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30.06.2006
Der Bericht vom Länderpokal der German Masters ist eingetroffen und kann in
der Rubrik Turnier / Ergebnisse eingesehen werden.
30.06.2006
Nur noch Phil Taylor ist aus den Top 10 der PDC im Viertelfinale der Las
Vegas Desert Classic vertreten.
Mit Peter Manley und Roland Scholten haben sich weitere Gesetzte
verabschiedet und es könnte jetzt auf der erste Finale zwischen Barney und
The Power bei einem PDC Major hinauslaufen. Beide haben ihre Aufgaben im
Achtelfinale sicher gelöst.
Peter Manley - Dennis Priestley 1:3 (2:3,3:2,2:3.1:3)
John Part - Roland Scholten 3:0 (3:2,3:2,3:2)
Phil Taylor - Andy Jenkins 3:0 (3:0,3:1,3:0)
Raymond van Barneveld - Steven Smith 3:0,3:1,3:1)
John MaGowan - Chris Mason 0:3 (2:3,0:3,0:3)
Mick McGowan - Wes Newton 1:3 (2:3,3:0,1:3,2:3)
Barrie Bates - Terry Jenkins 1:3 (1:3,3:2,2:3,1:3)
Matt Clark - Andy Hamilton 0:3 (0:3,0:3,1:3)
Das Highlight der Runde war sicherlich im Spiel Taylor gegen Andy
Jenkins. Andy war nach zwei 180er auf dem Weg zum 9 Darter. Er traf die
siebte 60, verpasste dann aber knapp die 57. Mehr durfte er in dem Leg aber
nicht werfen, denn Phil Taylor schaffte als Vorleger ebenfalls zwei 180er
und spielte einen 11 Darter. Insgesamt kam The Power auf sieben Maximums und
einen Average von knapp 104.
Hier die Paarungen des Viertelfinals:
Terry Jenkins - John Part
Andy Hamilton - Raymond van Barneveld
Phil Taylor - Dennis Priestley
Chris Mason - Wes Newton
29.06.2006 Die erste Hauptrunde der Las Vegas Desert Classic wurde in der Nacht zum
Donnerstag gespielt und es gab es regelrechtes Favoritensterben. 6 Top 10
Spieler überstanden die erste Hauptrunde nicht, angeführt von der Nr. 1
Colin Lloyd, der deutlich mit 1:6 gegen Chris Mason verloren hat.
Chris
Mason hatte natürlich den Vorteil, dass er sich bereits zwei Tage in den
Qualifikationsturnieren warm werfen konnte. Colin Lloyd und die anderen
gescheiterten Gesetzten hatten gestern erst ihr erstes Turnierspiel.
Nach Colin Lloyd durften auch Ronnie Baxter, Wayne Mardle, Kevin Painter,
Mark Dudbridge und Denis Ovens ihre Koffer packen. Dass es anders geht,
zeigte einmal mehr Phil Taylor, der sein erstes Match sicher mit 6:0 gegen
Adrian Lewis gewinnen konnte.
Überzeugt haben einmal mehr Barrie Bates, der in der Form seines Lebens
zu sein scheint und der 65 jährige John MaGowan, der seit den UK Open seinen
zweiten Frühling erlebt.
Hier alle Ergebnisse der ersten Runde:
Darin Young
-
Raymond van Barneveld 2:6
Colin Lloyd -
Chris Mason 1:6
Ronnie
Baxter -
John Part 3:6
Phil Taylor -
Adrian Lewis 6:0
Peter Manley
-
Steve Beaton 6:4
Roland Scholten -
Bob Anderson 6:4
Ray Carver -
Mick McGowan 3:6
Dennis Priestley -
Dennis Smith 6:2
Andy Jenkins -
Andy Smith 6:3
Kevin Painter -
Andy Hamilton 4:6
Wayne Mardle -
Wes Newton 3:6
Mark Dudbridge -
Barrie Bates 2:6
Gerry Convery -
John MaGowan 2:6
Brad
Wethington -
Matt Clark 3:6
Denis Ovens -
Steven Smith 2:6
Terry Jenkins -
Bill Davis 6:1 Die Hoffnungen der US-Amerikaner wurden wie bei der World Series of Darts
früh zunichte gemacht, alle einheimischen Profis schieden bereits in der
ersten Runde aus.
In der zweiten Runde, in der heute Best of 5 Sets, Best of 5 Legs gespielt
wird, kommt es zu folgenden Partien:
Peter Manley - Dennis Priestley
John Part - Roland Scholten
Phil Taylor - Andy Jenkins
Raymond van Barneveld - Steven Smith
John MaGowan - Chris Mason
Mick McGowan - Wes Newton
Barrie Bates - Terry Jenkins
Matt Clark - Andy Hamilton
28.06.2006
Der Vorab Bericht der ddz von den German Masters ist heute eingetroffen und
kann im Bereich Turniere / Ergebnisse eingesehen werden.
Gegen Ende der Woche folgt noch ein separater Bericht über den Länderpokal.
Wer bei den German Masters war, der hat gesehen, dass Volker Hatlauf, im
Moment ein leichtes Handicap hat. Daher kommt der Bericht etwas später als
gewohnt. Aber keine Angst, Onkel Völli, wer so viel macht wie Du, der darf
sich auch mal eine Verspätung erlauben.
28.06.2006
In den USA startet heute die fünfte Auflage der Las Vegas Desert Classic.
Im Hauptfeld heute werden 32 Herren an den Start gehen. 16 Spieler, die Top
12 der PDC und 4 US-Amerikaner, waren gesetzt. Die anderen 16 Plätze wurden
an zwei Qualifikationstagen vergeben.
Das besondere an den beiden Qualifikationsturnieren war die Chance des
doppelten Starts. Wer es am ersten Tag nicht geschafft hatte, konnte sein
Glück am zweiten Tag noch einmal versuchen.
Raymond van Barneveld konnte gleich am ersten Tag das Fiasko bei der
Quali zur World Matchplay vergessen machen und sicherte sich durch einen
knappen 4:3 Erfolg gegen Colin Osborne die Teilnahme an der Endrunde.
Weitere Qualifikanten vom ersten Tag sind Mick McGowan (durch ein 4:2
gegen Adrian Lewis), Andy Smith, Steven Smith, Andy Hamilton (4:2 gegen John
Part), Matt Clark, John MaGowan und Bill Davis.
Gestern folgte dann der zweite Teil und weitere Big Names schafften noch
den Sprung in das Hauptfeld.
Chris Mason hatte dieses mal einen weitaus besseren Tag und kam durch ein
4:1 gegen Jason Clark weiter. Wes Newton, immerhin Halbfinalist im letzten
Jahr, gewann 4:1 gegen James Wade. Bob Anderson, der gestern noch das
Senioren Duell gegen John MaGowan verloren hatte, drehte ein 1:3 gegen
Lionel Sams noch in einen 4:3 Erfolg.
Barrie Bates war auch von Roger Carter nicht zu stoppen und gewann 4:2, für
Roger war es die zweite Niederlage in Folge im entscheidenden Spiel. John
Part ließ dieses Mal nichts anbrennen und gewann sicher mit 4:0 gegen Steve
Maish. Steve Beaton, Dennis Smith und Adrian Lewis vervollständigten dann
noch das 32er Feld. Bei den Las Vegas Desert Classic gibt es traditionell auch einen
Damenwettbewerb. Am Montag setzten sich Sally Smith (3:0 gegen Tricia
Wright) und Deta Hedman (3:0 gegen Kathy Ovens) durch. Ihre zweite Chance
konnte Tricia Wright dann am Dienstag nutzen und kam durch ein 3:2 gegen
Sara Rose ins Halbfinale. Dort spielt auch Marilyn Popp, die mit 3:1 gegen
Crissy Manley, die Frau von Peter Manley, gewann.
In der ersten Hauptrunde heute wird es gleich zu einigen Hammerpartien
kommen, Highlight könnte sicherlich die Partie Phil Taylor gegen Adrian Lewis
werden. Aber auch Colin Lloyd hat mit Chris Mason einen schweren Auftaktgegner.
1. Runde, Best of 11 Legs:
Darin Young
-
Raymond van Barneveld
Colin Lloyd -
Chris Mason
Ronnie
Baxter -
John Part
Phil Taylor -
Adrian Lewis
Peter Manley
-
Steve Beaton
Roland Scholten -
Bob Anderson
Ray Carver -
Mick McGowan
Dennis Priestley -
Dennis Smith
Andy Jenkins -
Andy Smith
Kevin Painter -
Andy Hamilton
Wayne Mardle -
Wes Newton
Mark Dudbridge -
Barrie Bates
Gerry Convery -
John MaGowan
Brad
Wethington -
Matt Clark
Denis Ovens -
Steven Smith
Terry Jenkins -
Bill Davis
25.06.2006
Die Informationen für den im Juli anstehenden Europa Cup der Jugend im
Kalkar sind online und können hier eingesehen
werden.
25.06.2006
Bust Darts Berlin erster Sieger des DDV-Amateurpokals

Vielen Dank an Albert Schmidt für die beiden Siegerfotos.
Die Berliner gewannen in Hanau den letzten Wettbewerb des Wochenendes und
konnten sich somit als erster Sieger des Amateurpokals in die Archive des
DDV eintragen. Dieser Wettbewerb wurde von den teilnehmenden Teams sehr gut
angenommen. Nun haben auch mal wieder Teams, die nicht in der Bundesliga
spielen, die Chance, auf einer großen Bühne zu spielen.
Den Teams und vielen Offiziellen gefällt nur der Name DDV-Amateurpokal
nicht besonders. Wer Vorschläge für einen ordentlichen Namen für diesen
Pokalwettbewerb hat, der kann sie
mir gerne schicken. Auf den Namensgeber wartet eine kleine Überraschung.Ergebnisse der Vorrunde vom DDV-Amateurpokal aus Hanau:

Halbfinale:
Bust Darts Berlin - Braunschweiger DSV 7:6
DC Urbach - DC Herzogenaurach 7:6
Finale:
Bust Darts Berlin - DC Urbach 7:3
24.06.2006
Ergebnisse der Bundesliga Aufstiegsrunde aus Hanau:
Der 1. DC Wuppertal und der DSV Alster
Hamburg haben die Rückkehr in die Bundesliga Nord geschafft. Die
abschließende Partie der beiden war nicht mehr nötig und wurde nicht mehr
gespielt.
Im Süden schafften der TSV Ginnheim und O.A. Laufen erstmals den Sprung in
die Bundesliga und bringen frisches Blut ein. Glückwunsch an alle Teams.

DDV-Cup:
Sieger 2006: Vikings DC Berlin

Halbfinale:
DC Hawks Vilsbiburg - Vikings DC Berlin 4:7
SV Neunkirchen - 1. DC Mülheim 2:7
Finale:
Vikings DC Berlin - 1. DC Mülheim 7:2
Die Vikings gewinnen damit zum zweiten Mal nach 1999 den DDV-Cup und sind
jetzt zusammen mit Broadway Bremen Rekord Champion.
Abschlusstabellen der Vorrunde:

23.06.2006
22.06.2006
Die aktuellen Ranglisten sind online. Zum Saisonabschluss hat sich noch ein
bisschen was in den Ranglisten getan.
Bei den Damen gab es ein Fotofinish
um Platz 1 und somit um die Fahrkarte zu den World Masters. Sabrina Spörle
hatte einen Punkt Vorsprung aus der Rangliste und 2 zusätzliche Punkte
"Luft", die Bianka Strauch zu verteidigen hatte.
Da Sabrina im Achtelfinale ausschied, reichte Bianka Strauch bereits das
Halbfinale. Durch den Einzug in das Finale konnte sie ihren Vorsprung zum
Saisonende auf 4 Punkte ausbauen. Bianka Strauch wird somit Deutschland bei
den World Masters vertreten.
An ihrer Seite wird noch einmal Heike Ernst nach England reisen. Als "Hobbydarterin",
wie sie scherzhaft vom Teammanager bezeichnet wird, hatte sie einmal mehr
die German Masters gewinnen können. Ihr Ziel, noch einmal durch einen Erfolg
in Dortmund oder Bochum zu den World Masters reisen zu können, hatte sie
sportlich leider knapp verpasst.
Vor den Einzelwettbewerben am Sonntag wurden traditionell die Ehrungen
für die abgelaufene Saison durchgeführt. Neben den Ehrungen für die
Bundesligateams wurden auch noch Kevin Münch, Benita Göbel, Andy Kröckel und
Colin Rice für diverse Erfolge in der letzten Saison durch den
DDV-Präsidenten Stephan Mischke geehrt. Zu nachträglichen Ehren für seine
Jugendzeit kam auch noch Karsten Wieggrebe, die Ehrung wurde seinerzeit
vergessen.
Dietmar Ernst übernahm dann die letzte Ehrung des Tages. Da Heike Ernst
in dieser Saison ihre beispiellose Turnierkarriere beendet hatte und nur
noch zu gelegentlich an den Start gehen wird, wollte der DDV sie für ihre
Karriere noch einmal ehren. Die herkömmliche Ehrenordnung des DDV wurde aber bereits von Heike Ernst
komplett ausgeschöpft und daher wurde ein anderer Weg der Ehrung gefunden.
Neben den bekannten Erfolgen von Heike Ernst, die jetzt mit den Masters
ihren 78. Titel im 105. Finale gewinnen konnte, stellte Dietmar Ernst noch
folgende Rekorde von Heike, die 17 Jahre lang ununterbrochen die Nr. 1 in
Deutschland war, heraus.
Heike nahm seit 1987 zehnmal in Folge am World Cup teil, Weltrekord.
Heike nahm seit 1988 neunmal in Folge am Europe Cup teil, Weltrekord.
Heike nahm seit 1989 siebzehn mal in Folge an den Winmau World Masters
teil, Weltrekord.
Aus diesem Grund konnte Dietmar Ernst verkünden, dass Heike Ernst auf
Initiative der DDV von der BDO zu den diesjährigen World Masters auch ohne
sportliche Qualifikation eingeladen wird. Die BDO möchte damit auch das
sportliche Lebenswerk von Heike ehren.
In der Halle gab es tosenden Applaus für eine sichtliche gerührte Heike
Ernst.
Auch bei den Herren gab es zum Saisonende noch einmal eine Wachablösung,
die aber im Gegensatz zu den Damen zu erwarten war. Colin Rice hatte bereits
nach Vilsbiburg in der provisorischen Rangliste die Nr.1 abgeben müssen, da
einige seiner Weltranglistenpunkte entfielen. Hinzu kam, dass Marko Puls
keine, und Colin satte 15 Punkte bei den Masters verteidigen mussten.
Durch das frühe Ausscheiden von Colin konnte Marko durch den 3. Platz seinen
Vorsprung zum Jahresende auf 29 Punkte ausbauen. Marko krönt damit seine
beste Saison und ist, obwohl er nur ein einziges Turnier gewinnen konnte,
die souveräne Nr. 1.
Bei den Jungen war der Saisonausgang bereits vorher klar. Kevin Münch
wäre auch bei einer Nichtteilnahme an den Masters knapp die Nr. 1 geblieben.
So kam es aber noch einmal zu einem Schlagabtausch der alten gegen die neue
Nr. 1.
Auch Kerstin Lederbogen sicherte sich sicher den Platz an der Sonne zum
Saisonausklang. Durch ihren Erfolg in Erlensee konnte Jenny Lieverkus aber
noch an Benita Göbel vorbei ziehen und den zweiten Platz von ihr übernehmen.
Hier noch ein paar Eindrücke von mir zu den German Masters, die ich
einmal mehr als interessierter Beobachter verfolgen durfte. Es war wieder
einmal sehr heiß in Erlensee und die kalten Getränke waren begehrt. Leider
hatte der Veranstalter leichte Probleme mit der Kühlung und so gab es
besonders am Samstag leichte Probleme.
Sportlich machte die Hitze den meisten Teilnehmer nicht viel zu schaffen,
denn es waren immer gute bis teilweise brillante Leistungen zu sehen. Am
besten ist mir das Viertelfinalspiel von Markus Hawlitzky im Teamwettbewerb
in Erinnerung geblieben. Leg 1 ging mit 140er Finish und 12 Darter an
Markus, der nach 15 Darts im zweiten Leg nicht mehr auf Doppel werfen
durfte. Im dritten Leg spielte "Tower" dann 140,140,171 und stand nach 9
Darts auf 50 Rest. Dart Nr. 10 prallte auf den Draht vom Bullseye und fiel
zu Boden, der nächste Dart saß dann aber mittig zum 11 Darter. Zum Schluss
spielte Markus dann noch einen 16 Darter.
Leistungen in dieser Klasse gab es von einigen Spielern zu bewundern.
Wenn einige Spieler diese in die nächste Saison retten können und auch
öfters an Turnieren teilnehmen, wird es für die Top 10 im nächsten Jahr hart
werden. Spieler wie Armin Gast, Ingo Mauderer oder Mario Masurka, um nur
einige zu nennen, haben gezeigt, dass mit ihnen bei einer reinen
Einzelrangliste zu rechnen sein wird.
Alles in allem waren es mal wieder harmonische German Masters in einer
freundschaftlichen Atmosphäre. Ehrenpreise gehen noch an Simon Hughes für
den schönsten Sonnenbrand (trotzdem noch Platz 9), am Stephan Schneider für
die schönsten Beine am Samstag und an Sandra Galietto für das schönste
Dekolleté.
Freuen wir uns auf eine spannende und schöne neue Saison, die im
September mit dem Spree Cup in Berlin beginnt.
19.06.2006
Der Bundesspielleiter Jürgen Vollbrecht hat soeben die Teilnehmer für die
Bundesliga-Aufstiegsrunde, den DDV-Cup und den DDV-Amateurpokal übermittelt.
Die Teilnehmer mussten bis zu den German Masters von den Landesverbänden
gemeldet werden und folgende Teams gehen am nächsten Wochenende in Hanau an
den Start.
| Bundesliga-Aufstieg |
DDV-Cup |
DDV-Amateurpokal |
| Bulldogs Wolfenbüttel |
DV Kaiserslautern |
DC Globetrotter Bremen |
| 1. DC Wuppertal |
Bären Flörsheim |
DC Bad Hersfeld |
| Lenox Wölfe Eutin |
Checkers Hamburg |
DC Urbach |
| DSV Alster Hamburg |
Hawks Vilsbiburg |
DC Pfalzpower |
| RCDC Berlin |
SV Neunkirchen |
DSV Alster Hamburg II |
| |
Vikings DC Berlin |
DC Herzogenaurach |
| O.A. Laufen |
Thorny Roses Hildesheim |
DSC Xanten |
| TSV Ginnheim |
1. DC Mülheim/Ruhr |
Bust Darts Berlin |
| DC Punktegeier Saarland |
Taraxacuma Huttenheim |
Braunschweiger DSV |
| Double A Team |
DT Strangers Pusdorf |
|
| Irish Folk Pub München |
1. DC Erfurt |
|
Für die Bundesliga-Aufstiegsrunde haben erfreuliche 10 Teams gemeldet und
es werden nun in zwei Fünfer-Gruppen die 4 Aufsteiger ermittelt. Der 1. DC
Wuppertal und der DSV Alster Hamburg haben dabei sogar die Chance, als erste
Teams die Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen.
Beide Gruppen sind sehr gut besetzt und es werden mit Sicherheit spannende
Spiele zu sehen sein.
Der DDV-Cup ist mit 11 Teams der am besten besetzte Wettbewerb des
Wochenende und hat von den Teilnehmern her das schwerste Feld zu bieten.
Immerhin 8 aktuelle oder ehemalige Bundesligisten streiten sich um den
DDV-Cup, der immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Erstmals nimmt mit dem 1. DC
Erfurt auch ein Team aus Thüringen teil.
Auch die Premiere des Amateurpokals ist mit 9 Teams sehr gut besucht und
auch hier werden schöne und spannende Spiele zu erwarten sein. Immerhin kann
man sich hier als erster Sieger in die Geschichtsbücher des DDV verewigen,
wenn das mal kein Anreiz ist.
19.06.2006
Während der German Masters hat das DDV-Präsidium bei einer
Präsidiumssitzung den 1. DC Erfurt als offiziellen Vertreter für den
Landesverband Thüringen aufgenommen und dem Verein gleichzeitig die
Berechtigung zur Teilnahme am DDV-Cup erteilt.
Wünschen wir dem 1. DC Erfurt bei der Etablierung des Dartsport in Thüringen
und der Gründung eines Landesverbandes alles Gute.
19.06.2006
Gary Anderson gewinnt die BDO Champions Pro
Challenge 2006
Bei der Premiere dieses Turniers, an dem 8 Spieler aus England und
Schottland von der BDO eingeladen wurden, konnte sich die Nr. 1 der WDF Gary
Anderson am Ende knapp mit 3:2 gegen seinen Namenskollegen Gary Robson
durchsetzen. Gary Anderson spielte dabei einen Schnitt von genau 90, sein
Gegner blieb mit 88,50 knapp darunter. Platz 3 teilten sich die ehemaligen
Nr. 1 Mervyn King und Martin Adams, die beide knapp mit 4:5 Legs das
Halbfinale verloren. In der ersten Runde schieden bereits John Walton, Mike
Veitch, Shaun Greatbatch und Paul Hanvidge aus.
19.06.2006
Mike Veitch und Dee Bateman gewinnen die England Open
Einen Tag später lief es für Mike Veitch bedeutend besser und er konnte
sich den Titel bei den England Open durch einen 3:2 Erfolg gegen den
Engländer Paul Gibbs sichern.
Die beiden dominierenden Spieler der letzten Wochen, Gary Anderson und
Michael van Gerwen waren entweder nicht am Start oder nicht unter den
letzten 16.
Das Niveau bei dieser Veranstaltung war nicht besonders hoch, vielleicht
waren ja einige Spieler wegen der Übertragung bei Eurosport etwas nervös. So
konnte Paul Gibbs durch Erfolge gegen Mario Robbe und Vincent van der Voort
im Halbfinale in das Endspiel einziehen, und bei allen Partien spielte er
gerade mal einen Schnitt von knapp 81.
Den Titel bei den Damen sicherte sich Dee Bateman, die nach einem 3:2 im
Halbfinale gegen Trina Gulliver auch das Finale gegen Karen Littler mit dem
gleichen Ergebnis gewinnen konnte. Karen hatte sich mit einem glatten 3:0
gegen Clare Bywaters für das Finale qualifizieren können.
19.06.2006
Barney himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt und Colin Lloyd zurück
zur Nr. 1
Am Freitag stand Lakeside Holiday Village von Hayling Island die
Qualifikation für die Stan James World Matchplay auf dem Programm, dieses
Major wird im Juli ausgetragen. Fest als Teilnehmer standen bereits die
ersten 28 der Rangliste nach den UK Open. Gesucht wurden nun die letzten 4
Teilnehmer und 135 PDPA Mitglieder wollten die letzte Chance nutzen.
Da Raymond van Barneveld noch nicht so weit oben in der Rangliste steht,
musste auch der frischgebackene UK Open Champion durch die Quali gehen und
kam gerade mal ein Spiel weit und verlor gleich in der Vorrunde mit 3:5
gegen Andy Hamilton. The Hammer nutzte seinen Lauf dann auch gleich einmal
aus und konnte sich nach weiteren Erfolgen, unter anderem gegen John "Johnny
K" Kuczynski in der entscheidenden Partie, für das Major qualifizieren. Auch
Barrie Bates und Alan Tabern konnten ihre gute Form seit den UK Open halten
und lösten ihr Ticket durch Erfolge gegen Richie Burnett und Wayne Jones.
Der vierte Qualifikant im Bunde ist Steve Hine nach einem glatten Erfolg
gegen Dave Johnston.
Am Samstag und Sonntag standen dann zwei PDPA Turniere an gleicher Stätte
auf dem Programm und Colin Lloyd nutzte bereits am Samstag die Abwesenheit
von Phil Taylor zur Rückkehr an die Nr. 1 der PDC. Und Jwas musste für seine
20 Punkte ganz schön kämpfen, denn bis zum Halbfinale hatte er es mit Andrew
Davies, Andy Hamilton, Alan Warriner-Little und Dennis Priestley zu tun,
bevor er sich durch ein 3:1 gegen Wayne Mardle ins Endspiel gegen Barrie
Bates spielen konnte. Barrie konnte seinen Lauf der letzten Wochen nicht
krönen und verlor mit 1:3, wobei er insgesamt nur 2 Legs gewinnen konnte.
Trotzdem sammelt er munter weiter Ranglistenpunkte und steigt in den
Rankings stetig nach oben. Barrie gewann das Halbfinale gegen Denis Ovens
mit 3:1 und schaffte im Viertelfinale die Revanche gegen Barney für die UK
Open, dieses Spiel gewann er ebenfalls mit 3:1.
Sein persönliches Highlight schaffte am Samstag Colin Osborne, der bei
seinem Erfolg unter den letzten 128 das perfekte Spiel schaffte. Im
Achtelfinale war dann aber für ihn nach einer 2:3 Niederlage gegen Darren
Latham Schluß. Auch am Sonntag gab es einen 9 Darter, dieses Mal erzielte
ihn James Wade. James war aber so glücklich über seinen Erfolg, dass er bei
seinem Spiel gegen Alan Warriner-Little nur dieses eine Leg gewinnen konnte.
Unter den letzten 128 standen sich dann Raymond van Barneveld und Barrie
Bates zum dritten Mal innerhalb von 7 Tagen gegenüber und jetzt konnte
Barney erfolgreich Revanche für die Niederlage am Vortag nehmen. Auch in den
weiteren Spielen gegen Peter Manley, John Part, Kevin Painter und den
unbekannten Stuart Dutton im Halbfinale ließ sich der Holländer nicht vom
Kurs abbringen. Im Finale gewann Barney dann relativ sicher mit
2:0,2:0,1:2,2:1 gegen Adrian Lewis und kann somit einen weiteren Erfolg bei
der PDC verbuchen. Ob ihn dieser Erfolg allerdings über die verpasste
Teilnahme am Major Turnier trösten konnte?
Mit seinem dritten Platz und weiteren 12 Punkten konnte Colin Lloyd ein für
ihn erfolgreiches Wochenende verbuchen.
19.06.2006
Andree Welge, Heike Ernst, Daniel Zygla und Jenny Lieverkus Sieger der
German Open
Die kompletten Ergebnislisten der German Masters sind heute von Volker
Hatlauf übermittelt worden. Die Ranglisten und der ausführliche Bericht der
ddz folgen im Laufe der Woche.
Bei den Damen hat Heike Ernst noch einmal ihre Turnierpause unterbrochen
und gleich den Titel geholt. Im Finale gab es ein Wiedersehen mit ihrer
alten Doppelpartnerin Bianka Strauch, die allerdings nicht so bestürzt über
die Finalniederlage war. Der zweite Platz reichte Bika aus, um jetzt zum
Saisonende wieder die Nr. 1 zu übernehmen und sich somit die Teilnahme an
den World Masters zu sichern. Platz 3 ging an Nicole Männel und Tamara
Wilhelm.
Bei den Herren hat Andree Welge souverän einen Absturz in der Rangliste
verhindert. Er musste 20 Punkte durch seinen Titelgewinn im letzten Jahr verteidigen
und hat sich gedacht, der beste Weg, dies zu schaffen, ist ein erneuter
Turniergewinn. Im Finale setzte sich Andree gegen einen stark spielenden
Armin Gast durch, der verdient sein erstes Finale ereichen konnte. Armin
hatte sich im Halbfinale gegen die neue Nr. 1 der Herren Marko Puls
durchsetzen können und Andree gewann in dieser Runde gegen Karsten Wieggrebe. Bei den Jungen gab es im Finale das Aufeinandertreffen der im Moment besten
Jugendlichen. Kevin Münch musste bei seinem letzten Turnier als Jugendlicher
gegen seinen Kronprinzen Daniel Zygla antreten, und dieser zeigte eindrucksvoll,
dass er bereit ist, in
die Fußstapfen von Kevin zu treten und gewann gleich bei seiner ersten Teilnahme
die Masters. Wenn Kevin im Sommer volljährig wird, wird
Daniel automatisch die neue Saison als Nr. 1 der Jugend beginnen. Kevin muss
sich bei seiner letzten Teilnahme mit Platz begnügen, Platz 3
belegten Christopher Goga und Sascha Vierk.
Bei den Mädchen kam es erneut zum Finale Lieverkus gegen Lederbogen. Doch im
Gegensatz zum Vorjahr musste sich Jenny Lieverkus in diesem Jahr gegen Britta
Lederbogen durchsetzen, nachdem Kerstin im letzten Jahr Platz 2 belegen konnte.
Und erneut ging der Titel nach Wuppertal durch die erfolgreiche
Titelverteidigung von Jenny Lieverkus. Platz 3 ging an Kim von Hollen und Gina
Fonz.
Hier die Ergebnisübersicht der German Masters:

18.06.2006
Die ersten Ergebnisse vom Länderpokal bei den German Masters sind
eingetroffen. Der Hessische Dart Verband sicherte sich in diesem Jahr
souverän den Titel, beide Wettbewerbe wurden durch den HDV gewonnen.
In
beiden Finalspielen, die zur Erleichterung der Spieler zeitgleich und nicht
auf der Bühne gespielt wurden, mussten die Frauen und Männer jeweils gegen
das Team 1 des NWDV antreten. Es entwickelten sich spannende Spiele, die
schließlich beide in das entscheidende Teamgame gingen. Und dort hatten die
Hessen in beiden Spielen das bessere Ende auf ihrer Seite und konnten somit
den Sieg bei den Herren und den Damen verbuchen.
Die Ergebnisse der Einzelwettbewerbe werden morgen gegen Mittag
nachgereicht.
15.06.2006
Die aktuellen Ranglisten der WDF und der PDC sind in der Rubrik
Ranglisten/International online.
Die größte Sensation ist dabei auf Platz
3 der WDF Rangliste zu finden, denn dort steht nun wieder Raymond van
Barneveld. Nachdem nun alle Spieler an WDF Turnieren teilnehmen dürfen,
werden sie anscheinend auch wieder in den Ranglisten der WDF geführt.
Ray Carver und Johnny K, die am Wochenende bei der Houston Open teilgenommen
haben, werden ebenfalls wieder bei der WDF geführt.
Bei so einer Nachricht wird das erstmalige Erreichen von Platz 2 bei der
WDF durch Michael van Gerwen fast zur Nebensache. Mervyn King wird im Moment
immer weiter durchgereicht, ist nur noch die Nr. 9 der WDF.
Bei der PDC gab es nach den UK Open die lange fällige Wachablösung an der
Spitze. Es war vielen Zuschauern ja immer unverständlich, warum Phil Taylor
nur die Nr. 2 hinter Colin Lloyd war. Nun ist die Reihenfolge, wenn auch nur
durch einen Punkt getrennt, wieder hergestellt. In der Order of Merit, die
ab der nächsten Saison die verbindliche Rangliste der PDC darstellen wird,
führt Phil hingegen souverän mit knapp 204.000 Pfund vor Colin (82.000).
Raymond van Barneveld wird in der Order of Merit bereits auf Platz 9 mit
36.560 Pfund geführt.12.06.2006
Raymond van Barneveld gewinnt seinen ersten PDC Major Titel

Die Budweiser UK Open wird nicht umsonst als der FA Cup des Darts
bezeichnet. Neben den Auslosungen, die nach jeder Runde erfolgen, gibt es
hier auch immer Favoritenstürze und unerwartete Finaleinzüge.
Es wird wohl kein weiteres PDC Major Turnier geben, wo kein Spieler der Top
30 im Halbfinale vertreten ist. Barrie Bates als Nr. 32 war noch der am
besten Platzierte, man muss aber auch sagen, dass Barney natürlich als Top 3
Spieler gewertet werden muss.
Die ersten beiden Tage verlaufen ja noch einigermaßen entspannend für die
Topspieler, die meisten von ihnen greifen eh erst am zweiten Tag in das
Geschehen und haben dann maximal zwei Spiele vor sich. Für die Finalisten
ist der Sonntag schon knüppelhart, denn das Endspiel ist das vierte Spiel
des Tages mit mindestens einer Distanz von Best of 21. Barney hat bei seinen
Auftritten auch geschätzte 3 Liter Schweiß pro Spiel verloren.
Nach dem Erfolg von Barney im Viertelfinale war vielen Zuschauern klar,
dass sie das vorgezogene Endspiel gesehen hatten. Raymond brauchte bei
seinen Erfolgen gegen John MaGowan und Barrie Bates nie seine vorherigen
Leistungen bestätigen. Zumindest hat Barney etwas geschafft, was vielen
anderen bisher versagt blieb, sie haben Phil Taylor bei einem Major besiegt
und dann auch das Turnier gewonnen. John Part hat in der Vergangenheit auch
ein paar Mal Phil Taylor ärgern können, hat aber wie bei den World Matchplay
im letzten Jahr keinen nutzen daraus ziehen können. Halbfinale:
Barrie Bates - Alan Tabern 11:9
Raymond van Barneveld - John MaGowan 11:7
Finale:
Raymond van Barneveld - Barrie Bates 13:7
Im ersten Halbfinale sahen sie Zuschauer kein besonders gutes Spiel. Barrie
Bates spielte einen Average von 82,81, erzielte lediglich eine 180 und sein
höchstes Finish war ein 48. Trotzdem hat es gegen Alan Tabern, der 85,17 und
6x180 vorweisen konnte, zu einem 11:9 Erfolg und somit zum ersten Einzug in ein
Major Finale gereicht.
Barney war nach seinem Gefühlsausbruch beim Sieg über Phil Taylor wohl zu
locker und dachte, das Halbfinale wird nach dem lockeren Beginn mit einer 2:0
Führung ein Selbstläufer. Doch der Nordire spielte ruhig weiter und gewann drei
Legs in Folge zur 3:2 Führung. Nach der Pause konnte Barney zwar erneut auf 5:3
davon ziehen, doch zur nächsten Unterbrechung stand es erneut unentschieden 5:5.
Danach legte Barney ein kleines bisschen zu, ausreichend genug, um 6 der
nächsten 8 Legs zum 11:7 zu gewinnen. Der Average von John lag bei 86,22 und der
von Raymond bei 96,44.
Im Finale hatte man eigentlich nie das Gefühl, dass Raymond dieses Spiel
verlieren könnte. Es stand zwar nach der ersten Session knapp 3:2 für ihn, doch
fünf glatte Legs in der zweiten Session beendeten alle Träume von Barrie Bates.
Gegen Ende schaffte er zwar noch einmal, das Ergebnis etwas erträglicher zu
gestalten, doch in Gefahr konnte er Barney mit den Darts nicht mehr bringen. Man
musste vielmehr befürchten, dass der Holländer am Ende noch dehydriert am Board
zusammen bricht. Viel Flüssigkeit und Power hatte Raymond nicht mehr in seinem
Körper.
Für Raymond van Barneveld ist es der erste Major Titel in der PDC, und das
bei seiner ersten Teilnahme an einem Major. Die Dutch Open in diesem Jahr
gehörten ja noch zu seiner WDF Zeit und die IDL vor einigen Wochen ist ja auch
ein WDF Major. Somit hat sich sein Schritt, der Wechsel in die PDC und der damit
verbundenen Konfrontation mit dem besten Spieler schon nach ein paar Monaten
bezahlt gemacht. Wir können uns wohl noch auf einige spannende Spiele zwischen
Barney und Phil freuen, The Power hat endlich ernsthafte Konkurrenz in der PDC
erhalten.
11.06.2006
Favoritensterben bei der UK Open
Dramatische Achtelfinalspiele bei den UK Open mit etlichen Niederlagen der
Topspieler. Lediglich Phil Taylor und Raymond van Barneveld haben es in das
Viertelfinale geschafft. Phil mit einem 11:2 gegen einen erneut gegen ihn
versagenden Colin Lloyd, der mit dieser Niederlage auch seinen Nr.1 Position bei
der PDC los ist.
Barney gewann das Duell gegen den Altmeister Bob Anderson mit 11:3, Barney war
der dritte Ex-Weltmeister in Serie als Gegner für Bob, doch diese Hürde war zu
hoch.
Danach fielen die Favoriten wie reife Früchte, Andy Callaby drehte ein 0:4
und gewann noch mit 11:9 gegen John Part. Barrie Bates, der schon zwei kleinere
PDC Turniere in diesem Jahr gewinnen konnte, schlug Roland Scholten mit 11:5. Es
war das erste Mal, dass Roland Scholten bei der UK Open nicht das Halbfinale
erreichen konnte.
John MaGowan, der gestern seinen 65. Geburtstag feierte, konnte heute seinen
Lauf fortsetzen und Adrian Lewis nach 1:4 Rückstand noch mit 11:8 besiegen.
Diese Leistung zeigt einmal mehr, dass Dart keine Altersgrenzen kennt. Und auch
das Märchen von Robbie "Kong" Green geht weiter, die Nr. 115 der PDC gewann 11:6
gegen Terry Jenkins und zog erstmals unter die letzten Acht bei einem PDC
Turnier ein. Und auch für die Top 10 Spieler Ronnie Baxter und Denis Ovens war
hier bereits Schluss.
Hier die Ergebnisse der Achtelfinales:
Raymond van Barneveld - Bob Anderson 11:3
Phil Taylor - Colin Lloyd 11:2
Andy Callaby - John Part 11:9
Alex Roy - Ronnie Baxter 11:9
Barrie Bates - Roland Scholten 11:5
Robbie Green - Terry Jenkins 11:6
John MaGowan - Adrian Lewis 11:8
Alan Tabern - Denis Ovens 11:10
Wie es der Zufall so wollte, ergab die Auslosung für das Viertelfinale die
Knallerpartie schlechthin, Barney Vs. Power. Es entwickelte sich ein
hochklassiges Spiel, das letztendlich über alle möglichen 21 Legs ging. Phil
Taylor ging sicher mit 6:2 in Führung und nutzte dabei die Doppelschwäche von
Barney in dieser Phase. Doch wie in den Partien der Premier League konnte Phil
Taylor seinen Vorsprung nicht halten und der Holländer holte Leg um Leg auf und
führte schließlich selber mit 8:7. Doch Phil Taylor wollte unbedingt die erste
Niederlage gegen seinen wohl härtesten Rivalen in den nächsten Jahren vermeiden
und kam noch einmal zurück und führte mit 9:8 und 10:9. Barney nutze seine
Aufschlag und es ging in den Decider. Nach 137 und 140 Für Taylor und 60 und 59
für Barney sah alles gut aus für The Power. Trotz der siebten 180 von Barney war
er zuerst auf Doppel und hatte drei Matchdarts auf Tops, die er alle vergab. Die
Gelegenheit musste Barney nutzen und er checkte 97 zum 11:10 Gewinn.
Hier die Ergebnisse des Viertelfinales:
Raymond van Barneveld - Phil Taylor 11:10
Barrie Bates - Aley Roy 11:10
Alan Tabern - Andy Callaby 11:5
John MaGowan - Robbie Green 11:8
Im Halbfinale wird Barney nun auf John MaGowan treffen, der sich seine
Geburtstagsnachfeier auch nicht von Robbie Green hat vermiesen lassen. Im
zweiten Halbfinale treffen Barrie Bates, nach einem dramatischen Erfolg gegen
Alex Roy, und Alan Tabern aufeinander. Somit werden wir gleich im DSF auch
einmal etwas unbekanntere Gesichter bei der Live-Übertragung zu sehen bekommen.
11.06.2006
National steht im Moment die Sommerpause vor der Tür. In der nächsten Woche
wird die Ranglistensaison traditionell mit den German Masters beendet und
danach fallen in Hanau noch die letzten Entscheidungen in Sachen
Bundesligaaufstieg, DDV-Cup und DDV-Amateurpokal.
Auch international
fliegen die Pfeile trotz der Fußball WM noch munter weiter, an diesem
Wochenende steht in Bolton mit den UK Open das zweite Major Turnier der PDC
in diesem Jahr auf dem Programm. Die UK Open werden auch als der FA Cup des
Darts bezeichnet, weil neben den Topspielern, die sich über 8 Turniere für
dieses Event qualifizieren müssen, noch eine zusätzliche Qualifikation
erfolgt. 32 Teilnehmer haben sich in Green King Pub's qualifizieren können,
und mit Lee Topper und Geoff Harkup haben auch zwei von ihnen den Sprung
unter die Top 64 schaffen können.
Wer ist Gary Noonan???
... wird sich Phil Taylor in den ersten 9 Legs seiner Auftaktpartie wohl
gefragt haben. Gary, ein Postbote ais London, hatte sich mit zwei Siegen am
Freitag die Ehre erkämpft, gegen Phil spielen zu dürfen. Und obwohl der
Schnitt von The Power sich immer so zwischen 100 und 105 bewegte, hielt Gary
mit einem Schnitt von knapp 85 dagegen und konnte die Partie bis zum 4:5
ausgeglichen gestalten. Mehr war aber für ihn nicht drin und Phil zog doch
noch sicher in die Runde der letzten 32 ein.
Vor ihm hatten schon auf der Hauptbühne Colin Lloyd und Roland Scholten ihre
Arbeit erfolgreich erledigt. Das vierte Spiel sah dann einen wieder
erstarkten Raymond van Barneveld, der mit einem imposanten 8:0 gewinnen
konnte.
Für Roland Scholten war es heute bereits der zweite Auftritt in der Reebok
Arena. The Tripod hatte sich im Gegensatz zu den anderen Topspielern nicht
direkt für das Hauptfeld qualifizieren können und musste daher schon am
Freitag in der zweiten Runde spielen. Hier die Ergebnisse der dritten Runde:
Colin Lloyd - Alan Warriner-Little 8:2
Roland Scholten - Peter Manley 8:5
Phil Taylor - Gary Noonan 8:4
Raymond van Barneveld - Simon Whatley 8:0
Robbie Green - Chris Mason 8:4
Wayne Mardle - Ian Whillis 8:4
John Part - Gary Welding 8:3
Bob Anderson - Richie Burnett 8:5
Matt Clark - Steve Coote 8:6
Adrian Gray - Mark Robinson 8:3
Wayne Jones - Steve Hine 8:3
John MaGowan - Kevin Painter 8:5
Alan Tabern - Jason Roberts 8:7
Keith Deller - Robbie Widdows 8:2
Andy Hamilton - Lee Topper 8:4
Dave Askew - Mark Dudbridge 8:3
Graeme Stoddart - Darren Johnson 8:5
Andy Jenkins - Alan Reynolds 8:7
Wes Newton - Darren Latham 8:7
Denis Ovens - Owen Caffrey 8:3
Terry Jenkins - Geoff Harkup 8:1
Barrie Bates - Wayne Atwood 8:6
Andy Callaby - Tom Kirby 8:7
Adrian Lewis - Kevin Dowling 8:1
Jimmy Mann - Colin Monk 8:2
Mark Walsh - Mick McGowan 8:7
Steve Maish - Colin Osborne 8:6
Andy Smith - James Wade 8:6
Dennis Priestley 8-5 Chris Allen 8:5
Alex Roy - Kevin Pearson 8:1
Michael Barnard - Lee Palfreyman 8:4
Ronnie Baxter - Lionel Sams 8:3
Überraschend in dieser Runde war sicherlich der Erfolg von Dave Askew gegen
Mark Dudbridge. Diamond Dave freute sich riesig über diesen Erfolg, im Interview
sagte er, dies wäre sein erster Erfolg gegen den Flash überhaupt gewesen. Da ist
man wie Dave schon so lange dabei und hat immer noch zwischendurch so seine
persönlich wichtigen Erfolge.
Peter Manley hatte das Pech, gegen den wohl besten Spieler aus der vorherigen
Runde zu treffen und verlor eigentlich deutlich gegen Roland Scholten, der zum
Ende hin ein bisschen nachgelassen hatte.
Erstaunlich auch das Ausscheiden von Chris Mason, der immerhin einer der besten
Punktesammler bei den Qualifikationsturnieren war. Sein Gegner, Robbie "Kong"
Green hatte sich schon gestern durch einen knappen Erfolg gegen Jamie Harvey ins
Interesse gespielt.
Kurz vor 22:00 Uhr wurden dann die Partien der vierten Runde ausgelost, hier
kam es zu folgenden Ergebnissen:
Adrian Lewis - Wayne Mardle 11:10
Dave Askew - Phil Taylor 3:11
Steve Maish - Colin Lloyd 3:11
Jimmy Mann - Raymond van Barneveld 4:11
Bob Anderson - Dennis Priestley 11:6
Graeme Stoddart - Alex Roy 5:11
Keith Deller - Terry Jenkins 7:11
Andy Smith - Alan Tabern 7:11
Wes Newton - Denis Ovens 5:11
Michael Barnard - Ronnie Baxter 7:11
Wayne Jones - Barrie Bates 8:11
Andrew Hamilton - John Part 6:11
Mark Walsh - Robbie Green 6:11
Matt Clark - John MaGowan 4:11
Roland Scholten - Andy Jenkins 11:5
Andy Callaby - Adrian Gray 11:6
Das spannendste Spiel der vierten Runde fand sofort auf der Hauptbühne statt.
Adrian Lewis und Wayne Mardle gingen als Einzige über die volle Distanz. Jackpot
Lewis hatte den besseren Start in das Spiel und führte schnell mit 6:1. Doch
Wayne zeigte einmal mehr ein großes Kämpferherz und gewann 6 Legs in Folge zur
7:6 Führung. Wayne lag auch 10:9 vorne, als Adrian ein 146er Finish zum
Ausgleich gelang und dieser dann den Schwung zum Sieg nutzen konnte.
Phil Taylor setzte sich danach auf der Hauptbühne sicher mit 11:3 durch und
beendete den nächsten Traum von Dave Askew. Phil Taylor erzielte fünf 180er bei
seinem Erfolg und scheint bestens gerüstet zu sein für die Titelverteidigung. Da
bei der UK Open nach jeder Runde neu gelost wird, kann es durchaus so wie jetzt
passieren, das die Nr. 1 schon im Achtelfinale auf die Nr. 2 trifft. Colin Lloyd
setzte sich sicher mit 11:3 gegen Steve Maish durch, doch gegen Phil hat er noch
nie bei einem großen Turnier gewonnen.
Bei seinem ersten Auftritt bei einem Major der PDC hinterlässt Raymond van
Barneveld einen glänzenden Eindruck. Nach dem Whitewash in der der ersten Partie
hatte auch Jimmy Mann keine Chance gegen den Holländer. 9x180 warf Barney bei
seinem 11:4 Erfolg und ist nun ein heißer Anwärter auf den Titel. Sein nächster
Gegner ist der Altmeister Bob Anderson, der sich mal wieder bei einem
Großereignis in guter Form zeigt. Der Limestone Cowboy konnte sich in seinen
Duellen der ehemaligen Weltmeister gegen Richie Burnett und Dennis Priestley
durchsetzen.
Einen schönen Tag hatte sicherlich auch John MaGowan an seinem 65.
Geburtstag, nach einem Erfolg gegen den an 3 gesetzten Kevin Painter und Matt
Clark steht er nun im Achtelfinale und trifft dort auf Adrian Lewis. Auch das
Märchen von Robbie "Kong" Greene geht weiter. Nach einem 11:6 Erfolg gegen Mark
Walsh, immerhin Finalist in letzten Jahr, trifft er nun auf Terry Jenkins.
Alle Paarungen des Achtelfinales:
Bob Anderson - Raymond van Barneveld
Phil Taylor - Colin Lloyd
Andy Callaby - John Part
Alex Roy - Ronnie Baxter
Roland Scholten - Barrie Bates
Robbie Green - Terry Jenkins
John MaGowan - Adrian Lewis
Denis Ovens - Alan Tabern
04.06.2006
Trina Gulliver und Gary Anderson gewinnen die Swiss Open 2006
Die beiden Führenden der WDF-Rangliste haben die Titel in der Schweiz
geholt. Zu beiden Wettbewerben waren viele Topspieler in die Alpenrepublik
gereist.
Im Damenfinale trafen sich die Nr.1 und die Nr. 2 und es konnte sich mal
wieder Trina Gulliver gegen Karin Krappen durchsetzen. Platz 3 ging an die
German Open Siegerin Carla Molema, die immer weiter in der Rangliste nach
oben klettert. Ebenfalls Platz 3 konnte Rachna David belegen, die in der
letzten Zeit auch gute Ergebnisse vorweisen konnte. Das gute Damenfeld
komplettierten unter anderem Clare Bywaters und Tricia Wright (Platz 5),
sowie Karin ten Kate, Sabine Beutler, Zsofia Lazar und Rilana Erades (Platz
9).
Im Herrenfinale standen sich einmal mehr die beiden dominierenden Spieler
der letzten Monate gegenüber. Gary Anderson und Michael van Gerwen bestimmen
im Moment die Dartszene in der WDF und trafen sich in der Schweiz zum
dritten Mal innerhalb von zwei Wochen. Vor zwei Wochen gewann Michael die
Welsh Open im Finale gegen Gary, der in der letzten Woche im Halbfinale der
Coevorden Open erfolgreich Revanche nehmen konnte. Mit 3:1 und einem Schnitt
von 101,4 gewann Gary Anderson auch in dieser Woche und kann seine Position
als Nr. 1 festigen. Michael könnte durch diesen zweiten Platz an Martin
Adams vorbei ziehen, aber das werden wir in den nächsten Tagen sehen, wenn
die neue Rangliste veröffentlicht wird. Auch bei den Herren waren viele Topspieler aus England, Schottland und
den Beneluxstaaten angereist. Unter den letzten 16 schieden Spieler wie Dick
van Dijk, Paul Hogan, Mareno Michels, Mervyn King, Martin Atkins uns Stephen
Bunting aus.
Im Viertelfinale gab es nur ein glattes 2:0 Ergebnis, als Michael van Gerwen
seinen Kumpel und Doppelpartner Jele Klaasen besiegen konnte. Mit jeweils
2:1 setzten sich Gary Anderson (gegen Gary Robson), Paul Hanvidge (gegen
Tony O'Shea) und Jarkko Komula (gegen Co Stompe) durch.
Über die volle Distanz musste Gary Anderson auch im Halbfinale gegen Paul
Hanvidge, während Michael van Gerwen erneut ohne Satzverlust gegen den
Finnen Jarkko gewinnen konnte.
Die deutschen Topspieler waren in der Schweiz entweder nicht anwesend oder
konnten sich nicht unter die letzten 32 (Herren) und 16 (Damen) spielen.
04.06.2006
Das Teilnehmerfeld für die vom 02.-10.09. stattfindende Bavaria World Darts
Trophy ist bis auf einen Spieler komplett.
| Gesetzte Spieler der WDF: |
Spieler über BDO Invitation Table: |
PDC (über Rangliste): |
| 1. Gary Anderson Sco |
9. Shaun Greatbatch Eng |
28. Colin Lloyd Eng |
| 2. Martin Adams Eng |
10. Simon Whitlock Aus |
29. Phil Taylor Eng |
| 3. Mervyn King Eng |
11. Vincent van der Voort Ned |
30. Ronnie Baxter (Eng) |
| 4. Tony Eccles Eng |
12. Paul Hanvidge Sco |
31. wird noch benannt |
| 5. Martin Atkins Eng |
13. Brian Sörensen Den |
|
| 6. Michael van Gerwen Ned |
14. Ted Hankey Eng |
PDC Wildcard: |
| 7. Niels de Ruiter Ned |
15. Paul Hogan Eng |
32. Raymond van Barneveld |
| 8. John Walton Eng |
16. Mike Veitch Sco |
|
| |
17. Gary Robson Eng |
|
| |
18. Co Stompe Ned |
|
| |
19. Tony O'Shea Eng |
|
| |
20. Göran Klemme Swe |
|
| Wildcards des Ausrichters: |
21. Albertino Essers Ned |
|
| 25. Mareno Michels Ned |
22. Tony Martin Eng |
|
| 26. Dick van Dijk Ned |
23. Jelle Klaasen Ned |
|
| 27. Dirk Hespeels Bel |
24. Darryl Fitton Eng |
|
Der fehlende Platz wird durch die PDC nach der Las Vegas Desert Classic
benannt. Die Auslosung der Gruppen findet am 15. Juli statt.
Schade, dass auch in diesem Jahr kein deutscher Teilnehmer dabei ist. Für die
Darts Trophy gibt es eine separate Rangliste, daher kann es vorkommen, dass
weiter vorne platzierte Spieler aus der WDF-Rangliste nicht mit dabei sind.
Somit wird bei der BWDT fast das gleiche Teilnehmerfeld an den Start gehen wie
bei der TIDL. Titelverteidiger ist übrigens Gary Robson, Karin Krappen wird
ihren Titel nicht verteidigen können, da es in diesem Jahr keinen
Damenwettbewerb geben wird.
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