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Januar 2007

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31.01.2007

Alle Ranglisten aktualisiert

Nun sind auch die Doppel- und die Jugendranglisten auf dem aktuellen Stand. Dei den Herren bleiben die Finalisten aus Bremen, Marko Puls und Karsten Koch sicher an der Spitze. Die Gewinner des German Gold Cups Thomas Kreutzer und Matheus Ziolkowski haben sich erstmals in die Top 10 gespielt.

Bei den Damen zeichnet sich mittlerweile ein festes Bild ab, mit Strauch/Fegert, Sossong/Oelke und Kamm/Lieverkus stehen mittlerweile drei feste Doppel in den Top 10. Über kurz oder lang werden dann noch die Doppelpartnerinnen von Trixi Kröckel und Monique Leßmeister dazu kommen.

Bei den Mädchen bleibt Jenny Lieverkus auch nach ihrer ersten Niederlage in dieser Saison mit großem Vorsprung auf Platz 1. Bei über 40 Punkten Vorsprung wird sie diesen Platz auch bis zum Ende der Saison halten können. Dahinter wird sich bald ein neues Bild ergeben, Kerstin Lederbogen spielt keine Jugendturniere mehr und Benita Göbel hat kurz vor ihrem 18. Geburtstag zum Abschied noch einmal ein Turnier gewonnen.

Bei den Jungen steht Daniel Zygla weiterhin sicher an 1, doch mit Robin Tuchel kommt die Konkurrenz mit schnellen Schritten näher. Auch wenn der Vorsprung jetzt noch groß ist, kann es zum Saisonende spannend werden. Auch Alexander Daub hat sich mit seinem zweiten guten Saisonergebnis in die Top 5 gespielt.

WDF Rangliste

Der German Gold Cup hat auch zu leichten Veränderungen in der WDF-Rangliste geführt. Tony Eccles' Ausflug nach Bremen hat sich für ihn gelohnt, neben dem Preisgeld bekam The Viper auch 120 Punkte, die ihn auf Platz 2 der WDF steigen ließen. Michael Rosenauer konnte sich auf Platz 17 verbessern, muss nun in Dortmund aber 120 Punkte verteidigen. Auch für den Finalisten Remco van Eijden hat sich Bremen gelohnt, er ist erstmals unter den Top 20 der WDF.

Bei den Damen haben sich Heike Ernst und Bianka Strauch deutlich verbessern können. Heike steht wieder kurz vor den Top 20 und Bika kletterte auf Platz 42. Einen Platz verloren hat dagegen die letztjährige Finalistin Karin Krappen, die nun erstmals seit 2 Jahren nur noch auf Platz 4 rangiert. Deutlich ist die Siegerin aus 2006 Sandra Pollet abgestürzt, die nach einem schlechten zweiten Halbjahr nun aus dem Top 5 bis auf Platz 19 gefallen ist.

30.01.2007

Aktuelle Einzelranglisten nach German Gold Cup

Bereits am späten Montag Abend hatte Volker Hatlauf die Einzelranglisten der Herren und Damen fertig. Die restlichen Ranglisten folgen dann heute oder morgen.

Bei den Damen hat Bianka Strauch ihre Spitzenposition verteidigt. Auf Platz 2 hat sich nun wieder Heike Ernst vorgearbeitet und Michelle Sossong ist neue Nr. 3. Mit Sabrina Spörle und Marene Czepeli sind immer noch zwei Spielerinnen in den Top 10, die in dieser Saison noch kein Turnier gespielt haben. Zumindest Sabrina soll aber in Dortmund wieder mir dabei sein. Astrid Kamm konnte sich zwei weitere Plätze nach vorne spielen und Christina Oelke ist zum ersten Mal in den Top 10 dabei.

Bei den Herren ist Michael Rosenauer nun die alleinige Nr.1, gefolgt von Karsten Koch und Marko Puls. Die Drei sind aber eng beieinander und es wird noch einen spannenden Kampf bis zum Ende der Saison um den ersten Platz geben. Zu diesem Trio könnte sich noch Colin Rice gesellen und auch Andree Welge hat noch gute Chancen. Der Bremer war bei seinem Heimatturnier Urlaubs bedingt nicht am Start, hat aber bis Vilsbiburg keine Punkte zu verteidigen und kann bei den nächsten drei Turnieren Punkte gut machen. Auf den weiteren Plätzen hat sich nicht viel verändert, zurück in den Top 10 ist jetzt Stephan Schneider.

29.01.2007

Nachtrag German Gold Cup

Die neuen deutschen Mixed Doppel Meister Vanessa Gremme und Michael Dirkes aus Rheine.

Wenn der Live Ticker in den Wohnstuben auf das gleiche Interesse gestoßen ist, dann hat sich die ganze Arbeit gelohnt.

29.01.2007

Meldeschluss Dortmund Open verlängert

Der Meldeschluss der Dortmund Open wurde um eine Woche verlängert, neuer Stichtag ist somit der 05.02.03.

28.01.2007

German Gold Cup in Bremen, Tag 2

Matheus Ziolkowski Thomas Kreutzer gewinnen den abschließenden Doppelwettbewerb gegen Karsten Koch und Marko Puls.

Der Titel im Damen Doppel geht an die Ranglistenführenden Bianka Strauch und Simone Fegert durch einen 2:0 Erfolg gegen Michelle Sossong und Christina Oelke.

Pascal van Mourik gewinnt das Finale der Jungen gegen Robin Tuchel

Benita Göbel gewinnt das Mädchenfinale gegen Jenny Lieverkus

Die ehemalige Nr. 1 der Jungen Kevin Münch zusammen mit seinem Nachfolger??? Zumindest steht Robin Tuchel im Finale und hat heute zweimal gegen die amtierende Nr. 1 Daniel Zygla gewonnen.

17:30 Uhr

Halbfinale Damen Doppel, die an 1 gesetzten Bianka Strauch und Simone Fegert gewinnen gegen Astrid Kamm und Susanne Lieverkus Im spannendsten Halbfinale gewannen die Bochumerinnen Michelle Sossong und Christina Oelke knapp gegen die Oer-Erkenschwickerinnen Brigitte Haaß und Jennifer Henning-Karbinsky
Marko Puls und Karsten Koch werden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnen gegen Marcel Rinkwitz und Andreas Kaulen Die ehemaligen Bochumer Bundesligaspieler Thomas Kreutzer und Matheus Ziolkowski gewinnen gegen Laurenz Scharf und Niels Grenzbach

16:40 Uhr: Ein glatter Zu Null Erfolg von Laurenz Scharf und Niels Grenzbach beendet den guten Lauf der Hildesheimer Emmerich und Flentje. Eine große Überraschung schafften auch die Bremer Rinkwitz / Kaulen mit dem glatten Erfolg gegen die Österreicher Burger / Freistätter.

Vorne spielen Koch/Puls gegen von Ahn Umlauf, weiter hinten ist noch Dietmar Burger zu erkennen

Die Boardfinalspiele der Jungen laufen

16:07 Uhr: Im Achtelfinale gab es weitere Überraschungen. Der Altmeister Bernd Hebecker musste zusammen mit seinem Doppelpartner Frank Glandin nach den schönen Erfolg gegen Tony Eccles und Pieter Otten doch die Segel streichen. Patrick Emmerich und Thorsten Flentje zeigen einmal mehr, dass sie ein gutes Doppel sind. Auch für Rice / Kröckel war in dieser Runde Schluß.

15:30 Uhr: Hier kommen die ersten Ergebnisse der Doppelwettbewerbe:

27.01.2007

German Gold Cup in Bremen

Tony Eccles gewinnt den German Gold Cup

In einem guten Spiel hat sich der große Favorit Tony Eccles mit 3:1 gegen Remco van Eijden durchgesetzt. In einem für beide Spieler und für den Caller schweren Partie, die Lichtanlage und das Mikro fielen mehrere Male aus, heben beide Spieler eine professionelle Leistung gezeigt und trotz der widrigen Umstände gut gespielt.

Finale der Herren

Tony Eccles - Remco van Eijden 3:1

1. Satz: 0:2
2. Satz: 2:1. Beide Spieler zeigen gute Darts und trotzen der streikenden Technik
3. Satz: 2:0
4. Satz: 2:1

Heike Ernst gewinnt den German Gold Cup in einem hochklassigen und spannenden Finale gegen die jugendliche Holländerin Thea Kaaijk.

Finale der Damen:

Heike Ernst - Thea Kaaijk 2:1

Satz 1: 2:1 Legs, Heike mit Finishes von 104 und 105
Satz 2: 1:2 Legs, Heike vergibt in Leg 2 und 3 jeweils einen Matchdart
Satz 3: 3:1 Legs, zwei weitere Matchdarts im zweiten Leg

19:30 Uhr:

Bika verliert im Halbfinale unglücklich mit 1:2 Sätzen gegen Thea Kaaijk

Heike Ernst gewinnt sicher gegen Inita Bite

Keine Chance für Jyhan gegen die Viper

Mecki verliert nach einem guten Spiel knapp gegen Remco und belegt wie Jyhan als bester Deutscher Platz 3

Volles Haus auch bei den Halbfinalspielen

Erwischt, Mr. ddz Volker Hatlauf auch mal vor der Kamera zusammen mit Nermin Wilke

18:55 Uhr:

Kevin Münch verliert nach einem guten Turnier gegen die WDF-Nr. 4

Jyhan gewinnt gegen den Tschechen Peter Tous und ist neben Mecki der zweite Deutsche im Halbfinale

Mecki Klönhammer nutzt seinen Heimvorteil und gewinnt auch gegen Michael Rosenauer

Remco van Eijden gewinnt weiter souverän seine Spiele und trifft nun auf Jyhan

18:15 Uhr: Kevin Münch kann seine gute Form weiter bestätigen und ist nach dem 3:0 gegen die deutsche Co-Nr. 1 Marko Puls im Viertelfinale. Kevin trifft nun auf den Topfavoriten Tony Eccles. In der oberen Hälfte hat Mecki Klönhammer überraschend den Österreicher Dietmar Burger geschlagen. Nun ist sicher, das in der oberen Hälfte ein Deutscher im Halbfinale ist. Mit Karsten Koch erwischte es einen weiteren Top 5 Spieler, Karsten unterlag gegen den stets gefährlichen Jyhan Artut.

Bei den Damen stehen die Tophalbfinale fest, Bika trifft auf Thea Kaaijk und Heike Ernst spielt gegen Inita Bite.

Kevin Münch gewinnt gegen Marko Puls, im Hintergrund Tony Eccles beim Wurf

Rosi gewinnt sein Achtelfinale

Vorne gewinnt Bianka gegen Patty, dahinter hat Trixi keine Chance gegen Thea Kaaijk

So langsam fällt der Stress von Conny ab

17:45: Die Achtelfinale stehen, in der oberen Hälfte hat es jetzt Andy Kröckel als Top 10 Spieler erwischt. Er unterlag gegen den starken Holländer Sven van Dun, der jetzt auf seinen Landsmann Remco van Eijden trifft. Remco hat in der Runde zuvor mit 12 und 11 Darts eine starke Leistung geboten.

17:15 Uhr: Endlich sind alle Boardfinals gespielt. Die deutschen Topspieler geben sich kaum eine Blöße. Überraschend sicherlich der Sieg von Jürgen Lechkten gegen Andy zum Felde.

16:00 Uhr: Die Boardfinalspiele stehen unmittelbar bevor und die Partien werden gleich online gestellt

Hier kommen die ersten Eindrücke aus Bremen. Nach einigen Jahren bin ich mal wieder selbst vor Ort und es ist wie früher, pünktlich zum Turnier ist der Schnee da. Das letzte Wochenende im Januar hat schon Tradition, die Finalspiele der Australian Open stehen an, der Super Bowl steht vor der Tür und in Bremen ist es wieder mal kalt.

27.01.2007

Michael Dirkes und Vanessa Gremme neue Mixed Doppel Meister

Überraschend haben am gestrigen Abend Michael Dirkes und Vanessa Gremme das Eröffnungsturnier in Bremen gewonnen und sind die neuen Deutschen Mixed Doppel Meister. Im Finale gewannen sie glatt gegen die Topfavoriten Bianka Strauch und Karsten Koch-

26.01.2007

Live Ticker vom German Gold Cup

Nach den erfolgreichen Probeläufen mit einem Liveticker aus Gelsenkirchen und Hamburg wird es nun auch vom German Gold Cup einen Live Ticker geben.

Ab den Boardfinalspielen werden nach jeder gespielten Runde die aktuellen Ergebnisse online gestellt. Sollte es in den Gruppenphasen schon zu Überraschungen kommen, wird es auch schon vorher eine Info geben.

Dieses Mal bin ich auch in Bremen und es wird somit den ersten Live-vor-Ort-Ticker von einem Ranglistenturnier geben.

24.01.2007

Neues Punktesystem bei der WDF und aktuelle Rangliste online

Die WDF hat ihr Punktesystem für Weltranglistenturniere und WDF-Majors umgestellt. Ab sofort gibt es 5 unterschiedliche Kategorien, die von Major bis zur Kategorie 4 gehen.

Zu den vier Major Turnieren zählen natürlich die Lakeside World Professional sowie die International Darts League, Winmau World Masters und World Darts Trophy.

Die WDF-Turniere wurden in Kategorien 1 bis 4 eingeteilt, maßgeblich für die Einteilung war das Renommee des Turniers und die Teilnehmerzahlen. Erfreulicherweise und auch verständlich wurde die German Open neben drei weiteren Turnieren in die Kategorie 1 eingestuft. Zu der Kategorie gehört natürlich noch die Dutch Open und weiterhin sind auch die Welsh und Scottish Open dabei.
Der German Gold Cup und die Dortmund Open wurden in die Kategorie 2 eingestuft, in der auch die World und Europa Cups zu finden sind.

Michael Rosenauer bekommt jetzt z.B. für seinen Erfolg bei den Malta Open, die in der Kategorie 4 sind, 60 Punkte.

Hier die ab 2007 und somit auch für den German Gold Cup gültige Punkteverteilung:

Kategorie 1. Platz 2. Platz 3. Platz 5. Platz 9. Platz 17. Platz 33. Platz
Major 180 120 100 60 30 0 0
1 150 100 80 48 24 12 6
2 120 80 60 36 18 9 0
3 90 60 40 24 12 6 0
4 60 40 20 12 6 0 0

Gary Anderson bleibt auch nach der enttäuschenden WM und der Umstellung auf Platz 1, er führt jetzt mit großem Abstand vor dem neuen Weltmeister Martin Adams, der wieder auf Platz 2 gestiegen ist. Martin profitierte allerdings davon, dass Michael van Gerwen aus der Rangliste genommen wurde. Raymond van Barneveld ist im neuen Ranking ebenfalls nicht mehr vertreten, ihm wurden die Punkte der IDL und WDT mal wieder gestrichen.

Die neue Top 20 der WDF kann im Bereich Ranglisten eingesehen werden. Bester Deutscher ist weiterhin Michael Rosenauer, der nun auf Platz 19 geführt wird.

24.01.2007

Meldezahlen und Auslosung German Gold Cup

Hier die endgültigen Meldezahlen aus Bremen

Herren-Einzel: 614 (Vorjahr 612)
Damen-Einzel: 142 (155)
Herren-Doppel: 195 (199)
Damen-Doppel: 51 (57)
Mixed-Doppel: 100 (96)

Junioren: 65 (77)
Juniorinnen: 23 (17)

Die Startzeiten können hier eingesehen werden. Das internationale Starterfeld wird angeführt von der aktuellen WDF-Nr. 4 Tony Eccles. Neben einigen Spielern aus Litauen und Tschechien werden auch die Österreicher Dietmar Burger und Norbert Stuckheil sowie die beiden Holländer Sven van Dun und Jonny Nijs an den Start gehen.

23.01.2007

Absturz des Mailprogramms

Am Ende der letzten Woche habe ich noch einen "Sturmschaden" erlitten. Am stürmigen Donnerstag ist mein Mailprogramm abgestürzt und es wurde der komplette Posteingang gelöscht und konnte nicht mehr wiederhergestellt werden.

Daher meine Bitte an alle Vereine und Personen, die noch auf Einträge im Dartführer oder den Links oder auf Freischaltung für das Forum warten. Meldet Euch noch einmal per Mail bei mir und übermittelt mir noch einmal alle Daten.

Danke und Gruß, Casi

22.01.2007

Schiedsrichtereinteilung für die Rückrunde

Der Schiedsrichterobmann Josef Westermeyer hat die Einteilung der Schiedsrichter für die Rückrunde der Bundesliga übermittelt.
Die genauen Einteilungen können im Bundesliga Bereich bei den Spielplänen eingesehen werden.

22.01.2007

Meldezahlen für den German Gold Cup

Soeben sind vom Bundesspielleiter Jürgen Vollbrecht die Meldezahlen für den am Wochenende stattfindenden German Gold Cup eingetroffen.

Herren-Einzel: 609 (Vorjahr 612)
Damen-Einzel: 140 (155)
Herren-Doppel: 193 (199)
Damen-Doppel: 55 (57)
Mixed-Doppel: 93 (96)

Junioren: 65 (77)
Juniorinnen: 23 (17)

Somit konnten die guten Meldezahlen des Vorjahres fast komplett gehalten werden.

22.01.2007

Erster Titel für Andy Hamilton


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Andy Hamilton, einer der besten Newcomer des letzten Jahres, hat auf Gibraltar mit dem Sieg bei der StanJames.com Players Championship seinen ersten Titel bei der PDC gewonnen. Nach einer sehr guten WM, wo The Hammer erst im Halbfinale von Phil Taylor gestoppt wurde, zeigte er gestern erneut seine gute Form. In dieser Verfassung dürfte Andy ein heißer Kandidat auf die Top 5 der PDC werden.

Der goldene Januar von Raymond van Barneveld wurde bereits in der zweiten Runde beendet, Barney unterlag dort Michael van Gerwen mit 0:3, der somit sofort ein Ausrufezeichen setzen konnte. Michael war es auch, der Barney im November in Holland seine letzte Niederlage in einem Turnier beigebracht hatte. Durch Siege über Adrian Gray und Carlos Jose Rodriquez Sequera schaffte Mighty Mike den Sprung in das Viertelfinale. Dort verlor Michael dann überraschend mit 1:3 gegen Alan Warriner-Little. Trotzdem ein guter Einstand für den jungen Holländer mit Platz 9 am Samstag und Platz 5 am Sonntag und immerhin 900 Pfund für die Order of Merit.
Alan Warriner-Little hingegen zeigte sich nach einer desolaten WM mal wieder in guter Verfassung und schlug der Partie gegen Michael van Gerwen bereits Gary Welding, Wayne Mardle und John Part. Im Halbfinale traf der Iceman dann allerdings auf Andy Hamilton, der an diesem Tag nicht zu stoppen war, und verlor mit 1:3.

Im zweiten Halbfinale trafen Colin Lloyd und Colin Osborne aufeinander. Colin Osborne hatte bereits eine gute WM gespielt und erreichte durch Erfolge gegen Jelle Klaasen und Peter Manley das Halbfinale. Hier unterlag er mit 1:3 gegen Colin Lloyd, der sich nach seinem knappen Ausscheiden bei der WM wohl so langsam erholt hat. Colin gewann sein Viertelfinale gegen Adrian Lewis und bezwang zuvor auch Denis Ovens.

Im Finale dominierte aber Andy Hamilton, der nach Erfolgen gegen Andy Smith, Roland Scholten und Terry Jenkins sicher spielte und Jaws nur den Gewinn von 2 Legs gestattete. Am Ende konnte sich The Hammer somit über ein 3:1 (2:0,2:0,1:2,2:0), 5.000 Pfund und seinen ersten Titel freuen.

21.01.2007

Raymond van Barneveld nicht zu schlagen


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Raymond van Barneveld ist im Moment unschlagbar und eilt von Sieg zu Sieg. Der Holländer gewann auch die Stan James Players Championship auf Gibraltar und konnte somit bereits seinen dritten Turniersieg in diesem Jahr feiern.

Bereits in der dritten Runde hatte Barney mit Mick McGowan einen harten Gegner vor sich, doch er gewann das Boardfinale sicher mit 3:1 Legs. Nach weiteren Erfolgen mit dem gleichen Ergebnis gegen Barrie Bates und Wayne Mardle traf er im Halbfinale auf Ronnie Baxter. Hier gewann Barney mit 3:1 Sätzen gegen The Rocket und stand im Finale gegen Adrian Lewis.
Adrian erwischte einen guten Tag und wollte wohl sofort zeigen, dass die Nominierung für die Premier League richtig war. Adrian gewann sein Boardfinale mit 3:0 gegen Bob Anderson und beendete im Achtelfinale das Debüt von Vincent van der Voort knapp mit 3:2. Auch im Viertelfinale musste Jackpot gegen Colin Lloyd über die volle Distanz gehen, bevor er sich im Halbfinale mit 3:1 gegen Peter Manley durchsetzen konnte.

Im Finale musste Adrian aber anerkennen, dass im Raymond im Moment einen Tick besser ist als der Rest der PDC. Barney gewann das Finale mit 3:1 Sätzen (2:0,2:1,0:2,2:0) und kann weitere 5.000 Pfund auf sein Preisgeldkonto verbuchen.

Das Debüt der der Neulinge verlief gut, Michael van Gerwen gewann wie Vincent seine Gruppe und erreichte das Achtelfinale. Im Boardfinale gewann Mighty Mike mit 3:0 gegen Andy Hamilton, doch gegen seinen Landsmann Roland Scholten war dann sein erstes Turnier als PDC-Mitglied beendet. Roland verlor dann im Viertelfinale gegen Ronnie Baxter. Jelle Klaasen erreichte zumindest das Boardfinale, welches er aber glatt mit 0:3 gegen Peter Manley verlor.

Nicht besonders gut verlief das Turnier für Terry und Andy Jenkins, die beide ihr Auftaktspiel verloren. James Wade und Wes Newton kamen über die zweite Runde nicht hinaus und auch für Dennis Priestley, Chris Mason, Steve Beaton und John Part war bereits in der Gruppenphase der Tag beendet.
Alle haben heute aber eine zweite Chance, wenn es auf Gibraltar mit der StanJames.com Players Championship eine weitere Veranstaltung gibt. Interessant wird hierbei die Gruppe 1 mit Raymond van Barneveld, Michael van Gerwen und Mick McGowan werden.

20.01.2007

Dutch Darts Premier League startet am 19. Mai

Erstmals wird es in diesem Jahr auch eine Premier League mit Spielern der WDF geben. Ausrichter ist die DDPL (Dutch Darts Premier League) und es werden an 5 Spieltagen insgesamt 80.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet.

Angeführt wird das Teilnehmerfeld vom neuen Weltmeister Martin Adams und von der aktuellen WDF-Nr. 1 Gary Anderson. Da es ja drei prominente holländische Abgänge aus der WDF gegeben hat, werden im ersten Jahr nur Co Stompé und Niels de Ruiter die Landesfarben vertreten.

Hier die komplette Teilnehmerliste:

Gary Anderson
Martin Adams
Darryl Fitton
Co Stompé
Niels de Ruiter
Ted Hankey
Gary Robson
Phil Nixon

Spieltage:

19. Mai, De Smelt, Assen
26
. Mai, Vlaanderenhal, Terneuzen
09. Juni, Bob’s Party Palace, Uitgeest
23
. Juni, The Zenith, Venray 

The Grand Final:
24
. Juni, The Zenith, Venray

Die besten vier Teilnehmer der Vorrunde qualifizieren sich für das Grand Final. Tickets für die Veranstaltungen gibt auf der Homepage der DDPL.

17.01.2007

PDC Premier League komplett

Adrian Lewis hat sich das letzte Ticket für die am 01. Februar beginnende dritte Saison der Premier League gesichert.

Vor dem Wechsel von Michael van Gerwen wurde Adrian Lewis auch nach seinem relativ frühen Ausscheiden bei der WM gute Karten für den freien Platz eingeräumt. Immerhin war Jackpot nach der WM auf Platz 6 der PDC und damit der bestplatzierte Spieler ohne Ticket.

Da sich die PDC aber Zeit mit der Benennung des letzten Teilnehmers genommen hatte und mittlerweile ja prominente Zugänge zu verzeichnen hat, wurde von vielen Experten Michael van Gerwen als achter Starter erwartet.
Es scheint aber so, dass der übertragende Sender Sky Sports die Wildcard mit vergeben durfte und man hat sich wegen einer zu erwartenden besseren Quote für einen weiteren Teilnehmer aus England entschieden.

16.01.2007

Neuwahlen in Baden-Württemberg

Am Wochenende wurde beim BWDV ein neues Präsidium gewählt. Neue Präsidentin ist die ehemalige Vizepräsidenten Sabine Kempter, die die Nachfolge von Alex Albert antritt.

Sabine ist nach Elke Unterberg (BDV) und Claudia Blankenhorn (HBDV) nun die dritte First Lady eines Landesverbandes.
Das komplette neue Präsidium kann auf der Homepage des BWDV eingesehen werden.

16.01.2007

Aktuelle Rangliste online

Eine komplett neue Rangliste wird es erst nach dem WDF-Turnier in Bremen geben. Es wurden aber schon einmal der aktuelle Stand bei den Herren- und Damen-Einzel online gestellt, damit es nicht zu Verwirrungen wegen der Setzliste kommt.

Nach seinem Sieg auf Malta hat Michael Rosenauer zu Marko Puls aufgeschlossen und beide Spieler gehen nun als Nr. 1 in das neue Jahr. Michael Rosenauer wird aufgrund der Majorität der besseren Platzierungen in Bremen an 1 gesetzt, Marko an 2.

15.01.2007

Michael van Gerwen, Jelle Klaasen und Vincent van der Voort wechseln zur PDC

Schon während der Lakeside WM hielten sich die Gerüchte, dass die drei Topspieler aus Holland zum letzten Mal bei der WM der BDO an den Start gegangen sind. Gestern wurde dann der Wechsel offiziell von der PDC bestätigt und die WDF muss nach dem Abgang von Raymond van Barneveld vor einem Jahr erneut eine bittere Pille schlucken.

Immerhin verlassen mit Michael van Gerwen und Jelle Klaasen zwei der aussichtsreichsten Nachwuchsspieler die WDF. Jelle war der jüngste Weltmeister aller Zeiten und Michael ist mit 17 Jahren im Moment noch amtierender World Masters Champion.

Die drei Holländer werden am kommenden Samstag bereits in Gibraltar an den Start gehen und versuchen, einen ähnlichen Durchmarsch zu starten wie ihr großes Idol im letzten Jahr. Am Sonntag kann es in der Gruppe 1 dann auch bereits in der zweiten Runde zum Aufeinandertreffen zwischen Michael und Barney kommen.

14.01.2007

Martin Adams am Ziel seiner Träume

In einem am Ende doch noch spannenden Match hat Martin Adams endlich die Weltmeisterschaft und somit seinen ersten großen Titel gewonnen. Martin musste für diesen Erfolg lange kämpfen, bevor er dann seinen fünften Matchdart zum 7:6 setzen konnte.

Phil Nixon war kurz davor, eines der größten Comebacks in der Geschichte des Sports zu schaffen. Zur Pause lag Phil mit 0:6 zurück und es sah so aus, als wenn die TV-Übertragung von Eurosport nur ein paar Minuten gehen würde. Doch umso nervöser wie Martin (und seine Frau im Publikum) wurden, so sicherer wurde Phil und er schaffte sensationell den Ausgleich zum 6:6.

Im entscheidenden Satz war es dann aber plötzlich wieder ein neues Spiel. In den sechs Sätzen zuvor konnte Phil relativ locker aufspielen, das Spiel war ja eigentlich schon verloren. Doch Martin Adams wurde der Arm so kurz vor dem Titel schwer und Phil konnte locker und in der Phase traumhaft sicher die Doppel treffen.
Doch im letzten Satz wurde bei Phil aus der Lockerheit plötzlich die Gewissheit, das er dieses Spiel gewinnen kann, und schon war es mit der Lockerheit vorbei und er traf die Scores und die Doppel nicht mehr so sicher. Dart ist und bleibt halt ein Kopfspiel, hier gab es mal wieder ein beispielhaftes Match.
Vielleicht hat es Martin Adams ja auch geholfen, dass seine Frau zu Beginn des letzten Satzes den Saal verlassen hatte, die Gute schien noch wesentlich nervöser zu sein als Wolfie in den sechs Sätzen zuvor.

Nach dem Zwischenstand von 6:0 wollte ich schon einen Abgesang auf die Qualität eines Weltmeisterschaftsendspiels der BDO verfassen, denn die bis dahin gezeigten Leistungen waren eines solchen Rahmens nicht würdig. Gerade mal 3 Legs gewann Phil Nixon mit einer desolaten Vorstellung in den ersten Sätzen und Martin Adams reichte eine durchschnittliche Leistung zur 6:0 Führung.

Ohne Pause nach dem sechsten Satz wäre das Spiel wohl wesentlich schneller zu Ende gewesen, so hatte Martin aber etwas Zeit zum Überlegen und schon war die Lockerheit dahin. Die ersten Legs von Phil im siebten Satz und der spätere Satzgewinn wurden ja noch mit einem Lächeln hingenommen, doch davon war nach zwölf Sätzen nichts mehr zu sehen. Das sah dann schon bald nach Panik aus, denn eine Niederlage nach so einem Verlauf bei der Vorgeschichte von Martin Adams hätte vielleicht auch das Ende der Karriere bedeuten können. So ein Spiel und so eine Möglichkeit zu vergeben wäre schwer wegzustecken gewesen.

Phil Nixon hat in der zweiten Hälfte bei seiner Aufholjagd gezeigt, dass auch er gute Darts werfen kann und das er als achtmaliger Vater auch noch andere Hobbys hat. Der Average ist nicht immer alles, Phil hat am Ende noch ein gutes Finale gezeigt und und kann stolz auf seine Leistung sein. Denn so sehr Martin Adams auch nachließ mit seiner Leistung, man muss seine Chancen erst einmal so konsequent nutzen, wie Phil Nixon es gemacht hat.

14.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Halbfinale Herren

Hier kommen noch die fehlenden Berichte zu den Halbfinalspielen der Herren

Martin Adams - Mervyn King 6:5 (3:1,0:3,2:3,3:1,3:2,3:0,3:2,1:3,1:3,0:3,3:0)

Am Samstag trafen sich noch einmal die alten Rivalen und ehemaligen Nr. 1 der WDF zu einem spannenden Schlagabtausch. Bei Mervyn King halten sich die Gerüchte, dass er zusammen mit Michael van Gerwen, Jelle Klaasen und Vincent van der Voort vor einem Wechsel zur PDC steht. Dann dürfte dieses Spiel für eine längere Zeit das letzte Aufeinandertreffen der Beiden in so einem Rahmen gewesen sein. Näheres zu den möglichen Wechseln wird man in der nächsten Woche hören, wenn die PDC den letzten Teilnehmer der Premier League vorstellen wird.

Dieses Halbfinale wurde dann noch einmal ein spannendes Spiel, auch wenn es am Ende zu deutlich war.
Martin Adams kam gut ins Spiel und gewann den ersten Satz sicher mit 3:1 in 17,15 und 15, Mervyn zeigte sich unbeeindruckt und gewann seinerseits den zweiten Satz zu Null in guten 17,14 und 13.
Im dritten Satz konnte der King dann sogar einen 0:2 Rückstand aufholen und sicherte sich mit einem 13 Darter das Break zur Satzführung.

Nun begann die gute Phase von Martin Adams, der in der Folgezeit vier Sätze in Folge gewinnen konnte. Den fünften und siebten Satz gewann er dabei jeweils nach einem 0:2 Rückstand.

Beim Stande von 5:2 war Wolfie somit nur noch einen Satz vom Finale entfernt, doch Mervyn hatte bereits in der Runde zuvor gezeigt, dass er einen hohen Rückstand aufholen kann.
Und es schien auch dieses Mal zu klappen, denn Merv gewann Leg um Leg und plötzlich stand es nach drei deutlichen Sätzen 5:5. In dieser Phase musste man Mervyn die größten Chancen auf einen Sieg einräumen, denn er hatte zuvor sicher sechs Legs in Folge gewonnen.

Doch so gut es bei Mery bis zum Satzausgleich lief, so schlecht startete er in den entscheidenden Satz. Vollkommen von der Rolle scorte Merv im ersten Leg nur 35,45,44 und 60 und stand bei 317 Rest als Martin zum 1:0 checkte. Auch mit Vorlage im zweiten Leg lief es dann nicht viel besser, Scores von 100,96 und 140 wurden unterbrochen von 26,41 und 58. So schaffte Martin dann mit seinem 17. Dart unter dem Jubel seiner gerührten Frau das entscheidende Break und traf dann im dritten Leg nach verpassten 120er Finish die Doppel 5 zum 17 Darter.

Für Martin ist es somit die zweite Finalteilnahme nach 2005 und dieses Mal geht er als großer Favorit ins Rennen.

Martin Adams (91,61, 7x180), Mervyn King (88,76, 9x180)

Phil Nixon - Niels de Ruiter 6:4 (3:0,3:1,3:1,2:3,3:1,3:1,2:3,1:3,2:3,3:1)

Bei den Wettanbietern in England herrscht heute Hochalarm. Mit Phil Nixon steht DER Außenseiter im Finale und kann wie im Jahr zuvor Jelle Klaasen die Dartwelt auf den Kopf stellen. Mit 150 zu 1 war Phil der schlechtesten eingestufte Teilnehmer, da werden heute einige Tipper auf den großen Wurf hoffen.

So schön der Erfolg für Phil Nixon, der schon jetzt den größten Zahltag seiner Karriere sicher hat, so niederschmetternd ist dieser Ausgang für die Konkurrenz, wenn man mit einem Average von 86,10 schon in das Finale einer WM einziehen kann. Lediglich im ersten Spiel schaffte Phil soeben die 90er Grenze, danach reichten Werte knapp über 80. In diesem Jahr kommt die WM der BDO bei weitem nicht an das Niveau der PDC heran, da kann nur hoffen, dass aus dem Wechsel weiterer Stars nichts wird.

Phil Nixon wird dies egal sein, er steht nur noch einen Sieg von der Unsterblichkeit entfernt. Jelle Klaasen hat ja im letzten Jahr gegen Barney gezeigt, dass so ein Spiel völlig offen sein kann. Im  letzten Jahr wollte Barney in seinem letzten Spiel für die WDF noch seinen fünften Titel und war etwas gehemmt. Nun trifft Phil auf einen Martin Adams, der ebenfalls haushoher Favorit ist. Doch auch Martin trägt seit Jahren ein Manko mit sich rum, das Fehlen eines großen Titels im Einzel. Man schauen, wie locker Wolfie heute bleiben kann.

Niels de Ruiter wird sich sicherlich ärgern, dass er den Start des Spiels komplett verschlafen hat. So lag der Holländer schnell mit mit 0:3 und dann sogar mit 1:5 zurück. Eine gute Phase ließ ihn dann noch einmal ran kommen, doch mehr als ein 4:6 schaffte er nicht.

Phil Nixon spielte einen schönen 12 Darter mit 121er Finish zum Match. Auch wenn ich vorhin Kritik an dem Average geübt habe, muss man Phil zugute halten, dass er viele gute Scores hatte. 15x180 wirft man nicht so nebenbei, aber es gab auch viel Leerlauf und vergeben Darts auf Doppel die den Schnitt dann mächtig gedrückt haben.

13.01.2007

Finale der Lakeside steht

Martin Adams hat zum zweiten Mal nach 2005 das Finale der Weltmeisterschaft erreicht und trifft im Endspiel auf Phil Nixon. Für Phil ist des der größte Erfolg in seiner Karriere, den er morgen sogar mit dem Titel krönen konnte. Ausführliche Berichte von den Halbfinalspielen gibt es morgen.

Martin Adams - Mervyn King 6:5
Niels de Ruiter - Phil Nixon 4:6

13.01.2007

Live Ticker vom vierten Spieltag der Bundesliga

Aktuelle Endstände:

Vikings Berlin - DC Vegesack Bremen 7:5
TSV Ginnheim - 1. DC O.A. Lauffen 6:6
DC Unicorn Bamberg - DSC Bandits Kastellaun 6:6
DC Hawks Vilsbiburg - DV Kaiserslautern 8:4

DIG Neu-Isenburg - DC Unicorn Bamberg 7:5
1. DC O.A. Lauffen - Taraxacuma Huttenheim 7:3
1. DC Wuppertal - 1. DSC Bochum 8:4
Hamburger SV - Checkers Hamburg 4:8

DSC Bandits Kastellaun - DIG Neu-Isenburg 5:7
TSV Ginnheim - Taraxacuma Huttenheim 7:5 (Harry Barth mit 15,17,15)
Strangers Bremen - Hamburger SV 8:4
Thorny Roses Hildesheim - 1. DSC Bochum 2:10 (Bochum ohne Schneider, Kröckel, Granz und Hartmann)

Ticker:

17:35 Uhr: Das war es für heute mit dem Ticker, ich muss jetzt selber zu einem Ligaspiel. Ich werde aber vor Ort noch die letzten Ergebnisse, soweit sie mir dann vorliegen, online stellen. So gegen 20:00 Uhr ist mit den Ergebnissen zu rechnen. Danke alle alle, die mich wieder gut unterstützt haben.

17:00 Uhr: Deutlicher Erfolg für die Vikings gegen Mülheim, die erneut eine Auswärtsreise ohne Punkte beenden. Nach dem Sieg von Wuppertal gegen Bochum wird es jetzt spannend im Norden. Im Süden war es schon spannend, und Neu-Isenburg und Walldorf sind bis jetzt die Gewinner des Tages.

16:25 Uhr: Der Sieg für Walldorf steht schon vor den letzten beiden Doppeln fest. Damit geht das Dartspub als großer Gewinner aus den Spitzenspielen mit vier Punkten und könnten jetzt sogar den Sprung auf Platz 1 schaffen.

15:55 Uhr: Walldorf geht mit 5:3 in die Doppel. Aus Bremen sind die Paarungen der zweiten Partie eingetroffen. Ohne drei Stammspieler war Mülheim ohne Chance gegen die Berliner.

15:35 Uhr: Es bleibt spannend und Walldorf kann den Vorsprung halten.

15:10 Uhr: Nach dem vierten Einzel leichte Vorteile für Walldorf.

15:05 Uhr: Ausgeglichener Beginn im Spitzenspiel.

14:45 Uhr: Die DIG gewinnt am Ende doch noch und sichert sich zwei wichtige Punkte, Ginnheim mit dem ersten Saisonsieg.

14:35 Uhr: Es geht weiter mit dem Spitzenspiel im Süden.

14:20 Uhr: Walldorf mit zwei wichtigen Punkten gegen den direkten Tabellennachbarn und gut gerüstet für die Partie gegen den Tabellenführer gleich.

14:10 Uhr: Vegesack gewinnt am Ende sicher gegen Ersatzgeschwächte Mülheimer.

13:55 Uhr: Walldorf hält nach zwei knappen Doppeln die Führung und hat einen Punkt sicher. Die Ergebnisse der letzten beiden Einzel in diesem Spiel wurden geändert, ich hatte mich da vertippt.

13:40 Uhr: Mittlerweile sind auch die Paarungen aus Vegesack von Norbert Kokins übermittelt worden. Mülheim ohne Tupuschis, Koch und Kremer jetzt mit einem Rückstand nach 2:0 Führung

13:25 Uhr: Walldorf geht mit einer 5:3 Führung in die Doppel.

13:05 Uhr: Walldorf kann sich etwas absetzen und führt mit 4:1

12:25 Uhr: Ein ausgeglichener Beginn in Kaiserslautern. Schon einmal danke an meinen Korrespondent von diesem Spiel Sven-Oliver Beute für die ausführliche Übermittlung. Von den anderen Spielorten habe ich noch keine Meldung erhalten.

12:00 Uhr: Gleich beginnen die ersten Spiele und wir warten gespannt auf die ersten Ergebnisse.

13.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 8

Heute stehen die Halbfinalpaarungen der Herren auf dem Programm.

Martin Adams - Mervyn King
Niels de Ruiter - Phil Nixon

Sendezeiten von Eurosport:

19:20 Uhr - 22:00 Uhr

13.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 7

Trina Gulliver weiterhin unschlagbar

 

 

12.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 7

Heute stehen folgende Partien auf dem Programm:

Gary Robson - Niels de Ruiter
Phil Nixon - Paul Hanvidge

Trina Gulliver - Francisca Hoenselaar (Finale der Damen)

Sendezeiten von Eurosport:

19:00 Uhr - 20:15 Uhr

11.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 6

Hier die Ergebnisse vom Donnerstag.

Martin Adams - Ted Hankey 5:3 (3:0,3:1,2:3,0:3,3:0,2:3,3:2,3:1)

Mit Ted Hankey ist der letzte ehemalige Champion der BDO ausgeschieden und somit steht fest, dass es einen erneut einen neuen Titelträger geben wird. Es steht jetzt auch fest, dass zumindest einer der beiden Dinos Mervyn King oder Martin Adams das Finale erreichen werden. Beide Spieler hatte bereits eine Chance auf den Titel, den sie so gerne hätten. Martin scheiterte vor zwei Jahren gegen Barney bei seinem letzten Triumph im Lakeside und Mervyn verlor ein paar Jahre zuvor gegen Tony David.

Martin Adams hatte in seinem Viertelfinale gegen Ted Hankey den besseren Start und gewann die ersten beide Sätze relativ deutlich und spielte dabei zwischen 15 und 19 Darts. Der dritte Durchgang verlief dann nach Plan und bis zum fünften Leg konnten beide Spieler den Vorteil halten. Im fünften Leg schaffte Ted dann mit einem 15 Darter das Break und er konnte sich somit ins Spiel zurück bringen. Durch ein glattes 3:0 im vierten Satz schaffte The Count dann auch den Satzausgleich.

Doch der fünfte Satz ging ebenso glatt an Martin, der dann auch mit einem Break mit 2:0 im sechsten Satz führte. Ted Hankey schaffte erneut den Ausgleich, er spielte im vierten einen 11 Darter zum Rebreak und sicherte mit einem 18 Darter das 3:3 in Sätzen.
Die Vorentscheidung fiel dann wohl im siebten Satz, als Ted Hankey mit 2:0 führte und kurz davor war, erstmals in Sätzen in Führung gehen. Nach zwei 17 Dartern von Ted glich Wolfie mit 13 und 14 Darts aus und hatte den Vorteil, das fünfte Leg beginnen zu dürfen. In einem nervösen Leg hatte Martin die ersten Chancen auf Doppel, doch Ted bekam noch ein Möglichkeit, den Satz zu gewinnen. Bei 138 Rest spielte er 60 und 60 und verpasste die Doppel 9 zur Führung. Martin traf daraufhin mit seinem 19. Dart das Doppel zur 4:3 Führung.

Auch im achten Leg merkte man den Spielern an, dass die Entscheidung kurz bevor steht. Die Entscheidung fiel im vierten Leg, als Martin Adams nach weiteren vergebenen Darts von Ted mit seinem siebten Matchdart die Doppel 5 zum 21 Darter traf.

Der Average von Martin Adams war mit 89,73 erstmals in dieser Woche unter 90, Ted Hankey erzielte 11x180 und kam auf 89,35.

Mervyn King - Tony Eccles 5:4 (1:3,2:3,0:3,3:2,3:1,3:1,3:2,2:3,3:1)

Eine bittere Niederlage folgte dann für Tony Eccles, der auf dem richtigen Weg war und dann irgendwie vergessen hatte, den Sack zuzumachen. Tony führte bereits sicher mit 3:0 Sätzen und es sah bei weitem nicht so aus, als wenn ihm Mervyn King noch gefährlich werden könnte.

Den dritten Satz gewann Tony glatt mit 3:0 und ließ seinen Gegner, der schon teilweise lustlos die Darts geworfen hatte, bei 220,114 und 210 Punkten Rest stehen.

Eine Vorentscheidung fiel dann bereits im vierten Satz. Mervyn wechselte im Laufe des Durchgangs seine Flights. Am Anfang spielte er mit goldenen Flights, die wie eine Krone aussahen und auch so geformt waren, danach wechselte er auf rote Flights im Standart Format und kam damit besser zurecht.
Tony Eccles führte auch in diesem Satz mit 2:1 und hatte als Vorleger bei 16 Rest drei Darts zum wohl entscheidenden 4:0. Die ersten beide Darts steckten ziemlich ungünstig und Tony suchte lange nach einer richtigen Wurfposition für den letzten Dart. Er schaute, ob er von rechts oder links an den beiden Darts vorbei kommen würde und lief am Oche auf und ab. Er sagte auch noch kurz etwas zu Mervyn, der darauf aber in keiner Weise einging. Schließlich entschied sich Tony nach knapp einer Minute, den letzten Dart von links neben dem Oche zu werfen und er holte den Caller, damit der sich davon überzeugen konnte, dass Tony nicht übertreten würde bei der imaginären Verlängerung des Oche. Dieses ganze Spiel dauerte so ungefähr zwei Minuten und brachte nichts, denn der dritte Dart ging doch deutlich daneben.

Obwohl, die Aktion brachte doch etwas, aber nicht für Tony Eccles. Nach diesem ganzen Theater war Mervyn King "in der richtigen Stimmung" und sein Kampfgeist war erwacht. Er sicherte sich das Leg noch mit Doppel 15 im letzten Dart zum 90er Finish und war plötzlich hellwach. Er begann sofort mit einer 180 und sicherte sich seinen ersten Satz in 12 Darts mit einem 156er Finish. Ich frage mich immer noch, wie das Spiel wohl ausgegangen wäre, wenn Tony ihn im vierten Leg nicht so gereizt hätte.

Auf jeden Fall sahen die Zuschauer jetzt einen komplett anderen Mervyn King, der Satz um Satz gewann und plötzlich gegen den immer unsicherer werdenden Tony Eccles mit 4:3 führte.
Nach einem Break im achten Leg sah es schon nach dem Ende aus, doch The Viper schaffte mit einem 13 Darter noch einmal ein Rebreak und den Ausgleich zum 4:4.

Es musste also eine Entscheidung im letzten Satz geben, doch auch hier war Mervyn der sicherere Spieler und er gewann mit einem 12 Darter gegen einen sichtlich gefrusteten Tony Eccles, der mit 90,78 (2x180) auch noch einen höheren Average spielte als sein Gegner (88,12, 10x180).

Francisca Hoenselaar - Apylee Jones 2:1 (1:3,3:0,3:0)

Francisca Hoenselaar darf weiter von ihrem ersten Weltmeistertitel träumen. Nach dem 2:1 Erfolg gegen Apylee Jones steht sie nun zum vierten Mal in Folge und zum sechsten Mal insgesamt im Finale. Dabei traf sie jedes Mal auf Trina Gulliver und hat bisher alle Finalspiele verloren. Mal schauen, ob Francis heute gegen Trina ihren Fluch endlich mal besiegen kann.

Gegen die Qualifikantin Apylee Jones musste die Holländerin allerdings einen Rückstand aufholen, denn der erste Satz ging mit 3:1 an die Engländerin. In der Folgezeit merkte man doch deutlich, dass Francis nicht so sicher spielte, zu viele verpasste Treble und Doppel waren dabei. Trotzdem gewann sie die folgenden beiden Sätzen zu Null und zog dann letztendlich noch sicher ins Final ein. Der Average von 64,23 für Apyleee war einfach zu wenig, um das Spiel gewinne zu können. So reichten Francis für sie mäßige 72,42 zum Sieg.

Trina Gulliver - Anastasia Dobromyslova 2:0 (3:0,3:2)

Das Ergebnis hört sich relativ deutlich an, doch die Russin hatte durchaus ihre Möglichkeiten, den siebten Finaleinzug von Trina Gulliver zu verhindern. Der erste Satz ging noch sicher an Trina, da hatte Ana nur im im zweiten Leg mehrere Chancen auf Doppel vergeben.
Im zweiten Satz führte die Russin nach einem Rebreak im zweiten Leg mit 2:1, scheiterte in den folgenden beiden Legs aber auf Doppel. Trina Gulliver war routiniert genug, um ihren Matchdart aus Tops zum 2:0 sicher zu nutzen.
Die Averages lagen bei 78,60 für Trina und 75,44 für Ana.

09.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 4 und 5

Mit einem Tag Verspätung gibt es heute die Berichte vom Dienstag und den aktuellen Überlick über die Spiele von gestern.

Co Stompe - Martin Adams 1:4 (2:3,2:3,3:1,0:3,2:3)

Martin Adams gewinnt auch sein zweites Spiel und kann weiterhin von seinem ersten großen Titel träumen. Erneute konnte Wolfie dabei wie schon in der ersten Runde einen der höchsten Averages aller Spieler im Achtelfinale erzielen. Sollte Martin seine Nerven im Griff haben, könnte in diesem Jahr seine große Stunde schlagen.

Co Stompe spielte gut mit, musste aber über die komplette Distanz anerkennen, dass Martin Adams an diesem Tag besser war. Bezeichnend der vierte Satz, dem Martin in souverän in 18,12 und 12 Darts gewann. Martin kam schließlich auf einen Average von 93,17 und Co auf 89,36.

Davy Richardson - Ted Hankey 3:4 (3:0,3:1,1:3,1:3,3:1,1:3,1:3)

Mit Jelle Klaasen, Andy Fordham, John Walton und Ted Hankey gingen vier ehemalige Weltmeister in diesem Jahr an den Start. The Count schaffte als einziger Spieler dabei den Sprung in die dritte Runde, er trifft aber nun auf den gut aufgelegten Martin Adams.

Ted Hankey musste aber für seine Viertelfinalteilnahme hart kämpfen und gegen Davy Richardson über die volle Distanz gehen.
Beide Spieler kamen zu Beginn schlecht ins Spiel und hatten Probleme mit den Scores und den Doppeln. So ging der erste Satz in ungewöhnlichen 18,22 und 24 Darts an Davy, der sich auch mit 13,20 und 20 den zweiten Durchgang sichern konnte. Ted schaffte hierbei im zweiten Leg mit 14 Darts endlich den Gewinn seines ersten Legs.

Danach steigerte Ted Hankey sein Spiel deutlich und er konnte zum 2:2 ausgleichen. Ted spielte dabei Leg von 16,13,12,15,14 und 14 Darts  Davy schaffte im vierten Satz einen guten 11 Darter.
Das hohe Niveau hielt auch im fünften Satz an, den Davy mit 15,12 und 13 gewann, Ted steuerte einen 14er bei.
Den sechsten Satz begann Ted dann gleich mit einem 121er Finish zum 12 Darter und stellte mit diesem Break die Weichen für einen siebten Satz.

Den entscheidenden Durchgang eröffnete Ted dann mit einem lupenreinen 170er Finish und 15 Darts. Nach zwei weiteren Legs profitierte er dann von den vergebenen Darts auf Doppel von Davy. Nach einem verpassten 118er Finish traf der Qualifikant auch nach der einfachen 6 mit zwei Darts die Doppel 16 nicht und musste mit ansehen, wie Ted Hankey mit seinem 16. Dart die Doppel 10 zum Sieg checkte. Bei 88,81 (Davy) und 88,35 (Ted) lagen die Averages auf einem Niveau und wären sicherlich einiges höher gewesen ohne die ersten beide Sätze.

Mike Veitch - Mervyn King 2:4 (2:3,3:2,1:3,3:2,2:3,0:3)

Auch Mervyn King kann noch von seinem ersten Titel bei der Lakeside träumen. In einem guten Spiel gegen Mike Veitch zeigten beide Akteure guten Sport und waren mit 90,62 (Mervyn) und 90,69 (Mike) auf einem nahezu identischen Niveau.

Nach zwei Breaks in den ersten beiden Legs sicherte sich Mervyn, der insgesamt 8x180 warf, noch den ersten Satz in 16 Darts. Es folgten ein 12 Darter mit 121 Finish und ein 15er zur 2:0 Führung im zweiten Durchgang, doch Mike Veitch drehte den Satz in 14,11 und 14 zum Ausgleich.
Auf diesem Niveau ging es weiter als Merv Satz 3 in 15, 14 und 14 mit 3:1 gewinne konnte. Im vierten Satz konnte Mike seinen Aufschlag zum erneuten Satzausgleich halten. Merv ging aber im fünften Satz zum dritten Mal in Führung, nachdem Mike einen 0:2 Legrückstand noch zum 2:2 hatte ausgleichen können.
Doch The King sicherte sich das fünfte Leg in 14 Darts und ließ dann im nächsten den erneuten Ausgleich nicht zu, mit 13,14 und 19 Darts gewann er diesen Satz.

Shaun Greatbatch - Tony Eccles 0:4 (0:3,2:3,1:3,0:3)

Mit einer deutlichen Niederlage für Shaun Greatbatch ging dann der Dienstag zu Ende. Tony Eccles erreichte sicher das Viertelfinale und trifft nun auf Mervyn King. Interessant ist an dieser Stelle, dass in der oberen Hälfte des Turnierplans noch alle Topgesetzten im Viertelfinale dabei sind und in der unteren Hälfte hingegen alle Topgesetzten bereits ausgeschieden sind.

Shaun Greatbatch warf mit 79,70 einen Average, der einfach viel zu niedrig ist, um bei einer WM die dritte Runde zu erreichen. So reichten Tony Eccles mäßige 85,37 für einen sicheren Sieg.

John Walton - Gary Robson 3:4 (1:3,3:0,3:2,3:2,2:3,1:3,1:3)

Eine bittere Niederlage für John Walton, den Champion von 2001. Er spielte mit 94,10 den höchsten Average aller Spieler im Achtelfinale und verlor trotz 3:1 Satzführung das Spiel. Bereits in seiner ersten Partie gegen Brian Sörensen musste John sich von seiner besten Seite zeigen, um noch zu gewinnen.

Gegen Gary Anderson sah es auch gut aus, nachdem sich John Boy eine 3:1 Führung herausspielen konnte. Doch Gary zeigte, dass der Erfolg gegen Michael van Gerwen kein Zufall war und kam ins Spiel zurück. Er gewann Leg um Leg und profitierte in den wichtigen Phasen von den Doppelproblemen seines Gegners.

Niels de Ruiter - Simon Whitlock 4:3 (1:3,3:1,3:2,3:0,0:3,2:3,3:1)

Einen ähnlichen Spielverlauf wie die vorherige Partie drohte es auch im Spiel zwischen Niels de Ruiter und Simon Whitlock zu geben. Nach einer 3:1 Führung von Niels kam der Australier noch einmal zurück und brachte das Spiel ebenfalls in einen entscheidenden Satz.

Im letzten Satz gab es dann drei Breaks in Folge ehe Niels mit seinem 18 Dart seinen sechsten Matchdart in diesem Leg auf Doppel 5 nutzen konnte.

Es war ein spannendes Spiel, in dem insgesamt 16x180 geworfen wurde. Niels de Ruiter (87,59 und 7x180) ist somit der letzte Holländer, der noch im Wettbewerb ist und er darf von der Nachfolge seiner beiden Landsleute Barney und Jelle träumen. Mit Simon Whitlock (9x180 und 88,73) ist eine weiterer Geheimfavorit aus dem Rennen. Vielleicht war es ein Nachteil für The Wizard, dass er in der ersten Runde keinen Gegner hatte und er somit noch keine Spielpraxis hatte. Die Finalteilnahme aus dem unteren Bereich des Turnierplans ist nun vollkommen offen.

Martin Atkins - Phil Nixon 1:4 (1:3,3:2,2:3,1:3,2:3)

Nach Gary Robson hat auch Phil Nixon als zweiter ungesetzter Spieler das Viertelfinale erreicht. Phil gewann in einer durchschnittlichen Partie doch überraschend sicher mit 4:1 gegen den an 10 gesetzten Martin Atkins und schaffte nach dem Erfolg gegen Darryl Fitton seinen zweiten prominenten Erfolg.

Phil brauchte nur seine Chancen nutzen, denn das Spiel von Martin Atkins war viel zu unkonstant und so reichte am Ende ein Average van knapp über 81 für einen sicheren Sieg.

Paul Hanvidge - Albertino Essers 4:1 (0:3,3:2,3:2,3:0,3:0)

Im ersten Satz konnte der Holländer noch an die Form von seinem Überraschungserfolg gegen Gary Anderson anknüpfen und er gewann den Durchgang sicher mit 3:0. Doch danahc brach das Spiel von Albertino Essers teilweise komplett zusammen.

Nach zwei knappen Durchgängen, die Paul Hanvidge jeweils im fünften Leg gewinnen konnte, war der Widerstand von Albertino wohl gebrochen. In den letzten beiden Sätzen kam der Holländer nur zweimal unter 100 und hatte am Ende mit 79,84 einen ebenso miserablen Average wie Shaun Greatbatch am Tag zuvor.
So sicherte mit sich Paul Hanvidge ein weiterer Spieler mit einem durchschnittlichen Average (85,19) die Viertelfinalteilnahme. Da wird der Bart von John Walton angesichts dieser Zahlen noch ein bisschen grauer geworden sein.

09.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 4

Heute stehen folgende Partien auf dem Programm:

Co Stompe - Martin Adams
Davy Richardson - Ted Hankey
Mike Veitch - Mervyn King
Shaun Greatbatch - Tony Eccles

Sendezeiten von Eurosport:

19:00 Uhr - 20:00 Uhr Live

09.01.2007

Raymond van Barneveld holt den nächsten Turniersieg

Barney hat am Samstag seinen guten Lauf fortsetzen können und hat das Regional Final für die UK Open in Tynemouth gewonnen.

5 Tage nach seinem WM Triumph hatte Barney wohl schon den Galaempfang in Holland und die Ehrung durch die holländische Königin verkraftet und ging wieder voll konzentriert ans Werk.

Für diese Veranstaltung hatte auch erstmals Tomas Seyler gemeldet, doch Shorty reiste nicht an. Er hätte nach einem Freilos erstmals in der zweiten Runde antreten müssen und hätte nach zwei Siegen dann im Boardfinale gegen Barney spielen können.

In den Boardfinals schieden dann auch einige hoch gehandelte Spieler aus. Mark Dudbridge (4:5 gegen Wayne Atwood), Colin Lloyd (4:5 gegen Andy Hamilton) und Mick McGowan (3:5 gegen Dave Askew) erreichten die nächste Runde nicht.
Für Wayne und Dave war dann jedoch in der nächsten Runde ebenfalls Schluss, sie verloren im Achtelfinale gegen Roland Scholten bzw. gegen James Wade. Alan Tabern konnte seine gute Form der WM bestätigen und gewann 5:2 gegen Adrian Lewis, Denis Ovens besiegte Peter Manley mit 5:2 und auch die beiden Jenkins' konnte sich mit jeweils 5:4 durchsetzen.

Barney spielte bis dahin souverän, nach einem 5:3 gegen Kevin Painter ließ er Denis Ovens im Viertelfinale beim 5:0 nicht den Hauch einer Chance. Alan Tabern (5:4 gegen James Wade) und Terry Jenkins (5:4 gegen Andy Jenkins) mussten da schon mehr kämpfen. Das Halbfinale komplettierte mit Roland Scholten (5:3 gegen Andy Hamilton) der zweite Holländer.
Das Finale war dann ganz in holländischer Hand, nachdem sich Roland mit 2:1 Sätzen gegen Alan Tabern durchsetzen konnte und Barney mit dem gleichen Ergebnis gegen Terry Jenkins gewann.
Im Finale gewann Barney dann sicher mit 3:0 und 3:1 und konnte seiner Geldbörse nach den 100.000 Pfund von der WM jetzt noch weitere 5.000 hinzufügen.

09.01.2007

Premier League der PDC sicher bis 2010

Die PDC hat bekannt gegeben, dass die Premier League auf jeden Fall bis 2010 gesichert ist, entsprechende Verträge wurden mit dem übertragenden Sender Sky Sports unterschrieben.

Bis dahin soll die Premier League, die auch bei uns gern gesehen wird, weiter wachsen. In diesem Jahr werden erstmals 8 Teilnehmer dabei sein und die Anzahl der Spieler wird in den nächsten Jahren noch steigen. Darüber hinaus hat die PDC bekannt gegeben, dass in 2008 auch Spielorte in Holland dabei sein werden.

Der letzte freie Platz für die am 01.02.07 beginnende dritte Spielzeit soll in der nächsten Woche bekannt gegeben werden. Somit dürfte an den Spekulationen, dass ein namhafter Wechsel aus der WDF bevor steht, etwas Wahres dran sein.

09.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 3

Hier die Ergebnisse vom dritten Tag.

Niels de Ruiter - Brian Woods 3:0 (3:2,3:1,3:2)

Ein Spiel mit einem höheren Average zu verlieren, das ist schon vielen Spielern passiert. Mit einem höheren Average aber 0:3 zu verlieren, das gelingt nicht jedem. Brian Woods hatte dieses Pech, er verlor nach sehr guten und sicheren Scores mit einem Average von 91,82 gegen Niels de Ruiter, der aus 87,16 kam. Niels profitierte davon, dass sein Gegner nach beständigen Scores ebenso beständig die Doppel verpasste. Niels konnte durch seinen Erfolg noch die holländische Fahne hoch halten, nachdem es in der ersten Runde doch schon prominente Ausfälle seiner Landsleute gegeben hatte.

Simon Whitlock - Andy Fordham

Der Australier Simon Whitlock kam kampflos weiter, da Andy Fordham wegen gesundheitlicher Probleme vom Spielort aus ins Krankenhaus gebracht werden musste.

John Walton - Brian Sörensen 3:2 (2:3,3:1,3:0,1:3,5:3)

In der folgenden Partie wurden die Zuschauer aber mit einem spannenden und guten Spiel entschädigt. John Walton musste allerdings bis in die Verlängerung gehen, um sich letztendlich gegen den Dänen Brian Sörensen durchsetzen zu können.

Die Partie begann verhalten mit 2x20 Darts von Brian. Danach nahm das Spiel Fahrt auf und John konnte in 13 und 14 Darts ausgleichen. Trotzdem sicherte sich Brian als Nachleger den ersten Satz mit 13 Darts und gewann auch sofort das erste Leg des zweiten Satzes.
Nun spielte John Boy jedoch wesentlich sicherer und er gewann sechs Legs in Folge 15,15,17,13,14 und 13 Darts zur 2:1 Führung in Sätzen.
Im vierten Durchgang konnte sich Brian dann wieder fangen und er glich das Spiel in 15,15 und 18 Darts aus.

Nach 15 und 19 Darts in den ersten beiden Legs sah es nun gut aus für den Dänen, der nur noch ein Leg vom Sieg entfernt war. John hielt seinen Aufschlag in 14 Darts, brauchte nun aber ein Break um im Spiel zu bleiben. Der Engländer schaffte es noch einmal rechtzeitig, sein Spiel zu steigern und gewann das vierte Leg in 13 Darts. Brian stand auf 60 Rest und durfte nicht mehr auf Doppel werfen.
Somit ging das Spiel also in den Tiebreak, John in 15 Darts und Brian in 14 Darts konnten den Vorteil halten. John spielte erneute einen 15 Darter zur 4:3 Führung und schon in diesem Leg hatte Brian Probleme mit dem Score. Im achten Leg traf der Däne nur eine einzige Treble 20 in der ersten Aufnahme, danach hatte er keinen Score mehr über 60. Nach 60, 180 und 140 von John war die Gegenwehr gebrochen und John konnte sicher mit seinem 16. Dart die Doppel 4 zum Sieg checken.
Mit 93,29 spielte mit John Boy auch endlich mal wieder ein Akteur einen guten Schnitt, Brian kam nach schlechten Scores im letzten Satz nur aus 85,01.

Paul Hanvidge - Martin Phillips 3:0 (3:0,3:0,0:3,0:3,3:0)

Zum Abschuss der ersten Runde folgte ein seltenes Spiel. Es kommt nicht oft vor, dass sich zwei Linkshänder gegenüber stehen.
Beide "Lefties" sorgten aber für einen ungewöhnlichen Spielverlauf. Es kommt nicht oft vor, dass in fünf Sätzen nur 15 Legs ausgespielt werden.

Jeder Durchgang ging jeweils glatt über die Bühne. Paul gewann die ersten sechs Legs in 15,18,15,20,13 und 20 Darts und sah wieder sichere Sieger aus, da sein Gegner aus Wales nicht so richtig ins Spiel kam. Doch plötzlich war Martin Phillips hellwach und er sicherte sich die folgenden sechs Legs in 16,19,14,17,13 und 17 Darts zum 2:2 Satzausgleich.

So sicher es bei Paul in den ersten beiden Sätzen aussah, umso mehr baute er in den folgenden beiden Sätzen ab. Es war bald so, als wenn beide Spieler ihre Form komplett getauscht hätten.
Doch Paul kam noch einmal zurück und spielte im ersten Leg des letzten Satzes einen schönen 12 Darter zum Break. Im zweiten Leg verpasste Martin ein 147er Finish und konnte sich nur 40 Rest stellen und musste mit ansehen, wie Paul Tops zum 16 Darter checkte. Im letzten Leg hatte Martin nach wechselnden Scores (60,55,140,100,44) noch Darts auf Doppel, doch es war Paul Hanvidge, der mit seinem fünften Matchdart auf Doppel 6 das Spiel beendete. Die Averages lagen bei 85,65 (Paul) und 86,98 (Martin).

08.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 2

Hier die Ergebnisse vom zweiten Tag, an dem sich der ein oder andere Topfavorit bereits verabschieden durfte.

Karin Krappen - Apylee Jones 1:2 (3:0,1:3,1:3)

Die Holländerin Karin Krappen ging nach einer guten Saison als Favoritin in diese Partie gegen die Qualifikantin Apylee Jones. Karin gewann auch den ersten Satz in 19,21 und 21 Darts und profitierte hier von der Doppelschwäche der Engländerin.
Das Spiel wurde in den nächsten beiden Sätzen nicht viel besser, nur hatte die Nr. 3 der WDF jetzt mehr Probleme auf Doppel. So schaffte Apylee dann noch die Wende und konnte bei ihrem Debüt gleich das Halbfinale erreichen.

Darryl Fitton - Phil Nixon 1:3 (3:2,0:3,0:3,0:3)

Die nächste leichte Überraschung des Tages schaffte dann Phil Nixon, der sich überraschend sicher gegen Darryl Fitton durchsetzen konnte. Darryl habe ich zuletzt bei der WDT auf der Bühne spielen sehen und hatte mir von ihm doch mehr erhofft.

Im ersten Satz lief alles nach Plan und Darryl hielt den Aufschlag zum 3:2 in 15, 15 un 16 Darts. Phil gewann seine Legs in 13 und 18 Darts.
Danach brach das Spiel von Darryl ein und er gewann kein einziges Leg mehr. In den 9 Legs kam Darryl fünfmal nicht auf ein Doppel. Phil Nixon spielte ordentlich und ließ sich siene Chance nicht mehr nehmen. Er gewann die Sätze 2 bis 4 mit 15,16,24,15,15,17,12,18 und 15 Darts. Im letzten Satz checkte er 121 und später 110 zum Match und spielte einen Average von 92,43, Darryl kam nur auf 86,41.

Gary Anderson - Albertino Essers 2:3 (2:3,3:2,3:2,1:3,1:3)

Es folgte die erste spannende Partie des Tages mit einem weiteren unerwarteten Ausgang. Wie bereits erwähnt ist Gary Anderson nicht mehr in der Form wie in der ersten Hälfte von 2006, wo er nahezu unschlagbar war. Und der absteigende Trend war auch in der Partie gegen Albertino Essers spürbar.

Im ersten Leg hatte Gary einen Dart zum Break, den er nicht nutzen konnte. Albertino sicherte sich das Leg schließlich mit 21 Darts und im weiteren Verlauf des Satzes gab es keine weiteren Chancen zum Break. Gary hielt seinen Aufschlag mit 2x15 Darts und Tino sicherte sich den ersten Satz mit 15 und 20 Darts.
Der zweite Satz begann mit einem Break zu Gunsten von Albertino. Gary hatte nach 18 Darts immer noch 60 Punkte Rest und der Holländer spielte als Nachleger 16 Darts gefolgt von einem 14 Darter zum 2:0. Dermaßen unter Druck lief es beim Schotten besser und er konnte mit 13,16 und 19 Darts noch den Satz drehen.
Im dritten Satz das gleiche Bild, nach einem 15 Darter und einen 12er (inkl. 143er Finish) zum Break führte Albertino erneut mit 2:0 Legs und musste erneut den Satz abgeben. Nach vergeben Satzdarts von Tino sicherte sich Gary den dritten Satz noch mit 18,17 und 19 Darts.
Im vierten Satz dann schon wieder dieses Bild, Tino gewinnt die ersten beiden Legs in 16 und 13 Darts und verliert dann das dritte Leg. Dieses Mal schaffte der Holländer aber die erneute Wende. Er mag ja kurzfristig an die beiden Sätze zuvor gedacht haben und finf das vierte Leg mit Scores von 28 und 52 an. Doch es folgten 140, 125 und ein verpasstes 156er Finish und Dart Nr. 16 saß dann zum 2:2 Satzausgleich im Doppel.
Die ersten drei Legs im fünften Durchgang gingen sicher an den Aufschläger, Tino in 14 und 16 Darts, Gary dazwischen auch mit 14 Darts. Die Entscheidung fiel im vierten Leg als Gary einige Darts auf Doppel vergab und Albertino 76 zum Match in 18 Darts checkte. Gary hatte am Ende sogar den höheren Average mit 89,11 gegenüber 87,91 von Tino.

Shaun Greatbatch - Paul Hogan 3:1 (3:2,1:3,3:0,3:1)

Auch Shaun Greatbatch hatte am Ende einen schlechteren Average als sein Gegner, was einmal mehr belegt, dass ein hoher Average nicht alles ist.

Es war eine schlechte Partie zum Abschluss des Nachmittages ohne große Highlights. Hier kann man an den Averages aber schon die Tendenz des Spiels erkennen, Shaun kam auf 81,05 und Paul auf 83,41.
Hauptsache gewonnen wird sich Shaun sagen. Dem ist an dieser Stelle nichts mehr hinzu zu fügen.

Michael van Gerwen- Gary Robson 2:3 (3:2,1:3,1:3,3:0,3:5)

Zum Auftakt der Abend Session war dann auch das Turnier für den Topfavoriten beendet. Michael war zwar nur an Nummer 3 gesetzt, bei den Buchmachern und vielen Experten fiel aber immer wieder sein Name, wenn es um den möglichen Sieger ging. Nun, der Aufsteiger der letzten beiden Jahre musste heute bitter erfahren, dass die Bäume nicht endlos in den Himmel wachsen und so wurde der 17 Jährige von Gary Robson im Tiebreaker gestoppt.
Bereits im ersten Satz zeigte sich, dass Michael nicht in der besten Form am Start war. Zwar konnte er den Durchgang mit 17,13 und 14 Darts für sich entscheiden. Aber bereits im zweiten Leg zeigte er Probleme beim Score, nach 3 Punkten zu beginn endete Mighty Mike in diesem Leg nach nur einer einzigen 60 bei 255 Rest.

Auch in der Folgezeit war das Spiel des Holländers nicht konstant genug. 11 Darter wechselten sich mit Legs ab, wo er nach 15 Darts noch 144 Rest hatte.
Gary Robson hingegen zog sein Spiel durch und brachte sie Partie in den fünften Satz. Bis zum 3:3 konnte Michael stets den Satz ausgleichen, doch im zehnten Leg vergab er zu viele Darts auf Doppel und Gary sicherte sich mit einem 5 Matchdart in dem Leg den Sieg.
Michael van Gerwen erzielte eine Average von 88,89, Gary Robson kam auf 90,15.

Tony Eccles - Mark Webster 3:0 (3:2,3:1,3:1)

Nach dieser spannenden Partie konnte dieses Spiel niemanden vom Hocker hauen. Tony Eccles erledigte seine erste Aufgabe sicher, glänzen konnte er aber zu selten. Mit einem Average von knapp 85 lagen beide Spieler auf einem Niveau, Tony hatte aber das bessere Händchen auf Doppel.

Martin Atkins - Gary Fenn 3:0 (3:0,3:1,3:1)

Auch die letzte Partie der Herren konnte das schwache Niveau des Tages nicht mehr retten. Martin Atkins gewann zwar deutlich gegen den Qualifikanten Gary Fenn, doch gut war die Vorstellung nicht. So reichte ihm ein Average von 86,85 um sich sicher gegen Gary (80,51) für die nächste Runde zu qualifizieren.

In der Verfassung von heute traut man keinem der Sieger den großen Wurf zu, da haben Martin Adams und Mervyn King gestern ganz andere Vorstellungen gezeigt. Aber diese beiden müssen auch erst einmal mit ihrem WM-Trauma klar kommen. Auf jeden Fall ist die WM jetzt nach dem Ausscheiden von Michael van Gerwen und Gary Anderson offen wie nie.

Francisca Hoenselaar - Carol Forwood 2:1 (3:0,1:3,3:2)

Die ersten vier Legs gingen sicher an Francis, die somit einem glatten Sieg entgegen steuerte. Doch vergeben Darts auf Doppel ließen ihre Gegnerin aus Down Under ins Spiel kommen und Carol sicherte sich noch den zweiten Satz.
Der entscheidende dritte Durchgang war dann von der Nervosität von beiden Akteurinnen bestimmt und die Entscheidung fiel im letzten Leg. Anders als bei den Herren spielen die Damen keinen Tiebreak und so musste das fünfte Leg die Entscheidung bringen. Francis durfte beginnen und hatte auch die ersten Darts auf Doppel. Sie checkte am Ende 5 zum Sieg, profitierte aber davon, dass Carol sich zuvor bei 60 Rest überworfen hatte. Die Averages von knapp 67 zeigen, wie nervös die Partie geführt wurde.

07.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 1

Hier die Spielberichte vom ersten Tag der Lakeside WM. Ich möchte an dieser Stelle auch den Statistikbereich der WDF loben, der immer besser wird. Erstmals kann man jeden geworfenen Score nach verfolgen.

Doch trotz Lob für die Statistik gibt es auch Kritik zu vermelden. Die WDF wollte ja mit der Abschaffung der Schreiber auf der Bühne neue Wege beschreiten. Doch nach den ersten Fernsehbildern hätte man diese Überlegungen besser in die Bühnengestaltung stecken sollen. Die neue Bühne ist, um es vorsichtig auszudrücken, äußerst gewöhnungsbedürftig und man vermisst doch schon die stilvolle alte Gestaltung.

Ted Hankey - Mario Robbe 3:0 (3:0,3:1,3:1)

In der Eröffnungspartie setzte sich der Engländer und zweimalige German Open Champion Ted Hankey sicher gegen den Holländer Mario Robbe durch. Von Mario hatte man sicherlich mehr erwartet, doch The Count spielte eine starke Partie und gab nur zwei Legs ab. Das erste Leg war mit 21 Darts das schwächste der ganzen Partie, danach warf Ted stets zwischen 14 und 17 Darts. Im letzten Leg erzielte er seine vierte 180 und beendete die Partie mit einem 11 Darter. Bei einem Average von 90,91 lag Ted deutlich höher als sein Gegner bei 81,75.

Vincent van der Voort - Davy Richardson 1:3 (2:3,3:2,1:3,1:3)

Auch in der zweiten Partie des Tages lief es für die Holländer nicht besser. Der an 9 gesetzte Vincent van der Voort verlor in einer knappen Partie gegen den Qualifikanten Davy Richardson, der somit ein gelungenes Debüt bei der WM feiern konnte.

In einem durchschnittlichen Spiel ging der erste Satz immer mit den Darts weg und so schaffte Davy das wichtige fünfte Leg mit einem 100e Finish und ließ seinen Gegner auf 32 Rest stehen. Nach einem Break im zweiten Satz sah es dann äußerst gut aus für Davy, doch Vincent schaffte mit einem 167er Finish zum 12 Darter das Rebreak und sicherte sich anschließend mit einem 15 Darter den Satz. Sein Gegner stand in diesem Leg nach 12 Darts auf Tops.
Nach einem Break im ersten Leg des dritten Satzes sah es nun gut aus für den Holländer. Doch 9 vergebene Darts auf Doppel im nächsten Leg ließen das Spiel kippen und der Davy gewann fünf Legs in Folge ohne dabei glänzen zu müssen. Am Ende hatte Davy einen Average von 90,04 und Vincent von 87,24.

Martin Adams - Tony O'Shea 3:0 (3:1,3:1,3:2)

Mit Tony O'Shea hatte Martin Adams gleich einen harten Brocken in der ersten Runde vor der Brust. Doch Wolfie zeigte sich in guter Form und gewann glatt mit 3:0 Sätzen. Obwohl Silverback gut mithalten konnte und mit 94,31 auch einen guten Average erzielen konnte, war er gegen die 100,07 von Martin machtlos.
Wolfie gewann den ersten Satz mit 15,13 und 14 Darts, Tony schaffte nur einen 20 Darter im vierten Leg. Nach einem 12 Darter von Tony zu Beginn des zweiten Satzes konterte Martin in 16,16 und 17. Tony war aber immer im Bereich der Doppel, traf sie aber nicht.

Nach 12 (mit 121er Finish) und 15 Darts sah es nach einem schnellen Ende aus, doch Tony konnte seinerseits noch einmal mit 15 und 12 Darts zum 2:2 im dritten Satz ausgleichen. Doch Martin ließ sich im letzten Leg den Vorteil nicht mehr nehmen und checkte mit seinem dritten Dart auf Doppel zum 15 Darter.

Mervyn King - Paul Gibbs 3:0 (3:2,3:2,3:2)

Mervyn King hat seine erste Aufgabe in diesem Turnier auch erfolgreich lösen können. Der 3:0 Erfolg war aber schwer verdient, denn The King musste in jedem Satz über die volle Distanz gehen. Paul Gibbs schaffte gleich im ersten Leg ein Break, doch Merv stellte mit einem 14 Darter gleich wieder alles richtig und ließ sich den Vorteil in diesem Satz auch nicht mehr nehmen.
Im zweiten Satz lief bis zum 2:2 alles nach Plan, doch im fünften Leg kam Paul schlecht ins Spiel und musste so das Break zum 0:2 in Sätzen hinnehmen. Merv gewann seine drei Legs in diesem Satz übrigens mit 14,12 und 14 Darts.
Der dritte Satz war dann von beiden Seiten hochklassig, kein Leg war schlechter als 15 Darts. Erneut schaffte Paul im ersten Leg ein Break in 15, doch ein 13er von Merv brachte alles wieder ins Lot. Einem 14 Darter von Paul folgte ein 14er von Mervyn und somit gingen die ersten vier Legs alle an den Nachleger. Im letzten Leg schaffte Mervyn dann ein 101er Finish zum 15 Darter und zog somit in die zweite Runde ein.

Co Stompe - Jelle Klaasen 3:0 (3:2,3:1,3:0)

In der folgenden Partie war dann auch das Turnier für den Titelverteidiger bereits in der ersten Runde beendet. Nach seinem sensationellen Erfolg als ungesetzter Spieler im letzten Jahr ließ Jelle dieses Mal die Lockerheit vermissen und er verlor glatt gegen seinen Landsmann Co Stompe. Jelle hatte sich sicherlich viel vorgenommen, da er nach schlechteren Leistungen im letzten Jahr nichts als Zufallsweltmeister dastehen wollte. Doch Co reichten in einer durchschnittlichen drei Breaks in drei Legs, um am Ende sicher die zweite Runde zu erreichen. Co spielte einen Average von 91,67, Jelle nur 86,49.

Mike Veitch - Göran Klemme 3:0 (3:2,3:1,3:2)

Zum Abschluss der Herrenwettbewerbe am Samstag folgte dann noch die schwächste Partie des Tages, in der sich der Schotte Mike Veitch gegen den Schweden Göran Klemme durchsetzen konnte.

Göran gewann die ersten beiden Legs, musste dann aber trotzdem noch den ersten Satz abgeben. Es folgten zwei weitere durchschnittliche Sätze mit dem jeweils besseren Ende für Mike, der trotz 5x180 nur auf einen Average von 87,36 kam. Göran hatte zu große Probleme mit den Doppeln und der Score war nicht sicher genung, daher blieb er am Ende bei 85.

Anastasia Dobromyslova - Carina Ekberg 2:0 (3:2,3:0)

Die Russin Anastasia Dobromyslova gewann ihre Auftaktpartie gegen die Schwedin Carina Ekberg mit 2:0 und trifft nun im Halbfinale auf Trina Gulliver. Den ersten Satz sicherte sich Anastasia in 20 Darts, Carina schaffte dann nach einem 21 Darter mit 18 Darts ein Break. Doch ein guter 14 Darter brachte die Russin wieder ins Spiel, die dann auch mit 21 Darts den Satz gewinnen konnte.
Im zweiten Satz kam Carina nie aufs Doppel und Anastasia gewann sicher in 18,17 und 17.

Trina Gulliver - Carla Molema 2:0 (3:1,3:2)

Trina Gulliver ging natürlich als absolute Topfavoritin in diese Partie, denn die Engländerin hat bei einer WM noch nie ein Spiel verloren und alle bisherigen Veranstaltungen gewonnen. Doch Carla hat unter anderem beim Erfolg bei den German Open gezeigt, dass sie eine ernst zu nehmende Gegnerin ist.

Die ersten drei Legs gingen jeweils mit dem Aufschlag weg, Trina spielte 21 und 19, Carla einen 23 Darter. Im vierten Leg vergab Carle erneut Darts auf Doppel und Trina schaffte das Break zum Gewinn des ersten Satzs mit einem 17 Darter.
Im zweiten Satz konnten sich dann beide Spielerinnen deutlich steigern. Carla schaffte ein 117er Finish zum 18 Darter, der gefolgt wurde von einem 121er Finish und 15 Darts von Trina. Es folgten drei Breaks, nach einem 18 Darter war Trina nur noch ein Leg vom Sieg entfernt. Doch Carla konnte mit 15 Darts ausgleichen, aber alles war vergebens, denn Trina spielte ebenfalls einen 15 Darter zum Match.

06.01.2007

Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 1

Heute startet im Lakeside Country Club in Frimley Green der zweite Höhepunkt des noch jungen Dartjahres.

Eine Woche nach dem Ende der PDC Weltmeisterschaft ermittelt nun auch die WDF/BDO ihren Titelträger. Als Topfavorit bei den Buchmachern geht der Holländer Michael van Gerwen ins Rennen, der sich als Jugendlicher im letzten Jahr bis auf Platz 2 der WDF vorspielen konnte und der auch bei Großereignissen schon überzeugen konnte. So gewann Michael unter anderem bei der World Darts Trophy auch gegen Raymond van Barneveld.

Ein weiterer Favorit ist natürlich die amtierende Nr. 1 der WDF Gary Anderson, allerdings hat Gary seine besten Ergebnisse in der ersten Hälfte des letzten Jahres erzielen können.

Der Titelverteidiger Jelle Klaasen geht erneut als Außenseiter und nicht gesetzt in diese Veranstaltung. Jelle konnte nach seinem sensationellen Titelgewinn im letzten Jahr gegen Barney nie mehr die gezeigte Form anknüpfen und geht somit als als Geheimfavorit ins Rennen.

An Nr.1 ist im Lakeside der Engländer Martin Adams gesetzt, weil er zum Zeitpunkt der Auslosung die aktuelle Nr. 1 der BDO war. Martin werden aber auch nur Außenseiterchancen einzuräumen sein. Der Teamcaptain der englischen Nationalmannschaft wartet nach so vielen Jahren in der Dartspitze immer noch auf seinen ersten großen Titel und wünscht sich nichts sehnlicher als einen Sieg bei der WM. Doch diese Tatsache scheint Wolfie, wie auch Mervyn King, der das gleiche Schicksal des fehlenden WM-Titels hat, eher zu hemmen.

Heute finden die ersten Paarungen statt, eröffnet wird die WM mit der Partie Ted Hankey gegen Mario Robbe. Wir sind natürlich die ganze Woche über dabei und berichten ausführlich von der WM.

Im Gegensatz zur PDC wird im Lakeside auch die Weltmeisterschaft der Frauen ausgespielt. Hier geht natürlich Trina Gulliver als Topfavoritin ins Spiel. Trina hat bis jetzt alle ausgespielten Turniere gewonnen und möchte natürlich gerne den siebten Titel in Folge haben. Im ersten Spiel hat sie mit der jungen Holländerin Carla Molema allerdings keine leichte Aufgabe.
Ansonsten werden noch Karin Krappen und Francis Hoenselaar Chancen auf dem Titel eingeräumt.

Deutsche Teilnehmer sind bei dieser WM leider nicht am Start.

Zum Glück hat auch Eurosport die Übertragungen ausgebaut und sendet in diesem Jahr mehr von der WM.

Sendezeiten von Eurosport heute:

20:30 Uhr - 22:00 Uhr

Folgende Partien stehen auf dem Programm:

Ted Hankey - Mario Robbe
Vincent van der Voort - Davy Richardson
Martin Adams - Tony O'Shea
Mervyn King - Paul Gibbs
Co Stompe - Jelle Klaasen
Mike Veitch - Göran Klemme

Anastasia Dobromyslova - Carina Ekberg
Trina Gulliver - Carla Molema

04.01.2007

Information des DDV-Präsidenten Stephan Mischke über die Vereinbarungen zwischen der Fa. Embassy Sports und dem DDV

Der DDV erhält für die nächsten 2 Jahre jeweils 100 Boards pro Jahr. In diesem Jahr werden dies 100 Unicorn Eclipse Pro sein. Diese Boards können von den Vereinen der Bundesliga einmal im Jahr bei der Firma Embassy Sports angefordert werden und werden Ihnen dann zugeschickt. Über den Zeitpunkt der Anforderung wird es eine extra Information an die Bundesligavereine geben (Januar 2007). Die Vereine sollen die Bundesligaspiele auf den gelieferten Boards ausführen. Jeder Bundesligaverein bekommt 2 Boards pro Heimspiel zur Verfügung gestellt.

Des weiteren gibt es eine Vereinbarung über die exklusive Herstellung und Vermarktung des DDV Flight. Ab dem nächsten Jahr wird es den DDV Flight exklusiv über die Firma Embassy, bzw. deren Händler zu kaufen geben.

03.01.2007

Phil Taylor ist die neue Nr. 1 der PDC

Seit gestern ist das neue Ranglistensystem der PDC in Betrieb. Ab sofort gibt es die "Order of Merit", in der die erzielten Preisgelder den Ausschlag über die Ranglistenposition geben. Ausschlaggebend ist dabei ein Periode von 2 Jahren, die ab der WM 2005 startet. Alle danach gespielten Turniere sind in der Oder of Merit enthalten und bleiben so lange gültig, bis sie aus diesem Zwei-Jahres-Rahmen fallen.

Daher ist Phil Taylor, obwohl er die letzte WM verloren hat, souveräne Nr. 1 der PDC und er wird wohl auch in diesem Jahr nicht so schnell von dieser Position verdrängt werden können. Auf Platz 2 folgt bereits der neue Weltmeister Raymond van Barneveld, der diese Position alleine durch Ergebnisse aus einer Saison erringen konnte. Auf Platz 3 folgt die ehemalige Nr. 1 Colin Lloyd, man kann also sagen, dass die neue Rangliste nun auch die die richtigen Spieler in den Top 3 führt.

Auf Platz 6 ist mit Adrian Lewis der erste Spieler, der (noch) nicht bei der Premier League dabei ist. Wenn denn in diesem Jahr kein prominenter Wechsel mehr bevorsteht, könnte der letzte freie Platz durchaus an Jackpot gehen.

Tomas Seyler wurde durch das neue System auch von Platz 170 auf einen Platz unter die Top 64 gespült und selbst Andree Welge ist jetzt unter den Top 100.

Hier die aktuelle Top 20:

02.01.2007

Raymond van Barneveld nun im Dart Olymp

Raymond van Barneveld hat nach Dennis Priestley, Phil Taylor und John Part als vierter Spieler nach der Weltmeisterschaft bei der WDF auch die Weltmeisterschaft der PDC gewonnen. Durch diesen Erfolg holte Barney seinen ersehnten fünften Titel und konnte nun endlich mit der 80e Jahre Legende Eric Bristow gleich ziehen.

Nach dem verlorenen Endspiel im letzten Jahr gegen Jelle Klaasen machte Barney den für ihn  richtigen Schritt. So gut und konstant wie in 2006 hat der Holländer schon längere Zeit nicht mehr gespielt. Er konnte sein erstes Jahr nun auch sofort mit dem Titel krönen.

Die Zuschauer in der Circus Tavern, die möglicherweise das letzte Spiel einer WM sah, mussten lange auf ein spannendes Spiel warten, wurden dann aber mehr als entschädigt.

Die Entscheidung über das Finale fiel vielleicht schon beim Wurf auf Bull hinter den Kulissen, als ausgespielt wurde, wer das Finale beginnen durfte. Phil Taylor gewann den Wurf und hätte somit beginnen dürfen. Doch wie auch in der Partie gegen Anton Pein verzichtete The Power auf diesem Vorteil. Hintergrund dieser Aktion ist, dass Phil somit den Druck an den Gegner weiter geben möchte, der dann unbedingt sofort alles geben muss, um kein Break zu kassieren. Erstaunlicherweise ging Barney auf diesem Deal ein und übernahm den Aufschlag. Am Ende war es wohl DIE Fehlentscheidung des Spiels, denn zu Beginn der Partie war Barney gar nicht in der Lage, sich gegen ein Break zur Wehr zu setzen.
Im letzten Satz fehlte Phil Taylor nun das Aufschlagsrecht und er musste immer wieder einen Rückstand hinter her laufen.

Mit knapp 30 Minuten Verspätung betraten dann endlich die Spieler die Bühne. Nach Barney betrat Phil Taylor die Bühne in einem speziell für das Endspiel angefertigtem Trikot. Neben dem Aufdruck "PDC Weltmeisterschaft 2007 Phil Taylor - Raymond van Barneveld" stand auf dem Rücken des orangefarbenen Hemd noch "Phil Taylor Army" in Anspielung auf die Fans des Holländers, die sich gerne als Barney Army bezeichnen. Dies ist aber bei weitem nicht despektierlich von Phil gemeint, sondern kann vielmehr als Anerkennung seines Gegners gewürdigt werden.

1. Satz, Spielstand 0:0

Raymond hatte einen schlechten Start und begann mit einer 43, Phil Taylor hingegen war sofort im Rhythmus und spielte eine 14 Darter. Mit eigenen Aufschlag legte Phil Taylor dann einen 12 Darter mit 164er Finish nach. Ein weiteres Break und die ersten beiden 180er des Titelverteidigers ließen keine Zweifel an seiner Entschlossenheit aufkommen. 3:0 für Taylor

2. Satz, Spielstand 1:0 für Taylor

Das gleiche Bild im zweiten Satz. Barney traf jetzt die Treble 20 sicherer, doch Phil war immer einen Schritt voraus. Satz 1 ging mit einem 111er Finish und 15 Darts an Taylor, im zweiten Satz hatte Barney dann bei 167 Rest seinen ersten Dart auf Doppel in diesem Finale. Phil sicherte sich den Satz mit einer 180 und 12 Darts und gewann dann auch seinen Aufschlag in 15 Darts. 3:0 für Taylor

3. Satz, Spielstand 2:0 für Taylor

In diesem Satz sank der Schnitt von Phil Taylor erstmals, trotzdem gewann er diesen Durchgang mit 16,18 und 18 Darts. Im dritten Leg konnte Barney dann auch seinen ersten Leggewinn feiern. Am Ende dieses Satzes lagen die Averages bei 104 für Taylor und 94 für Barneveld. 3:1 für Taylor

4. Satz, Spielstand 3:0 für Taylor

Somit hatte Phil schon zwei Sätze gewinnen können, in denen er nicht die Vorlage hatte, eine sehr gute Ausgangsposition. Doch diesen vierten Durchgang verschlief The Power, hatte der Holländer ihn in Sicherheit gewogen? Mit 15,17 und 12 sicherte sich Barney seinen ersten Satz, beide Akteure hatten im zweiten Leg eine 180 geworfen. Den Satz beendete Raymond mit dem höchsten Finish des Turniers, der einzigen 170. Die Averages nach diesem Satz lagen bei 98 für Taylor und 97 für Barneveld. 3:0 für Barneveld

5. Satz, Spielstand 3:1 für Taylor

Taylor völlig von der Rolle im ersten Leg und wohl leicht geschockt von der 170, die den Holländer ins Spiel brachte. Barney gewann das erste Leg mit 15 Darts und ließ Phil bei 244 stehen. Doch der Engländer hatte schon immer die Fähigkeit, kleine Schwächephasen schnell zu überwinden und noch stärker zurück zu kommen. Mit 18 Darts brachte er noch holprig seinen Aufschlag durch, doch ein 15 Darter zum Break brachte ihn nach vorne. Phil hatte dann bei 81 Rest einen Dart auf Bull zum Satzgewinn, musste dann aber mit ansehen, wie sich Barney mit einem 129er Finish (57,36,Doppel18) noch einmal rettete und seinerseits dann mit einem 14 Darter den Satz gewann. 3:2 für Barney

6. Satz, Spielstand 3:2 für Taylor

Nach der Pause kam Taylor im weißen Trikot zurück auf die Bühne und spielte dann auch wie ausgewechselt. Mit 15,16 und 14 und 1x180 holte er sich sicher den sechsten Satz. Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Spieler eine Average von knapp über 100 und sie hielten diesen Schnitt bis zum Ende. 3:0 für Taylor

7. Satz, Spielstand 4:2 für Taylor

So sicher, wie Phil den Satz zuvor gewann, so sicher holte sich Barney diesen Durchgang. Er warf eine 180 und brauchte 16, 15 und 12 Darts. 3:0 für Barneveld

8. Satz, Spielstand 4:3 für Taylor

Nun nahm die Partie Fahrt auf und besonders Barney traf immer sicherer. Alleine in diesem Satz warf er 4x180 und schaffte glich zu Beginn einen 12 Darter zum Break. Im zweiten Leg vergab Barney dann drei Darts auf Doppel und Phil schaffte mit einem 15 Darter das Rebreak. Nachdem Barney 156 knapp verpasste, ging Phil mit einem 14 Darter in Führung. Nach einem 15 Darter von Barney zum 2:2 war es dann Phil Taylor, der seinen Aufschlag zum Satzgewinn mit einem 15 Darter nutzte. Somit war Phil Taylor nur noch zwei Sätze vom Titelgewinn entfernt. 3:2 für Taylor

9. Satz, Spielstand 5:3 für Taylor

Mit einem bisschen mehr Glück hätte in diesem Satz schon eine Vorentscheidung fallen können, denn Phil Taylor hatte in den ersten beiden Legs bei 142 und 146 Rest jeweils einen Dart auf Doppel 16, den er jeweils äußerst knapp verpasste. Im ersten Leg spielte Barney nach einer 177 für 24 Rest einen 14 Darter, im zweiten Leg schaffte er mit einem 101er Finish den 15 Darter und brachte Phil Taylor erstmals ins Grübeln. Das dritte Leg war dann noch ein 18 Darter. 3:0 für Barneveld

10. Satz, Spielstand 5:4 für Taylor

Nun war Barney so richtig im Spiel und er begann, Spaß an der Partie zu haben. Als Nachleger spielte er 2x180 und war auf dem Weg zum 9 Darter. Doch der siebte Dart ging nicht ins Treble, mit Bull legte er sich aber 51 Rest und spielte dann einen 12 Darter zum Break. Der Konter kam sofort und Phil spielte ebenfalls einen 12 Darter mit 121 Finish. Beide warfen dann eine 180 im dritten Leg, doch Barney schaffte mit einem 14 Darter erneut ein Break und holte sich dann mit 15 Darts den Satz. Das Spiel war nun vollkommen offen. 3:1 für Barneveld

11. Satz, Spielstand 5:5

Phil Taylor meldete sich mit einem 13 Darter zum Break zurück in diese Partie. Im zweiten Leg spielte Barney erneut 2x180 zum perfekten Start und legte sich erneut 51 Rest, nachdem auch dieses Mal der siebte Dart nicht ins Treble wollte. Trotzdem ging der Durchgang an The Power in 14 Darts, der nur noch ein Leg von der erneuten Führung entfernt war. Wieder spielten beide Akteure eine 180 im dritten Leg und erneut hatte Barney in 15 Darts das bessere Ende für sich. Phil Taylor hatte aber nun die Möglichkeit, in Vorlage den Satz zu gewinnen. Doch mit einer 180 und 14 Darts schaffte Barney die Wende in diesem Satz und gewann das letzte Leg in 15 Darts. Somit hatte der Holländer die letzten drei Sätze und insgesamt 6 der letzten 8 Sätze gewonnen. 3:2 für Barneveld

12. Satz, Spielstand 5:6 für Barneveld

Gleich im ersten Satz schaffte Barney mit 15 Darts ein Break und nun sah alles nach einem neuen Champion aus. Eine 180 im zweiten Leg brachte ihn weiter auf Kurs, doch Phil Taylor schaffte das Rebreak mit 14 Darts. Eine weitere 180 und ein 121er Finish brachten Barney dann mit 2:1 in Führung und er war nur noch ein Leg vom Sieg entfernt. Doch plötzlich wurden dem Holländer etwas die Arme schwer und Phil Taylor schaffte das Comeback. Nachdem er 161 knapp verpasst hatte, spielte The Power aber noch einen 15 Darter und ließ seinen Gegner beim abschließenden 12 Darter bei 299 Rest stehen. 3:2 für Taylor

13. Satz, Spielstand 6:6

Barney zeigte sich nach der kurzen Pause gut erholt und gewann das erste Leg sicher mit einer 180 und 12 Darts. Es folgte eine weitere 180 des Holländers, doch Phil Taylor gewann den Durchgang mit 13 Darts. Das dritte Leg ging in 17 Darts an Barney, der nun erneut ein Leg vom Match entfernt war. Im vierten Leg hatte Barney dann seinen ersten Matchdart, doch er verpasste die Doppel 20 knapp zum 120er Finish. Phil rettete sich mit einem 17 Darter und hatte seinerseits im nächsten Satz einen Dart auf Bull zum 121er Finish. Barney atmete einmal kräftig durch und spielte einen 16 Darter zum 3:2. Im nächsten Leg hatte Raymond dann nach 12 Darts 40 Rest und es folgten somit weitere Matchdarts. Doch alle drei wurden vergeben und Phil schaffte erneut mit einem 16 Darter die Rettung. Wie nahe alles beisammen lag, zeigte das nächste Leg, wo Phil erneut 121 aus Bull zum 12 Darter verpasste und mit ansehen durfte, wie Barney mit einem 14 Darter erneut in Führung ging. Nach einem wackeligen 18 Darter mit Doppel 4 am Ende und einen auf Doppel wartenden Raymond gingen die nächsten beiden Sätze sicher an den Aufschläger. Barney spielte einen 14 Darter und Phil einen 13 Darter zum 5:5. Somit kam es zum Sudden Death und das letzte Leg musste die Entscheidung bringen.

Hier rächte sich erneut die Entscheidung von Phil Taylor, am Anfang auf den Aufschlag zu verzichten. Phil Taylor musste zuerst auf Bull werfen und er traf die 25. Der Pfeil steckte ideal für Barney, der darauf verzichtete, dass der Pfeil von Phil aus dem Board gezogen wurde und setzte seinen Dart genau auf den von Phil und traf das Bulls-Eye. Phil Taylor hatte mit seinem Dart eine perfekte Auflage für Barney Pfeil gebaut.

Somit hatte Barney die große Chance, wie in der Partie gegen Colin Lloyd als Vorleger in den Sudden Death zu gehen und er spielte eine solide 100 zu Beginn. Phil Taylors erster Wurf war eine 180, seine zehnte in diesem Finale, frei nach dem Motto, dies ist der perfekte Zeitpunkt für ein perfekte Spiel.
Doch der entscheidende Wurf folgte sofort, denn Barney antwortete mit seiner 21. 180 !!! in diesem Finale. Phil Taylor war geschockt und traf nur 20,19 und 1 für 40 Punkte. Nach einer 105 hatte Barney 116 Rest, während Phil sich mit einer 133 noch auf 148 Rest retten konnte. Barney traf 60 und 16 und hatte seinen fünften Matchdart auf Tops vergeben.
Phil Taylor musste nun 148 checken, doch bereits der erste Dart traf nicht die Treble 20 und er konnte sich nur noch 90 Rest legen und erneut auf ein Wunder hoffen. Doch diesen Gefallen tat ihm Raymond van Barneveld nicht, er traf seinen sechsten Matchdart zum 13 Darter in die Doppel 20 und war am Ende seiner Träume.

Phil Taylor verlor dieses Finale nach einer sicheren Führung am Ende ohne einen einzigen Matchdart gehabt zu haben.

Statistiken zum Finale:

Raymond van Barneveld: 21x180, 50x140+, 70x100+, Average 100,55
Phil Taylor: 10x180, 42x140+, 82x100+, Average 100,86

01.01.2007

Raymond van Barneveld neuer Weltmeister der PDC

Veni, vidi, vici

Raymond van Barneveld kam im Februar zur PDC, er wollte sich mit Phil Taylor messen, er wollte Unsterblichkeit in diesem Sport durch einen Sieg gegen Phil Taylor bei dessen Turnier erlangen.
Am 01.01.2007 konnte Raymond van Barneveld diese Mission als erledigt betrachten.

In einem der hochklassigsten uns spannendsten Finalspiele aller Zeiten waren beide Akteure auf einem Niveau und