|
30.09.2006
19:20 Uhr: Das war es für heute mit dem Liveticker, direkt vom Ort des
Geschehens. Ich hoffe, es hat Euch gefallen, in zwei Wochen gibt es dann einen
Ticker aus dem Süden.
19:12 Uhr: Ein knapper Erfolg für Mülheim. Für die Hamburger war sicherlich
mehr drin in dieser Partie, doch im entscheidenden Augenblick fehlte des letzte
Quentchen Glück. Für Mülheim waren es die ersten Punkte, die Checker's müssen
jetzt in den nächsten Spielen endlich punkten. Das Potenzial dazu haben sie
allemal.
18:54 Uhr: Dramatik pur in den ersten beiden Doppeln mit einem Mülheimer
Team, das ein bisschen mehr Glück hatte. Hamburg hatte genügend Chancen auf
Doppel.
18:18 Uhr: Hamburg bleibt dran und erkämpft sich ein verdientes Unentschieden
zur Pause.
18:00 Uhr: Der Konter der Mülheimer kam sofort und sie stellten den alten
Abstand wieder her.
17:41 Uhr: Hamburg kämpft sich heran und gewinnt die nächsten beiden Einzel
zum 2:2 Ausgleich. Das Spiel ist wieder offen.
17:18 Uhr: Drei Matchdarts hatte Hamburg, um die Führung durch Karsten Koch
auszugleichen, am Ende steht aber eine 2:0 Führung von Mülheim.

Hier noch ein paar Impressionen vom Tag.





17:00 Uhr: Es geht mit dem letzten Spiel des Tages weiter.
Hier die Mannschaftsfotos der Teams, die heute angetreten sind.
1. DC Mülheim

1. DSC Bochum

Checker's Hamburg

16:35 Uhr: Ein verdienter Erfolg für Bochum, die mit vier Punkten aus diesem
Spieltag gehen und somit das Soll erfüllt haben. Die Checker's müssen jetzt
gegen Mülheim um die Punkte kämpfen.
16:14 Uhr: Die Luft ist raus und Bochum schaukelt den Sieg nach Hause.
15:56 Uhr: Die Doppel stehen, gleich geht es weiter.
15:48 Uhr: Erneut eine bärenstarke Vorstellung von Andy Kröckel, dieses Mal
mit 16,14 und 21 Darts und zusätzlich noch 3x180. Martin Günther sicherte dann
den Sieg der Bochumer. Eine deutliche Überlegenheit, Hamburg konnte nur 6 Legs
in den Einzeln gewinnen.
15:35 Uhr: Zwei glatte Spiele und die Vorentscheidung scheint gefallen.
15:24 Uhr: Colin Rice baut die Führung aus. Jörg Bleckmann verpasste im
ersten Leg einen 11 Darter und spielte dann 19. Danach lief es nicht mehr so
sicher und Colin kam besser ins Spiel. In einem knappen Spiel mit vielen
vergebenen Darts auf Doppel konnte Olaf Müller dann den ersten Punkt für die
Hamburger holen.
15:01 Uhr: Souveräner Auftakt von Volker Backes mit 17,14 und 20 Darts.
Markus Hartmann konnte dann in einem knappen Spiel sein erstes Match für Bochum
gewinnen. Rolf Siemoneit verpasste 156 zum Match und vergab insgesamt drei
Matchdarts.
14:38 Uhr: Es geht weiter.

13:58 Uhr: Das nächste Spiel findet um 14:30 Uhr statt, bis gleich.
13:56 Uhr: Sieg für Bochum, der insgesamt verdient ist. Die Gäste haben die
wichtigen Spiele gewonnen und haben in den engen Phasen auch das nötige Glück
gehabt.
13:39 Uhr: Bochum gewinnt die entscheidenden Spiele und hat bereits einen
Punkt sicher. Immer wieder schade, dass die Shortgames im Doppel nicht gewertet
werden.
13:23 Uhr: Die Doppel stehen.
13:13 Uhr: Eine beeindruckende Vorstellung von Andy Kröckel zum Abschluss der
Einzel. 14, 15 und 20 Darts. Bochum kann mit zwei Spielen Vorsprung in die
Doppel gehen.
12:46 Uhr: Zwei schnelle Spiele, Bochum kann den Vorsprung halten.
12:47 Uhr: Bochum kann sich einen Vorteil erspielen. Zwei weitere knappe
Siege zur 3:1 Führung. Colin gewinnt das hochklassige Duell der Nationalspieler
knapp. Karsten wartet nach 15 Darts auf Tops Rest und Colin checkt den 15 Darter
zum Sieg. Im anderen Spiel vergibt Gordon 7 Matchdarts.
12:27 Uhr: Spannende Spiele gleich zum Auftakt, Christian Block hätte dabei
fast noch ein 0:2 gegen Volker Backes aufgeholt.
12:00 Uhr: Es geht los, die ersten Pfeile fliegen. Beide Teams sind in diesem
Lokalduell gleich unter Druck. Nach den Ergebnissen vom ersten Spieltag kann
sich eigentlich keines der beiden Teams eine Niederlage leisten.
Die ersten Teams sind eingetroffen und werfen sich ein. Kurz vor 12 Uhr wird
es dann mit dem Liveticker los gehen.

27.09.2006
Am Samstag werden in Mülheim 3
Spiele des 3. Spieltags der Bundesliga Nord stattfinden. Da der Spieltag mit
dem World Masters auf einen Termin fällt und einige Teilnehmer dann bei der
Bundesliga fehlen würden, wurden die Spiele vorverlegt.
Soviel war ja
bereits bekannt. Als neue Info kann ich aber verkünden, dass es von diesen
Spielen erneut einen Liveticker geben wird. Es wird nicht nur der zweite
Liveticker, sondern auch der erste Live-vor-Ort-Ticker sein. Da ich zu
diesen Spielen als Schiedsrichter eingesetzt wurde, wird es von mir die
betreffenden Informationen direkt vom Spielort geben. Ich möchte aber jetzt
schon einmal klarstellen, dass es durchaus zu leichten Verzögerungen kommen
kann. Denn so sehr wir uns aktuelle Infos wünschen, die Arbeit als
Schiedsrichter geht vor und darf nicht beeinträchtigt werden. Aber wenn die
Technik mitspielt, werde ich das schon in den Griff bekommen.
27.09.2006
Die Auslosung für die World Masters wurde heute von
der WDF bekannt gegeben.
Hier die Paarungen der deutschen Teilnehmer:
Karsten Koch - Co Stompe (da kann Karsten gleich
Revanche für den EC nehmen)
Marko Puls - Daniel McDonald (Nordirland)
Michael Rosenauer - Chris Braekevelt (Belgien)
Colin Rice - Sieger der Partie Tony Dawkins (Gib) / Pedro Cruz (Por), danach
würde auf Colin Gary Anderson warten.
Kevin Münch (der Gegner ist nicht ersichtlich)
Andy Kröckel - Ronald Brandsen (Ned)
Heike Ernst - Siegerin der Partie Anne Kirk
(Schottland) / Alexandre Pinto (Por)
Bianka Strauch - Siegerin der Partie Sandra Kopeteky (Österreich) / Inita
Bite (Litauen)
Daniel Zygla - Sieger der Partie Scott Lovett (Eng)
/ Niels van Bergen (Bel)
Kerstin Lederbogen - Siegerin der Partie Sarah Christie (Sco) / Becky West
(Eng)
Benita Göbel - Kerry Gilbert Davies (Eng)
27.09.2006
Die aktuellen Ranglisten der WDF und PDC sind online.
Trina Gulliver bleibt natürlich nach ihrem Erfolg beim Europa Cup
unangefochten an der Spitze der WDF. Hinter ihr gab es nicht viele
Veränderungen, die beiden Holländerinnen Karin Krappen und Francis
Hoenselaar bleiben die härtesten Verfolgerinnen.
Auch Gary Anderson bleibt souverän an der Spitze und hat im Moment 25 Punkte
Vorsprung auf Michael van Gerwen, der sich den zweiten Platz von Tony Eccles
zurück holen konnte. Während Vincent van der Voort immer höher steigt,
rutscht Mervyn King immer weiter ab. Die ehemalige Nr.1 ist mittlerweile auf
Platz 10 gefallen.
Bei der PDC bleibt alles beim alten, Colin Lloyd kann seinen Spitzenplatz
verteidigen, da er genügend Turniere Spielt, um vor Phil Taylor zu bleiben.
Seine beste Platzierung seit Jahren schafft Dennis Priestley, der nun die
neue Nr. 4 der PDC ist. Dennis würde eine Jahreswertung anführen, keiner hat
mehr Punkte als er im Jahr 2006 gesammelt. Zum ersten Mal konnte sich Adrian
Lewis in die Top 10 spielen, viele erwarten ihn für eine längere Zeit dort.
25.09.2006
Hier schon einmal ein paar Fotos vom Europa Cup aus Irland, die ich von
Volker Hatlauf zur Verfügung gestellt bekommen habe. In den nächsten Tagen
werden noch weitere Impressionen folgen. Heute schon einmal das deutsche Team
bei der offiziellen Vorstellung und die beiden Siegerteams aus England und den
Niederlanden.



24.09.2006
Im Ranglistenbereich sind die neuen Rankings nach dem Europa Cup eingetragen.
Es gab leichte Veränderungen, Andree Welge und Heike Ernst haben WDF-Punkte
verloren und sind in der Rangliste etwas abgerutscht.
Bianka Strauch hat in Irland 9 Punkte und Sabrina Spörle 6 Punkte sammeln
können, die jetzt mit in die Rangliste eingearbeitet wurden.
Hinzu kommen einige kleine Änderungen, da ein paar Schreibfehler und
Ortsangaben geändert wurden.
24.09.2006
Phil Taylor dominiert beim UK Open Regional und pdpa
Turnier in Newport.

(Quelle: www.planetdarts.tv)
In Newport wurde an drei Tagen gespielt. Am Freitag wurden die letzten 4
Plätze für den am 23. Oktober beginnenden Skybet World Grand Prix
ausgespielt. Unter den 127 Teilnehmern war auch Raymond van Barneveld, der
erst im nächsten Jahr in den Genuss einer direkten Qualifikation kommen
kann. Und wie im Juli traf Barney in der Quali auf Andy Hamilton. The Hammer
hatte den Holländer damals besiegt und ihm die Teilnahme an der World
Matchplay verwehrt. Dieses Mal konnte sich Barney revanchieren und schaffte
mit einem 5:3 Erfolg über Andy die Qualifikation. Mit ihm dabei sind Andy
Callaby (5:1 gegen Steve Johnson), Alan Green (5:2 gegen Gary Welding) und
Steve Beaton (5:4 gegen Colin Osbourne).
In der Qualifikation wurde übrigens schon nach den Turnierregeln gespielt,
der World Grand Prix ist der einzige Major Turnier, wo der Modus "Double in,
Double out" lautet.
Die Auslosung fand im Anschluss an das Turnier statt. In der ersten Runde
gibt es noch keine Knaller, in Runde 2 könnte es aber zum Duell Phil Taylor
gegen Raymond van Barneveld kommen.
Am Samstag gab es dann an gleicher Stelle ein pdpa Ranglistenturnier und
Phil Taylor hat gleich einmal gezeigt, dass er sich in Newport wohl fühlt.
Nachdem er im letzten Jahr auch alle Wettbewerbe dominiert hatte, zeigte er
auch dieses Mal gleich, dass der Titel nur über ihn führt.
Am Samstag sicherte sich The Power 20 Punkte für die Rangliste durch ein 3:1
gegen James Wade. Für James war es nach der Finalniederlage im Sommer bei
der World Matchplay, ebenfalls gegen Phil Taylor, erneut ein gutes Turnier.
James hatte das Halbfinale mit 3:0 gegen Andy Hamilton gewonnen, der schnell
den Frust vom Freitag ablegen konnte. Im zweiten Halbfinale gewann Phil mit
3:1 gegen seinen alten Rivalen Dennis Priestley. Platz 5 teilen sich Andy
Smith, Roland Scholten, Wayne Mardle und Bob Anderson. Colin Lloyd belegte
Platz 17, Barney Platz 33.
Am Sonntag stand dann das erste Qualifikationsturnier für die UK Open im
Juni 2007 statt und Phil Taylor sicherte sich gleich die Teilnahme. Bei der
UK Open gibt es nur Qualifikanten und auch die Top Spieler müssen da durch.
Da ist es dann schon mal beruhigend, wenn man gleich im ersten Turnier alles
klar macht. Hinzu kommen weitere 20 Punkte und 4.000 Pfund. Mit den 5.000
Pfund von Samstag hat sich die Anreise für The Power schon mal gelohnt.
Phil gewann das Stoke-on-Trent Finale gegen Adrian Lewis mit 3:0,2:3,3:0.
Zuvor hatte Phil Colin Lloyd mit 3:1,3:1 besiegen können. Jackpot Adrian kam
über ein 3:0,3:1 gegen Barney ins Finale. Platz 5 ging dieses mal an Andy
Hamilton, James Wade, Terry Jenkins und Kevin Painter.
23.09.2006
Im Finale des Damen Doppel
spielte England gegen Schottland. Louise Hepburn und Anne Kirk hatten zuvor
im Halbfinale Hoenselaar/Krappen mit 4:2 besiegen können. Im Finale ging es
über die volle Distanz und es die neuen Champions Trina Gulliver und Clare
Bywaters aus England.
Trina und Clare bestimmten auch den Einzelwettbewerb
und trafen sich folgerichtig im Finale. Trina musste für ihre Finalteilnahme
kämpfen, in den beiden Runen zuvor gewann sie jeweils knapp mit 4:3 gegen
Francis Hoenselaar und Julie Gore. Die Waliserin Julie hatte zuvor mit 4:2
gegen Bianka Strauch gewonnen. Platz 5 für Bika ist somit die beste
Platzierung für Deutschland beim Europa Cup.
Clare Bywaters gewann ihr Halbfinale mit 4:2 gegen Anne Kirk. Im Finale
setzte sich aber die Nr. 1 der WDF Trina Gulliver mit 4:2 durch, die somit
beide Titel gewinnen konnte.
Der Nationentitel geht bei den Damen natürlich an England, die mit 68
Punkten einen riesigen Vorsprung auf Schottland (31) und Wales (30). Unsere
Damen belegten einen sicheren Mittelfeldplatz, Platz 8 mit 10 Punkten.
Unsere Herren belegten in der Nationenwertung mit 6 Punkten leider nur
den 15. Platz. Der erste Platz ging an die Niederlande (111), die auch ohne
Michael van Gerwen also den Titel gewinnen konnten. Platz 2 ging an
Schottland, di mit 107 Punkten knapp geschlagen wurden. Überraschend konnte
Finnland mit 67 Punkten den dritten Platz belegen. England schaffte nur
einen für sie sicherlich enttäuschenden 7. Platz (40).
Den Grundstein zum Nationentitel setzten die Holländer im Teamwettbewerb,
den sie sicher mit 9:2 gegen Schottland gewinnen konnten. Die Schotten
hatten zuvor das Halbfinale im Decider gegen England gewonnen, während sich
die Niederlande mit 9:5 gegen Nordirland durchsetzten.
Im Doppel war unter den letzten 8 kein englisches Team mehr dabei. So
wurde der Wettbewerb von den Schotten Paul Hanvidge und Paul McGimpsey
bestimmt, die das Finale sicher mit 4:0 gegen die Finnen Kantele/Komula
gewinnen konnten.
Auch das Viertelfinale im Einzel fand ohne englische Beteiligung statt.
Hier konnten die Waliser überzeugen, die alleine drei Teilnehmer stellen
konnten. Auch die Niederlande hatten mit Niels de Ruiter nur einen
Teilnehmer unter den letzten 8. Niels schaffte dann auch den Weg ins Finale,
verlor hier aber knapp mit 3:4 gegen den neuen Europameister Mark Webster
aus Wales.
Sämtliche Ergebnisse sind auf der Homepage der WDF zu finden.
22.09.2006
Der Europe Cup war für unsere Delegation am Freitag schnell beendet. Die
Herren konnten sowohl im Einzel als auch im Doppel kein Spiel gewinnen und
schieden jeweils nach der ersten Partie aus.
Marko Puls musste gegen den Belgier Geert de Vos antreten und verlor leider
knapp mit 3:4. In seiner Gruppe konnten sich aber nicht alle Favoriten
durchsetzen, Jelle Klaasen, Ulf Ceder, Mark Webster und Paul Hanvidge
schafften den Sprung in die nächste Runde. Martin Adams hingegen schied als
einer der Topfavoriten auch in seinem ersten Spiel durch eine 1:4 Niederlage
gegen den Nordiren Paul Watton aus.
Karsten Koch hatte in seinem ersten Spiel mit Co Stompe auch gleich einen
dicken Brocken als Gegner, er verlor sein Spiel leider mit 1:4. Co schaffte
dann ebenso wie Göran Klemme und dem Engländer Steve Farmer den Sprung in
das Achtelfinale. Ausgeschieden sind hier der Däne Brian Sörensen und der
Schotte Mike Veitch.
In Gruppe C verlor Andy Kröckel in der Vorrunde mit 2:4 gegen den Schotten
Paul McGimpsey. Auch Vincent van der Voort verlor seine Auftaktpartie und
schied in der Gruppenphase ebenso wie Jarkko Komula und Per Laursen aus.
In Gruppe D erwischte Colin Rice keinen guten Tag und verlor glatt mit 0:4
gegen den Italiener Luigi Mareno. Dirk Hespeels, vor einigen Wochen noch
Teilnehmer bei der WDT, verlor gegen Niels de Ruiter. Mit Shaun Greatbatch
schaffte ein weiterer favorisierter Engländer den Sprung zum Samstag nicht.
Im Doppel lief es bei den Herren leider nicht besser. Andy und Colin
verloren ihre Partie gegen die Franzosen Leclercq/Gayral mit 2:4. Karten und
Marko verloren gar zu Null gegen die Tschechen Navratil/Drtil.
Das beste Ergebnis des Tages aus deutscher Sicht schaffte Bianka Strauch,
die sich nach Erfolgen gegen Sari Nikula (4:3) und Dorthy Anderson (4:0) ins
Achtelfinale spielen können. In ihrer Gruppe schafften dies auch souverän
die Topfavoritinnen Francis Hoenselaar und Trina Gulliver. Trina hatte
gleich zu Beginn eine schwere Partie gegen die Russin Anastasia Dobromyslova,
die sie aber sicher mit 4:1 gewinnen konnte.
Sabrina Spörle hatte es mit der zweiten Russin Irina Armstrong zu tun und
konnte ihr Spiel knapp mit 4:3 gewinnen. Leider traf sie bereits in der
nächsten Runde auf Clare Bywaters und schied mit 1:4 aus.
21.09.2006
Das deutsche Nationalteam hatte
heute in Irland beim Europe Cup 2006 die ersten Wettbewerbe zu bestreiten.
Die Herren in der Besetzung Marko Puls, Karsten Koch, Colin Rice und Andy
Kröckel starteten mit dem Viererteam Wettbewerb und hatten einen sehr guten
Einstand. Die erste Partie gegen Tschechien konnte mit 9:5 gewonnen werden
und man ging mit Rückenwind in die Partie gegen einen der Topfavoriten. Im
Spiel gegen die Niederlande schaffte unser Team dann die Sensation und
bezwang die Truppe um Michael van Gerwen mit 9:7.
Das Weiterkommen in dieser 5er Gruppe war nun in greifbarer Nähe. Im dritten
Spiel gegen Wales wurde es dann spannend und das Spiel ging in das
Entscheidungsleg, dass unsere Mannschaft leider verlor und die Partie somit
mit 8:9 an Wales ging. Nun wurde es knapp, die Entscheidung um den
Viertelfinaleinzug fiel in der letzten Partie im direkten Vergleich gegen
Dänemark, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls 2:1 Siege hatten. Gegen die
Dänen, die mit Brian Sörensen und Per Laursen zwei erfahrene Top 20 Spieler
in den Reihen haben, reichte es dann nicht zu einem Erfolg und man verlor
die Partie mit 5:9.
Somit erreichte das Herrenteam in den Endabrechnung den unglücklichen 3.
Platz in dieser Gruppe. Sie haben aber, besonders in der Partie gegen die
Holländer, einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.
In Gruppe A konnte sich Nordirland den 1. Platz noch vor England sichern,
den direkten Vergleich gewannen die Nordiren mit 9:5. Ausgeschieden sind
hier auch die Belgier.
In Gruppe C setzte sich souverän das schottische Team um Gary Anderson
durch, sie gewannen alle Spiele glatt. Nur gegen Norwegen, die Platz 2
belegten, gab es ein knappes 9:7. Ausgeschieden sind hier Italien, Russland
und Frankreich.
In der Gruppe D kam dann auch das Aus für die Gastgeber, die am Ende Platz 3
belegen konnten. Hier setzten sich Finnland und Schweden durch, somit hat
jedes skandinavische Land die nächste Runde erreicht.
Unsere Damen hatten eine schwere Auslosung erwischt. Sie mussten im Doppel
gegen Holland, Schweden, Finnland und Ungarn antreten.
Trotz aller Bemühungen und Kampfkraft hatten Bianka Strauch und Sabrina
Spörle am Ende nicht das nötige Glück. Nach knappen Niederlagen gegen die
Niederlande (2:4), Schweden (3:4) und Finnland (3:4) konnte man am Ende nur
noch den vierten Platz in der Gruppe durch ein 4:3 gegen Ungarn sichern.
Schade für unsere Mädels, mit einem bisschen mehr Glück wäre die nächste
Runde durchaus drin gewesen. Gruppensieger wurden erwartungsgemäß die
Niederländerinnen, Platz 2 ging an Finnland.
In Gruppe A gaben die Engländerinnen gerade mal 2 Legs ab und sicherten sich
souverän das Viertelfinale vor Norwegen.
Gruppe B ging an Wales, gefolgt von Irland. Die letzten Tickets für die
nächste Runde sicherten sich Schottland und Nordirland in Gruppe D.
20.09.2006
Die aktuellen Ranglisten nach dem Spree Cup sind online.
Bei den Damen hat es an der Spitze einige Verschiebungen gegeben, da fünf
Spielerinnen aus den Top 10 nicht nach Berlin gereist sind. Ganz oben konnte
sich natürlich Bianka Strauch halten, die nach ihrem Erfolg nun einen
beruhigenden Vorsprung von 20 Punkten aus Sabrina Spörle hat. Dahinter konnte
sich erstmals in ihrer Karriere Michelle Sossong auf Platz 3 spielen.
Bianka Strauch hat auch trotz des für sie sicherlich frühen Ausscheidens in
Berlin die Nr.1 in der neuen Doppel-Rangliste übernommen, ihre momentane
Doppelpartnerin Simone Fegert steht auf Platz 8. Trixi Kröckel hat sich mit
ihrem Titel in Berlin noch so gerade eben in die Top 10 gespielt. Ihre
Doppelpartnerin Benita Göbel liegt noch ein bisschen zurück. Benni hat in Berlin
erstmals auf die Jugend verzichtet und hat Doppel gespielt. Platz 8 teilen sich
auch die neuen Deutschen Vizemeisterinnen Nicole Hartmann und Gabi Janßen (Fotos
werden nachgeliefert).
Auch bei den Herren waren vier Spieler aus den Top 10 nicht angereist. Da
auch Andy Kröckel einen Nuller hingelegt hat verlor er zwei Plätze im Ranking.
Michael Rosenauer war nicht am Start und kletterte zwei Plätze nach oben.
Ganz oben hat Marko Puls einen sicheren Vorsprung vor Colin Rice, der jetzt ganz
knapp Karsten Koch im Nacken hat. Zurück in die Top 10 konnte sich Stephan
Schneider spielen.
Wie bei den Damen ist auch die Herren Nr.1 gleichzeitig in der
Doppelrangliste ganz oben. Da Marko in Berlin erstmals mit Karsten Koch gespielt
hat, ist er knapp vor seinem alten Doppelpartner Marcus Schulte. Es folgen
weitere feste Doppel mit Schneider/Hawlitzky, Mieslinger/Greiter und
Seyler/Welge. Überraschenderweise stehen die Nationalspieler Kröckel/Rice nicht
in den Top 10.
Bei den Mädchen gab es eine Wachablösung an der Spitze. Kerstin Lederbogen
hatte auf den Challenge Cup und Berlin verzichtet und wurde in der Rangliste
jetzt von Jenny Lieverkus abgelöst, die sich somit nach einiger Zeit die Nr.
1 zurück geholt hat.
Bei den Jungen hat sich in den Top 5 nichts geändert. Auch wenn Alexander
Glatthorn 8 Punkte auf Daniel Zygla aufholen konnte, wird der Hamburger noch
länger die Nr. 1 bleiben. Bei den nächsten beiden Turnieren muss Daniel
keine Punkte verteidigen und kann seinen Vorsprung daher noch ausbauen.
Den Kurzbericht der ddz gibt es erst in der nächsten Woche, da Volker
Hatlauf heute mit der Nationalmannschaft nach Irland geflogen ist.
18.09.2006
Es ist Montag Morgen und ich bin
soeben aus Berlin zurück gekommen, daher erscheinen die ersten Infos erst
heute hier. Bei den nächsten Turnieren wird das anders laufen, aber dazu zu
einem anderen Zeitpunkt mehr.
Es war die gewohnte angenehme Atmosphäre in Berlin mit netten Gastgebern.
Der neue Spielort war für ein Turnier in dieser Größenordnung geeignet und
so konnten die ersten Titel in dieser Saison vergeben werden.
Karsten Wieggrebe, oder Koch, wie er jetzt richtig heißt, hat das erste
Turnier der Saison gewonnen und nach der Finalniederlage im letzten Jahr
seinen ersten Titel seit 10 Jahren gewonnen. 1996 gewann Karsten, damals
frisch der Jugend entschlüpft auch das Turnier in Berlin, er scheint sich an
der Spree wohl zu fühlen. Im Finale gewann Karsten gegen Johann Honner. Auch
wenn das Ergebnis von 3:0 auf dem ersten Blick deutlich erscheinen mag,
leicht hat es Hansi dem Karsten nicht gemacht und in einem hochklassigen
Finale sogar den besseren Average gespielt.
Platz 3 teilen sich bei den Herren die beiden für Bochum spielenden Michael
Lemmes und Stephan Schneider.
Bianka Strauch ist erfolgreich in ihr zweites Jahr als Nr. 1 gegangen und
nach 1999 endlich mal wieder in Berlin gewinnen. Gegnerin im Finale war die
Bundesjugendleiterin Astrid Kamm, die ihr erstes DDV-Finale seit 1998
gespielt hat.
Am Samstag wurden noch zwei weitere Titel ausgespielt. Die Kölnerin Claudia
Papendick gewann den Titel der Deutschen Seniorinnen Meisterschaft in einem
knappen Finale gegen die Berlinerin Esther Teufel. Bei den Herren setzte
sich der Berliner Jörg Goga sicher mit 3:0 gegen Andy zum Felde durch.
Der erste Titel am Sonntag ging an Jenny Lieverkus aus Wuppertal durch einen
Finalerfolg gegen Viola Schreiner. Bei den Jungen zeigte Alexander Glatthorn
einmal mehr seine gute Form und verkürzte den Abstand auf Daniel Zygla. Die
beiden werden sich wohl in diesem Jahr um die Nr. 1 streiten. Platz 2 ging
an Robin Tuchel aus Bochum.
Deutsche Doppelmeisterinnen wurden die beiden Essenerinnen Benita Göbel und
Trixi Kröckel in einem hart umkämpften Spiel gegen Gabi Janßen und Nicole
Hartmann aus Bremen.
Bei den Herren schieden unsere Teilnehmer am Europa Cup im Halbfinale aus,
Kröckel/Rice verloren gegen Münch/Lewandowski und Puls/Wieggrebe verloren
gegen Beute/Albert. Somit kam es zum Finale der Außenseiter und hier setzen
sich nach einem spannenden Spiel die Bochumer/Essener Kombination Kevin
Münch und Andreas Lewandowski durch. Die Walldorfer Sven-Oliver Beute und
Alex Albert belegten Platz 2.
Hier kommt die nahezu komplette Ergebnisübersicht der ddz, die fehlenden
Platzierungen werden noch nachgereicht.

19.09.2006
Das DDV-Präsidium hat am Wochenende Norbert Kokins als neuen
Bundesliga-Ligaleiter Nord eingesetzt, die Kontaktdaten stehen im Bundesliga
Bereich (Allg. Infos).
14.09.2006
Am Wochenende steht der Spree Cup
auf dem Programm. Das Ranglistenturnier in Berlin hat sich mittlerweile als
Saisoneröffnung etabliert und kann auch in diesem Jahr die Teilnehmerzahlen
des Vorjahres halten. Bei den Herren gehen 299 Teilnehmer an den Start,
somit sind es 17 Spieler mehr als noch 2005. Bei den Damen sank die
Beteiligung leider von 100 auf 80, sodass am Ende ein leichter Rückgang von
0,7% zu verzeichnen ist.
Erfreulicherweise haben über 110 Herren- und über 30 Damen-Doppel für den
Sonntag gemeldet. In Berlin werden ja erstmals Punkte für die separate
Doppelrangliste ausgespielt.
11.09.2006
Erster Spieltag der Bundesliga mit den ersten Überraschungen.
Der Aufsteiger Hamburger SV (ehemals Alster) hatte zwar sofort ein
Heimspiel, doch die Prognosen für die ersten Punkte nach der Rückkehr waren
nicht so gut. Immerhin hatten die Hamburger die Bochumer und die Vikings zu
Gast. Es gab dann auch zwei sehr deutliche Niederlagen, doch diese beiden
Team sind nicht die Gegner, die es für Hamburg zu schlagen gilt. In der
zweiten Partien des Tages gab es dann die erste Überraschung, als die
Vikings Bochum mit 7:5 bezwingen konnten. Für Bochum war es erste die dritte
Niederlage in der Bundesliga und nun ist man schon von Beginn an unter
Druck, die Vikings haben eindrucksvoll ihre Anwartschaft auf die Endrunde
abgegeben.
Die Endrunde war auch das Ziel der Mülheimer, die sich nach einer starken
Rückrunde im letzten Jahr durchaus Chancen ausgerechnet haben. Das sie jetzt
aus Bremen nach den Partien gegen Hildesheim und die Strangers ohne Punkte
nach Hause fahren würden, damit hätte wohl kaum jemand gerechnet. Für die
Roses und die Bremer, die gegeneinander unentschieden gespielt haben, war es
natürlich ein Einstand nach Maß.
Bei den Checkers gaben zwei weitere Teams, die vorne mitspielen wollen, ihre
Visitenkarte ab. Für die Gastgeber reichte es zu keinem Punktgewinn. Der
Titelverteidiger aus Bremen konnte dann das Duell gegen Wuppertal mit 8:4
gewinnen, es bleibt abzuwarten, wie sich der ambitionierte Neuling in den
weiteren Partien schlägt.
Die beste Ausbeute beim Spieltag in Huttenheim holten die Lauterer mit drei
Punkten. Nach einem Sieg im Auftaktspiel gegen den Gastgeber reichte es in
der zweiten Partie gegen Bamberg nur zu einem Punkt. Huttenheim nutzte die
Pause und konnte im letzten Spiel die ersten Punkte holen.
Auch der Neuling aus Lauffen hatte als Aufsteiger gleich das große Los
gezogen und durfte zur Premiere gegen die Topfavoriten des Süden aus
Walldorf und Neu-Isenburg ran. Der Gastgeber zog sich aber durchaus achtbar
aus Affäre und verlor beide Spiele nur knapp. Wie in der letzten Saison
trafen sich auch dieses Mal die Walldorfer und die DIG bereits am ersten
Spieltag und erneut konnte Neu-Isenburg den ersten Vergleich mit 7:5
gewinnen.
Die Hawks aus Vilsbiburg nutzten das Heimrecht, um sich mit zwei glatten
Erfolgen die erste Tabellenführung im Süden zu sichern. Ginnheim schaffte
zur Premiere in der Bundesliga dann einen Punktgewinn gegen die Bandits aus
Kastellaun.
Für alle Fans der Statistik hier einmal die Ewige Tabelle der Bundesliga mit
dem Stand nach der letzten Saison. Im Gegensatz zur ddz habe ich hier beide
Ligen zusammengefügt, die einzelnen Ewigen Tabellen stehen in der ddz.

11.09.2006

Phil Taylor gewinnt das Finale der Bavaria World Darts Trophy.
(Quelle: www.worlddartstrophy.nl)
Phil Taylor - Martin Adams 7:2 (3:0, 1:3, 3:0, 3:2, 3:0, 2:3, 3:2, 3:0,
3:1)
Phil Taylor hat nach über 15 Jahren seinen ersten WDF-Titel gewonnen, wer
hätte daran nach dem ganzen Durcheinander noch zu Beginn des Jahres
geglaubt. Nun sind beide Major Titel, die in Holland ausgespielt wurden, an
PDC Spieler gegangen. Martin Adams verlor sein zweites Finale bei der WDT
und muss nun weiterhin auf seinen ersten großen Titel bei einem Turnier mit
diesem Format warten.
Phil Taylor ging nicht so imposant in die Partie wie noch im Halbfinale
gegen Ronnie Baxter. Phil ist aber erfahren genug mit Finalspielen dieser
Art, immerhin hat er in seiner Karriere nun 36 von 39 Finalspiele nach
diesem Format gewonnen, eine unglaubliche Bilanz. Phil Taylor weiß, dass man
so ein Spiel nicht mit schönen Phasen gewinnt, in denen man einen 10 oder 11
Darter wirft. Bei Finalen über diese Distanz kommt es auf die Konstanz an,
und diese zeigte The Power auf beeindruckende Weise. Insgesamt gewann Phil
24 Legs in diesem Finale und 20 davon waren Legs zwischen 14 und 16 Darts.
Nur zweimal brauchte er mehr (17 und 18) und zweimal weniger Darts (11 und
12). Somit ist es kein Wunder, dass der Average im Finale mal wieder über
100 lag, genau waren es 102,23. Martin Adams kam 94,76, sein Problem lag
ganz eindeutig in der Konstanz. Er hatte ein paar gute Sätze dabei, wo er
auch einen Schnitt von knapp 100 werfen konnte. Er verlor aber ganze vier
Sätze "zu Null", in denen er mit knapp 80 nicht den Hauch einer Chance
hatte, Phil hingegen spielt auch bei Sätzen, die er verliert einen Schnitt
von über 100.
Nach diesem Schema gingen die ersten drei Sätze schnell vorüber und Phil
führte mit 2:1. Die erste kleine Vorentscheidung fiel dann im vierten Satz,
den Martin beginnen durfte. Wolfie vergab einen Dart auf Doppel im letzten
Leg und Phil schaffte ein 105er Finish zum Break und zur 3:1 Führung. Im
Gegensatz zu den Spielen gegen Colin Lloyd und Ronnie Baxter traf Phil heute
das Bull nicht so sicher bei den Finishes, aber in solchen Augenblicken ist
er immer zur Stelle.
Martin musste das erst einmal verdauen und lag schnell mit 1:4 zurück. Vor
der Pause konnte er sich aber noch einmal fangen und mit einem 13 Darter auf
2:4 verkürzen.
Der siebte Satz sollte dann die Vorentscheidung bringen. Martin Adams kam
gut aus der Pause und warf alleine 4x180 in diesem Satz. Leider hat er damit
aber auch Phil Taylor angespornt, der alleine dreimal eine 180 direkt nach
Martins Maximum warf. Es kam zur Entscheidung im fünften Leg und hier hatte
Martin dann bei 81 Rest einen Dart auf Bull zum 12 Darter und zum Break. Er
traf die einfache 20 und musste mit ansehen, wie Phil seinen letzten Dart in
die Doppel 5 zum 15 Darter und zur 5:2 Führung setzte.
Das war der Bruch im Spiel für Wolfie, der sich im nächsten Satz dann gleich
zweimal den Aufschlag abnehmen ließ. Martin konnte in den folgenden beiden
Sätzen nur noch ein Leg gewinnen. Im vierten Leg des neunten Satzes
verpasste Phil dann 121 auf Bull zum Match, doch bei seinem nächsten Besuch
am Oche machte er mit 9, Doppel 8 den Titelgewinn klar, der ihm mit 45,000
Euro auch noch reichlich versüßt wird.


10.09.2006

Gestern standen das Halbfinale der Senioren und das Finale der Jungen auf dem
Programm.
 |
Phil Taylor - Ronnie Baxter 6:0 Dieses war
eigentlich das Spiel der PDC-Nr. 2 gegen die PDC-Nr.3, zumindest von der
Papierform. Im normalen Spielbetrieb gibt es aber schon einen
Klassenunterschied zwischen Phil und Ronnie. Doch an Tagen wie gestern
liegen Welten dazwischen, an Tagen wie diesen kann momentan kein Dartspieler
auf der Welt The Power das Wasser reichen.
Über eine Distanz von 6 Sätzen mit Best of 5 Legs sind ein Average von
106,77 nur von Phil Taylor zu toppen. 8x180 und eine unglaubliche Sicherheit
auf die Treble 19, Phil Taylor ist in einer Form, die er dieses Jahr selten
hatte. Ronnie Baxter konnte einem leid tun, er wurde nahezu an die Wand
gespielt. The Rocket kam zwar auch auf einen Schnitt von 97,65, er
profitierte aber davon, dass er so gut wie nie auf Doppel werfen musste. |
 |
 |
Sven van Dun - Ron Meulenkamp 1:6 Ron Meulenkamp
heißt der Sieger des Jugendwettbewerbes, Sven van Dun hat die große Chance
verpasst, nach der IDL den zweiten großen Titel zu gewinnen. Sven konnte im
Finale nicht an seine Leistungen aus den ersten Spielen anknüpfen und verlor
das Finale auf Doppel. Beide Spieler hatten das gleiche Niveau, doch Ron
traf einfach das Doppel sicherer.
Sven (78,29), Ron (80,13) |
 |
| |
|
|
 |
Martin Adams - Michael van Gerwen 6:4 Martin Adams
beendete den Traum der Gastgeber auf einen Landsmann im Finale und bezwang
Michael van Gerwen nach hartem Kampf. Dieses Spiel war weitaus spannender
als das erste Halbfinale und beide Spieler schenkten sich nichts. Wolfie hat
in den 10 Sätzen insgesamt 121!!! Scores von 100 oder drüber gehabt (8x180,
38x140+, 75x100+) und kam letztendlich auf einen Schnitt von 95,38. Michael,
der auf 90 dreistellige Scores kam (12x180, 34x140+, 44x100+) hatte am Ende
des Spiels mit 96,66 sogar den besseren Average. Er erzielte mit 170 auf das
Top Finish in diesem Spiel, während sein Gegner "nur" auf 161 kam.
Ich konnte gestern Abend leider nicht den Stream sehen, daher kann ich auch
keine Aussagen zum Spielverlauf machen. Von den reinen Daten her war es aber
ein hochklassiges und wohl auch spannendes Match.
Für Michael van Gerwen ist somit der Traum von seinem ersten großen Titel
erst einmal vertagt. Doch wer den 17-jährigen in den vergangenen Tagen gegen
Barney, Simon Whitlock und Mervyn King gesehen hat, wird bestätigen können,
dass Mighty Mike das Zeug zum großen Champion hat.
Ich konnte aber einige Bilder von der ersten Partie sehen und siehe da,
es kam auch Stimmung auf ohne holländische Beteiligung. Vor dem Spiel hatte
ein Moderator die Zuschauer mehrfach darauf hingewiesen, den Spielern den
nötigen Respekt zu zollen. Da hatten sich wohl doch einige Spieler in den
letzten Tagen beschwert, es geht also auch anders. Oder lag es daran, dass
Phil Taylor in einem Oranje Trikot gespielt hat. :-) |
 |
|
Quelle der Bilder:
www.worlddartstrophy.nl |
09.09.2006
Live Ticker der Dart Bundesliga.
16:46: Das war es leider mit dem Live Ticker für heute. Da ich am Abend
selber ein Auswärtsspiel habe (passend beim Team 2 der Mülheimer), kann ich von
der letzten Partie nicht mehr berichten. Ich hoffe aber, er hat Euch gut
gefallen und Ihr seid an einer Fortsetzung interessiert. Ihr könnt ja Eure
Meinung ins Forum eintragen, ein paar Einträge gibt es dort schon zu diesem
Thema. Mein Dank geht an Nobby Kokins, der diesen Live Ticker ins Leben gerufen
hat und mich heute nach jeder Runde angerufen hat. Bis zum nächsten Mal, Casi
16:42: Endstand 8:4 für die Thorny Roses, Glückwunsch nach Hildesheim zum
gelungenen Saisonauftakt mit drei Punkten. Mülheim muss sich jetzt gegen die
Strangers steigern, wenn der Auftakt nicht komplett schief laufen soll.
16:17: Die erste Sensation der neuen Saison ist perfekt. Die Thorny Roses
schlagen die Mülheimer, der Sieg steht schon vor den letzten beiden Doppeln
fest.
15:49: Mit 5:3 für Hildesheim geht es in die Doppel. Ein Ergebnis, mit dem im
Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen war. Mal schauen, ob Mülheim eine ähnliche
Aufholjagd starten kann wie die Roses im ersten Spiel.
15:26: Nach zwei knappen Partien bleibt es bei der Führung für Hildesheim.
15:02: Hildesheim kann die 2 Spiele Führung behalten. Starke Einzel von
Patrick Emmerich und Karsten Koch, insgesamt nun schon 11 Bestleistungen.
14:49: Überraschender Beginn der zweiten Partie. Mülheim war nach den
Ergebnissen der letzten Saison doch leichter Favorit. Hildesheim scheint nach
dem ersten Spiel noch voll mit Power zu sein.
14:32: Es geht weiter mit der zweiten Partie des Tages. Für alle, die sich
jetzt bei der Aufstellung wundern, Karsten Wieggrebe heißt nun Karsten Koch.
Auch von unserer Seite alles Gute zur Hochzeit.

14:03: Um 14:30 geht der Ticker mit der zweiten Partie Thorny Roses
Hildesheim - 1. DC Mülheim weiter. Bis gleich.
14:01: Gerechte Punkteteilung im ersten Spiel. Ein gutes Spiel mit teilweise
herausragenden Leistungen im Doppel und einem Ergebnis, mit dem beide Teams
sicherlich leben können.
13:54: Erster Punktgewinn für Hildesheim, im letzten Doppel müssen die
Strangers noch alles versuchen, um die Niederlage zu verhindern.
13:41: Die Hildesheimer bleiben dran und können erneut ausgleichen. Damit ist
das Spiel vor den letzten Doppeln wieder völlig offen.
13:11: Die Strangers gehen mit zwei Spielen Vorsprung in die Doppel und haben
gute Aussichten auf die ersten Punkte in dieser Saison.
12:52: So schnell kann es gehen und das Spiel ist wieder ausgeglichen.
12:34: Nach den ersten vier Einzeln haben sich die Gastgeber einen kleinen
Vorsprung heraus spielen können. Aber es ist ja erst ein Drittel des Spiels
vorbei, da kann noch viel passieren.
12:10: Der Startschuss zur neuen Saison ist gefallen und die ersten
Ergebnisse und die ersten Bestleistungen sind eingetroffen.

09.09.2006

Am Freitag Abend wurden die letzen beiden Viertelfinalspiele der Senioren und
das zweite Halbfinale der Jungen ausgetragen.
 |
Ron Meulenkamp - Jan Dekker 5:0 Mit einem
ungefährdeten 5:0 Erfolg spielte sich Ron Meulenkamp in das erste große
Finale seiner Karriere. Bei einem Average von 86,38 hatte sein Landsmann in
keiner Phase eine Chance, das Spiel zu gewinnen. Platz 3 geht somit an Jan
Dekker (77,69) und Ron trifft heute im Finale auf Sven van Dun. |
 |
| |
|
|
 |
Martin Adams - Niels de Ruiter 5:0 Eine souveräne
Vorstellung des englischen Teamcaptains, Niels de Ruiter war gegen Wolfie
chancenlos. Lediglich fünf Legs konnte der junge Holländer gewinnen, der mit
dem fünften Platz mehr als zufrieden sein kann. Mehr ist bei seiner
Spielstärke im Moment nicht drin. Für Martin Adams war ein lockeres
Trainingsspielchen für das große Match heute gegen Michael van Gerwen. Wenn
die Partie ähnlich gut wird, wie das Spiel der beiden während der IDL, dann
können sich die Zuschauer auf einiges gefasst machen. Zumindest hat Martin
noch eine Rechnung mit dem Youngster offen.
Martin (5x180, 94,82), Niels (1x180, 82,47) |
 |
| |
|
|
 |
Ronnie Baxter - Mike Veitch 5:2 Für Mike Veitch
gilt das gleiche wie für Niels de Ruiter. Er hatte eine günstige Auslosung,
die er genutzt hat, doch mehr als Platz 5 ist nicht drin bei so einem
Teilnehmerfeld. Ronnie war von Beginn an überlegen und lief eigentlich nie
in Gefahr, das Spiel zu verlieren. Obwohl Ronnie eine gute Vorstellung
abgab, wird er sich heute im Halbfinale gegen Phil Taylor um einiges
steigern müssen, um zu gewinnen. Man hat es ja gestern gesehen, selbst ein
Schnitt von 110 reicht nicht, um The Power zu besiegen.
Ronnie (12x180, 93,14), Mike (3x180, 87,64) |
 |
|
Quelle der Bilder:
www.worlddartstrophy.nl |
08.09.2006
Am Samstag wird es zum ersten Mal einen Live Ticker von der Dart Bundesliga
geben. In Zusammenarbeit mit dem Schiedsrichter Norbert Kokins werden die
aktuellen Ergebnisse laufend aktualisiert. Norbert ist Schiedsrichter bei
den den Spielen in Bremen. Die ersten beide Spiele werden auf jeden Fall
laufend aktualisiert. Ob die dritte Paarung auch in die "Übertragung" fällt,
hängt von der Uhrzeit ab, schließlich hat der Webmaster am Abend ein eigenes
Ligaspiel.
08.09.2006
Die Rangliste der Jungen und Mädchen ist nach dem Challenge-Cup
aktualisiert worden. Bei den Mädchen hat es in den Top 5 keine Veränderungen
gegeben. den größten Sprung schaffte Steffi Haller, die durch den zweiten
Platz von 14 auf 9 und somit zum ersten Mal in die Top 10 klettern konnte.
Bei den Jungen gab es die zwangsläufige Wachablösung an der Spitze. Daniel
Zygla hat durch seinen ersten Challenge-Cup Titel würdig das Erbe von Kevin
Münch angetreten. Neu auf Platz 2 ist jetzt Alexander Glatthorn und erstmals
in den Top 5 Alexander Sonnenberg.
08.09.2006

Heute fanden in Utrecht die ersten Viertelfinalspiele bei den Senioren
und das erste Halbfinale der Jungen statt. Am Freitag wird dann die zweite
Hälfte gespielt. Die Senioren spielen in dieser Runde jetzt Best of 9 Sets,
Best of 5 Legs, die Jungen spielen die Distanz von Best of 9 Legs.
 |
Michael van Gerwen - Mervyn King 5:4
(1:3, 3:2, 1:3, 3:1, 1:3, 2:3, 3:2, 3:2, 3:1)Die Chancen auf einen
Sieg waren für beide Spieler vor der Partie ungefähr gleich. Michael hat
natürlich viel Selbstvertrauen gewinnen können durch seine Erfolge gegen
Barney und Simon Whitlock. Mervyn King hat in den ersten beiden Runde auch
einen guten Eindruck hinterlassen und ist den Druck einer solchen Partie
gewohnt.
Beide Spieler waren sofort in Höchstform, Michael warf sofort zur Eröffnung
eine 180 und verpasste danach knapp ein 121er Finish zum 12 Darter. Mervyn,
der ebenfalls eine 180 in diesem Satz warf, schaffte dann als Nachleger das
Break mit einem 12 Darter und 100er Finish (20,48,32). Dieses Break reichte
dem Engländer dann, um den ersten Satz zu gewinnen. Im zweiten Leg des
zweiten Satzes war Michael dann auf dem Weg zum 9 Darter, doch er verpasste
die siebte Treble 20 knapp. Durch Bull und Treble 13 stellte er sich 32, die
er dann zum 11 Darter checken konnte. Auch im zweiten Satz reichte ein Break
zur Entscheidung, Michael schaffte es im fünften Leg. Wer weiß, wie das
Spiel ausgegangen wäre, wenn Mervyn zu diesem Zeitpunkt nicht bei 80 Rest
mit drei Darts in der Hand auf die 48 geworfen hätte. Er traf die einfache
16 und verpasste dann die einfache 14 für Bull. Für mich ein krasser Fehler,
wenn man die Chance hat, den zweiten Satz zu gewinnen.
Das hohe Niveau der Partie setzte sich weiter fort, zu diesem Zeitpunkt
hatten beide Akteure einen Schnitt von um die 100. Erneut konnte der
Spieler, der den Satz begonnen hatte, ihn nicht gewinnen. Mervyn gelang das
Break im vierten Leg und sicherte sich den dritten Satz mit einem 156er
Finish. Auch eine Antwort brauchte Mervyn nicht lange warten, denn Michael
schaffte ein Break im nächsten Satz uns so ging es mit 2:2 in die kurze
Pause.
Die Pause bekam Michael van Gerwen nicht so besonders, er traf über weite
Strecken die Trebles nichts mehr so sicher wie zuvor. Auch sein Gegner hatte
leichte Probleme mit dem Score und so rutschte der Schnitt von beiden auf
knapp 93 ab. Mervyn kam am besten mit der Situation zurecht und sicherte
sich die nächsten beiden Sätze zur 4:2 Führung. Somit war Mervyn, der über
das ganze Match eine Quote von 50% auf Doppel hatte, nur noch ein Satz vom
Match entfernt.
Im siebten Satz stieg das Niveau der Partie wieder deutlich an und es wurde
spannend. Bei Stand von 2:2 war Mervyn dann nur noch ein Leg vom Match
entfernt, doch Michael sicherte sich mit einem 17 Darter den Satz. Den
achten Satz durfte jedoch Mervyn beginnen, Michael brauchte also dringend
ein Break, um im Match zu bleiben. Mit einem 12 Darter schaffte er dieses
auch im dritten Leg, doch Mervyn konterte sofort mit einem Rebreak zum 2:2.
Im fünften Leg warf Michael dann zwei 180er in Folge und schaffte mit einem
14 Darter den Ausgleich.
Im entscheidenden neunten Satz konnte Michael dann die Gunst des Augenblicks
nutzen und gewann das Match mit einem Break im vierten Leg.
Michael (13x180, 95,98), Mervyn (8x180, 95,17)
 |
 |
| |
|
|
 |
Sven van Dun - Richie George 5:2 Sven van Dun hat
das erste Halbfinale der Jungen gewonnen und hat somit die große Chance,
nach der IDL jetzt auch das nächste Großereignis zu gewinnen. Sven war in
einer nicht allzu guten Partie der sicherere Spieler und gewann verdient
gegen Richie George.
Sven (2x180, 77,51), Richie (0x180, 70,49) |
 |
| |
|
|
| Persönlicher
Kommentar des Webmasters: Ich habe mir schon oft überlegt, ob ich mal zu
der IDL oder zu der WDT nach Holland fahren soll, der Weg ist aus dem
Ruhrgebiet ja nicht so weit. Doch nachdem, was ich heute im Internet Stream
gesehen habe, werde ich mir das noch einmal überlegen. Ich habe schon oft
gehört, dass bei den großen Turnieren in Holland die Aufmerksamkeit des
Publikum dramatisch nachlässt, wenn keine Landsleute mehr am Board stehen.
Doch dann sollte man zumindest den anderen Teilnehmern den nötigen Respekt
erweisen. Es ist nicht gerade fair, wenn z.B. Mervyn King auf dem Weg zum
Match den ersten Dart nicht in die 60 wirft und das Publikum laut jubelt.
Doch gegen das, was am späten Abend bei der letzten Partie vorgefallen
ist, ist das alles noch harmlos. Mit Colin Lloyd und Phil Taylor standen
sich zwei der besten Dartspieler, die es weltweit gibt, gegenüber, und die
Aufmerksamkeit der Zuschauer ging gegen Null. Das Spiel hätte man auch ohne
Caller durchführen können, den interessiert hat es anscheinend niemanden
mehr.
Ich hätte dieses Spiel gerne in England in Purfleet oder im Rahmen der
Premier League gesehen, da hätte der Saal gebebt. Denn das, was die Beiden
in den ersten drei Sätzen geworfen haben, habe ich selten gesehen und war
mit das Beste, was man werfen kann. Reaktion??? Gleich Null. Noch nicht
einmal beim 10 Darter von Colin kam Stimmung auf. Es passt auch ins Bild,
dass fast über die ganze Distanz des Matches der Kommentar ausblieb und dass
kurz vor Schluss Werbung gezeigt wurde.
Der Gipfel war jedoch das Plakat, das ungefähr zur Mitte des Spiels in
die Kamera gehalten wurde. Eine Beleidigung auf dem aller untersten Niveau
den beiden Akteuren gegenüber, die mit Worten bezeichnet wurden, die ich
hier noch nicht einmal andeutungsweise wiedergeben möchte. Das traurige an
der ganzen Sache ist, dass das Plakat nicht irgendwo im Saal hochgehalten
wurde, sondern mitten im sog. VIP Bereich von einer Frau, die direkt neben
dem amtierenden Weltmeister saß. Das Plakat wurde danach auch nicht einfach
eingepackt, sondern schön mittig auf den Tisch gestellt. Mal schauen, ob es
hier zu Konsequenzen kommen wird, vorstellen kann ich es mir nicht.
Phil Taylor und Colin Lloyd werden sich wohl auch ihren Teil über die
Zuschauer gedacht haben, denn nach dem dritten Satz merkte man bei beiden
Spielern einen Bruch im Spiel. Bei Colin hätte es man noch auf die
Spielsituation schieben können, doch auch beim Phil merkte man einen
Stimmungswechsel obwohl es gut für ihn lief. |
| |
|
|
 |
Colin Lloyd - Phil Taylor 1:5 (0:3, 2:3, 2:3, 3:1, 1:3,
2:3) Colin Lloyd kann einem schon leid tun. Er versucht seit Jahren,
Phil Taylor auf der Bühne zu schlagen und geht meistens mit deutlichen
Niederlagen nach Hause. Heute hatte sich Jaws den nächsten Versuch
vorgenommen und spielte wie entfesselt. In den ersten drei Sätzen spielte
Colin den unglaublichen Average von 110, doch er konnte keinen einzigen
dieser Sätze gewinnen und lag mit 0:3 hinten. So etwas habe ich noch nie
gesehen.
Das erste Leg war noch zum Warmspielen, doch hier gelang Phil schon das
erste Break. Danach ging das Feuerwerk los und Colin wurde für die zwei
Darts, die er neben das Doppel geworfen hatte, bitter bestraft. Phil
sicherte sich mit einem 112er Finish den ersten Satz.
Im ersten Leg des zweiten Satzes hatte Colin nach 180,139,174 8 Rest und
wäre fast nicht mehr dran gekommen, denn Phil verpasste als Vorleger knapp
eine 141 zum 12 Darter. So kam Jaws noch einmal dran und schaffte einen 10
Darter zum Break. Im nächsten Leg vergab Colin ein 121er Finish und Phil
holte sich das Rebreak mit einem 127er Finish zum 12 Darter. Erneut gab es
ein Break im dritten Leg, bevor Phil 122 zum 2:2 checken konnte. Colin
wartete bereits auf Doppel, kam aber nicht mehr dran. Die Vorgabe im letzten
Leg ließ sich Phil nicht mehr nehmen und sicherte sich den zweiten Satz.
Im dritten Satz dann das gleiche Bild, Colin weiterhin auf hohem Niveau und
Phil Taylor abgezockt auf Doppel. Immer dann, wenn Colin kurz vor dem Check
stand oder schon einen Dart vergeben hatte, schlug The Power gnadenlos zu.
So sicherte er sich das zweite Leg mit einem 127er Finish und den Satz als
Nachleger mit einem 123er Finish und 12 Darter. Zu diesem Zeitpunkt hatte
Colin bereits 8x180 geworfen und einen Schnitt von knapp 110 gehabt. Phil
Taylor hingegen hat nicht eine einzige 180 geworfen, bei einem Schnitt von
knapp 105 aber fünf Finishes über 100 geworfen und zwei weitere knapp
verpasst.
Es ist schon Ironie des Schicksals, dass Colin Lloyd danach den
schlechtesten Satz der Beiden locker mit 3:1 gewinnen konnte. In den
folgenden beiden Sätzen spielte Phil dann den Sieg nach Hause, doch der
Schwung war aus der Partie. In der Pause nach dem vierten Satz haben beide
Spieler wohl mitbekommen, wie leer es im Saal wurde.
Colin (10x180, 98,26), Phil (2x180, 98,30)
 |
 |
|
Quelle der Bilder:
www.worlddartstrophy.nl |
07.09.2006

Zweiter Achtelfinal-Tag bei der Bavaria World Darts Trophy:
 |
Tony O'Shea - Martin Adams 3:4 Gleich die erste
Partie des Tages war auch die am härtesten umkämpfte. Bis in den Tie-Breaker
ging die Partie zwischen Silverback und Wolfie. Tony erwischte den besseren
Start und konnte die ersten beiden Sätze gewinnen. Danach lief es bei Martin
besser und er gewann die Sätze 3 und 4 mit jeweils 3:1 zum Ausgleich. Die
nächsten beiden Sätze gingen jeweils über die volle Distanz, Tony gewann
Satz 5, Martin Satz 6. Das erste Leg im Entscheidungssatz ging an Martin,
doch die nächsten beiden gingen an Tony, der somit nur noch ein Leg vom
Match entfernt war. Tony konnte seine Chance nicht nutzen und verlor die
nächsten beiden Legs. Martin hatte beim Stande von 3:2 dann seine ersten
Matchdarts, doch er vergab alle drei. Tony schaffte den Ausgleich, musste
dann aber im nächsten Leg ein erneutes Break hinnehmen, das schließlich das
Spielentscheidende war.
Tony (91,01, 5x180), Martin (92,69, 9x180) |
 |
| |
|
|
 |
Vincent van der Voort - Niels de Ruiter 2:4 Etwas
überraschend gewann Niels de Ruiter die Partie gegen seinen Landsmann.
Vincent hatte in der letzten Zeit ansteigende Form gezeigt und war auch in
der Rangliste wieder bis auf Platz 7 gestiegen. Die Zuschauer sahen ein eher
schwaches Spiel, das geprägt war durch die Doppelstärke von Niels de Ruiter.
53% seiner Darts auf Doppel trafen das Ziel und waren der entscheidende
Faktor in diesem Spiel. Vincent hatte da mit seiner Quote von 23% nicht viel
entgegen zu setzen. Highlight war das 170er Finish von Niels, der sich jetzt
die Prämie mit Mervyn King und Colin Lloyd teilen muss.
Vincent (85,17, 2x180), Niels (88,05, 4x180) |
 |
| |
|
|
 |
Darryl Fitton - Mervyn King 1:4 Überraschend
deutlich verlor Darryl Fitton gegen Mervyn King. Nach seiner guten Leistung
in der ersten Runde konnte man damit nicht unbedingt rechnen und es gab
sicherlich einige, die auf ihn gesetzt hatten. Beide Spieler waren auch
einem Niveau, doch Mervyn war in den entscheidenden Momenten einfach der
bessere Spieler.
Darryl (94,50, 4x180), Mervyn (95,10, 5x180) |
 |
| |
|
|
 |
Ronnie Baxter - Martin Atkins 4:0 Wer Karten für
das komplette Achtelfinale hatte, wird sich heute wohl des öfteren die Augen
gerieben haben, so unterschiedlich waren die Leistungen an den beiden Tagen.
Man muss schon sehr optimistisch sein, wenn man auf einen der heutigen
Teilnehmer als Sieger der WDT setzen würde.
Die letzte Partie des Abends reihte sich dann auch in die Reihe der etwas
trostloseren Partien ein. Ronnie Baxter wird es egal sein, er hat locker mit
4:0 gewonnen und steht jetzt im Viertelfinale, wo er dann auf Mike Veitch
treffen wird.
Ronnie (88,07, 2x180), Martin (87,27, 1x180) |
 |
|
Quelle der Bilder:
www.worlddartstrophy.nl |
Die Partien am Donnerstag:
Michael van Gerwen - Mervyn King
Sven van Dun - Richie George (Halbfinale Jugend)
Colin Lloyd - Phil Taylor
Freitag spielen dann:
Ron Meulenkamp - Jan Dekker
Martin Adams - Niels de Ruiter
Ronnie Baxter - Mike Veitch
06.09.2006

Achtelfinale bei der Bavaria World Darts Trophy, Tag 1:
 |
Phil Taylor - John Walton 4:1 (3:2,3:2,2:3,3:1,3:0)
Phil Taylor hat erfolgreich die zweite Runde überstanden. Bis zur Pause nach
dem dritten Satz sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel, in dem John
Walton seinen guten Eindruck aus der ersten Runde bestätigen konnte. John
Boy schaffte bis zur Pause einen Schnitt von knapp unter 100, war aber
trotzdem in jedem Leg auf Fehler von Phil Taylor angewiesen. Phil benötigt
in der Regel 15 oder weniger Darts zum Leggewinn, bei Problemen auf Doppel
hat sein Gegner dann seine Chancen. Und die hatte John in den ersten drei
Sätzen reichlich, traf aber in den entscheidenden Momenten teilweise nicht
einmal das Single Feld. Im fünften Leg des zweiten Satzes hatte John 115
Rest zum Satzgewinn, er traf die 57, verpasste dann aber die einfache 18 und
somit einen Dart auf Doppel. So etwas nutzt Phil Taylor dann als Nachleger
zum 14 Darter. Nach seiner besten Phase Mitte des dritten Satzes kam der zu
erwartende Konter von The Power, doch den Satz "schenkte" er John. Nach 11
Darts hatte Phil 16 Rest, doch er vergab 7 Darts auf Doppel zur 3:0 Führung.
Das gleiche Bild nach der Pause, obwohl Phil gleich mit einer 180 begann,
vergab er erneut einen 12 Darter und weitere 7 Darts auf Doppel. Doch John
Walton konnte danach seine Chance nicht mehr nutzen, sein Schnitt fiel immer
mehr auf letztendlich 93,23 und er konnte keinen der folgenden 6 Legs mehr
gewinnen. Erstaunlich ist, dass Phil Taylor einen Average von 100,52 bei
einer Doppelquote von nur knapp 23% aufweisen konnte. Wo wäre der Schnitt,
wenn Phil die Doppel heute besser getroffen hätte?
 |
 |
| |
|
|
 |
Michael van Gerwen - Simon Whitlock 4:3
(3:1,3:1,2:3,0:3,3:0,1:3,5:3) Die Zuschauer, die Tickets für den
heutigen Tag hatten, haben das große Los gezogen. Nach der sehr guten
Eröffnung ging es nahtlos weiter mit einem spannenden und hochklassigen
Match. Simon Whitlock hat sich als der erwartet schwere Gegner
herausgestellt und Michael van Gerwen den Einzug in des Viertelfinale
äußerst schwer gemacht.
Beide Spieler waren auf den gleichen Niveau und am Ende entschieden
Millimeter sowie die besseren Nerven. Mighty Mike hatte den besseren Start
und gewann die ersten beiden Sätze, beide Spieler hatten aber zu diesem
Zeitpunkt einen Schnitt von knapp 100. Leider funktionierte der Stream im
Internet erst ab dem vierten Satz, daher gibt es von diesem Spiel keine
detaillierte Analyse. Highlight gab es in dem Spiel genug, Simon warf einen
12 Darter mit 164er Finish (57,57,Bull) und beide Spieler kamen zusammen auf
21x180 (Michael 11, Simon 10). Da auch die Averages am Ende fast gleich
waren (Michael 95,82, Simon 95,87) kam es, wie es kommen musste, die
Entscheidung fiel erst im letzten Satz. Simon begann besser im letzten Satz
und führte mit 2:0. Im dritten Leg hatte der Wizard dann 110 Rest, traf 19,
51 und hatte einen Dart auf Tops zum Match. Im nächsten Leg hatte Simon dann
140 Rest, traf zweimal die 60 und vergab den nächsten Matchdart auf Doppel
10. Michael vergab 122 auf Bull und sah wie der sichere Verlierer aus. Doch
Simon vergab weitere Matchdarts auf Doppel 10 und Doppel 5, insgesamt waren
es vier Darts zum Sieg. Im nächsten Leg konnte er sich noch einmal fangen
und ging mit 3:2 in Führung. Doch in den folgenden drei Legs blieben die
großen Scores bei Simon aus und Michael konnte doch noch den Sieg feiern. |
 |
|
|
|
 |
Colin Lloyd - Gary Anderson 4:2
(3:0,1:3,3:0,3:2,2:3,3:0) Dass nach so einer Partie das Publikum erst
einmal durchatmen muss, ist verständlich. Doch die Partie der beiden
Platzhirsche, immerhin trafen sich hier die Nr. 1 der PDC und der WDF, hätte
schon mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt. Nahezu im gesamten Spielverlauf
blieb es erschreckend ruhig im Saal, anscheinend wollten viele Zuschauer nur
ihre Landsleute anfeuern. Dabei hätte besonders die Vorstellung von Jaws die
volle Aufmerksamkeit verdient gehabt. Er zeigte einen 12 Darter mit 170er
Finish und verpasste ein weiteres 170er Finish mit 12 Darter zum Match. Sein
Highlight war jedoch das zweite Leg im fünften Satz. Nach 180 und 177 stand
Colin auf 144 Rest. Es folgten zwei weitere 60er, doch der neunte Dart zum
perfekten Spiel ging leider an den Draht in die einfache 12. Es wurde dann
noch ein 12 Darter, doch in den folgenden Legs verlor Colin ein bisschen die
Konzentration und erlaubte Gary ein kurzes Comeback. Trotzdem hatte Colin im
vierten Leg seinen ersten Matchdart. Im ersten Leg des sechsten Satzes warf
Gary dann seine einzige 180, doch auch die konnte ihm nicht mehr helfen.
Erneut begann Colin den Satz mit 14 und 12 Darts und der Sieg hätte, wie
bereits erwähnt, mit einem weiteren 12er eingefahren werden können. Es wurde
schließlich ein 17 Darter. Colin Lloyd hat somit den Vergleich gegen seinen
Nr.1-Kollegen deutlich gewonnen. Nur in einigen Phasen des Spiels konnte
Gary überzeugen, dafür ärgerte er sich zu oft über verpasste 60er. Man wird
jetzt abwarten müssen, ob Colin Lloyd, der sichtlich abgenommen hat in der
Sommerpause, auch in der nächsten Runde gegen Phil Taylor diese Leistung
wird zeigen können. Bis jetzt konnte er Phil noch nie vor laufenden Kameras
besiegen. Die Averages lagen bei 96,92 für Colin und 94,21 für Gary.
 |
 |
|
|
|
 |
Tony Eccles - Mike Veitch 1:4 Spät am
Abend, es war schon kurz nach 0 Uhr, durften dann noch Tony Eccles und Mike
Veitch den Tag beschließen und es war der Schotte, der sich die vierte
Fahrkarte des Tages für das Viertelfinale sichern konnte. Es war ein
zerfahrenes Spiel mit vielen Chancen auf Doppel. Das High Finish dieses
Spiels lag bei 56 (Tony gar nur bei 32), was so einiges über die Qualität
der Partie aussagt. Obwohl beide Spieler am Ende fast den gleichen Average
hatten, erscheint das Ergebnis doch deutlich. Mike (88,91, 9x180), Tony
(88,55, 4x180) |
 |
|
Quelle der Bilder:
www.worlddartstrophy.nl |
Am Mittwoch wird das Viertelfinale mit folgenden Partien abgeschlossen:
Tony O'Shea - Martin Adams
Vincent van der Voort - Niels de Ruiter
Darryl Fitton - Mervyn King
Ronnie Baxter - Martin Atkins
05.09.2006

Dritter Tag der Bavaria World Darts Trophy mit folgenden Ergebnissen:
 |
Gary Robson - Simon Whitlock 1:3 Den besseren
Start in das Spiel hatte der Titelverteidiger Gary Robson, der die
ersten vier Legs gewinnen konnte. Im zweiten Satz schaffte Simon dann
endlich seinen ersten Leggewinn und sicherte sich später sogar den Satz
mit 3:2. Hierbei profitierte The Wizard mehr von der plötzlichen
Doppelschwäche seines Gegners als von der eigenen Leistung. Doch der
Gewinn des zweiten Satzes brachte dem Australier die nötige Ruhe und nun
spielte er auf dem Niveau, mit er Phil Taylor vor ein paar Monaten bei
der IDL besiegt hatte. In den nächsten beiden Sätzen gab er nur noch ein
Leg ab und warf den Titelverteidiger, der zum Schluss resignierte, aus
dem Turnier. Robbo war in der zweiten Phase des Spiels einfach zu
unbeständig, 11 und 12 Darter wechselten sich mit Legs, in denen er 6-9
Darts auf Doppel vergab, ab. Simon (5x180,92,08), Gary (2x180,86,81) |
 |
|
|
|
 |
Michael van Gerwen - Raymond van
Barneveld 3:2 Das Highlight der ersten Runde hielt auch sportlich
alles, was man sich von diesem Spiel erhofft hatte. Beide Spieler
zeigten Darts auf allerhöchsten Niveau und es gewann der Junge gegen den
alten Fuchs. Beide Spieler schenkten sich nichts und das Spiel ging bis
in den letzten Satz. Es fielen nicht so viele 180er (jeweils 3), dafür
Unmengen an 140, 137 und 134. Besonders bei Michael fiel die Stärke bei
den Cover Shots auf, kaum ein Dart, der nicht die 57, 54 oder 51 traf.
Interessant war auch, dass kein Satz von dem Spieler gewonnen wurde, der
ihn auch begonnen hatte. Fehler durfte man sich in diesem Spiel nicht
erlauben, denn die wurden gnadenlos mit diversen High Finishes bestraft.
Michael spielte mit 98,71 den zweitbesten Average der ersten Runde,
Barney (95,86) hatte das Pech, in der ersten Runde einen noch stärkeren
Gegner zu haben. |
 |
|
|
|
 |
Co Stompe - Darryl Fitton 0:3 Co
Stompe war im anschließenden Spiel gegen Darryl Fitton nahezu chancenlos
und verlor glatt mit 0:3. Der Engländer hatte schon bei der IDL
überzeugen können und war damals nur knapp in der Zwischenrunde trotz
eines Sieges gegen Michael van Gerwen ausgeschieden. An diese Leistung
konnte Darryl anknüpfen und geht mit dieser Leistung auch leicht
favorisiert in die Partie gegen Mervyn King. Darryl (4x180, 98,02), Co
(1x180, 86,38) |
 |
|
|
|
 |
Mervyn King - Tony Martin 3:2
Zum Abschluss der ersten Runde gab es dann noch die engste Partie
bisher. Der Sieger musste beim Stand von 2:2 und 2:2 im Tiebreak
gefunden werden. Hier bewies die ehemalige Nr.1 die besseren Nerven und
gewann die nächsten beiden Legs in 14 und 15 Darts. Mit 170 schaffte The
King auch das höchste Finish des Turniers. Mervyn (4x180, 88,68), Tony
(4x180, 86,38) |
 |
|
Quelle der Bilder:
www.worlddartstrophy.nl |
Am Dienstag beginnt die zweite Runde und hier treten gleich einige Favoriten
ans Board. Da die PDC Spieler nicht gesetzt werden, kommt es zum Duell der
beiden Nr. 1. Auch die beiden "Kronprinzen" haben morgen ihren zweiten Auftritt,
für Michael van Gerwen wird die Partie gegen den Wizard sicherlich so schwer
werden wie das Spiel gegen Barney.
Phil Taylor - John Walton
Simon Whitlock - Michael van Gerwen
Colin Lloyd - Gary Anderson
Mike Veitch - Tony Eccles
04.09.2006

Heute kommt es endlich zum heiß erwarteten Duell der beiden holländischen
Spitzenspieler Raymond van Barneveld und Michael van Gerwen. Aber auch der
Titelverteidiger Gary Robson und der Runner Up des letzten Jahres Mervyn King
geben heute ihre Visitenkarte ab.
Gary Robson - Simon Whitlock
Michael van Gerwen - Raymond van Barneveld
Co Stompe - Darryl Fitton
Mervyn King - Tony Martin
03.09.2006
Die kompletten Ergebnisse des Challenge-Cup sind online und können
hier eingesehen werden.
03.09.2006
Ergebnisse des Jugend Challenge-Cup aus Steinbach
Jenny Lieverkus und Daniel Zygla haben den Challenge Cup 2006 gewonnen.
Jenny setzte sich im Finale mit 2:1, 2:1 gegen Steffi Haller durch und
Daniel konnte sein Finale mit 2:1, 1:2, 2:0, 2:1 gegen Alexander Glatthorn
gewinnen.
03.09.2006

Zweiter
Tag der Bavaria World Darts Trophy aus Utrecht mit folgenden Ergebnissen:
 |
Ron Meulenkamp - Oskar Lukasiak 4:2
Der Holländer Ron Meulenkamp ist der dritte Halbfinalteilnehmer bei der
Jugend. Er setzte sich in einem guten Spiel mit 4:2 Legs gegen den
Schweden Oskar Lukasiak durch und erzielte dabei einen Schnitt von
86,10. Sein Gegner kam auf 79,20 |
 |
|
|
|
 |
Niels de Ruiter - Mareno Michels 3:2
Das erste Spiel des Tages bei den Senioren war nicht hochklassig, dafür
aber spannend. Im entscheidenden Satz setzte sich im Duell zweier
Niederländer Niels de Ruiter (83,35) gegen Mareno Michels (78,43) durch. |
 |
|
|
|
 |
Tony Eccles - Jelle Klaasen 3:0
Der amtierende Weltmeister der WDF Jelle Klaasen (79,21) musste in
seinem ersten Spiel gegen Tony Eccles (85,73) antreten und hatte somit
gleich einen harten Brocken vor sich. Immerhin spielt die Viper seit
geraumer Zeit in den Top 5 der WDF. Den besseren Start hatte der junge
Holländer, doch er konnte die Darts zum Satzgewinn sowohl im vierten als
auch im fünften Leg des ersten Satzes nicht nutzen. Danach brauchte Tony
nicht mehr allzu viel machen, er musste nur auf seine Chance warten. Bei
einer Trefferquote von knapp 10% auf Doppel bei Jelle hatte Tony
genügend Chancen, damit seine eigenen Doppelprobleme nicht so ins
Gewicht fallen konnten. |
 |
|
|
|
 |
Dick van Dijk - Tony O'Shea 1:3
Auch für den amtierenden World Cup Singles Champion Dick van Dijk war in
der ersten Runde Schluss. Schade für ihn, denn mit dem Preisgeld hätte
er in Zukunft seine Eintrittskarten selber zahlen können...
Beide Akteure spielten auf einem Niveau, was auch die Averages zeigen.
Doch Silverback Tony O'Shea (82,95) war in der entscheidenden Phase
immer den Tick abgebrühter als sein jüngerer Gegner (81,05). Alle drei
Sätze, die Tony gewinnen konnte, holte er im fünften Leg. |
 |
|
Quelle der Bilder:
www.worlddartstrophy.nl |
02.09.2006

Zweiter
Teil des ersten Tages aus Utrecht mit folgenden Ergebnissen:
 |
Pieter Collijn - Ritchie George 3:4 Auch im
zweiten Spiel bei der Jugend trafen sich zwei Jungs, die in Kalkar dabei
waren. Dieses Mal konnte sich der Sohn von Mr. Glitter jedoch für die
deutliche Niederlage im Teamwettbewerb revanchieren und bezwang den
Lokalmatadoren Pieter knapp mit 4:3 |
 |
| |
|
|
 |
John Walton - Shaun Greatbatch 3:2 Mit einer
guten Partie ging es dann bei den Senioren weiter. John Walton konnte
sich knapp gegen Shaun Greatbatch durchsetzen und spielte dabei auf
einem Niveau, dass man von ihm schon lange nicht mehr vor laufenden
Kameras gesehen hatte. 6x180 und ein Average von 91,74 zeigen die gute
Leistung von John Boy, Shaun kam hingegen auf einen Schnitt von 87,98 |
 |
 |
Ronnie Baxter - Paul Hogan 3:1 Im
ersten Leg fand Ronnie Baxter noch nicht richtig ins Spiel. Paul Hogan
nutzte die Gelegenheit, schaffte ein 122er Finish auf Bull zum Break im
dritten Leg und gewann den Satz. Doch so nach und nach kam The Rocket in
Fahrt. Nachdem er den zweiten Satz gewonnen hatte, schaffte Paul wohl
noch den Gewinn des ersten Legs in Satz 3, doch die folgenden 6 Legs
gingen alle an Ronnie. Die Daten des Spiels, Ronnie 91,21 und Paul
87,17. |
 |
|
|
|
 |
Martin Atkins - Paul Hanvidge 3:0
In der letzten Partie des Abends setzte sich Martin Atkins locker gegen
seine Gegner durch. Martin hält sich ja bereits knapp ein Jahr lang in
den Top 5 der WDF und wurde seiner Favoritenrolle in diesem Spiel
gerecht. Im ersten Leg drehte er einen 0:2 Rückstand locker um, indem er
neun der nächsten 10 Legs zum Match gewinnen konnte. |
 |
|
Quelle der Bilder:
www.worlddartstrophy.nl |
Am Montag kommt es zu folgenden Partien:
Nachmittag:
Ron Meulenkamp - Oskar Lukasiak (Jugend)
Niels de Ruiter - Mareno Michels
Tony Eccles - Jelle Klaasen
Dick van Dijk - Tony O'Shea
Abends:
Jan Dekker - Jeffrey van Bergen (Jugend)
Martin Adams - Albertino Essers
Goran Klemme - Vincent van der Voort
Mike Veitch - Dirk Hespeels
02.09.2006
Soeben wurden die Halbfinalpaarungen beim Challenge Cup beendet.
Bei den Mädchen liegen die genauen Ergebnisse noch nicht vor. Jenny Lieverkus
konnte ihr Halbfinale gegen Viola Schreiner auf jeden Fall gewinnen. Das zweite
Halbfinale gewann Steffi Haller gegen Marina Weierich. Somit kommt es morgen
früh zum Finale:
Jenny Lieverkus - Steffi Haller
Jungen:
Daniel Zygla - Alexander Daub 2:1 2:1
Robin Tuchel - Alexander Glatthorn 1:2, 0:2
Finale am Sonntag:
Daniel Zygla - Alexander Glatthorn
Danke an Inge und Peter Sossong für die Übermittlung der Daten.
02.09.2006

Erster Tag der Bavaria World Darts Trophy aus dem holländischen Utrecht. Im
Eröffnungsspiel dieses WDF Major Turniers standen sich zwei der fünf PDC Starter
gegenüber. Zumindest bei den Senioren war es so.
 |
Sven van Dun - Vladimir Andersen 4:1 Die
Veranstaltung wurde jedoch mit dem ersten Spiel der Jugendlichen begonnen.
Hier standen sich mit dem Gewinner der Bullit Junior IDL Sven van Dun und
Vladimir Andersen zwei Spieler gegenüber, die vor kurzem noch ihre Länder
beim JEC in Kalkar vertreten hatten. Sven van Dun wurde seiner
Favoritenrolle gerecht und gewann das Spiel mit 4:1 Legs und erzielte mit
82,16 dabei einen guten Average. Sein dänischer Gegner kam auf einen Schnitt
von 77,97. |
 |
| |
|
|
 |
Colin Lloyd - Peter Manley 3:1 Die Nr. 1 der PDC
zeigte sich gut aufgelegt und bestimmte die Partie mit vielen hohen
Finishes. Neben einer 154 zum Gewinn des ersten Satzes spielte Jaws noch
106, 105 und 100. Obwohl die Averages am Ende leicht beieinander lagen
(Colin 90,52, Peter 89,32), hatte One Dart nicht viel entgegen zu setzen. |
 |
|
|
|
 |
Gary Anderson - Ted Hankey 3:0 Danach
durfte die Nr. 1 der WDF ans Oche treten. Gary spielte bei weitem nicht das,
was er in der ersten Jahreshälfte unter anderem auch bei den German Open
gezeigt hatte. Doch gegen einen ziemlich schwachen Ted Hankey (75,51) haben
Gary die 87,94 zu einem lockeren 3:0 Erfolg gereicht. |
 |
|
|
|
 |
Phil Taylor - Brian Sorensen 3:0 Zum
Abschluss der Nachmittags Session gab es dann das erste spielerische
Highlight, als Phil Taylor mit einem Schnitt von 104,33 und 6x180 seinen
dänischen Gegner geradezu vom Board fegte. Phil zeigte somit sofort an, dass
er nicht noch einmal so wie bei der IDL im Viertelfinale ausscheiden möchte.
Der Titel geht in diesem Jahr nur über The Power.
Den ersten Satz gewann Phil mit einem 11 Darter, wobei er nach Scores von
180, 140, 165 bereits die Chance auf einen 10er hatte. Das nächste Leg
begann er dann mit 177 und 180, verpasste aber mit dem siebten Dart die 60.
Trotzdem wurde es auch in diesem Leg ein 11 Darter. Im letzten Leg hatte
Phil erneut zwei 180er zu Beginn und schaffte die siebte 60 nicht. Für einen
9 Darter sind bei der WDT ein 20.000 Euro Urlaubs Gutschein ausgelobt. Nach
dem Spiel sagte Phil, der würde mich schon reizen... |
 |
|
Quelle der Bilder: www.worlddartstrophy.nl |
02.09.2006
Der zweite Spieltag der Dart Bundesliga überschneidet
sich mit den Winmau World Masters. Aus diesem Grund wurden die Spiele in Mülheim
auf den 30. September vorverlegt.
02.09.2006
Challenge Cup der Jugend in Steinbach, die Halbfinalpaarungen stehen
mittlerweile fest.
Mädchen:
Jenny Lieverkus - Viola Schreiner
Marina Weierich - Steffi Haller
Jungen:
Daniel Zygla - Alexander Daub
Robin Tuchel - Alexander Glatthorn
© Copyright 2006 Deutscher Dart
Verband e.V. |