen Tony O'Shea. Silverback ist somit der letzte Spieler im Wettbewerb, der schon einmal Finalerfahrung bei der IDL sammeln konnte.

Nachdem sich Barney am Donnerstag knapp in diese Runde retten konnte, schien der lange Modus ihm nun entgegen zu kommen. Der letzte Lokalmatador im Wettbewerb begann sicher und gewann drei der ersten vier Sätze mit 2:0 zu einer sicheren 3:1 Führung. Danach zeigte Tony die Qualitäten, die ihn nach der 6:7 Niederlage am Dienstag gegen Simon Whitlock doch noch weiter brachten. Seit dem 9 Darter spielt Tony wie aufgedreht und das bekam nun auch Barney zu spüren.
Die Sätze fünf und sechs gingen an Tony und es stand nun 3:3. Barney schaffte noch einmal den Gewinn eines Satzes zum 4:3, doch es sollte sein letzter Satz werden. Die nächsten drei Durchgänge gingen dann alle an den Engländer, der sich dann mit einer Doppel 2 das Match sicherte. Beide Spieler waren am Ende in den Statistiken auf einem Niveau, der entscheidende Faktor war am Ende die Ausbeute auf Doppel. Während Tony auf hervorragende 52% kam, blieb Barney mit 28,9% doch deutlich dahinter. Es fiel einmal mehr auf, dass Barney zwar weiterhin auf hohem internationalen Niveau spielt, die Weltklasse der ersten beiden Monate in diesem Jahr fehlt ihm aber.

Zur Überraschung von Tony O'Shea bekam er nach dem Spiel vom Sponsor doch noch einen Preis für seinen 9 Darter. Den ausgeschriebenen Opel Tigra hatte sich ja bereits Phil Taylor gesichert, doch Opel Netherlands ließ sich nicht lumpen und überreichte dem sichtlich gerührten Tony die Schlüssel für seinen Wagen.

Adrian Lewis - Darryl Fitton 6:2

Nun war es also an Adrian Lewis, die Fahne der PDC oben zu halten. Nur ein einziger PDC'ler im Halbfinale, und dann auch noch Adrian, damit hätte man vorher nicht rechnen können. Auf jeden Fall haben die Topleute der WDF in dieser Woche gezeigt, dass auch sie diesen Sport beherrschen.

Darryl Fitton ging nicht ohne Chancen in diesen Partie, immerhin war er der Gruppensieger in der "Killergruppe". Doch schon gestern in der Partie gegen Barney konnte The Dazzler nicht an die Leistung aus dem Taylor Match heran kommen. Den besseren Start hatte er in die Partie und er konnte mit 2:1 in Führung gehen. Vielleicht fiel die Vorentscheidung im vierten Leg, als sich Adrian mit einem 170er und einem 100er Finish (20,Tops,Tops) den Satz sichern konnte. Danach war Adrian nicht mehr zu halten und gab in den folgenden vier Sätzen nur noch ein Leg ab. Wie in der Partie zuvor war der entscheidende Faktor die Sicherheit auf Doppel. Darryl traf zwar 9x180 (Adrian nur 1x180), doch die Quote auf Doppel war um knapp 20% schlechter (Darryl 33,3 Adrian 52,2)

Adrian trifft nun auf Gary Anderson und man darf nach dieser Leistung gespannt sein auf diese Partie.

Adrian 94,22 / Darryl 96,63

Mark Webster - Gary Robson 6:2

Gary Robson ging mit den ersten Anzeichen einer Grippe leicht geschwächt in diese Partie. Auf diesem Niveau muss man körperlich in bester Verfassung sein, ansonsten hat man keine Chance. So geriet Gary dann auch schnell mit 0:4 in Rückstand und konnte in den vier Sätzen nur ein Leg gewinnen. Robbo gewann zwar die nächsten beiden Sätze sicher mir jeweils 2:0, doch das war es dann auch.

Mark Webster spulte sein Programm souverän runter und erreichte zum zweiten Mal in seiner Karriere das Halbfinale eines Majorturnieres. Webby hat somit auch sein siebtes Spiel in dieser Woche gewonnen und trifft nun auf Tony O'Shea.

Mark 4x180, 90.29 / Gary 8x180, 83.50

Heute spielen:

Oskar Lukasiak - Pascal van Mourik
Gary Anderson - Adrian Lewis
Tony O'Shea - Mark Webster

11.05.2007

International Darts League, Tag 6

Aus für Martin Adams und Phil Taylor

Am sechsten Tag der IDL fanden die letzten Gruppenspiele der Zwischenrunde statt und ab morgen geht es im KO-System weiter. Die letzten Spiele führten dann auch zum Ausscheiden einiger prominenter Spieler, angeführt vom Lakeside Champion Martin Adams und der PDC-Nr. 1 Phil Taylor.

Den Tag eröffneten allerdings einmal mehr die Jugendlichen und es wurde der letzte Teilnehmer des Halbfinales gesucht. In einem spannenden, aber nicht besonders guten Spiel gewann der holländische Sieger der Dortmund Open Pascal van Mourik knapp mit 4:3 gegen den Schotten Scott Campbell. Pascal trifft nun im Halbfinale auf Oskar Lukasiak.

Den Seniorenwettbewerb eröffneten dann Tony O'Shea und Wayne Mardle. Wayne musste das Spiel hoch gewinnen und aus Schützenhilfe von Simon Whitlock hoffen, um doch noch weiter kommen zu können. Doch Hawaii 501 ist schon lange nicht mehr in Topform und konnte Tony O'Shea nicht entscheidend in Bedrängnis bringen. Silverback war einen Tag nach seinem 9 Darter erbeut gut aufgelegt und erzielte in der Partie insgesamt 8x180. Am Ende gab es einen 7:5 Erfolg und somit stand Tony als zweiter Viertelfinalist nach Mark Webster fest.

Es folgte die Entscheidung in der Gruppe J, und hier mussten Michael van Gerwen und Phil Taylor zuerst ans Oche. Michael hatte noch eine Minimalchance auf das Viertelfinale, er musste mit 7:2 oder besser gegen Phil Taylor gewinnen und dann auf einen Sieg von Darryl Fitton hoffen. Er brauchte also ausgerechnet Schützenhilfe von dem Spieler, der vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt durch ihn ausgeschieden war. Damals musste Michael mit 7:2 gegen Tony O'Shea gewinnen, um sich noch vor Darryl Fitton zu setzen. Damals schaffte es Michael und kam eine Runde weiter.
Dieses Mal war bereits zur Hälfte der Partie klar, dass Michael es nicht schaffen wird. Trotzdem zeigte er Moral und wollte unbedingt den Sieg. So führte er mit 6:3 und es sah nach einer bitteren Niederlage für Phil Taylor aus. The Power hatte nicht seinen besten Tag und traf besonders in der ersten Hälfte des Spiels oft die 5 und die 1. Als es bei ihm besser ließ, hatte zu seinem Pech auch Mighty Mike seinen Lauf. Phil Taylor kam noch einmal zurück und brachte das Spiel beim 6:6 in die Entscheidung. Dieses Mal musste Phil nachlegen und durfte sofort eine 180 von Michael verdauen. Phil versuchte zu kontern, doch er landete letztendlich auf 100 Rest, bevor Michael mit 16,16,Tops das Spiel beendete. Michael hatte einen Schnitt von knapp 102, Phil erstmals knapp unter 100.

Zu diesem Zeitpunkt war somit klar, das Darryl Fitton schon eine Runde weiter war und das Michael ausscheiden musste. Phil Taylor hatte trotz seiner zweiten Niederlage in dieser Gruppe noch eine Chance auf das Weiterkommen, ein Sieg von Darryl gegen Barney würde reichen.

Mit diesen Vorzeichen ging es dann in die letzte Partie der Gruppe und es gab den nächsten Krimi. Darryl spielte nicht auf dem Niveau vom Vortag, als er eine seiner besten Leistungen gegen Phil Taylor zeigte. Trotzdem kämpfte er für ein Weiterkommen seines Landsmanns gegen einen Raymond van Barneveld, der im Moment auch nicht die sichere Form der WM hat.

Es gab doch einige schwächere Phasen im Spiel des Holländers, doch im entscheidenden Augenblick war er zu 100% da. Darryl Fitton konnte ein 4:6 noch einmal ausgleichen, ging aber als Nachleger in den Decider. Barney warf sofort eine 180 und hatte nach 140 und 125 nach 9 Darts einen Rest von 56. The Dazzler versuchte alles und hatte nach 100, 100 und 180 ebenfalls ein Finish stehen, doch Barney traf Tops sofort zum 11 Darter und zur Entscheidung.

Damit hat sich Raymond nach seiner Niederlage gegen Phil Taylor vor zwei Tagen noch hauchdünn durchsetzen können und hält nun als letzter Holländer die Fahne des Veranstalters hoch.

Danach musste die Entscheidung in Gruppe K fallen. Nachdem Tony O'Shea bereits durch war, fiel die letzte Entscheidung im direkten Duell zwischen Adrian Lewis und Simon Whitlock. Es war ein enges Spiel zweiter Spieler, die auf dem gleichen Niveau agierten. Am Ende hatte Adrian knapp die Nase vorn und er qualifizierte sich als einer von drei PDC Spielern für das Viertelfinale. Simon musste also tatsächlich nach zwei Siegen zum Auftakt doch noch das Turnier beenden, sicherlich eine Enttäuschung für den Drittplatzierten des Vorjahres.

Im letzten Jahr spielten Gary Anderson und Gary Robson auch zusammen in einer Gruppe in der Zwischenrunde. Damals schieden beide deutlich aus, in diesem Jahr schafften beiden hingegen das Weiterkommen. Gary Anderson ließ sich auch vom Qualifikanten Mark Dudbridge nicht aufhalten und gewann auch sein sechstes Spiel in dieser Woche.

Somit war Mark auf jeden Fall raus aus dem Wettbewerb und Gary Robson bekam seine Minimalchance auf das Weiterkommen. Ohne Sieg ging er in die Partie und schaffte mit einem 7:5 gegen Martin Adams noch den zweiten Platz. Bis zum 5:5 war das Spiel ausgeglichen, doch dann hatte die WDF-Nr. 1 zu große Probleme auf Doppel und strandete einmal sogar auf 2 Rest. Die Averages lagen bei beiden Spielern bei knapp 90, vor allen für Martin ein enttäuschender Wert nach seinen letzten Leistungen. Gary schaffte mit 7x180 (Martin 0) auch einen hervorragenden Wert.

Wie an jedem Abend wurde der Tag mit der Gruppe L geschlossen und hier wurde der zweite Teilnehmer für die nächste Runde nach Mark Webster gesucht. Der Waliser ließ auch dieses Mal nichts anbrennen und blieb wie Gary Anderson ungeschlagen. Von Tony Eccles kam in dieser Runde viel zu wenig. Nach seiner deutlichen Niederlage gestern gegen Mark war man gespannt, wie James Wade heute in die Entscheidung gegen Scott Waites gehen würde. James fand wieder auf die Siegesstraße zurück und konnte durch den Erfolg gegen den Dutch Open Champion noch als letzter Spieler das Ticket lösen.

Ab dem Viertelfinale ist jetzt bei der IDL Schluss mit lustig und den kurzen Distanzen. Heute geht es über die Distanz von Best of 11 Sets, Best of 3 Legs per Set mit folgenden Partien:

Gary Anderson - James Wade
Darryl Fitton - Adrian Lewis
Tony O'Shea - Raymond van Barneveld
Mark Webster - Gary Robson

Halbfinale der Junior IDL:

Pieter Collijn - Richie George

10.05.2007

International Darts League, Tag 5

Zweiter 9 Darter bei der IDL durch Tony O'Shea


(Quelle:www.infodarts.nl)

Einen Tag, nachdem Phil Taylor das erste perfekte Spiel in der Geschichte der International Darts League erzielt hat, hat sein Landsmann Tony O'Shea einen weiteren 9 Darter geworfen. Somit ist die IDL 2007 das erste Major Turnier, in dem zwei perfekte Legs gespielt wurden. Und das Turnier ist erst zur Hälfte rum.

Der sympathische Tony, der erst kürzlich Platz 3 bei den German Open belegt hatte, konnte sich an seinem 46. Geburtstag das beste Geschenk machen. Leider bekommt Tony keinen Opel Tigra dafür, der Sponsor konnte ja nicht mit so einer "Flut" an 9er rechnen. Mal schauen, ob sich der Veranstalter da noch etwas überlegt. Silverback Tony hat sich aber riesig über seinen ersten Live 9er gefreut und wurde auch von Adrian Lewis gebührend gewürdigt.

Der 9 Darter war für Tony das Break zum 3:1 und er konnte den Lauf bis zum 6:1 halten. In dieser Phase traf Tony fast alles. Dann ließ er etwas nach und Adrian kam zurück und verkürzte auf 4:6. Tony musste dann unbedingt seinen Vorteil halten, um nicht noch in das Entscheidungsleg zu müssen. Tony gelang dies in einem engen Leg und gewann mit 7:4. Für Adrian war es die erste Niederlage in diesem Turnier.

Das zweite Spiel in dieser Gruppe konnte nicht an diese Leistung heran reichen und es war letztendlich Simon Whitlock, der sich mit einem 7:5 über Wayne Mardle an die Tabellenspitze setzen konnte. In dieser Gruppe ist aber noch alles möglich, selbst Wayne hat noch theoretische Chancen auf den zweiten Platz.

In Gruppe I bleibt Gary Anderson weiterhin ungeschlagen. Der Dream Boy musste gegen seinen Namenskollegen Gary Robson aber über die volle Distanz gehen, um doch noch zu gewinnen. In den ersten fünf Legs spielte der Schotte mal wieder wie entfesselt und hatte zu diesem Zeitpunkt einen Schnitt von über 120. Trotzdem lag er nur 3:2, denn Gary Robson spielte ebenfalls auf einem hohem Niveau. Die WDF- Nr. 2 konnte den Schnitt in der Folgezeit nicht halten und es wurde zu einem Nervenspiel. Gary Robson gewann sogar die Entscheidung auf Bull, doch es war Gary Anderson, der sich den Sieg sichern konnte. Für Gary Robson war es die zweite Niederlage in dieser Gruppe im letzten Leg, trotzdem hat er noch alle Chancen auf das Weiterkommen.
Dafür müsste er allerdings morgen gegen Martin Adams gewinnen, der heute wieder in die Siegesstraße zurück gefunden hat. Mit 7:2 gewann Wolfie deutlich gegen Mark Dudbridge, der jetzt wohl auf die dritte knappe Gruppenentscheidung zu seinen Gunsten hofft.

Auch in der "Killergruppe" J gibt es noch keine Entscheidung, auch hier kann noch jeder Spieler weiter kommen. Die besten Karten hat überraschend Darryl Fitton, der sich als Favoritenkiller betätigt. Nach Michael van Gerwen holte er sich heute auch den Skalp von Phil Taylor. In der besten Partie des Tages zeigten beide Spieler Darts vom Feinsten und die große Überraschung nahm ihren Lauf.
Phil kam gut ins Spiel und gewann das erste Leg. Am Ende wird sich The Power sicherlich über das zweite Leg ärgern, wo er nach 10 Darts 36 Rest hatte und dann 8 Darts auf Doppel zum Break vergab. Danach konnte sich kein Spieler mehr einen Vorteil erspielen und gab auch einige Breaks. Phil führte mit 6:5, hatte aber keinen Dart auf Doppel, bevor Darryl zum 6:6 ausgleichen konnte. Phil gewann in der zweiten Aufnahme den Bullwurf und hatte den großen Vorteil der Vorlage im letzten Leg. Er begann mit einer 81 und Darryl konterte mit einer 180. Das hinterließ sogar bei The Power Spuren, denn er warf danach nur eine 55. Nach einer weiteren 140 von The Dazzler sah alles nach einer Sensation aus. Und der Engländer blieb cool und sicherte sich gegen einen bei 96 Rest wartenden Phil Taylor mit einem 13 Darter den Sieg. Darryl Fitton hatte am Ende auch mit über 105 einen besseren Average als Phil, der bei 103 landete.

In der zweiten Partie in dieser Gruppe hatte zuvor Raymond van Barneveld knapp mit 7:5 gegen Michael van Gerwen gewonnen. Michael hatte bei einer 2:0 Führung drei Darts auf Doppel 8 zum 3:0, doch er machte nicht aus und das Spiel kippte. Barney glich aus und in der Folgezeit musste Migthy Mike immer einen Rückstand aufholen. Zum 5:5 klappte es noch einmal, doch dann war es Barney, der den wichtigen Sieg einfahren konnte. In dieser Gruppe kann morgen noch alles passieren, selbst Darryl Fitton ist mit zwei Siegen noch nicht weiter. Es kann sogar soweit kommen, dass morgen Barney und Phil ausscheiden.

Lediglich in Gruppe L ist schon eine Entscheidung gefallen. Mark Webster ist definitiv im Viertelfinale und Tony Eccles steht als erster Spieler fest, der in dieser Zwischenrunde ausscheiden wird. Scott Waites hatte den fünften Tag mit einem glatten Erfolg gegen Tony Eccles begonnen. Scott warf sofort einen 12 Darter mit 144er Finish und führte schnell mit 6:1 bevor Tony einigermaßen wach wurde. Es reichte aber nicht für die Viper, mehr als ein 3:7 war nicht drin. Scott hat es nun heute mit einem Sieg gegen James Wade in der Hand, die nächste Runde zu erreichen.
James enttäuschte in der letzten Partie des Tages bei seiner ersten Turnierniederlage. James spielte gegen den Waliser Mark Webster und man musste schon genau hinsehen, wer denn nun gerade am Wurf war. Beide Spieler werfen mit links und würden ohne weiteres vom Aussehen her auch als Brüder durchgehen. Im ersten Leg fielen bereits 3 Maximums, zwei davon warf Mark, der mit einem 11 Darter auch das Leg begann. Dieses Niveau hielt die Partie nicht lange, gut war sie aber dennoch. Mark zog schnell auf 4:0 davon und konnte das Spiel dann sicher nach Hause bringen. Neben Gary Anderson bleibt Mark Webster somit ungeschlagen in der IDL und kann als Erster für die nächste Runde planen.

Bei der Junior IDL gewann der Finalist der German Open Oskar Lukasiak seine Partie mit 4:2 gegen den Holländer Maarten Pape. Oskar trifft nun im Halbfinale auf den Sieger der Partie Pascal van Mourik und Scott Campbell.

Heute spielen:

Pascal van Mourik - Scott Campbell
Gary Anderson - Mark Dudbridge
Gary Robson - Martin Adams
Michael van Gerwen - Phil Taylor
Raymond van Barneveld - Darryl Fitton
Adrian Lewis - Simon Whitlock
Tony O'Shea - Wayne Mardle
James Wade - Scott Waites
Mark Webster - Tony Eccles

09.05.2007

International Darts League, Tag 4

Phil Taylor spielt 9 Darter gegen Barney


(Quelle:www.infodarts.nl)

Der vierte Tag der IDL beeindruckte mit vielen sehr guten Spielen, die natürlich vom perfekten Spiel von The Power getoppt wurden.

Phil Taylor und Raymond van Barneveld trafen gleich zu Beginn der "Killergruppe" aufeinander und die Partie verlief so wie die beiden letzten Spiele der Beiden in der Premier League. Barney war nicht auf dem Niveau der WM und musste Phil erneut ziehen lassen. In den ersten 8 Legs war das Spiel ausgeglichen, das Highlight gab es bereits im siebten Leg. Barney führte 3:2 und durfte aus unmittelbarer Nähe verfolgen, wie Phil nach 2x180 mit 60,57 und Doppel 12 seinen vierten Live 9 Darter vor laufenden Kameras machte.

Barney freute sich sportlich fair sehr über diese Leistung. Beim Stande von 4:4 legte Phil Taylor dann noch einen Gang zu und gewann drei Legs in Folge zu wichtigen ersten Gruppensieg.

Für den 9 Darter gibt es bei der IDL als Bonus einen neuen Opel Tigra Twin Top. Phil Taylor schenkte das Auto direkt nach dem Spiel einem Ehepaar, seinen Freunden von Penton Darts, mit denen er schon lange zusammen arbeitet.
Diese Ehepaar hatte kürzlich einen Autounfall mit Totalschaden und Phil hatte ihnen das Auto versprochen. Nun ja, ein Mann ein Wort, für The Power kein Problem.

Im zweiten Spiel der Gruppe zeigte Darryl Fitton, warum er nicht als Außenseiter in diese Gruppe gegangen ist. The Dazzler legte eine einwandfreie Vorstellung hin und deklassierte die zweite holländische Hoffnung Michael van Gerwen deutlich. Somit ist Darryl nach den ersten Spielen Gruppen Erster und Mighty Mike steht angesichts der kommenden Gegner vor dem Aus. Michael scorte auf dem gleichen Niveau wie sein englischer Gegner, hatte am Ende aber eine desolate Quote auf Doppel von knapp 10%.

Es folgte ein weiteres Highlight mit der Partie der beiden führenden WDF-Spieler. Gary Anderson hatte schon in der ersten Gruppenphase einen brillanten Eindruck hinterlassen und konnte diese Leistung auch gegen den Lakeside Champion Martin Adams bestätigen. Mit 7:1 wurde der Wolfie nahezu vom Board gefegt, wenn man bei einem eigenen Average von knapp 105 überhaupt davon sprechen kann. Doch Martin brauchte nicht oft auf Doppel werfen und daher ist der hohe Wert etwas zu relativieren. Gary Anderson spielte einen Schnitt von knapp über 109 und war nahezu unfehlbar auf Doppel. Kein Leg war schlechter als 15 Darts und sein Highlight war das Break zum 4:0 mit einem 12 Darter und 161er Finish.

Das zweite Spiel in dieser Gruppe war die letzte Partie des Abends. Das Spiel konnte die Klasse der anderen Partie nicht halten, war aber wie fast alle Begegnungen auf einem hohem Niveau und spannend. Bis zum 5:5 lief es so ziemlich glatt, doch dann kamen die Nerven ins Spiel. Mark verpasste 12 Darts auf Doppel zum Break und Gary checkte dann mit seinem 10. Dart auf Doppel. Mark konnte dann seinen Aufschlag halten, obwohl er ein weiteres Mal beim Wurf auf Doppel vom Publikum gestört wurde. Die Verzögerung, als der Caller mal wieder zur Ordnung rufen musste, irritierte auch Gary, der seine 3 Matchdarts in dieser Phase deutlich vergab. Mark gewann die Entscheidung auf Bull und schaffte mit einem 17 Darter gegen einen frustrierten Gary Robson den ersten Sieg in der Zwischenrunde.

In der Gruppe K behielt Adrian Lewis seine weiße Weste und schaffte den vierten Sieg im vierten Spiel. Gegen Wayne Mardle konnte er an die guten Leistungen der letzten Tage anknüpfen. Die Partie zwischen Tony O'Shea und Simon Whitlock war dann die erste knappe Entscheidung des Tages. Der Australier führte bereits mit 5:2, doch Tony kam noch einmal zurück und glich zum 5:5 aus. Das Spiel ging in den entscheidenden Satz und die Entscheidung fiel beim Wurf auf Bull, als sich Simon im zweiten Versuch die letztendlich entscheidende Vorlage sichern konnte.

In Gruppe L gab es ebenfalls ein deutliches und ein knappes Spiel. Auch "009" James Wade bleibt weiter ungeschlagen und gewann doch recht deutlich mit 7:2 gegen den German Gold Cup Sieger Tony Eccles. Die Partie zwischen Mark Webster und Scott Waites war spannend und hochklassig und am Ende hatte der Waliser das bessere Ende für sich. Somit bleibt auch Mark ungeschlagen in diesem Turnier.

Bei der Junior IDL konnte sich am frühen Abend der Sohn von Mr. Glitter durchsetzen. Richie George gewann gegen den Holländer Ian Hoeve deutlich mit 4:0 und steht damit im Halbfinale. Der junge Holländer war zu nervös und machte seinem Gegner somit ein leichtes Spiel.

Heute spielen:

Maarten Pape - Oskar Lukasiak (Junior IDL)
Gary Anderson - Gary Robson
Martin Adams - Mark Dudbridge
Michael van Gerwen - Raymond van Barneveld
Darryl Fitton - Phil Taylor
Adrian Lewis - Tony O'Shea
Wayne Mardle - Simon Whitlock
James Wade - Darren Webster
Tony Eccles - Scott Waites

08.05.2007

International Darts League, Tag 3

Niederlage für Daniel Zygla


(Quelle:www.infodarts.nl)

Für den Hamburger Daniel Zygla war die Junior IDL leider schon nach dem ersten Spiel beendet. Daniel verlor gegen den Lokalmatadoren Pieter Collijn mit 0:4 und wurde dabei für das Auslassen einiger Doppel bestraft. Daniel hätte im dritten Leg noch einmal die Wende schaffen können, doch nach seinen vergebenen Darts auf Doppel schaffte Pieter ein 100er Finish zu Vorentscheidung. Im vierten Leg brachte sich Daniel dann durch einen Rechenfehler selbst um ein 105er Finish und Pieter machte danach das Spiel zu. Trotzdem war es ein guter Auftritt von Daniel, der sicherlich viel von seinem ersten Auftritt auf einer Major Bühne lernen konnte.

Über seinen Rechenfehler braucht sich Daniel nicht zu ärgern, denn das schaffen auch gestandene Profis wie Tony O'Shea. Bei 96 Rest warf Silverback eine 20, gefolgt von einer Treble 12 und warf anschließend bei 40 Rest auf die Doppel 18. Bei seiner nächsten Aufnahme musste ihm dann der Caller erst einmal erklären, warum er nun 22 Rest hatte. Nach einem kurzen Kopfschütteln machte Tony dann aber trotzdem mit dem dritten Dart auf Doppel 4 aus. Tony hatte auch jeden Dart auf Doppel nötig, denn er durfte in der Partie gegen Co Stompé nicht mehr als 3 Legs abgeben. Tony gewann, auch wegen der Doppelschwäche seines Gegners, sicher mit 6:2 und wurde letztendlich noch Gruppensieger.

Colin Lloyd hatte nach der Niederlage gegen Mark Dudbridge alles auf Co gesetzt, doch die Hoffnungen währten nicht lange. Dabei hätte es Jaws ganz alleine machen können, im elften und entscheidenden Leg gab es immerhin vier Möglichkeiten zum Sieg. Doch Colin vergab sie alle und so war es Mark Dudbridge, der seine Chance nutzte und erneut mit einer äußerst engen Entscheidung eine Runde weiter kam. The Flash scheint der Spezialist für knappe Ergebnisse zu sein, schon in der Quali reichte ihm ein Leg Vorsprung.

In der Gruppe E fiel eine Entscheidung bereits gestern und somit war der Sieg von Adrian Lewis nur noch zur Sicherung des Gruppensieges. Spannend wurde es in der zweiten Partie in dieser Gruppe, denn da gab es eine direkte Entscheidung zwischen den beiden Spielern. Barrie Bates wird sich noch lange über das achte Leg ärgern, er vergab dort 6 Darts auf Doppel zu einer 5:3 Führung. Martin kam noch einmal zurück und brachte das Spiel in das entscheidende Leg. Wolfie traf als Nachleger das Bullseye, durfte das Leg beginnen und begann mit einer 60. Barrie konterte mit einer 140, doch Martin warf 140 und 180 und stellte sich nach 12 Darts 32 Rest, die er dann als Vorleger sicher ausmachen konnte. Der Waliser schied somit äußerst knapp aus, denn auch seine Partie gegen Adrian Lewis hatte er erst im letzten Leg verloren.

In Gruppe G war James Wade bereits durch und er sicherte mit einem abschließenden Erfolg über Dennis Priestley den Gruppensieg. Auch in dieser Gruppe musste nun die letzte Partie über den zweiten Platz entscheiden und auch hier ging die Partie in das entscheidende Leg. Zum Entsetzen der meisten Zuschauer war es dann Darryl Fitton, der den Matchdart setzen konnte und der Publikumsliebling Jelle Klaasen war draußen. Darryl Fitton wird sich sicherlich gefreut haben, zumindest so lange, bis die Gruppen der nächsten Runden feststanden.

In Gruppe H kein anderes Bild, Mark Webster sicherte sich den wichtigen Gruppensieg und schickte Phil Taylor in die Todesgruppe. Phil musste aber für sein Weiterkommen kämpfen und schaffte es durch einen knappen Erfolg über Ronnie Baxter. Wie im Vorjahr hat Phil Taylor so seine Probleme, bei der IDL in die Gänge zu kommen.

"Todesgruppe" J

Ein Topfavorit wird auf jeden Fall das Viertelfinale nicht erreichen, denn mit Phil Taylor, Raymond van Barneveld und Michael van Gerwen stehen drei Hochkaräter in dieser Gruppe. Darryl Fitton komplettiert diese Gruppe und könnte für eine Überraschung sorgen. The Dazzler machte schon im letzten Jahr Phil und Michael das Leben in der Gruppenphase schwer.

Auffallend ist zu diesem Zeitpunkt das hohe Ausscheiden der PDC Spieler. Mit 18 PDC- und 14 WDF-Spielern ging man in die erste Hauptrunde und 9 WDF Spieler haben den Sprung geschafft. von den 18 PDC'lern blieben lediglich 7 Spieler übrig.

Neben der Gruppe J har es aber noch drei weitere interessante Gruppen ergeben. In Gruppe I treffen die beiden Topspieler der WDF Martin Adams und Gary Anderson aufeinander. Diese Gruppe dürfte wie alle anderen vollkommen offen sein.

Hier die Gruppen der Zwischenrunde, der Modus ist jetzt Best of 13 Legs. Es wird weiterhin Round Robin gespielt, die ersten Beiden jeder Gruppen kommen in das Viertelfinale. Die heutigen Partien stehen noch nicht fest, an den kommenden drei Tagen wird jeder Spieler aber jeweils einen Einsatz haben.

07.05.2007

International Darts League, Tag 2

Auch gestern gab es in Nijmegen wieder ein Mammutprogramm mit 20 Spielen und die Hälfte der Vorrundengruppen sind bereits zu Ende gespielt.

In Gruppe A stand Gary Anderson bereits als Gruppensieger fest, doch in der abschließenden Partie hat der Schotte noch das Spiel des Turniers bis dato zeigen können. Mit einem Average von 109.62 und 5x180 in sieben Legs schlug er Mervyn King sicher mit 6:1. Merv, der mit knapp 100 ebenfalls auf hohem Niveau spielte, musste die blendende Form von Gary neidlos anerkennen. Gary scheint sein kleines Tief nun wohl überwunden zu haben, auf jeden Fall hat er sich ohne Probleme in einer der schwersten Gruppen durchgesetzt und nur 6 Legs abgegeben.
In der letzten Partie in dieser Gruppe musste dann die Entscheidung über den zweiten Platz fallen und mit Roland Scholten musste ein Premier League Teilnehmer bereits jetzt seine Koffer packen. Heute war nicht der Tag der Premier League Teilnehmer, zumindest von einigen.

In Gruppe B erwischte es den Nächsten, denn auch Peter Manley verlor sein letztes Spiel gegen Gary Robson und ist nicht mehr dabei. Gary führte bereits mit 5:2 und vergab Matchdart um Matchdart und hätte das Spiel fast noch abgegeben. Simon Whitlock und John Part kämpften sich dann bis in das letzte Leg und hier hatte der Australier die besseren Argumente.

Die Entscheidung in Gruppe C fiel bereits mit dem zweiten Durchgang, danach war klar, das Michael van Gerwen und Tony Eccles nur noch um den Gruppensieg spielen würden. Hier setzte sich der junge Holländer knapp mit 6:5 gegen die Viper durch. Im letzten Spiel konnte sich Andy Hamilton etwas für den Whitewash gegen Michael rehabilitieren. Terry Jenkins blieb erstaunlicherweise ohne Sieg und schied als dritter Premier League Teilnehmer aus.

Dass es auch anders geht, zeigte sein kommender Gegner im Halbfinale. Raymond van Barneveld beherrschte seine Gruppe und war nie in Gefahr. Barney gewann auch sein letztes Spiel gegen Ross Montgomery und gab nur fünf Legs in der Vorrunde ab. Für Ross war es sicherlich eine große Erfahrung mit der Teilnahme. Im letzten Spiel des Abends sicherte sich dann noch Scott Waites den zweiten Platz durch einen Erfolg gegen Martin Atkins.

In Gruppe E steht Adrian Lewis bereits nach zwei Spielen als Teilnehmer der nächsten Runde fest. Mit einer beeindruckenden Vorstellung gewann Jackpot mit 6:2 gegen niemand geringerem als den Weltmeister Martin Adams. Wolfie muss nun morgen gegen Barrie Bates das entscheidende Spiel gewinnen, um noch weiter zu kommen. Bereits ausgeschieden ist Mario Robbe.

Als einzige Gruppe ohne Entscheidung geht es in F morgen noch um alles. Colin Lloyd hat zwar mit zwei Siegen die besten Karten, eine Niederlage gegen Mark Dudbridge könnte ihn aber noch aus dem Wettbewerb werfen. Tony O'Shea spielt gegen den bereits ausgeschiedenen Co Stompé und wird mit Spannung das andere Ergebnis erwarten.

Die große Enttäuschung in Gruppe H ist sicherlich Dennis Priestley, der nach zwei Spielen bereits aussichtslos zurück liegt. Favorit auf den Gruppensieg ist nun James Wade, der Jelle Klaasen sicher auf Distanz halten konnte nun bereits sicher in der nächsten Runde ist. Darryl Fitton ist nach dem deutlichen Erfolg gegen Dennis wieder zurück im Wettbewerb und hat es morgen gegen Jelle selbst in der Hand.

Mark Webster steht überraschend bereits nach zwei Spielen als einer der beiden Gruppen Ersten fest. Der amtierende Sieger des Europe Cups gewann auch sein zweites Spiel gegen Ronnie Baxter und leistete Phil Taylor damit etwas Schützenhilfe. Phil hat es nun in der eigenen Hand, nach seinem Sieg heute gegen den Vize-Europameister Niels de Ruiter, morgen im direkten Duell gegen Ronnie Baxter, die zweite Runde sicher zu stellen. Die Neuauflage des Endspiels des Europe Cups ist dagegen nur noch für statistische Zwecke, da Niels de Ruiter nicht mehr weiter kommen kann.

Heute Spielen:

Martin Adams - Barrie Bates
Adrian Lewis - Mario Robbe
Pieter Collijn - Daniel Zygla
Colin Lloyd - Mark Dudbridge
Co Stompé - Tony O'Shea
Darryl Fitton - Jelle Klaasen
Dennis Priestley - James Wade
Phil Taylor - Ronnie Baxter
Niels de Ruiter - Mark Webster

06.05.2007

International Darts League, Tag 1

Auftaktniederlage für Phil Taylor

Der erste Tag der IDL brachte bereits die ersten Überraschungen, die größte schaffte sicherlich der Waliser Mark Webster mit seinem 6:4 Erfolg über Phil Taylor. The Power muss nun schon beide Spiele gewinnen, um nicht bereits in der ersten Runde auszuscheiden. Und sein Gegner Ronnie Baxter scheint gut drauf zu sein im Moment.

In der Gruppe A ist die erste Entscheidung bereits gefallen, mit Mervyn King ist der Titelträger des Jahres 2005 bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Nach zwei knappen Niederlagen über die volle Distanz hilft Merv auch kein Erfolg über Gary Anderson mehr weiter. Gary war der erste Schotte, der jemals bei der IDL ein Spiel gewinnen konnte und steht als erster Teilnehmer der nächsten Runde fest. In dieser Gruppe spielen denn Roland Scholten und Wayne Mardle den zweiten Platz aus.

In der Gruppe B haben ebenfalls schon 4 Spiele stattgefunden, doch hier ist noch alles offen. Hier werden sich die Sieger der beiden abschließenden Paarungen durchsetzen können.

Michael van Gerwen und Tony Eccles haben den Grundstein für das Weiterkommen in der schweren Gruppe C durch ihren ersten Erfolge legen können. Rein theoretisch könnten schon die nächsten beiden Spiele die Entscheidung bringen.

Barney hat seine erste Aufgabe den hoch eingeschätzten Scott Waites sicher mit 6:2 gewonnen, da hatte man von dem Gewinner der Dutch Open doch mehr erwartet. Barney dürfte auch der Favorit bleiben, für Martin Atkins kann es noch eng werden.

In der Gruppe E gab es zwei knappe Spiele und Martin Adams und Adrian Lewis haben sich jeweils im elften Leg durchsetzen können. Hier ist aber noch für Spannung gesorgt.

Nach der knappen Qualifikation hat sich Mark Dudbridge locker an die Spitze der Gruppe F setzen können. Er gewann sein Spiel gegen Co Stompé sicher und auch Colin Lloyd gewann den Vergleich gegen den WDF'ler Tony O'Shea.

Dennis Priestley bestätigte gestern seine schlechte Form der letzten Wochen und unterlag Jelle Klaasen. In einem sehr guten Spiel konnte sich dann noch James Wade gegen Darryl Fitton durchsetzen.

Auch ein 170er Finish von Phil Taylor zum 4:4 brachte Mark Webster nicht aus dem Tritt und er gewann die letzten beiden Legs. Ronnie Baxter fertigte dann noch Niels de Ruiter mit dem höchsten Ergebnis des ersten Tages ab.

Heute spielen:

Nachmittags-Session:
Tony Eccles - Terry Jenkins
Scott Waites - Ross Montgomery
Mario Robbe - Barrie Bates
Tony O'Shea - Mark Dudbridge
James Wade - Jelle Klaasen
Andy Hamilton - Michael van Gerwen
Raymond van Barneveld  - Martin Atkins
Martin Adams - Adrian Lewis
Colin Lloyd - Co Stompé
Darryl Fitton - Dennis Priestley

Abend-Session:
Phil Taylor - Niels de Ruiter
Mark Webster - Ronnie Baxter
Gary Anderson - Mervyn King
Roland Scholten - Wayne Mardle
Peter Manley - Gary Robson
Simon Whitlock - John Part
Tony Eccles - Michael van Gerwen
Terry Jenkins - Andy Hamilton
Raymond van Barneveld - Ross Montgomery
Martin Atkins - Scott Waites

05.05.2007

Qualifikation für die International Darts League

Gestern fiel der Startschuss für eines der spannendsten Turniere in diesem Jahr, die 32 besten Dartspieler aus allen Lagern ermitteln in Nijmegen den neuen Champion der International Darts League.

In der Qualifikation wurden gestern die 8 letzten freien Plätze vergeben. In der ersten Gruppe hat sich Mervyn King sicher gegen die Konkurrenz durchgesetzt. In drei Partien gab die ehemalige Nr. 1 der WDF nur 5 Legs ab. Mervyn kommt jetzt in Gruppe A und hat dort eine äußerst schwere Hammergruppe erwischt. Mit Gary Anderson, Roland Scholten, Wayne Mardle und nun Mervyn King ist diese Gruppe extrem gut besetzt und eine Vorhersage schwer. Mervyn King ist aber der einzige Spieler, der außer Barney die IDL bisher gewinnen konnte.

In Gruppe 2 hat sich Gary Robson als einer von 2 Spielern aus dem Bereich der WDF für die Endrunde qualifizieren können. Gary reichte eine knappe 3:5 Niederlage, um sich knapp nach Legs gegen Kevin Painter durchsetzen zu können. Der Erfolg von Gary kam nicht ganz überraschend, als Gewinner der WDT 2005 fühlt er sich in Holland wohl. Gary trifft nun auf Simon Whitlock, Peter Manley und John Part.

Bestimmt zur Freude der Organisatoren hat sich in Gruppe 3 Michael van Gerwen durchgesetzt und bleibt somit als Publikumsmagnet und als einer von zwei holländischen Favoriten dem Turnier erhalten. Mighty Mike war in seiner Gruppe nie gefährdet, am ehesten hätte man Brian Sörensen einen Gruppensieg zutrauen können. Auch Michael bekommt nun eine absolute Hammergruppe, immerhin gehört Andy Hamilton zu seinen Gegnern. Hinzu kommen Terry Jenkins und Tony Eccles.

Die große Enttäuschung in Gruppe 4 war sicherlich Chris Mason, der nach der WM überhaupt nicht mehr in Fahrt kommt und gestern ohne Sieg blieb. Auch Vincent van der Voort enttäuschte mit nur einem Sieg. Gut verkauft hat sich dagegen der Belgier Dirk Hespeels, der sein entscheidendes Spiel nur knapp mit 4:5 gegen den Gruppensieger Ross Montgomery verloren hat. Ross darf nun gegen Barney, Martin Atkins und den Aufsteiger der WDF Scott Waites ran.

Auch der Waliser Barrie Bates setzte sich in seiner Gruppe sicher ohne Spielverlust durch. Platz 2 ging an den Finalisten der WM, Phil Nixon, der sein Spiel gegen Barrie aber deutlich mit 1:5 verloren hat. Barrie spielt nun gegen Martin Adams, Adrian Lewis und Mario Robbe, die allesamt im Moment in guter Form spielen. Adrian hat seine Form erst letzten Donnerstag unter Beweis gestellt und Martin Adams als Einzelsieger und Marie Robbe als Doppelsieger der German Open haben auch erst kürzlich ihre Visitenkarte abgegeben.

In der Gruppe 6 wäre es fast zu einem Losentscheid oder einer Extrarunde gekommen. Andy Murray war komplett überfordert und gewann nur 2 Legs. Die anderen drei Spieler konnten sich nicht einigen und am Ende musste die Legbilanz entscheiden. Mark Dudbridge gewann sein letztes Spiel mit 5:0 und hatte damit ein Leg Vorsprung auf Göran Klemme und Andy Jenkins. Hätte The Flash im letzten Spiel 5:1 gewonnen, dann wären alle drei Spieler mit der gleichen Bilanz auf Platz 1 gewesen. Mal schauen, ob soviel Glück Mark in der Hauptrunde gegen Colin Lloyd, Co Stompé und Tony O'Shea auch weiter helfen kann.

Die wohl leichteste Gruppe erwischte Jelle Klaasen und er nutzte die Chance für ein sicheres Weiterkommen. Interessant wird in der Hauptrunde sein Spiel gegen Dennis Priestley werden, mal schauen, wie der holländische Schnellwerfer mit Slowhands Dennis zurecht kommt. Weiterhin spielen noch Darryl Fitton und James Wade in seiner Gruppe.

Das letzte Ticket ging an Ronnie Baxter, der sich in seiner Gruppe auch knapp über die Legbilanz gegen Richie Burnett und Ron Meulenkamp durchsetzten konnte. Ronnie trifft nun auf Phil Taylor, Niels de Ruiter und Mark Webster.

Hier die Gruppen der Hauptrunde:

Folgende Spiele stehen heute auf dem Programm (Best of 11 Legs):

Nachmittags-Session:
Simon Whitlock - Gary Robson
Tony Eccles - Andy Hamilton
Martin Atkins - Ross Montgomery
Adrian Lewis - Barrie Bates
Terry Jenkins - Michael van Gerwen
Gary Anderson - Wayne Mardle
Roland Scholten - Mervyn King
Peter Manley - John Part
Raymond van Barneveld - Scott Waites
Martin Adams - Mario Robbe

Abend-Session:
Colin Lloyd - Tony O'Shea
Co Stompé - Mark Dudbridge
Darryl Fitton - James Wade
Dennis Priestley - Jelle Klaasen
Phil Taylor - Mark Webster
Niels de Ruiter - Ronnie Baxter
Gary Anderson - Roland Scholten
Wayne Mardle - Mervyn King
Peter Manley - Simon Whitlock
John Part - Gary Robson

04.05.2007

International Darts League

Am Samstag startet die International Darts League und es wird dabei zum Aufeinandertreffen der besten Spieler der WDF und der PDC kommen. Im Vorfeld hatte es einige Probleme und Klagen gegeben, doch letztendlich konnte man sich doch noch auf einen Modus einigen.

Am heutigen Freitag werden die letzten 8 Teilnehmer ermittelt, die dann am Samstag im Hauptfeld starten werden.

In jeder Gruppe wird Round Robin gespielt und nur der Gruppensieger kommt weiter. Der Sieger aus der zweiten Gruppe hat dann die Ehre, am Samstag das Eröffnungsspiel gegen Simon Whitlock zu bestreiten.

Die Junior IDL startet am Montag, dann ist auch sofort unser Teilnehmer Daniel Zygla dran. Der Hamburger trifft dabei auf den Holländer Pieter Collijn.

04.05.2007

14. und letzter Spieltag der Premier League

Gestern Abend fielen in Birmingham die letzten Entscheidungen in der Premier League und die Vorrunde wurde abgeschlossen. Die Endrunde findet erst Ende Mai statt, da in der Zwischenzeit die IDL und die US Open auf dem Programm stehen.

Adrian Lewis - Roland Scholten 8:4

Die erste Entscheidung fiel bereits definitiv in der ersten Partie, denn es war klar, dass der Verlierer dieser Partie auf jeden Fall die Premier League auf dem letzten Platz beenden würde.

Es ergab sich ein munteres Spiel auf hohem Niveau und einmal mehr war es Adrian Lewis, der eine sehr gute Leistung zeigen konnte. Roland Scholten spielte bei weitem nicht schlecht, doch Jackpot war immer einen kleinen Tick besser. Bezeichnend für die Partie war das letzte Leg, als Roland nach 9 Darts (inkl. 2x180) auf 82 Rest stand und Adrian als Vorleger einen 11 Darter zum Match spielte.

Für beide Spieler gilt, dass sie in dieser Saison zu unbeständig waren. Adrian hatte seine Phase, als er sich mehr auf das Publikum und seine Spielchen konzentriert hatte. In der Form der letzten vier Wochen wäre für ihn durchaus das Halbfinale drin gewesen.
Auch bei Roland wechselte sich zu viel Schatten mit zu wenig Licht ab. Roland bleibt als einziger Spieler in dieser Saison ungeschlagen gegen Phil Taylor (2 x Unentschieden) und landet am Ende doch auf dem letzten Platz. Für ihn sicherlich enttäuschend, denn der Finalist der letzten Saison war bis dahin noch immer im Halbfinale.

Adrian 7x180, 102.67 / Roland 3x180, 94.79

Colin Lloyd - Dennis Priestley 8:6

In die Reihe der Enttäuschten wird sich sicherlich Colin Lloyd freiwillig einreihen, denn Jaws hatte sich sicherlich auch mehr erhofft von dieser Saison. Am Ende reichte es für die ehemalige Nr. 1 nur zum fünften Platz und es fehlte nur ein einziger Punkt. Für eine bessere Platzierung spielte Colin aber eine zu schlechte Hinrunde, wo er mit nur einem Sieg abgeschlagen an letzter Stelle stand. Auf Dennis Priestley hatte er zu diesen Zeitpunkt 9 Punkte Rückstand und hätte ihn noch fast eingeholt. Mit 10 Punkten in der Rückrunde was Colin einer der besten Spieler in den letzten Wochen.

Dennis Priestley hingegen hat sich regelrecht in das Halbfinale gewürgt. Lange Zeit war er in der Hinrunde Tabellenführer und nach sieben Spieltagen immerhin auf Platz 2. In der Rückrunde gelang Dennis nicht ein einziger Sieg und es ist schon verwirrend, dass der schlechteste Spieler der Rückrunde nun im Halbfinale steht.

Colin konnte sich wenigstens noch das Preisgeld für den fünften Platz sicher. In der Partie gegen Dennis lag er immer vorne und hätte nach 5:2 und 7:4 Führungen schon früher den Sack zu machen können. So kam Dennis noch einmal ran und hatte sogar Darts auf Doppel im letzten Leg zum Unentscheiden.

Somit stand auf jeden Fall fest, dass Dennis Priestley der Halbfinalgegner von Phil Taylor sein würde.

Colin 1x180, 89.72 / Dennis 3x180 90.95

Peter Manley - Terry Jenkins 7:7

Terry Jenkins wollte nicht mit einer Niederlage die Saison beenden und dann gegen Barney im Halbfinale antreten. So machte er am Ende noch einmal Druck und rettete sich nach einem 5:7 noch in ein Remis. Spielerisch war es aber keine Partie, mit der Terry großen Eindruck auf seinen Halbfinalgegner gemacht haben wird.

Für Terry Jenkins endete die Vorrunde seiner ersten Premier League Saison mit einem hervorragenden dritten Platz, den sich The Bull auch vermehrt in der Hinrunde gesichert hatte. 9 von 15 Punkten holte Terry aus den ersten sieben Spielen und war danach immer sicher in den Top 4.

Peter Manley holte nahezu gleich viele Punkte in der Rückrunde, auch bei ihm gab es zu wenige gute Spiele wie die Partie in der letzten Woche. Somit verpasste Peter Manley zum zweiten Mal in Folge das Halbfinale, in der ersten Saison hatte er es noch in die Top 4 geschafft.

Peter 2x180, 84.42 / Terry 2x180, 88.43

Phil Taylor - Raymond van Barneveld 8:5

Dramaturgisch schön auf den letzten Spieltag wurde diese Partie gelegt, nach dem Spielplan der Hinrunde hätte Phil normalerweise gegen Dennis spielen müssen.

An den Platzierungen würde diese Partie nichts ändern, da war schon alles geregelt. So ging es dann nur um die Ehre und die Frage, ob Phil Taylor auch diese Vorrunde ungeschlagen überstehen würde.

Den besseren Start hatte The Power, der das erste Leg gewann und danach sofort ein Break schaffte. In diesem Leg spielte Phil 2x180 und begann das nächste Leg sofort mit einer 174. Obwohl Barney hier auch seine erste 180 warf, reichte die Vorlage zum 3:0. In den nächsten Legs gab es keine Breaks und so ging es mit einem 4:2 für Phil in die Pause.
Hier erwischte der Holländer den besseren Start, der einem auf Doppel wartenden Phil Taylor das Rebreak verpasste. Im achten Leg vergab Phil Taylor ein Bullfinish und Barney sicherte sich mit einem 110er Finish das 4:4. Im neunten Leg gab Phil Taylor wieder mehr Gas uns spielte einen 11 Darter zum 5:4. Barney eröffnete das zehnte Leg nur mit einer 55, Phil nutzte diese Chance und machte mit einem 114er Finish das 6:4.

Im elften Leg legte sich Phil mit einer 177 einen Rest von 28, den er dann auch zum 13 Darter und zur Sicherung der Unschlagbarkeit in der Premier League checken konnte. Barney wollte aber auf keinen Fall eine zweite Niederlage in dieser Saison gegen The Power und eröffnete das nächste Leg mit einer 180 und er verpasste knapp ein 156er Finish zum 12 Darter. Trotzdem reichte es zum 5:7 aus einer Sicht, und dieses Mal war es Phil, der mit einer 59 nur mäßig ins Leg kam. Es folgten 180er auf beiden Seiten, doch Barney schaffte das Break nicht.

Somit hat Phil Taylor am Ende doch noch deutlich mit 8 Punkten Vorsprung die Vorrunde für sich entscheiden können. Nach den Leistungen der letzten Zeit dürfte daher alles auf eine Finale Phil Vs. Barney hinaus laufen, aber das hat man im letzten Jahr auch gesagt und es kam anders.

Phil 5x180, 104.73 / Barney 4x180, 98.18

Abschlusstabelle:

Halbfinale am 28.05.07:

Phil Taylor - Dennis Priestley
Raymond van Barneveld - Terry Jenkins

03.05.2007

Information des DC Hawks Vilsbiburg

Der Ausrichter des nächsten DDV-Ranglistenturnier, der DC Hawks Vilsbiburg, hat mir folgende Information zukommen lassen.

Am Freitag vor dem DDV-Ranglistenturnier findet ein Warm-Up Turnier mit Beteiligung des ehemaligen Weltmeisters Bob Anderson statt. Der Ausrichter stellt ausdrücklich fest, dass die 15,00 Euro die Startgebühr für das Warm-Up Turnier sind und nicht der Eintritt für eine Exhibition.

Die Startgebühr für dieses Turnier wird zu 100% ausgeschüttet. In einer Vorrunde werden 31 Teilnehmer für das Hauptfeld ermittelt. Der 32. Teilnehmer wird dann Bob Anderson sein, der ganz normal an dem Turnier teilnehmen wird. Alle Spiele von Bob Anderson werden dann auf der Bühne gespielt.

Das Teilnehmerfeld wird auf 128 Spieler beschränkt, ca. 40 Plätze sind noch frei.

02.05.2007

Peter Manley gewinnt die Open Holland Masters

Peter Manley hat am Wochenende die letzte Generalprobe vor der IDL gewonnen und zum ersten Mal nach 18 Monaten wieder einen Turniersieg feiern können. One Dart konnte in Holland seine zuvor in der Premier League gezeigte Leistung bestätigen.

Im Finale setzte sich Peter glatt mit 3:0 gegen James Wade durch, nachdem er zuvor knapp im Halbfinale mit 3:2 gegen Terry Jenkins gewonnen hatte. James Wade hatte sein Halbfinale mit 3:0 gegen Barrie Bates gewonnen.

Platz 5: Chris Mason (1:3 gegen James Wade), Erwin Extercatte (0:3 gegen Barrie Bates), Wayne Mardle (2:3 gegen Peter Manley) und Roland Scholten (2:3 gegen Terry Jenkins)

Michael van Gerwen verlor in der dritten Runde mit 1:3 gegen Peter Manley, ebenso wie  Mervyn King mit 1:3 gegen Erwin Extercatte. Raymond van Barneveld und Phil Taylor waren nicht am Start.

 

 

 

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