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31.01.2007
Alle Ranglisten aktualisiert
Nun sind auch die Doppel- und die Jugendranglisten auf dem aktuellen
Stand. Dei den Herren bleiben die Finalisten aus Bremen, Marko Puls und
Karsten Koch sicher an der Spitze. Die Gewinner des German Gold Cups Thomas
Kreutzer und Matheus Ziolkowski haben sich erstmals in die Top 10 gespielt.
Bei den Damen zeichnet sich mittlerweile ein festes Bild ab, mit
Strauch/Fegert, Sossong/Oelke und Kamm/Lieverkus stehen mittlerweile drei
feste Doppel in den Top 10. Über kurz oder lang werden dann noch die
Doppelpartnerinnen von Trixi Kröckel und Monique Leßmeister dazu kommen.
Bei den Mädchen bleibt Jenny Lieverkus auch nach ihrer ersten Niederlage
in dieser Saison mit großem Vorsprung auf Platz 1. Bei über 40 Punkten
Vorsprung wird sie diesen Platz auch bis zum Ende der Saison halten können.
Dahinter wird sich bald ein neues Bild ergeben, Kerstin Lederbogen spielt
keine Jugendturniere mehr und Benita Göbel hat kurz vor ihrem 18. Geburtstag
zum Abschied noch einmal ein Turnier gewonnen.
Bei den Jungen steht Daniel Zygla weiterhin sicher an 1, doch mit Robin
Tuchel kommt die Konkurrenz mit schnellen Schritten näher. Auch wenn der
Vorsprung jetzt noch groß ist, kann es zum Saisonende spannend werden. Auch
Alexander Daub hat sich mit seinem zweiten guten Saisonergebnis in die Top 5
gespielt.
WDF Rangliste
Der German Gold Cup hat auch zu leichten Veränderungen in der
WDF-Rangliste geführt. Tony Eccles' Ausflug nach Bremen hat sich für ihn
gelohnt, neben dem Preisgeld bekam The Viper auch 120 Punkte, die ihn auf
Platz 2 der WDF steigen ließen. Michael Rosenauer konnte sich auf Platz 17
verbessern, muss nun in Dortmund aber 120 Punkte verteidigen. Auch für den
Finalisten Remco van Eijden hat sich Bremen gelohnt, er ist erstmals unter
den Top 20 der WDF.
Bei den Damen haben sich Heike Ernst und Bianka Strauch deutlich
verbessern können. Heike steht wieder kurz vor den Top 20 und Bika kletterte
auf Platz 42. Einen Platz verloren hat dagegen die letztjährige Finalistin
Karin Krappen, die nun erstmals seit 2 Jahren nur noch auf Platz 4 rangiert.
Deutlich ist die Siegerin aus 2006 Sandra Pollet abgestürzt, die nach einem
schlechten zweiten Halbjahr nun aus dem Top 5 bis auf Platz 19 gefallen ist.
30.01.2007
Aktuelle Einzelranglisten nach German Gold Cup
Bereits am späten Montag Abend hatte Volker Hatlauf die Einzelranglisten
der Herren und Damen fertig. Die restlichen Ranglisten folgen dann heute
oder morgen.
Bei den Damen hat Bianka Strauch ihre Spitzenposition verteidigt. Auf
Platz 2 hat sich nun wieder Heike Ernst vorgearbeitet und Michelle Sossong
ist neue Nr. 3. Mit Sabrina Spörle und Marene Czepeli sind immer noch zwei
Spielerinnen in den Top 10, die in dieser Saison noch kein Turnier gespielt
haben. Zumindest Sabrina soll aber in Dortmund wieder mir dabei sein. Astrid
Kamm konnte sich zwei weitere Plätze nach vorne spielen und Christina Oelke
ist zum ersten Mal in den Top 10 dabei.
Bei den Herren ist Michael Rosenauer nun die alleinige Nr.1, gefolgt von
Karsten Koch und Marko Puls. Die Drei sind aber eng beieinander und es wird
noch einen spannenden Kampf bis zum Ende der Saison um den ersten Platz
geben. Zu diesem Trio könnte sich noch Colin Rice gesellen und auch Andree
Welge hat noch gute Chancen. Der Bremer war bei seinem Heimatturnier Urlaubs
bedingt nicht am Start, hat aber bis Vilsbiburg keine Punkte zu verteidigen
und kann bei den nächsten drei Turnieren Punkte gut machen. Auf den weiteren
Plätzen hat sich nicht viel verändert, zurück in den Top 10 ist jetzt
Stephan Schneider.
29.01.2007
Nachtrag German Gold Cup

Die neuen deutschen Mixed Doppel Meister Vanessa Gremme und Michael
Dirkes aus Rheine.

Wenn der Live Ticker in den Wohnstuben auf das gleiche Interesse gestoßen
ist, dann hat sich die ganze Arbeit gelohnt.
29.01.2007
Meldeschluss Dortmund Open verlängert
Der Meldeschluss der Dortmund Open wurde um eine Woche verlängert, neuer
Stichtag ist somit der 05.02.03.
28.01.2007
German Gold Cup in Bremen, Tag 2
Matheus Ziolkowski Thomas Kreutzer
gewinnen den abschließenden Doppelwettbewerb gegen Karsten Koch und Marko
Puls.


Der Titel im Damen Doppel geht an
die Ranglistenführenden Bianka Strauch und Simone Fegert durch einen 2:0
Erfolg gegen Michelle Sossong und Christina Oelke.


Pascal van Mourik gewinnt das
Finale der Jungen gegen Robin Tuchel


Benita Göbel gewinnt das
Mädchenfinale gegen Jenny Lieverkus



Die ehemalige Nr. 1 der Jungen Kevin Münch zusammen mit seinem
Nachfolger??? Zumindest steht Robin Tuchel im Finale und hat heute zweimal
gegen die amtierende Nr. 1 Daniel Zygla gewonnen.
17:30 Uhr
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| Halbfinale Damen Doppel, die an 1
gesetzten Bianka Strauch und Simone Fegert gewinnen gegen Astrid Kamm
und Susanne Lieverkus |
Im spannendsten Halbfinale gewannen die
Bochumerinnen Michelle Sossong und Christina Oelke knapp gegen die
Oer-Erkenschwickerinnen Brigitte Haaß und Jennifer Henning-Karbinsky |
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| Marko Puls und Karsten Koch werden ihrer
Favoritenrolle gerecht und gewinnen gegen Marcel Rinkwitz und Andreas
Kaulen |
Die ehemaligen Bochumer Bundesligaspieler
Thomas Kreutzer und Matheus Ziolkowski gewinnen gegen Laurenz Scharf und
Niels Grenzbach |
16:40 Uhr: Ein glatter Zu Null Erfolg von Laurenz Scharf und Niels
Grenzbach beendet den guten Lauf der Hildesheimer Emmerich und Flentje. Eine
große Überraschung schafften auch die Bremer Rinkwitz / Kaulen mit dem
glatten Erfolg gegen die Österreicher Burger / Freistätter.
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Vorne spielen Koch/Puls gegen von Ahn Umlauf, weiter
hinten ist noch Dietmar Burger zu erkennen |
Die Boardfinalspiele der Jungen laufen |
16:07 Uhr: Im Achtelfinale gab es
weitere Überraschungen. Der Altmeister Bernd Hebecker musste zusammen mit
seinem Doppelpartner Frank Glandin nach den schönen Erfolg gegen Tony Eccles
und Pieter Otten doch die Segel streichen. Patrick Emmerich und Thorsten
Flentje zeigen einmal mehr, dass sie ein gutes Doppel sind. Auch für Rice /
Kröckel war in dieser Runde Schluß.

15:30 Uhr: Hier kommen die ersten Ergebnisse der Doppelwettbewerbe:
27.01.2007
German Gold Cup in Bremen
Tony Eccles gewinnt den German Gold
Cup
In einem guten Spiel hat sich der große Favorit Tony Eccles mit 3:1 gegen
Remco van Eijden durchgesetzt. In einem für beide Spieler und für den Caller
schweren Partie, die Lichtanlage und das Mikro fielen mehrere Male aus,
heben beide Spieler eine professionelle Leistung gezeigt und trotz der
widrigen Umstände gut gespielt.

Finale der Herren
Tony Eccles - Remco van Eijden 3:1
1. Satz: 0:2
2. Satz: 2:1. Beide Spieler zeigen gute Darts und trotzen der streikenden
Technik
3. Satz: 2:0
4. Satz: 2:1
Heike Ernst gewinnt den German Gold Cup in einem hochklassigen und
spannenden Finale gegen die jugendliche Holländerin Thea Kaaijk.

Finale der Damen:
Heike Ernst - Thea Kaaijk 2:1
Satz 1: 2:1 Legs, Heike mit Finishes von 104 und 105
Satz 2: 1:2 Legs, Heike vergibt in Leg 2 und 3 jeweils einen Matchdart
Satz 3: 3:1 Legs, zwei weitere Matchdarts im zweiten Leg



19:30 Uhr:
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Bika verliert im Halbfinale unglücklich mit 1:2 Sätzen
gegen Thea Kaaijk |
Heike Ernst gewinnt sicher gegen Inita Bite |
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Keine Chance für Jyhan gegen die Viper |
Mecki verliert nach einem guten Spiel knapp gegen
Remco und belegt wie Jyhan als bester Deutscher Platz 3 |
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Volles Haus auch bei den Halbfinalspielen |
Erwischt, Mr. ddz Volker Hatlauf auch mal vor der
Kamera zusammen mit Nermin Wilke |
18:55 Uhr:
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Kevin Münch verliert nach einem guten Turnier gegen
die WDF-Nr. 4 |
Jyhan gewinnt gegen den Tschechen Peter Tous und ist
neben Mecki der zweite Deutsche im Halbfinale |
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Mecki Klönhammer nutzt seinen Heimvorteil und gewinnt
auch gegen Michael Rosenauer |
Remco van Eijden gewinnt weiter souverän seine Spiele
und trifft nun auf Jyhan |
18:15 Uhr: Kevin Münch kann seine gute Form weiter bestätigen und ist
nach dem 3:0 gegen die deutsche Co-Nr. 1 Marko Puls im Viertelfinale. Kevin
trifft nun auf den Topfavoriten Tony Eccles. In der oberen Hälfte hat Mecki
Klönhammer überraschend den Österreicher Dietmar Burger geschlagen. Nun ist
sicher, das in der oberen Hälfte ein Deutscher im Halbfinale ist. Mit
Karsten Koch erwischte es einen weiteren Top 5 Spieler, Karsten unterlag
gegen den stets gefährlichen Jyhan Artut.
Bei den Damen stehen die Tophalbfinale fest, Bika trifft auf Thea Kaaijk
und Heike Ernst spielt gegen Inita Bite.
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Kevin Münch gewinnt gegen Marko Puls, im Hintergrund
Tony Eccles beim Wurf |
Rosi gewinnt sein Achtelfinale |
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Vorne gewinnt Bianka gegen Patty, dahinter hat Trixi
keine Chance gegen Thea Kaaijk |
So langsam fällt der Stress von Conny ab |
17:45: Die Achtelfinale stehen, in der oberen Hälfte hat es jetzt Andy
Kröckel als Top 10 Spieler erwischt. Er unterlag gegen den starken Holländer
Sven van Dun, der jetzt auf seinen Landsmann Remco van Eijden trifft. Remco
hat in der Runde zuvor mit 12 und 11 Darts eine starke Leistung geboten.
17:15 Uhr: Endlich sind alle Boardfinals
gespielt. Die deutschen Topspieler geben sich kaum eine Blöße. Überraschend
sicherlich der Sieg von Jürgen Lechkten gegen Andy zum Felde.
16:00 Uhr: Die Boardfinalspiele stehen
unmittelbar bevor und die Partien werden gleich online gestellt
Hier kommen die ersten Eindrücke aus
Bremen. Nach einigen Jahren bin ich mal wieder selbst vor Ort und es ist wie
früher, pünktlich zum Turnier ist der Schnee da. Das letzte Wochenende im
Januar hat schon Tradition, die Finalspiele der Australian Open stehen an,
der Super Bowl steht vor der Tür und in Bremen ist es wieder mal kalt.




27.01.2007
Michael Dirkes und Vanessa Gremme neue Mixed Doppel Meister

Überraschend haben am gestrigen Abend Michael Dirkes und Vanessa
Gremme das Eröffnungsturnier in Bremen gewonnen und sind die neuen Deutschen
Mixed Doppel Meister. Im Finale gewannen sie glatt gegen die Topfavoriten
Bianka Strauch und Karsten Koch-
26.01.2007
Live Ticker vom German Gold Cup
Nach den erfolgreichen Probeläufen mit einem Liveticker aus
Gelsenkirchen und Hamburg wird es nun auch vom German Gold Cup einen Live
Ticker geben.
Ab den Boardfinalspielen werden nach jeder gespielten Runde die
aktuellen Ergebnisse online gestellt. Sollte es in den Gruppenphasen schon
zu Überraschungen kommen, wird es auch schon vorher eine Info geben.
Dieses Mal bin ich auch in Bremen und es wird somit den ersten
Live-vor-Ort-Ticker von einem Ranglistenturnier geben.
24.01.2007
Neues Punktesystem bei der WDF und aktuelle Rangliste online
Die WDF hat ihr Punktesystem für Weltranglistenturniere und
WDF-Majors umgestellt. Ab sofort gibt es 5 unterschiedliche Kategorien, die
von Major bis zur Kategorie 4 gehen.
Zu den vier Major Turnieren zählen natürlich die Lakeside World
Professional sowie die International Darts League, Winmau World Masters und
World Darts Trophy.
Die WDF-Turniere wurden in Kategorien 1 bis 4 eingeteilt, maßgeblich
für die Einteilung war das Renommee des Turniers und die Teilnehmerzahlen.
Erfreulicherweise und auch verständlich wurde die German Open neben drei
weiteren Turnieren in die Kategorie 1 eingestuft. Zu der Kategorie gehört
natürlich noch die Dutch Open und weiterhin sind auch die Welsh und Scottish
Open dabei.
Der German Gold Cup und die Dortmund Open wurden in die Kategorie 2
eingestuft, in der auch die World und Europa Cups zu finden sind.
Michael Rosenauer bekommt jetzt z.B. für seinen Erfolg bei den Malta
Open, die in der Kategorie 4 sind, 60 Punkte.
Hier die ab 2007 und somit auch für den German Gold Cup gültige
Punkteverteilung:
| Kategorie |
1. Platz |
2. Platz |
3. Platz |
5. Platz |
9. Platz |
17. Platz |
33. Platz |
| Major |
180 |
120 |
100 |
60 |
30 |
0 |
0 |
| 1 |
150 |
100 |
80 |
48 |
24 |
12 |
6 |
| 2 |
120 |
80 |
60 |
36 |
18 |
9 |
0 |
| 3 |
90 |
60 |
40 |
24 |
12 |
6 |
0 |
| 4 |
60 |
40 |
20 |
12 |
6 |
0 |
0 |
Gary Anderson bleibt auch nach der enttäuschenden WM und der
Umstellung auf Platz 1, er führt jetzt mit großem Abstand vor dem neuen
Weltmeister Martin Adams, der wieder auf Platz 2 gestiegen ist. Martin
profitierte allerdings davon, dass Michael van Gerwen aus der Rangliste
genommen wurde. Raymond van Barneveld ist im neuen Ranking ebenfalls nicht
mehr vertreten, ihm wurden die Punkte der IDL und WDT mal wieder gestrichen.
Die neue Top 20 der WDF kann im Bereich Ranglisten eingesehen
werden. Bester Deutscher ist weiterhin Michael Rosenauer, der nun auf Platz
19 geführt wird.
24.01.2007
Meldezahlen und Auslosung German Gold Cup
Hier die endgültigen Meldezahlen aus Bremen
Herren-Einzel: 614 (Vorjahr 612)
Damen-Einzel: 142 (155)
Herren-Doppel: 195 (199)
Damen-Doppel: 51 (57)
Mixed-Doppel: 100 (96)
Junioren: 65 (77)
Juniorinnen: 23 (17)
Die Startzeiten können
hier eingesehen werden. Das internationale Starterfeld wird angeführt
von der aktuellen WDF-Nr. 4 Tony Eccles. Neben einigen Spielern aus Litauen
und Tschechien werden auch die Österreicher Dietmar Burger und Norbert
Stuckheil sowie die beiden Holländer Sven van Dun und Jonny Nijs an den
Start gehen.
23.01.2007
Absturz des Mailprogramms
Am Ende der letzten Woche habe ich noch einen "Sturmschaden"
erlitten. Am stürmigen Donnerstag ist mein Mailprogramm abgestürzt und es
wurde der komplette Posteingang gelöscht und konnte nicht mehr
wiederhergestellt werden.
Daher meine Bitte an alle Vereine und Personen, die noch auf
Einträge im Dartführer oder den Links oder auf Freischaltung für das Forum
warten. Meldet Euch noch einmal per Mail bei mir und übermittelt mir noch
einmal alle Daten.
Danke und Gruß, Casi
22.01.2007
Schiedsrichtereinteilung für die Rückrunde
Der Schiedsrichterobmann Josef Westermeyer hat die Einteilung der
Schiedsrichter für die Rückrunde der Bundesliga übermittelt.
Die genauen Einteilungen können im Bundesliga Bereich bei den Spielplänen
eingesehen werden.
22.01.2007
Meldezahlen für den German Gold Cup
Soeben sind vom Bundesspielleiter Jürgen Vollbrecht die Meldezahlen
für den am Wochenende stattfindenden German Gold Cup eingetroffen.
Herren-Einzel: 609 (Vorjahr 612)
Damen-Einzel: 140 (155)
Herren-Doppel: 193 (199)
Damen-Doppel: 55 (57)
Mixed-Doppel: 93 (96)
Junioren: 65 (77)
Juniorinnen: 23 (17)
Somit konnten die guten Meldezahlen des Vorjahres fast komplett
gehalten werden.
22.01.2007
Erster Titel für Andy Hamilton

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Andy Hamilton, einer der besten Newcomer des letzten Jahres, hat auf
Gibraltar mit dem Sieg bei der StanJames.com Players Championship seinen
ersten Titel bei der PDC gewonnen. Nach einer sehr guten WM, wo The Hammer
erst im Halbfinale von Phil Taylor gestoppt wurde, zeigte er gestern erneut
seine gute Form. In dieser Verfassung dürfte Andy ein heißer Kandidat auf
die Top 5 der PDC werden.
Der goldene Januar von Raymond van Barneveld wurde bereits in der
zweiten Runde beendet, Barney unterlag dort Michael van Gerwen mit 0:3, der
somit sofort ein Ausrufezeichen setzen konnte. Michael war es auch, der
Barney im November in Holland seine letzte Niederlage in einem Turnier
beigebracht hatte. Durch Siege über Adrian Gray und Carlos Jose Rodriquez
Sequera schaffte Mighty Mike den Sprung in das Viertelfinale. Dort verlor
Michael dann überraschend mit 1:3 gegen Alan Warriner-Little. Trotzdem ein
guter Einstand für den jungen Holländer mit Platz 9 am Samstag und Platz 5
am Sonntag und immerhin 900 Pfund für die Order of Merit.
Alan Warriner-Little hingegen zeigte sich nach einer desolaten WM mal wieder
in guter Verfassung und schlug der Partie gegen Michael van Gerwen bereits
Gary Welding, Wayne Mardle und John Part. Im Halbfinale traf der Iceman dann
allerdings auf Andy Hamilton, der an diesem Tag nicht zu stoppen war, und
verlor mit 1:3.
Im zweiten Halbfinale trafen Colin Lloyd und Colin Osborne
aufeinander. Colin Osborne hatte bereits eine gute WM gespielt und erreichte
durch Erfolge gegen Jelle Klaasen und Peter Manley das Halbfinale. Hier
unterlag er mit 1:3 gegen Colin Lloyd, der sich nach seinem knappen
Ausscheiden bei der WM wohl so langsam erholt hat. Colin gewann sein
Viertelfinale gegen Adrian Lewis und bezwang zuvor auch Denis Ovens.
Im Finale dominierte aber Andy Hamilton, der nach Erfolgen gegen
Andy Smith, Roland Scholten und Terry Jenkins sicher spielte und Jaws nur
den Gewinn von 2 Legs gestattete. Am Ende konnte sich The Hammer somit über
ein 3:1 (2:0,2:0,1:2,2:0), 5.000 Pfund und seinen ersten Titel freuen.
21.01.2007
Raymond van Barneveld nicht zu schlagen

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Raymond van Barneveld ist im Moment unschlagbar und eilt von Sieg zu
Sieg. Der Holländer gewann auch die Stan James Players Championship auf
Gibraltar und konnte somit bereits seinen dritten Turniersieg in diesem Jahr
feiern.
Bereits in der dritten Runde hatte Barney mit Mick McGowan einen
harten Gegner vor sich, doch er gewann das Boardfinale sicher mit 3:1 Legs.
Nach weiteren Erfolgen mit dem gleichen Ergebnis gegen Barrie Bates und
Wayne Mardle traf er im Halbfinale auf Ronnie Baxter. Hier gewann Barney mit
3:1 Sätzen gegen The Rocket und stand im Finale gegen Adrian Lewis.
Adrian erwischte einen guten Tag und wollte wohl sofort zeigen, dass die
Nominierung für die Premier League richtig war. Adrian gewann sein
Boardfinale mit 3:0 gegen Bob Anderson und beendete im Achtelfinale das
Debüt von Vincent van der Voort knapp mit 3:2. Auch im Viertelfinale musste
Jackpot gegen Colin Lloyd über die volle Distanz gehen, bevor er sich im
Halbfinale mit 3:1 gegen Peter Manley durchsetzen konnte.
Im Finale musste Adrian aber anerkennen, dass im Raymond im Moment
einen Tick besser ist als der Rest der PDC. Barney gewann das Finale mit 3:1
Sätzen (2:0,2:1,0:2,2:0) und kann weitere 5.000 Pfund auf sein
Preisgeldkonto verbuchen.
Das Debüt der der Neulinge verlief gut, Michael van Gerwen gewann
wie Vincent seine Gruppe und erreichte das Achtelfinale. Im Boardfinale
gewann Mighty Mike mit 3:0 gegen Andy Hamilton, doch gegen seinen Landsmann
Roland Scholten war dann sein erstes Turnier als PDC-Mitglied beendet.
Roland verlor dann im Viertelfinale gegen Ronnie Baxter. Jelle Klaasen
erreichte zumindest das Boardfinale, welches er aber glatt mit 0:3 gegen
Peter Manley verlor.
Nicht besonders gut verlief das Turnier für Terry und Andy Jenkins,
die beide ihr Auftaktspiel verloren. James Wade und Wes Newton kamen über
die zweite Runde nicht hinaus und auch für Dennis Priestley, Chris Mason,
Steve Beaton und John Part war bereits in der Gruppenphase der Tag beendet.
Alle haben heute aber eine zweite Chance, wenn es auf Gibraltar mit der
StanJames.com Players Championship eine weitere Veranstaltung gibt.
Interessant wird hierbei die Gruppe 1 mit Raymond van Barneveld, Michael van
Gerwen und Mick McGowan werden.
20.01.2007
Dutch Darts Premier League startet am 19. Mai

Erstmals wird es in diesem Jahr auch eine Premier League mit
Spielern der WDF geben. Ausrichter ist die DDPL (Dutch Darts Premier League)
und es werden an 5 Spieltagen insgesamt 80.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet.
Angeführt wird das Teilnehmerfeld vom neuen Weltmeister Martin Adams
und von der aktuellen WDF-Nr. 1 Gary Anderson. Da es ja drei prominente
holländische Abgänge aus der WDF gegeben hat, werden im ersten Jahr nur Co
Stompé und Niels de Ruiter die Landesfarben vertreten.
Hier die komplette Teilnehmerliste:
Gary Anderson
Martin Adams
Darryl Fitton
Co Stompé
Niels de Ruiter
Ted Hankey
Gary Robson
Phil Nixon
Spieltage:
19. Mai,
De Smelt, Assen
26. Mai, Vlaanderenhal,
Terneuzen
09. Juni,
Bob’s Party Palace, Uitgeest
23. Juni, The Zenith,
Venray
The Grand Final:
24. Juni, The Zenith,
Venray
Die besten vier Teilnehmer der Vorrunde qualifizieren sich für das
Grand Final. Tickets für die Veranstaltungen gibt auf der Homepage der
DDPL.
17.01.2007
PDC Premier League komplett

Adrian Lewis hat sich das letzte Ticket für die am 01. Februar
beginnende dritte Saison der Premier League gesichert.
Vor dem Wechsel von Michael van Gerwen wurde Adrian Lewis auch nach
seinem relativ frühen Ausscheiden bei der WM gute Karten für den freien
Platz eingeräumt. Immerhin war Jackpot nach der WM auf Platz 6 der PDC und
damit der bestplatzierte Spieler ohne Ticket.
Da sich die PDC aber Zeit mit der Benennung des letzten Teilnehmers
genommen hatte und mittlerweile ja prominente Zugänge zu verzeichnen hat,
wurde von vielen Experten Michael van Gerwen als achter Starter erwartet.
Es scheint aber so, dass der übertragende Sender Sky Sports die Wildcard mit
vergeben durfte und man hat sich wegen einer zu erwartenden besseren Quote
für einen weiteren Teilnehmer aus England entschieden.
16.01.2007
Neuwahlen in Baden-Württemberg
Am Wochenende wurde beim BWDV ein neues Präsidium gewählt. Neue
Präsidentin ist die ehemalige Vizepräsidenten Sabine Kempter, die die
Nachfolge von Alex Albert antritt.
Sabine ist nach Elke Unterberg (BDV) und Claudia Blankenhorn (HBDV)
nun die dritte First Lady eines Landesverbandes.
Das komplette neue Präsidium kann auf der Homepage des
BWDV eingesehen werden.
16.01.2007
Aktuelle Rangliste online
Eine komplett neue Rangliste wird es erst nach dem WDF-Turnier in
Bremen geben. Es wurden aber schon einmal der aktuelle Stand bei den Herren-
und Damen-Einzel online gestellt, damit es nicht zu Verwirrungen wegen der
Setzliste kommt.
Nach seinem Sieg auf Malta hat Michael Rosenauer zu Marko Puls
aufgeschlossen und beide Spieler gehen nun als Nr. 1 in das neue Jahr.
Michael Rosenauer wird aufgrund der Majorität der besseren Platzierungen in
Bremen an 1 gesetzt, Marko an 2.
15.01.2007
Michael van Gerwen, Jelle Klaasen und Vincent van der Voort
wechseln zur PDC
Schon während der Lakeside WM hielten sich die Gerüchte, dass die
drei Topspieler aus Holland zum letzten Mal bei der WM der BDO an den Start
gegangen sind. Gestern wurde dann der Wechsel offiziell von der PDC
bestätigt und die WDF muss nach dem Abgang von Raymond van Barneveld vor
einem Jahr erneut eine bittere Pille schlucken.
Immerhin verlassen mit Michael van Gerwen und Jelle Klaasen zwei der
aussichtsreichsten Nachwuchsspieler die WDF. Jelle war der jüngste
Weltmeister aller Zeiten und Michael ist mit 17 Jahren im Moment noch
amtierender World Masters Champion.
Die drei Holländer werden am kommenden Samstag bereits in Gibraltar
an den Start gehen und versuchen, einen ähnlichen Durchmarsch zu starten wie
ihr großes Idol im letzten Jahr. Am Sonntag kann es in der Gruppe 1 dann
auch bereits in der zweiten Runde zum Aufeinandertreffen zwischen Michael
und Barney kommen.
14.01.2007
Martin Adams am Ziel seiner Träume
In einem am Ende doch noch spannenden Match hat Martin Adams endlich
die Weltmeisterschaft und somit seinen ersten großen Titel gewonnen. Martin
musste für diesen Erfolg lange kämpfen, bevor er dann seinen fünften
Matchdart zum 7:6 setzen konnte.
Phil Nixon war kurz davor, eines der größten Comebacks in der
Geschichte des Sports zu schaffen. Zur Pause lag Phil mit 0:6 zurück und es
sah so aus, als wenn die TV-Übertragung von Eurosport nur ein paar Minuten
gehen würde. Doch umso nervöser wie Martin (und seine Frau im Publikum)
wurden, so sicherer wurde Phil und er schaffte sensationell den Ausgleich
zum 6:6.
Im entscheidenden Satz war es dann aber plötzlich wieder ein neues
Spiel. In den sechs Sätzen zuvor konnte Phil relativ locker aufspielen, das
Spiel war ja eigentlich schon verloren. Doch Martin Adams wurde der Arm so
kurz vor dem Titel schwer und Phil konnte locker und in der Phase traumhaft
sicher die Doppel treffen.
Doch im letzten Satz wurde bei Phil aus der Lockerheit plötzlich die
Gewissheit, das er dieses Spiel gewinnen kann, und schon war es mit der
Lockerheit vorbei und er traf die Scores und die Doppel nicht mehr so
sicher. Dart ist und bleibt halt ein Kopfspiel, hier gab es mal wieder ein
beispielhaftes Match.
Vielleicht hat es Martin Adams ja auch geholfen, dass seine Frau zu Beginn
des letzten Satzes den Saal verlassen hatte, die Gute schien noch wesentlich
nervöser zu sein als Wolfie in den sechs Sätzen zuvor.
Nach dem Zwischenstand von 6:0 wollte ich schon einen Abgesang auf
die Qualität eines Weltmeisterschaftsendspiels der BDO verfassen, denn die
bis dahin gezeigten Leistungen waren eines solchen Rahmens nicht würdig.
Gerade mal 3 Legs gewann Phil Nixon mit einer desolaten Vorstellung in den
ersten Sätzen und Martin Adams reichte eine durchschnittliche Leistung zur
6:0 Führung.
Ohne Pause nach dem sechsten Satz wäre das Spiel wohl wesentlich
schneller zu Ende gewesen, so hatte Martin aber etwas Zeit zum Überlegen und
schon war die Lockerheit dahin. Die ersten Legs von Phil im siebten Satz und
der spätere Satzgewinn wurden ja noch mit einem Lächeln hingenommen, doch
davon war nach zwölf Sätzen nichts mehr zu sehen. Das sah dann schon bald
nach Panik aus, denn eine Niederlage nach so einem Verlauf bei der
Vorgeschichte von Martin Adams hätte vielleicht auch das Ende der Karriere
bedeuten können. So ein Spiel und so eine Möglichkeit zu vergeben wäre
schwer wegzustecken gewesen.
Phil Nixon hat in der zweiten Hälfte bei seiner Aufholjagd gezeigt,
dass auch er gute Darts werfen kann und das er als achtmaliger Vater auch
noch andere Hobbys hat. Der Average ist nicht immer alles, Phil hat am Ende
noch ein gutes Finale gezeigt und und kann stolz auf seine Leistung sein.
Denn so sehr Martin Adams auch nachließ mit seiner Leistung, man muss seine
Chancen erst einmal so konsequent nutzen, wie Phil Nixon es gemacht hat.
14.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Halbfinale Herren
Hier kommen noch die fehlenden Berichte zu den Halbfinalspielen der
Herren
Martin Adams - Mervyn King 6:5
(3:1,0:3,2:3,3:1,3:2,3:0,3:2,1:3,1:3,0:3,3:0)

Am Samstag trafen sich noch einmal die alten Rivalen und ehemaligen
Nr. 1 der WDF zu einem spannenden Schlagabtausch. Bei Mervyn King halten
sich die Gerüchte, dass er zusammen mit Michael van Gerwen, Jelle Klaasen
und Vincent van der Voort vor einem Wechsel zur PDC steht. Dann dürfte
dieses Spiel für eine längere Zeit das letzte Aufeinandertreffen der Beiden
in so einem Rahmen gewesen sein. Näheres zu den möglichen Wechseln wird man
in der nächsten Woche hören, wenn die PDC den letzten Teilnehmer der Premier
League vorstellen wird.
Dieses Halbfinale wurde dann noch einmal ein spannendes Spiel, auch
wenn es am Ende zu deutlich war.
Martin Adams kam gut ins Spiel und gewann den ersten Satz sicher mit 3:1 in
17,15 und 15, Mervyn zeigte sich unbeeindruckt und gewann seinerseits den
zweiten Satz zu Null in guten 17,14 und 13.
Im dritten Satz konnte der King dann sogar einen 0:2 Rückstand aufholen und
sicherte sich mit einem 13 Darter das Break zur Satzführung.
Nun begann die gute Phase von Martin Adams, der in der Folgezeit
vier Sätze in Folge gewinnen konnte. Den fünften und siebten Satz gewann er
dabei jeweils nach einem 0:2 Rückstand.
Beim Stande von 5:2 war Wolfie somit nur noch einen Satz vom Finale
entfernt, doch Mervyn hatte bereits in der Runde zuvor gezeigt, dass er
einen hohen Rückstand aufholen kann.
Und es schien auch dieses Mal zu klappen, denn Merv gewann Leg um Leg und
plötzlich stand es nach drei deutlichen Sätzen 5:5. In dieser Phase musste
man Mervyn die größten Chancen auf einen Sieg einräumen, denn er hatte zuvor
sicher sechs Legs in Folge gewonnen.
Doch so gut es bei Mery bis zum Satzausgleich lief, so schlecht
startete er in den entscheidenden Satz. Vollkommen von der Rolle scorte Merv
im ersten Leg nur 35,45,44 und 60 und stand bei 317 Rest als Martin zum 1:0
checkte. Auch mit Vorlage im zweiten Leg lief es dann nicht viel besser,
Scores von 100,96 und 140 wurden unterbrochen von 26,41 und 58. So schaffte
Martin dann mit seinem 17. Dart unter dem Jubel seiner gerührten Frau das
entscheidende Break und traf dann im dritten Leg nach verpassten 120er
Finish die Doppel 5 zum 17 Darter.
Für Martin ist es somit die zweite Finalteilnahme nach 2005 und
dieses Mal geht er als großer Favorit ins Rennen.
Martin Adams (91,61, 7x180), Mervyn King (88,76, 9x180)
Phil Nixon - Niels de Ruiter 6:4
(3:0,3:1,3:1,2:3,3:1,3:1,2:3,1:3,2:3,3:1)

Bei den Wettanbietern in England herrscht heute Hochalarm. Mit Phil
Nixon steht DER Außenseiter im Finale und kann wie im Jahr zuvor Jelle
Klaasen die Dartwelt auf den Kopf stellen. Mit 150 zu 1 war Phil der
schlechtesten eingestufte Teilnehmer, da werden heute einige Tipper auf den
großen Wurf hoffen.
So schön der Erfolg für Phil Nixon, der schon jetzt den größten
Zahltag seiner Karriere sicher hat, so niederschmetternd ist dieser Ausgang
für die Konkurrenz, wenn man mit einem Average von 86,10 schon in das Finale
einer WM einziehen kann. Lediglich im ersten Spiel schaffte Phil soeben die
90er Grenze, danach reichten Werte knapp über 80. In diesem Jahr kommt die
WM der BDO bei weitem nicht an das Niveau der PDC heran, da kann nur hoffen,
dass aus dem Wechsel weiterer Stars nichts wird.
Phil Nixon wird dies egal sein, er steht nur noch einen Sieg von der
Unsterblichkeit entfernt. Jelle Klaasen hat ja im letzten Jahr gegen Barney
gezeigt, dass so ein Spiel völlig offen sein kann. Im letzten Jahr
wollte Barney in seinem letzten Spiel für die WDF noch seinen fünften Titel
und war etwas gehemmt. Nun trifft Phil auf einen Martin Adams, der ebenfalls
haushoher Favorit ist. Doch auch Martin trägt seit Jahren ein Manko mit sich
rum, das Fehlen eines großen Titels im Einzel. Man schauen, wie locker
Wolfie heute bleiben kann.
Niels de Ruiter wird sich sicherlich ärgern, dass er den Start des
Spiels komplett verschlafen hat. So lag der Holländer schnell mit mit 0:3
und dann sogar mit 1:5 zurück. Eine gute Phase ließ ihn dann noch einmal ran
kommen, doch mehr als ein 4:6 schaffte er nicht.
Phil Nixon spielte einen schönen 12 Darter mit 121er Finish zum
Match. Auch wenn ich vorhin Kritik an dem Average geübt habe, muss man Phil
zugute halten, dass er viele gute Scores hatte. 15x180 wirft man nicht so
nebenbei, aber es gab auch viel Leerlauf und vergeben Darts auf Doppel die
den Schnitt dann mächtig gedrückt haben.


13.01.2007
Finale der Lakeside steht
Martin Adams hat zum zweiten Mal nach 2005 das Finale der
Weltmeisterschaft erreicht und trifft im Endspiel auf Phil Nixon. Für Phil
ist des der größte Erfolg in seiner Karriere, den er morgen sogar mit dem
Titel krönen konnte. Ausführliche Berichte von den Halbfinalspielen gibt es
morgen.
Martin Adams - Mervyn King 6:5
Niels de Ruiter - Phil Nixon 4:6
13.01.2007
Live Ticker vom vierten Spieltag der Bundesliga
Aktuelle Endstände:
Vikings Berlin - DC Vegesack Bremen 7:5
TSV Ginnheim - 1. DC O.A. Lauffen 6:6
DC Unicorn Bamberg - DSC Bandits Kastellaun 6:6
DC Hawks Vilsbiburg - DV Kaiserslautern 8:4
DIG Neu-Isenburg - DC Unicorn Bamberg 7:5
1. DC O.A. Lauffen - Taraxacuma Huttenheim 7:3
1. DC Wuppertal - 1. DSC Bochum 8:4
Hamburger SV - Checkers Hamburg 4:8
DSC Bandits Kastellaun - DIG Neu-Isenburg 5:7
TSV Ginnheim - Taraxacuma Huttenheim 7:5 (Harry Barth mit 15,17,15)
Strangers Bremen - Hamburger SV 8:4
Thorny Roses Hildesheim - 1. DSC Bochum 2:10 (Bochum ohne Schneider, Kröckel,
Granz und Hartmann)
Ticker:
17:35 Uhr: Das war es für heute mit dem Ticker, ich muss jetzt
selber zu einem Ligaspiel. Ich werde aber vor Ort noch die letzten
Ergebnisse, soweit sie mir dann vorliegen, online stellen. So gegen 20:00
Uhr ist mit den Ergebnissen zu rechnen. Danke alle alle, die mich wieder gut
unterstützt haben.
17:00 Uhr: Deutlicher Erfolg für die Vikings gegen Mülheim, die
erneut eine Auswärtsreise ohne Punkte beenden. Nach dem Sieg von Wuppertal
gegen Bochum wird es jetzt spannend im Norden. Im Süden war es schon
spannend, und Neu-Isenburg und Walldorf sind bis jetzt die Gewinner des
Tages.
16:25 Uhr: Der Sieg für Walldorf steht schon vor den letzten beiden
Doppeln fest. Damit geht das Dartspub als großer Gewinner aus den
Spitzenspielen mit vier Punkten und könnten jetzt sogar den Sprung auf Platz
1 schaffen.
15:55 Uhr: Walldorf geht mit 5:3 in die Doppel. Aus Bremen sind die
Paarungen der zweiten Partie eingetroffen. Ohne drei Stammspieler war
Mülheim ohne Chance gegen die Berliner.
15:35 Uhr: Es bleibt spannend und Walldorf kann den Vorsprung
halten.
15:10 Uhr: Nach dem vierten Einzel leichte Vorteile für Walldorf.
15:05 Uhr: Ausgeglichener Beginn im Spitzenspiel.
14:45 Uhr: Die DIG gewinnt am Ende doch noch und sichert sich zwei
wichtige Punkte, Ginnheim mit dem ersten Saisonsieg.
14:35 Uhr: Es geht weiter mit dem Spitzenspiel im Süden.


14:20 Uhr: Walldorf mit zwei wichtigen Punkten gegen den direkten
Tabellennachbarn und gut gerüstet für die Partie gegen den Tabellenführer
gleich.
14:10 Uhr: Vegesack gewinnt am Ende sicher gegen Ersatzgeschwächte
Mülheimer.
13:55 Uhr: Walldorf hält nach zwei knappen Doppeln die Führung und
hat einen Punkt sicher. Die Ergebnisse der letzten beiden Einzel in diesem
Spiel wurden geändert, ich hatte mich da vertippt.
13:40 Uhr: Mittlerweile sind auch die Paarungen aus Vegesack von
Norbert Kokins übermittelt worden. Mülheim ohne Tupuschis, Koch und Kremer
jetzt mit einem Rückstand nach 2:0 Führung
13:25 Uhr: Walldorf geht mit einer 5:3 Führung in die Doppel.
13:05 Uhr: Walldorf kann sich etwas absetzen und führt mit 4:1
12:25 Uhr: Ein ausgeglichener Beginn in Kaiserslautern. Schon einmal
danke an meinen Korrespondent von diesem Spiel Sven-Oliver Beute für die
ausführliche Übermittlung. Von den anderen Spielorten habe ich noch keine
Meldung erhalten.
12:00 Uhr: Gleich beginnen die ersten Spiele und wir warten gespannt
auf die ersten Ergebnisse.


13.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 8
Heute stehen die Halbfinalpaarungen der Herren auf dem Programm.
Martin Adams - Mervyn King
Niels de Ruiter - Phil Nixon
Sendezeiten von Eurosport:
19:20 Uhr - 22:00 Uhr
13.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 7
Trina Gulliver weiterhin unschlagbar
12.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 7
Heute stehen folgende Partien auf dem Programm:
Gary Robson - Niels de Ruiter
Phil Nixon - Paul Hanvidge
Trina Gulliver - Francisca Hoenselaar (Finale der Damen)
Sendezeiten von Eurosport:
19:00 Uhr - 20:15 Uhr
11.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 6
Hier die Ergebnisse vom Donnerstag.
Martin Adams - Ted Hankey 5:3 (3:0,3:1,2:3,0:3,3:0,2:3,3:2,3:1)

Mit Ted Hankey ist der letzte ehemalige Champion der BDO
ausgeschieden und somit steht fest, dass es einen erneut einen neuen
Titelträger geben wird. Es steht jetzt auch fest, dass zumindest einer der
beiden Dinos Mervyn King oder Martin Adams das Finale erreichen werden.
Beide Spieler hatte bereits eine Chance auf den Titel, den sie so gerne
hätten. Martin scheiterte vor zwei Jahren gegen Barney bei seinem letzten
Triumph im Lakeside und Mervyn verlor ein paar Jahre zuvor gegen Tony David.
Martin Adams hatte in seinem Viertelfinale gegen Ted Hankey den
besseren Start und gewann die ersten beide Sätze relativ deutlich und
spielte dabei zwischen 15 und 19 Darts. Der dritte Durchgang verlief dann
nach Plan und bis zum fünften Leg konnten beide Spieler den Vorteil halten.
Im fünften Leg schaffte Ted dann mit einem 15 Darter das Break und er konnte
sich somit ins Spiel zurück bringen. Durch ein glattes 3:0 im vierten Satz
schaffte The Count dann auch den Satzausgleich.
Doch der fünfte Satz ging ebenso glatt an Martin, der dann auch mit
einem Break mit 2:0 im sechsten Satz führte. Ted Hankey schaffte erneut den
Ausgleich, er spielte im vierten einen 11 Darter zum Rebreak und sicherte
mit einem 18 Darter das 3:3 in Sätzen.
Die Vorentscheidung fiel dann wohl im siebten Satz, als Ted Hankey mit 2:0
führte und kurz davor war, erstmals in Sätzen in Führung gehen. Nach zwei 17
Dartern von Ted glich Wolfie mit 13 und 14 Darts aus und hatte den Vorteil,
das fünfte Leg beginnen zu dürfen. In einem nervösen Leg hatte Martin die
ersten Chancen auf Doppel, doch Ted bekam noch ein Möglichkeit, den Satz zu
gewinnen. Bei 138 Rest spielte er 60 und 60 und verpasste die Doppel 9 zur
Führung. Martin traf daraufhin mit seinem 19. Dart das Doppel zur 4:3
Führung.
Auch im achten Leg merkte man den Spielern an, dass die Entscheidung
kurz bevor steht. Die Entscheidung fiel im vierten Leg, als Martin Adams
nach weiteren vergebenen Darts von Ted mit seinem siebten Matchdart die
Doppel 5 zum 21 Darter traf.
Der Average von Martin Adams war mit 89,73 erstmals in dieser Woche
unter 90, Ted Hankey erzielte 11x180 und kam auf 89,35.
Mervyn King - Tony Eccles 5:4
(1:3,2:3,0:3,3:2,3:1,3:1,3:2,2:3,3:1)

Eine bittere Niederlage folgte dann für Tony Eccles, der auf dem
richtigen Weg war und dann irgendwie vergessen hatte, den Sack zuzumachen.
Tony führte bereits sicher mit 3:0 Sätzen und es sah bei weitem nicht so
aus, als wenn ihm Mervyn King noch gefährlich werden könnte.
Den dritten Satz gewann Tony glatt mit 3:0 und ließ seinen Gegner,
der schon teilweise lustlos die Darts geworfen hatte, bei 220,114 und 210
Punkten Rest stehen.
Eine Vorentscheidung fiel dann bereits im vierten Satz. Mervyn
wechselte im Laufe des Durchgangs seine Flights. Am Anfang spielte er mit
goldenen Flights, die wie eine Krone aussahen und auch so geformt waren,
danach wechselte er auf rote Flights im Standart Format und kam damit besser
zurecht.
Tony Eccles führte auch in diesem Satz mit 2:1 und hatte als Vorleger bei 16
Rest drei Darts zum wohl entscheidenden 4:0. Die ersten beide Darts steckten
ziemlich ungünstig und Tony suchte lange nach einer richtigen Wurfposition
für den letzten Dart. Er schaute, ob er von rechts oder links an den beiden
Darts vorbei kommen würde und lief am Oche auf und ab. Er sagte auch noch
kurz etwas zu Mervyn, der darauf aber in keiner Weise einging. Schließlich
entschied sich Tony nach knapp einer Minute, den letzten Dart von links
neben dem Oche zu werfen und er holte den Caller, damit der sich davon
überzeugen konnte, dass Tony nicht übertreten würde bei der imaginären
Verlängerung des Oche. Dieses ganze Spiel dauerte so ungefähr zwei Minuten
und brachte nichts, denn der dritte Dart ging doch deutlich daneben.
Obwohl, die Aktion brachte doch etwas, aber nicht für Tony Eccles.
Nach diesem ganzen Theater war Mervyn King "in der richtigen Stimmung" und
sein Kampfgeist war erwacht. Er sicherte sich das Leg noch mit Doppel 15 im
letzten Dart zum 90er Finish und war plötzlich hellwach. Er begann sofort
mit einer 180 und sicherte sich seinen ersten Satz in 12 Darts mit einem
156er Finish. Ich frage mich immer noch, wie das Spiel wohl ausgegangen
wäre, wenn Tony ihn im vierten Leg nicht so gereizt hätte.
Auf jeden Fall sahen die Zuschauer jetzt einen komplett anderen
Mervyn King, der Satz um Satz gewann und plötzlich gegen den immer
unsicherer werdenden Tony Eccles mit 4:3 führte.
Nach einem Break im achten Leg sah es schon nach dem Ende aus, doch The
Viper schaffte mit einem 13 Darter noch einmal ein Rebreak und den Ausgleich
zum 4:4.
Es musste also eine Entscheidung im letzten Satz geben, doch auch
hier war Mervyn der sicherere Spieler und er gewann mit einem 12 Darter
gegen einen sichtlich gefrusteten Tony Eccles, der mit 90,78 (2x180) auch
noch einen höheren Average spielte als sein Gegner (88,12, 10x180).
Francisca Hoenselaar - Apylee Jones 2:1 (1:3,3:0,3:0)

Francisca Hoenselaar darf weiter von ihrem ersten Weltmeistertitel
träumen. Nach dem 2:1 Erfolg gegen Apylee Jones steht sie nun zum vierten
Mal in Folge und zum sechsten Mal insgesamt im Finale. Dabei traf sie jedes
Mal auf Trina Gulliver und hat bisher alle Finalspiele verloren. Mal
schauen, ob Francis heute gegen Trina ihren Fluch endlich mal besiegen kann.
Gegen die Qualifikantin Apylee Jones musste die Holländerin
allerdings einen Rückstand aufholen, denn der erste Satz ging mit 3:1 an die
Engländerin. In der Folgezeit merkte man doch deutlich, dass Francis nicht
so sicher spielte, zu viele verpasste Treble und Doppel waren dabei.
Trotzdem gewann sie die folgenden beiden Sätzen zu Null und zog dann
letztendlich noch sicher ins Final ein. Der Average von 64,23 für Apyleee
war einfach zu wenig, um das Spiel gewinne zu können. So reichten Francis
für sie mäßige 72,42 zum Sieg.
Trina Gulliver - Anastasia Dobromyslova 2:0 (3:0,3:2)

Das Ergebnis hört sich relativ deutlich an, doch die Russin hatte
durchaus ihre Möglichkeiten, den siebten Finaleinzug von Trina Gulliver zu
verhindern. Der erste Satz ging noch sicher an Trina, da hatte Ana nur im im
zweiten Leg mehrere Chancen auf Doppel vergeben.
Im zweiten Satz führte die Russin nach einem Rebreak im zweiten Leg mit 2:1,
scheiterte in den folgenden beiden Legs aber auf Doppel. Trina Gulliver war
routiniert genug, um ihren Matchdart aus Tops zum 2:0 sicher zu nutzen.
Die Averages lagen bei 78,60 für Trina und 75,44 für Ana.
09.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 4 und 5
Mit einem Tag Verspätung gibt es heute die Berichte vom Dienstag und
den aktuellen Überlick über die Spiele von gestern.
Co Stompe - Martin Adams 1:4 (2:3,2:3,3:1,0:3,2:3)

Martin Adams gewinnt auch sein zweites Spiel und kann weiterhin von
seinem ersten großen Titel träumen. Erneute konnte Wolfie dabei wie schon in
der ersten Runde einen der höchsten Averages aller Spieler im Achtelfinale
erzielen. Sollte Martin seine Nerven im Griff haben, könnte in diesem Jahr
seine große Stunde schlagen.
Co Stompe spielte gut mit, musste aber über die komplette Distanz
anerkennen, dass Martin Adams an diesem Tag besser war. Bezeichnend der
vierte Satz, dem Martin in souverän in 18,12 und 12 Darts gewann. Martin kam
schließlich auf einen Average von 93,17 und Co auf 89,36.
Davy Richardson - Ted Hankey 3:4 (3:0,3:1,1:3,1:3,3:1,1:3,1:3)

Mit Jelle Klaasen, Andy Fordham, John Walton und Ted Hankey gingen
vier ehemalige Weltmeister in diesem Jahr an den Start. The Count schaffte
als einziger Spieler dabei den Sprung in die dritte Runde, er trifft aber
nun auf den gut aufgelegten Martin Adams.
Ted Hankey musste aber für seine Viertelfinalteilnahme hart kämpfen
und gegen Davy Richardson über die volle Distanz gehen.
Beide Spieler kamen zu Beginn schlecht ins Spiel und hatten Probleme mit den
Scores und den Doppeln. So ging der erste Satz in ungewöhnlichen 18,22 und
24 Darts an Davy, der sich auch mit 13,20 und 20 den zweiten Durchgang
sichern konnte. Ted schaffte hierbei im zweiten Leg mit 14 Darts endlich den
Gewinn seines ersten Legs.
Danach steigerte Ted Hankey sein Spiel deutlich und er konnte zum
2:2 ausgleichen. Ted spielte dabei Leg von 16,13,12,15,14 und 14 Darts
Davy schaffte im vierten Satz einen guten 11 Darter.
Das hohe Niveau hielt auch im fünften Satz an, den Davy mit 15,12 und 13
gewann, Ted steuerte einen 14er bei.
Den sechsten Satz begann Ted dann gleich mit einem 121er Finish zum 12
Darter und stellte mit diesem Break die Weichen für einen siebten Satz.
Den entscheidenden Durchgang eröffnete Ted dann mit einem
lupenreinen 170er Finish und 15 Darts. Nach zwei weiteren Legs profitierte
er dann von den vergebenen Darts auf Doppel von Davy. Nach einem verpassten
118er Finish traf der Qualifikant auch nach der einfachen 6 mit zwei Darts
die Doppel 16 nicht und musste mit ansehen, wie Ted Hankey mit seinem 16.
Dart die Doppel 10 zum Sieg checkte. Bei 88,81 (Davy) und 88,35 (Ted) lagen
die Averages auf einem Niveau und wären sicherlich einiges höher gewesen
ohne die ersten beide Sätze.
Mike Veitch - Mervyn King 2:4 (2:3,3:2,1:3,3:2,2:3,0:3)

Auch Mervyn King kann noch von seinem ersten Titel bei der Lakeside
träumen. In einem guten Spiel gegen Mike Veitch zeigten beide Akteure guten
Sport und waren mit 90,62 (Mervyn) und 90,69 (Mike) auf einem nahezu
identischen Niveau.
Nach zwei Breaks in den ersten beiden Legs sicherte sich Mervyn, der
insgesamt 8x180 warf, noch den ersten Satz in 16 Darts. Es folgten ein 12
Darter mit 121 Finish und ein 15er zur 2:0 Führung im zweiten Durchgang,
doch Mike Veitch drehte den Satz in 14,11 und 14 zum Ausgleich.
Auf diesem Niveau ging es weiter als Merv Satz 3 in 15, 14 und 14 mit 3:1
gewinne konnte. Im vierten Satz konnte Mike seinen Aufschlag zum erneuten
Satzausgleich halten. Merv ging aber im fünften Satz zum dritten Mal in
Führung, nachdem Mike einen 0:2 Legrückstand noch zum 2:2 hatte ausgleichen
können.
Doch The King sicherte sich das fünfte Leg in 14 Darts und ließ dann im
nächsten den erneuten Ausgleich nicht zu, mit 13,14 und 19 Darts gewann er
diesen Satz.
Shaun Greatbatch - Tony Eccles 0:4 (0:3,2:3,1:3,0:3)

Mit einer deutlichen Niederlage für Shaun Greatbatch ging dann der
Dienstag zu Ende. Tony Eccles erreichte sicher das Viertelfinale und trifft
nun auf Mervyn King. Interessant ist an dieser Stelle, dass in der oberen
Hälfte des Turnierplans noch alle Topgesetzten im Viertelfinale dabei sind
und in der unteren Hälfte hingegen alle Topgesetzten bereits ausgeschieden
sind.
Shaun Greatbatch warf mit 79,70 einen Average, der einfach viel zu
niedrig ist, um bei einer WM die dritte Runde zu erreichen. So reichten Tony
Eccles mäßige 85,37 für einen sicheren Sieg.
John Walton - Gary Robson 3:4 (1:3,3:0,3:2,3:2,2:3,1:3,1:3)

Eine bittere Niederlage für John Walton, den Champion von 2001. Er
spielte mit 94,10 den höchsten Average aller Spieler im Achtelfinale und
verlor trotz 3:1 Satzführung das Spiel. Bereits in seiner ersten Partie
gegen Brian Sörensen musste John sich von seiner besten Seite zeigen, um
noch zu gewinnen.
Gegen Gary Anderson sah es auch gut aus, nachdem sich John Boy eine
3:1 Führung herausspielen konnte. Doch Gary zeigte, dass der Erfolg gegen
Michael van Gerwen kein Zufall war und kam ins Spiel zurück. Er gewann Leg
um Leg und profitierte in den wichtigen Phasen von den Doppelproblemen
seines Gegners.
Niels de Ruiter - Simon Whitlock 4:3
(1:3,3:1,3:2,3:0,0:3,2:3,3:1)

Einen ähnlichen Spielverlauf wie die vorherige Partie drohte es auch
im Spiel zwischen Niels de Ruiter und Simon Whitlock zu geben. Nach einer
3:1 Führung von Niels kam der Australier noch einmal zurück und brachte das
Spiel ebenfalls in einen entscheidenden Satz.
Im letzten Satz gab es dann drei Breaks in Folge ehe Niels mit
seinem 18 Dart seinen sechsten Matchdart in diesem Leg auf Doppel 5 nutzen
konnte.
Es war ein spannendes Spiel, in dem insgesamt 16x180 geworfen wurde.
Niels de Ruiter (87,59 und 7x180) ist somit der letzte Holländer, der noch
im Wettbewerb ist und er darf von der Nachfolge seiner beiden Landsleute
Barney und Jelle träumen. Mit Simon Whitlock (9x180 und 88,73) ist eine
weiterer Geheimfavorit aus dem Rennen. Vielleicht war es ein Nachteil für
The Wizard, dass er in der ersten Runde keinen Gegner hatte und er somit
noch keine Spielpraxis hatte. Die Finalteilnahme aus dem unteren Bereich des
Turnierplans ist nun vollkommen offen.
Martin Atkins - Phil Nixon 1:4 (1:3,3:2,2:3,1:3,2:3)

Nach Gary Robson hat auch Phil Nixon als zweiter ungesetzter Spieler
das Viertelfinale erreicht. Phil gewann in einer durchschnittlichen Partie
doch überraschend sicher mit 4:1 gegen den an 10 gesetzten Martin Atkins und
schaffte nach dem Erfolg gegen Darryl Fitton seinen zweiten prominenten
Erfolg.
Phil brauchte nur seine Chancen nutzen, denn das Spiel von Martin
Atkins war viel zu unkonstant und so reichte am Ende ein Average van knapp
über 81 für einen sicheren Sieg.
Paul Hanvidge - Albertino Essers 4:1 (0:3,3:2,3:2,3:0,3:0)

Im ersten Satz konnte der Holländer noch an die Form von seinem
Überraschungserfolg gegen Gary Anderson anknüpfen und er gewann den
Durchgang sicher mit 3:0. Doch danahc brach das Spiel von Albertino Essers
teilweise komplett zusammen.
Nach zwei knappen Durchgängen, die Paul Hanvidge jeweils im fünften
Leg gewinnen konnte, war der Widerstand von Albertino wohl gebrochen. In den
letzten beiden Sätzen kam der Holländer nur zweimal unter 100 und hatte am
Ende mit 79,84 einen ebenso miserablen Average wie Shaun Greatbatch am Tag
zuvor.
So sicherte mit sich Paul Hanvidge ein weiterer Spieler mit einem
durchschnittlichen Average (85,19) die Viertelfinalteilnahme. Da wird der
Bart von John Walton angesichts dieser Zahlen noch ein bisschen grauer
geworden sein.
09.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 4
Heute stehen folgende Partien auf dem Programm:
Co Stompe - Martin Adams
Davy Richardson - Ted Hankey
Mike Veitch - Mervyn King
Shaun Greatbatch - Tony Eccles
Sendezeiten von Eurosport:
19:00 Uhr - 20:00 Uhr Live
09.01.2007
Raymond van Barneveld holt den nächsten Turniersieg

Barney hat am Samstag seinen guten Lauf fortsetzen können und hat
das Regional Final für die UK Open in Tynemouth gewonnen.
5 Tage nach seinem WM Triumph hatte Barney wohl schon den
Galaempfang in Holland und die Ehrung durch die holländische Königin
verkraftet und ging wieder voll konzentriert ans Werk.
Für diese Veranstaltung hatte auch erstmals Tomas Seyler gemeldet,
doch Shorty reiste nicht an. Er hätte nach einem Freilos erstmals in der
zweiten Runde antreten müssen und hätte nach zwei Siegen dann im Boardfinale
gegen Barney spielen können.
In den Boardfinals schieden dann auch einige hoch gehandelte Spieler
aus. Mark Dudbridge (4:5 gegen Wayne Atwood), Colin Lloyd (4:5 gegen Andy
Hamilton) und Mick McGowan (3:5 gegen Dave Askew) erreichten die nächste
Runde nicht.
Für Wayne und Dave war dann jedoch in der nächsten Runde ebenfalls Schluss,
sie verloren im Achtelfinale gegen Roland Scholten bzw. gegen James Wade.
Alan Tabern konnte seine gute Form der WM bestätigen und gewann 5:2 gegen
Adrian Lewis, Denis Ovens besiegte Peter Manley mit 5:2 und auch die beiden
Jenkins' konnte sich mit jeweils 5:4 durchsetzen.
Barney spielte bis dahin souverän, nach einem 5:3 gegen Kevin
Painter ließ er Denis Ovens im Viertelfinale beim 5:0 nicht den Hauch einer
Chance. Alan Tabern (5:4 gegen James Wade) und Terry Jenkins (5:4 gegen Andy
Jenkins) mussten da schon mehr kämpfen. Das Halbfinale komplettierte mit
Roland Scholten (5:3 gegen Andy Hamilton) der zweite Holländer.
Das Finale war dann ganz in holländischer Hand, nachdem sich Roland mit 2:1
Sätzen gegen Alan Tabern durchsetzen konnte und Barney mit dem gleichen
Ergebnis gegen Terry Jenkins gewann.
Im Finale gewann Barney dann sicher mit 3:0 und 3:1 und konnte seiner
Geldbörse nach den 100.000 Pfund von der WM jetzt noch weitere 5.000
hinzufügen.
09.01.2007
Premier League der PDC sicher bis 2010
Die PDC hat bekannt gegeben, dass die Premier League auf jeden Fall
bis 2010 gesichert ist, entsprechende Verträge wurden mit dem übertragenden
Sender Sky Sports unterschrieben.
Bis dahin soll die Premier League, die auch bei uns gern gesehen
wird, weiter wachsen. In diesem Jahr werden erstmals 8 Teilnehmer dabei sein
und die Anzahl der Spieler wird in den nächsten Jahren noch steigen. Darüber
hinaus hat die PDC bekannt gegeben, dass in 2008 auch Spielorte in Holland
dabei sein werden.
Der letzte freie Platz für die am 01.02.07 beginnende dritte
Spielzeit soll in der nächsten Woche bekannt gegeben werden. Somit dürfte an
den Spekulationen, dass ein namhafter Wechsel aus der WDF bevor steht, etwas
Wahres dran sein.
09.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 3
Hier die Ergebnisse vom dritten Tag.
Niels de Ruiter - Brian Woods 3:0 (3:2,3:1,3:2)

Ein Spiel mit einem höheren Average zu verlieren, das ist schon
vielen Spielern passiert. Mit einem höheren Average aber 0:3 zu verlieren,
das gelingt nicht jedem. Brian Woods hatte dieses Pech, er verlor nach sehr
guten und sicheren Scores mit einem Average von 91,82 gegen Niels de Ruiter,
der aus 87,16 kam. Niels profitierte davon, dass sein Gegner nach
beständigen Scores ebenso beständig die Doppel verpasste. Niels konnte durch
seinen Erfolg noch die holländische Fahne hoch halten, nachdem es in der
ersten Runde doch schon prominente Ausfälle seiner Landsleute gegeben hatte.
Simon Whitlock - Andy Fordham

Der Australier Simon Whitlock kam kampflos weiter, da Andy Fordham
wegen gesundheitlicher Probleme vom Spielort aus ins Krankenhaus gebracht
werden musste.
John Walton - Brian Sörensen 3:2 (2:3,3:1,3:0,1:3,5:3)

In der folgenden Partie wurden die Zuschauer aber mit einem
spannenden und guten Spiel entschädigt. John Walton musste allerdings bis in
die Verlängerung gehen, um sich letztendlich gegen den Dänen Brian Sörensen
durchsetzen zu können.
Die Partie begann verhalten mit 2x20 Darts von Brian. Danach nahm
das Spiel Fahrt auf und John konnte in 13 und 14 Darts ausgleichen. Trotzdem
sicherte sich Brian als Nachleger den ersten Satz mit 13 Darts und gewann
auch sofort das erste Leg des zweiten Satzes.
Nun spielte John Boy jedoch wesentlich sicherer und er gewann sechs Legs in
Folge 15,15,17,13,14 und 13 Darts zur 2:1 Führung in Sätzen.
Im vierten Durchgang konnte sich Brian dann wieder fangen und er glich das
Spiel in 15,15 und 18 Darts aus.
Nach 15 und 19 Darts in den ersten beiden Legs sah es nun gut aus
für den Dänen, der nur noch ein Leg vom Sieg entfernt war. John hielt seinen
Aufschlag in 14 Darts, brauchte nun aber ein Break um im Spiel zu bleiben.
Der Engländer schaffte es noch einmal rechtzeitig, sein Spiel zu steigern
und gewann das vierte Leg in 13 Darts. Brian stand auf 60 Rest und durfte
nicht mehr auf Doppel werfen.
Somit ging das Spiel also in den Tiebreak, John in 15 Darts und Brian in 14
Darts konnten den Vorteil halten. John spielte erneute einen 15 Darter zur
4:3 Führung und schon in diesem Leg hatte Brian Probleme mit dem Score. Im
achten Leg traf der Däne nur eine einzige Treble 20 in der ersten Aufnahme,
danach hatte er keinen Score mehr über 60. Nach 60, 180 und 140 von John war
die Gegenwehr gebrochen und John konnte sicher mit seinem 16. Dart die
Doppel 4 zum Sieg checken.
Mit 93,29 spielte mit John Boy auch endlich mal wieder ein Akteur einen
guten Schnitt, Brian kam nach schlechten Scores im letzten Satz nur aus
85,01.
Paul Hanvidge - Martin Phillips 3:0 (3:0,3:0,0:3,0:3,3:0)

Zum Abschuss der ersten Runde folgte ein seltenes Spiel. Es kommt
nicht oft vor, dass sich zwei Linkshänder gegenüber stehen.
Beide "Lefties" sorgten aber für einen ungewöhnlichen Spielverlauf. Es kommt
nicht oft vor, dass in fünf Sätzen nur 15 Legs ausgespielt werden.
Jeder Durchgang ging jeweils glatt über die Bühne. Paul gewann die
ersten sechs Legs in 15,18,15,20,13 und 20 Darts und sah wieder sichere
Sieger aus, da sein Gegner aus Wales nicht so richtig ins Spiel kam. Doch
plötzlich war Martin Phillips hellwach und er sicherte sich die folgenden
sechs Legs in 16,19,14,17,13 und 17 Darts zum 2:2 Satzausgleich.
So sicher es bei Paul in den ersten beiden Sätzen aussah, umso mehr
baute er in den folgenden beiden Sätzen ab. Es war bald so, als wenn beide
Spieler ihre Form komplett getauscht hätten.
Doch Paul kam noch einmal zurück und spielte im ersten Leg des letzten
Satzes einen schönen 12 Darter zum Break. Im zweiten Leg verpasste Martin
ein 147er Finish und konnte sich nur 40 Rest stellen und musste mit ansehen,
wie Paul Tops zum 16 Darter checkte. Im letzten Leg hatte Martin nach
wechselnden Scores (60,55,140,100,44) noch Darts auf Doppel, doch es war
Paul Hanvidge, der mit seinem fünften Matchdart auf Doppel 6 das Spiel
beendete. Die Averages lagen bei 85,65 (Paul) und 86,98 (Martin).
08.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 2
Hier die Ergebnisse vom zweiten Tag, an dem sich der ein oder andere
Topfavorit bereits verabschieden durfte.
Karin Krappen - Apylee Jones 1:2 (3:0,1:3,1:3)

Die Holländerin Karin Krappen ging nach einer guten Saison als
Favoritin in diese Partie gegen die Qualifikantin Apylee Jones. Karin gewann
auch den ersten Satz in 19,21 und 21 Darts und profitierte hier von der
Doppelschwäche der Engländerin.
Das Spiel wurde in den nächsten beiden Sätzen nicht viel besser, nur hatte
die Nr. 3 der WDF jetzt mehr Probleme auf Doppel. So schaffte Apylee dann
noch die Wende und konnte bei ihrem Debüt gleich das Halbfinale erreichen.
Darryl Fitton - Phil Nixon 1:3 (3:2,0:3,0:3,0:3)

Die nächste leichte Überraschung des Tages schaffte dann Phil Nixon,
der sich überraschend sicher gegen Darryl Fitton durchsetzen konnte. Darryl
habe ich zuletzt bei der WDT auf der Bühne spielen sehen und hatte mir von
ihm doch mehr erhofft.
Im ersten Satz lief alles nach Plan und Darryl hielt den Aufschlag
zum 3:2 in 15, 15 un 16 Darts. Phil gewann seine Legs in 13 und 18 Darts.
Danach brach das Spiel von Darryl ein und er gewann kein einziges Leg mehr.
In den 9 Legs kam Darryl fünfmal nicht auf ein Doppel. Phil Nixon spielte
ordentlich und ließ sich siene Chance nicht mehr nehmen. Er gewann die Sätze
2 bis 4 mit 15,16,24,15,15,17,12,18 und 15 Darts. Im letzten Satz checkte er
121 und später 110 zum Match und spielte einen Average von 92,43, Darryl kam
nur auf 86,41.
Gary Anderson - Albertino Essers 2:3 (2:3,3:2,3:2,1:3,1:3)

Es folgte die erste spannende Partie des Tages mit einem weiteren
unerwarteten Ausgang. Wie bereits erwähnt ist Gary Anderson nicht mehr in
der Form wie in der ersten Hälfte von 2006, wo er nahezu unschlagbar war.
Und der absteigende Trend war auch in der Partie gegen Albertino Essers
spürbar.
Im ersten Leg hatte Gary einen Dart zum Break, den er nicht nutzen
konnte. Albertino sicherte sich das Leg schließlich mit 21 Darts und im
weiteren Verlauf des Satzes gab es keine weiteren Chancen zum Break. Gary
hielt seinen Aufschlag mit 2x15 Darts und Tino sicherte sich den ersten Satz
mit 15 und 20 Darts.
Der zweite Satz begann mit einem Break zu Gunsten von Albertino. Gary hatte
nach 18 Darts immer noch 60 Punkte Rest und der Holländer spielte als
Nachleger 16 Darts gefolgt von einem 14 Darter zum 2:0. Dermaßen unter Druck
lief es beim Schotten besser und er konnte mit 13,16 und 19 Darts noch den
Satz drehen.
Im dritten Satz das gleiche Bild, nach einem 15 Darter und einen 12er (inkl.
143er Finish) zum Break führte Albertino erneut mit 2:0 Legs und musste
erneut den Satz abgeben. Nach vergeben Satzdarts von Tino sicherte sich Gary
den dritten Satz noch mit 18,17 und 19 Darts.
Im vierten Satz dann schon wieder dieses Bild, Tino gewinnt die ersten
beiden Legs in 16 und 13 Darts und verliert dann das dritte Leg. Dieses Mal
schaffte der Holländer aber die erneute Wende. Er mag ja kurzfristig an die
beiden Sätze zuvor gedacht haben und finf das vierte Leg mit Scores von 28
und 52 an. Doch es folgten 140, 125 und ein verpasstes 156er Finish und Dart
Nr. 16 saß dann zum 2:2 Satzausgleich im Doppel.
Die ersten drei Legs im fünften Durchgang gingen sicher an den Aufschläger,
Tino in 14 und 16 Darts, Gary dazwischen auch mit 14 Darts. Die Entscheidung
fiel im vierten Leg als Gary einige Darts auf Doppel vergab und Albertino 76
zum Match in 18 Darts checkte. Gary hatte am Ende sogar den höheren Average
mit 89,11 gegenüber 87,91 von Tino.
Shaun Greatbatch - Paul Hogan 3:1 (3:2,1:3,3:0,3:1)

Auch Shaun Greatbatch hatte am Ende einen schlechteren Average als
sein Gegner, was einmal mehr belegt, dass ein hoher Average nicht alles ist.
Es war eine schlechte Partie zum Abschluss des Nachmittages ohne
große Highlights. Hier kann man an den Averages aber schon die Tendenz des
Spiels erkennen, Shaun kam auf 81,05 und Paul auf 83,41.
Hauptsache gewonnen wird sich Shaun sagen. Dem ist an dieser Stelle nichts
mehr hinzu zu fügen.
Michael van Gerwen- Gary Robson 2:3 (3:2,1:3,1:3,3:0,3:5)

Zum Auftakt der Abend Session war dann auch das Turnier für den
Topfavoriten beendet. Michael war zwar nur an Nummer 3 gesetzt, bei den
Buchmachern und vielen Experten fiel aber immer wieder sein Name, wenn es um
den möglichen Sieger ging. Nun, der Aufsteiger der letzten beiden Jahre
musste heute bitter erfahren, dass die Bäume nicht endlos in den Himmel
wachsen und so wurde der 17 Jährige von Gary Robson im Tiebreaker gestoppt.
Bereits im ersten Satz zeigte sich, dass Michael nicht in der besten Form am
Start war. Zwar konnte er den Durchgang mit 17,13 und 14 Darts für sich
entscheiden. Aber bereits im zweiten Leg zeigte er Probleme beim Score, nach
3 Punkten zu beginn endete Mighty Mike in diesem Leg nach nur einer einzigen
60 bei 255 Rest.
Auch in der Folgezeit war das Spiel des Holländers nicht konstant
genug. 11 Darter wechselten sich mit Legs ab, wo er nach 15 Darts noch 144
Rest hatte.
Gary Robson hingegen zog sein Spiel durch und brachte sie Partie in den
fünften Satz. Bis zum 3:3 konnte Michael stets den Satz ausgleichen, doch im
zehnten Leg vergab er zu viele Darts auf Doppel und Gary sicherte sich mit
einem 5 Matchdart in dem Leg den Sieg.
Michael van Gerwen erzielte eine Average von 88,89, Gary Robson kam auf
90,15.
Tony Eccles - Mark Webster 3:0 (3:2,3:1,3:1)

Nach dieser spannenden Partie konnte dieses Spiel niemanden vom
Hocker hauen. Tony Eccles erledigte seine erste Aufgabe sicher, glänzen
konnte er aber zu selten. Mit einem Average von knapp 85 lagen beide Spieler
auf einem Niveau, Tony hatte aber das bessere Händchen auf Doppel.
Martin Atkins - Gary Fenn 3:0 (3:0,3:1,3:1)

Auch die letzte Partie der Herren konnte das schwache Niveau des
Tages nicht mehr retten. Martin Atkins gewann zwar deutlich gegen den
Qualifikanten Gary Fenn, doch gut war die Vorstellung nicht. So reichte ihm
ein Average von 86,85 um sich sicher gegen Gary (80,51) für die nächste
Runde zu qualifizieren.
In der Verfassung von heute traut man keinem der Sieger den großen
Wurf zu, da haben Martin Adams und Mervyn King gestern ganz andere
Vorstellungen gezeigt. Aber diese beiden müssen auch erst einmal mit ihrem
WM-Trauma klar kommen. Auf jeden Fall ist die WM jetzt nach dem Ausscheiden
von Michael van Gerwen und Gary Anderson offen wie nie.
Francisca Hoenselaar - Carol Forwood 2:1 (3:0,1:3,3:2)

Die ersten vier Legs gingen sicher an Francis, die somit einem
glatten Sieg entgegen steuerte. Doch vergeben Darts auf Doppel ließen ihre
Gegnerin aus Down Under ins Spiel kommen und Carol sicherte sich noch den
zweiten Satz.
Der entscheidende dritte Durchgang war dann von der Nervosität von beiden
Akteurinnen bestimmt und die Entscheidung fiel im letzten Leg. Anders als
bei den Herren spielen die Damen keinen Tiebreak und so musste das fünfte
Leg die Entscheidung bringen. Francis durfte beginnen und hatte auch die
ersten Darts auf Doppel. Sie checkte am Ende 5 zum Sieg, profitierte aber
davon, dass Carol sich zuvor bei 60 Rest überworfen hatte. Die Averages von
knapp 67 zeigen, wie nervös die Partie geführt wurde.
07.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 1
Hier die Spielberichte vom ersten Tag der Lakeside WM. Ich möchte an
dieser Stelle auch den Statistikbereich der WDF loben, der immer besser
wird. Erstmals kann man jeden geworfenen Score nach verfolgen.
Doch trotz Lob für die Statistik gibt es auch Kritik zu vermelden.
Die WDF wollte ja mit der Abschaffung der Schreiber auf der Bühne neue Wege
beschreiten. Doch nach den ersten Fernsehbildern hätte man diese
Überlegungen besser in die Bühnengestaltung stecken sollen. Die neue Bühne
ist, um es vorsichtig auszudrücken, äußerst gewöhnungsbedürftig und man
vermisst doch schon die stilvolle alte Gestaltung.
Ted Hankey - Mario Robbe 3:0 (3:0,3:1,3:1)

In der Eröffnungspartie setzte sich der Engländer und zweimalige
German Open Champion Ted Hankey sicher gegen den Holländer Mario Robbe
durch. Von Mario hatte man sicherlich mehr erwartet, doch The Count spielte
eine starke Partie und gab nur zwei Legs ab. Das erste Leg war mit 21 Darts
das schwächste der ganzen Partie, danach warf Ted stets zwischen 14 und 17
Darts. Im letzten Leg erzielte er seine vierte 180 und beendete die Partie
mit einem 11 Darter. Bei einem Average von 90,91 lag Ted deutlich höher als
sein Gegner bei 81,75.
Vincent van der Voort - Davy Richardson 1:3 (2:3,3:2,1:3,1:3)

Auch in der zweiten Partie des Tages lief es für die Holländer nicht
besser. Der an 9 gesetzte Vincent van der Voort verlor in einer knappen
Partie gegen den Qualifikanten Davy Richardson, der somit ein gelungenes
Debüt bei der WM feiern konnte.
In einem durchschnittlichen Spiel ging der erste Satz immer mit den
Darts weg und so schaffte Davy das wichtige fünfte Leg mit einem 100e Finish
und ließ seinen Gegner auf 32 Rest stehen. Nach einem Break im zweiten Satz
sah es dann äußerst gut aus für Davy, doch Vincent schaffte mit einem 167er
Finish zum 12 Darter das Rebreak und sicherte sich anschließend mit einem 15
Darter den Satz. Sein Gegner stand in diesem Leg nach 12 Darts auf Tops.
Nach einem Break im ersten Leg des dritten Satzes sah es nun gut aus für den
Holländer. Doch 9 vergebene Darts auf Doppel im nächsten Leg ließen das
Spiel kippen und der Davy gewann fünf Legs in Folge ohne dabei glänzen zu
müssen. Am Ende hatte Davy einen Average von 90,04 und Vincent von 87,24.
Martin Adams - Tony O'Shea 3:0 (3:1,3:1,3:2)

Mit Tony O'Shea hatte Martin Adams gleich einen harten Brocken in
der ersten Runde vor der Brust. Doch Wolfie zeigte sich in guter Form und
gewann glatt mit 3:0 Sätzen. Obwohl Silverback gut mithalten konnte und mit
94,31 auch einen guten Average erzielen konnte, war er gegen die 100,07 von
Martin machtlos.
Wolfie gewann den ersten Satz mit 15,13 und 14 Darts, Tony schaffte nur
einen 20 Darter im vierten Leg. Nach einem 12 Darter von Tony zu Beginn des
zweiten Satzes konterte Martin in 16,16 und 17. Tony war aber immer im
Bereich der Doppel, traf sie aber nicht.
Nach 12 (mit 121er Finish) und 15 Darts sah es nach einem schnellen
Ende aus, doch Tony konnte seinerseits noch einmal mit 15 und 12 Darts zum
2:2 im dritten Satz ausgleichen. Doch Martin ließ sich im letzten Leg den
Vorteil nicht mehr nehmen und checkte mit seinem dritten Dart auf Doppel zum
15 Darter.
Mervyn King - Paul Gibbs 3:0 (3:2,3:2,3:2)

Mervyn King hat seine erste Aufgabe in diesem Turnier auch
erfolgreich lösen können. Der 3:0 Erfolg war aber schwer verdient, denn The
King musste in jedem Satz über die volle Distanz gehen. Paul Gibbs schaffte
gleich im ersten Leg ein Break, doch Merv stellte mit einem 14 Darter gleich
wieder alles richtig und ließ sich den Vorteil in diesem Satz auch nicht
mehr nehmen.
Im zweiten Satz lief bis zum 2:2 alles nach Plan, doch im fünften Leg kam
Paul schlecht ins Spiel und musste so das Break zum 0:2 in Sätzen hinnehmen.
Merv gewann seine drei Legs in diesem Satz übrigens mit 14,12 und 14 Darts.
Der dritte Satz war dann von beiden Seiten hochklassig, kein Leg war
schlechter als 15 Darts. Erneut schaffte Paul im ersten Leg ein Break in 15,
doch ein 13er von Merv brachte alles wieder ins Lot. Einem 14 Darter von
Paul folgte ein 14er von Mervyn und somit gingen die ersten vier Legs alle
an den Nachleger. Im letzten Leg schaffte Mervyn dann ein 101er Finish zum
15 Darter und zog somit in die zweite Runde ein.
Co Stompe - Jelle Klaasen 3:0 (3:2,3:1,3:0)

In der folgenden Partie war dann auch das Turnier für den
Titelverteidiger bereits in der ersten Runde beendet. Nach seinem
sensationellen Erfolg als ungesetzter Spieler im letzten Jahr ließ Jelle
dieses Mal die Lockerheit vermissen und er verlor glatt gegen seinen
Landsmann Co Stompe. Jelle hatte sich sicherlich viel vorgenommen, da er
nach schlechteren Leistungen im letzten Jahr nichts als Zufallsweltmeister
dastehen wollte. Doch Co reichten in einer durchschnittlichen drei Breaks in
drei Legs, um am Ende sicher die zweite Runde zu erreichen. Co spielte einen
Average von 91,67, Jelle nur 86,49.
Mike Veitch - Göran Klemme 3:0 (3:2,3:1,3:2)

Zum Abschluss der Herrenwettbewerbe am Samstag folgte dann noch die
schwächste Partie des Tages, in der sich der Schotte Mike Veitch gegen den
Schweden Göran Klemme durchsetzen konnte.
Göran gewann die ersten beiden Legs, musste dann aber trotzdem noch
den ersten Satz abgeben. Es folgten zwei weitere durchschnittliche Sätze mit
dem jeweils besseren Ende für Mike, der trotz 5x180 nur auf einen Average
von 87,36 kam. Göran hatte zu große Probleme mit den Doppeln und der Score
war nicht sicher genung, daher blieb er am Ende bei 85.
Anastasia Dobromyslova - Carina Ekberg 2:0 (3:2,3:0)

Die Russin Anastasia Dobromyslova gewann ihre Auftaktpartie gegen
die Schwedin Carina Ekberg mit 2:0 und trifft nun im Halbfinale auf Trina
Gulliver. Den ersten Satz sicherte sich Anastasia in 20 Darts, Carina
schaffte dann nach einem 21 Darter mit 18 Darts ein Break. Doch ein guter 14
Darter brachte die Russin wieder ins Spiel, die dann auch mit 21 Darts den
Satz gewinnen konnte.
Im zweiten Satz kam Carina nie aufs Doppel und Anastasia gewann sicher in
18,17 und 17.
Trina Gulliver - Carla Molema 2:0 (3:1,3:2)

Trina Gulliver ging natürlich als absolute Topfavoritin in diese
Partie, denn die Engländerin hat bei einer WM noch nie ein Spiel verloren
und alle bisherigen Veranstaltungen gewonnen. Doch Carla hat unter anderem
beim Erfolg bei den German Open gezeigt, dass sie eine ernst zu nehmende
Gegnerin ist.
Die ersten drei Legs gingen jeweils mit dem Aufschlag weg, Trina
spielte 21 und 19, Carla einen 23 Darter. Im vierten Leg vergab Carle erneut
Darts auf Doppel und Trina schaffte das Break zum Gewinn des ersten Satzs
mit einem 17 Darter.
Im zweiten Satz konnten sich dann beide Spielerinnen deutlich steigern.
Carla schaffte ein 117er Finish zum 18 Darter, der gefolgt wurde von einem
121er Finish und 15 Darts von Trina. Es folgten drei Breaks, nach einem 18
Darter war Trina nur noch ein Leg vom Sieg entfernt. Doch Carla konnte mit
15 Darts ausgleichen, aber alles war vergebens, denn Trina spielte ebenfalls
einen 15 Darter zum Match.
06.01.2007
Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 1
Heute startet im Lakeside Country Club in Frimley Green der zweite
Höhepunkt des noch jungen Dartjahres.
Eine Woche nach dem Ende der PDC Weltmeisterschaft ermittelt nun
auch die WDF/BDO ihren Titelträger. Als Topfavorit bei den Buchmachern geht
der Holländer Michael van Gerwen ins Rennen, der sich als Jugendlicher im
letzten Jahr bis auf Platz 2 der WDF vorspielen konnte und der auch bei
Großereignissen schon überzeugen konnte. So gewann Michael unter anderem bei
der World Darts Trophy auch gegen Raymond van Barneveld.
Ein weiterer Favorit ist natürlich die amtierende Nr. 1 der WDF Gary
Anderson, allerdings hat Gary seine besten Ergebnisse in der ersten Hälfte
des letzten Jahres erzielen können.
Der Titelverteidiger Jelle Klaasen geht erneut als Außenseiter und
nicht gesetzt in diese Veranstaltung. Jelle konnte nach seinem
sensationellen Titelgewinn im letzten Jahr gegen Barney nie mehr die
gezeigte Form anknüpfen und geht somit als als Geheimfavorit ins Rennen.
An Nr.1 ist im Lakeside der Engländer Martin Adams gesetzt, weil er
zum Zeitpunkt der Auslosung die aktuelle Nr. 1 der BDO war. Martin werden
aber auch nur Außenseiterchancen einzuräumen sein. Der Teamcaptain der
englischen Nationalmannschaft wartet nach so vielen Jahren in der Dartspitze
immer noch auf seinen ersten großen Titel und wünscht sich nichts sehnlicher
als einen Sieg bei der WM. Doch diese Tatsache scheint Wolfie, wie auch
Mervyn King, der das gleiche Schicksal des fehlenden WM-Titels hat, eher zu
hemmen.
Heute finden die ersten Paarungen statt, eröffnet wird die WM mit
der Partie Ted Hankey gegen Mario Robbe. Wir sind natürlich die ganze Woche
über dabei und berichten ausführlich von der WM.
Im Gegensatz zur PDC wird im Lakeside auch die Weltmeisterschaft der
Frauen ausgespielt. Hier geht natürlich Trina Gulliver als Topfavoritin ins
Spiel. Trina hat bis jetzt alle ausgespielten Turniere gewonnen und möchte
natürlich gerne den siebten Titel in Folge haben. Im ersten Spiel hat sie
mit der jungen Holländerin Carla Molema allerdings keine leichte Aufgabe.
Ansonsten werden noch Karin Krappen und Francis Hoenselaar Chancen auf dem
Titel eingeräumt.
Deutsche Teilnehmer sind bei dieser WM leider nicht am Start.
Zum Glück hat auch Eurosport die Übertragungen ausgebaut und sendet
in diesem Jahr mehr von der WM.
Sendezeiten von Eurosport heute:
20:30 Uhr - 22:00 Uhr
Folgende Partien stehen auf dem Programm:
Ted Hankey - Mario Robbe
Vincent van der Voort - Davy Richardson
Martin Adams - Tony O'Shea
Mervyn King - Paul Gibbs
Co Stompe - Jelle Klaasen
Mike Veitch - Göran Klemme
Anastasia Dobromyslova - Carina Ekberg
Trina Gulliver - Carla Molema


04.01.2007
Information des DDV-Präsidenten Stephan Mischke über die
Vereinbarungen zwischen der Fa. Embassy Sports und dem DDV
Der DDV erhält für die nächsten 2 Jahre jeweils 100 Boards pro Jahr.
In diesem Jahr werden dies 100 Unicorn Eclipse Pro sein. Diese Boards können
von den Vereinen der Bundesliga einmal im Jahr bei der Firma Embassy Sports
angefordert werden und werden Ihnen dann zugeschickt. Über den Zeitpunkt der
Anforderung wird es eine extra Information an die Bundesligavereine geben
(Januar 2007). Die Vereine sollen die Bundesligaspiele auf den gelieferten
Boards ausführen. Jeder Bundesligaverein bekommt 2 Boards pro Heimspiel zur
Verfügung gestellt.
Des weiteren gibt es eine Vereinbarung über die exklusive Herstellung und
Vermarktung des DDV Flight. Ab dem nächsten Jahr wird es den DDV Flight
exklusiv über die Firma Embassy, bzw. deren Händler zu kaufen geben.
03.01.2007
Phil Taylor ist die neue Nr. 1 der PDC

Seit gestern ist das neue Ranglistensystem der PDC in Betrieb. Ab sofort
gibt es die "Order of Merit", in der die erzielten Preisgelder den Ausschlag
über die Ranglistenposition geben. Ausschlaggebend ist dabei ein Periode von
2 Jahren, die ab der WM 2005 startet. Alle danach gespielten Turniere sind
in der Oder of Merit enthalten und bleiben so lange gültig, bis sie aus
diesem Zwei-Jahres-Rahmen fallen.
Daher ist Phil Taylor, obwohl er die letzte WM verloren hat, souveräne
Nr. 1 der PDC und er wird wohl auch in diesem Jahr nicht so schnell von
dieser Position verdrängt werden können. Auf Platz 2 folgt bereits der neue
Weltmeister Raymond van Barneveld, der diese Position alleine durch
Ergebnisse aus einer Saison erringen konnte. Auf Platz 3 folgt die ehemalige
Nr. 1 Colin Lloyd, man kann also sagen, dass die neue Rangliste nun auch die
die richtigen Spieler in den Top 3 führt.
Auf Platz 6 ist mit Adrian Lewis der erste Spieler, der (noch) nicht bei
der Premier League dabei ist. Wenn denn in diesem Jahr kein prominenter
Wechsel mehr bevorsteht, könnte der letzte freie Platz durchaus an Jackpot
gehen.
Tomas Seyler wurde durch das neue System auch von Platz 170 auf einen
Platz unter die Top 64 gespült und selbst Andree Welge ist jetzt unter den Top
100.
Hier die aktuelle Top 20:

02.01.2007
Raymond van Barneveld nun im Dart Olymp

Raymond van Barneveld hat
nach Dennis Priestley, Phil Taylor und John Part als vierter Spieler nach
der Weltmeisterschaft bei der WDF auch die Weltmeisterschaft der PDC
gewonnen. Durch diesen Erfolg holte Barney seinen ersehnten fünften Titel
und konnte nun endlich mit der 80e Jahre Legende Eric Bristow gleich ziehen.
Nach dem verlorenen Endspiel im letzten Jahr gegen Jelle Klaasen machte
Barney den für ihn richtigen Schritt. So gut und konstant wie in 2006
hat der Holländer schon längere Zeit nicht mehr gespielt. Er konnte sein
erstes Jahr nun auch sofort mit dem Titel krönen.
Die Zuschauer in der Circus Tavern, die möglicherweise das letzte Spiel
einer WM sah, mussten lange auf ein spannendes Spiel warten, wurden dann
aber mehr als entschädigt.
Die Entscheidung über das Finale fiel vielleicht schon beim Wurf auf Bull
hinter den Kulissen, als ausgespielt wurde, wer das Finale beginnen durfte.
Phil Taylor gewann den Wurf und hätte somit beginnen dürfen. Doch wie auch
in der Partie gegen Anton Pein verzichtete The Power auf diesem Vorteil.
Hintergrund dieser Aktion ist, dass Phil somit den Druck an den Gegner
weiter geben möchte, der dann unbedingt sofort alles geben muss, um kein
Break zu kassieren. Erstaunlicherweise ging Barney auf diesem Deal ein und
übernahm den Aufschlag. Am Ende war es wohl DIE Fehlentscheidung des Spiels,
denn zu Beginn der Partie war Barney gar nicht in der Lage, sich gegen ein
Break zur Wehr zu setzen.
Im letzten Satz fehlte Phil Taylor nun das Aufschlagsrecht und er musste
immer wieder einen Rückstand hinter her laufen.
Mit knapp 30 Minuten Verspätung betraten dann endlich die Spieler die
Bühne. Nach Barney betrat Phil Taylor die Bühne in einem speziell für das
Endspiel angefertigtem Trikot. Neben dem Aufdruck "PDC Weltmeisterschaft
2007 Phil Taylor - Raymond van Barneveld" stand auf dem Rücken des
orangefarbenen Hemd noch "Phil Taylor Army" in Anspielung auf die Fans des
Holländers, die sich gerne als Barney Army bezeichnen. Dies ist aber bei
weitem nicht despektierlich von Phil gemeint, sondern kann vielmehr als
Anerkennung seines Gegners gewürdigt werden.
1. Satz, Spielstand 0:0
Raymond hatte einen schlechten Start und begann mit einer 43, Phil Taylor
hingegen war sofort im Rhythmus und spielte eine 14 Darter. Mit eigenen
Aufschlag legte Phil Taylor dann einen 12 Darter mit 164er Finish nach. Ein
weiteres Break und die ersten beiden 180er des Titelverteidigers ließen
keine Zweifel an seiner Entschlossenheit aufkommen. 3:0 für Taylor
2. Satz, Spielstand 1:0 für Taylor
Das gleiche Bild im zweiten Satz. Barney traf jetzt die Treble 20
sicherer, doch Phil war immer einen Schritt voraus. Satz 1 ging mit einem
111er Finish und 15 Darts an Taylor, im zweiten Satz hatte Barney dann bei
167 Rest seinen ersten Dart auf Doppel in diesem Finale. Phil sicherte sich
den Satz mit einer 180 und 12 Darts und gewann dann auch seinen Aufschlag in
15 Darts. 3:0 für Taylor 3. Satz, Spielstand 2:0 für Taylor
In diesem Satz sank der Schnitt von Phil Taylor erstmals, trotzdem gewann
er diesen Durchgang mit 16,18 und 18 Darts. Im dritten Leg konnte Barney
dann auch seinen ersten Leggewinn feiern. Am Ende dieses Satzes lagen die
Averages bei 104 für Taylor und 94 für Barneveld. 3:1 für Taylor
4. Satz, Spielstand 3:0 für Taylor
Somit hatte Phil schon zwei Sätze gewinnen können, in denen er nicht die
Vorlage hatte, eine sehr gute Ausgangsposition. Doch diesen vierten
Durchgang verschlief The Power, hatte der Holländer ihn in Sicherheit
gewogen? Mit 15,17 und 12 sicherte sich Barney seinen ersten Satz, beide
Akteure hatten im zweiten Leg eine 180 geworfen. Den Satz beendete Raymond
mit dem höchsten Finish des Turniers, der einzigen 170. Die Averages nach
diesem Satz lagen bei 98 für Taylor und 97 für Barneveld. 3:0 für Barneveld
5. Satz, Spielstand 3:1 für Taylor
Taylor völlig von der Rolle im ersten Leg und wohl leicht geschockt von
der 170, die den Holländer ins Spiel brachte. Barney gewann das erste Leg
mit 15 Darts und ließ Phil bei 244 stehen. Doch der Engländer hatte schon
immer die Fähigkeit, kleine Schwächephasen schnell zu überwinden und noch
stärker zurück zu kommen. Mit 18 Darts brachte er noch holprig seinen
Aufschlag durch, doch ein 15 Darter zum Break brachte ihn nach vorne. Phil
hatte dann bei 81 Rest einen Dart auf Bull zum Satzgewinn, musste dann aber
mit ansehen, wie sich Barney mit einem 129er Finish (57,36,Doppel18) noch
einmal rettete und seinerseits dann mit einem 14 Darter den Satz gewann. 3:2
für Barney
6. Satz, Spielstand 3:2 für Taylor
Nach der Pause kam Taylor im weißen Trikot zurück auf die Bühne und
spielte dann auch wie ausgewechselt. Mit 15,16 und 14 und 1x180 holte er
sich sicher den sechsten Satz. Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Spieler eine
Average von knapp über 100 und sie hielten diesen Schnitt bis zum Ende. 3:0
für Taylor
7. Satz, Spielstand 4:2 für Taylor
So sicher, wie Phil den Satz zuvor gewann, so sicher holte sich Barney
diesen Durchgang. Er warf eine 180 und brauchte 16, 15 und 12 Darts. 3:0 für
Barneveld
8. Satz, Spielstand 4:3 für Taylor
Nun nahm die Partie Fahrt auf und besonders Barney traf immer sicherer.
Alleine in diesem Satz warf er 4x180 und schaffte glich zu Beginn einen 12
Darter zum Break. Im zweiten Leg vergab Barney dann drei Darts auf Doppel
und Phil schaffte mit einem 15 Darter das Rebreak. Nachdem Barney 156 knapp
verpasste, ging Phil mit einem 14 Darter in Führung. Nach einem 15 Darter
von Barney zum 2:2 war es dann Phil Taylor, der seinen Aufschlag zum
Satzgewinn mit einem 15 Darter nutzte. Somit war Phil Taylor nur noch zwei
Sätze vom Titelgewinn entfernt. 3:2 für Taylor
9. Satz, Spielstand 5:3 für Taylor
Mit einem bisschen mehr Glück hätte in diesem Satz schon eine
Vorentscheidung fallen können, denn Phil Taylor hatte in den ersten beiden
Legs bei 142 und 146 Rest jeweils einen Dart auf Doppel 16, den er jeweils
äußerst knapp verpasste. Im ersten Leg spielte Barney nach einer 177 für 24
Rest einen 14 Darter, im zweiten Leg schaffte er mit einem 101er Finish den
15 Darter und brachte Phil Taylor erstmals ins Grübeln. Das dritte Leg war
dann noch ein 18 Darter. 3:0 für Barneveld
10. Satz, Spielstand 5:4 für Taylor
Nun war Barney so richtig im Spiel und er begann, Spaß an der Partie zu
haben. Als Nachleger spielte er 2x180 und war auf dem Weg zum 9 Darter. Doch
der siebte Dart ging nicht ins Treble, mit Bull legte er sich aber 51 Rest
und spielte dann einen 12 Darter zum Break. Der Konter kam sofort und Phil
spielte ebenfalls einen 12 Darter mit 121 Finish. Beide warfen dann eine 180
im dritten Leg, doch Barney schaffte mit einem 14 Darter erneut ein Break
und holte sich dann mit 15 Darts den Satz. Das Spiel war nun vollkommen
offen. 3:1 für Barneveld
11. Satz, Spielstand 5:5
Phil Taylor meldete sich mit einem 13 Darter zum Break zurück in diese
Partie. Im zweiten Leg spielte Barney erneut 2x180 zum perfekten Start und
legte sich erneut 51 Rest, nachdem auch dieses Mal der siebte Dart nicht ins
Treble wollte. Trotzdem ging der Durchgang an The Power in 14 Darts, der nur
noch ein Leg von der erneuten Führung entfernt war. Wieder spielten beide
Akteure eine 180 im dritten Leg und erneut hatte Barney in 15 Darts das
bessere Ende für sich. Phil Taylor hatte aber nun die Möglichkeit, in
Vorlage den Satz zu gewinnen. Doch mit einer 180 und 14 Darts schaffte
Barney die Wende in diesem Satz und gewann das letzte Leg in 15 Darts. Somit
hatte der Holländer die letzten drei Sätze und insgesamt 6 der letzten 8
Sätze gewonnen. 3:2 für Barneveld
12. Satz, Spielstand 5:6 für Barneveld
Gleich im ersten Satz schaffte Barney mit 15 Darts ein Break und nun sah
alles nach einem neuen Champion aus. Eine 180 im zweiten Leg brachte ihn
weiter auf Kurs, doch Phil Taylor schaffte das Rebreak mit 14 Darts. Eine
weitere 180 und ein 121er Finish brachten Barney dann mit 2:1 in Führung und
er war nur noch ein Leg vom Sieg entfernt. Doch plötzlich wurden dem
Holländer etwas die Arme schwer und Phil Taylor schaffte das Comeback.
Nachdem er 161 knapp verpasst hatte, spielte The Power aber noch einen 15
Darter und ließ seinen Gegner beim abschließenden 12 Darter bei 299 Rest
stehen. 3:2 für Taylor
13. Satz, Spielstand 6:6
Barney zeigte sich nach der kurzen Pause gut erholt und gewann das erste
Leg sicher mit einer 180 und 12 Darts. Es folgte eine weitere 180 des
Holländers, doch Phil Taylor gewann den Durchgang mit 13 Darts. Das dritte
Leg ging in 17 Darts an Barney, der nun erneut ein Leg vom Match entfernt
war. Im vierten Leg hatte Barney dann seinen ersten Matchdart, doch er
verpasste die Doppel 20 knapp zum 120er Finish. Phil rettete sich mit einem
17 Darter und hatte seinerseits im nächsten Satz einen Dart auf Bull zum
121er Finish. Barney atmete einmal kräftig durch und spielte einen 16 Darter
zum 3:2. Im nächsten Leg hatte Raymond dann nach 12 Darts 40 Rest und es
folgten somit weitere Matchdarts. Doch alle drei wurden vergeben und Phil
schaffte erneut mit einem 16 Darter die Rettung. Wie nahe alles beisammen
lag, zeigte das nächste Leg, wo Phil erneut 121 aus Bull zum 12 Darter
verpasste und mit ansehen durfte, wie Barney mit einem 14 Darter erneut in
Führung ging. Nach einem wackeligen 18 Darter mit Doppel 4 am Ende und einen
auf Doppel wartenden Raymond gingen die nächsten beiden Sätze sicher an den
Aufschläger. Barney spielte einen 14 Darter und Phil einen 13 Darter zum
5:5. Somit kam es zum Sudden Death und das letzte Leg musste die
Entscheidung bringen.
Hier rächte sich erneut die Entscheidung von Phil Taylor, am Anfang auf
den Aufschlag zu verzichten. Phil Taylor musste zuerst auf Bull werfen und
er traf die 25. Der Pfeil steckte ideal für Barney, der darauf verzichtete,
dass der Pfeil von Phil aus dem Board gezogen wurde und setzte seinen Dart
genau auf den von Phil und traf das Bulls-Eye. Phil Taylor hatte mit seinem
Dart eine perfekte Auflage für Barney Pfeil gebaut.
Somit hatte Barney die große Chance, wie in der Partie gegen Colin Lloyd
als Vorleger in den Sudden Death zu gehen und er spielte eine solide 100 zu
Beginn. Phil Taylors erster Wurf war eine 180, seine zehnte in diesem
Finale, frei nach dem Motto, dies ist der perfekte Zeitpunkt für ein
perfekte Spiel.
Doch der entscheidende Wurf folgte sofort, denn Barney antwortete mit seiner
21. 180 !!! in diesem Finale. Phil Taylor war geschockt und traf nur 20,19
und 1 für 40 Punkte. Nach einer 105 hatte Barney 116 Rest, während Phil sich
mit einer 133 noch auf 148 Rest retten konnte. Barney traf 60 und 16 und
hatte seinen fünften Matchdart auf Tops vergeben.
Phil Taylor musste nun 148 checken, doch bereits der erste Dart traf nicht
die Treble 20 und er konnte sich nur noch 90 Rest legen und erneut auf ein
Wunder hoffen. Doch diesen Gefallen tat ihm Raymond van Barneveld nicht, er
traf seinen sechsten Matchdart zum 13 Darter in die Doppel 20 und war am
Ende seiner Träume.
Phil Taylor verlor dieses Finale nach einer sicheren Führung am Ende ohne
einen einzigen Matchdart gehabt zu haben.
Statistiken zum Finale:
Raymond van Barneveld: 21x180, 50x140+, 70x100+, Average 100,55
Phil Taylor: 10x180, 42x140+, 82x100+, Average 100,86


01.01.2007
Raymond van Barneveld neuer Weltmeister der PDC

Veni, vidi, vici
Raymond van Barneveld kam im Februar zur PDC, er wollte sich mit Phil
Taylor messen, er wollte Unsterblichkeit in diesem Sport durch einen Sieg
gegen Phil Taylor bei dessen Turnier erlangen.
Am 01.01.2007 konnte Raymond van Barneveld diese Mission als erledigt
betrachten.
In einem der hochklassigsten uns spannendsten Finalspiele aller Zeiten
waren beide Akteure auf einem Niveau und |