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30.07.2006
Achter Titel für Phil Taylor bei der Stan James World Matchplay

(Quelle: www.planetdarts.tv)
Phil Taylor konnte nach leichten Rückschlägen bei der UK Open und in Las
Vegas wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Mit Raymond van Barneveld war
sein großer Gegenpart in den letzten Monaten nicht qualifiziert und so
nutzte The Power die Gelegenheit für Titel Nr. 8 in Blackpool.
Sein Gegner James Wade stand zum ersten Mal im Finale auf einer großen
Bühne und die Frage war, ob er angesichts seines Gegners die Nerven für
diese Aufgabe haben würde.
Es entwickelte sich ein Spiel, das man in zwei Hälften unterteilen kann. Zu
Beginn des Spiels machte James Wade da weiter, wo er in den Vorrunden
aufgehört hatte. Hohe Scores und sehr sichere Doppel sicherten ihn eine 4:1
Führung in der ersten Session. Dieses eine Break konnte James dann auch bis
zum Stande von 8:5 verteidigen. Phil vergab einige sehr hohe Finishes auf
Bull zu einem Break und konnte erst im 15. Leg den Rückstand aufholen, mit
8:7 für Wade ging es in die dritte Pause.
Danach sahen die Zuschauer ein anderes Spiel. Phil Taylor hatte schon
bereits vorher einen Schnitt von über 100 erreicht und konnte ihn auf die
Dauer des Matches halten. James Wade hingegen hatte nach dem Rebreak von
Phil Taylor einen Bruch im Spiel und konnte danach nie mehr an seine
Leistungen der ersten 13 Legs anknüpfen. Von den letzten 16 Legs gewann Phil
Taylor ganze 13, Wade hingegen nur 3.
Phil Taylor reichte eine bärenstarke Phase in der Mitte des Spiels, wo ihn
fast alles gelang und er bei einer Trefferquote von 60% auf Doppel lag, um
die entscheidenden Legs zu gewinnen. Auch wenn James Wade zum Schluss stark abgebaut hat, darf er mit seiner
Leistung mehr als zufrieden sein. Platz 2 bei einem Major und 13
hochklassige Legs gegen Phil Taylor sind aller Ehren wert. Wollen wir
hoffen, dass James und auch Andy Hamilton ihre Leistungen konservieren
können und mal frisches Blut in die Top 10 der PDC bringen. Die Fähigkeit
dazu haben sie in dieser Woche unter Beweis gestellt.
Phil Taylor (100,08 / 5x180), James Wade (90,01 / 5x180)
29.07.2006
James Wade und Phil Taylor stehen im Finale der Stan James World
Matchplay
James Wade - Roland Scholten 19:17
Der Lauf von James Wade geht weiter, auch im Halbfinale war er nicht von
Roland Scholten zu stoppen. Allerdings musste die auf Best of 33 angesetzte
Partie in die Verlängerung gehen, doch die Zuschauer wurden mit brillanten
Darts und viel Spannung belohnt.
Den besseren Start in die Partie hatte Roland Scholten, der inklusive von
Checkouts in Höhe von 113 und 121 mit 5:1 in Führung gehen konnte. Im
Verlauf des Spiels zeigte der Holländer dann auch noch Finishes von 110,
136, 120 und 114, sein Gegner ließ sich nicht lumpen und warf 102, 114 und
150.
Bis zum 15:14 war Roland Scholten stets in Führung, doch James konnte den
Vorsprung immer wieder aufholen. Die Legs 30 und 31 gingen dann jedoch an
James, der nun erstmals mit 16:15 führte und im nächsten Leg bereits einen
Matchdart auf Doppel 14 hatte. Mit der bereits erwähnten 114 konnte sich
Roland Scholten noch einmal in den Tiebreak retten. Leg 33 ging dann
ebenfalls an Roland, der nun beim Stand von 17:16 die besseren Karten hatte.
In den nächsten beiden Legs stand er auch jedes Mal auf Doppel, doch James
Wade ließ ihn nie darauf werfen.
Im Stile eines Champion beendete James Wade dann das Spiel im 35. Leg. Nach
140,180 und 145 warf er die Doppel 18 zum 10 Darter und zum Match.
Nach dem finalen Wurf sank James Wade auf die Knie, hatte er doch soeben
seinen größten Erfolg verbuchen können, das Finale eines Major Turniers.
James Wade (94,38 / 8x180), Roland Scholten (92,01 / 11x180)
Phil Taylor - Andy Hamilton 17:11
In der nächsten Partie wollte Andy Hamilton dann die große Chance auf ein
Finale der Ungesetzten nutzen. Doch obwohl The Hammer das Spiel seines
Lebens auf einer Bühne zeigte, reichte es nicht. 12x180 und ein Schnitt von
101,88 haben nicht gereicht, um Phil Taylor zu bezwingen.
Leg 1 ging mit einem 114er Finish an Andy, doch Phil gewann die folgenden
Legs zu einer 4:2 Führung. Andy konnte den Spielstand dann drehen und führte
mit 7:5. Im 12. Leg verpasste er dabei hauchdünn das perfekte Spiel, sein
letzter Dart auf Doppel 12 ging knapp daneben. Trotzdem schaffte Andy noch einen 11 Darter in diesem Leg. Vielleicht
machte der verpasste 9 Darter ihm doch zu schaffen, denn von den nächsten
sieben Legs konnte Andy nur eins gewinnen. Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt
12:8 für Taylor.
Die nächsten beiden Legs gingen dann wieder an Hamilton. Im 23. Leg warf
Phil Taylor dann seine erste 180 in diesem Spiel, erstaunlich bei einem
Average von 102,58 über das ganze Spiel. Insgesamt warf The Power nur 4x180
in diesem Spiel, aber alle in der wohl entscheidenden Phase in den Legs 23,
24 und 25. Zwei 11 Darter waren dabei, in einem Leg verpasste er auch das
perfekte Spiel, der Dart auf die Dreifach 19 wollte nicht ins Ziel gehen.
Somit stand es 15:10 und so einen Vorsprung lässt sich Phil Taylor nicht
mehr nehmen.
28.07.2006
Viertelfinale bei der Stan James World Matchplay.
Chris Mason -
James Wade 4:16
Im ersten Spiel des Tages hat Chris Mason eine schmerzhafte Niederlage in
einer Höhe einstecken müssen, die er sonst nur von Gegnern kennt, die das
Format von Phil Taylor haben. Dieses Mal kam er aber gegen James Wade unter
die Räder, einem Spieler, der erstmals das Halbfinale eines Major Turniers
erreichen konnte. Nach Erfolgen gegen Denis Ovens und Kevin Painter zeigte
James das Spiel seines Lebens vor laufenden Kameras. Obwohl Chris mit 91,41
einen guten Average hatte, war er gegen James chancenlos. James spielte
97,24 und erzielte 8x180.
Roland Scholten - Ronnie Baxter 16:13
Im Halbfinale wird James Wade auf Roland Scholten treffen, der sich in
einem spannenden Spiel gegen Ronnie Baxter durchsetzen konnte. Bis zum 12:12
wechselte die Führung viermal, bevor Roland ein 138er Finish zum wohl
entscheidenden Break nutzen konnte. Er gewann die nächsten beiden Legs und
spielte sich den nötigen Vorsprung raus. Nachdem Roland das erste Mal in
seiner Karriere das Viertelfinale in Blackpool erreichen konnte, schaffte er
auch sofort den Sprung in das Finale. Die Statistik der beiden Spieler liegt
bei 92,28 / 9x180 für Roland und 88,81 / 4x180 für Ronnie.
Andy Hamilton - Wayne Mardle 16:9
The Hammer schlägt erneut zu und Wayne Mardle ist das nächste Opfer. Für
Andy Hamilton ist das Erreichen des Halbfinales genauso wie für James Wade
der größte sportliche Erfolg bisher.
In den ersten 18 Legs sahen die Zuschauer ein gutes und ausgeglichenes
Spiel. Beide Spieler zeigten gute Darts, hatten aber teilweise Probleme auf
Doppel. In den ersten zehn Legs waren ungewöhnliche 8 Breaks dabei. Über 5:5
spielten man sich zum Zwischenstand von 8:8. An die folgenden 7 Legs wird
Hawaii 501 wohl noch lange zu knabbern haben, denn Andy Hamilton zeigte
jetzt ein wahres Feuerwerk. Gegen einen Gegner, der nun plötzlich alles traf
und nur noch zwischen 11 und 15 Darts für ein Leg benötigte, hatte Wayne
nichts mehr entgegen zu setzen. Wir dürfen gespannt sein, ob Andy im Halbfinale heute gegen seinen Orts
Nachbarn aus Stoke on Trent genauso sicher und locker ans Werk gehen wird.
Die Daten liegen bei 96,76 / 5x180 für Andy und 89,24 / 5x180 für Wayne.
Phil Taylor - Dennis Priestley 16:13
Diese beiden Altmeister haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten schon so
manche Schlacht geschlagen, dieses Spiel gehört ohne weiteres dazu. Dennis
wollte unbedingt die Revanche für die knappe Niederlage im letzten Jahr in der
zweiten Runde und seinen ersten Sieg in Blackpool. Doch wie so oft in den
letzten Jahren musste er sich am Ende knapp gegen seinen alten Widersacher
geschlagen geben.
Beide Spieler zeigten sich von Beginn an in bester Spiellaune, die ersten drei
Legs wurden alle mit High Finishes beendet (Dennis 141,116 / Phil 120). Die 2:1
Führung von Dennis konnte Phil in ein 6:3 für sich drehen. Über ein 6:6 ding er
dann mit 8:6 in Führung. Die nächsten 4 Legs gingen dann allesamt an Dennis, der
nun 10:8 führte. Das Publikum spürte eine Sensation kommen. Doch Phil Taylor
kann in solchen Momenten fast immer noch zulegen. So auch dieses Mal, vier der
nächsten sechs Legs gingen an Phil, der somit 12:10 führte. Danach konnten beide
Spieler den Aufschlag halten, bis Phil beim Stande von 15:13 das letzte,
entscheidende Break gelang. Leider liegen von diesem Spiel noch keine
Statistiken vor.
27.07.2006
Gestern wurde die zweite Runde der World Matchplay mit folgenden Ergebnissen
beendet.
Dennis Priestley - Alex Roy 13:8
Wayne Mardle - Lionel Sams 13:10
Kevin Painter - James Wade 9:13
Andy Jenkins - Roland Scholten 8:13
Steve Maish - Chris Mason 7:13
Ronnie Baxter - Mark Walsh 13:9
Es gab somit durchgehend deutliche, aber keineswegs deklassierende
Ergebnisse. Es fällt immer noch auf, dass so ziemlich jeder Spieler Probleme
hat, über die komplette Distanz eines Spiels das übliche Niveau zu halten. So
wechselten sich auch gestern immer wieder brillante Phasen mit
unterdurchschnittlichen Momenten ab.
In den 6 Partien haben sich die Favoriten jeweils durchsetzen können, auch
James Wade ging nach den Vorstellungen in der ersten Runde mit leichten
Vorteilen ins Spiel. Steve Maish konnte seinen Lauf vom Spiel gegen Colin Lloyd
nicht mit in die nächste Partie retten und wurde von Chris Mason gestoppt.
Heute stehen dann die Viertelfinalspiele auf dem Programm.
Chris Mason - James Wade
Roland Scholten - Ronnie Baxter
Wayne Mardle - Andy Hamilton
Phil Taylor - Dennis Priestley
26.07.2006
Dritter Tag der Stan James World Matchplay.
Denis Ovens - James Wade
1:10
Ein rabenschwarzer Tag für die Nr. 10 der PDC, Denis Ovens geht gegen
James Wade sang- und klanglos unter. Obwohl Denis mit 88,61 einen wesentlich
besseren Average aufweisen konnte als viele Spieler vor ihm auf der Bühne,
war er gegen James Wade chancenlos. James spielte einen Schnitt von fast 97
warf, zeigte bei seinem Debüt im Winters Garden seine beste Vorstellung bei
einem Major.
Andy Jenkins - Alan Warriner-Little 11:9
Auch am heutigen Tag machte die Hitze am nicht klimatisierten Spielort
den Aktiven zu schaffen. Diese Partie reihte sich in die Reihe der
spannenden, aber nicht guten Spiele ein. Zu Beginn sah es nach einem
schnellen Nachmittag für Andy Jenkins aus, der mit 6:0 in Führung gehen
konnte. Doch der Iceman kam Leg um Leg heran und schaffte den Ausgleich zum
9:9 und das Spiel ging in die Verlängerung. Diese war aber bereits nach zwei
weiteren Legs schon beendet.
Roland Scholten - Andy Smith 10:6
Roland Scholten gab eine ordentliche Visitenkarte in seinem ersten Spiel
ab. Der Holländer ward 9 Maximums und hatte einen Schnitt von knapp 92. Im
vierten Leg war er auf dem Weg zum perfekten Spiel, vergab aber den achten
Dart auf die Dreifach 15. Bis zum 4:4 konnte Andy Smith bei seinem ersten
Auftritt in Blackpool mithalten, doch danach legte der Tripod noch einen
Gang zu.
Mark Walsh - Dave Askew 10:8
Es folgte eine Partie, die nahezu eine Kopie des Spiels von Andy Jenkins
war. Auch Mark Walsh führte bereits mit 6:0, bevor Diamond Dave seine
Aufholjagd startete. Beim Stand von 3:9 gewann Dave fünf Legs in Folge und
war kurz davor, das Spiel in den Tiebreaker zu führen. Doch Mark konnte sich
noch einmal zusammen reißen und das wichtige Leg zum Sieg gewinnen. Ronnie Baxter - Dennis Smith 10:4
Die letzte Partie der ersten Runde war zugleich die Eröffnung der Abend
Session. Dennis Smith spielte zu Beginn ordentlich und konnte mit 2:1 in Führung
gehen. Dann wurde Smitty ein Opfer der Hitze, es gab kaum eine Pore in seinem
Körper, die nicht Flüssigkeit zu verlieren schien. Es ging sogar soweit, dass
ihm der Schweiß beim Wurf in die Augen lief. Ronnie hatte weniger Probleme mit
der Wärme und konnte nun sein Spiel locker zu Ende bringen.
Andy Hamilton - Adrian Lewis 15:13
Die zweite Runde begann dann gleich mal zur Abwechslung mit einem
hochklassigen und äußerst spannenden Match. Mit Andy Hamilton und Adrian Lewis
trafen auch zwei Spieler aufeinander, die bereits in der ersten Runde zu
überzeugen wussten. In der zweiten Runde geht es über die Distanz von Best of 25
Legs, doch dieses Modus reichte nicht, um einen Sieger zu finden, da man mit
zwei Legs Vorsprung gewinnen musste.
Es entwickelte sich ein dramatisches Spiel, wo The Hammer zur dritten Pause beim
Stande von 9:6 schon sehr gute Karten hatte. Doch Adrian kam zurück und gewann
vier der nächsten fünf Legs zur eigenen 11:10 Führung. Danach brachten beide
Spieler ihren Aufschlag durch. Die Entscheidung fiel im 27. Leg, als Andy das
entscheidende Break schaffte und sich den eigenen Vorteil danach auch nicht mehr
nehmen ließ.
Phil Taylor - John Part 13:2
Vor der Partie waren die Karten offen. Zwar geht The Power immer als Favorit
ins Spiel, doch John Part hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er der einzige
Spieler ist, der Phil Taylor auf Dauer immer mal wieder schlagen kann
(Mittlerweile hat er in dieser Disziplin natürlich Konkurrenz durch Barney
bekommen). da John auch vor kurzem in Las Vegas gewinnen konnte, musste man ihm
durchaus Chancen zurechnen.
Doch Phil Taylor hat die Niederlage vor einem Jahr gegen gerade diesen Kanadier
wohl noch bestens in Erinnerung gehabt, zumindest hatte das Ergebnis etwas von
Vergeltung an sich.
Phil Taylor gewann den Bull Wurf vor dem Spiel, überließ seinem Gegner aber
trotzdem den Start. Dieser war wohl so davon überrascht, dass er erst einmal mit
einem Score von 7 (mit drei Darts) begann. Die ersten vier Legs waren allesamt
Breaks und so stand es 2:2. Danach legte Phil Taylor gleich mehrere Gänge drauf
und gewann alle folgenden 11 Legs inklusive eines 160er Finish.
25.07.2006
Zweiter Tag der World Matchplay mit den ersten großen Überraschungen.
Terry Jenkins - Lionel Sams 7:10
Adrian Lewis - Matt Clark 10:6
Peter Manley - Andy Hamilton 2:10
Chris Mason - Steve Beaton 10:6
Kevin Painter - Barrie Bates 10:8
Colin Lloyd - Steve Maish 6:10
Phil Taylor - Bon Anderson 10:5
Wayne Mardle - Steve Hine 10:5
Die Nachmittagssession begann gleich mit einer leichten Überraschung, denn
Terry Jenkins ging doch als deutlicher Favorit in die Partie gegen Lionel Sams.
Lionel hatte in der letzten Zeit besonders bei Major Turnieren kaum Glück und
konnte seinen Einzug in die nächste Runde kaum fassen.
In der zweiten Partie gab es dann auch mal ein Spiel auf hohem Niveau, Adrian
Lewis (94,95) und Matt Clark (92,90) zeigten die bis dahin beste Partie des
Turniers. In den anderen Spielen merkte man doch dem einen oder anderen Spieler
die hohen Temperaturen an.
Peter Manley reihte sich mit einem Average von unter 82 in die Reihe der
schlechten Vorstellungen ein und bekam eindrucksvoll von Andy "The Hammer"
Hamilton gezeigt, warum genau dieser für sie Abwesenheit von Barney
verantwortlich ist. Mit 95,36 spielte er eine Klasse besser als One Dart und
gewann auch in dieser Höhe verdient.
Die letzte Partie der ersten Session sah ein zerfahrenes Spiel zwischen Chris
Mason und Steve Beaton. Erst als es The Ace gegen Ende der Partie schaffte,
seine Aufschläge auch einmal durch zu bringen, wurde das Spiel entschieden.
Das erste Spiel des Abends wurde dann spannend, aber nie hochklassig. Kevin
Painter sah bei einer 9:4 Führung bereits wie der sichere Sieger aus, doch der
Finalist der UK Open Barrie Bates kam noch einmal heran. Mit einer unglaublich
schwachen Vorstellung in den letzten Legs ließ Kevin seinen Gegner Leg um Leg
aufholen. Beim Stande von 9:8 hatte Barrie dann einen Dart auf Tops zum 160er
Finish und somit zum Ausgleich. Kevin, der in diesem Leg wohl begriffen hatte,
worum es ging, nutzte seinen zweiten Dart auf Doppel 18 zum Sieg.
Im nächsten Spiel gab es dann die erste richtig große Sensation, als Steve
Maish den Titelverteidiger und PDC Nr. 1 Colin Lloyd aus dem Wettbewerb werfen
konnte. Für Colin war es bereits die dritte Niederlage im Auftaktspiel bei einem
Major in dieser Saison, es läuft nicht viel im Moment bei Jaws. Einen 0:3
Rückstand konnte Colin noch einmal ausgleichen, doch danach verlor er erneut
fünf Legs in Folge. Im zwölften Leg sah alles wieder nach dem alten Colin aus.
Nach 180 und 180 folgte der siebte perfekte Dart, doch leider verpasste er die
Dreifach 19 knapp und traf die andere Seite vom Draht in die Dreifach 7. Mit
einer einfachen 20 legte sich Colin 40 Rest, die er dann auch zum 10 Darter
traf. Die nächsten beiden Legs gehörten ihm ebenfalls und so stand es nun 6:8.
Doch Steve Maish legte nun seine kleine nervöse Phase ab und traf die Doppel nun
wieder so sicher wie zu Beginn der Partie. Fast hätte er sogar das Spiel mit
einer 170 beendet, doch der letzte Dart ging in die 7.
Altmeister Bob Anderson hatte sich viel vorgenommen für seine Partie gegen
Phil Taylor und er machte es ihm auch reichlich schwer. Sein erster Wurf war
bereits eine 180 und Bob konnte sich dann auch die nächsten 3 Legs sichern. Doch
The Power konnte sein Spiel mal wieder um eine Stufe steigern und Phil gewann 8
der folgenden 9 Legs zu einer sicheren 8:4 Führung, der letztendlich sicher nach
Hause spielen konnte.
Den Schlusspunkt des Tages setzte Wayne Mardle, der sich sicher gegen Steve
Hine durchsetzten konnte. Für Hawaii 501 war es dem Ausscheiden in der ersten
Runde von Las Vegas endlich wieder ein Erfolgserlebnis.
Heute stehen folgende Spiel auf dem Programm:
Nachmittag:
Denis Ovens - James Wade
Andy Jenkins - Alan Warriner-Little
Roland Scholten - Andy Smith
Mark Walsh - Dave Askew
Abends:
Ronnie Baxter - Dennis Smith
Andy Hamilton - Adrian Lewis (Beginn der 2. Runde / Best of 25 Legs)
Phil Taylor - John Part
24.07.2006
Die Spielpläne und die geänderten Vereinsadressen stehen nun im
Bundesligabereich bereit.
Im Norden gehen natürlich die beiden
dominierenden Mannschaften der letzten beiden Jahre, Vegesack Bremen und
Bochum als große Favoriten an den Start. Doch die Mülheimer haben in der
letzten Saison gezeigt, dass sie durchaus mit der Spitze mithalten können
und auch die Vikings werden wie immer ein Wörtchen mitreden. Gespannt darf
man auf die Aufsteiger sein, Wuppertal hat eine starke Truppe am Start und
könnte zur Überraschung werden. Die Hamburger hatte ihre erste Überraschung
bereits in der Sommerpause. Der DSV Alster Hamburg hat sich dem renommierten
Hamburger Sport Verein angeschlossen, der nun neben den Fußball auch die
Sparte Dart führt.
Im Süden treffen die beiden Topfavoriten aus Walldorf und Neu-Isenburg
bereits wie in der letzten Saison am ersten Spieltag aufeinander und können
sofort zu Beginn ihre Stärken demonstrieren. Hinter diesen beiden kann man
Kaiserslautern und Huttenheim die größten Chancen einräumen. Gespannt darf
man auf die beiden Neulinge sein, die im Gegensatz zum Norden noch keine
Bundesligaluft schnuppern durften.
24.07.2006
Familie Kröckel beste Deutsche bei den Belgium Open.
Am Samstag standen die Belgium Open Singles 2006 auf dem Programm und
unser Top Dartehepaar konnte mit guten Resultaten heimkehren. In der zweiten Runde nahm sich Andy gleich mal den amtierenden Lakeside
Champion vor und fegte Jelle Klaasen gleich einmal mit 3:0 vom Board. Andy
spielte sich dann weiter bis unter die letzten 32, wo er knapp gegen den
Schotten Ross Montgomery mit 2:3 verlor. Mit einem bisschen mehr Glück wäre
sogar mehr drin gewesen, immerhin kam sein Gegner bis in das Halbfinale, wo
er dann gegen den späteren Sieger Darryl Fitton verlor. Darryl konnte das
Finale schließlich mit 5:2 gegen seinen Landsmann Ted Hankey gewinnen.
Bei den Damen kam es zu einem rein russischen Finale, in dem Irina Armstrong
mit 4:1 gegen Anastasia Dobromyslova gewinnen konnte. Trixi konnte in einem
hochklassigen Feld, wo auch noch Francis Hoenselaar, Karin Krappen, Carla
Molema, Dee Bateman, Tricia Wright und Carina Ekberg am Start waren, einen
hervorragenden 9. Platz belegen. In der Runde der letzten 16 verlor sie
gegen die spätere Finalistin Anastasia.
24.07.2006
Gestern begann mit der Stan James World Matchplay das nächste Major Turnier
der PDC. Als großer Favorit geht natürlich Phil Taylor in diesem Wettbewerb. Die
Niederlage gegen John Part im letzten Jahr bedeutete seine einzige Niederlage
bei einem Major im Jahr 2005. Bestens gerüstet ist er, The Power konnte bereits
am Samtag an gleicher Stelle zum dritten Mal in Folge die Bobby Bourn Memorial
Trophy durch einen 3:1 Erfolg gegen Roland Scholten gewinnen. Hinzu kommt auch,
dass sich Raymond van Barneveld als größter Gegner nicht für diesen Wettbewerb
qualifizieren konnte.
Am Sonntag fanden die ersten drei Partien statt und es wurde ein schleppender
Beginn. Mark Dudbridge verlor gleich die Auftaktpartie mit 6:10 gegen Alex Roy
und durfte seine Hoffnungen als Erster begraben. Die Tatsache, dass Alex seinen
Erfolg ohne eine einzige 180 erzielen konnte, zeigt das schwache Niveau der
Partie an, beide Spieler kamen nicht über einen Schnitt von 84 hinaus.
Im zweiten Spiel kam es zu einer Neuauflage des Halbfinales der Las Vegas
Desert Classic und auch dieses Mal setzte sich John Part gegen Wes Newton durch.
Bei dem 10:2 Erfolg konnten aber beide Spieler nicht an ihre Leistungen von vor
drei Wochen anknüpfen.
Im letzten Spiel des Abends siegte Dennis Priestley mit 10:7 gegen Alan
Tabern.
Heute stehen folgende Spiele auf dem Programm:
Nachmittag:
Terry Jenkins - Lionel Sams
Adrian Lewis - Matt Clark
Peter Manley - Andy Hamilton
Chris Mason - Steve Beaton
Abends:
Kevin Painter - Barrie Bates
Colin Lloyd - Steve Maish
Phil Taylor - Bon Anderson
Wayne Mardle - Steve Hine
Das DSF ist heute von 20:15 Uhr bis 22:45 Uhr live dabei.
22.07.2006
Für die kommende Bundesligasaison gibt es noch keine
Spielpläne. Alle Spielpläne, die im Moment auf diversen Homepages und in
Foren kursieren, sind nicht die offiziellen Versionen.
18.07.2006
Mein Freund, der Soft-Eis-Maker
(eine kleine Nachbetrachtung des
JEC durch den Webmaster)
Um die Eindrücke des Jugend Europa Cups richtig ausdrücken zu können,
möchte ich gleich zu Beginn das Resümee von Dietmar Ernst zitieren. Nach der
erfolgreichen Ausrichtung des Spring Cups vor knapp einem Jahr wurden erneut
bei einer Großveranstaltung auf deutschem Boden neue Maßstäbe gesetzt und
die Messlatte ein paar Stufen höher gelegt.
Es begann alles an einem brütend heißen Donnerstag, so um 16:00 Uhr habe
ich mich auf den Weg zum ca. 100 km entfernten Kalkar gemacht. Was würde
mich im Kernwasserwunderland erwarten? Ein nicht in Betrieb genommenes
Atomkraftwerk, das zum Freizeitpark umgebaut wurde. Bei strahlend (was für
ein Wortspiel!) blauem Sonnenschein wurde mir dann gleich bei der Ankunft
klar, das die Umwandlung funktioniert hat. Von weitem sieht es noch wie ein
Kraftwerk aus, wenn man aber erst einmal in der Anlage ist, merkt man davon
nicht mehr viel.
Am Donnerstag gab es die ersten Meetings und die Aufgaben wurden
besprochen und verteilt. Zu meinem Glück waren ausreichend freiwillige
Schreiber anwesend, so konnte ich mich die ganze Zeit über um die ständige
Aktualisierung der Homepage kümmern, die Dartgemeinde zu Hause sollte ja
immer auf dem Laufenden sein. Den restlichen Abend verbrachte man dann
damit, die reichhaltigen all-inclusiv Angebote der Anlage auszuprobieren.
Am Freitag ging es früh los, nach dem Frühstück ging es nach dem
Einmarsch der Nationen mit dem Jungen Einzel und dem Mädchen Doppel direkt
in die Wettbewerbe. Die Halle war geräumig und bestens geeignet. Es war
ausreichend Platz für die Wettbewerbe und zum Aufenthalt. Dank des nahen
Rhein kam auch immer eine leichte frische Brise hinüber, die für angenehme
Temperaturen in der Halle sorgte. Darüber hinaus konnte man sich am Spielort
auch mit Soft Eis in Selbstbedienung abkühlen. Es soll Leute gegeben haben,
die dieses Angebot auch genutzt haben. :-)
Sportlich überstrahlte sofort Michael van Gerwen die Konkurrenz, direkt
vom ersten Spiel an zeigte er, warum er im Moment bereits die WDF Nr. 2 bei
den Senioren ist. Kaum ein Leg, das Michael nicht mit einem Shortgame
beendete.
Doch auch die anderen Teilnehmer zeigten sehr gute Leistungen. Wenn dies
unsere Zukunft ist, dann brauchen wir uns kaum große Sorgen machen.
Sportlich in Topform, fair dem Gegner gegenüber, freundlich und
aufgeschlossen den Boardschiedsrichtern und Zuschauern gegenüber. Ich kann
nur Bestnoten für die Jugend des Jahres 2006 vergeben.
Im Laufe des Tages wurden alle Wettbewerbe bis zu dem Halbfinals gespielt.
Mein Lob an dieser Stelle noch einmal an die freiwilligen Schreiber, dem den
ganzen Tag über mit Begeisterung dabei waren. Nach dem Abendessen standen dann
noch zwei weitere Turniere auf dem Spielplan. Zum einen gab es den Teammanager
Cup und zum anderen ein offenes Turnier für alle Helfer und Zuschauer. Auch hier
schrieben noch viele Freiwillige bis spät in die Abendstunden. Es sei aber auch
lobend erwähnt, dass sich viele Jugendliche bei dieser Gelegenheit für die
Schreibdienste am Tag revanchiert haben.
Der Samstag gehörte den finalen Wettkämpfen, am Vormittag standen die
Halbfinalpaarungen an. Es gab viele spannende Spiele, den meisten Zuschauern
wird aber sicherlich der Teamwettbewerb der Jungen in Erinnerung bleiben. Beide
Partien waren hochklassig und spannend bis zum Schluss. Unsere Jungs hatten am
Ende leider nicht das nötige Glück zum letzten Check und belegten nach dem
Gruppensieg am Vortag nun den dritten Platz. Rechts neben unseren Jungen
spielten die Schotten groß auf und hatten als einzige Nation die Chance, den
übermächtigen Niederländern ein Bein zu stellen. Nachdem selbst Michael van
Gerwen zwei Legs abgeben musste, hatten die Schotten insgesamt vier Darts auf
Doppel zur Sensation.
Der Rest des Tages gehörte den Siegern und Platzierten. Nach den Finalspielen
standen die Ehrungen auf dem Programm und die Veranstaltung wurde beim Galaabend
würdig beendet.
Am Sonntag morgen ging es dann nach dem Frühstück auf den Heimweg und irgendwie
wollte man noch nicht so richtig weg, dafür war das Wochenende viel zu schön.
Ich glaube, ich fahre mal eben nach McD und kaufe mir ein Soft Eis...
17.07.2006
Die ersten Bilder des JEC von Volker Hatlauf sind im Bereich "ddz-news" zu
sehen.
16.07.2006
Hier das Bild der deutschen Delegation bei der Siegerehrung. Mit Platz 1
durch Kerstin Lederbogen und Benita Göbel, Platz 2 für Kevin Münch und
Michael Fey, Platz 3 für Kerstin Lederbogen und Platz 3 für das Jungen Team
gab es ausreichend Grund zum Jubeln. Hinzu kommen die hervorragenden
Platzierungen in der Nationenwertung mit Platz 2 bei den Mädchen und Platz 3
bei den Jungen.

In der oberen Reihe von links nach rechts stehen Michael Fey, Alexander
Glatthorn, Daniel Zygla und Kevin Münch, der seinen letzten Jugendwettbewerb
spielte. Vorne knien die Bundesjugendleiterin Astrid Kamm, Benita Göbel und
Kerstin Lederbogen.
15.07.2006
Die Nationenwertung gewannen bei den Jungs natürlich die Niederlande mit 164
Punkten, die alle drei Wettbewerbe gewinnen konnten. Auf Platz 2 folgt
England mit 86 Punkten und auf Platz 3 Deutschland mit 73 Punkten. Der
mögliche zweite Platz wurde im knapp im Halbfinale des Teamwettbewerbes
verpasst. Bei den Mädchen hat Wales die Nationenwertung mit 57 Punkten
gewonnen. Durch den Einzeltitel von Kimberley Lewis hat Wales den nötigen
Vorsprung erspielt, um knapp vor Deutschland (53) und den Niederlanden (46)
zu gewinnen.
Alle Ergebnisse des Jugend Europa Cups sind
hier noch einmal nachzulesen.
15.07.2006
Den letzten Wettbewerb im Kernwasserwunderland haben die Niederlande im
Teamwettbewerb gewonnen. Mit 9:1 fiel der Sieg deutlich aus, die Engländer
konnten auf der Bühne nicht an die Leistung vom Halbfinale gegen Deutschland
anknüpfen.
Angeführt von Michael van Gerwen waren die Holländer in der Besetzung mit
Pieter Collijn, Jan Dekker und Sven van Dun zu dominant an diesem
Wochenende. Das Highlight des Finales setzte Jan Dekker mit einem 12 Darter
(180,140,41,140). Das Finish spielte er dabei 60,48,32.
15.07.2006
Kerstin Lederbogen und Benita Göbel haben den viel umjubelten Titel für
Deutschland im Mädchen Doppel geholt. In einem spannenden Spiel erlöste
Kerstin die Fans und so konnte der Ausrichter doch noch den Titel in einer
Disziplin feiern. Für Kimberley Lewis und Kylie Murphy bleibt als "Trost"
aber der Gewinn des Länderpokals bei den Mädchen.
15.07.2006
Michael van Gerwen hat zusammen mit seinem Doppelpartner Sven van Dun
seinen zweiten Titel gewonnen. Kevin Münch und Michael Fey boten aber eine
gute Partie und konnten das Spiel spannend und offen gestalten. Am Ende
reichte den Niederländern ein Break zum 4:2 Erfolg.
15.07.2006
Kimberley Lewis heißt die Gewinnerin des Mädchen Wettbewerbes. Nach 1:2
Rückstand gewann sie die folgenden 3 Leg zum 4:2 Erfolg gegen Thea Kaaijk.
15.07.2006
Michael van Gerwen hat erwartungsgemäß das Finale im Jungen Einzel gewonnen.
Das Finale gegen seinen Landsmann Pieter Collijn war hochklassig, alleine
Michael warf sieben 180er. Pieter hatte seine Chancen, doch in der
entscheidenden Phase war die Nr. 2 der WDF bei seinem 2:0,1:2,2:0,2:1 Erfolg zu
sicher.
15.07.2006
Dramatische Spiele gab es im Teamwettbewerb der Jungen. Schottland spielte
gegen die hoch favorisierten Holländer ein starkes Spiel und hatten bei einer
8:6 Führung auch alle Möglichkeiten zum Sieg. Doch Dean Lawrie wurde zum
tragischen Helden. Sein Leg konnte er gegen Michael van Gerwen gewinnen, doch im
letzten Leg vergab er 4 Matchdarts gegen Sven van Dun. Das Entscheidungsleg
konnte sich dann Michael van Gerwen mit Doppel 5 zum 18 Darter sichern.
Leider hat es für die deutschen Jungs nicht zum Finaleinzug gereicht. Das Spiel
gegen England war wie die andere Partie spannend bis zum Ende und wurde
ebenfalls erst im Entscheidungsleg entschieden. Beim Stande von 8:7 hatte
Alexander Glatthorn bereits Matchdarts gehabt, doch er verlor knapp gegen Ross
Smith.
Ross Smith war es dann auch, der gegen Kevin Münch um die Entscheidung spielte.
Kevin war in dem Leg immer vorne und hatte auch zwei Darts zum Finaleineinzug
auf Doppel 20 gehabt. Jubeln durften aber am Ende die Engländer, nachdem Ross
seinen ersten Dart auf Doppel 16 nutzen konnte.
15.07.2006
Zusammen mit ihrer Doppelpartnerin Kylie Murphy hat es Kimberley Lewis auch
in das Finale des Doppelwettbewerbes geschafft. Die bei Waliserinnen gewannen
überraschend deutlich mit 3:0 gegen die Holländerinnen Thea Kaaijk und Priscilla
Groeneweg.
Unsere beiden Mädchen Kerstin Lederbogen und Benita Göbel haben die zweite
deutsche Finalteilnahme gesichert, sie gewannen ihr Halbfinale ebenfalls mit 3:0
gegen Griffiths/Christie aus Schottland.
15.07.2006
Auch im Doppel ist Michael van Gerwen mit seinem Partner Sven van Dun nicht
zu stoppen. Ohne große Mühe und mit einem 151er Finish von Michael gewannen sie
glatt mit 3:0 gegen die Waliser Kinsella/Lewis. Mit dem gleichen Ergebnis
gewannen kurz danach Kevin Münch und Michael Fey gegen die Dänen Anderson/Laursen
und sicherten uns somit die erste deutsche Finalteilnahme.
15.07.2006
Kerstin Lederbogen hat den Sprung in das Mädchen Einzel Finale nicht
geschafft. Gegen eine gut aufgelegte Kimberley Lewis war sie bei der 0:3
Niederlage chancenlos. Gegnerin von Kimberley im Finale ist die Holländerin Thea
Kaaijk, die gegen ihre Landsfrau Priscilla Groeneweg mit 3:1 gewinnen konnte.
15.07.2006
Mit einer beeindruckenden Leistung haben sich soeben Michael van Gerwen und
Pieter Collijn in das Finale des Jungen Einzel gespielt. Michael gewann gegen
den Schotten Scott Campbell 2:0 und 2:0 und spielte dabei 18,14,17,14, also
einen Average knapp 95. Sein Landsmann Pieter gab gegen den Engländer Ricky
Evans zwar ein Leg ab, gewann seine vier Legs aber auch in starken 15,16,17,16
Darts.
14.07.2006
Das Jungen Team hat trotz einer Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen
Belgien den Gruppensieg geschafft und trifft morgen im Halbfinale auf
England. Das zweite Halbfinale bestreiten die Niederlande und Schottland.
Alle Ergebnisse der Vorrunde gibt es hier.
14.07.2006
Bei den Mädchen stehen mittlerweile die Halbfinalpaarungen fest. Benita
Göbel hat nach einem zweiten Platz in der Gruppe knapp den Einzug durch eine
2:3 Niederlage gegen Thea Kaaijk verpasst. Unsere Nr. 1 der Mädchen Kerstin
Lederbogen steht aber im Halbfinale und trifft dort am Samstag auf die
Waliserin Kimberley Lewis. Die Jungs sind nach vier Siegen im Team auf dem besten Weg zum
Gruppensieg und könnten somit den Niederländern im Halbfinale aus dem Weg
gehen.
14.07.2006
Die ersten Ergebnisse der Mädchen Einzel und Jungen Teams sind online.
14.07.2006
Kevin Münch und Michael Fey haben sich durch einen 3:2 Erfolg gegen die
Iren Fleming/O'Hea ins Halbfinale gespielt. Zum Match spielten die beiden
einen 14 Darter.
14.07.2006
Benita Göbel und Kerstin Lederbogen haben sich soeben für das Halbfinale
morgen früh qualifizieren können.
14.07.2006
Der Jungen Einzel Wettbewerb wurde bis zu den Halbfinalen, die morgen
früh stattfinden, zu Ende gespielt. Leider war für unsere beiden letzten
Teilnehmer bereits im Achtelfinale Endstation. Die Mädchen spielen nun nach einer guten Vorrunde im Doppel gegen
Dänemark.
14.07.2006
Die ersten Ergebnisse vom Jugend Europa Cup sind eingetroffen und können
hier eingesehen werden. Die ersten Runden werden gerade gespielt und wir werden die Ergebnisse
nach und nach online stellen. Bei den Jungen scheint es trotz guter
Konkurrenz nur darum zu gehen, wer hinter Michael van Gerwen den zweiten
Platz belegen wird. Bei seinen ersten beiden Auftritten zeigte er schon sein
Können. Im ersten Spiel warf er 12,15,18 und bei seinem nächsten Auftritt
15,14,18.
Im Moment laufen die Achtelfinale der Jungen und für Deutschland sind noch
Kevin Münch und Alexander Glatthorn dabei.
08.07.2006
Die Auslosungen für den Jugend Europa Cup in der nächsten Woche sind
online.
04.07.2006
John Part gewinnt die Las Vegas Desert Classic

Bereits am Sonntag Abend hat der Kanadier John Part die fünfte Auflage
der Las Vegas Desert Classic gewonnen. Da das DSF gestern noch Ausschnitte
vom Finale gezeigt hat, kommt erst jetzt der Bericht. Ich wollte niemanden
die Spannung nehmen.Soviel Spannung wie erhofft gab es aber nicht, die Partie kam nie an das
Niveau der Partie Taylor gegen Barneveld vom Vortag heran. Barney schien
doch einiges an Energie am Samstag verbraucht zu haben, er war bei weitem
nicht so sicher wie in den Tagen zuvor.
John Part sollte es recht sein, er spielte sein Spiel runter und nutzte
die Schwächen des Gegners auf Doppel meist sicher aus. Bis zum Stande von
3:3 Sets war das Spiel ausgeglichen und hart umkämpft, die Sätze 2-6 gingen
alle über die volle Distanz. Barney konnte einen 1:3 Rückstand noch einmal
ausgleichen, doch dann brach sein Spiel fast zusammen und er konnte in den
folgenden drei Sätzen nur noch 2 Legs gewinnen. Highlights wie ein 170er
Finish wechselten sich in der Schlussphase mit Scores unter 60 ab.
John Part erzielte insgesamt 11 Maximums (Barney 6) und spielte einen
Schnitt von 92,80, der am Ende sogar noch knapp schlechter war als der
seines Gegners mit 92,86. Barney profitierte bei dieser Statistik aber von
seinen guten Legs zu Beginn und der Tatsache, dass er in den letzten Sätzen
selten auf Doppel werfen durfte.
Für John Part ging eine dreijährige Durststrecke bei Major Turnieren zu
Ende, sein letzter großer Erfolg war die WM 2003. Endlich durfte Darth Maple
mal davon profitieren, dass andere Spieler Phil Taylor aus dem Rennen
geworfen hatten. In den letzten Jahren war er immer für die Sensation gegen
The Power zu haben, doch für den anschließenden Titel hatte es nie gereicht.
Wenn er diese Form halten kann, dann kann sich John wieder Hoffnungen auf
eine Rückkehr in die Top 10 machen.
02.07.2006
Niederlande gegen Kanada heißt es im Finale der Las Vegas Desert Classic.
Mit Phil Taylor und Wes Newton schieden gestern Abend die letzten beiden
Vertreter aus dem Mutterland des Darts im Halbfinale aus.
In der ersten Partie erwischte Wes Newton den besseren Start gegen John Part und
sicherte sich die ersten beiden Legs. Ob Wes dann in der Pause das
Elfmeterschiessen der Engländer gesehen hat, weiß man nicht, auf jeden Fall gab
es einen Bruch in seinem Spiel und er konnte in den nächsten vier Sätzen nur
noch drei Legs gewinnen. John Part zog damit nach einer langen Pause endlich mal
wieder in ein Turnierfinale ein und trifft dort am heutigen Abend auf Raymond
van Barneveld.
Da Barney noch immer nicht gesetzt wird, kann es, wie schon bei den UK Open,
in einer früheren Runde zum Aufeinandertreffen mit Phil Taylor kommen. Zwischen
den beiden, man kann sie jetzt getrost als Erzrivalen bezeichnen, entwickelte
sich ein spannendes und hochklassiges Match. Insgesamt fielen 23 Maximums
(Barney 13, Phil 10) und beide hatten am Ende einen Average von knapp unter 100.
Phil hatte den besseren Start, sicherte sich das erste Set mit 3:2 und ließ dann
ein 3:0 folgen, The Power wollte wohl unbedingt Revanche für die Niederlage bei
den UK Open. Die nächsten beiden Sätze gingen knapp an Barney, doch Phil konnte
zur 3:2 Führung kontern. Satz 4 ging erneut an den Holländer und der letzte Satz
musste die Entscheidung bringen.
Barney eröffnete den entscheidenden Satz mit einem 148er Finish, die nächsten
beiden Legs gingen jedoch an Phil Taylor. Im vierten Leg warf Barney dann bei
204 Rest seine letzte 180 und stellte sich 24. Phil hatte seinen einzigen
Matchdart und vergab ihn bei einem 104er Finish auf Doppel 14, die er einfach
traf. Barney nutzte die Chance und traf mit seinem letzten Dart die Doppel 2.
Im letzen Leg durfte Barney anfangen und er nutzte seine Chance. Bei 76 Rest
hatte er schon einen Dart auf Doppel 18 zum Match, er traf aber nur eine
einfache 18. Phil Taylor hatte 103 Rest, schaffte es aber nicht, sich einen Dart
auf Doppel zu erspielen. So war es Raymond van Barneveld, der mit dem ersten
Dart die Doppel 9 traf und nun zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Wochen Phil
Taylor aus einem Major warf.
Halbfinale:
John Part - Wes Newton 4:2 (2:3,1:3,3:1,3:0,3:1,3:1)
Raymond van Barneveld - Phil Taylor 4:3 (2:3,0:3,3:2,3:2,1:3,3:1,3:2)
Viertelfinale:
Terry Jenkins - John Part 2:3 (3:2,1:3,3:1,2:3,1:3)
Andy Hamilton - Raymond van Barneveld 1:3 (0:3,3:1,2:3,1:3)
Phil Taylor - Dennis Priestley 3:0 (3:1,3:1,3:1)
Chris Mason - Wes Newton 2:3 (2:3,3:1,1:3,3:0,1:3)
Der DDV-Teammanager hat nach den German Masters die Nominierungen für die
kommenden Aufgaben der Nationalmannschaft bekannt gegeben.
Beim Europe Cup
in Irland werden Marko Puls, Colin Rice, Karsten Wieggrebe, Andreas Kröckel,
Bianka Strauch und Sabrina Spörle für Deutschland an den Start gehen.
An den Winmau World Masters werden bei den Herren Marko Puls, Colin Rice,
Karsten Wieggrebe und Andreas Kröckel an den Start gehen. Hinzu kommen
Michael Rosenauer als Sieger der Dortmund Open und Kevin Münch, der
ausnahmsweise bei den Senioren starten darf, weil er die German Open
gewonnen hat und zum Zeitpunkt der Masters zu alt für den Jugendwettbewerb
ist.
Bei den Damen werden wie bereits berichtet Heike Ernst und Bianka Strauch
an den Start gehen.
Die Jugend wird von Daniel Zygla, Kerstin Lederbogen und Benita Göbel
vertreten werden.
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