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26.02.2007
Weiterer Erfolg für Michael Rosenauer
Michael Rosenauer spielt weiterhin in bestechender Form und hat nach dem WDF
Turnier in Dortmund nun auch am Samstag das erste Ranglistenturnier der GDC in
Hürth gewonnen. Michael setzte sich im Finale mit 3:2 Sätzen gegen Jyhan Artut
durch, der ebenfalls in den letzten Wochen durch starke Leistungen auf sich
aufmerksam macht.
Den dritten Platz teilen sich der Österreicher Anton Pein und der
Neu-Nationalspieler Johann Honner. Den 5. Platz belegten Dietmar Burger, Harry
Barth, Frank Mast und Marko Puls.
24.02.2007
Turnierbericht der Dortmund Open
Der Kurzbericht der ddz von den Dortmund Open ist eingetroffen und kann
hier eingesehen werden.
23.02.2007
Vierter Spieltag der Premier League
Am Donnerstag fand in Newcastle der vierte Spieltag der
Premier mit folgenden Ergebnissen statt. Ausschnitte von dieser Veranstaltung
zeigt das DSF am Samstag ab 21:00 Uhr.
Colin Lloyd - Roland Scholten 8:5
Im ersten Spiel kam es zum Aufeinandertreffen der beiden
Spieler, die noch ohne Sieg in dieser Saison sind. Colin Lloyd ging gar ohne
einen einzigen Punkt in diese Partie, schaffte aber durch den Erfolg vielleicht
die Wende.
Bei Roland hält der Abwärtstrend weiterhin an. Nach
einem guten Remis gegen Phil Taylor am ersten Spieltag gab es nur noch
Niederlagen für den Finalisten der letzten Saison und auch das Masters of Darts
verlief komplett anders als erwartet für den Holländer.
Dabei hatte Roland einen exzellenten Start in die
Partie, nach 2x180 war er sofort im ersten Leg auf dem Weg zu einem perfekten
Spiel. Es wurde am Ende in 12 Darter in einem Leg, wo auch Colin mit einer 180
gestartet war. Doch das war es erst einmal für das Tripod, Colin gewann die
nächsten vier Legs und schuf damit den schon Spielentscheidenden Vorsprung.
Roland muss nun ein paar Gänge zulegen, wenn es auch im dritten Jahr mit dem
Halbfinale klappen soll.
Colin 2x180, 98.89 / Roland 4x180, 89,84
Dennis Priestley - Adrian Lewis 8:1
Nachdem alle Ergebnisse der letzten Wochen relativ knapp
ausfielen, setzte der nun alleinige Tabellenführer der Premier League ein
Ausrufezeichen. Mit 8:1 fertigte Dennis Priestley einen an diesem Tag völlig
neben der Spur werfenden Adrian Lewis ab. Mit nun 7 Punkten steht Dennis nun
überraschend an der Tabellenspitze vor Phil Taylor und Barney, der Altmeister
kann es immer noch und überzeugt bisher bei seiner ersten Teilnahme.
Adrian gewann sogar das erste Leg dieser Partie und
musste dann 8 Legs in Folge abgeben, so etwas kommt nicht oft bei Spielern auf
diesem Niveau vor. Am Ende brauchte Dennis noch nicht einmal ein überragendes
Spiel abliefern um den dritten Sieg zu feiern.
Dennis 2x180, 88.28 / Adrian 1x180, 82.22
Phil Taylor - Pater Manley 8:2
Er ist wieder da, die wohl vielleicht wichtigste Meldung für alle Power Fans.
Mit einem deutlichen Erfolg über Peter Manley hat sich Phil Taylor auch erstmals
in dieser Saison auf den zweiten Platz spielen können. Peter Manley hingegen
enttäuschte auf ganzer Linie nach einer sehr guten Vorwoche. Nach sechs Siegen
in Folge beim Masters of Darts und einem Unentschieden gegen Barney in Premier
League letzte Woche, musste man einfach mehr von One Dart erwarten als diese
Vorstellung. Doch anscheinend hat ihm die 0:7 Klatsche im Finale gegen Barney am
Sonntag mehr als erwartet zugesetzt.
Phil Taylor sollte es Recht sein, er spielte seinen Stiefel endlich mal
wieder locker runter und feierte über ein 5:1 zur Pause mit 8:2 seinen zweiten
Sieg in Folge. The Power geht somit mit frischem Rückenwind in die mit Spannung
erwartete Partie gegen Barney am nächsten Spieltag.
Phil 3x180, 100.67 / Peter 0x180, 85.86
Terry Jenkins - Raymond van Barneveld 7:7
Es folgte zum Abschluss des Abends die mit Abstand beste Partie der
Veranstaltung. Das Barney im Moment in der Form seines Lebens spielt, ist ja
mittlerweile bekannt, am Donnerstag hat Terry Jenkins aber gezeigt, dass auch er
im 100er (Average-) Club mitspielen kann. Eine Woche nach seiner knappen
Niederlage gegen Phil Taylor zeigte Tucker seine beste Leistung in der Premier
League und konnte Barney einen Punkt weg schnappen. Der Holländer konnte es nach
dem Spiel nicht glauben, dass er bei einem Schnitt von über 107 nicht gewonnen
hat.
Terry hatte den besseren Start in die Partie und führte mit 4:1, das Break
schaffte er mit einem schönen 11 Darter. Barney konterte und gewann die nächsten
drei Legs zum 4:4 und hatte dann sogar einen Dart auf Doppel 18 zum 156er Finish
und einem vielleicht Spielentscheidenden zweitem Break. Terry schaffte
allerdings die 5:4 Führung und beide Spieler hielten ihren Vorteil dann. Im
zehnten Leg schaffte Barney sogar mit 170 das höchste Finish des Tages und
sicherte sich die 1.000 Pfund Sonderprämie.
Terry ging mit einem 7:6 in das letzte Leg, doch Raymond durfte diesen Durchgang
beginnen. Erneut zeigte der Holländer seine Klasse, warf seine siebte und achte
180 an diesem Tag und sicherte sich mit einem 11 Darter das Unentscheiden. Es
ist schon erstaunlich, wie gut Raymond in den letzten Wochen wirft, noch
erstaunlicher ist es, dass er mit der Leistung im Moment nur noch auf Platz 3
steht. Phil Taylor dürfte aber angesichts dieser Leistung mehr als gewarnt sein.
Kann The Power in der nächsten Woche seinen Status der Unschlagbarkeit in der
Premier League halten? Wir werden sehen, dieses Mal sogar Live im DSF.
Die aktuelle Tabelle:

Fünfter Spieltag aus der Hallam FM Arena in Sheffield:
Adrian Lewis - Roland Scholten
Dennis Priestley - Colin Lloyd
Terry Jenkins - Peter Manley
Raymond van Barneveld - Phil Taylor
22.02.2007
Grand Slam of Darts
Die PDC hat ein weiteres Turnierhighlight in den Dartkalender aufgenommen.
Vom 17.-25. November wird in Wolverhampton das erste Grand Slam of Darts
ausgetragen.
32 Spieler werden zu dieser Veranstaltung eingeladen, es handelt sich dabei
in der Regel um Spieler, die in den letzten beiden Jahren große Turniere
gewonnen haben. Das Turnier ist nicht auf den Bereich der PDC begrenzt, es
werden auch Spieler aus der BDO/WDF eingeladen. Der amtierende World Master
Michael van Gerwen und der Lakeside Champion 2006 Jelle Klaasen spielen ja
mittlerweile in der PDC, doch der amtierende Champion Martin Adams gehört ebenso
zu den Teilnehmern wie der Finalist Phil Nixon.
Auf Seiten der PDC sind natürlich Raymond van Barneveld und Phil Taylor
dabei. Hinzu kommen mit John Part der amtierende Champion der Las Vegas Desert
Classics und die Finalisten der letzten Major Turniere James Wade, Terry
Jenkins, Barrie Bates, Roland Scholten und Colin Lloyd.
Weitere Teilnehmer dieser mit 250.000 Pfund dotierten Veranstaltung können
sich noch im Laufe des Jahres bei den Major Turnieren qualifizieren. Der Sieger
erhält einen Scheck über 60.000 Pfund, die Teilnehme alleine wird schon mit
3.000 Pfund belohnt.
Darüber hinaus werden auch einige nationale Champions eingeladen, somit
besteht die Hoffnung, dass zumindest ein deutscher Teilnehmer dabei sein wird.
21.02.2007
Aufstockung der Bundesligaendrunde
An der Bundesligaendrunde werden bereits in diesem Jahr 8 Teams teilnehmen.
Der Hauptausschuss hatte eine entsprechende Änderung für die kommende Saison
bereits fest beschlossen. Ob die Änderung auch in dieser Saison bereits greifen
sollte, durften die Teams entscheiden, da die Saison ja bereits lief.
Die Vorgabe war eine einstimmiges Ergebnis, nur unter dieser Voraussetzung
war eine Umsetzung bereits in dieser Saison möglich. In Dortmund konnte der
Bundesspielleiter Jürgen Vollbrecht nun verkünden, dass alle 18 Teams mit der
Aufstockung der Endrunde einverstanden sind.
Somit werden in Berlin die Ersten 4 aus dem Norden und die Ersten 4 aus dem
Süden um den Titel spielen, somit ist für noch mehr Spannung an den letzten drei
Spieltagen gesorgt.
21.02.2007
Aktuelle Ranglisten online
Die neuen Ranglisten des DDV, der WDF und der PDC sind nach Aktualisierung
der Turniere vom Wochenende online.
An der Spitze der DDV-Ranglisten hat sich nicht geändert, Bianka Strauch und
Michael Rosenauer bleiben auf der 1.
Hinter Rosi hat sich Marko Puls durch seinen hervorragenden zweiten Platz in
Dortmund einen Platz nach oben geschoben und mit Karsten Koch die Platzierung
getauscht. Wenn man die Ergebnisse der letzten Monate verfolgt, sind diese drei
Spieler zur Zeit die bestimmenden Akteure im Bereich des DDV.
Bei den Damen ist die Reihenfolge auch klar, hinter der souveränen Nr. 1
Bianka Strauch folgen Heike Ernst, Michelle Sossong und Trixi Kröckel.
In der Doppelrangliste der Damen haben sich jetzt wie erwartet vier feste
Doppel auf den vorderen Plätzen eingefunden. Bei den Herren sieht es, wenn man
mal von den beiden ersten Plätzen absieht, noch nicht so deutlich aus. Mit Kevin
Münch und Andreas Lewandowski hat sich auch ein neues Doppel in die Top 10
spielen können. Kevin ist darüber hinaus auch in den Einzeln auf dem Sprung in
die Top 10.
Bei den Jungen gab es keine Änderungen, hier hat man aber den Abstand zum in
Dortmund fehlenden Daniel Zygla verkürzen können.
Bei den Mädchen war mit Jenny Lieverkus ebenfalls die Nr. 1 nicht am Start.
Hinter ihr gibt es in der Rangliste im Moment drei Mädchen, die sich den zweiten
Platz teilen. Asaria Hintzsche-Oehme hat durch ihren zweiten Platz in Dortmund
nun Platzierung von Benita Göbel geerbt, die mittlerweile volljährig ist und
nicht mehr bei den Mädchen starten darf. Asaria teilt sich den zweiten Platz mit
den Lederbogen Schwestern, alle drei haben aber einen riesigen Rückstand auf
Jenny.
International hat sich bei der WDF nicht viel getan, Gary Anderson bleibt
dank seines Erfolges bei der Scottish Open weiterhin auf Platz 1, nun gefolgt
von Martin Adams. Auf Platz 8 wie bereits berichtet Scott Waites, der die
Rankings im Moment im Sturm erobert. Michael Rosenauer bleibt bester Deutscher
mit Platz 17.
Bei den Damen ist Karin Krappen zurück auf Platz 3, Trina Gulliver bleibt auf
Platz 1. Einige Spielerinnen haben sich durch die Dortmund Open wesentlich
verbessern können. Zsofia Lazar hat durch die 120 Punkte einen großen Sprung
gemacht und ist mit Platz 22 wieder nah an die Top 20 gerückt. Diesen Sprung
geschafft haben durch die Dortmund Open die in Deutschland lebende Russin Irina
Armstrong und Zuzana Stepanova. Die Tschechin konnte sich erstmals unter die Top
20 spielen. Heike Ernst und Bianka Strauch folgen in Blickweite auf den Plätzen
28 und 29.
Bei der PDC hat es in den letzten Wochen kaum Veränderungen gegeben. Das
Masters of Darts war ein Einladungsturnier und zählt nicht für die Order of
Merit. Lediglich Adrian Lewis hat einen Sprung machen können und steht erstmals
in seiner Karriere auf Platz 5.
20.02.2007
Dortmund Open, eine Nachbetrachtung
Nach den nackten Ergebnissen, die von einigen Bildern untermalt wurden, und
vor dem Kurzbericht der ddz, möchte ich hier eine kleine Nachbetrachtung der
Dortmund Open geben.
Nach einigen Fehlgriffen in den letzten Jahren hat die Dortmunder Crew in
diesem Jahr einen guten Spielort stellen können, der vor allem durch sein
Platzangebot überzeugen konnte. Ein großer Spielbereich war vorhanden, der für
ein Turnier dieser Größenordnung genügend Platz geboten hat. Neben einem
Raucher- gab es dieses Mal auch erfreulicherweise einen
Nichtraucheraufenthaltsbereich und eine Bühne, die auch perfekt für eine German
Open gewesen wäre. Leider hielten sich bei den Finalspielen nicht so viele
Zuschauer mehr in der Halle auf, Platz wäre für alle Teilnehmer gewesen. Hier
ein Bild zu Turnierbeginn.

Für mich persönlich war das Turnier bereits um 10:10 Uhr am Samstag beendet,
ich traf in der ersten Runde auf einen jungen Holländer und nach 17,21 und 12
Darts war ich schnell fertig. Besonders im dritten Leg spielte Wichard Knoops
starke Darts. Nach 2x180 war er auf dem Weg zum 9 Darter, verpasste aber mit dem
siebten Dart knapp die 60. Dart Nr. 8 war dann erneut in der Treble 20 und
Wichard traf dann bei 61 Rest das Bullseye, hatte also nach 9 geworfenen Darts
11 Rest. Daraus wurde dann noch ein schöner 12 Darter.
Einen Schritt weiter auf dem Weg zum 9 Darter kam in der dritten Runde der
Niedersachse Rainer Umlauf. Durch Zufall habe ich das Spiel verfolgen können und
auch ein Foto nach seinem achten Dart machen können. Rainer traf nach 2x180 auch
die siebte 60 und war auf dem besten Weg, der zweite Spieler nach Volker Backes
mit einem perfekten Spiel bei einem DDV-Turnier zu werden. Volker hatte dieses
Kunststück auch Anfang der 90er bei den Dortmund Open geworfen.
Rainer versuchte bei 81 Rest den Weg über die Treble 15 und der achte Dart
ging denkbar knapp daneben. Nach einer kurzen Pause zum Durchatmen warf er dann
eine 10 für 56 Rest, die er dann auch sicher zum 11 Darter checken konnte.

In Dortmund war auch ein Kamerateam des WDR vor Ort, die einen Bericht für
das Lokalfernsehen in NRW gedreht haben. Neben einigen Interviews und Szenen vom
Turnier wurde leider auch auf Initiative der Berichterstatter auf Äpfel an einem
Practice Board geworfen. Schade, dass es immer noch zu solchen "Kirmes"-Szenen
bei Berichterstattungen über Dart kommt.

Die sportlichen Sieger der WDF-Turniere waren die sympathische Ungarin Zsofia
Lazar und Michael Rosenauer. Zsofia freute sich riesig über den Titel, da hat
sich der lange Weg für sie doch gelohnt. Unsere Topspielerinnen waren an diesem
Tag nicht so gut drauf und schieden bereits in den Runden zuvor aus.
Michael Rosenauer musste bei diesem Turnier weit kommen, wenn er neben seiner
Topplatzierung in der DDV-Rangliste auch seinen Top 20 Platz bei der WDF
verteidigen wollte. Immerhin gab es in Dortmund nach der Umstellung satte 120
Punkte zu verteidigen. Und Michael schaffte das Kunststück und konnte seinen
Vorjahreserfolg wiederholen. Er spielte dabei gute Darts und hatte in den
wichtigen Phasen auch das Glück des Tüchtigen. Besonders im Halbfinale sah es
mehrfach nach einer Niederlage aus, doch sein Gegner vergab Matchdart um
Matchdart. Rosi, der in diesem Spiel ebenfalls nicht so sicher auf Doppel war,
schaffte dann den viel umjubelten Sieg.
Im Finale sah es dann zuerst besser für Marko Puls aus, der die ersten drei Legs
sicher und auf hohem Niveau gewinnen konnte. Danach kippte das Spiel und Rosi
gewann fünf Legs in Folge. Marko kam noch einmal zurück, doch Rosi ließ sich die
Gelegenheit am Ende des vierten Satzes dann nicht mehr nehmen.
Mehr zu den Dortmund Open dann im Laufe der Woche mit dem Kurzbericht der
ddz.
19.02.2007
Gary Anderson und Karin Krappen gewinnen die Scottish Open
Zeitgleich zu den Dortmund Open fanden mit den Scottish Open auch ein
WDF-Turnier der Kategorie 1 statt. Knapp 1500 Teilnehmer gingen an den Start und
die englischem und holländischen Topcracks waren alle dort vertreten.
Am Ende konnte der Lokalmatador Gary Anderson endlich mal wieder einen Titel
erringen und scheint rechtzeitig zur Titelverteidigung bei den German Open seine
Form zu finden. Im Finale gewann Gary mit 5:3 gegen den Aufsteiger des Jahres
Scott Waites. Der Engländer konnte somit zwei Wochen nach seinem Triumph bei den
Dutch Open einen weiteren Erfolg verbuchen.
Während Gary Anderson sicher auf Platz 1 der WDF bleibt, hat sich Scott Waites
durch 250 Punkte in den letzten Wochen auf Platz 8 spielen können. Im aktuellen
BDO Invitation Table belegt Scott gar den zweiten Platz hinter Martin Adams.
Für die Finalteilnahme musste Scott aber hart kämpfen und bei seinen Erfolgen
über Jarkko Komula (4:3) im Halbfinale und Steve West (3:2) in der Runde zuvor
über die komplette Distanz gehen. Gary gewann im Halbfinale mit 4:2 gegen Martin
Adams und in der Runde zuvor mit 3:2 gegen Tony O'Shea.
Ob Trina Gulliver, Francis Hoenselaar oder Anastasia Dobromyslova in
Schottland am Start waren, ist nicht überliefert. In der Ergebnisübersicht der
Letzten 32 sind sie auf jeden Fall nicht aufgeführt. Somit war der Weg frei für
Karin Krappen, die sich auch mal wieder nach einer Durststrecke einen
Turniersieg sichern konnte. Im Finale gewann Karin mit 4:2 gegen die Engländerin
Sarah Cope, Im Halbfinale mit 3:1 gegen Marie Geaney und in der Runde zuvor mit
3:2 gegen Tricia Wright.
Sarah konnte sich durch ein 3:1 gegen die Waliserin Julie Gore und einen 3:0
Erfolg gegen die Norwegerin Hege Lokken in das Finale spielen.
19.02.2007
Raymond van Barneveld gewinnt das Masters of Darts

(Quelle der Bilder: www.planetdarts.tv)
Nach einer Pause von zwei Tagen ging es am Wochenende in Hengelo in die
entscheidende Phase beim Masters of Darts.
Das erste Halbfinale spielten am Samstag die Engländer Peter Manley und
Mervyn King. Der Ausrichter hatte die Paarungen des Halbfinales kurzfristig im
Laufe der Woche geändert. Vorgesehen waren im Halbfinale zwei Paarungen England
gegen Niederlande, doch nach den Ergebnissen der Vorrunde hat man wohl ein rein
englisches Finale befürchtet.
Peter Manley - Mervyn King 6:5
(0-3,3-1,2-3,3-1,1-3,1-3,3-1,1-3,3-2,3-2,3-1)

Mervyn King war kurz vor einem perfekten Einstand bei der PDC. Merv führte
bereits mit 5:3 und stand kurz vor dem Finaleinzug, doch Peter Manley schaffte
noch einmal die Wende und gewann das Spiel übe die volle Distanz. Nach einer
ungeschlagenen Vorrunde und einem Unentschieden in der Premier League gegen
Barney ging Peter favorisiert in diese Partie. Doch in der ersten Hälfte lief es
nicht so gut für ihn, erste gegen Ende des Spiels machte er dann wieder seinem
Nickname One Dart alle Ehre.
Statistik: Peter 4x180, 95.01 / Mervyn 10x180, 96.52
Raymond van Barneveld - Michael van Gerwen 6:4
(3-0,3-1,1-3,3-0,1-3,2-3,1-3,3-0,3-2,3-1)

Das erste Halbfinale war schon hochklassig, doch die folgende Partie der
beiden besten Darter der Niederlande konnte das noch toppen. Beide Spieler
zeigten sich von ihrer besten Seite und rissen die Zuschauer vor Begeisterung
mit.
Insgesamt fielen 25x180 in diesem Spiel und beide Akteure warfen einen
Schnitt von über 100. Am Ende verlor Michael van Gerwen nach 39 gespielten Legs
mit einem Average von über 104.
Barney hatte im letzten Jahr gegen Michael bei der WDT verloren und war
natürlich auf Revanche aus. Er hatte auch den besseren Start und führte mit 3:1
Sätzen. Im Fünften Satz gab es dann das Highlight der Woche:
Michael van Gerwen spielt 9 Darter

Mighty Mike spielte mit 174 (60,57,57), 180 und ein 147er Finish (60,51,36)
einen ungewöhnlichen Weg für das perfekte Spiel. Michael ist somit der jüngste
Spieler, der jemals einen 9 Darter live im Fernsehen gespielt hat. Wer das Spiel
gesehen hat, wird bestätigen können, dass es wohl auch der schnellste 9 Darter
aller Zeiten gewesen ist. Unglaublich, mit welch einer Schnelligkeit und
Sicherheit die 9 Dart geworfen wurden.
Nach diesem Leg drehte sich das Spiel und Michael gewann drei Sätze in Folge
zur eigenen 4:3 Führung. Doch Raymond ist nicht umsonst amtierender Weltmeister
der PDC und hat in Purfleet gezeigt, dass er auch nach "schlechten" Phasen
zurück kommen kann. Auch in diesem Spiel schaffte er noch einmal die Wende und
sicherte sich durch drei Sätze in Folge mit einem 6:4 das Finale
Statistik: Raymond 11x180, 101.77 / Michael 14x180, 104.23
Raymond van Barneveld - Peter Manley 7:0 (3-0,3-2,3-2,3-0,3-1,3-2,3-0)

Raymond van Barneveld spielt im Moment in der Form seines Lebens und schlägt
Peter Manley vernichtend im Finale mit 7:0. Das musste für den guten Peter am
Sonntag auf der Bühne ein Deja vue gewesen, denn 0:7 Niederlagen kennt er ja aus
Purfleet. Dort hat er sie zweimal im Finale von Phil Taylor erhalten, nun war es
Barney, der ihm einen bitteren White Wash verpasste.
Nach sechs Siegen in sechs Partien, unter anderem auch gegen Raymond zu
Beginn des Turniers, konnte man auf eine ähnlich spannende Partie der Beiden wie
am Donnerstag in der Premier League hoffen. Doch Barney spielte sensationell und
gestattete seinem Gegner nur magere 7 Legs zu. Peter spielte nicht schlecht,
doch der Holländer war einfach ein bis zwei Klassen besser.
Mit 14x180 und einem Average von satten 107,90 hatte Raymond van Barneveld am
Ende sensationelle Werte. Peter kam auf 4x180 und 94,66.
18.02.2007
Dortmund Open, Tag 2
Maik Langendorf und DJ Westermann gewinnen den
abschließenden Doppelwettbewerb der Dortmund Open gegen die Tschechen Petr
Tous und Zladan Navratil. Darunter die Drittplatzierten Patrick Geeraerts
und Jerry Hendriks.



Das dänische Doppel Nielsen/Eggensen gewinnt das Damen-Doppel gegen die
deutsch-ungarische Kombination Langendorf Köntör.

Daniel van Mourik (rechts) gewinnt ein
unterhaltsames Finale der Jungen gegen seinen Bruder Pascal.

Thea Kaaijk gewinnt das Mädchen Einzel gegen Asaria Hintzsche-Oehme





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| DJ Westermann und Maik Langendorf gegen Simon
Hughes und Carsten Hoffmann |
Hendriks/Geeraerts gegen Tous/Navratil |
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| Halbfinale im Damendoppel, vorne spielen
Eggensen/Nielsen gegen Larsen/Funk, hinten spielen Kröckel/Göbel gegen
Langendorf/Köntös |
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17.02.2007
Dortmund Open, Erster Tag
Michael Rosenauer verteidigt erfolgreich seinen Titel
bei der Dortmund Open durch einen Finalerfolg gegen Marko Puls.

Zsofia Lasar aus Ungarn (rechts) gewinnt die Dortmund Open gegen die
Tschechin Zuzana Stepanova



18:00 Uhr
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Zsofia Lazar gewinnt im Halbfinale gegen Susanne
Lieverkus |
Irina Armstrong verliert gegen Zuzana Stepanova |
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Marko Puls gewinnt gegen Mareno Michels und macht das
deutsche Finale komplett |
Michael Rosenauer siegt nach neun Legs und 1:2, 0:1
Rückstand gegen Geert de Vos |
17:00 Uhr
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Karsten Koch verliert gegen den starken Holländer Mareno Michels |
Die Holländerin Roelie Bakker gegen Susanne Lieverkus,
die jetzt auch im Einzel mal weit nach vorne kommt |
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Marko Puls gewinnt gegen den Ungarn Nandor Bezzeg |
Zsofia Lazar gewinnt mit einer starken Leistung gegen
die DDV-Nr. 1 Bianka Strauch |
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Heike Ernst im Viertelfinale gegen Zuzana Stepanova |
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16:30 Uhr
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Kevin Münch mal wieder gegen Marko Puls, dieses Mal
gewinnt Marko |
Nandor Bezzeg spielt gegen Eleno Cassini |
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Jyhan Artut verliert im Achtelfinale gegen Geert de
Vos |
Maik Langendorf, wie immer gut bei seinen seltenen
Besuchen bei DDV-RLT's |
15:30 Uhr
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Michael Lemmes beim Wurf, vorne wartet Maik Langendorf |
Rosi im Spiel gegen Holger Frommann |
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Karsten Koch gewinnt sein Spiel unter den letzten 32
sicher mit 3:0 |
Vladimir Andersen hat auch in Badelatschen die Runde
der letzten 32 erreichen können |
Hier kommen die ersten Impressionen aus Dortmund, im Laufe des Nachmittags
mehr.





16.02.2007
Live Ticker Dortmund Open
Am Samstag und Sonntag wird es, wenn die
Technik mitspielt, wieder einen Live Ticker direkt vom Turnier geben. Mit
den ersten Ergebnissen kann man morgen ab ca. 15:00 Uhr rechnen, wenn die
Boardfinalspaarungen stehen.
16.02.2007
Spring Cup

Michael Rosenauer musste seine Teilnahme am Spring Cup absagen und
Stephan Schneider wurde vom Teammanager Dietmar Ernst für diese
Veranstaltung nachnominiert.
16.02.2007
Dritter Spieltag der Premier League

In der Nottingham Arena fand gestern der dritte Spieltag der PDC Premier
League statt. Im Saal waren mit 3500 Zuschauern eine Rekordbeteiligung für
die PDC.
Ausschnitte von diesem Spieltag sendet das DSF am Samstag ab 16:00 Uhr.
Terry Jenkins - Phil Taylor 6:8 Im dritten Spiel hat Phil Taylor endlich seinen ersten Sieg und
vielleicht die Wende geschafft. Nach einer für ihn schlecht gelaufenen
Masters of Darts Veranstaltung war man natürlich gespannt, ob The Power
rechtzeitig den Stress würden abschütteln können. Terry Jenkins wusste
natürlich ob seiner großen Chance, dem angeschlagenen Meister seiner erste
Premier League Niederlage beizubringen. Phil Taylor hatte heute aber das
Glück, dass sein Gegner zwar gut, aber bei weitem nicht so gut wie seine
Gegner im Kaufe dieser Woche gegen ihn gespielt haben. So reichte Phil eine
für ihn mäßige Leistung zu zwei wichtigen Punkten, einen Schnitt von unter
93 sieht man nicht oft bei ihm. Eine 4:2 Führung zur Pause baute Phil Taylor
zu einem 7:3 aus, doch Terry kam noch einmal zurück und verkürzte auf 7:6.
Im letzten Leg brachte Phil dann aber seinen Aufschlag durch und gewann das
Spiel.Statistik: Terry 2x180, 92.35 / Phil 1x180, 92.88
Raymond van Barneveld - Peter Manley 7:7
Im zweiten Spiel des Abends trafen die beiden Gruppensieger des Masters of
Darts aufeinander und es ist durchaus möglich, dass sich beide Spieler am
Sonntag in Hengelo im Finale erneut treffen.
Peter hatte Raymond am Sonntag besiegen können und war der einzige Spieler
ohne Niederlage in dieser Woche. Man war also gespannt, ob One Dart diese
Leistung in die Premier League retten kann.
Vor der Pause machten beide Spieler da weiter, wo sie gestern in Holland
aufgehört hatten. Beim Stande von 3:3 hatten beide einen Schnitt von über 100.
Nach der Pause ging der Schnitt etwas runter weil das Matsch immer spannender
wurde. Peter schaffte ein Break und führte mit 5:3, doch der Weltmeister konnte
kontern und zum 5:5 ausgleichen. Der Engländer ließ sich jedoch nicht entmutigen
und schaffte ein weiteres Break und danach die 7:5 Führung.
Somit hatte Peter einen Punkt sicher und Raymond war als letzter Spieler
seine weiße Weste los. Für einen Sieg hat es dennoch nicht für Peter gereicht,
denn Barney kam erneut zurück und sicherte sich noch das Unentschieden. Barney
war nach dem Spiel froh, einen Punkt gerettet zu haben. Bei Peter macht sich im
Moment die leichte Umstellung in seinem Wurf bemerkbar. Laut eigenen Aussagen
versucht er, etwas langsamer zu werfen und kommt anscheinend gut damit zurecht.
Statistik: Raymond 4x180, 95.15 / Peter 0x180, 90.44
Adrian Lewis - Colin Lloyd 8:5
Colin Lloyd hat in Hengelo unterschiedliche Partien abgeliefert. Manchmal war
er nahezu brillant und traf alles, was er wollte. In anderen Partien zeigte er
sich eher unglücklich und in der Form , die ihn im letzten Jahr so oft
frühzeitig bei großen Turnieren scheitern ließen.
Auch in Nottingham sahen die Zuschauer eine schlechtere Partie von Colin
Lloyd. Er hatte mit Adrian Lewis zwar einen ausgeruhten Gegner vor der Brust,
der zudem noch mit 13,14 und 16 Darts in die Partie stürmte, doch die richtige
Gegenwehr blieb aus. So schaffte Colin am Ende einen Average, der knapp 20
Punkte unter seinen besten Leistungen in dieser Woche lag und bleibt weiterhin
als einziger Spieler ohne Punktgewinn am Ende der Tabelle. Adrian konnte nach
der schnellen Führung locker sein Pensum und das Spiel abspulen und seinen
zweiten Sieg feiern.
Statistik: Adrian 4x180, 97.60 / Colin 1x180, 86.84
Dennis Priestley - Roland Scholten 8:3
Auch Roland machte nach einer schlechten Woche einen ausgebrannten Eindruck
und konnte sich auch in diesem Spiel nicht mehr steigern. Zwei Wochen nach
seinem sehr guten Spiel gegen Phil Taylor war diese Vorstellung um Klassen
schlechter. Dennis Priestley nutzte die Gelegenheit, einen angeschlagenen Gegner
zu haben, und sicherte sich dank des Punktverlustes von Barney die
Tabellenführung.
Statistik: Lag leider noch nicht vor
Tabelle:

4. Spieltag am 22.02.07 aus der Metro Radio Arena in Newcastle
Colin Lloyd - Roland Scholten
Adrian Lewis - Dennis Priestley
Peter Manley - Phil Taylor
Terry Jenkins - Raymond van Barneveld
15.02.2007
Masters of Darts, Tag 4 und 5
Am Dienstag und Mittwoch fanden die letzten Vorrundenspiele des Masters of
Darts statt. Bereits am Dienstag stand fest, dass Phil Taylor seinen Erfolg bei
der ersten Auflage der Veranstaltung nicht wiederholen kann. Trotz seines Sieges
gegen Jelle Klaasen am Dienstag war der Rückstand zu groß und die
Halbfinalteilnahme geplatzt.
An den letzten beiden Tagen wurde erneut vor einigen tausend Zuschauern guter
Sport geboten. Mit so einem Ausgang auf englischer Seite hätten aber die
wenigsten gerechnet.
Ergebnisse vom Dienstag:
Roland Scholten - Peter Manley 1:3 (3:1,1:3,1:3,0:3)
Den ersten Satz konnte Roland Scholten noch gewinnen, doch in den folgenden
drei Sätzen folgten nur zwei weitere Legs. Für Roland war dies eher ein
enttäuschendes Turnier. Peter Manley hingegen feierte seinen vierten Sieg in
Folge und die damit verbundene Halbfinalteilnahme.
Jelle Klaasen - Phil Taylor 1:3 (3:1,2:3,0:3,2:3)
Phil Taylor wollte durch einen Erfolg noch die kleine Chance auf das
Halbfinale wahren und gewann die Partie auch mit seinem schlechtesten Average in
dieser Woche (94,97) relativ sicher. Den ersten Satz gewann noch der junge
Holländer, doch auch 7x180 (90,66) konnten Phil Taylor nicht stoppen.
Raymond van Barneveld - Wayne Mardle 3:0 (3:0,3:2,3:0)
Eine deutliche Niederlage für Wayne Mardle, der gegen Barney nur zwei Legs
gewinnen konnte. Somit war für Wayne das Halbfinale nicht mehr zu erreichen,
Raymond hingegen hatte nach zwei Niederlagen zum Auftakt das Blatt wenden
können.
Michael van Gerwen - Mervyn King 3:2 (3:1,0:3,2:3,3:0,5:3)
Für Mervyn King war es die erste Niederlage im vierten Spiel. Auch ein 170er
Finish und insgesamt 8x180 konnten die Niederlage des Engländers in der
Verlängerung nicht verhindern. Michael van Gerwen hatte sich durch diesen Erfolg
bereits die Halbfinalteilnahme gesichert.
Vincent van der Voort - Colin Lloyd 0:3 (2:3,0:3,2:3)
Zum Abschluss des Tages folgte dann eine weitere Galavorstellung von Colin
Lloyd, der wie am Vortag einen Average von über 105 spielte. Jaws hielt sich
damit noch alle Möglichkeiten offen.
Ergebnisse von Mittwoch:
Michael van Gerwen - Peter Manley 2:3 (2:3,1:3,3:2,3:1,1:3)
Beide Spieler waren bereits sicher im Halbfinale und so wurde es ein munteres
Spiel mit dem besseren Ausgang für Peter Manley. One Dart ließ sich auch von der
Aufholjagd des Holländers nicht beeindrucken und gewann den fünften Satz. Peter
ist somit der einzige Spieler, der die Vorrunde ohne Niederlage abgeschlossen
hat. Damit durfte man nach den letzten Leistungen und bei diesem Teilnehmerfeld
nicht unbedingt rechnen. Mal schauen, wie sich Peter heute gegen Barney in der
Premier League schlagen wird.
Raymond van Barneveld - Colin Lloyd 3:0 (3:1,3:0,3:2)
Am Montag spielte Colin gegen Jelle Klaasen und war beim Stand von 2:0 Sätzen
und 2:2 Legs nur ein einziges Leg vom Match entfernt. Am Ende verlor Colin noch
das Spiel und am Ende auch das Halbfinale. Gegen Raymond van Barneveld konnte
Colin auf jeden Fall nicht an die Leistungen der letzten Tage, unter anderem
beim Sieg gegen Michael van Gerwen, anknüpfen. In der Endabrechnung fehlen Colin
bei drei Siegen zwei Sätze zum Weiterkommen. Barney hat sich in dieser Woche
kontinuierlich gesteigert und steht jetzt erwartungsgemäß aus holländischer
Seite im Halbfinale gegen Michael van Gerwen.
Vincent van der Voort - Phil Taylor 3:1 (3:2,2:3,3:2,3:2)
Jetzt verliert er sogar schon gegen Vincent van der Voort, werden sich
eingefleischte Phil Taylor Fans sicherlich sagen. Es ist aber auch wie verhext,
es ist die dritte Partie in dieser Woche, die The Power mit einem Average von
über 100 verliert. Auch wenn er merklich nicht in der besten Verfassung ist, ist
dies immer noch ein extrem guter Wert und hätte in der Vergangenheit locker zu
Siegen gereicht. In diesen Tagen reicht es nicht, da nun plötzlich auch seine
Gegner gut gegen ihn spielen und in den entscheidenden Augenblicken sicherer
sind. Aber Phil Taylor kam bis jetzt noch immer nach jeder kleineren Krise
zurück. Und mit dem letzten Platz in der englischen Gruppe hat wohl niemand
gerechnet.
Jelle Klaasen - Wayne Mardle 3:0 (3:2,3:2,3:1)
Eines steht nach dieser Woche fest, die vier Neuzugänge der PDC schlagen sich
gut und zeigen den Platzhirschen, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen sein
wird. Jelle Klaasen gewann nach dem Sieg über Colin Lloyd nun auch gegen Wayne
Mardle und sicherte sich den dritten Platz auf holländischer Seite.
Roland Scholten - Mervyn King 3:2 (1:3,2:3,3:1,3:1,3:1)
Mervyn King musste nur einen einzigen Satz gewinnen um sicher im Halbfinale
zu sein. Er begann entsprechend und sicherte sich die ersten beiden Sätze bevor
Roland ins Spiel kam. Auf jeden Fall konnte der Holländer das Spiel noch einmal
drehen und durfte sich zumindest über einen Erfolg freuen. Mervyn King trifft
nun im englischen Halbfinale am Samstag auf Peter Manley, dieser Tipp hat bei
den Buchmachern sicherlich eine gute Quote gebracht.
Die Nationenwertung hatte England bereits nach vier Tagen sicher, am Ende
stand es 15:10 für England.
13.02.2007
Masters of Darts
England ist nach drei Tagen bei der zweiten Auflage des Masters of Darts
weiterhin die bestimmende Nation und führt mittlerweile mit 11:4 Spielen.
Die größte Überraschung ist allerdings auf englischer Seite das Abschneiden
von Phil Taylor, denn The Power hat nach drei Spielen keine Chance mehr auf das
Erreichen des Halbfinales. Nach einen guten Spiel gegen Roland Scholten am
Sonntag verlor Phil gestern erneut mit 0:3, dieses Mal gegen Raymond van
Barneveld. Eine Zu Null Niederlage von Phil Taylor liegt schon lange zurück, nun
hat er bereits die zweite innerhalb von drei Tagen kassiert.
Für Barney war es auch der erste Sieg bei dieser Veranstaltung, trotzdem
liegt er mit seiner Bilanz auf Platz 2 der Niederlande und hat noch alle Chancen
auf das Halbfinale. Jelle Klaasen hat wie Barney einen Sieg, Roland Scholten und
Vincent van der Voort stehen als einzige Teilnehmer noch ohne Sieg da.
Michael van Gerwen hat gestern sein erstes Spiel gegen Colin Lloyd verloren.
Colin Lloyd zeigt sich in Hengelo in guter Verfassung und spielte gegen
Michael einen Average von 106 und 11x180. Der Holländer spielte aber bei der 2:3
Niederlage keinesfalls schlecht und kam auch auf einen Average von 101. Bereits
am Montag hatte Colin bei seiner Niederlage gegen Jelle Klaasen 11 Maximums
erzielt, dort aber nach einer 2:0 Führung das Spiel noch abgegeben.
Bei den Engländern haben Peter Manley und Mervyn King weiterhin eine weiße
Weste mit drei Siegen aus drei Partien, für Merv ein guter Einstand bei der PDC.
Ergebnisse von Sonntag:
Roland Scholten - Phil Taylor 1:3 (0-3, 0-3, 3-2, 2-3)
Raymond van Barneveld - Mervyn King 2:3 (3-1, 1-3, 2-3, 3-0, 2-4)
Michael van Gerwen - Wayne Mardle 3:1 (3-0, 2-3, 3-2, 3-0)
Jelle Klaasen - Colin Lloyd 3:2 (1-3, 1-3, 3-2, 3-1, 3-1)
Vincent van der Voort - Peter Manley 2:3 (3-2, 2-3, 3-2, 0-3, 1-3)
Ergebnisse von Montag:
Michael van Gerwen - Colin Lloyd 2:3
Raymond van Barneveld - Phil Taylor 3:0
Vincent van der Voort - Mervyn King 0:3
Roland Scholten - Wayne Mardle 0:3
Jelle Klaasen - Peter Manley 0:3
Heute Spielen:
Roland Scholten - Peter Manley
Jelle Klaasen - Phil Taylor
Raymond van Barneveld - Wayne Mardle
Michael van Gerwen - Mervyn King
Vincent van der Voort - Colin Lloyd
11.02.2007
5. Spieltag der Bundesliga
Nach dem Live Ticker am Samstag sind nun
alle Ergebnisse online.
Im Norden haben die Bochumer nach einem perfekten Wochenende mit 4
Punkten wieder die Fühler zur Nordmeisterschaft ausgestreckt.
Im direkten Duell gewannen die Bochumer in Berlin gegen die Vikings und
stürzten den Tabellenführer. Nach einem 12:0 gegen Hamburg hatte sich der
DSC so richtig warm gespielt.
Neuer Tabellenführer im Norden ist jetzt der Titelverteidiger aus Bremen,
doch auch Vegesack hat in Wuppertal unerwartet einen Punkt gegen die
Checkers liegen gelassen, für die Hamburger war diese ein wichtiger Punkt.
Hinter den drei Spitzenteams folgen mit Abstand Wuppertal und Strangers,
die sich im Moment um den vierten Platz streiten. Mülheim hat sich mit 3
Punkten in Bremen für die Nullrunde im Hinspiel revanchieren können und hat
sich etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen können.
Auch im Süden gab es viel Bewegung an der Tabellenspitze. Walldorf hat
mit 4 Punkten und einem Sieg gegen den alten Tabellenführer aus Neu-Isenburg
den Sprung von 3 auf 1 geschafft. Die DIG ist nun auf Platz 2, da die Hawks
aus Vilsbiburg gegen den verstärkten TSV Ginnheim ihre zweite
Saisonniederlage einstecken mussten. Ginnheim kann nach drei Punkten am
Wochenende die Abstiegsränge verlassen, auf denen jetzt neben Kastellaun
auch Lauffen stehen.
Kaiserslautern hat nach zwei Unentschieden erst einmal den Anschluss an
die Tabellenspitze verloren und muss nun aufpassen, dass Huttenheim ihnen
nicht noch den vierten Platz streitig macht.
11.02.2007
Masters of Darts
Im holländischen Hengelo startete am Samstag die
zweite Auflage der Masters of Darts. 2005 gab es die erste Auflage, die
damals noch unter dem Motto PDC Vs. BDO stattfand. Dieses Mal ist es ein
Ländervergleich England Vs. Niederlande.
Interessanterweise nimmt nach den Wechseln der
letzten Zeit dieses Mal kein BDO Teilnehmer an der Veranstaltung teil.
Teilnehmer für England sind Phil Taylor, Colin Lloyd, Peter Manley,
Mervyn King und Wayne Mardle, die Niederlande werden von Raymond van
Barneveld, Michael van Gerwen, Roland Scholten, Jelle Klassen und Vincent
van der Voort vertreten.
An fünf Abenden spielt Jeder gegen Jeden, jeder Engländer trifft also an
jedem Abend auf einen anderen Niederländer. Die jeweils zwei besten Spieler
erreichen dann das Halbfinale, die nach einer kurzen Unterbrechung der
Veranstaltung am Wochenende gespielt werden. Einige der Teilnehmer müssen ja am
Donnerstag mal eben kurz zur Premier League fliegen.
Am Samstag konnte England mit 4:1 Erfolgen den ersten Tag gewinnen, nur Phil
Taylor hat auf englischer Seite seine Partie verloren. Phil verlor mit 0:3
Sätzen, die jeweils über die volle Distanz gingen, gegen Michael van Gerwen.
Mighty Mike spielte dabei ohne Angst vor dem Namen und erreichte mit knapp 103
einen Average, den sonst nur sein Gegner spielt. Michael schaffte in diesem
Spiel auch ein 170er und ein 164er Finish.
Aber auch dem amtierenden Weltmeister Raymond van Barneveld erging es am ersten
Tag nicht besser, er verlor doch überraschend gegen Peter Manley.
Hier alle Ergebnisse vom Samstag:
Jelle Klaasen - Mervyn King 0:3 (0-3, 2-3, 1-3)
Michael van Gerwen - Phil Taylor 3:0 (3-2, 3-2, 3-2)
Raymond van Barneveld - Peter Manley 2:3 (2-3, 2-3, 3-2, 3-0, 2-4)
Roland Scholten - Colin Lloyd 0:3 (2-3, 2-3, 2-3)
Vincent van der Voort - Wayne Mardle 0:3(1-3, 2-3, 1-3)
Die Ergebnisse vom Sonntag lagen noch nicht vor, es standen aber folgende
Partien auf dem Programm:
Vincent van der Voort - Peter Manley
Raymond van Barneveld - Mervyn King
Michael van Gerwen - Wayne Mardle
Roland Scholten - Phil Taylor
Jelle Klaasen - Colin Lloyd
11.02.2007
Dennis Priestley gewinnt das South-West Regional Final für die UK Open

Dennis Priestley hat die Abwesenheit von 10 Top Spielern genutzt und sich den
Titel beim South-West Regional Final für die Blue Square UK Open gesichert.
Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen wurde am Samstag eine Vorrunde an vier
Spielorten ausgetragen und jeweils die zwei Besten konnten sich für die Endrunde
am Sonntag qualifizieren.
Am ersten Spielort konnten sich Dennis Priestley (5:2 gegen Gary Anderson)
und James Wade (5:1 gegen Adrian Gray) durchsetzen. Wes Newton, Mark Dudbridge
und Steve Beaton konnten hier die Vorrundenspiele nicht überstehen.
Am zweiten Spielort nahm dann der Sieger des German Gold Cups Tony Eccles an
diesem Turnier teil. Von einem Wechsel der Viper zur PDC wurde aber nichts
vermeldet, somit dürfte es eine ganz normale Teilnahme von Tona gewesen sein.
BDO Spieler dürfen ohne weiteres an Turnieren der PDC teilnehmen, die nicht im
TV übertragen werden. Tony schaffte es dann auch glatt, sich bei seinem Besuch
bei der PDC unter die letzten 2 an diesem Ort zu spielen und hatte somit die
Quali für den Sonntag erreicht. In den letzten beiden Partien gegen Denis Ovens
und Steve Hine musste Tony aber jeweils über die volle Distanz gehen. Zweiter
Achtelfinalteilnehmer hier wurde der bei uns unbekannte Brendan Dolan, der bei
den Siegen gegen Chris Mason und Gary Robson in den letzten beiden Runden
ebenfalls alle neun Legs benötigte.
Am dritten Spielort hatte Steve Maish einen guten Tag und er bezwang Terry
Jenkins und Ronnie Baxter jeweils mit 5:4. Trotzdem hat es für Steve nicht ganz
gereicht, in der entscheidenden Runde verlor er glatt mit 0:5 gegen Colin
Osborne, der in der Runde zuvor John Part mit 5:2 schlagen konnte. Die ganzen
Favoritenstürze nutzte dann Martyn Turner, der durch ein 5:1 gegen John
Quantrock das Achtelfinale erreichen konnte.
Somit waren noch zwei Tickets zu vergeben und die sicherten sich Steve Smith
(5:4 gegen Mick McGowan) und Andy Hamilton (5:4 gegen Alan Tabern). Hier
schieden in der dritten Runde auch so hoch gewettete Spieler wie Adrian Lewis,
Alan Warriner-Little und Mark Walsh aus.
Andy Hamilton - Brendan Dolan 5:1
Martyn Turner - Dennis Priestley 1:5
James Wade - Steve Smith 5:3
Tony Eccles - Colin Osborne 5:3
Andy Hamilton - Dennis Priestley 0:2 (2-3, 1-3)
James Wade - Tony Eccles 2:0 (3-2, 3-2)
Dennis Priestley - James Wade 2:0 (3-2, 3-0)
Neben 5000 Pfund hat sich Dennis Priestley nun auch die Teilnahme an der UK
Open gesichert. Dort wird ja nicht nach der Merit of Honor der PDC gesetzt,
sondern aus der separaten Rangliste aus den ganzen Regional Turnieren. Somit
haben die Neulinge der letzten Wochen in der PDC an noch drei weiteren Turnieren
die Möglichkeit zur Teilnahme.
11.02.2007
Weiterer Zuwachs für die PDC
Mit dem jugendlichen Holländer Toon Greebe und dem in den Niederlanden
wohnenden Engländer Tony Martin haben sich zwei weitere Spieler zu einem Wechsel
in die PDC entschlossen. Tony hatte auch beim Regional Final am Wochenende
teilgenommen und nach zwei Erfolgen, u.a. gegen Andy Callaby, in der dritten
Runde gegen Steve Smith verloren.
Toon Greebe ist ein weiterer Nachwuchsspieler aus dem anscheinend unendlichen
Fundus der Niederlande. In 2006 hatte er schon für Aufsehen mit zwei 9 Dartern
im Laufe des Jahres gesorgt. Und vor einer Woche schaffte Toon mit Platz 5 bei
den Dutch Open ein sehr gutes Ergebnis bei den Senioren.
10.02.2007
Live Ticker Bundesliga
1. DSC Bochum - Vikings Berlin 8:4
Checkers Hamburg - 1. DC Wuppertal 5:7
Thorny Roses Hildesheim - 1. DC Mülheim 6:6
DC Hawks Vilsbiburg - TSV Ginnheim 5:7
DC Vegesack Bremen - Checkers Hamburg 6:6
Hamburger SV - 1. DSC Bochum 0:12
Dartspub Walldorf - 1. DC O.A. Lauffen 8:4
DSC Bandits Kastellaun - DC Hawks Vilsbiburg 2:10
Strangers Bremen - Thorny Roses Hildesheim 7:5
1. DC Wuppertal - DC Vegesack Bremen 4:8
Vikings Berlin - Hamburger SV 7:5
1. DC Mülheim - Strangers Bremen 8:4
TSV Ginnheim - DSC Bandits Kastellaun 6:6
14:45 Uhr: Walldorf schafft nach einem guten Start der DIG noch die Wende
und kann sich mit einem 8:4 zwei Punkte sichern. Damit hat Neu-Isenburg erst
einmal die Tabellenführung verloren.
13:50 Uhr: Nach einem bärenstarken Doppel auf beiden Seiten hat sich
Walldorf den ersten Punkt gesichert.
13:30 Uhr: Mit einer kleinen Verspätung geht es los mit dem Ticker. Aus
dem Süden liegt dank Svenni eine komplette Übersicht vor. Walldorf konnte
zum Ende der Einzel das Spiel drehen.


09.02.2007
Meldezahlen Dortmund Open
Die Meldezahlen für das kommende
WDF-Turnier in Dortmund liegen vor. Die Zahlen können sich bis zur Auslosung
heute Abend noch leicht ändern, durch den verlängerten Meldeschluss können
noch Unterlagen in der Post sein. In Klammern die Werte des Vorjahres.
Herren-Einzel 477 (448)
Damen-Einzel 110 (119)
Herren-Doppel 130 (146)
Damen-Doppel 33 (42)
Jungen 64 (63)
Mädchen 22 (18)
09.02.2007
Zweiter Spieltag der Premier League

Am Donnerstag Abend fand der zweite Spieltag der Premier League in
Wolverhampton statt.
Colin Lloyd - Raymond van Barneveld 6:8
Colin Lloyd hatte mit Barney noch eine Rechung offen nach der
Zweitrundenpartie in Purfleet. Und Jaws musste in diesem Spiel unbedingt
punkten um den kompletten Fehlstart zu vermeiden. Dieses Mal hatte der
Holländer den besseren Start und führte schnell nach zwei Breaks mit 3:0.
Colin musste vor der Pause noch einmal Gas geben, wenn er nicht schon
aussichtslos zurück liegen wollte, und er schaffte tatsächlich den Ausgleich
zum 3:3. Bis zum 4:4 konnten beide Spieler ihren Aufschlag halten bevor
Raymond im neunten Leg das entscheidende Break gelang. Barney zog auf 6:4
davon und ließ sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen.
Statistik: Colin 3x180, 94.55 / Raymond 4x180, 95.66
Roland Scholten - Terry Jenkins 6:8 Als Premier League Veteran ging Roland Scholten als leichter Favorit in
die Partie gegen Terry Jenkins, besonders nach dem Punktgewinn gegen Phil
Taylor in der letzten Woche waren die Erwartungen hoch.
Die ersten acht Legs wurden ohne Breaks gewonnen, bevor Roland Scholten auf
6:4 davon ziehen konnte und nur noch ein Leg vom Punktgewinn entfernt war.
Doch Tucker wollte nicht ohne Punkt aus den ersten beiden Spielen gehen und
fand noch einen Extra Gang. Die nächsten vier Legs gingen alle an Terry, der
somit seinen ersten Sieg in der Premier League feiern konnte.
Statistik: Terry 2x180, 94.32 / Roland 4x180, 96.47
Phil Taylor - Dennis Priestley 7:7
Phil Taylor kann nicht mehr gewinnen. Auch in der zweiten Partie reichte es
für The Power nur zu einem Unentscheiden, so viele Punkte hat er noch nie in
einer Saison abgegeben. Somit wartet Phil Taylor in 2007 immer noch auf seinen
ersten Sieg in einem offiziellen Match, hat die Niederlage bei der WM doch
größere Wunden aufgebrochen? Angesichts des zweiten Unentschieden in Folge
könnte man diese These durchaus aufstellen, doch Phil Taylor spielte ja wie in
der Vorwoche keinesfalls schlecht. Mit Dennis Priestley hat er sich schon so
manches harte Match geliefert und hier war es nichts anderes. Auffallend ist
aber, dass Phil Taylor in den letzten Wochen nach der WM mit anderen Darts
spielt und er zusätzlich sein Fitnessprogramm umgestellt hat.
Es wurde die beste Partie des Abends, in der Phil Taylor zwar das erste Leg
gewann, danach aber einen 1:3 Rückstand aufholen musste. The Power schaffte das
Unentschieden zur Pause, doch Dennis holte sich mit einem 110er Finish sofort
die Führung zurück. Phil schlug sofort mit einem 12 Darter und 134er Finish
zurück und gewann die nächsten beiden Legs zur 6:4 Führung. Dennis gab auch
dieses Mal nicht auf und schaffte nicht nur den Ausgleich zum 6:6, er hatte auch
im 13, Leg vier Darts auf Doppel zur Führung. Dennis konnte sie nicht nutzen und
Phil Taylor sicherte sich seinen Punkt. Mehr war auch nicht drin für The Power,
den Dennis kam erneut zurück und sicherte sich das verdiente Unentschieden.
Statistik: Phil 7x180, 102.92 / Dennis 4x180, 99.40
Peter Manley - Adrian Lewis 4:8
Nach dem zweiten Spieltag gibt es nur noch einen Spieler ohne
Punktverlust. Es wurde zum Abschluss des Tages die schlechteste Partie des
Abends. Peter Manley begann zwar ordentlich mit einem 108er Finish und einem
Break zum 2:0, konnte danach aber nicht mehr an die Form der Vorwoche
anknüpfen. Die nächsten sechs Legs gingen an Adrian Lewis, der dabei auch
mit 164 das höchste Finish des Tages spielte. In den folgenden vier Legs
brauchte Jackpot dann nur noch den Vorsprung verteidigen und somit hat nun
auch Adrian Lewis seinen ersten Premier League Sieg.
Statistik: Peter 0x180, 80.73 / Adrian 0x180, 88.36
Die aktuelle Tabelle:

3. Spieltag am 15.02.07 aus der Nottingham Arena:
Terry Jenkins - Phil Taylor
Raymond van Barneveld - Peter Manley
Adrian Lewis - Colin Lloyd
Dennis Priestley - Roland Scholten
07.02.2007
Der Kurzbericht der ddz vom German Gold Cup ist eingetroffen und kann
hier eingesehen werden.
06.02.2007
Nachnominierung Spring Cup

Johann Honner wird beim Spring Cup in Belgien sein Debüt in der deutschen
Nationalmannschaft geben. Andree Welge musste seine Teilnahme aus
beruflichen Gründen absagen und somit wurde der Niedersachse von Dietmar
Ernst nachnominiert.
05.02.2007
Dutch Open
Am verlängerten Wochenende fanden in Veldhoven mit den Dutch Open das größte
Dartturnier der Welt statt. Bereit am Donnerstag starteten die
Doppelwettbewerbe, bevor am Freitag und Samstag in zwei Sessions die
Finalteilnehmer für die Bühnenspiele am Sonntag ermittelt wurden. Die Dutch Open
gehören wie die German Open zur Kategorie 1 und es warteten somit viele Punkte
darauf, verteilt zu werden.
Bereits im Doppelwettbewerb machte Scott Waites auf sich aufmerksam. An der
Seite von Gary Thompson zog der Engländer in das Finale ein. Dort mussten sie
gegen den Norweger Robert Wagner und Wesley Schols antreten und gewannen mit 2:0
Sätzen.
Bei den Damen konnte der Titel nur über Trina Gulliver und Francis Hoenselaar
vergeben werden. Doch die beiden dominierenden Frauen der Dartszene ließen der
Konkurrenz keine Chance und gewannen das Finale sicher mit 5:1 Legs gegen Karin
ten Kate und Clare Bywaters.
Beide Damen gingen dann natürlich auch als Topfavoritinnen in die Einzel.
Trina Gulliver erreichte sicher das Halbfinale und traf dort auf Anastasia
Dobromyslova, die immer besser spielt und in der Rangliste mittlerweile auf
Platz 3 steht. Und es wurde eine spannende Partie in der Trina zum ersten Mal
kämpfen musste. Am Ende konnte sich die First Lady des Dart im siebten Leg mit
4:3 durchsetzen und den Ansturm der Russin noch einmal stoppen. Anastasia's
Landsfrau Irina Armstrong hatte ebenfalls einen guten Tag und beendete im
Viertelfinale mit 3:0 die Hoffungen auf einen Sieg von Francis Hoenselaar bei
ihrem Heimspiel. Doch auch für Irina war das Turnier dann im Halbfinale beendet,
sie verlor mit 1:4 gegen Clare Bywaters.
Das Finale war dann eine sichere Angelegenheit für Trina Gulliver, die bei ihrem
5:2 Erfolg einen Average von 86,67 erzielen konnte.
Die beste deutsche Platzierung war der 17. Platz der Bremerin Bianca Ehlen,
Michele Schuber aus Berlin belegte den 33. Platz.
Bei den Herren waren viele bekannte Namen am Start, doch am Ende sollte ein
weitgehend unbekannter Spieler das Turnier gewinnen. Scott Waites krönte das
beste Wochenende seiner Karriere mit seinem ersten großen Titel und er gewann
nach dem Doppelwettbewerb nun auch die Einzel. Im Finale setzte sich Scott glatt
mit 3:0 Sätzen gegen Steve West durch. Neben 160 Punkten, die Scott jetzt auch
in die Top 20 der WDF befördern hat er mit diesem Erfolg auch schon die
Teilnahme an der IDL sicher.
Bester Niederländer war Edwin Max, der erst im Halbfinale an Steve West
scheiterte. Ebenfalls das Halbfinale erreichte Martin Atkins. Platz 5 teilen
sich Niels de Ruiter, Tony O'Shea, Cor Ernst und Toon Greebe.
Bester deutscher Teilnehmer waren der Wuppertaler Celli Schmidt, die
Hamburger Jörg Bleckmann und Andy zum Felde sowie der Berliner Jörg Goga und der
Niedersachse Johann Honner mit Platz 65. Im Doppel konnten Jörg Bleckmann/Bernd
Schuber und Andy zum Felde/Johann Honner das Boardfinale erreichen.
02.02.2007
Nominierung für den Spring Cup 2007
Der Teammanager Dietmar Ernst
hat am Donnerstag die Nominierungen für den kommenden Spring Cup
übermittelt, der am 30./31.03. im belgischen Beveren stattfinden wird.
Herren:
Michael Rosenauer, Karsten Koch, Marko Puls, Colin Rice, Andree Welge,
Andy Kröckel, Andy zum Felde und Markus Hawlitzky
Damen:
Bianka Strauch, Michelle Sossong, Trixi Kröckel und Astrid Kamm
Bei den Herren hat sich Markus Hawlitzky hauchdünn seinen ersten Einsatz
im Nationalteam gesichert. Die DDV Nr. 9 Johann Honner ist als
Reservespieler nominiert für den Fall, dass ein Spieler absagen muss.
Bei den Damen hat Heike Ernst ihre Teilnahme am Spring Cup abgesagt. Da
Sabrina Spörle und Marene Czepeli in dieser Saison keine DDV-Turniere spielen
rückt Astrid Kamm erstmals nach einigen Jahren wieder in das Nationalteam. Hier
wurden Nicole Hartmann und Monique Leßmeister als Reserve nominiert.
02.02.2007
Erster Spieltag der Premier League

In Plymouth startete am Donnerstag die dritte Saison der Premier League. Als
Topfavoriten gehen natürlich Raymond van Barneveld und Phil Taylor an den Start.
Barney ist nach seinem WM Titel und weiteren guten Ergebnissen im Januar
naturgemäß im engeren Kreis. Phil Taylor möchte in der Premier League seinen
Ausnahmestatus zurück gewinnen und seinem härtesten Rivalen nicht noch einen
Titel überlassen.
Phil Taylor ist in der Premier League immer noch ungeschlagen, mehr als zwei
Unentschieden waren für die Konkurrenz in den letzten Jahren nicht drin.
Zu den Regeln:
Ab dieser Saison nehmen 8 Spieler an der Premier League teil, die an 14
Spieltagen jeweils zweimal auf jeden anderen Teilnehmer treffen werden. In den
ersten beiden Jahren nahmen 7 Spieler teil und ein Spieler hatte immer einen
doppelten Einsatz an einem Spieltag.
Es wird wir in der letzten Saison über eine Distanz von 14 Legs gespielt, es
ist also auch als große Ausnahme im Dart ein Unentschieden möglich. Ein Spiel
wird jedoch abgebrochen, sobald ein Spieler 8 Legs und somit das Match gewonnen
hat. Für einen Sieg gibt es in der Tabelle 2 Punkte, für ein Unentschieden 1
Punkt. Am Ende kann auch die Legdifferenz über den Tabellenplatz entscheiden.
Nach 14 Spieltagen haben sich die vier Erstplatzierten für das Halbfinale
qualifiziert, dann wird 1-4 und 2-3 spielen.
Raymond van Barneveld - Adrian Lewis 8:5
Der Weltmeister hatte die Ehre, die dritte Saison zu eröffnen und traf dabei
mit Adrian Lewis auf einen von drei Debütanten. Barney hatte keine guten
Erinnerungen an diesen Spielort, hier verlor er im Vorjahr überraschend im
Halbfinale gegen Roland Scholten.
Und auch in dieser Partie lief es zu Beginn nicht gut für den Holländer.
Adrian schaffte gleich im ersten Leg ein Break und konnte mit 2:0 in Führung
gehen. Barney kam nun besser ins Spiel und nach drei Legs in Folge stand es zur
Pause 3:3. Die Vorentscheidung fiel dann in den ersten drei Legs nach der
Unterbrechung, die alle an Barney gingen und der sich somit den
Spielentscheidenden Vorsprung erarbeiten konnte. Beide Spieler zeigten eine gute
Partie, Barney kam bei 4x180 auf einen Average von 97,65, Adrian schaffte 3x180
und 97,02.
Dennis Priestley - Terry Jenkins 8:5
Im zweiten Spiel des Abends trafen die anderen beiden Neulinge
aufeinander und somit war gewährleistet, dass zumindest ein Debütant mit
Punkten nach Hause gehen würde. Am Ende war es Dennis Priestley, der sein
erstes Match in der Premier League gewinnen konnte.
Bis zum 3:2 für Dennis lief alles nach Plan, kurz vor der Pause schaffte
The Menace dann ein wichtiges Break zum 4:2. Nach der Pause spielte Terry
Jenkins einen 12 Darter mit 157er Finish zum Rebreak und glich die Partie
mit einem 13er aus. Beim Stand von 6:5 schaffte Dennis dann das zweite und
entscheidende Break der Partie.
Statistik: Dennis 2x180, 92,46 / Terry 5x180, 94,67
Peter Manley - Colin Lloyd 8:6
Im dritten Spiel gab es dann die erste kleine Überraschung zu vermelden.
Peter Manley konnte gegen Colin Lloyd gewinnen und legte einen guten Start
in die neue Saison hin.
Die ersten drei Legs gingen an One Dart, bevor Colin Lloyd besser ins Spiel
kam. Über ein 2:4 zur Pause kämpfte sich Jaws dann auf 6:6 heran und war
kurz davor, zumindest einen Punkt zu retten. Mit einem 90er Finish (60,
Doppel 15) sicherte sich jedoch Peter den ersten Punkt. Im letzten Leg
spielte Colin Lloyd die einzigen 180er in dieser doch schwächeren Partie,
doch was nutzen 2 Maximums, wenn man zwei Darts auf Doppel 20 nicht trifft.
So kam Peter Manley erneut bei 90 Rest ans Oche, dieses Mal ging er über
Bull und traf 25, 15 und Bullseye zum Sieg.
Es war mal wieder sehr auffällig, wie viele Darts Colin Lloyd aus dem
Board fallen. Es sollte mal ernsthaft über leichte Veränderungen nachdenken,
denn so eine große Anzahl an Bouncern sind bei dieser Konkurrenz kaum
aufholbar.
Statistik: Peter 0x180, 84,68 / Colin 2x180 86,84
Phil Taylor - Roland Scholten 7:7
Gleich am ersten Spieltag kam es zu einer Neuauflage des letztjährigen
Finales und die Partie sollte zeigen, warum sich der Holländer in der
Premier League wohl fühlt.
Den besseren Start hatte Phil Taylor, der über ein 3:1 mit 4:2 in die
Pause ging. Nachdem The Power dann auf 6:3 davon ziehen konnte sah alles
nach einem schnellen Ende der Partie aus. Doch Roland kam noch einmal zurück
und gewann vier Legs in Folge zur eigenen 7:6 Führung. Damit hatte The
Tripod seinen ersten Punkt überhaupt gegen Phil Taylor in der Premier League
sicher und die große Chance, ihm die erste Niederlage beizubringen. Roland
spielte nun brillant, er warf zwei 12 Darter mit Finishes von 126 und 146
und schaffte mit einem 13 Darter die Führung.
Im letzten Leg hatte Roland dann 120 Rest, doch der erste Dart ging knapp
in die Treble 5 und somit war das Finish nicht mehr machbar. Phil Taylor
traf dann mit 2 Dart seine 71 Rest und konnte die ganz große Überraschung
soeben noch einmal verhindern.
Statistik: Phil 2x180, 94,48 / Roland 3x180, 95,51
Die aktuelle Tabelle:

Das DSF überträgt auch in diesem Jahr wieder große Teile der Premier
League entweder live oder als Aufzeichnung. Erstmals ist das DSF am dritten
Spieltag mit dabei und es werden am 17.02.07 Ausschnitte gezeigt.
2. Spieltag am 08.02.07 aus Wolverhampton:
Colin Lloyd - Raymond van Barneveld
Roland Scholten - Terry Jenkins
Phil Taylor - Dennis Priestley
Peter Manley - Adrian Lewis
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