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28.04.2006
Der ddz Turnierbericht von den German Open ist eingetroffen und kann im
Turnierbereich eingesehen werden.
28.04.2006

Neunter und vorletzter Spieltag der Premier League, der im Arts & Leisure
Centre von Stevenage stattfand.
Roland Scholten - Peter Manley 6:8
Für Peter Manley waren die Vorzeichen klar, es musste ein Sieg gegen
Roland Scholten her. Dies war die vorletzte Partie für One Dart in dieser
Gruppenphase und alles andere als ein doppelter Punktgewinn wäre das Aus.
Roland hingegen konnte hingegen bei seinem Vorsprung einigermaßen locker
aufspielen.
The Tripod schaffte im sechsten Leg zur Pause das Break zum 4:2, er legte
sich mit 165 einen Rest von 36, die er zum 13 Darter checken konnte. Peter
hatte bis dahin große Schwierigkeiten auf Doppel. Nach der Pause brach das
Spiel von Roland total zusammen, phasenweise schaffte er über mehrere
Aufnahmen nicht mehr als 60 Punkte. Im zehnten Leg warf er keine einzige 60.
Peter Manley nutzte die Gelegenheit und gewann die folgenden vier Legs zur
eigenen 6:4 Führung. Im elften Leg lief es beim Holländer wieder besser und
er hatte 24 Rest nach 12 Darts, doch Peter sicherte sich als Nachleger mit
einem 104er Finish das Unentschieden. Das Roland es besser kann, zeigte er
im zwölften Leg, als er nach 180,180,105 einen 11 Darter spielte. Nun lagen
die Nerven ziemlich offen, Peter vergab 6 Matchdarts und Roland sicherte
sich mit dem achten Dart auf Doppel das letzte Leg. Doch hier war One Dart
dann wieder hellwach und nutze seine Chance bei 78 Rest, wobei Roland auf 36
Rest wartete.
Nun muss Roland doch noch einmal zittern, den bei noch ausstehenden
Partien gegen Barney und Phil wird mit der gerade gezeigten Leistung kein
Punkt mehr dabei kommen. Peter kann jetzt nach Punkten zu Roland
aufschließen, doch trennen die beiden im Moment 18 Legs, was für den
Holländer spricht.
Colin Lloyd - Phil Taylor 3:8
1:0 durfte Colin in Führung gehen, danach kam sein Phil Taylor Trauma wieder
durch und Jaws wurden die Arme schwer. Die nächsten fünf Legs zur Pause gingen
allesamt an The Power, der sich von Leg zu Leg steigern konnte. Bei den beiden
Breaks vergab er jeweils 170 und 164 auf Bull zum 12 Darter, das 5:1 war ein 11
Darter mit 171,135,99,96. Gegen Ende der ersten Session gab es schon "Easy" Rufe
aus dem Publikum.
Nach der Pause spielte Phil das Spiel dann "locker" zu Ende, indem er seine Legs
mit Vorlage souverän in 12-15 Dart gewinnen konnte. In den Legs, wo er die
Nachlage hatte, ergab sich ihm immer die Möglichkeit zum 12 Darter, die er aber
nicht nutzen konnte. Colin konnte zumindest in einigen Legs mithalten und die
Niederlage ein kleines bisschen erträglicher gestalten. Auch für Colin Lloyd
sieht es nach dem Sieg von Peter Manley nicht so gut aus. Nun muss er in der
nächsten Woche unbedingt gegen Barney und Wayne punkten.
Wayne Mardle - Ronnie Baxter 8:5
Für Wayne kann es in der derzeitigen Situation nur eines geben, Vollgas und
alle drei noch ausstehenden Partien gewinnen. Hawaii 501 begann dementsprechend
und warf allein in den ersten beiden Legs 3 Maximums. Doch trotz 2x180 im
zweiten Leg vergab er fünf Darts auf Doppel und verlor das Leg. Ungeachtet von
diesem Rückschlag spielte Wayne locker weiter und ging mit 4:1 in Führung, das
fünfte Leg checkte er dabei mit zweimal Doppel 18 bei 72 Rest. Doch auch Ronnie
spielte munter mit und gewann die nächsten drei Legs zum erneuten Unentschieden.
Bis dahin haben beide Spieler zusammen neun 180er geworfen. Nun war wieder Wayne
an der Reihe, der die drei folgenden Legs zur 7:4 Führung gewinnen konnte. Wayne
profitierte dabei von drei von Ronnie vergebenen Darts auf Doppel bei dessen
Aufschlag. Leg 12 ging sicher an The Rocket und nun war es an Wayne, mit eigenem
Vorteil endlich den ersten Sieg zu feiern. Mit seiner sechsten 180 im zweiten
Wurf begab er sich auf auf den richtigen Weg und die Doppel 20 zum 13
Darter brachte die so lange erhofften 2 Punkte für Wayne Mardle. Wayne wird spät
wach in der Premier League, zu spät???
Roland Scholten - Raymond van Barneveld 3:8
Ein souveräner Sieg für Barney, der auch das zweite Aufeinandertreffen mit
seinem alten Doppelpartner locker gewinnen konnte. Barney hält sich somit noch
alle theoretischen auf den Gruppensieg offen, hat sich heute aber zumindest
schon einmal den zweiten Platz definitiv gesichert. Eine schnelle 4:0 Führung
konnte Roland noch mit dem Gewinn von zwei Legs verkürzen, dabei spielte er mit
137 das höchste Finish des Abends. Doch nach der Pause lief bei ihm wie im
ersten Spiel nicht mehr viel.
Aktuelle Tabelle:

10. und letzter Spieltag am 04. Mai 2006 in Reading:
Colin Lloyd - Raymond van Barneveld
Peter Manley - Ronnie Baxter
Raymond van Barneveld - Wayne Mardle
Phil Taylor - Roland Scholten
Ronnie Baxter - Raymond van Barneveld
Wayne Mardle - Colin Lloyd
27.04.2006
Die aktuellen Ranglisten der WDF sind online und können in der Ranglisten
Rubrik eingesehen werden.
Bei den Damen gab es auf den vorderen Plätzen keine Verschiebungen, es
änderten sich lediglich die Punktzahlen bei einigen Spielerinnen. Weiterhin wird
die Rangliste souverän von Trina Gulliver angeführt, die auf eine
Titelverteidigung in Bochum verzichtet hatte.
Bei den Herren haben sich die ersten fünf Plätze komplett geändert, werden
aber weiterhin von den gleichen Personen belegt. Neue Nr. 1 ist Martin Adams,
der mit seiner Finalteilnahme mal wieder die Spitzenposition übernahm und seinen
Doppelpartner Mervyn King auf den zweiten Platz verdrängen konnte. Auf Platz
drei folgt der neue German Open Champion Gary Anderson mit seiner bis jetzt
besten Ranglistenplatzierung. Erstmals in die Top 10 hat es auch der
Halbfinalist von Bochum, Michael van Gerwen, geschafft. Michael ist nun der
führende Holländer im WDF-Ranking.
27.04.2006
Eine kleine, aber wichtige Änderung musste bei der Herren Rangliste
vorgenommen werden. Versehentlich wurden die Doppelpunkte vom Sonntag bei
Colin Rice und Marko Puls vertauscht. In der jetzt vorliegenden richtigen
Version wird Marko Puls als neue Nr.1 in Deutschland geführt. Marko, der
diese Position zum ersten Mal belegt, hat auch gute Chancen am Saisonende
die Nr. 1 zu sein.
27.04.2006
Die aktuellen Ranglisten sind eingetroffen und können eingesehen werden.
In den einzelnen Ranglisten hat sich an der Spitze fast nichts geändert,
bei den Damen, Jungen und Mädchen gab es überhaupt keine Verschiebungen in
den Topbereichen.
Lediglich bei den Herren gab es ein bisschen Bewegung. Zum ersten Mal seit
Jahren hat es Michael Rosenauer wieder in die Top 10 geschafft, obwohl er in
Bochum keinen Punkt im Einzel holen konnte. Trotzdem war es für Michael bald
ein Rekordaufstieg in bis auf Platz 8 mit nur vier gespielten Turnieren.
24.04.2006
Die German Open wurden am Sonntag erfolgreich beendet. Nach vielen
Problemen in den letzten Jahren hat die Veranstaltung in den Städtischen
Sporthallen Harpener Heide in Bochum einen adäquaten Austragungsort
bekommen. Ausreichend Platz in einer gut riesigen Halle und dazu noch
Spitzensport vom Feinsten.
Am Sonntag hat Kevin Münch seine letzte Chance genutzt und sich seinen Traum
vom German Open Triumph erfüllt. Da Kevin bald 18 wird, war es seine letzte
Chance auf den Jugendtitel, der ihm in Deutschland noch gefehlt hat. Im Finale
gewann Kevin gegen Jiri van de Horst, nachdem er nach einem verhaltenen Start
immer besser ins Spiel kam und dieses am Ende souverän gewann.
Benita Göbel (Bild
Mitte) hatte auch die große Chance auf den German Open Titel, sie verlor jedoch
ihr Finale gegen die Holländerin Priscilla Groeneweg.
Großartig gekämpft haben auch Sabrina Spörle (Rechts) und Simone Fegert (von
ihr liegt mir leider kein Foto vor), die erst im letzten Leg des Finales im
Doppelwettbewerb von Rilana Erades und Francis Hoenselaar gestoppt wurden.
Das Finale im Herren-Doppel war komplett in holländischer Hand, es gewannen
Herben Gerritsen und Marc Wensing gegen Edwin Max und Hans Blijs. Beide
Teams kamen nach sehr guten Spielen in den Vorrunden überraschend ins
Finale. Bestes deutsches Doppel wurden die Seriensieger dieser Saison Marcus
Schulte und Marko Puls mit Platz 3.
Hier der Überblick über die Ergebnisse vom Sonntag, danke an Kai Westermeyer
für die schnelle Erstellung.
Herren-Doppel:

Damen-Doppel:

Jungen-Einzel:

Mädchen-Einzel:

23.04.2006
Gary Anderson und Carla Molema sind die neuen German Open Champions.
Carla Molema hat das erste Finale der diesjährigen German Open gewonnen. Sie
siegte nach souveränen Spiel ziemlich glatt mit 2:1 und 2:0 gegen Francis
Hoenselaar. Francis hatte zuvor im Halbfinale eine sehr gute Partie gegen
Sandra Pollet gespielt, konnte im Finale aber nicht mehr an diese Leistung
anknüpfen. Carla kam über einen Dreisatz Erfolg gegen Dee Bateman ins
Finale.
Das Herrenfinale konnte die Zuschauer wahrhaft begeistern, Gary Anderson und
Martin Adams spielten auf extrem hohem Niveau, bevor Gary schließlich in der
Verlängerung des fünften Satzes gewinnen konnte. Martin, der durch die
Finalteilnahme wieder die Nr. 1 der WDF ist, hatte im Halbfinale den
Wahlholländer Ronnie Peel geschlagen, der überraschend bis dahin kommen
konnte. Ronnie schlug dabei immerhin Per Laursen, Shaun Greatbatch und Tony
O'Shea. Gary hatte schon im Halbfinale gegen den erneut bärenstarken Michael
van Gerwen gezeigt. Das war ein äußerst enges Spiel, das auch zugunsten des
jungen Holländers hätte ausgehen können. Gary Anderson stieg durch diesen
Erfolg auf Platz 3 der Rangliste.
Jelle Klaasen, der ebenfalls gut aufgelegt war, hatte das Pech, bereits in
der Vorrunde als Ungesetzter auf Michael van Gerwen zu treffen.
Hier die Übersicht über die Einzelwettbewerbe:
Herreneinzel:

Dameneinzel:

20.04.2006

Achter Spieltag der PDC Premier League aus dem Doncaster Dome.
Phil Taylor - Ronnie Baxter 8:5
Phil Taylor hat heute seinen zweiten Doppelspieltag, nachdem er bereits
am ersten Tag zweimal ans Oche durfte. Diese Partie wurde im Vorfeld, obwohl
hier die Nr. 2 gegen die Nr. 3 spielte, nur als Aufwärmpartie für das
Highlight am Schluss des Tages gesehen. Doch Spiele unter diesen
Voraussetzungen sind schon oft anders gelaufen als erwartet.
Bis zur Pause sah man Phil Taylor in ungewohnt schlechter Verfassung. Er
hat zwar seine beiden Darts auf Doppel sofort getroffen, aber in den
gesamten 6 Legs nur eine einzige 140 als Highscore auf seiner Habenseite. So
gesehen konnte Phil noch zufrieden mit dem 2:4 Rückstand sein.
Der Pausentee muss auf jeden Fall gut gewesen sein, den in den folgenden
fünf Legs warf er 6 mal die 180 und gewann alle Legs zur 7:4 Führung. Im
zehnten Leg stand Phil sogar nach 6 Darts auf 141 Rest, traf die siebte 60
und verpasste die dreifach 19. Die 52 Rest checkte Phil nicht und Ronnie
vergab traf bei 142 Rest nur die einfache 11 zum Schluss. The Rocket konnte
dann noch einmal seinen Vorteil zum Gewinn des 12 Legs nutzen, doch ein 13
Darter zum Abschluss brachte Phil die nächsten beiden Punkte.
Colin Lloyd - Roland Scholten 8:6
Dieses Spiel gab es bereits beim letzten Spieltag und dort konnte der
Holländer mit 8:5 gewinnen. Colin durfte sich keine weitere Niederlage
erlauben, sonst ist das Halbfinale für ihn bald unerreichbar.
Roland hingegen kann locker aufspielen, er hat sehr gute Karten für der
Erreichen der nächsten Runde. Zur Pause stand es auch bei diesem Spiel 4:2, The
Tripod konnte mit vier 180er einen guten Vorsprung erspielen. Und wie in der
vorherigen Partie wurde auch hier das Spiel nach der Pause gedreht. Beide
Spieler waren auf dem gleichen Niveau, doch Roland machte einen entscheidenden
Fehler, als er 7 Darts auf Doppel zur 6:4 Führung vergab und es dann 5:5 stand.
Als sich alles auf ein Unentschieden eingerichtet hatte (war mein Tip), weil
beide Spieler zu gleich waren, hatte Colin noch zwei Highlight in der
Hinterhand. Er sicherte sich die 7:6 Führung mit einem 111 Finish und Roland in
guter Checkposition. Im letzten Leg hatte Roland den Vorteil auf seiner Seite
uns es sah auch gut für ihn aus. Doch eine 177 bei 201 Rest brachte Colin in
Führung, die er dann mit dem letzten Dart zum Sieg checken konnte. Ein wichtiger doppelter
Punktgewinn für Jaws, der jetzt wieder auf Platz 4 steht.
Roland hätte mit einem Erfolg den dritten Platz so gut wie sicher gehabt, bei 4
Punkten Vorsprung auf Platz 5 und noch drei Partien dürfte aber nicht mehr viel
anbrennen.
Wayne Mardle - Peter Manley 3:8
Auch in dieser Partie gab es eine 4:2 Führung, doch Peter Manley ließ sich
seine Führung nicht mehr nehmen und siegte locker mit 8:3. Wayne Mardle hat
zwar, obwohl er nach neun Spielen immer noch ohne Sieg ist, Chancen auf den
vierten Platz, doch mit dieser Leistung wird das nichts mehr. Peter Manley nahm
die Gelegenheit gerne wahr und hat nun bei noch ausstehenden Partien gegen
Scholten und Baxter alles in seiner Hand.
Raymond van Barneveld - Phil Taylor 6:8
Das dritte Aufeinandertreffen der beiden Giganten der PDC seit dem Wechsel
von Barney. Im Hinspiel trennten sich beide Spieler 7:7 und in der letzten Woche
konnte Phil in München gegen Raymond gewinnen. Für beide geht es in diesem Spiel
"nur" noch um die Ehre, die Halbfinalteilnahme haben sie bereits sicher. Doch
verlieren möchte keiner der Beiden diese Prestigepartie.
Und es wurde Dart der absoluten Spitzenklasse geboten. Phil Taylor schaffte
gleich ein Break mit einem 104er Finish, doch Barney konterte sofort im nächsten
Leg. Der Holländer ging dann mit 2:1 in Führung. Obwohl kaum möglich, legte Phil
nun noch einen Gang zu und beide Spieler warfen sich die Ton+ nur so um die
Ohren, eine 100 hatte schon Seltenheitswert. Die 4:2 Führung sicherte sich The
Power in souveränen 11, 12 und 13 Darts. Der 12 Darter war ein Break mit 121er
Finish, in den anderen beiden Legs warf Phil 3 mal 180. Raymond war aber jedes
Mal in Reichweite, doch Phil in dieser Phase ohne Fehler. Bis zur Pause hatte
Phil eine Average von 109 und Barney von 105.
Im ersten Leg nach der Pause vergab Phil den 12 Darter bei erneut 121 Rest knapp
auf Bull und Barney konnte seine 76 Rest checken. Die nächsten Sätze wurden dann
mit den Darts vergeben, beide Spieler brachten ihren Vorteil durch. Als
Nachleger war man hier gezwungen, mindestens einen 12 Darter zu spielen. Wie
bereits in der Partie gegen Ronnie Baxter warf Phil erneut im zehnten Leg zwei
Maximums und stand bei 141 Rest. Doch dieses Mal traf er mit dem siebten Dart
nicht das gewünschte Doppel. Trotzdem wurde es noch ein 13 Darter. Die
Entscheidung fiel im nächsten Leg, als Barney fünf Darts auf Doppel nicht nutzen
konnte und Phil mit 7:4 in Führung ging. So stand es vor ein paar Wochen auch,
damals konnte Phil den Sack nicht zumachen und gab noch einen Punkt ab. Und auch
dieses Mal blieb es spannend. Phil vergab einen Matchdart auf Tops und Barney
blieb mit einem 92 Finish im Spiel. Mit einem 13 Darter verkürzte Barney auf 6:7
und kam erneut zum Showdown im letzten Leg. Phil eröffnet mit einer 93, Barney
kontert mit einer 180. Phil steht nach weiteren 100, 140 und 140 auf 28 Rest,
doch Barney hat nach einer 140 und 105 die Chance auf einen Punkt bei 76 Rest.
Einen Dart hatte der Holländer auf Doppel, doch er traf nur die einfache 18.
Phil ließ sich die Chance nicht nehmen und schaffte erneut einen hart umkämpften
Sieg. Das Spiel hat aber einmal mehr gezeigt, dass Barney ein würdiger
Konkurrent für Phil ist und wir zwischen den Beiden wohl noch so manche Schlacht
sehen werden.
Aktuelle Tabelle:

Neunter und vorletzter Spieltag am 27.04.06:
Roland Scholten - Peter Manley
Colin Lloyd - Phil Taylor
Wayne Mardle - Ronnie Baxter
Roland Scholten - Raymond van Barneveld
17.04.2006
Die aktuelle Rangliste der PDC ist online. Ganz vorne hat es keine
Veränderungen gegeben, lediglich Wayne Mardle und Peter Manley sowie Roland
Scholten und Kevin Painter tauschten die Plätze. Aus den Top 10 ist Denis
Ovens gefallen. Neu auf Platz 10 ist nun Dennis Priestley, der für seine
Aufholjagd in den letzen Monaten nun mit einem Top 10 Platz belohnt wird.
Raymond van Barneveld hat es mit seiner vierten Turnierteilnahme auch
bereits unter die Top 100 der PDC geschafft.
17.04.2006
Die Änderungen des Regelwerks vom letzten Hauptausschuss und Verbandstag
wurden eingearbeitet und online gestellt.
17.04.2006
Mittlerweile sind auch die ungefähren Teilnehmerzahlen der German Open
bekannt. In Bochum werden ca. 1200 Herren, über 250 Damen, 150 Jungen, 30
Mädchen, 420 Herrendoppel und 110 Damendoppel an den Start gehen.
Wie bereits berichtet gibt es ein sehr starkes Damenfeld mit 14 Top 20
Spielerinnen. Doch auch bei den Herren geht so ziemlich alles an den Start,
was in der WDF Rang und Namen hat. Nahezu unglaubliche 41 !!! Herren aus der
aktuellen Top 50 werden in Bochum dabei sein.
16.04.2006
Der DDV wünscht der Dartgemeinde ein frohes Ostefest.
16.04.2006
Phil Taylor hat am Ostersamstag das "Meet the Power" Turnier in München
mit einem Finalerfolg gegen Raymond van Barneveld gewonnen.
Platz drei ging an Adrian Lewis, der das Halbfinale gegen Barney verloren
hatte, und an den besten Deutschen des Tages Maik Langendorf, der im
Halbfinale Phil Taylor als Gegner hatte.
13.04.2006
Die Startzeiten für die German Open sind online und können auf der Homepage
des Ausrichters (Link siehe rechts) eingesehen werden.
Bei den Herren hat
die Spitze und die Publikumslieblinge der WDF gemeldet. Unter anderem werden
Martin Adams, Mervyn King, Tony Eccles, Gary Anderson, Andy Fordham, Shaun
Greatbatch, Jelle Klaasen, Tony O'Shea, Vincent van der Voort, Co Stompe und
Michael van Gerwen an den Start gehen.
Bei den Damen werden unter anderem Francis Hoenselaar, Karin Krappen und
Sandra Pollet ihre Visitenkarte in Bochum abgeben. Insgesamt werden 14
Spielerinnen aus der Top 20 der WDF in einem Klassefeld an den Start gehen.
Es fehlt lediglich als I-Tüpfelchen die souveräne Nr. 1 Trina Gulliver.
09.04.2006
Heute wurde der Spring Cup traditionell mit den Einzelturnieren der
beteiligten Nationalspieler beendet.
Bei den Herren sicherte sich Mario Robbe den Titel und somit auch die
Fahrkarte zu den World Masters. Am Sonntag kommt es meistens zu
überraschenden Ergebnissen, so hatten die wenigsten bestimmt den Spanier
Carlos Rodriguez Sequera auf dem Tippzettel für die Endspielteilnahme. Im
Finale verlor Carlos mit 0:2 Sets gegen Mario, hatte zuvor im Halbfinale den
besten deutschen Spieler Michael Mieslinger knapp mit 2:1 besiegen können.
Und wenn der zweite Platz jetzt immer ein gutes Omen ist, dann steht Carlos
noch ein gutes Jahr bevor. Im letzten Jahr verlor ja Jelle Klaasen das
Endspiel und der wurde später Weltmeister.
Mario konnte im Halbfinale Ronny Huybrechts mit 2:1 besiegen und schaltete
im Viertelfinale mit Albertine Essers den besten Spieler der Nationenwertung
aus. In dieser Runde gewann Michael Mieslinger übrigens mit 4:1 gegen den
Sieger des World Cups Dick van Dijk. Im Achtelfinale schieden Olaf Tupuschis
und Colin Rice aus, nachdem die restlichen deutschen Teilnehmer bereits in
den Runden zuvor ausgeschieden waren.
Bei den Damen bestätigte Sandra Pollet ihre gute Form des Wochenendes und
gewann das Finale gegen die WDF-Nr. 2 Karin Krappen mit 4:2. Sandra hatte
sich durch ein glattes 3:0 gegen Francisca Hoenselaar in das Finale spielen
können und Karin besiegte zeitgleich ihre Landsfrau Rilanda Erades mit dem
gleichen Ergebnis.
Platz 5 und beste deutsche Spielrein wurde Bianka Strauch, die knapp mit 1:3
gegen Karin Krappen verlor. Nicole Männel, Trixi Kröckel und Sabrina Spörle
belegten allesamt nach knappen Niederlagen den 9. Platz.
09.04.2006
Raymond van Barneveld gewinnt seinen ersten Titel seit seinem Wechsel zur
PDC.

Mit den Midlands Regional Finals fand am Wochenende das achte und letzte
Qualifikationsturnier für die Budweiser UK Open statt. Wie bereits bei den
letzten Turnieren gab es großen Teilnehmerandrang und es wurden an vier
Spielorten die Teilnehmer des Viertelfinales ermittelt.
In The Wharncliffe in Sheffield setzten sich Steve Beaton (5:2 gegen Colin
Osborne) und Wayne Mardle (5:2 gegen Jimmy Mann) durch. Für Wayne endlich mal
wieder ein Erfolgserlebnis nach zuletzt nicht überzeugenden Leistungen. Kevin
Painter verlor hier in der zweiten Runde, Phil Taylor war trotz Meldung nicht am
Start.
In The Brincliffe Oaks schieden Mark Walsh und Andy Smith schon frühzeitig aus,
ihnen folgten in den nächsten beiden Runden Barrie Bates, Peter Manley und
Roland Scholten. Die entscheidenden Spiele hier konnten Dennis Priestley (5:3
gegen Mark Dudbridge) und Richie Burnett (5:4 gegen Dave Askew) gewinnen.
In The Lonsdale musste Raymond van Barneveld sogar durch die Vorrunde, schaffte
aber am Ende trotzdem souverän seine zweite Achtelfinalteilnahme in Folge, unter
anderem durch einen Erfolg gegen Bob Anderson in der zweiten Runde. Adrian
Lewis, Eric Clarys und Chris Mason schieden in der vierten Runde aus. Neben
Barney, der sein letztes Spiel 5:2 gegen Lionel Sams gewann, konnte sich auch
The Rocket Ronnie Baxter durch ein knappes 5:4 gegen Henry O'Neill für das
Viertelfinale qualifizieren.
Spielort Nummer Vier war Darley's in Hull und hier schafften Colin Lloyd (5:4
gegen James Wade) und Andy Jenkins (5:3 gegen Wes Newton) den Sprung in den
Sonntag. In der vierten Runde scheiterten hier Alan Warriner-Little, Denis Ovens
und John Part.
Im ersten Viertelfinale setzte sich die Nr. 3 der PDC Ronnie Baxter mit 5:2
gegen Steve Beaton durch. Bis zum 2:2 konnte Steve das Spiel offen halten,
danach war Ronnie sicherer auf Doppel.
Im nächsten Spiel war das Turnier dann für Hawaii 501 beendet, Wayne verlor hier
mit 2:5 gegen Andy Jenkins. Andy mit einer starken Vorstellung in diesem Spiel,
schnell spielte er sich eine 4:0 Führung inkl. 110 und 138 Finish. Nach einer
kurzen Aufholjagd spielte Andy dann einen 11 Darter mit zwei Maximums zum Sieg.
Überraschend deutlich konnte Richie Burnett durch ein 5:1 gegen Dennis Priestley
in das Halbfinale einziehen. Erst beim Stande von 0:4 konnte The Menace durch
ein 145 Finish die Chance auf eine Wende wahren, die aber im nächsten Leg
bereits zerstört wurde.
Im letzten Spiel des Viertelfinales gab es für Colin Lloyd eine herbe 0:5
Niederlage gegen Raymond van Barneveld. Vier Tage nach dem letzten Spiel der
Beiden in der Premier League war Colin wohl noch nicht locker genug und wurde
zum zweiten Mal deutlich bezwungen.
Der erste Halbfinale zwischen Ronnie Baxter und Andy Jenkins ging über alle
möglichen Legs, bevor Ronnie mit 2:3,3:2,3:2 den Finaleinzug sichern konnte. Die
Entscheidung fiel im letzten Leg, nachdem beide Spieler ihre Vorgabe in dem Satz
bisher nutzen konnten. Ronnie durfte das letzte Leg beginnen und gab sich mit
180, 140, 85 und 96 zum 12 Darter keine Blöße.
Richie Burnett hatte nach guten Leistungen zuvor gegen Raymond van Barneveld
nicht den Hauch einer Chance und verlor glatt mit 0:3,0:3.
Im Finale gewann Barney dann die ersten drei Legs in jeweils 13 Darts und
konnte bis dahin an diesem Tag 14 Legs in Folge gewinnen. Ronnie beendete diesen
Lauf mit einem 84 Finish und konnte im weiteren Verlauf das Set mit 3:1
gewinnen. Das hochklassige Finale ging im letzten Set bis in das entscheidende
Leg, doch im Gegensatz zum Halbfinale hatte dieses mal der Gegner von Ronnie den
Aufschlag. Barney checkte Doppel 4 mit seinem letzten Dart, wobei Ronnie bei 60
Rest wartete.
Dies war der erste Titel für den Holländer in der PDC und ein großer Schritt bei
seiner Aufholjagd durch die Rangliste. Nach guten Leistungen in der Premier
League konnte Barney auch dieses Mal voll überzeugen, unter anderem mit einem
Finalaverage von über 100.
09.04.2006
Am Samstag wurden die restlichen Partien des siebten Bundesligaspieltages
ausgetragen. Vegesack Bremen hat sich an den eigenen Boards die letzten nötigen
Punkte für die Halbfinalteilnahme geholt. Rein rechnerisch können sie zwar noch
von Mülheim abgefangen werden, bei dem Restprogramm der beiden Teams dürfte sich
da aber nichts mehr ändern.
Werner's DC hat durch knappe Niederlagen eine frühzeitige Sicherung verpasst und
es kommt am letzten Spieltag zum niedersächsischen Abstiegsendspiel in Bremen.
Im Süden hat die DIG Neu-Isenburg nach den Punktverlusten der Walldorfer vor
zwei Wochen die Tabellenführung übernommen und steht nun kurz vor der
Süd-Meisterschaft. Neben Bochum haben sie als zweites Team die
Halbfinalteilnahme zu 100% sicher. Walldorf braucht in den letzten beiden
Partien noch einen Punkt, um sicher in Berlin dabei zu sein.
Am Tabellenende ist auch die erste definitive Entscheidung gefallen, erster
feststehender Absteiger ist der DC SV Neunkirchen. Um den zweiten Abstiegsplatz
wird im nächsten Monat im Fernduell gekämpft, die besseren Karten hat im Moment
Gießen mit 2 Punkten Vorsprung vor Vilsbiburg.
09.04.2006
Der Gastgeber Holland hat souverän die Nationenwertung der 20. Auflage des
Springs Cups gewonnen. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen gab es
ungefährdete Erfolge.
Der zweite Platz ging jeweils an Belgien, für Titelverteidiger Deutschland
reichte es in diesem Jahr nur zu Platz 3.
Heute wurden erst die restlichen Einzel im Herrenwettbewerb und Doppel im
Damenwettbewerb gespielt. Gegen die Niederlande gab es mit 18:38 eine deutliche
Niederlage zu verzeichnen, lediglich Olaf Tupuschis konnte seine Partie gegen
Marco Tak mit 4:3 gewinnen. Für Colin Rice und Marcus Schulte gab es knappe 3:4
Niederlagen, ansonsten wurden die Spiele deutlich verloren. Überraschend
sicherlich die 0:7 Niederlage von Andy Kröckel gegen Mario Robbe.
Zeitgleich konnten Bianka Strauch und Trixi Kröckel mit 3:2 einen schönen Erfolg
gegen Francis Hoenselaar und Karin ten Kate feiern. Da aber Sabrina Spörle und
Nicole Männel ihr Doppel gegen Karin Krappen und Rilanda Erades mit 0:5 verloren
haben, ging die Partie leider mit 14:6 an Holland.
Gegen die Schweiz gab es einen sicheren 38:18 Erfolg mit 6 deutlichen Siegen
und 2 deutlichen Niederlagen. Die Schweizer Damen spielten keinen guten Spring
Cup und verloren auch gegen unser Team deutlich mit 0:20.
Auch in der Partie gegen Österreich lief alles glatt für unsere Vertretung.
Die Herren gewannen souverän mit 39:17 und die Damen mit 14:6.
Zwischenstand nach dem ersten Durchgang der Herren somit: 1. Niederlande 230,
2. Belgien 211 und 3. Deutschland 199.
Bei den Damen waren die Punkte nach den Doppeln so verteilt: 1. Niederlande 102,
2. Belgien 84 und 3. Deutschland 82.
Die Titelverteidigung war somit äußerst schwer zu erreichen, Belgien war aber
durchaus noch einholbar. Bester Spieler in den Einzelwettbewerben war der
Holländer Albertino Essers, der 37 von 42 möglichen Legs gewinnen konnte. Platz
zwei ging an den Belgier Ronny Huybrechts mit 31 Legs. Von den deutschen
Spielern hatte Olaf Tupuschis mit 31 Legs und Karsten Wieggrebe mit 28 Legs die
beste Bilanz.
Herausragend beim Doppelwettbewerb der Damen waren Karin Krappen und Rilanda
Erades, die nur ein einziges Leg gegen Österreich abgegeben haben.
Die folgenden Doppelwettbewerbe der Herren und Einzelwettbewerbe der Damen
verliefen ähnlich wie die Runden zuvor. Leider schaffte unser Team auch hier
keinen Erfolg gegen die Niederlande und Belgien, die Herren spielten sogar in
den beiden Begegnungen das gleiche Ergebnis wie zuvor.
Somit gab es am Ende einen verdienten dritten Platz für Deutschland knapp
hinter Belgien, die dieses Mal das kleine bisschen besser waren. Die Niederlande
gewannen beide Teamwettbewerbe souverän. Unter den Top 10 der Spielerwertung
waren alle 8 holländischen Spieler vertreten, lediglich Walter Tschudin und
Ronny Huybrechts konnten als geteilte Fünfte in die Phalanx einbrechen.
Albertino Essers konnte seine Spitzenposition verteidigen und gewann die
Spielerwertung mit 70 Punkten vor Marko Tak mit 64. Bester Deutscher war Olaf
Tupuschis auf Platz 12 mit 53 Punkten, knapp dahinter Michael Mieslinger bei
seinem Debüt mit 51 Punkten.
Bei den Damen teilten sich Rilanda Erades und die Belgierin Sandra Pollet den
Titel mit 53 Punkten, knapp gefolgt von Karin Krappen mit 52 Punkten. Unsere
Spielerinnen konnten sich alle unter den Top platzieren, das beste Ergebnis
hatte Bianka Strauch mit dem fünften Platz. Bianka konnte in ihrem Einzel Karin
ten Kate mit 3:2 besiegen, die ansonsten alle anderen Partien zu Null gewinnen
konnte. Auch Bianka hat viermal ein 5:0 spielen können, verlor leider ihre
Partie gegen Jessi Hermans aus Belgien mit 2:3. Sabrina Spörle gewann alle
Einzel, unter anderem gegen die Gesamtsiegerin Rilanda Erades mit 3:2. Am Ende
hatte sie aber 3 Legs weniger als Rilanda geholt, trotzdem eine gute Vorstellung
von Sabrina.
Leider kann ich hier nicht auf alle Ergebnisse eingehen, dafür ist das alles
viel zu umfangreich. Wer sich einen genauen Überblick über die einzelnen
Ergebnisse schaffen möchte, dem kann ich noch einmal die vorbildliche Auswertung
bei Worlddartsplaza
empfehlen.
Hier die Endergebnisse der Teamwertung:
Herren:

Damen:

08.04.2006
Erster Tag des 20. Spring Cups im holländischen Veldhoven. Sichtlich berührt
vom tragischen Schicksal der ungarischen Delegation wurden die ersten Pfeile
geworfen. Mit nun 7 Teams wurde der ursprüngliche Ablaufplan geändert und es
wurde verständlicherweise beschlossen, auf Feiern und Zeremonien zu verzichten.
Das deutsche Team musste zum Auftakt gegen Spanien ran, die im Vorjahr nicht
dabei gewesen sind. Bei den Herren gab es einen sicheren 36:20 Erfolg, wo alle
Herren bis auf Michael Mieslinger ihre Partien gewinnen konnten. Drei Partien
(Marko Puls, Stephan Schneider und Markus Schulte) waren mit 4:3 hart umkämpft,
daher fiel der Sieg nicht höher aus. Bemerkenswert hier das 7:0 von Karsten
Wieggrebe bei seinem ersten Auftritt im Nationaltrikot.
Zeitgleich legten unsere Damen einen Einstand nach Maß hin, Bianka Strauch und
Trixi Kröckel gewannen 4:1 und Sabrina Spörle uns Nicole Männel gar mit 5:0. Zu
diesem Zeitpunkt trotzdem nur Platz 2 für unsere Damen, da die Niederlande mit
20:0 gegen die Schweiz gewinnen konnte.
Die zweite Partie für unsere Auswahl gegen den Mitfavoriten aus Belgien hatte
schon einen Vorentscheidenden Charakter. Obwohl die Herren die Hälfte der Spiele
gewinnen konnten, gab es in de Endabrechnung eine 24:32 Niederlage. Die vier
Siege von Marko Puls, Colin Rice, Karsten Wieggrebe und Olaf Tupuschis waren
allesamt 4:3 Ergebnisse. Leider fielen die Niederlagen zu hoch aus, Markus
Schulte verlor gar mir 0:7 gegen Ronny Huybrechts, sodass am Ende eine doch
deutliche Niederlage dabei raus kam.
Auch bei den Damen lief es gegen Belgien nicht besser und man verlor mit 6:14.
Die Niederlande gewannen zeitgleich bei den Herren mit 38:18 und bei den Damen
mit 16:4 gegen Österreich.
Im letzten Spiel für die deutsche Mannschaft gab es dann einen ungefährdeten
44:12 Erfolg gegen Luxemburg. Alle Partien wurden gewonnen und Colin Rice und
Stephan Schneider gewannen ihre Spiele zu Null. Olaf Tupuschis und Marko Puls
gaben nur ein einziges Leg ab.
Für die Damen gab es ebenfalls einen deutlichen Abschluss des Tages beim 18:2
gegen Luxemburg. Bianka und Trixi gewannen 4:1 und Sabrina und Nicole mit 5:0.
Auch die Niederlande spielten noch gegen Luxemburg und gewannen 51:5 bei den
Herren und 20:0 bei den Damen.
In der Nationenwertung liegen die deutschen Herren im Moment knapp hinter der
Schweiz auf Platz 4. Die Schweizer müssen aber heute noch gegen Belgien,
Deutschland und die Niederlande antreten und können somit von unseren Jungs noch
überholt werden. Ob es zu mehr als Platz 3 reichen kann, werden heute die Spiele
gegen die Niederlande und die Doppel zeigen. Der Rückstand von 24 Punkten ist
auf jeden Fall aufholbar.
Die Frauen auf Platz 3 stehen mit 14 Punkten Rückstand auf die Gastgeber in
Lauerstellung und können aus eigener Kraft den Rückstand noch aufholen. Auf
Belgien fehlen nur 2 Punkte, nach unten brauchen sie bei den gezeigten
Leistungen nicht achten.
Hier die aktuellen Zwischenstände:
Herren:

Damen:

07.04.2006
Der diesjährige Spring Cup wird von einem tragischen Ereignis überschattet.
Auf dem Weg nach Holland ist das ungarische Team in einem Verkehrsunfall
verwickelt worden und dabei wurde der Nationalspieler Norbert Mesdes tödlich
verletzt. Das ungarische Team befindet sich verständlicherweise wieder auf
dem Rückweg.
Ich möchte auf diesem Weg im Namen des DDV mein aufrichtiges Beileid
aussprechen.
07.04.2006
Die holländische Internetseite Worlddartsplaza wird auch in diesem Jahr
den Spring Cup begleiten und laufend die Ergebnisse im Internet
aktualisieren. Wer also nicht auf die Ergebnisse hier warten möchte, der
wird hier
in den nächsten drei Tagen laufend informiert.
07.04.2006

In der Premier League geht es so langsam in die entscheidende Phase. Am
siebten Spieltag traf sich die Elite der PDC im Newport Centre.
Roland Scholten - Colin Lloyd 8:5
Da habe ich mich doch durch die Leistung in der letzten Woche und von der
Aussage "I'm back" täuschen lassen und habe hier auf Colin Lloyd als Sieger
gesetzt. Doch gegen Roland Scholten zeigte Colin einmal mehr in dieser
Saison eine schwache Vorstellung. Der Holländer ging schnell mit 3:0 in
Führung und warf dabei jeweils eine 180, Colin konterte in den nächsten
beiden Legs, die er dann mit jeweils einem Maximum gewinnen konnte. Die
große Chance zum 3:3 Ausgleich zur Pause vergab Jaws (der weiße Hai!!!)
aber und Roland konnte nach der Pause seine Vorsprung locker ins Ziel
bringen. Am nächsten Spieltag in zwei Wochen treffen sich beide Spieler zum
Rückspiel und dann geht es für Colin bereits um alles. Ronnie Baxter - Wayne Mardle 7:7
Nach fünf Niederlagen zu Beginn scheint sich Hawaii 501 so langsam zum
Remiskönig der Liga zu entwickeln. Wayne spielt zwar jetzt zum dritten Mal in
Folge unentschieden, kommt aber ohne Siege nicht vom letzten Platz weg.
Ronnie hatte den besseren Start und führte mit 2:0 ehe Wayne eine gute Phase
erwischen konnte indem er die nächsten vier Legs zur 4:2 Pausenführung gewinnen
konnte. Nach der Pause kam The Rocket zurück und glich die Partie zum 4:4 aus.
Danach konnte sich kein Spieler mehr einen größeren Vorsprung erkämpfen und so
war es Wayne, der das letzte Leg zum Unentschieden checkte.
Peter Manley - Phil Taylor 3:8
Peter wird heilfroh sein, dass die harten Wochen mit jeweils zwei Partien
gegen Phil Taylor und Barney nun endlich vorbei sind. Wenn er sein Niveau aus
diesen Spielen halten kann, dann ist er in den folgenden Partien ein heißer
Anwärter auf den vierten Halbfinalplatz.
Auch heute zeigte er gegen Phil eine ordentliche Leistung und warf sogar ein
160er Finish gegen Meister. Phil hatte gerade 155 knapp auf Doppel 19 verpasst
als One Dart seine Chance nutzen konnte. Ansonsten durfte Peter nur mal wieder
aus nächster Nähe einem blendend aufgelegten Phil Taylor bei der Arbeit
zuschauen. 8 x 180 und 1 x 177 in elf gespielten Legs sind die beeindruckende
Bilanz von The Power an diesem Spieltag, da hatten die Fans aber einiges zu tun
mit ihren 180er Schildern. Auf jeden Fall ist Phil bestens gerüstet für seinen
Deutschland Besuch in der nächsten Woche und für das Endspiel um den Gruppensieg
am nächsten Spieltag. Phil Taylor ist somit auch der erste Spieler, der sich für
das Halbfinale qualifizieren konnte, aber wer hat je daran gezweifelt.
Raymond van Barneveld - Colin Lloyd 8:4
Der schlechte Tag für Colin nahm seinen weiteren Verlauf. Er war sicherlich
mit hohen Erwartungen in diesen Doppelspieltag gegangen und konnte mit dem Druck
nicht ganz klar kommen. Bis zur Pause hatte Raymond die Partie sicher im Griff
und hätte auch 5:1 führen müssen. Doch vergebene Darts auf Doppel ließen Colin
ran kommen. Doch die große sich ihm nun bietenden Chance konnte er nicht nutzen
und vergab einige Darts auf Doppel für das Break zum 3:4. Somit stand es 2:5 und
Jaws verkürzte mit einem 136er Finish auf 3:5, da waren die vergebenen Darts
zuvor noch ärgerlicher. Die nächsten beiden Legs gingen an Ray und es sah nach
einem deutlichen Erfolg für ihn aus. Doch Colin zeigte noch einmal seine Klasse
mit einem weiteren 12 Darter, wo er bereits nach 9 Darts auf 16 Rest stand.
Erneut konnte Colin den Schwung nicht nutzen und verlor seinen Aufschlag zum
Match. Noch ist für ihn nichts verloren, Platz 3 in der Tabelle ist nur einen
Punkt entfernt, da hat sogar Wayne Mardle als Letzter noch gute Chancen.
Die aktuelle Tabelle:

8. Spieltag am 20. April in Doncaster:
Phil Taylor - Ronnie Baxter
Colin Lloyd - Roland Scholten
Wayne Mardle - Peter Manley
Raymond van Barneveld - Phil Taylor
06.04.2006
Heute morgen konnten wir den 200.000 Besucher auf den neuen Seiten seit dem
21. Oktober 2005 begrüßen.
06.04.2006
Neben den bereits weiter unten stehenden Nationen wird dieses Mal auch
Spanien am Spring Cup teilnehmen. Vielen Dank an Chris Krüger für diese Info.
04.04.2006
Im holländischen Veldhoven findet am Wochenende zum 20. Mal der Spring Cup
statt. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen geht Deutschland als
Titelverteidiger ins Rennen.
Bei den Herren werden wir vertreten durch Colin Rice, Andreas Kröckel, Marko
Puls, Karsten Wieggrebe, Michael Mieslinger, Olaf Tupuschis, Marcus Schulte und
Stephan Schneider. Der DDV-Teammanager Dietmar Ernst hat folgende Doppel
nominiert:
Kröckel/Rice
Schulte/Puls
Tupuschis/Wieggrebe
Mieslinger/Schneider
Bei den Damen werden unsere Farben durch Bianka Strauch, Sabrina Spörle,
Nicole Männel und Beatrix Kröckel vertreten. Trixi wurde gestern kurzfristig für
Marene Czepeli nachnominiert, die aus beruflichen Gründen leider die Teilnahme
absagen musste. Hier spielen nun folgende Doppel:
Strauch/Kröckel
Männel/Spörle
Der Spring Cup startet bereits am Freitag Abend mit den ersten Runden der
Nationenwertung, die dann am Samstag beendet werden. Am Sonntag stehen die
Einzelturniere auf den Plan.
Im Gegensatz zum Vorjahr werden dieses Mal auch wieder 8 Nationen an den
Start gehen, leider liegen noch keine Informationen vor, um welche Nationen es
sich letztendlich dabei handelt.
Fest stehen dürften Holland, Deutschland, Belgien, Luxemburg, Schweiz und
Österreich. Im Internet war zu lesen, dass auch Ungarn in diesem Jahr teilnehmen
wird. Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.
03.04.2006
Am Wochenende wurden in der Bundesliga Süd die Spiele in Giessen vom 7.
Spieltag ausgetragen, da einige Akteure in der nächsten Woche beim Spring
Cup eingesetzt werden.
Mit Spannung wurde das dritte Spiel des Tages
erwartet, denn dann stand das Abstiegsendspiel zwischen Giessen und
Vilsbiburg auf dem Programm. In den beiden Spielen zuvor durfte man beiden
Teams nicht viel zutrauen, denn immerhin hatten sie den souveränen
Tabellenführer aus Walldorf als Gegner.
Doch beide Teams wuchsen über sich hinaus und man merkte beiden Teams den
Willen zum Klassenerhalt an. Sensationell konnte dann der Gastgeber aus
Giessen aus das erste Spiel gegen Walldorf mit 8:4 gewinnen. Highlight des
Spieles war die Partie Mario Masurka gegen Marko Puls. Mario konnte sich in
einer Neuauflage des Gelsenkirchener DDV-Finales mit einem 3:2 Erfolg
revanchieren. Mario spielte dabei 16, 18 und 15 zum Match und dabei noch
eine 180 und 114. Marko spielte 14 und 18 mit 2x180 und 101.
Somit hatte Giessen plötzlich die besseren Karten im Abstiegskampf, doch
Vilsbiburg konnte kontern, indem sie den Walldörfern ein 6:6 abringen
konnten. Die Bayern zeigten dabei eine starke kämpferische Leistung und
konnten einen 1:5 Rückstand noch aufholen.
Somit gingen Giessen und Vilsbiburg punktgleich in ihre Partie und die
Bayern hatten den besseren Start mit einer 3:3 Führung. Über die
Zwischenstände von 4:4 und 5:5 mussten nun die letzten beiden Doppel die
Entscheidung bringen. Unter dem Jubel der Fans haben hier die Gastgeber aus
Giessen jeweils mit 3:2 gewonnen und die Punkte gesichert. Die Entscheidung
um den Abstieg wird aber vertagt, denn am letzten Spieltag kann noch viel
passieren.
Walldorf hat hier womöglich die Süd-Meisterschaft verschenkt.
Im Norden wurden bereits am Wochenende zuvor an zwei Spielorten die
Begegnungen vom 7. Spieltag ausgetragen. Leider verliefen die Spiele an
beiden Spielorten nicht so wie geplant. In Mülheim konnte nur ein Spiel stattfinden, da das Team Fanatic
Tower Berlin nicht angereist war. Die Paaarungen wurden somit jeweils mit 12:0,
36:0 für den 1. DC Mülheim und Strangers Bremen gewertet. In der einzigen Partie
des Tages trennten sich dann Mülheim und Strangers 6:6. In
Hildesheim verlief der Spieltag bis kurz vor Schluss reibungslos und wie
erwartet. Bochum gewann die erste Partie gegen Hildesheim souverän mit 11:1 und
sicherte sich auch die nächsten Punkte durch einen 8:4 Erfolg gegen die Vikings.
In der letzten Partie des Tages kam es aber zu Problemen, auf die ich hier nicht
näher eingehen möchte, da es sich noch um ein laufendes Verfahren handelt.
Aktueller Stand der Dinge ist aber, dass die Partie Thorny Roses Hildesheim
gegen Vikings Berlin von der Ligaleiterin neu angesetzt wurde, der Termin ist
noch offen.
03.04.2006 Die News aus März wurden in das Archiv
verschoben.
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