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D.D.V. - Deutscher Dart Verband e.V. 

 

   

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Mai 2006

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31.05.2006

Nachdem wir gestern schon eine wichtige Mitteilung für den Dartsport weltweit veröffentlichen konnten, gibt es heute eine schöne nationale Info zu verkünden.

Der DDV steht in konkreten Verhandlungen und es sieht sehr gut aus, dass im Laufe des Jahres  ein Landesverband aus den neuen Bundesländern in den DDV aufgenommen werden könnte.

Vertreter aus Thüringen waren schon bei den German Open vor Ort und in Erfurt werden im Moment alle Vorbereitungen getroffen, um einen Landesverband zu gründen, der dann als 13. Mitglied in den DDV aufgenommen werden kann.

Hier auch noch ein paar Infos zum ersten Turnier auf thüringischen Boden.

1. Thüringer Steeldart Open

Ort:  Werner-Seelenbinder-Straße 6, 99099 Erfurt

Termin: 10.06.2006 Einzelkonkurrenz Herren und Damen
           11.06.2006 Teamturnier (Doppel Herren und Damen)

Modus: 501 Double Out, Doppel-KO in einzelnen Gruppen

Startgebühr: 10 € pro Teilnehmer mit 100%iger Ausschüttung

Teilnehmerfeld: Männer: 128 Teilnehmer, Damen:32 Teilnehmerinnen
(bei großer Nachfrage eventuelle Aufstockung bei Beiden möglich)

Übernachtung: selbe Adresse wie Turnier

Preise: 18.50 € Einzelzimmer
          31.00 € Doppelzimmer
          39.00 € Drei-Bett-Zimmer

Meldeschluss: 05.06.2006 um 20 Uhr

Kontaktadresse: stefan.haase79@gmx.de oder Tel: 0173-99 46 550

30.05.2006

Der 30. Mai 2006 könnte als einer der wichtigsten Tage in die Geschichte des Dartsports eingehen. Die WDF hat auf ihrer Homepage eine Mitteilung heraus gegeben, die zeitgleich auch an alle Mitgliedsverbände verschickt wurde.

Die WDF gibt bekannt, dass sie Verbände wie die PDC, PDPA oder IDPA anerkennt und ihren Spielern die Teilnahme an Turnieren gestattet. Dies bedeutet, dass PDC Spieler an allen WDF Open teilnehmen dürfen und man diese Turniere jetzt zu Recht als Open bezeichnen darf. Laut Anfrage bei der WDF ist es sogar gestattet, PDC Spieler in der Nationalmannschaft spielen zu lassen, sei es World Cup, Europe Cup und Spring Cup.

30.05.2006

Phil Taylor gewinnt die PDC Premier League

Knapp vier Wochen nach dem Ende der Vorrunde standen gestern in Plymouth die Halbfinalspiele auf dem Programm. Im ersten Spiel des Tages kam es dann schon zur großen Überraschung, als Roland Scholten sensationell deutlich mit 11:3 gegen Raymond van Barneveld gewinnen konnte und somit das Traumfinale verhinderte. Denn eigentlich räumte man nur Barney Chancen gegen Phil Taylor ein.

In den beiden Vorrundenpartien hatte Roland nicht den Hauch einer Chance gegen seinen ehemaligen Doppelpartner, doch heute spielte er das beste Spiel, dass ich in den letzten Jahren von ihm gesehen habe. Barney hat war weit unter seinen Möglichkeiten gespielt, doch Roland hat sich den Finaleinzug verdient erspielt.

Nachdem die Spieler nach dem ersten Leg kurz von der Bühne mussten, weil ein Ventilator direkt über die Bühne zu sehr die Würfe störte, letzte Roland danach einen Blitzstart hin und führte mit 5:0, ehe Barney sein erstes Leg gewinnen konnte. Roland spielte dabei ein 124er und ein 141er Finish und zeigte sich wie in der gesamten Partie äußerst sicher auf Doppel. Als Barney auf 2:5 verkürzen konnte, kam leichte Hoffnung bei seinen Fans auf eine Wende auf. Doch die nächsten drei Legs gingen erneut an Roland, der mit 142 und 140 weitere High Finishes warf. Damit war der Widerstand gebrochen und Roland sicherte sich mit einem Average von 104,13 (Barney 91,79) den Finaleinzug.

Sein Gegner wurde in der nächsten Partie ermittelt und hier gewann Phil Taylor ebenfalls mit 11:3 gegen Colin Lloyd. Colin wollte es sicherlich Roland nachmachen und den großen Favoriten ausschalten. Doch gegen Phil Taylor hat Jaws noch nie vor laufender Kamera gewonnen und meistens empfindliche Niederlagen einstecken müssen, so wie zum Beispiel im Vorjahr bei der 4:16 Niederlage im Finale der Premier League. Doch dieses Mal hat sich Colin trotz der deutlichen Niederlage gut verkauft, aber er musste schon zwei 11er und einen 13 Darter werfen um überhaupt Legs zu gewinnen.
Phil zeigte sich von Anfang an bestens gelaunt und führte schnell mit 5:0, bevor Colin den ersten Punkt verbuchen konnte. Phil hatte mal wieder so eine Verfassung, wo fast alles machbar war. Schade, dass der 9 Darter nach 180 und 171 (60,57,54) bei 150 Rest nicht geklappt hat. Am Ende spielte Phil einen Average von 105,03 (Colin 99,42) und checkte 111 (19,60,32) zum Sieg.

Das Finale begann verheißungsvoll, Roland Scholten konnte auch ein Break aufholen und zum 4:4 ausgleichen. Doch danach gewann Phil Taylor sieben Legs in Folge und die Spannung war weg. In den ersten Legs konnte Roland noch mithalten, doch im Laufe des Matchs wurden seine Scores immer schwächer. Es waren zwar immer noch ein paar gute Legs dabei, wo er eine von seinen 6 Maximums oder ein 156er Finish warf, doch die Konstanz, die ihn in das Finale gebracht hatte, war weg. Phil Taylor wusste ziemlich früh, dass er seinen zweiten Titel in der Premier League holen würde und spielte auch nicht mehr voll konzentriert. Trotzdem gelangen ihm noch schöne Finishes über 124 und 142, unterbrochen durch ein 136er von Roland. Der Rest war Routine und Phil Taylor gewinnt durch ein 16:6 die zweite Auflage der Premier League und bleibt nun auch im 28. Spiel (26 Siege, 2 Unentschieden) ungeschlagen. Die Averages lagen bei 101,41 für Phil Taylor und 92,01 für Roland Scholten.

28.05.2006

DC Vegesack Bremen ist neuer Deutscher Meister

In einem dramatischen Finale konnten die Bremer im sechsten Anlauf endlich ihren ersten Titel feiern. Doch bis zum Sieg bringenden Check war ein harter und spannender Weg zu beschreiten.

Den besseren Start in das Finale hatte der Titelverteidiger aus Bochum, der mit 2:0 und 4:2 in Führung gehen konnte. Zum Ende der Einzel konnten die Bremer das Spiel dann ausgleichen und nun selber mit 6:4 in Führung gehen.
Doch die Bochumer hielten dagegen und gewannen die letzten beiden Doppel zum 6:6. Erneut musste wie in den beiden Halbfinalpartien das Teamgame die Entscheidung bringen.
Bremen war in dieser Disziplin heute nicht zu schlagen und sie gewannen durch einen 2:0 Erfolg im Zusatzspiel den Titel.

28.05.2006

Soeben sind die ersten Ergebnisse der Bundesligaendrunde aus Berlin eingetroffen. Beide Halbfinalspiele entwickelten sich zu Krimis und wurden erst im Teamgame entschieden.

Bochum und Walldorf trennten sich sowohl nach den Einzeln und den Doppeln unentschieden und es musste das Teamgame entscheiden. Hier hatte der Titelverteidiger aus Bochum die sichereren Hände und gewann das Spiel mit 2:0 und somit die Partie mit 7:6. Somit schieden die Walldorfer wie im Vorjahr mit dem gleichen Ergebnis gegen Bochum aus.

Im zweiten Halbfinale führte Vegesack Bremen mit 5:3 gegen die DIG Neu-Isenburg, doch auch hier musste nach 12 Partien das Teamgame entscheiden. Auch dieses Spiel ging 2:0 aus und Vegesack Bremen zog in das Finale ein.

Somit kommt es gleich im Finale 1. DSC Bochum - DC Vegesack Bremen zu einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels.
Man darf gespannt sein, ob Bremen endlich das Finaltrauma ablegen kann. Die Bremer stehen nun zum fünften Mal seit 2000 im Finale, gewonnen haben sie den Titel noch nie. Auf der anderen Seite haben die Bochumer noch nie ein Finale verloren, bei allen drei Versuchen waren sie erfolgreich, und jedes Mal hieß der Gegner Vegesack Bremen.

27.05.2006

Der ddz Turnierbericht ist online und kann in der Rubrik "Ergebnisse" eingesehen werden.

26.05.2006

Morgen findet in Berlin die Bundesligaendrunde statt. Wer zufällig in der Stadt ist oder für das Wochenende noch ein Ausflugsziel sucht, der sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Die Berliner um Ray's DC und Jürgen Vollbrecht haben eine gute Vorarbeit für eine gelungene Veranstaltung gemacht.

Hier das Programm für die Veranstaltung:

Donnerstag, 18:00 Uhr Anstich des Bundesligabiers
Freitag, 16:00 Uhr Stadtrundfahrt mit den Teilnehmern. VIP Bus der Fa. Pivotti
Diese Fahrt wird von einem Reiseleiter des Tourismusvereins Berlin Treptow-Köpenick moderiert
Freitag, 18:00 Uhr Der Bundestagsabgeordnete Jörg Otto Spiller lädt die Teilnehmer zu einer Besichtigung des Plenarsaals und der Kuppel im Berliner Reichstag ein
Samstag, 8:00 Uhr Einlass
Samstag 10:00 Uhr Begrüßung und Vorstellung der Teams
Samstag 10:30 Uhr Rahmenprogramm
Samstag 11:00 Uhr 1. Halbfinale und 2. Halbfinale (Zeitgleich auf der Bühne)
Samstag 14:00 Uhr Pause im Saal
Samstag 14:15 Uhr Spiel um Platz Drei auf 4 Kabinen oder vorn auf 4 Boards
Samstag 16:00 Uhr Finale
Samstag 20:00 Uhr Siegerehrung
Samstag 21:00 Uhr Players-Night
Sonntag Verabschiedung der Teams

Nähere Informationen sind auch auf der Homepage des Ausrichters zu erhalten.

24.05.2006

Die aktuellen Ranglisten des DDV, der WDF und der PDC sind online und können in der Rubrik "Ranglisten" eingesehen werden.

Bei den DDV-Herren hat sich Colin Rice mit dem Sieg in Vilsbiburg die Position an der Spitze von Marko Puls zurück geholt und führt nun mit 4 Punkten Vorsprung. Marko hat aber trotzdem die besseren Chancen, am Ende der Saison an 1 zu stehen, da er bei den German Masters keine Punkte zu verteidigen hat. Colin Rice hingegen muss seinen zweiten Platz und 15 Punkte verteidigen und wird in den nächsten Wochen bis zu den Masters auch noch 10 Punkte bei WDF-Turnieren verlieren. Die 6 Punkte aus Ungarn kann er auch keinen Fall sichern, da zum gleichen Zeitpunkt die Bundesligaendrunde stattfindet.

Auch auf den weiteren Plätzen gab es leichte Verschiebungen, Karsten Wieggrebe und Olaf Tupuschis haben die letzte Gelegenheit, noch einmal bei Doppelturnieren zu punkten, genutzt und sich weiter verbessert. Zurück in den Top 10 sind Jörg Goga und Stephan Schneider, Tomas Seyler ist erstmals seit Jahren nicht mehr dort vertreten.

Bei den Damen musste Bianka Strauch die erst bei den Dortmund Open erreichte Spitzenposition abgeben, neue deutsche Nr. 1 ist Sabrina Spörle. Sabrina ist somit die erste Spielerin, die es geschafft hat, nach der Nr. 1 bei der Jugend diese Position auch bei den Seniorinnen zu erreichen.

Sie ist aber auch die erste Frau an der Spitze der Rangliste, die noch nie ein Ranglistenturnier der Seniorinnen gewonnen.
Bianka folgt mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 2 und beide Spielerinnen können nahezu ohne Punktverlust in die German Masters gehen, das wird ein heißer Kampf um die Nr. zum Saisonabschluss.

Bei den Jugendlichen blieben die Top 5 nahezu unverändert, lediglich Daniel Zygla konnte sich, wie bereits berichtet, auf Platz 3 der Jungen vorschieben und kann den zweiten Platz noch erreichen. Kevin Münch, der im Sommer volljährig wird, wird aber auf jeden Fall seine Jugendkarriere als Nr. 1 beenden. Auch seine Vereinskollegin Kerstin Lederbogen wird die Spitzenposition bei den Masters verteidigen.

International hat sich in den Ranglisten zumindest bei den WDF Herren einiges getan. Die jahrelange Dominanz von Martin Adams und Mervyn King scheint zu Ende zu gehen. Martin kann sich zwar noch mit guten Leistungen zuletzt bei der IDL und den German Open auf Platz 2 halten, sein Doppelpartner Mervyn ist aber auf Platz 6 abgerutscht und hat mittlerweile 27 Punkte Rückstand auf die neue Nr.1.

Und diese Position hat erstmals Gary Anderson inne, der nun auch die Nr.1 der WDF ist, nachdem er vor einigen Monaten auch die Führung der BDO Wertung übernommen hatte.
Auf Platz 3 hat sich bereits Michael van Gerwen vorgespielt, mit nur 13 Punkten Rückstand auf Gary Anderson. Michael, der erst im April 2007 volljährig wird, könnte es somit noch als Jugendlicher bis ganz nach Oben schaffen. Auf den folgenden Plätzen gab es kaum Veränderungen, Simon Whitlock bleibt auf Platz 7, da es ja bei der IDL keine Punkte für die Rangliste gab. Jelle Klaasen hat sich erstmals unter die Top 20 spielen können.

Bei den Damen der WDF und der PDC gab es nur leichte Veränderungen, die zu unwesentlichen Veränderungen in der Rangliste geführt haben. Trina Gulliver bleibt weiterhin souverän in Front und auch Colin Lloyd wird seine Spitzenposition noch bis zum Ende des aktuellen Ranglistensystems verteidigen.

22.05.2006

Daniel Zygla und Kerstin Lederbogen haben die Jugendturniere in Vilsbiburg gewonnen und konnten sich somit nach Colin Rice und Michelle Sossong in die Siegerlisten eintragen.

Daniel gewann das Finale mit 2:0, 2:0 gegen Daniel Lorber und ist die neue Nr. 3 der Jugend, und dass, obwohl er nur die letzten sechs der elf Turniere gespielt hat. Daniel Lorber vom Ausrichter Vilsbiburg spielte sein erstes Turnier und zeigte gleich, dass in Deutschland noch weitere Talente schlummern. Das Halbfinale hatte Daniel Zygla gegen Jonas Kirchner gewonnen, sein Namenskollege gewann in dieser Runde gegen Christopher Goga.

Bei den Mädchen gingen nur 7 Teilnehmerinnen an den Start, doch die Top 4 war komplett vertreten. Kerstin Lederbogen sicherte sich den Gruppensieg in Gruppe A und ließ sich auch im Halbfinale (3:0 gegen Benita Göbel) und im Finale (3:2 gegen Jenny Lieverkus) nicht mehr aufhalten und wird diese Saison als Nr.1 beenden. Ebenfalls Platz 3 belegte Stefanie Haller, die ihr Halbfinale mit 2:3 gegen Jenny Lieverkus verloren hatte.

Weitere Ergebnisse auch von den Sonntagswettbewerben folgen in den nächsten Tagen hier und in den ddz-news. Die aktuellen Ranglisten werden gegen Mittwoch erwartet.

22.05.2006

Michael van Gerwen und Trina Gulliver haben die Welsh Open gewonnen.

Der junge Holländer, der jetzt mit "Mighty Mike" auch einen Nickname hat, setzte sein Märchen mit einem weiteren Titel fort. In Wales nahm Michael im Finale gegen Gary Anderson erfolgreich Revanche für die Halbfinalniederlage bei den German Open und ist damit auf dem besten Weg in die Top 5 der WDF.
Nach knappen 3:2 Erfolgen in früheren Runden gegen Dale Hughes und Co Stompe lieg für den 17-jährigen ab dem Viertelfinale alles glatt. Bei den Erfolgen gegen Martin Turner (3:0) Martin Atkins (2:0 Sets) und Gary Anderson (2:0 Sets) kam er nie in Gefahr, dieses Turnier zu verlieren und warf im Finale einen Schnitt von über 104. Bereits einen Tag zuvor hatte sich Michael zusammen mit Karin Krappen den Mixed Titel geholt. Gary Anderson, der mit einem 2:0 über Mark Webster in das Finale einziehen konnte, fand eine Woche nach seinem frühen Aus bei der IDL wieder zu alter Stärke zurück.

Trina Gulliver hatte im Halbfinale gegen die German Open Siegerin Carla Molema ein schweres Spiel zu überstehen. Das Finale gewann die souveräne WDF-Nr.1 dann sicher gegen Julie Gore, für die Trina mehr als eine Nummer zu groß war im Finale.
Trina konnte somit den kompletten holländischen Triumph in Wales verhindern, nachdem Mario Robbe und Dick van Dijk das Doppel- und Pascal van Maurik das Jugendturnier gewinnen konnten.

22.05.2006

Phil Taylor gewinnt die erste Auflage der World Series of Darts.

In der zweiten Runde verabschiedete sich mit Johnny K der letzte US-Amerikaner und der Sponsor konnte damit sicher schon einmal $ 900.000 an Preisgeldern sparen.
Die Überraschungen hielten sich in dieser Runde in Grenzen, sicherlich war aber das Ausscheiden von Colin Lloyd eine Woche nach seinem zweiten Platz bei der IDL nicht unbedingt zu erwarten.
Wer bei diesem Turnier auf Seiten der PDC Raymond van Barneveld sucht, der wird ihn nicht finden. Als die Einladungen für die World Series ausgesprochen wurden, war Barney noch nicht in der PDC. Ob er es bis zum nächsten Turnier in einem Jahr unter die Top 16 schaffen wird, ist bei dem harten Ranglistensystem schwierig. Aber im nächsten Jahr geht es ja bei Null mit Honor of Merit los und zur Not kann man ja auch eine Wild Card verteilen.

Im Viertelfinale konnte sich Jackpot Adrian Lewis auch gegen Denis Owen durchsetzen. Sein Gegner im Halbfinale wurde in der Partie zwischen Peter Manley und Dennis Priestley ausgespielt und The Menace setzte seinen guten Lauf weiter fort. Der Average bei den vier Spielern in der oberen Hälfte lag zwischen 86 und 89, damit konnte man in der unteren Hälfte nichts gewinnen.

Phil Taylor zeigte sich in besserer Verfassung als bei der IDL und spielte gegen Mark Dudbridge einen Average von über 105 und warf dabei 5 Maximums. The Flash konnte sich aber mit sechs gewonnenen Legs und einem Schnitt von knapp 95 eindrucksvoll in der Spitze der PDC zurück melden.
Ronnie Baxter erwischte Wayne Mardle auf dem falschen Fuß. Als Hawaii 501 endlich wach wurde und ins Spiel fand, lag er bereits mit 1:7 aussichtslos zurück. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Wayne nach seiner Aufholjagd bis zum 5:7 nicht vier Darts zum 6:7 vergeben hätte.

Die Halbfinalpaarungen waren dann doch deutliche Angelegenheiten. Adrian Lewis setzte sich überraschend hoch mit 11:1 gegen Dennis Priestley durch. Gegen einen Adrian Lewis, der bis zwei Legs vor Ende des Spiels einen Schnitt von 104 spielte, hatte Dennis dann nichts mehr entgegen zu setzen.
Leg 1 ging an Adrian mit einem 93er Finish, in Leg 2 war er nach zwei 180er auf dem Weg zum 9 Darter. Schließlich wurde es ein 12er, gefolgt von einem 11er, bevor Dennis zum 1:4 wenigstens ein Leg gewinnen durfte. Insgesamt warf Adrian 6x180 (Dennis 0) und schaffte aufgrund von zwei "schlechten" Legs am Ende einen Schnitt von 98,72.

Phil Taylor ist somit gewarnt, sein Ziehsohn ist mal wieder in blendender Verfassung. Doch auch der Meister spielt mit großer Form, die auch Ronnie Baxter anerkennen musste. Bis zum 4:4 konnte The Rocket noch mithalten, doch danach gewann The Power sieben der nächsten acht Legs zum sicheren Erfolg. Dabei spielte Phil unter anderem ein 125er Finish (25, Bull, Bull zum Entzücken der amerikanischen Fans) und ein 160er Finish zum Matchgewinn. Mit 101,45 und 4x180 (Ronnie 94,81 / 1) waren auch die statistischen Daten stark.

Doch man kann so stark spielen wie man will, wenn Phil Taylor einen Titel haben möchte, ist er kaum zu stoppen. Und Phil reiht sich halt gerne als erster Sieger in die Ehrentafel neuer Turniere ein, zumal wenn diese Ehre dann auch noch mit $ 100.000 belohnt wird.
Bereits die ersten drei Darts mit der ersten 180 zeigten den Weg an. Gefolgt von einem 126 Finish zum 1:0 zog Phil schnell auf 5:0 davon und konnte ab diesem Zeitpunkt das Finale locker beherrschen. Adrian verkürzte auf 2:5, doch die nächsten drei Legs gingen wieder sicher an Phil zum 8:2, der sich später das zwölfte Leg mit einem 158er Finish sichern konnte.
Adrian konnte nur noch auf 4:10 und 5:11 verkürzen, hatte dann im achtzehnten Leg aber keine Chance mehr und konnte nur mit ansehen, wie Phil Taylor 78 mit Doppel 10 zum Sieg ausmachte.
Phil spielte erneut mit 102,47 einen dreistelligen Schnitt, Adrian schaffte immerhin 93,06. Insgesamt fielen im Finale 14x180 (Adrian 8, Phil 6).

Runde 2:
Colin Lloyd - Adrian Lewis 5:6
Andy Jenkins - Denis Ovens 4:6
Peter Manley - Mark Walsh 6:2
Roland Scholten - Dennis Priestley 4:6
Phil Taylor - Terry Jenkins 6:3
Kevin Painter - Mark Dudbridge 5:6
Wayne Mardle - John Kuczynski 6:3
Ronnie Baxter - Alan Warriner-Little 6:4
Viertelfinale:
Adrian Lewis - Denis Ovens 9:6
Peter Manley - Dennis Priestley 7:9
Phil Taylor - Mark Dudbridge 9:6
Wayne Mardle - Ronnie Baxter 6:9

Halbfinale:
Adrian Lewis - Dennis Priestley 11:1
Phil Taylor - Ronnie Baxter 11:5

Finale:
Adrian Lewis - Phil Taylor 5:13

21.05.2006

Die ersten Ergebnisse vom Ranglistenturnier in Vilsbiburg sind eingetroffen. Den Damentitel sicherte sich Michelle Sossong durch einen Finalerfolg gegen Sabrina Spörle. Platz 3 teilen sich Bianca Strauch und Petra Pohlmann.
Bei den Herren gewann Colin Rice gegen Johann Honner, im Halbfinale schieden Wolfgang Piegsa und Stefan Maurer aus.
Weitere Infos folgen in den nächsten Tagen.

20.05.2006

Am heutigen Tag wurde in Frankfurt der neue deutsche Sportdachverband gegründet. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist ein Zusammenschluss des Deutschen Sportbundes (DSB) und des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) und wird hoffentlich in absehbarer Zukunft auch den Dartsport beherbergen.

20.05.2006

Im US-amerikanischen Connecticut findet an diesem Wochenende erstmals die World Series of Darts statt.

Unglaubliche 1.000.000 US-Dollar winken einem Sieger, der aus den USA kommt. Die Top 16 der PDC Rangliste treffen bei diesem Turnier auf 16 Amerikaner, die sich in vielen Qualifikationsturnieren die Teilnahme für dieses Event gesichert haben.
In der ersten Runde treffen immer ein PDC Spieler und ein Amerikaner aufeinander, bei denen aber auch bekannte Spieler wie Ray Carver oder John Kuczynsky an den Start gehen.

Für einen Sieger aus dem Top 16 der PDC gibt es immerhin noch einen Siegerscheck über 100.000 US-Dollar und man kann also von einem hart umkämpften Titel ausgehen.

Hier die Ergebnisse der ersten Runde, es steht 15:1 für die PDC-Profis, lediglich Johnny K konnte seine Partie gegen John Part gewinnen und hat nun als letzter Spieler die Chance auf den großen Jackpot.

Runde 1:

Colin Lloyd - Isen Veljic 6:2
Adrian Lewis - Jim Widmayer 6:0
Andy Jenkins - Tom Curtin 6:1
Denis Ovens - Bill Davis 6:4
Peter Manley - Ray Carver 6:3
Mark Walsh - Jeffrey Russell 6:4
Roland Scholten - Roger Carter 6:1
Dennis Priestley - Joe Efter 6:1
Phil Taylor - Tim O'Gorman 6:2
Terry Jenkins - Timothy Grossman 6:4
Kevin Painter - Jim Watkins 6:3
Mark Dudbridge - Joe Slivan 6:0
Wayne Mardle - Dave DePriest 6:3
John Part - John Kuczynski 5:6
Ronnie Baxter - Brad Wethington 6:1
Alan Warriner-Little - Joe Chaney 6:0
Runde 2:

Colin Lloyd - Adrian Lewis
Andy Jenkins - Denis Ovens
Peter Manley - Mark Walsh
Roland Scholten - Dennis Priestley
Phil Taylor - Terry Jenkins
Kevin Painter - Mark Dudbridge
Wayne Mardle - John Kuczynski
Ronnie Baxter - Alan Warriner-Little

Spielmodus: Best of 11 Legs

15.05.2006

Am Wochenende stand der achte und letzte Spieltag der Bundesliga auf dem Programm und die letzten Entscheidungen sind gefallen.

Im Norden brauchten die Bochumer noch einen Punkt, um sicher als Nordmeister in das Halbfinale einzuziehen. Bereits im ersten Spiel bei den Checkers wurde alles klar gemacht und so konnte man sich gegen Mülheim ruhig den zweiten Punktverlust leisten.
Platz 2 geht wie im Vorjahr an Vegesack Bremen, die sich in Berlin schon einmal für die Endrunde einspielen konnten.
Am Tabellenende fiel die letzte Entscheidung auch erst mit den letzten Pfeilen. FTT war bereits abgestiegen und um den zweiten Platz kämpften in Bremen Werner's DC und Thorny Roses im direkten Vergleich. Hildesheim holte einen Punkt gegen die Strangers und gewann dann die entscheidende Partie gegen Helmstedt mit 7:5. Die Helmstedter hätten im letzten Spiel noch ais eigener Kraft wieder gleich ziehen können, doch nach dem Schock lief nicht mehr viel zusammen. Somit sind die Roses, egal wie nun die Partie gegen die Vikings gewertet wird, auch im nächsten Jahr wieder dabei.

Im Süden ließen es die beiden bereits qualifizierten Tabellenführer ruhiger angehen. Neu-Isenburg leistete sich eine Niederlage gegen Vilsbiburg, kann aber trotzdem die Südmeisterschaft feiern, da Walldorf gegen Kaiserslautern und Bamberg drei Punkte abgab.
Spannend war der Kampf am Tabellenende, Gießen ging mit zwei Punkten Vorsprung auf Vilsbiburg in den Spieltag. Gegen Kastellaun und Huttenheim kamen keine weiteren Punkte hinzu und man nun auf die Schützenhilfe von Neunkirchen und Neu-Isenburg angewiesen. Die Bayern aus Vilsbiburg gaben sich allerdings keine Blöße und gewannen beide Partien sicher und schafften somit noch kurz vor Schluss den Klassenerhalt. Cartoon Gießen ist somit neben dem DC SV Neunkirchen der zweite Absteiger.

Im Halbfinale in Berlin kommt es am 27.05.06 nun zu folgenden Partien:

1. DSC Bochum - Dartspub Walldorf
DC Vegesack Bremen - DIG Neu-Isenburg

15.05.2006

Raymond van Barneveld gewinnt souverän die International Darts League

Am Anfang des Jahrzehnts brach in den Niederlanden ein wahrer Dartboom aus, als sich Raymond van Barneveld als einer der besten Dartspieler der Welt etablieren konnte. Es war dann nur noch eine Frage der Zeit, bis es nach den Dutch Open, als größtes Einzelturnier der WDF, auch weitere Major Turniere in den Niederlanden geben würde. Seit einigen Jahren sind nun die International Darts League und auch die World Darts Trophy fester Bestandteil der Major Turniere.
Und Raymond van Barneveld ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, in dem Haus, dass er gebaut hat, zu gewinnen. Für Barney war es der dritte Erfolg bei der IDL in vier Jahren, nur im letzten Jahr konnte Mervyn King die Serie durchbrechen.

Barney spielte sich in souveräner Manier bis ins Finale. Lediglich seine Auftaktpartie gegen Gary Robson ging verloren, danach gab er sich in den Gruppenphasen keine Blöße mehr. Auch die schweren Aufgaben gegen Michael van Gerwen und Simon Whitlock löste er am Ende sicher.
Colin Lloyd hingegen musste mehr kämpfen auf dem Weg zum Finale und kassierte in den Gruppen auch jeweils eine Niederlage. Trotzdem schaffte er mit dem zweiten Platz den Sprung in das Viertelfinale und kämpfte sich bis in das Finale durch. Mit insgesamt 3 Niederlagen kam er also wesentlich weiter als zum Beispiel Phil Taylor, der mit nur einer Niederlage Platz 5 belegte. Das ist halt der Vorteil des Round Robin System.

Raymond van Barneveld (99,69) - Colin Lloyd (95,25) 13:5

2:1, 2:1, 2:1, 2:1, 2:1, 0:2, 1:2, 0:2, 2:0, 1:2, 2:1, 2:0, 2:0, 2:1, 2:0, 0:2, 2:0, 2:0

Das Finale kann man in drei Akte teilen, nach jeweils 6 Legs wurde immer eine kleine Pause gemacht. Im ersten Teil konnte Colin Lloyd machen, was er wollte, er verlor immer das dritte Leg des Satzes und Barney führte somit 5:0. Entweder vergab Colin seine wenigen Chancen auf Doppel oder Barney machte die Legs eiskalt aus. Kurz vor der Pause schaffte Colin dann den für ihn so wichtigen ersten Satzgewinn und er musste nicht zu Null in die Pause gehen. Nach der Pause sah man einen besseren Colin, der seinen Schnitt deutlich erhöhen konnte und nun auch die Spiele ausmachen konnte. So konnte er auf 3:5 und dann wieder auf 4:6 verkürzen. Die letzten beiden Sätze im zweiten Akt verliefen jedoch wieder wie zuvor und Barney checkte sicher zur 8:4 Pausenführung. Eine weitere Pause wollte Raymond wohl nicht mehr, denn nun machte er den Sack dicht. Im letzten Akt gab Barney nur drei Legs ab, spielte unter anderem einen 10 Darter und ein 151er Finish. Mit seiner vierzehnten 180 (Colin 8) in diesem Spiel verbesserte er auch seinen eigenen Turnierrekord auf 55 für die komplette Woche. Raymond kann sich nun über einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro freuen, Colin bekommt immerhin noch 15.000 Euro.

Das Finale der Junior IDL gewann Sven van Dun mit 6:4 gegen Pieter Collijn. Sven erzielte dabei einen Schnitt von 82,08, Pieter einen von 77,67.

14.05.2006

Halbfinale der Tempus IDL:

Colin Lloyd (94,35) - Roland Scholten (93,18) 9:8

(0-2, 2-1, 2-0, 0-2, 0-2, 0-2, 0-2, 2-0, 2-0, 1-2, 2-1, 0-2, 2-1, 0-2, 2-0, 2-1, 2-0)

Die letzten Spiele der IDL verlangen von den Spielern einiges ab, nach der Gruppenphase stehen sehr lange Partien auf dem Programm. Das erste Halbfinale ging über 39 Legs, das zweite gar über 40 Legs. Und alle Spieler halten dabei einen Schnitt von über 90 Punkten, Respekt.
Roland Scholten wird wohl einige Zeit an dem Spiel zu knabbern haben, denn immerhin führte er mit 5:2 und später mit 8:6. Das erste Set ging glatt an Roland, die nächsten beiden jedoch an Colin. Danach gewann Roland 8 Legs in Folge zur 5:2 Führung und konnte seine Führung immer bis zum 8:7 behaupten. Im 16. Leg hatte Roland seinen einzigen Matchdart, als er bei 138 die Doppel 9 verpasste. Ansonsten konnte er nur ein einziges Leg in den letzten drei Sätzen gewinnen. Colin Lloyd, der 16 x 180 in diesem Spiel warf (Roland 10), war zum Schluss der sicherere Spieler und zog in das Finale ein.

Raymond van Barneveld (95,37) - Simon Whitlock (92,88) 9:7

(1-2, 0-2, 1-2, 2-1, 2-1, 2-1, 2-0, 0-2, 2-1, 0-2, 2-1, 2-1, 1-2, 2-1, 0-2, 2-1)

Bereits im ersten Leg durfte Barney erfahren, warum Simon gestern nicht unverdient gegen Phil Taylor gewonnen hatte. Der Australier begann sofort mit 2 180er und war auf dem Weg zum 9 Darter, der siebte Dart saß auch, doch der achte Dart verpasste knapp die Dreifach 15. In diesem Tempo ging es weiter und The Wizard gewann die ersten drei Sets, inkl. eines 144er Finishs zum Gewinn des dritten Satzes.
Doch Barney schaffte die Wende und traf die 60 immer sicherer, insgesamt warf der Holländer 19 x 180, sein Gegner schaffte dies 11 Mal. Die nächsten 4 Sets gingen an Raymond, der somit mit 4:3 in Führung gehen konnte. Die nächsten vier Sets verliefen ausgeglichen und so stand es 6:5, der zwölfte Satz sollte die Vorentscheidung bringen. Simon gewann der erste Leg, doch Barney sicherte sich das nächste mit einem 11 Darter und zwei Maximums im dritten Leg bereiteten das Break vor, somit 7:5 für Barney. Diesem Vorsprung ließ sich der Holländer nicht mehr nehmen und mit Doppel 8 zum 12 Darter sicherte er sich standesgemäß die Finalteilnahme.

Finale am Sonntag (Best of 25 Sets, Best of 3 Legs per Set):

Raymond van Barneveld - Colin Lloyd

Gestern wurden auch die Halbfinalspiele der Junior IDL beendet. Im ersten Halbfinale hatte am Freitag der Kevin Münch Bezwinger Sven van Dun mit 5:2 gegen seinen holländischen Landsmann Toon Grebe gewonnen. Sven warf dabei einen Schnitt von 97,83 und Toon war mit 89,88 auch nicht viel schlechter.
Am Samstag war das Niveau immer noch hoch und Pieter Collijn gewann mit 5:3 gegen den Iren Jason Cullen. Beide Spieler warfen dabei einen Schnitt von knapp 87.

13.05.2006

Viertelfinaltag bei der TIDL mit jeweils vier Partien WDF Vs. PDC.

Colin Lloyd (86,55) Ted Hankey (93,18) 6:3
(0-2, 2-1, 2-1, 2-1, 0-2, 2-0, 1-2, 2-1, 2-0)

Das erste Set ging glatt an Ted Hankey, doch die nächsten drei Legs konnte sich Colin Lloyd jeweils im dritten Leg holen. Die 3:1 Führung schaffte er als Nachleger mit einem 11 Darter. Ted konnte verkürzen und warf dabei unter anderem ein 155er Finish. Doch auch die Nr. 1 der PDC kann hohe Finishes. Set 6 sicherte sich Colin mit einem 128er und legte im nächsten Satz noch einen 152er nach. Doch auch 8 x 180 von Ted Hankey (3 für Colin) schafften nicht die Wende und Jaws zog in einem unspektakulären Spiel ins Halbfinale ein.

Raymond van Barneveld (100,29) - Michael van Gerwen (97,14) 6:3
(0-2, 2-0, 2-0, 1-2, 2-0, 1-2, 2-0, 2-1, 2-0)

Das Märchen von Michael van Gerwen ist, zumindest für dieses Turnier, beendet. Doch auch seine Abschiedsvorstellung wurde zum Event, den beide Spieler boten sehr gute Darts. Alleine 13 x 180 warfen beide Spieler im gesamten Match, 7 davon Michael. Zweimal war der junge Holländer auch auf dem Weg zum perfekten Spiel, scheitere aber nach sieben Treffern jeweils an der 57.
Die ersten sechs Legs waren sehr ausgeglichen und eng. Barney war schon auf dem Weg zum 4:2, als Michael noch einmal mit 11 und 13 Darts zum 3:3 ausgleichen konnte. Doch dann fand Barney noch einen höheren Gang und gab in den drei folgenden Sätzen nur noch ein Leg ab. Beide Spieler wurden nach dem Spiel gefeiert und Michael van Gerwen bekam den verdienten Sonderapplaus für ein geniales Turnier. Man darf es nicht vergessen, der Junge ist erst 17 und spielt schon bei den ganz Großen locker mit.

Roland Scholten (86,79) - Martin Adams (94,26) 6:4
(0-2, 2-1, 1-2, 2-1, 0-2, 2-0, 2-1, 1-2, 2-0, 2-0)

Nun war es an Wolfie, die Ehre der WDF aufrecht zu erhalten. Die nackten Zahlen der Statistik sprechen alle für Martin Adams, er hatte den besseren Average, mehr 180 (6:5), und mehr Würfe von 100 und drüber (76:55). Alleine in der Rubrik 100+ wurden 51 Würfe der WDF Nr. 1 verzeichnet.
Doch ein Dartspiel besteht nicht nur aus Statistik, die richtigen Doppel zur rechten Zeit und alles sieht anders aus. Bis zum 4:4 wurde das Spiel ausgeglichen gestaltet und die jeweilige Führung immer wieder ausgeholt. Doch in den letzten beiden Legs war Roland einen Tick besser und zog in das Halbfinale ein.

Simon Whitlock (101,22) - Phil Taylor (101,52) 6:5
(2-1, 2-1, 0-2, 2-1, 0-2, 2-1, 0-2, 0-2, 1-2, 2-0, 4-3)

Die Laune der WDF Verantwortlichen musste zu diesem Zeitpunkt gegen Null laufen, denn es war nicht unbedingt davon auszugehen, dass ausgerechnet Simon Whitlock gegen Phil Taylor ein reines PDC Halbfinale verhindern würde.

Doch der Australier mit dem Spitzbart krönte eine gute Woche und zog sensationell als einziger WDF Vertreter ins Halbfinale ein. Da sind heute aber einige Wettscheine den Bach runter gegangen. Phil Taylor hat die ganze Woche über nie seine gewohnten Topleistungen gezeigt, und nun scheidet er mit seinem besten Spiel beim der IDL aus. Simon, The Wizzard, begann ebenso und führte schnell mit 3:1 und 4:2. In den nächsten drei Sätzen gab Phil Taylor nur ein einziges Leg ab und alle rechneten nun mit einem schnellen Ende des Spiels. Doch Simon kam zurück und glich zum 5:5 aus. Es kam zum dramatischen elften Leg, Phil sicherte sich das erste Leg mit einem 153er Finish, Simon glich mit einem 13 Darter aus. Erneut ging Phil in Führung, indem er die Doppel 5 mit dem letzten Dart traf. Im folgenden Leg hatte Phil dann den ersten Matchdart, den er jedoch auf Bull vergab. Simon traf Tops zum 2:2 und schaffte danach ein Break zur 3:2 Führung. Dieses mal war es Phil, der mit einem 124er Finish noch einmal ausgleichen konnte.
Die Entscheidung musste im letzten Leg fallen und Phil Taylor gewann den Bullwurf. The Power eröffnete das Leg gleich mit einer 177, musste aber mit ansehen, wie Simon cool mit einer 171 (3 x 57) kontern konnte. Bei 84 Rest hatte Phil dann seinen zweiten und letzten Dart zum Match, den er auf Bull vergab. Simon war dran und checkte 94 (25, 57, Doppel 6) zum Sieg. Die Averages lagen knapp zusammen, Simon schaffte aber doppelt so viele Maximums (12:6) wie Phil.
Simon Whitlock, der erst vor einigen Jahren von der PDC zur WDF gewechselt ist, schaffte gestern etwas sehr seltenes, er besiegte Phil Taylor bei einem Major Event.

Halbfinale am Samstag (Best of 17 Sets, Best of 3 Legs per Set):

Raymond van Barneveld - Simon Whitlock
Colin Lloyd - Roland Scholten

12.05.2006

Sechster Spieltag der TIDL mit den letzten Spielen der Zwischenrunde.

Gary Anderson (82,80) - Gary Robson (84,36) 2:7

Kein gutes Spiel zum Auftakt des sechsten Tages. Beide Spieler waren schon ausgeschieden und boten ihre Abschiedsvorstellungen. In einem schwachen Spiel gewann Gary Robson deutlich gegen Gary Anderson, der sieglos die Zwischenrunde beenden musste.

Ted Hankey (96,36) - Simon Whitlock (90,15) 7:2

In der nächsten Partie durften die Zuschauer auf ein besseres Spiel hoffen, denn immerhin ging es jetzt um den Gruppensieg und die vermeintlich bessere Ausgangsposition für das Viertelfinale. Der Verlierer dieses Spiel hätte es dann im Viertelfinale mit Phil Taylor zu tun. Überraschend deutlich setzte sich Ted Hankey mit 7:2 gegen Simon durch und beendete die Gruppe ungeschlagen.

Martin Adams (102,27) - Darryl Fitton (95,64) 7:3

Es folgte die spannendste, knappste und hochklassigste Entscheidung aller Gruppen. Martin Adams musste gewinnen, um sicher in der nächsten Runde zu sein. Wolfie spielte erneut auf hohem Niveau und siegte deutlich gegen Darryl Fitton. Martin spielte dabei einen Schnitt von knapp 102. Um das mal für uns "Normalsterbliche" deutlicher zu machen, die sieben Legs, die er gewann, spielte er in 1x13, 2x14 und 4x15 Darts. Nach diesem Spiel stand somit auch schon fest, dass Tony O'Shea ausgeschieden. Darryl musste nun auf Schützenhilfe von Tony hoffen, er hatte 4 Legs Vorsprung vor Michael und zusätzlich den direkten Vergleich gewonnen.

Tony O'Shea (105,18) - Michael van Gerwen (106,23) 2:7

Michael musste nun also mindestens mit 7:2 gewinnen, und genau das schaffte er auch. Ich konnte diese beiden Partien per Stream im Internet verfolgen und war begeistert.
Michael van Gerwen begann leicht verhalten mit 100, 41, 100 und 100, doch ein 160 Finish brachte ihn so richtig in Gang. Der nächste Satz war ein 13 Darter, gefolgt von einem 12 Darter mit 132 Finish (25,57,Bull). Zusätzlich warf er in den den drei Legs 2x180 und eine 177. Und man braucht keineswegs denken, Tony O'Shea würde dieses Spiel abschenken, denn sein Schnitt nach den ersten drei Legs las schon bei knapp 105 (Michael 111). Leg 4 sicherte sich dann Silverback mit einem 11 Darter. Michael spielte einen 18er und Tony schaffte mit einem 161er Finish einen 12 Darter zum 2:4. Die nächsten beiden Legs gingen mit jeweils 12 Darts an Michael, der nun kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale stand. Doch diese erneute Spitzenleistung wäre hinfällig gewesen, wenn Tony im neunten Leg seine Chancen auf Doppel genutzt hätte. Nach 2x180 (insgesamt warf Tony 5) stand er auf 41 Rest und hatte 5 Darts auf Doppel, und Darryl Fitton wäre weiter gewesen. Doch das Märchen geht weiter, Tony vergab die 5 Darts und Michael schaffte mit dem 15. Dart die Doppel 10 zum Einzug in das Viertelfinale. Mal schauen, ob er da heute genauso unbekümmert gegen sein Idol Raymond van Barneveld aufspielen kann.

Roland Scholten (93,09) - Ronnie Baxter (90,18) 7:6

Das folgende Spiel konnte die Klasse nicht halten, lebte aber von der Spannung. Der Sieger dieser Partie würde den Sprung in das Viertelfinale schaffen. Roland Scholten sicherte sich das dreizehnte Leg und somit Platz 2 in der Gruppe. The Rocket vergab in den letzten beiden Legs zwei Darts auf Doppel zum Sieg, Roland, unter anderem mit 6 x180, nutzte die Gelegenheit. Ronnie Baxter ist somit der PDC Spieler, der nun ausscheiden muss. In jedem Viertelfinale steht nun ein PDC Vertreter, und es könnte somit zu einem reinen PDC Halbfinale bei diesem WDF Turnier kommen.

Raymond van Barneveld (95,31) - Paul Hogan (83,13) 7:5

Wenn man die Averages betrachtet, ist das Ergebnis von 7:5 doch wesentlich knapper als man vermuten würde. Auf jeden Fall schaffte Barney locker den Gruppensieg und den fünften Erfolg in Folge.

Phil Taylor (96,66) - Jelle Klaasen (86,19) 6:7

Für beide Spieler ging es in diesem Spiel nur noch um die Ehre, Phil war weiter und Jelle draußen. Somit stand ein Prestigespiel der beiden Weltmeister auf dem Programm und mit diesem Ausgang hätten sicherlich nicht viele gerechnet. Jelle Klaasen gewann das Spiel mit 7:6 nach 3:5 Rückstand und fügte Phil Taylor die erste Niederlage in diesem Wettbewerb zu, damit ist kein Spieler mehr ungeschlagen. Die erste Gruppenphase hatten ja sowieso nur Martin Adams und Phil Taylor ohne Niederlage überstanden. Mal schauen, ob wir heute im Viertelfinale wieder den alten Phil sehen werden.

Colin Lloyd (97,71) - Shaun Greatbatch (96,00) 7:5

Im letzten Spiel des Tages wurde nun der letzte freie Platz ausgespielt. Colin Lloyd war das entscheidende Stück besser als Shaun und gewann die Partie mit 7:5.

Viertelfinale am Freitag (Best of 11 Sets, Best of 3 Legs per Set):

Raymond van Barneveld - Michael van Gerwen
Phil Taylor - Simon Whitlock
Ted Hankey - Colin Lloyd
Martin Adams - Roland Scholten

Halbfinale am Samstag (Best of 17 Sets, Best of 3 Legs per Set):

van Barneveld/van Gerwen - Taylor/Whitlock
Hankey/Lloyd - Adams/Scholten

11.05.2006

Tag 5 der TIDL mit folgenden Ergebnissen:

Gary Robson (84,72) - Simon Whitlock (87,27) 4:7

Die Entscheidung in der Zwischenrunde K ist bereits nach zwei Spielen gefallen. Der Australier Simon Whitlock hat seinen zweiten Sieg einfahren können und ist genauso wie Ted Hankey bereits sicher im Viertelfinale. Eine durchschnittliche Partie reichte dem Wizzard zum Erfolg.

Ronnie Baxter (83,40) - Paul Hogan (81,69) 7:2

In einer schwachen Partie setzte sich Ronnie Baxter sicher mit 7:2 gegen Paul Hogan durch. Für Paul hat sich das Turnier somit erledigt, er spielt morgen gegen Barney nur noch um die Ehre. Ronnie hat sich durch diesen Erfolg alle Chancen für die Letzten 8 gewahrt und hat heute ein Finale gegen Roland Scholten vor sich.

Shaun Greatbatch (91,74) - Jelle Klaasen (88,50) 7:5

Ein Spiel auf deutlich besseren Niveau folgte im Anschluss und Shaun Greatbatch sicherte sich noch alle Möglichkeiten, aus eigener Kraft die nächste Runde zu erreichen. Der Sieger der Partie heute gegen Colin Lloyd kommt weiter. Für den Lakeside Sieger Jelle Klaasen ist die IDL somit beendet, heute hat er aber zum Abschied die Ehre, gegen den anderen Weltmeister antreten zu dürfen.

Raymond van Barneveld (95,91) - Roland Scholten (82,74) 7:1

Vorschau auf das Halbfinale der PDC Premier League, Teil 1. Wie in den Ligaspielen konnte Roland auch dieses Mal nicht gegen seine alten Doppelpartner überzeugen und er erhielt einmal mehr eine deutliche Niederlage. Raymond kann mit leicht angezogener Handbremse locker den Gruppensieg heute gegen Paul Hogan klar machen.

Darryl Fitton (100,26) - Michael van Gerwen (94,83) 7:3

Nach dem sensationellen Spiel gestern gegen Martin Adams ging Michael van Gerwen als Favorit in diese Partie. Doch Darryl Fitton zeigt sich schon die ganze Woche über in blendender Verfassung und konnte auch die Dutch Sensation auf den Boden der Tatsachen zurück holen. Darryl erzielte des besten Schnitt des Tages und warf darüber hinaus 5 x 180. Trotz der beiden Siege, die er jetzt auf dem Konto hat, ist Darryl noch nicht durch. Michael und auch Martin können morgen spielgleich mit ihm sein und dann würde die Legbilanz entscheiden.

Ted Hankey (93,84) - Gary Anderson (92,97) 7:5

Der German Open Sieger Gary Anderson ist überraschend bereits nach zwei Partien aus dem Rennen. Nach seinen blendenden Vorstellungen in den letzten Monaten, die ihn sogar als ersten Schotten an die Spitze der BDO Rangliste geführt haben, war er für einige mit ein Geheimfavorit. Umso erstaunlicher, dass er bereits jetzt in einer an und für sich "leichten" Gruppe ausscheidet. Ted Hankey und Simon Whitlock wird dies sicherlich nicht stören, sie machen heute den Gruppensieg unter sich aus und können mal wieder einen größeren Erfolg verbuchen.

Phil Taylor (97,56) - Colin Lloyd (90,63) 7:1

Vorschau auf das Halbfinale der PDC Premier League, Teil 2. Phil Taylor ist immer noch nicht in der für ihn gewohnten Form, er steigert sich aber kontinuierlich. Colin Lloyd kann einfach nicht gegen Phil Taylor gewinnen und kassiert einmal mehr eine deutliche Niederlage. Zwar konnte The Jaws mit 167 das höchste Finish des Tages (zumindest bei den Senioren) erzielen, doch gegen Phil schein etwas bei ihm zu blockieren.

Tony O'Shea (97,26) - Martin Adams (99,93) 4:7

Tony O'Shea spielt nicht schlecht in dieser Woche, kassiert nun aber bereits die dritte Niederlage in Folge. Trotzdem ist für Silverback nicht alles verloren, bei einem guten Verlauf für ihn könnte er sogar mit einem Sieg heute weiter kommen. Doch dazu müsste er gegen Michael van Gerwen gewinnen und Martin Adams gegen Darryl Fitton verlieren.

Junior IDL, Spiel 3:

Jan Dekker (75,66) - Jason Cullen (78,27) 2:4

Der Holländer Jan Dekker gewann unter dem Jubel der Zuschauer das erste Leg mit einem 170er Finish, musste sich aber trotzdem noch mit 2:4 dem Iren Jason Cullen geschlagen geben. Der Halbfinalgegener von Jason wird heute in der Partie Pieter Collijn gegen Oskar Lukasiak ermittelt.

Die Spiele heute lauten:

Raymond van Barneveld - Paul Hogan
Roland Scholten - Ronnie Baxter
Phil Taylor - Jelle Klaasen
Colin Lloyd - Shaun Greatbatch
Ted Hankey - Simon Whitlock
Gary Anderson - Gary Robson
Tony O'Shea - Michael van Gerwen
Martin Adams - Darryl Fitton

10.05.2006

Spieltag 4 in Nijmegen und der Beginn der zweiten Gruppenphase. Alle noch im Wettbewerb stehenden Spieler werden in den nächsten drei Tagen die Teilnehmer der Viertelfinalspiele ermitteln.

Gary Anderson (6) - Simon Whitlock (8) 3:7

Überraschend deutlich gewann The Wizzard im Duell der Gesetzten gegen den Schotten Gary Anderson. Bereits in der ersten Gruppenphase musste sich Gary nach einer Niederlage noch durchkämpfen, ob es ihm noch einmal gelingt, ist fraglich. Nach seinen sehr guten Leistungen in den letzten Monaten war er ja einer der Geheimfavoriten. Simon Whitlock zeigt sich in diesen Tagen nach einer schlechten WM deutlich erholt.

Tony O'Shea - Darryl Fitton 6:7

Für beide Spieler schon eine wichtige Partie zu Beginn. Mit weiteren Gruppengegnern wie Martin Adams und Michael van Gerwen durfte man sich keine Niederlage leisten. Es entwickelte sich eine spannende, aber nicht hochklassige Partie. Die Entscheidung fiel im letzten Leg zu Gunsten von Darryl Fitton, der ja schon bei seiner knappen Niederlage gegen Phil Taylor am Samstag eine gute Figur gemacht hatte.

Colin Lloyd - Jelle Klaasen 7:2

Der erste Auftritt eines Lokalmatadoren entwickelte sich für die Mehrheit der Zuschauer zu einer Enttäuschung. Zu deutlich war die Überlegenheit der PDC Nr.1, der sich mit diesem sicheren Sieg eine ausgezeichnete Ausgangsposition für die restlichen beiden Spiele gesichert hat. Wenn kein kleines Wunder geschieht, dann war es das für Jelle Klaasen in diesem Jahr bei der TIDL. Jelle nur mit 13 Scores von 100+, in neun Legs zu wenig um Colin Lloyd ins Schwitzen zu bringen.

Raymond van Barneveld - Ronnie Baxter 7:5

Auch hier mussten die holländischen Fans lange um ihr Idol zittern. Im Gegensatz zu den souveränen Erfolgen in der Premier League erschien Barney in der ersten Legs ein bisschen gehemmt. Ronnie konnte immer wieder in Führung gehen und stand bei 5:4 kurz vor einem Erfolg. Doch dann legte Barney noch einen Gang zu und schaffte im elften Leg das entscheidende Break und sicherte sich die letzten drei Legs zum ersten Gruppensieg. Barney erzielte 6x180 und spielte mit knapp 100 einen starken Average. Mit der Leistung von heute hat Ronnie aber auch alle Chancen auf ein Weiterkommen.

Roland Scholten - Paul Hogan 7:4

Auch Roland Scholten konnte seine erste Aufgabe lösen und ist nun bereit für das Spiel gegen Barney. Wenn die Partie so verlaufen sollte wie in der Premier League, wird Roland wohl am Donnerstag ein Endspiel gegen Ronnie um das Weiterkommen haben. Paul Hogan sind in dieser Gruppe nur Außenseiterchancen einzuräumen. Roland gelang in diesem Spiel unter anderem ein 158er Finish.

Phil Taylor - Shaun Greatbatch 7:1

Ein deutlicher Erfolg für Phil Taylor gegen Shaun Greatbatch, und das bei einem Schnitt von 90,60, für Phil Taylor eigentlich indiskutabel. In den bisherigen 4 Spielen kam The Power noch nie an seine gewohnten 100+ heran. Aber man kennt Phil ja, er steigert sich mit den Aufgaben. Für Shaun wird es schwer in dieser Gruppe werden, gegen Jelle Klaasen geht es am Mittwoch schon um alles.

Martin Adams (2) - Michael van Gerwen 6:7

DAS Spiel des Turniers bis dahin, Michael van Gerwen (107,85) und Martin Adams (106,89) bieten sich über dreizehn Legs einen Kampf auf allerhöchstem Niveau. Das bessere Ende hatte der junge Holländer für sich, der sich mit dieser Leistung weiter nach oben in die Favoritenrolle spielt. Wenn Phil Taylor nicht am Start wäre, würde ich auf Michael als Turniersieger tippen, seine Quote lag vor Turnierbeginn bei 100:1.
In diesem Spiel fielen alleine 10 Maximums (Michael 6, Martin 4) und Michael schaffte mit 164 (zum Match als 12 Darter!!!) auch das höchste Finish des Tages. Neben den 180er haben beide Spieler zusammen noch 26 x 140+ und 28 x 100+ geworfen, eine nahezu unglaubliche Bilanz für nur 13 Legs. Hinzu kommen weitere Finishes von beiden Spielern über 125, 141, 146.

Ted Hankey - Gary Robson 7:6

Auch das letzte Spiel des Abends ging über die volle Distanz und hier sicherte sich The Count Ted Hankey den wichtigen Erfolg. Beide Spieler boten eine gute Partie, in der insgesamt über 50 Scores von 100+ fielen. Obwohl Ted den schlechteren Schnitt hatte und auch nur eine 180 (Gary 4) werfen konnte, schaffte er den entscheidenden Check, und das zählt nun mal.

Die aktuellen Tabellen gibt es hier auf der Homepage der WDF. Viele aktuelle Infos sind auch auf der offiziellen Homepage der TIDL zu bekommen, als zusätzlichen Service wird dort auch ein Live Score Center angeboten.

Morgen stehen folgende Spiele auf dem Programm:

Gary Robson - Simon Whitlock (8)
Ronnie Baxter - Paul Hogan
Shaun Greatbatch - Jelle Klaasen
Raymond van Barneveld - Roland Scholten
Darryl Fitton - Michael van Gerwen
Ted Hankey - Gary Anderson (6)
Phil Taylor - Colin Lloyd
Tony O'Shea - Martin Adams (2)

09.05.2006

Am dritten Spieltag der TIDL wurde die erste Gruppenphase abgeschlossen und 16 Spieler haben sich für die nächste Runde qualifiziert.

Gestern begann auch der Juniorenwettbewerb, der in diesem Jahr erstmalig eingeführt wurde. In der einzigen Partie des Tages verlor leider unser Teilnehmer Kevin Münch mit 2:4 gegen den Holländer Sven van Dun. Trotzdem ein schöner Erfolg von Kevin, gegen Ende seiner Jugendkarriere einmal auf dieser Bühne stehen zu dürfen. Vielleicht sehen wir ihn ja mal dort als Senior wieder.

Gary Anderson - Per Laursen 6:4
Brian Sörensen - Paul Hogan 5:6
Sven van Dun - Kevin Münch 4:2
Martin Adams - Jelle Klaasen 6:4
Andy Fordham - Dick van Dijk 4:6
Niels de Ruiter - Ronnie Baxter 4:6
Ted Hankey - John Walton 6:3
Tony Martin - Mareno Michels 4:6
Shaun Greatbatch - Tony O'Shea 6:5

In Gruppe E kämpften noch drei Spieler um den Einzug in die nächste Runde, lediglich John Walton war nach zwei Spielen aussichtslos abgeschlagen. Sein Gegner Ted Hankey nutzte die Gelegenheit und sicherte sich durch einen 6:3 Erfolg den Gruppensieg. Der zweite Platz in dieser Gruppe wurde im direkten Duell zwischen dem bis dahin ungeschlagenen Niels de Ruiter und Ronnie Baxter ausgespielt. Ronnie hatte seine erste Partie verloren, schaffte aber durch einen 6:4 Erfolg den Einzug in die nächste Runde. Für Niels war nach dieser knappen Niederlage Schluss und ein weiterer gesetzter Spieler draußen. In der Zwischengruppe I treffen nun drei PDC Spieler aufeinander.

Der Ausgang in Gruppe F war vollkommen offen, alle Spieler hatten nach zwei Partien eine Bilanz von 1:1 Siegen und die jeweiligen Gewinner der anstehenden Partien würden eine Runde weiter kommen. Gary Anderson hat durch seinen 6:4 Erfolg gegen Per Laursen doch noch den Gruppensieg geschafft und ist einer der wenigen Gesetzten in der nächsten Runde. Platz 2 sicherte sich im letzten Leg Paul Hogan gegen Brian Sörensen, und damit auch den letzten freien Platz in der "PDC Gruppe".

Tony Martin hatte in der Gruppe G die nächste Runde in der Hand, ein Sieg gegen Mareno Michels und er wäre so ziemlich sicher weiter gewesen. Doch bei Tony lief nicht viel zusammen und er verlor mit 4:6 gegen den bis dahin sieglosen Mareno. Trotzdem durfte Tony noch hoffen, denn bei einem Sieg von Tony O'Shea gegen Shaun Greatbatch wäre er trotz negativen Spielverhältnis noch in der nächsten Runde. Tony war sicher in der zweiten Runde und ihm reichte auch die knappe 5:6 Niederlage zum Gruppensieg, Platz 2 geht somit an Shaun.

In Gruppe H waren die Tickets für die nächste Runde bereits vergeben, es ging jetzt nur noch um den Gruppensieg und die vermeintlich leichtere Zwischengruppe. Martin Adams gewann mit 6:4 gegen Jelle Klaasen und der Holländer hat es nun in der nächsten Runde mit Phil Taylor und Colin Lloyd zu tun.

Die aktuellen Tabellen gibt es hier auf der Homepage der WDF. Viele aktuelle Infos sind auch auf der offiziellen Homepage der TIDL zu bekommen, als zusätzlichen Service wird dort auch ein Live Score Center angeboten.

Die Zwischengruppen sehen nun folgendermaßen aus:

Gruppe I Gruppe J Gruppe K Gruppe L
Raymond van Barneveld Phil Taylor Ted Hankey Tony O'Shea
Roland Scholten Colin Lloyd Gary Anderson (6) Martin Adams (2)
Ronnie Baxter Shaun Greatbatch Gary Robson Darryl Fitton
Paul Hogan Jelle Klaasen Simon Whitlock (8) Michael van Gerwen

08.05.2006

Zweiter Spieltag der TIDL mit folgenden Ergebnissen:

Nachmittagssession:

Paul Hanvidge (5) - Phil Taylor 5:6
Co Stompe - Darryl Fitton 4:6
Tony Eccles (4) - Michael van Gerwen 6:3
Colin Lloyd - Martin Atkins 6:2
Niels de Ruiter (3) - Ted Hankey 6:5
John Walton - Ronnie Baxter 5:6
Gary Anderson (6) - Brian Sörensen 6:3
Paul Hogan - Per Laursen 3:6
Tony Martin - Shaun Greatbatch 6:1
Tony O’Shea - Mareno Michels 6:3

Abendsession:

Martin Adams (2) - Andy Fordham 6:3
Dick van Dijk - Jelle Klaasen 3:6
Simon Whitlock (8) - Jonny Nijs 6:4
Albertino Essers - Roland Scholten 1:6
Mervyn King (1) - Raymond van Barneveld 3:6
Gary Robson - Vincent van der Voort 6:3
Paul Hanvidge (5) - Darryl Fitton 2:6
Phil Taylor - Co Stompe 6:0
Tony Eccles (4) - Martin Atkins 6:1
Michael van Gerwen - Colin Lloyd: 6:3

Die aktuellen Tabellen gibt es hier auf der Homepage der WDF.

In den vier Gruppen der oberen Hälfte ist die erste Gruppenphase bereits beendet. Trotz einiger Anlaufschwierigkeiten im ersten Spiel haben es die vier PDC Vertreter in den Gruppen A - D zum Gruppensieg geschafft.

In Gruppe A musste Raymond van Barneveld nach seiner Auftaktniederlage das schwerste Stück Arbeit verrichten, er hatte in seinem dritten Spiel, in dem es um alles ging, Mervyn King als Gegner. Der Sieger kommt weiter, der Verlierer ist raus, so war die Vorgabe zu diesem Spiel, da sich Mervyn ja ebenfalls eine Auftaktniederlage geleistet hatte. Das Spiel und die Fahrkarte in die nächste Runde sicherte Barney mit einem 6:3 Erfolg. Mit dem gleichen Ergebnis gewann Gary Robson gegen Vincent van der Voort, dieses Spiel fand unter den gleichen Voraussetzungen wie die andere Partie statt.

In der Gruppe B gab es am Ende drei Spieler mit einem Spielverhältnis von 2:1 Siegen und hier musste die Legbilanz entscheiden. Durch einen deutlichen 6:1 Erfolg gegen Albertino Essers, der bis dahin noch ungeschlagen war, sicherte sich Roland Scholten den Gruppensieg vor dem Australier Simon Whitlock. Für Albertino war das Turnier nach der hohen Niederlage beendet.

Sieger der Gruppe C wurde wie erwartet Phil Taylor, der sein letztes Spiel gegen Co Stompe mit 6:0 gewinnen konnte. Doch beide Spiele zuvor gewann The Power nur knapp mit 6:5, das hätte für den Topfavoriten auch ins Auge gehen können. Phil Taylor konnte in den drei bisherigen Partien auch nie an seinen "gewohnten" Average heran kommen. Platz 2 in dieser Gruppe geht an Darryl Fitton, der sich im direkten Duell mit den an 5 gesetzten Paul Hanvidge mit 6:2 durchsetzen konnte.

Auch in Gruppe D schaffte es der gesetzte Spieler nicht in die nächste Runde. Platz 1 geht hier an Colin Lloyd, der sich dabei noch den Luxus einer 3:6 Niederlage im letzten Spiel gegen Michael van Gerwen leisten konnte. Michael hingegen brauchte diesen Sieg, um gegen den ebenfalls bei 2:1 Siegen stehenden Tony Eccles ein Leg Vorsprung zu erzielen. Äußerst knappes Ausscheiden für den an 4 gesetzten Tony, der das direkte Duell gegen Michael noch mit 6:3 gewonnen hatte.

In der nächsten Runde stehen erneut Spiele in Gruppen auf dem Turnierplan. Die beiden Erstplatzierten dieser Gruppen sind dann die Teilnehmer des Viertelfinales.
Die ersten beiden Gruppen sind schon mit prominenten Gruppensiegern besetzt, pikanterweise treffen dort die Halbfinalisten der Premier League aufeinander. In Gruppe I spielen Roland Scholten und Raymond van Barneveld aufeinander. Hinzu kommen jeweils die zweiten Plätze der Gruppe E und F, doch hier fällt erst morgen die Entscheidung.
In der Zwischengruppe J spielen Phil Taylor und Colin Lloyd, die auf jeden Fall einen weiteren prominenten Gruppengegner erhalten werden. Martin Adams und Jelle Klassen spielen morgen den Gruppensieg aus, der Verlierer "darf" dann in diese Gruppe.

Heute kommt es zu folgenden Partien:

Aus deutscher Sicht ist 20:00 Uhr ein wichtiger Termin, denn dann beginnt die Junior IDL.

Gary Anderson - Per Laursen
Brian Sörensen - Paul Hogan
Sven van Dun - Kevin Münch
Martin Adams - Jelle Klaasen
Andy Fordham - Dick van Dijk
Niels de Ruiter - Ronnie Baxter
Ted Hankey - John Walton
Tony Martin - Mareno Michels
Shaun Greatbatch - Tony O'Shea

07.05.2006

Erster Spieltag der Topic International Darts League im holländischen Nijmegen.

Session 1:

Mervyn King (1) - Vincent van der Voort 3:6
Gary Robson - Raymond van Barneveld 6:4
Simon Whitlock (8) - Roland Scholten 6:2
Albertino Essers - Jonny Nijs 6:3
Niels de Ruiter (3) - John Walton  6:4
Ted Hankey - Ronnie Baxter  6:4
Tony Eccles (4) - Colin Lloyd  1:6
Michael van Gerwen - Martin Atkins  6:2
Paul Hanvidge (5) - Co Stompe 6:4
Phil Taylor - Darryl Fitton 6:5

Session 2:

Gary Anderson (6) - Paul Hogan 3:6
Brian Sörensen - Per Laursen 2:6
Martin Adams (2) - Dick van Dijk 6:3
Andy Fordham - Jelle Klaasen 5:6
Tony Martin - Tony O’Shea 3:6
Shaun Greatbatch - Mareno Michels 6:3
Mervyn King (1) - Gary Robson 6:1
Vincent van der Voort - Raymond van Barneveld 2:6
Simon Whitlock (8) - Albertino Essers 4:6
Roland Scholten - Jonny Nijs 6-1

Die aktuellen Tabellen gibt es hier auf der Homepage der WDF.

Die ersten großen Überraschungen gab es bereits in den Eröffnungspartien, als sowohl Mervyn King und Raymond van Barneveld ihr erstes Spiel verloren. Obwohl beide Spieler am Abend ihre zweite Partie relativ sicher gewinnen konnten, steht bereits jetzt fest, dass einer der beiden Mitfavoriten in der ersten Runde ausscheiden wird. Die Entscheidung darüber fällt heute im direkten Vergleich beider Spieler.
Auch Roland Scholten und Ronnie Baxter verloren als hoch gewettete PDC-Vertreter ihre Auftaktpartien. Erst Colin Lloyd brach das Eis für die "Gäste" mit einem deutlichen Erfolg gegen Tony Eccles. Phil Taylor musste sich mächtig anstrengen, um seine erste Partie noch so eben mit 6:5 zu gewinnen.
Einen sehr guten Eindruck hinterließ einmal mehr Michael van Gerwen, der seine Partie mit einem Schnitt von 34,5 gegen die Nr. 5 der WDF Martin Atkins gewinnen konnte. Der German Open Sieger Gary Anderson verlor hingegen überraschend mit 3:6 gegen Paul Hogan.

Heute geht es mit den folgenden Partien weiter:

Nachmittagssession:
Paul Hanvidge - Phil Taylor
Co Stompe - Darryl Fitton
Tony Eccles - Michael van Gerwen
Colin Lloyd - Martin Atkins
Niels de Ruiter - Ted Hankey
John Walton - Ronnie Baxter
Gary Anderson - Brian Sörensen
Paul Hogan - Per Laursen
Tony Martin - Shaun Greatbatch
Tony O'Shea - Mareno Michels

Abendsession:
Martin Adams - Andy Fordham
Dick van Dijk - Jelle Klaasen
Simon Whitlock - Jonny Nijs
Albertino Essers - Roland Scholten
Mervyn King - Raymond van Barneveld
Gary Robson - Vincent van der Voort
Paul Hanvidge - Darryl Fitton
Phil Taylor - Co Stompe
Tony Eccles - Martin Atkins
Michael van Gerwen - Colin Lloyd

05.05.2006

Zehnter und letzter Spieltag der PDC Premier League aus dem Rivermead Centre in Reading. Phil Taylor und Raymond van Barneveld standen ja schon seit geraumer Zeit als Halbfinalisten fest und gestern wurden die letzten beiden Tickets für die Endrunde Ende Mai in Plymouth vergeben.

Colin Lloyd - Raymond van Barneveld 6:8

Da Barney am vierten Spieltag wegen noch bestehender Verpflichtungen aus seiner WDF Zeit nicht spielen konnte, hat er heute ein Mammutprogramm mit drei Auftritten. Und obwohl ihm noch drei Spiele zu diesem Zeitpunkt gefehlt haben, hatte er schon den zweiten Platz sicher. Um die theoretische Chance auf Platz nicht zu verlieren, durfte er sich gegen Colin Lloyd keine Blöße geben. Für Colin war es ein äußerst wichtiges Match, denn nur bei einem Erfolg bliebe er noch weiterhin im Rennen.
Raymond gewann sofort das erste Leg mit einem Break und ging mit 2:0 in Führung. Colin schaffte sein erstes Leg mit einem 122 Finish und und legte gleich ein 161er Finish zum Rebreak nach. Im fünften Leg sah es aber wieder besser aus für den Holländer, nach zwei 180er war er auf dem Weg zum 9 Darter und Colin noch weit zurück. Doch so viele Darts Barney in diesem Leg auch in die 60 warf, er vergab noch mehr Darts auf Doppel. So war schließlich Colin, der dieses Leg mit dem 22 Dart ausmachen konnte. Pausenstrand nach dem nächsten Leg 3:3.
Nach der Pause entwickelte sich ein hochklassiges Spiel und Barney konnte durch Finishes von 144 und 147 die Führung übernehmen. Doch die Nr. 1 kam erneut zurück und glich zum 5:5 und 6:6 aus. Colin hatte die Vorlage, doch Scores von 60 und 59 brachten Jaws weit nach hinten, den Raymond warf zweimal 140. Colin kam noch einmal ran und hatte einen Dart auf Doppel zum 148er Finish. Barney blieb cool und sicherte sich bei 56 Rest das entscheidende Break. Im letzten Leg legte sich Barney mit seiner neunten 180 74 Rest und konnte auch den Druck den auf 36 Rest stehenden Colins aushalten. Colin Lloyd muss nun auf die Konkurrenz hoffen, ansonsten ist seine letzte Partie heute Abend gegen Wayne Mardle nur noch Showlaufen.

Peter Manley - Ronnie Baxter 3:8

Für Peter war es der einzige Auftritt des Abends. Nach guten Leistungen gegen die Topspieler in den letzten Wochen hatte es One Dart nun selbst in der Hand, mit einem Sieg die magische 10 Punkte Grenze zu erreichen. Ronnie durfte sich ebenfalls keinen Punktverlust erlauben, doch ein Sieg hier wäre ohne Wert, wenn er das zweite Spiel gegen Barney verlieren würde.
Bis zur Pause sah man ein zerfahrenes Spiel mit erstaunlichen Schwächen bei Peter Manley. Ronnie Baxter spielte selber nicht auf hohem Niveau, nutzte aber die Chancen für eine komfortable 5:1 Führung.
Auch nach der Pause sah es nicht anders, Peter Manley scheiterte an seinen Nerven und verlor überraschend deutlich mit 3:8. Nun hatte sogar The Rocket noch die Chance auf den vierten Platz, doch dafür wäre ein weiterer Sieg nachher gegen Barney nötig. Zu diesem Zeitpunkt stand Roland Scholten als dritter Teilnehmer fest.

Raymond van Barneveld - Wayne Mardle 8:5

Das Spiel des Tages. Wayne Mardle hatte nur noch eine Chance, beide Spiele heute gewinnen und dann auf die Konkurrenz hoffen. Die ersten drei Legs holte sich jedoch Raymond, der sofort sicher ins Spiel kam. Danach drehte Wayne auf und gewann fünf Legs in Folge zur eigenen 5:3 Führung. In dieser Phase sah man wieder den alten Wayne Mardle in der Form, die er bei der WM gegen Phil Taylor hatte. Doch obwohl Wayne zum ersten Mal in dieser Saison einen Schnitt von über 100 warf, musste er sich einem besseren Spieler beugen. Im neunten Leg spielte Barney einen 10 Darter (140,180,165,Doppel 8) und war danach nicht mehr zu halten. Raymond gewann auch fünf Legs in Folge und gewann das Spiel mit 8:5. Beide Spieler wurden für dieses Klassespiel vom Publikum frenetisch gefeiert. Somit stand auch fest, dass neben Peter Manley nun auch Wayne Mardle ausgeschieden war. Der letzte freie Platz wurde nun zwischen Ronnie und Colin ausgespielt.

Phil Taylor - Roland Scholten 8:3

Ein erstaunliches Bild gab es in diesem Spiel zu beobachten. Die Leistungen beider Spieler konnten nicht an das Niveau der vorangegangenen Partie heran reichen und es wurde erstaunlich leise im Saal für ein Spiel mit der Beteiligung von The Power. Roland konnte zwar das erste Leg mit einem Break gewinnen, doch ansonsten blieb der Holländer über die gesamte Strecke des Spiels äußerst blass. Mit dieser Leistung, die er in dieser Saison schon einige Male gegen Phil oder Barney gezeigt hat, wird er im Halbfinale nicht weit kommen.
Phil Taylor hingegen gewann das elfte Spiel in dieser Saison locker und er bleibt somit auch im zweiten Jahr weiterhin ungeschlagen in der Premier League.

Ronnie Baxter - Raymond van Barneveld 2:8

Für Raymond war der Gruppensieg nun außer Reichweite und es ging nur noch um die Ehre für ihn. Ronnie hatte es hingegen in der Hand, durch einen Erfolg noch unter die letzten Vier zu rutschen. The Rocket begann entsprechend mit einem 11 Darter, der jedoch prompt von Barney mit einem 160er Finish ausgeglichen wurde. Die nächsten vier Legs bis zur Pause gingen allesamt an Barney, der auch nach der Pause seinem Gegner nur noch den Gewinn von einem Leg gestattete. Nun musste Ronnie auf die Unterstützung von Wayne Mardle hoffen, den bei einem Sieg von Hawaii 501 würde er trotzdem noch schaffen.
Raymond hat heute trotz des schweren Programms mit drei Spielen souverän den zweiten Platz belegt und allen Kritikern bewiesen, dass er so den absoluten Topstars im Dart gehört. Lediglich gegen Phil Taylor gab er drei hart umkämpfte Punkte ab, alle anderen Spiele hat er zum größten Teil souverän gewonnen.

Wayne Mardle - Colin Lloyd 4:8

Hätte Peter Manley das zweite Spiel des heutigen Abends gewonnen, dann wären die folgenden vier Spiele nur noch für die Galerie gewesen. So wurde es ein spannender Abend und die letzte Entscheidung fiel erst mit dem letzten Dart. Colin Lloyd musste gewinnen und spielte nicht locker auf, lag schnell mit 1:3 zurück. Doch dann besann sich Jaws auf seine Championqualitäten und holte sich Leg um Leg. Mit einem 132 Finish (Bull, Bull, Doppel 16) schaffte er schließlich noch den Sieg und Platz 4. Somit kommt es im Halbfinale zu einer Neuauflage des letztjährigen Finales zwischen Phil und Colin. Mal schauen, ob sich Colin dieses Mal besser schlagen kann als beim 4:16 vor einem Jahr.
Auch Roland Scholten stand in der letzten Saison im Halbfinale, dieses Mal trifft er auf seinen Kumpel aus Den Haag.

Abschlusstabelle:

Halbfinalpaarungen:

Phil Taylor - Colin Lloyd
Raymond van Barneveld - Roland Scholten

04.05.2006

Alle Ergebnisse des Kings Cup sind nun eingepflegt und können im Jugendclub unter der Rubrik Kings Cup eingesehen werden. Neben den Ergebnissen sind auch einige Impressionen online gestellt worden.

03.05.2006

Direkt im Anschluss an den Kings Cup hat die Bundesjugendleiterin Astrid Kamm die Nominierungen für den Jugend Europa Cup bekannt gegeben.

Juniorinnen:
Benita Göbel
Kerstin Lederbogen

Junioren:
Kevin Münch
Michael Fey
Alexander Glatthorn
Daniel Zygla

03.05.2006

Der NWDV hat die 20. Auflage des Kings Cup dominiert und alle Titel gewonnen.

Das Juniorinnen Einzel war fest in Nordrhein-Westfälischer Hand. Hier gewann Jenny Lieverkus mit 3:1 gegen Kerstin Lederbogen, Platz 3 teilten sich Benita Göbel und Britta Lederbogen.

Diese vier Spielerinnen trafen sich auch im Finale des Doppelwettbewerbes und Jenny Lieverkus konnte an der Seite von Benita Göbel ihren zweiten Titel gegen die Lederbogen Schwestern holen. Platz 3 gingen hier an Allesandra Kriegel/Asaria Hintzsche-Oehme (NDV) und Nina Werdelmann/Laura Deklerski (NWDV).

Im Jungen Einzel stand dann auch ein Spieler, der nicht aus NRW kam, im Finale. Doch gegen einen Kevin Münch, noch mit dem Elan von den German Open im Rücken, konnte Alexander Daub (BWDV) nicht viel ausrichten und verlor glatt mit 0:2 und 1:2.

Platz 3 teilen sich Alexander Hamacher (NDV) und Mike Becker (NWDV). Im Halbfinale gegen Alexander Hamacher war Kevin auf dem Weg zum 9 Darter. Nach 180, 180 traf er auch die siebte 60, verpasste dann aber knapp die 57. So wurde es ein 12 Darter, der zudem noch das beste Leg der Veranstaltung wurde. Kevin (7) und Daniel Zygla (6) waren auch die Highscore Könige des Kings Cup. Das Beste High Finish schaffte Sacha Vierk (NWDV), der ein lupenreines 170er Finish spielen konnte.

Kevin Münch gewann auch zusammen mit Michael Fey das Doppel. Mit 3:0 und einen Schnitt von knapp 25 besiegten sie das Berliner/Bremer Doppel Christopher Goga und Björn Lars Schnelle. Platz 3 teilen sich Daniel Zygla/John Philip zum Felde (LDVH) und Christian Sehring/Carsten Puse (NDV)

Das spannendste Finale gab es beim Jungen Viererteam, wo die Entscheidung erst im letzten Leg fiel. Bezeichnend für die Veranstaltung war es Kevin Münch, der den 9:8 Erfolg für NWDV 1 gegen DVBB/HBDV sichern konnte. LDVH und NWDV 2 teilen sich den dritten Platz.

Den Länderpokal sicherte sich der NWDV (212 Punkte) souverän vor DVBB/HNDV (87) und dem NDV (75)

Die 20. Auflage des Kings Cup war eine dem Anlass würdige Veranstaltung und macht Appetit auf die nächsten 20.

Die kompletten Ergebnislisten und zusätzliches Bildmaterial werden in den nächsten Tagen im Jugendclub online gestellt.

01.05.2006

Michael van Gerwen hat eine Woche nach seinem dritten Platz bei den German Open die Casino Open Holland gewonnen. Bei diesem PDC Ranglistenturnier gingen neben vielen PDC Topspielern auch viele holländische WDF-Spieler an den Start.

Mit Raymond van Barneveld verlor einer der Topfavoriten auf den Titel bereits in der Runde der letzten 128, Barney schied mit 3:4 gegen Leo Verreet aus. Er teilte sein Schicksal mit bekannten Spielern wie Colin Monk, Alan Warriner-Little und Alex Roy.
Nur eine Runde weiter kamen Richie Burnett, Barrie Bates, Steve Beaton, Vincent van der Voort Mark Walsh, Erwin Extercatte, Bob Anderson oder Colin Lloyd.
In der Runde der letzten 32 war dann für weitere holländische Hoffnungsträger das Turnier beendet. Roland Scholten verlor gegen Colin Osbourne 2:4 und Jelle Klaasen mit 1:4 gegen Dennis Priestley.
Im Achtelfinale gab es keine größeren Überraschungen. Im Viertelfinale gewannen Wayne Jones (5:1 gegen Wes Newton), Michael van Gerwen (5:3 gegen Kevin Painter), Ronnie Baxter (5:3 gegen Adrian Lewis) und Colin Osbourne (5:4 gegen Dennis Priestley).

Colin Osbourne spielte auch im Halbfinale weiter auf hohem Niveau und gewann dort mit 6:3 gegen Ronnie Baxter. Michael van Gerwen bestätigte auch bei diesem Turnier einmal mehr seine gute Form und zog durch ein 6:4 gegen Wayne Jones, immerhin Halbfinalist der Ladbrokes, in das Endspiel ein.

Die ersten beiden Sätze des Finales gingen mit 3:0 und 3:2 an den holländischen Jugendlichen. Colin Osbourne konnte das Spiel durch zwei mit 3:1 gewonnenen Sätzen ausgleichen. Es kam schließlich zum entscheidenden Leg im fünften Satz, dass Michael van Gerwen für sich entscheiden konnte. Michael bekam für seinen Erfolg stolze 5000 Euro Preisgeld und dürfte einer der jüngsten Sieger eines PDC Turniers sein.

01.05.2006

Auf internationalem Parkett steht uns ein heißer Mai bevor. Am 6. Mai startet die IDL, die mittlerweile einen neuen Hauptsponsor gefunden hat und offiziell nun Topic International Darts League heißt. Neben den Topstars der WDF werden dort bekanntlich auch 5 Spitzenspieler der PDC an den Start gehen. Wir werden natürlich ab dem 6. Mai ausführlich von den Spielen berichten, zumal wir mit Kevin Münch einen Teilnehmer beim Jugendwettbewerb stellen.

Später im Mai findet noch die Endrunde der Premier League statt, von der das DSF ausführlich berichten wird. Den nächsten Donnerstag können sich die Dartfans auch schon einmal vormerken, denn dann berichtet das DSF live vom letzten Spieltag der Vorrunde.

In den USA findet vom 19. bis 21 Mai erstmals die World Series of Darts statt, dabei treffen 16 amerikanische Qualifikanten auf 16 Topspieler der PDC und es geht dabei um ein Preisgeld von 1.000.000 US-Dollar. Diese Summe ist allerdings nur für einen amerikanischen Sieger ausgelobt, sollte ein PDC-Profi dieses Turnier gewinnen, so muss er sich mit 100.000 US-Dollar "begnügen"

 

 

 

 

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