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Dezember 2006

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31.12.2006

Offenes Forum

Ab dem 20.12. gibt es einen offenen Bereich im Forum des DDV. Für die Dauer der TV-Übertragungen der PDC Weltmeisterschaft können in diesem Bereich ohne Registrierung Beiträge verfasst werden. Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass es während der Übertragungen des DSF zu vielen Anfragen besonders von TV-Zuschauern gekommen ist, die zum ersten Mal mit dem Dartsport in Berührung kommen.

31.12.2006

Raymond van Barneveld und Phil Taylor stehen im Finale

Das von vielen erhoffte Traumfinale der PDC Weltmeisterschaft steht, am Montag Abend treffen Raymond van Barneveld und Phil Taylor aufeinander. Somit wird die WM mit dem Finale zwischen The Man und The Power ein würdiges Finale bekommen. Wenn beide Spieler ihre zuvor gezeigten Leistungen in dieser Woche und in den Partien, die sie in diesem Jahr gegeneinander bestritten haben, abrufen können, dann steht uns ein Klassiker bevor.

Diese beiden Spieler werden wohl, wenn es nicht noch zu Wechseln im Laufe des Januar kommen sollte, die PDC für die nächste Zeit dominieren.

Barney und Phil haben gestern einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, dass im Moment kaum einer ihnen das Wasser reichen kann. Lediglich einem Colin Lloyd ist es zuzutrauen, gegen einen der beiden zu gewinnen. Doch Jaws hat einfach zu selten das nötige Glück des Tüchtigen und hat gegen Phil Taylor auch noch nie vor laufenden Kameras gewonnen.

Raymond hingegen kann auf eine ausgeglichene Bilanz gegen Phil Taylor in diesem Jahr verweisen. In den fünf gespielten Partien haben beide Spieler jeweils zweimal gewonnen, hinzu kommt das seltene Unentschieden aus der Premier League.

Raymond van Barneveld - Andy Jenkins 6:0 (3:1,3:0,3:2,3:0,3:0,3:1)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

Andy Jenkins hat die WM seines Lebens gespielt und kann stolz auf das Erreichte sein. Gegen Raymond van Barneveld haben ihm nicht viele den großen Wurf zugetraut und so war der Sieg von Barney nicht verwunderlich. Rocky wird sich am Ende nur ärgern, dass er ein "Zu Null" kassiert hat, doch dieses Schicksal teilt er mit den letzten beiden Gegnern des Holländers.

Raymond hingegen steht bei seiner Premiere in Purfleet im Finale und ist nur noch einen Sieg von der Erfüllung seiner Träume entfernt. Als viermaliger Weltmeister bei WDF ist man zwar als Dartspieler anerkannt, doch Unsterblichkeit bekommt man erst durch einen Erfolg gegen Phil Taylor in dessen Wohnzimmer. Nur aus diesem Grund wechselte Barney am Anfang des Jahres den Verband und nun steht er kurz vor seinem Ziel. Auch wenn es in diesem Jahr nicht klappen sollte, wird es die Partie wohl noch das ein oder andere Mal geben.

In diesem Halbfinale ließ Raymond von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass er in das Finale möchte. Andy spielte nicht sein bestes Spiel, hätte aber wohl auch in Topform den Holländer nicht gefährden können. Alleine die Averages sprechen ein klare Sprache, Barney kam mit 99,23 knapp an die 100 und Rocky war mit 86,42 schon weit entfernt.

Phil Taylor - Andy Hamilton 6:0 (3:0,3:0,3:2,3:2,3:0,3:1)

Nachdem Barney so glänzend vorgelegt hatte, wollte Phil Taylor dann auch nachlegen und tat dies ebenfalls mit einem glatten 6:0. Im Gegensatz zu der ersten Partie, wo man von einem deutlichen Ergebnis ausgehen durfte, hatte man in dieser Partie Andy Hamilton doch mehr Chancen eingeräumt. The Hammer war einer der wenigen Spieler aus der unteren Hälfte, denen man einen Erfolg gegen Phil Taylor zugetraut hätte. In den vorherigen Partien spielte Andy auch ein brillantes Niveau und er war der 180er König dieser WM.

Doch obwohl er bis zum Schluss nicht aufgeben wollte, musste er die Stärke seines Gegners, der ihm nur 5 Legs gestattete, am Ende anerkennen. Andy spielte einen ordentlichen, aber nicht außergewöhnlichen Average von 90,39, während Phil einmal mehr die 100 knackte und mit 106,23 seinen zweitbesten Schnitt bei diesem Turnier erzielen konnte.

30.12.2006

Sendezeiten des DSF am heutigen Tag

20:45 Uhr - 0:00 Uhr

Halbfinale:

Raymond van Barneveld - Andy Jenkins
Phil Taylor - Andy Hamilton

30.12.2006

Spielberichte der gestrigen Partien:

Andy Jenkins - Colin Osborne 5:4 (3:2,2:3,1:3,1:3,3:1,3:1,2:3,3:1,3:1)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

Am Ende sahen wir eine zu Tränen gerührten Andy Jenkins auf der Bühne, der es gar nicht fassen konnte, nach all den Jahren endlich im Halbfinale der WM zu stehen. Andy sagte, dass er sich bei den letzten Würfen zusammen reißen musste, da er in der Phase an seinen Vater denken musste. Andys Vater starb vor knapp einem Monat und war stets der Begleiter von Rocky auf der Tour.

Andy musste jedoch erneut hart kämpfen, um dieses Ziel zu erreichen. Colin Osborne wollte auch die große Chance nutzen und so entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Beide Akteure warfen 8x180 und hatten mit knapp 90 fast einen identischen Average.
Am Ende war Andy sicherer auf Doppel und er konnte nach erfolgreicher Aufholjagd den Matchdart setzen.

Andy Hamilton - Terry Jenkins 5:4 (3:1,3:1,3:1,1:3,2:3,1:3,3:1,1:3,3:1)

Das beste Spiel des Tages lieferten sich anschließend The Hammer und Tucker. Andy Hamilton hatte einen grandiosen Start und ging schnell mit 3:0 Sätzen in Führung. Alleine in den ersten 12 Legs warf Andy 7x180, am Ende kam er auf die Turnierbestleistung von 16x180, Terry erzielte immerhin 10x180.
Nach dem grandiosen Start sah es schon nach einer schnellen Partie aus, doch Terry Jenkins bewies erneut Kämpferqualitäten und konnte das Spiel zum 3:3 und später zum 4:4 ausgleichen.
Mit knapp 98 hatten beide Spieler am Ende einen sehr guten Schnitt, doch das bessere Ende hatte Andy für sich, der somit erstmals in das Halbfinale der WM einziehen konnte.

Raymond van Barneveld - Alan Tabern 5:0 (3:0,3:2,3:0,3:2,3:0)

Nach dem harten Spiel gegen Colin Lloyd in der zweiten Runde wird Raymond van Barneveld bei dieser WM nicht mehr gefordert. Nach einem leichten Spiel in der dritten Runde konnte auch Alan Tabern den Holländer nicht wirklich fordern. Er konnte Barney zwar mit Finishes von 130 und 126 ärgern und hatte zweimal die Möglichkeit, einen Satz zu gewinnen, doch mehr als eine Trainingseinheit war dies für den Favoriten nicht.
Alan kann sich jedoch nach einer guten Woche auf einen schönen Zahltag freuen und mit Platz 5 hochzufrieden sein.
Barney spielte nicht auf dem Niveau wie in den beiden Partien zuvor, doch ohne Druck konnte er seine Kräfte für das Halbfinale heute schonen.

Phil Taylor - Darren Webster 5:1 (3:0,3:0,3:1,3:0,0:3,3:0)

Mit diesem fünften Platz und seinem persönlichen größten Erfolg fährt auch Darren Webster nach Hause. Nur die größten Optimisten hätten ihm eine Chance gegen Phil Taylor gegeben und so lief es dann auch.
In den ersten vier Sätzen gewann Darren gerade mal ein Leg. In dem Moment, wo alle schon mit einem weiteren zu Null gerechnet haben, gab es dieses auch, allerdings auf der anderen Seite. Denn den fünften Durchgang gewann Darren mit 3:0 und spielte dabei auch ein 164er Finish. Doch die Freude währte nicht lange, den nur drei Legs später war die Partie beendet.
Phil Taylor spielte erneut einen Average von über 101 und ist somit bestens gerüstet für die schwere Partie gegen Andy Hamilton.

29.12.2006

Sendezeiten des DSF am heutigen Tag

18:30 Uhr - 0:00 Uhr

Folgende Spiele stehen auf dem Programm:

Nachmittags-Session:

Andy Jenkins - Colin Osborne
Terry Jenkins - Andy Hamilton

Abend-Session:

Raymond van Barneveld - Alan Tabern
Phil Taylor - Darren Webster

29.12.2006

Spielberichte der gestrigen Partien:

Darren Webster - Wynand Havenga 4:2 (3:1,3:0,2:3,2:3,3:0,3:1)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

In der ersten Partie des Tages sicherte sich Darren Webster die Viertelfinalteilnahme und somit sein bestes Ergebnis bis dahin. Mit guten Darts holte sich Darren eine schnelle Führung. Danach verflachte die Partie etwas und der Südafrikaner konnte noch einmal ins Spiel finden und zum 2:2 ausgleichen. Doch mehr war für Wynand nicht drin, er verlor die nächsten beiden Sätze deutlich.

Colin Osborne - Roland Scholten 4:2 (3:2,3:0,2:3,0:3,3:1,3:1)

Den gleichen Spielverlauf wie in der ersten Partie gab es im zweiten Spiel des Tages. Allerdings gab es auch eine große Überraschung, denn mit der Nr. 4 schied einer der Geheimfavoriten, zumindest für eine Finalteilnahme, aus. Nicht ganz einen Tag nach seinem knappen Erfolg gegen Alex Roy hatte Roland Scholten wohl nicht mehr die Power für das nächste Match. Ein Average von 87,19 ist für Roland zu wenig und reichte auch nicht, um Colin Osborne (93,77) in Gefahr zu bringen.

Andy Jenkins - Adrian Lewis 4:3 (1:3,2:3,3:0,3:2,3:1,0:3,3:1)

So etwas hat es in der Geschichte der PDC wohl noch nicht oft gegeben. Im Viertelfinale steht in der oberen Hälfte kein Spieler mehr aus der aktuellen Top 10. Viele haben mit einem Spiel Scholten gegen Lewis gerechnet, doch nach dem Ausscheiden von The Tripod erwischte es im nächsten Spiel auch The Jackpot.

Gestern konnte sich Andy Jenkins noch über seinen ersten Einzug in die dritte Runde nach 13 Jahren freuen. Nun ist er noch einen Schritt weiter und hat heute in der Partie gegen Colin Osborne die wohl einmalige Chance auf das Halbfinale. Diese Partie dürfte nach den Leistungen von heute offen sein.

Adrian Lewis spielte gegen Andy nicht schlecht, doch er vergab nach einer sicheren 2:0 Führung zu viele Darts auf Doppel und ließ seinen Gegner wieder ins Spiel kommen. Andy hatte am Ende eine brillante Quote von 68% auf Doppel, letztendlich der entscheidende Fakt in dieser Partie.

Terry Jenkins - James Wade 4:3 (1:3,3:1,0:3,2:3,3:1,3:2,3:1)

Terry Jenkins kann weiter von seinem zweiten Major Finale in Folge träumen, für James Wade ist die zweite Teilnahme an einem solchen Finale erst einmal in weite Ferne gerückt.
James spielte gut und zog auch mit 1:3 davon. Doch besonders in den letzten beiden Sätzen brach sein Spiel komplett ein, so kurz vor dem Viertelfinale schienen seine Nerven nicht mitmachen zu wollen. Er traf über weite Strecken kaum noch ein Treble und so kam er am Ende auf einen für ihn indiskutablen Average von 81,66. Terry Jenkins war auch sichtlich angespannt, doch er konnte gar nicht so oft daneben werfen, wie ihm Gelegenheiten zum Sieg geboten wurden.

Phil Taylor - Chris Mason 4:0 (3:0,3:2,3:1,3:1)

Die Geschichte dieser Partie ist schnell erzählt. Phil Taylor mit einem Schnitt von 99,34 war nie in Gefahr, diese Partie zu verlieren und gestattete seinem Gegner nur ganze vier Legs zu. Chris Mason spielte immerhin einen Schnitt von 94,78, doch so etwas reicht in diesen Tagen nicht, um Phil Taylor zu ärgern.

Dafür hat Chris Mason aber auf eine andere Art und Weise gesorgt, denn das, was nach dem Spiel passierte war aufregender als die Partie zuvor. Bereits beim Handschlag nach dem Spiel hat Chris Mason ein paar unflätige Worte an seinen Gegner gerichtet, die dann das Fass beim 13-fachen Weltmeister zum überkochen brachten. In der Morgenausgabe der "Sun" wurde an diesem Tag ein Interview mit Chris Mason abgedruckt, in dem er sich äußerst abfällig über Phil Taylor, dessen Verhalten und seinen Lebensstil geäußert hatte.
Nach dem Spiel war Phil Taylor dann beim Interview mit Sky Sports aufgebracht wie man ihn bis dahin kaum kannte. Er beschwerte sich über die Art und Weise, wie man mit ihm umgehen würde und dass er dieses nach all den Jahren nicht verdient und nötig habe. Am Ende forderte er gar den Rauswurf von Chris Mason aus der PDC wegen seines Verhaltens. Die Geschichte ist wohl noch lange nicht zu Ende...

Andy Hamilton - Dennis Priestley 4:1 (3:2,3:2,1:3,3:0,3:2)

In der letzten Partie des Tages sicherte sich Andy Hamilton das letzte Ticket für das Viertelfinale. Mit Dennis Priestley schied damit ein weiterer hoch gehandelter Spieler aus den Top 10 aus. Von den Top Spielern sind somit nur noch Phil Taylor und Terry Jenkins dabei, wenn man mal nur von der Rangliste ausgeht.

Nach John Part ist mit Dennis Priestley nun ein weiterer ehemaliger Champion ausgeschieden. Dennis spielte gut, immerhin erzielte er 8x180 und einen Schnitt von 94,92. Doch Andy Hamilton spielte einen Tick besser und zeigte eine seiner besten Vorstellungen. Am Ende kam Andy auf 9x180 und 98,73 und hatte eine Quote auf Doppel von 46%.
In dieser Form ist The Hammer durchaus der Favorit in der Partie gegen Terry Jenkins. Andy würde dann pikanterweise im Halbfinale auf Phil Taylor treffen können, immerhin ist Andy der Trainingspartner von Chris Mason. Aber bis dahin müssen noch einige Darts geworfen werden und Tucker Jenkins hat gegen James Wade gezeigt, dass er unter Druck auch Spiele wenden kann.

28.12.2006

Sendezeiten des DSF am heutigen Tag

20:00 Uhr - 0:00 Uhr

Folgende Spiele stehen auf dem Programm:

Nachmittags-Session:

Wynand Havenga - Darren Webster
Roland Scholten - Colin Osborne
Adrian Lewis - Andy Jenkins

Abend Session:

Terry Jenkins - James Wade
Phil Taylor - Chris Mason
Dennis Priestley - Andy Hamilton

28.12.2006

Spielberichte der gestrigen Partien

James Wade - Dave Ladley 4:3 (3:2,2:3,3:1,1:3,2:3,3:1,4:2)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

James Wade ging nach guten Leistungen in den letzten Monaten als klarer Favorit in diese Partie. Doch der Qualifikant Dave Ladley machte ihm das Leben schwer und verlangte "009", wie er sich seit kurzem nennt, alles ab. Das Spiel war stets ausgeglichen auf einem guten, aber nicht nicht hochklassigem Niveau. Dave konnte sich sogar eine 3:2 Führung erspielen und hatte einen einzigen Dart zum Match auf Doppel 17. Am Ende ging auch diese Partie in die Verlängerung, ein Sudden Death blieb James Wade aber erspart. Gegen Terry Jenkins mss heute aber mehr kommen. wenn der Traum vom Viertelfinale bleiben soll.

Dennis Priestley - Per Laursen 4:3 (2:3,2:3,3:2,0:3,3:0,3:2,3:1)

Als amtierende Nr. 3 der PDC ging Dennis Priestley natürlich als Favorit in diese Partie. Mann musste aber abwarten, wie sein Gegner spielen würde. Der Däne Per Laursen spielt sein erstes PDC Turnier und war in den letzten Jahren ein beständiger Top 20 Spieler in der WDF.

Und in einem Spiel, wo beide Spieler am Ende einen nahezu identischen Average von knapp unter 90 gespielt haben, hatte der Däne die besseren Karten. Nach dem knappen Gewinn der ersten beiden Sätze holte sich Per den vierten Durchgang glatt und ging mit 3:1 in Führung. Dennis konnte mit einem sicheren Satz noch einmal verkürzen, stand aber beim Stand von 0:2 im sechsten Satz vor dem Aus. Per hatte in dritten Leg seine ersten beiden Matchdarts, die er aber vergab. Im fünften Leg hatte er dann gar 6!!! weitere Darts auf Doppel 20, 10 und 5, doch er vergab sie alle. Per konnte sich zwar noch einmal kurz zum 1:0 im letzten Satz fangen, doch die 8 vergeben Matchdarts ließen den Arm schwer werden. Am Ende jubelte ein glücklicher Dennis Priestley, der eine seiner schwersten Aufholjagden erfolgreich beenden konnte.

Colin Osborne - Wes Newton 4:2 (3:1,3:1,1:3,2:3,3:0,3:1)

Nach Kevin Painter wurde mit Wes Newton jetzt ein weiterer Gesetzter das Opfer von Colin Osborne. In einer guten Partie ließ sich Colin auch vom zwischenzeitlichen Ausgleich vom Kurs abbringen und konnte die Sätze fünf und sechs wie die ersten beiden Sätze zuvor sicher gewinnen. Colin trifft heute auf Roland Scholten.

Andy Jenkins - Andy Smith 4:2 (3:2,2:3,0:3,3:1,3:2,3:1)

Die Abend Session wurde mit einer mäßigen Partie eröffnet, dafür waren die Leistungen von Andy "Rocky" Jenkins und Andy "The Pie Man" Smith oft nicht gut genug. Diese Tatsache wird Andy Jenkins aber am Ende egal sein, denn er setzte den Matchdart zum 4:2 und zog zum ersten Mal in seiner Karriere in die Runde der letzten 16 ein. Erstaunlicher wird dieses, wenn man bedenkt, dass Rocky bis jetzt bei jeder WM dabei war und nun nach 13 Jahren endlich mal in der dritten Runde steht. Mit der Leistung von heute wird dann aber gegen Adrian Lewis nicht viel zu holen, dafür spielt Jackpot im Moment zu gut.

Roland Scholten - Alex Roy 4:3 (0:3,3:2,3:2,1:3,2:3,3:2,6:5)

Die zweite Runde wurde mit einer weiteren spannenden Partie beendet und es wurde das dritte Spiel, dass in den Sudden Death ging. Und Roland schaffte es wie Alan Tabern gestern als Nachleger, ebenfalls mit einer 180, das Match zu gewinnen.
Den ersten Satz gewann Alex Roy sicher mit 3:0, danach war das Spiel stets ausgeglichen. Alex profitierte auch davon, dass die Nr. 4 selten an seine normale Form anknüpfen konnte. So wurde es eine ausgeglichene Partie, die gegen Ende immer spannender und besser wurde. Nachdem Roland einen 2:3 Rückstand ausgleichen konnte, erzielte er zwei sichere 15 Darter zur 2:0 Führung im letzten Satz. Im vierten Leg hatte er dann sogar vier Matchdarts, die er jedoch alle vergab. Alex kam zurück ins Spiel und brachte die Partie in den Sudden Death. Nachdem beide Spieler jeweils zweimal Single Bull getroffen hatten, setzte sich Roy mit dem dritten Dart duch und durfte beginnen. Eine 180 von Roland als Nachleger brachte ihn jedoch in Führung und er hatte bei 96 Rest weitere Matchdarts auf Doppel 18. Er vergab auch diese und erlaubte seinem Gegner bei 90 Rest die Chance zum Sieg. Alex traf die Treble 20 für 30 Rest, vergab aber beide Chancen auf Doppel und musste mit ansehen, wie der Holländer dann letztendlich sicher die Doppel 9 mit dem ersten Dart checkte.

Raymond van Barneveld - Rico Vonck 4:0 (3:0,3:0,3:0,3:0)

So spannend fast alle Spiele der zweiten Runde auch waren, so glatt startete die dritte Runde. Rico Vonck hatte zwei gute Partien in den letzten Tagen gespielt, doch gegen DAS holländische Idol versagten ihm wohl die Nerven. Barney erwischte einen glänzenden Tag und gewann 12 Legs am Stück ohne dass sein Gegner nur ein einziges Mal auf Doppel werfen durfte. So richtig locker und ohne Druck konnte Raymond dann auch ein Zeichen an die Konkurrenz senden, am Ende checkte er 135 und 156 zum Match und hob seinen Average auf 102,48. Barney zeigte damit deutlich an, dass er bereit für das Finale ist.

Alan Tabern - Dave Askew 4:3

Am späten Abend gab es dann doch noch ein spannendes Spiel zwischen Alan Tabern und Dave Askew. Beide Spieler mussten bereits gestern ran und waren dementsprechend gut eingespielt. Die Partie war stets ausgeglichen und ging am Ende wie so viele Paarungen in den entscheidenden Satz. Hier schaffte Alan Tabern im ersten Lag das entscheidende Break und er gewann den finalen Durchgang mit 3:1. Alan ist damit als Ungesetzter im Viertelfinale und trifft dort nun am Freitag auf Raymond van Barneveld.

27.12.2006

Spielberichte der gestrigen Partien

Alan Tabern - Denis Ovens 4:3 (2:3,3:1,1:3,3:2,3:2,2:3,6:5)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

Traditionell geht es in Purfleet Boxing Day mit den Spielen weiter. In der ersten Partie des Tages wurde der Zeitplan für diesen Abend schon über den Haufen geworfen. Alan "The Saint" Tabern und Denis "The Heat" Ovens spielten 39 von 41 möglichen Legs aus, bevor in der zweiten Sudden Death Entscheidung des Turniers ein Sieger gefunden wurde.
Dieses Spiel war auch spannend, es kam aber nicht an die Intensität der Partie Lloyd/Barney heran. Der Beginn des Spiels war schon ziemlich kurios, alle fünf Legs und das erste Leg im zweiten Satz gingen jeweils an den Nachleger. Sechs Breaks in Folge sind schon ungewöhnlich bei Dart auf diesem Niveau. Es entwickelte sich eine spannende Partie, in der keiner der beiden Spieler sich absetzen konnte. Immer wieder wurden die kleinen Vorsprünge eingeholt und somit war es nahezu logisch, dass diese Partie in den Sudden Death ging. Im Gegensatz zu der Partie am Freitag schaffte aber dieses Mal der Nachleger den Sieg. Denis gewann zwar den Bullwurf, doch eine 180 von Alan brachte diesen auf dies Siegesstrasse.
Im ersten Leg des dritten Satzes hatte Denis die Chance, Geschichte bei der PDC WM zu schreiben. Denn bei dieser Veranstaltung gab es in all den Jahren noch keinen 9 Darter. Denis hatte 8 perfekte Darts geworfen und verpasste dann hauchdünn die Doppel 12. Neben der Ehre wären es für Denis auch noch mal eben 15.000 Pfunf Bonus gewesen.

Andy Hamilton - Mark Dudbridge 4:3 (2:3,3:0,3:2,3:2,1:3,1:3,3:1)

Es folgte die nächste spannende Partie zwischen Andy "The Hammer" und Mark "The Flash". Bereits mit dem ersten Wurf gelang beiden Spielern sofort eine 180 und es war klar, hier wird mit offenem Visier gespielt. Am Ende der Partie hatten beide Spieler jeweils 12x180 geworfen, eine erstaunliche Zahl für 30 gespielte Legs.

Mit Hilfe eines 161er Finishes im zweiten Leg schaffte Mark den Gewinn des ersten Satzes. Danach spielte Andy Hamilton immer sicherer, neben beständigen Scores saßen auch seine Darts auf Doppel meist sicher. Mark hingegen hatte große Probleme mit den Doppeln 20,10 und 5. Es war auch erstaunlich, dass er sie immer wieder versuchte und kaum andere Wege ausprobierte.
So spielte sich The Hammer einen sicheren 3:1 Vorsprung heraus. Doch obwohl Mark nach guten Scores immer noch Probleme mit dem Check hatte, konnte er das Spiel fast drehen. Er gewann die nächsten beiden Sätze zum 3:3 und es sah so aus, als wenn Andy Angst vor dem Gewinnen bekommen würde. Doch im letzten Satz drehte er das Spiel noch einmal und spielte nun auf einem brillanten Niveau und ließ Mark keine Chance im letzten Durchgang. Mit 95,29 (Andy) und 93,52 (Mark) spielten beide auch einen guten Average.

Phil Taylor - Mick McGowan 4:1 (1:3,3:1,3:1,3:1,3:2)

Eine Woche mussten die Fans auf den zweiten Auftritt von Phil Taylor warten und alle waren auf dieses Spiel gespannt. Mick McGowan ist so etwas wie der Aufsteiger der letzten Monate, seit Oktober konnte er sein Spiel um mehrere Stufen steigern. Chris Mason, der auf den Sieger der Partie in der nächsten Runde treffen wird, sagte bereits am Freitag, dass Phil Taylor auf den Iren aufpassen muss. Und er fügte hinzu, dass er eigentlich gegen keinen der Beiden in der nächsten Runde gerne spielen möchte. Die Power von Phil ist bekannt und von der Stärke von Mick konnte sich Chris vor einigen Wochen selbst überzeugen.

Man war natürlich gespannt, ob der Ire mit den großen Vorschusslorbeeren klar kommen würde, immerhin ist dies sein erstes TV-Turnier und er spielt gegen den Besten in dessen Wohnzimmer. Doch bereits der erste Satz zeigte, dass er nicht umsonst als Geheimfavorit gehandelt wurde. Mick gewann den ersten Satz mit einem Average von 110 in 14,11 und 12 Darts und ließ Phil Taylor nur ein Leg gewinnen. Der Titelverteidiger spielte jedoch bei weitem nicht schlecht, sein Average lag im ersten Satz auch bereits über 100.

Dieser Satz war der Auftakt zu einer Partie auf absolut hochklassigen Niveau. Die Partie von Barney und Colin war ja schon brillant, jeder das das Spiel gesehen hat, war begeistert. Diese Partie war zwar nicht so spannend, aber sie war sogar noch eine Stufe hochklassiger.
Die große Stärke von Phil Taylor ist ja, dass er in kritischen Situationen immer noch mal sein Spiel steigern kann. Er hat gemerkt, dass er mit einem 100er Schnitt die Partie nicht gewinnen kann und schaffte es tatsächlich, sein Spiel auf einen Schnitt von 109 zu steigern. Und hier war ein Punkt erreicht, wo auch der brillant spielende Mick McGowan die Segel streichen musste. Es ist schon hart, wenn man selber einen Schnitt von 101,82 wirft, am Ende aber doch deutlich das Spiel verliert.

Gegen einen Phil Taylor in Bestform kann niemand gewinnen, diese bittere Pille musste der Ire gestern auch schlucken. Gegen jeden anderen Gegner, auch Barneveld, hätte Mick mit dieser Form gewonnen. Er ließ ja das ganze Spiel über nicht nach und nutzte auch nahezu jede Chance zum Check. Doch The Power schien sein Spiel nach Belieben steigern zu können und spielte nur noch Legs zwischen 10 und 14 Darts. Wenn die Konkurrenz dieses Spiel gesehen hat, können sie sich nur noch um den zweiten Platz kümmern, in dieser Form ist Phil Taylor unschlagbar.

Alan Caves - Dave Askew 2:4 (0:3,1:3,2:3,3:0,3:2,2:3)

Auch 10x180 (Dave 2) konten Alan Caves nicht auf die Siegerstrasse verhelfen. In der letzten Partie des Tages, oder besser der Nacht, schaffte Diamond Dave den Einzug in die dritte Runde, wo er bereits heute auf Alan Tabern treffen wird.
Dave Askew spielte sich schnell eine 3:0 Führung mit teilweise hochklassigen Darts heraus. Vielleicht hat er an die Partien der letzten Woche denken müssen, wo ein 3:0 nicht immer eine beruhigende Führung war. Auch in dieser Partie holte Alan auf, er schaffte es jedoch nur bis zum 2:3. Rechtzeitig vor dem Tiebreaker drehte Dave noch einmal das Spiel und gewann die Partie im fünften Leg des sechsten Satzes.

26.12.2006

Sendezeiten des DSF am heutigen Tag

19:00 Uhr - 19:45 Uhr
20:45 Uhr - 0:00 Uhr

Folgende Spiele der zweiten Runde (Best of 7) stehen auf dem Programm:

Denis Ovens - Alan Tabern
Mark Dudbridge - Andy Hamilton
Phil Taylor - Mick McGowan
Alan Caves - Dave Askew

26.12.2006

Spielberichte der Partien vom Freitag:

Rico Vonck - Brian Cyr 4:2 (3:1,3:0,2:3,3:0,0:3,3:2)

Rico Vonck hat die große Gelegenheit genutzt und sich im Duell der Ungesetzten in die dritte Runde gespielt. In einer schwachen Partie mit Averages um die 78 hatte Rico das bessere Händchen auf Doppel. Es ist kaum vorstellbar, dass der junge Holländer gegen Barney mit dieser Leistung eine Chance haben wird, den 9. Platz kann ihm aber keiner mehr nehmen.

Adrian Lewis - Wayne Jones 4:3, (3:0,3:1,2:3,2:3,3:1,2:3,3:0)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

Als Nr. 5 der Setzliste ging Adrian Lewis als Favorit in diese Partie. Wayne Jones hat allerdings vor einem Jahr gezeigt, dass er nicht zu unterschätzen ist. Doch dieses Mal sollte der Weg von Wayne nicht bis ins Halbfinale führen. Adrian Lewis hatte einen Blitzstart und gewann die ersten beiden Sätze sicher, alleine im ersten Durchgang warf er 11,14 und 12 Darts und erzielte mit 3x180 und 1x177 vier High Scores.
Wayne kämpfte sich noch einmal ins Spiel und glich zum 2:2 aus. Es folgte erneut ein starker Satz von Jackpot Lewis, der sich in 13,14 und 11 die erneute Führung sichern konnte. Satz. Obwohl Wayne Jones erneut der Ausgleich gelang und er das Spiel in den entscheiden Satz bringen konnte, ging dieser doch deutlich an Adrian. Mit 13x180 und einem Average von 96,46 (Wayne 89,08) hat Adrian ein deutliches Zeichen gesetzt, in dieser Form kann er zumindest um die Finalteilnahme mitspielen.

Terry Jenkins - Steve Beaton 4:3 (3:0,3:1,0:3,0:3,3:2,2:3,3:1)

Zum Ende der nachmittags Session folgte das nächste Spiel, das über die volle Distanz ging, es sollte nicht die letzte Partie an diesem Tag sein.
Die ersten vier Sätze gingen jeweils glatt über die Bühne und es stand 2:2 und auch nach zwei weiteren Sätzen, dieses mal über die volle Distanz, stand noch kein Sieger fest. Am Ende war es Terry Tucker Jenkins, der im letzten Satz besser gespielt hat und somit den Sieg verbuchen konnte.

Wynand Havenga - Peter Manley 4:3 (3:2,3:0,3:2,0:3,0:3,2:3,3:1)

Der dreimalige Finalist Peter Manley wurde in der zweiten Runde vom Südafrikaner Wynand Havenga auf dem falschen Fuß erwischt und kann sich die Verteidigung seines zweiten Platzes vom Vorjahr abschminken.
Peter Manley kam überhaupt nicht ins Spiel und es sah schon alles nach einer deutlichen Niederlage für ihn aus. Doch nach einem 0:3 Satzrückstand erwachte das Kämpferherz, Peter spielte nun zwei Klassen besser und wurde seinem Namen One Dart endlich gerecht. Doch so gut es bis zum 3:3 Ausgleich dann auch lief, so schlecht wurde es in der entscheidenden Phase. Wynand konnte gar nicht anders als gewinnen, so viele Chancen ließ Peter ihn zum Sieg.

Chris Mason - John Part 4:2 (3:1,1:3,3:2,3:0,1:3,3:0)

Mit einer grundsoliden Partie hat Chris Mason erfolgreich Revanche für die Niederlage vor einem Jahr in der gleichen Runde gegen John Part genommen. Für John geht, obwohl er mit Las Vegas ein Major gewinnen konnte, ein trostloses Jahr zu Ende. Auch in dieser Partie ließ der Kanadier zu selten seine alte Stärke aufblitzen, immerhin gehört John zu den drei Spielern, die dieses Turnier jemals gewinnen konnten.
Chris Mason wartet nun auf den Sieger der Partie Phil Taylor gegen Mick McGowan. Vor Mick warnt Chris, immerhin durfte er vor ein paar Wochen hautnah verfolgen, wie der Ire gegen ihn einen Average von knapp 129 (in fünf Legs) warf.

Colin Lloyd - Raymond van Barneveld 3:4 (3:0,3:2,3:2,1:3,2:3,2:3,5:6)

Nun folgte eine der besten und spannendsten Partien in der Geschichte der PDC Weltmeisterschaft, von der Spannung wohl nur vergleichbar mit dem Finale 204 zwischen Phil Taylor und Kevin Painter.
An diesen Abend wird Colin Lloyd wohl noch lange in seinen Alpträumen denken. Nach so einem Spielverlauf mit so einer beeindruckenden Leistung noch zu verlieren ist mehr als bitter. Jaws hatte sich natürlich auf ein hartes Spiel vorbereitet, nachdem er diese Auslosung gesehen hatte. Es ist natürlich hart, wenn man als Nr.1 der Setzliste gleich so einen Spieler in der zweiten Runde vor die Brust bekommt.

Doch Colin spielte unbeeindruckt los und gewann den ersten Satz sicher. Den zweiten Durchgang holte sich Colin dann mit einem sehenswerten 11 Darter und erspielte sich dann sogar eine 3:0 Führung. Barney hatte bis dahin nicht schlecht gespielt, doch gegen dieses Feuerwerk von Colin Lloyd war er bis dahin machtlos.
Nach einer kurzen Pause spielte sich der Holländer mit 13,13 und 15 Darts in das Spiel zurück. Doch im sechsten Satz brauchte er auf jeden Fall ein Break, denn dieses durfte Colin beginnen. Im vierten Leg hatte Colin dann sogar seinen ersten Matchdart und alles hätte schon vorbei sein können. Das Dart musste ins Bullseye und ging genau an den Draht in die 25, knapper kann man auf Bull nicht daneben werfen. Barney atmete einmal durch und checkte Tops mit dem ersten Dart um im Spiel zu bleiben, mit einem 126er Finish verkürzte er dann auf 2:3.
Im sechsten Satz das gleiche Bild, nachdem beide Spieler zweimal ihren Aufschlag durchbringen konnten, hatte Colin seinen zweiten Dart zum Sieg. Erneut traf er die 25 und erneut checkte Barney danach Tops mit dem ersten Dart. Nun stand es 3:3 und die Entscheidung musste im letzten Satz fallen. Beide Spieler hielten ihren Aufschlag und so konnte Raymond immer wieder die Führung von Colin ausgleichen. Im achten Leg dann die dritte Chance für Colin, doch er verpasste bei 145 Rest den letzten Dart auf Tops. Mit 40 Punkten Rest musste er nun darauf hoffen, endlich mal eine zweite Aufnahme zu bekommen. Doch Barney ließ dieses erneut nicht zu und warf bei 11 Rest 3,4 und den letzten Dart in die Doppel 2. Im nächsten Satz saß die Tops bei Colin Lloyd sofort und er sicherte sich mit einem 115er Finish die 5:4 Führung. Doch dieses Feld wurde ihm ihm zehnten Leg erneut zum Verhängnis, bei 80 Rest konnte er auch seinen vierten Matchdart nicht nutzen.

Somit kam es zum ersten Mal in diesem Jahr zum Sudden Death. Beide Spieler warfen auf Bullseye um zu ermitteln, wer dieses letzte Leg anfangen darf. Barney traf die 25 und Colin verpasste das Bull komplett. Somit durfte der Holländer anfangen und hatte zum ersten Mal in diesem Spiel den Vorteil auf seiner Seite. Und der Holländer behielt die Nerven und traf nach vier hohen Scores mit dem 15. Dart die Doppel 18 zum viel umjubelten Sieg. Colin wartete in diesem Moment bei 102 Rest auf seine letzte Chance.

Mit einer brillanten Vorstellung hat Colin Lloyd gezeigt, dass er nicht umsonst die Nr. 1 der PDC war. Vielleicht bringt ihm ja das neue System, wenn er nicht mehr der Gejagte ist, etwas mehr Glück bei den großen Turnieren. Verdient hätte er es auf jeden Fall.

Schwer vorstellbar, dass neben Phil, Colin und Raymond ein andere Spieler ernsthaft um die Nr. 1 mitspielen kann.

Raymond 10x180, 28x140+, 48x100+ und 96,13
Colin 5x180, 28x140+, 39x100+ und 91,18

Adrian Gray - Darren Webster 1:4 (3:1,0:3,1:3,0:3,2:3)

Natürlich konnte die folgende Partie nicht an das Niveau heranreichen. Darren Webster soll es aber egal sein, er ist nach einem sicheren Erfolg gegen den ebenfalls ungesetzten Adrian Gray in der dritten Runde und trifft nun auf Wynand Havenga. Somit ist auf jeden Fall garantiert, dass ein Ungesetzter im Viertelfinale sein wird, eine Riesen Chance für beide.

24.12.2006

Der DDV wünscht allen Dartern und seinen Familien ein frohes Weihnachtsfest und ruhige, besinnliche Feiertage.

23.12.2006

Hier schon einmal die Ergebnisse des gestrigen Tages. Die Spielberichte der teilweise nervenaufreibenden Partien folgen noch.

Die nächste TV-Übertragung ist am 26.12. mit den folgenden Partien der 2. Runde

Denis Ovens - Alan Tabern
Mark Dudbridge - Andy Hamilton
Phil Taylor - Mick McGowan
Alan Caves - Dave Askew

Ergebnisse vom Freitag:

Rico Vonck - Brian Cyr 4:2

Adrian Lewis - Wayne Jones 4:3

Terry Jenkins - Steve Beaton 4:3

Peter Manley - Wynand Havenga 3:4

Chris Mason - John Part 4:2

Colin Lloyd - Raymond van Barneveld 3:4

Adrian Gray - Darren Webster 1:4

22.12.2006

Sendezeiten des DSF am heutigen Tag

18:30 Uhr - 19:45 Uhr
20:15 Uhr - 0:00 Uhr

Folgende Spiele der zweiten Runde (Best of 7) stehen auf dem Programm:

Nachmittags-Session:

Rico Vonck - Brian Cyr
Adrian Lewis - Wayne Jones
Terry Jenkins - Steve Beaton

Abend-Session:

Peter Manley - Wynand Havenga
Chris Mason - John Part
Colin Lloyd - Raymond van Barneveld
Adrian Gray - Darren Webster

21.12.2006

PDC Ladbrokes World Darts Championship Tag 4

Nachmittags-Session:

Dave Askew - Martin Burchell 3:2 (3:1,3:0,0:3,1:3,3:1)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

So gerade rechtzeitig wurde Dave Askew noch einigermaßen gesund, um diese Partie bestreiten zu können. Diamond Dave lag mit einem Virus flach und hätte verzichten müssen, wenn diese Partie am Anfang der Woche stattgefunden hätte. So schaffte es der Halbfinalist von 2001 und 2002 noch an Board und gewann die ersten beiden Sätze auch sicher. Doch so sicher er die ersten beiden Durchgänge gewann, so deutlich musste er sich in den folgenden beiden Durchgängen Martin Burchell geschlagen geben. Ein 141er Finish von Dave Askew schien dann der entscheidende Moment für ihn im fünften Satz gewesen zu sein, den er dann auch mit 3:1 für sich entscheiden konnte.

Andy Smith - Shi Yongsheng 3:0 (3:0,3:0,3:0)

Es war schon ein kurioses Bild im nächsten Spiel, als der mächtige Pie Man gegen den doch zierlichen Chinesen Shi Yongsheng antrat. Man konnte fast den Eindruck haben, das der Debütant aus Fernost gegen seinen Gegner, der wie ein dartender Sumoringer ausssieht, zu viel Respekt und Ehrfurcht hatte, um ihn auch nur annähernd in Bedrängnis bringen zu wollen. So schaffte Andy Smith mit einem Average von 76 ein "zu Null", dass kommt auch nicht alle Tage vor im Profizirkus.

Wes Newton - Tetsuya Wada 3:0 (3:0,3:0,3:0)

Nicht viel anders erging es dem japanischen Teilnehmer Tetsuya Wada, der zwar etwas besser spielte, doch gegen einen gut aufgelegten Wes Newton ebenfalls ohne Chance war. Wes kann diese Partie als bessere Trainingseinheit verbuchen und sich voll auf das nächste Spiel konzentrieren.

Andy Jenkins - Bill Davies 3:1 (3:1,3:2,0:3,3:2)

Zum ersten Mal überstanden alle Gesetzten den Nachmittag unbeschadet. Auch Andy Jenkins gewann gegen den US-Amerikaner Bill Davies. Im Gegensatz zu seinen beiden ungesetzten Vorgängern auf der Bühne spielte Bill aber gut mit und forderte Andy Jenkins schon einiges ab. Am Ende hatte Andy dank der besseren Nerven in den beiden engen Sätzen die Nasi vorn und trifft nun in der nächsten Runde auf den Pie Man.

Abend-Session:

Mark Dudbridge - John Kuczynski 3:1 (3:0,1:3,3:1,3:0)

Nach einer verkorksten Saison mit vier Erstrundenniederlagen bei TV-Turnieren, meldete sich The Flash eindrucksvoll mit neuen Darts zurück. Bereits im ersten Leg, dass Mark mit 12 Dart und 180 gewinnen konnte, zeigte er deutlich seine Ambitionen. Sein Gegner, immer die Nr. 1 in den USA und im letzten Jahr bei seinem Debüt in der dritten Runde, spielte gut mit. Doch in vielen Phasen hatte Johnny K einfach das Pech, den Dart knapp auf der falschen Seite des Drahtes zu setzen. Mark trifft nach einem spannenden und guten Spiel, in dem er unter anderen 6x180 warf, nun in der nächsten Runde auf Andy The Hammer, dies dürfte eine gute Partie werden.

Roland Scholten - Ron Miller 3:0 (3:1,3:0,3:0)

Gegen einen überforderten Ron Miller zündete der Holländer Roland Scholten ein wahres Feuerwerk ab. Mit knapp 90 spielte The Tripod den bisher besten Average des Tages. Sein Gegner kann sich damit trösten, mit einer Doppelquote von 100% aus dem Turnier geflogen zu sein. Der Kanadier warf nur einmal im ersten Leg auf Doppel, und dieses traf er dann auch sofort. In den folgenden 9 Legs hatte er diese Ehre nicht mehr und endete meistens außerhalb des Finishbereichs. Den ersten Satz sicherte sich Roland mit zwei 12 Dartern, wobei er 126 und 101 checken konnte. Nach weiteren 6 Legs war dieses ungleiche Duell beendet, Roland Scholten ist in dieser Form ein heißer Kandidat für eine Halbfinalteilnahme.

Colin Osborne - Kevin Painter 3:1 (3:2,3:1,2:3,3:2)

Neben Mick McGowan war Colin Osborne wohl das unangenehmste Los für einen Gesetzten in der ersten Runde. Colin rangiert im Moment auf Platz 34 und hatte die direkte Teilnahme knapp verpasst. In den letzten beiden Jahren hatte er aber besonders bei kleineren Turnieren sehr gute Ergebnisse erzielen und Kevin Painter war also gewarnt. Der Artist spielt ja in den letzten Jahren auch nicht in der besten Form seines Lebens und wusste, das es heute ein heißer Tanz werden würde. Leg 1 ging mit einem schönen 155er Finish an Kevin, der jedoch später entscheidende Darts zum Satzgewinn vergab. In der Folgezeit entwickelte sich das beste Spiel des Tages und beide Akteure steuerten ihren Teil dazu bei. Alleine Colin warf 15x140 und 7x180, Kevin kam immerhin auf 4x180 und 9x140. Am Ende war Colin den entscheidenden Tick besser und sicherte sich die zweite Runde mit einem Spiel gegen Wes Newton

Alex Roy - Richie Burnett 3:0

20.12.2006

PDC Ladbrokes World Darts Championship Tag 3

Nachmittags-Session:

Wayne Jones - Ian Branks 3:0 (3:2,3:2,3:2)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

Der dritte Tag begann mit einer etwas schwächeren Partie, die der Halbfinalist des Vorjahres, Wayne Jones, mit 3:0 gewinnen konnte. Wayne musste aber in jedem Satz über die volle Distanz gehen und profitierte in den entscheidenden Phasen von den Doppelproblemen seines Gegners.

Dave Ladley - Lionel Sams 3:1 (3:1,0:3,3:1,3:0)

Und weiter lichten sich die Reihen der Gesetzten, Lionel Sams ist ein weiteres Opfer der Nachmittags Session. Der Lion zeigte zwar erhebliche Gegenwehr, doch sein Gegner spielte ein starkes Debüt vor laufenden Kameras. Dass Lionel nicht umsonst zu den Gesetzten gehört, zeigte er im zweiten Satz, den er mit 14,15, und 16 Darts und drei 180er sicher gewinnen konnte. Doch in den anderen drei Sätzen konnte er nur zwei weitere Legs gewinnen und so gab es einen doch sicheren Erfolg für Dave Ladley.

Per Laursen - Colin Monk 3:0 (3:1,3:2,3:2)

Und schon im nächsten Spiel war dann die Nr. 30 der Setzliste draußen. Mit einer sicheren Vorstellung spielte sich Per Laursen in die zweite Runde und beendete das Turnier für Colin Monk. So ganz überraschend kam der Erfolg allerdings nicht. Auch wenn Per der erste Däne in der Circus Tavern ist, so spielt er doch schon mehrere Jahre auf hohem Niveau. Per hatte sich im Oktober in Dänemark für diese WM qualifiziert. Da er fast gleichzeitig die Qualifikation für die WM der BDO/WDF verpasste, entschied sich der Däne für einen Wechsel zur PDC. In den letzten Jahren war Per stets so um die Position 20 bei der WDF zu finden, daher wusste Colin Monk sicherlich, dass es ein schweres Spiel werden würde.

Andy Hamilton - Gary Welding 3:0 (3:1,3:2,3:2)

Nach einem sehr guten Jahr wollte Andy Hamilton nun auch der WM seinen Hammer aufsetzen. Sein Gegner war jedoch Gary Welding und somit war The Hammer gewarnt. Immerhin schaffte es Gary im letzten Jahr nach einem großartigen Erfolg gegen Colin Lloyd bis unter die letzten Acht.
Doch auf die Jungs aus Stoke-on-Trent ist bei diesem Turnier Verlass. Nach Phil Taylor, Adrian Lewis und Chris Mason schaffte auch der vierte Stoker einen sicheren Sieg und gab wie seine Ortsnachbarn keinen einzigen Satz ab. Eine Teilnahme an der Stadtmeisterschaft von Stoke-on-Trent kann man sich wohl sparen :-)

Abend-Session:

Steve Beaton - Gerry Convery 3:0 (3:0,3:0,3:0)

Mit einer Leistung, die man von Steve Beaton schon lange nicht mehr gesehen hat, zog Magnum sicher in die zweite Runde ein. Gerry Convery wollte sicherlich gerne als dritter Kanadier in die zweite Runde, doch sein Gegner spielte an diesem Tag einfach zu sicher. Neben guten Scores traf Steve auch nach leichten Problemen im ersten Leg die Doppel sicher.

Dennis Priestley - Josephus Schenk 3:0 (3:1,3:1,3:2)

Mit einer starken Vorstellung konnte auch Dennis Priestley seine erste Visitenkarte abgeben. Der erste Weltmeister der PDC spielt eine brillante Saison und ist nicht umsonst bis auf Platz 3 der Rangliste gestiegen. Sein holländischer Gegner hielt zwar teilweise mit, hatte aber zu große Probleme auf Doppel. Daher waren die Unterschiede in den Averages am Ende do schon eklatant. Guten 91,12 von The Menace standen lediglich 74,99 von Josephus gegenüber.

Alan Caves - Wayne Mardle 3:2 (3:2,3:1,0:3,2:3,5:3)

Kurz vor Ende des Tages gab es dann doch noch das erste richtig spannende Spiel. Mit Wayne Mardle musste sich nicht nur die Nr. 8 der Rangliste verabschieden, es schied auch einer der größten Publikumslieblinge aus. Mit dieser Niederlage werden wir wohl auch auf Hawaii 501 bei der nächsten Premier League Saison verzichten müssen. Der letzte freie Platz wird nach der WM vergeben und mit dieser Erstrundenniederlage sind die Chancen von Wayne nahezu aussichtslos.
Alan Caves hatte den besseren Start in dieses Spiel und gewann die ersten beiden Sätze. Zu diesem Zeitpunkt konnte man nicht mehr viel auf Wayne Mardle setzen. Im letzen Jahr war die Partie zwischen Wayne Mardle und Phil Taylor eines der Highlights der gesamten WM und Hawai 501 hatte seinerzeit die Möglichkeit zur Sensation. Irgendwie konnte der sympathische Engländer aber in der folgenden Saison nie diese verpasste Chance vergessen machen. Nun, mit dem Rücken zur Wand, erwachte das Kämpferherz und Wayne war dabei das Spiel zu drehen. Er gewann die nächsten beiden Sätze und hatte plötzlich zwei Darts auf Doppel 18 zum 3:1 im fünften Satz. Diese Chance vergab er wie kurze Zeit später mit drei weiteren Darts auf Tops zum Match. Alan Caves nutzte die Schwäche und konnte seinen Matchdart zum Einzug in die nächste Runde setzen.

James Wade - Warren French 3:0 (3:1,3:0,2:3,3:1)

Für James Wade, dem ehemaligen Gladiator, der jetzt als 009 auftritt (James spielte in diesem Jahr bereits drei 9 Darter) war es ein sicherer Auftakterfolg. Lediglich im dritten Satz ließ James ein wenig nach und gestattete seinem Gegner den Gewinn des Durchgangs.

Die Spiele vom Donnerstag (die letzten Spiele der ersten Runde:

Nachmittags-Session:

Dave Askev - Martin Burchell
Andy Smith - Shi Yongsheng
Wes Newton - Tetsuya - Wada
Andy Jenkins - Bill Davies

Abend-Session:

Mark Dudbridge - John Kuczynski
Roland Scholten - Ron Miller
Kevin Painter - Colin Osborne
Alex Roy - Richie Burnett

20.12.2006

Sendezeiten des DSF am heutigen Tag

17:30 Uhr - 18:30 Uhr
21:45 Uhr - 0:00 Uhr

19.12.2006

PDC Ladbrokes World Darts Championship Tag 2

Nachmittags-Session:

Rico Vonck - Mark Walsh 3:0 (3:1,3:2,3:0)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

Auch die zweite Nachmittagssession begann mit einem Knaller und so langsam müssen sich die Stars Sorgen machen. Kaum einer der gesetzten Spieler übersteht eine Session am Nachmittag. Auch für Mark Walsh, immerhin Finalist der UK Open 2005, gab es hier nichts zu holen.

Und man muss sich fragen, wie viele Talente noch im holländischen Dart schlummern. Rico Vonck, 19 Jahre jung und noch nie bei einem vom Fernsehen übertragenen Turnier auf der Bühne, zeigte eine bemerkenswerte Vorstellung bei seinem Debüt in der Circus Tavern. Mark Walsh war zwar meilenweit von seiner Bestform entfernt, doch dies soll keinesfalls die gute Leistung des jungen Holländers schmälern. Von so viel gutem Nachwuchs träumt so ziemlich jede Nation.

Brian Cyr - Barrie Bates 3:2 (3:0,3:0,0:3,2:3,4:2)

Die nächste Überraschung folgte dann sofort in der nächsten Partie, als mit Barrie Bates ein weiterer Gesetzter die Segel streichen musste. Da hatte sich der kleine Waliser, der eine starke Saison im Turnierzirkus gespielt hat, bei seiner ersten Teilnahme in Purfleet wohl etwas zuviel vorgenommen. In den ersten beiden Sätzen lief absolut nichts zusammen und Barrie konnte noch nicht einmal ein Leg gewinnen. Kampflos wollte er dem Kanadier sicherlich nicht das Feld überlassen und so kam Barrie ins Spiel zurück. Brian Cyr geriet immer mehr unter Druck unter hätte fast noch ein sicher geglaubtes Spiel abgegeben. Doch Barrie vergab im fünften Satz drei Matchdarts, bevor Brian als zweiter Kanadier nach John Part in die zweite Runde einziehen konnte. Nun haben sowohl er als auch sein nächster Gegner Rico Vonck die große Chance auf das Viertelfinale mit einem ganz großen Gegner.

Darren Webster - Bob Anderson 3:1 (3:0,3:1,1:3,3:0)

Drittes Spiel des Tages und der dritte Gesetzte musste gehen. Auch dem Altmeister und früheren Embassy Champion Bob Anderson blieb dieses Schicksal nicht erspart. Darren Webster, der sich durch eine starke Qualifikation in dieses Turnier gespielt hatte, zeigte auch hier eine gute Vorstellung und geriet nie in Gefahr, das Spiel zu verlieren.

Denis Ovens - Steve Smith 3:0 (3:1,3:1,3:0)

Die Nr. 9 beendete endlich den Fluch und konnte als erster Gesetzter des Tages die zweite Runde erreichen. Gegen Steve Smith reichte Denis eine durchschnittliche Leistung, um nach drei Auftaktniederlagen in Folge bei TV-Turnieren endlich mal wieder die zweite Runde zu erreichen.

Abend-Session:

Alan Tabern - Alan Warriner-Little 3:0 (3:0,3:0,3:1)

Mit einem Average von knapp 89 zog Alan Tabern sicher in die zweite Runde ein. Für den Iceman war es erneut ein Rückschlag, seit seiner Hochzeit läuft nicht mehr viel zusammen beim ehemaligen British Open Champion. Auch die Tatsache, dass er erst kürzlich offiziell Profi wurde, hat seinem Spiel nicht viel Impulse geben können. Gegen einen gut spielenden Alan Tabern war Alan Warriner-Little klar überfordert.

Colin Lloyd - Tomas Seyler 3:0 (3:2,3:0,3:0)

Nun stand endlich das Spiel auf dem Programm, auf das ganz Dart Deutschland gespannt war. Konnte Tomas Seyler, der nicht seine beste Saison gespielt hatte, hier die Wende schaffen? Wie würde Colin Lloyd spielen, der im letzten Jahr in der ersten Runde ausschied und auch im Laufe der Saison einige Erstrundenniederlagen bei Majors einstecken musste?
Shorty schien seine Chance zu ahnen und schockte die Nr.1 der PDC-Rangliste gleich mit einer 180 im ersten Wurf. Satz 1 und 3 gingen an den Deutschen und dann hatte er die große Chance, den ersten Satz zu gewinnen. Doch Tomas vergab insgesamt 10 Darts zum Satzgewinn und so die große Chance auf eine Sensation. Hätte Colin dem Druck standgehalten nach verlorenem ersten Satz? Leider werden wir es nicht erfahren, denn Jaws spielte ab dem zweiten Satz zwei Klassen besser und und er ließ seinem Gegner keine Chancen mehr zu.

Shorty kann aber trotzdem mit seiner Leistung zufrieden sein. Mit einem Schnitt von 86,33 kann er mit erhobenen Haupt die Bühne verlassen. Viele Spieler vor ihm am heutigen tag wären über so einen Schnitt froh gewesen. Leider traf er auf Colin Lloyd, der mit 90,59 den bis dahin höchsten Average des Tages spielte.

Raymond van Barneveld - Mitchell Clegg 3:0 (3:1,3:1,3:0)

Auch wenn es am Ende eine doch klare Niederlage wurde, dieses Turnier wird Mitchell Clegg so schnell nicht vergessen. Als 15 Jähriger gewann er die Oceanic Masters und qualifizierte sich so für die WM. Nun, im Alter von 16 Jahren stand er auf der Bühne mit einem der ganz Großen in diesem Sport und zeigte besonders im ersten Satz, dass er sich nicht umsonst für dieses Turnier qualifizieren konnte.
Auch für Raymond war es ja die erste Teilnahme in Purfleet und er war am Ende froh, sie schadlos und doch sicher überstanden zu haben. Nun kommt es am Freitag zum ersten ganz heißen Duell bei diesem Turnier, wenn Barney auf Colin Lloyd treffen wird.

Adrian Lewis - Anthony Fleet 3:0 (3:0,3:0,3:0)

Mit einer beeindruckenden Vorstellung und dem höchsten Average des Tages (92,65) spielte sich Adrian Lewis in die zweite Runde. Seinem Gegner aus Australien gestattete Jackpot noch nicht einmal ein einziges Leg in einer einseitigen Partie. Adrian zeigte eindrucksvoll, dass er in diesem Jahr mehr möchte als das Viertelfinale im Vorjahr.

Die Partien am Mittwoch:

Nachmittags-Session:

Wayne Jones - Ian Branks
Lionel Sams - Dave Ladley
Colin Monk - Per Laursen
Andy Hamilton - Gary Welding

Abend-Session:

Steve Beaton - Gerry Convery
Dennis Priestley - Josephus Schenk
Wayne Mardle - Alan Caves
James Wade - Warren French

18.12.2006

PDC Ladbrokes World Darts Championship Tag 1

Traditionell gibt es zum Ende des Jahres den letzten Höhepunkt mit der Weltmeisterschaft der PDC, bevor dann im Januar ebenfalls traditionell mit der Weltmeisterschaft der BDO das neue Dartjahr eingeläutet wird.

Auch in diesem Jahr wird das DSF weite Teile der WM aus Purfleet übertragen. Das Turnier beginnt bereits heute und ab Mittwoch gibt es dann auch Bilder aus England. Die erste Übertragung läuft am Mittwoch von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr, bevor es dann ab 21:45 Uhr bis 0:00 Uhr etwas mehr als 2 Stunden Live Darts zu sehen gibt.
Auch in diesem Jahr wird der Moderator Elmar Paulke vom DDV-Teammanager Dietmar Ernst am Mikrofon unterstützt.

Tag 1, Nachmittags-Session:

Adrian Gray - Ronnie Baxter 3:2 (3:1,2:3,3:0,0:3,3:1)


(Quelle aller Bilder der WM: www.planetdarts.tv)

Gleich in der Eröffnungspartie gab es die erste Überraschung. Der Neuling Adrian Gray hat bei seiner ersten Teilnahme in Purfleet gleich einen der "Großen" aus dem Wettbewerb geworfen. Für Ronnie Baxter, der im Laufe des Jahres von Platz 3 auf Platz 10 abgerutscht ist, war diese Niederlage nur der Schlusspunkt einer Saison, die er ganz schnell vergessen sollte. Daher ist der Sieg von Adrian Gray zwar eine Überraschung, aber angesichts der Leistungen von The Rocket in der Vergangenheit keine Sensation.
Dem jungen Adrian kann man nur zu einem guten Spiel und einem verdienten Einzug in die zweite Runde gratulieren.

Wynand Havenga - Steve Maish 3:2 (2:3,3:1,3:2,0:3,5:3)

Zweites Spiel und der zweite Gesetzte ist aus dem Turnier. Zumindest jetzt weiß der an 26 gesetzte Steve Maish, dass auch in Südafrika gute Darts gespielt werden. Wayne Havenga hatte im September die South African Masters gewonnen und sich als erstes Spieler seines Landes für die WM qualifiziert. Knappe drei Monate später steht er jetzt unter den letzten 32, so schnell kann es gehen.
Es entwickelte sich ein spannendes Spiel und es wurde die erste Partie, die in der Verlängerung des fünften Satzes gewonnen wurde. Im achten Leg schaffte Wayne den nötigen Vorsprung von 2 Legs.

Terry Jenkins - Mark Lawrence 3:1 (3:0,3:1,2:3,3:0)

Der Finalist des Skybet World Grand Prix, dem letzten Major vor dieser WM, ist auch in Purfleet auf einem guten Kurs. Nach dem besten Jahr seiner Karriere geriet der an 6 gesetzte Terry Jenkins eigentlich nie in Gefahr, dieses Spiel zu verlieren. Mark Lawrence konnte sich zwar knapp den dritten Satz sichern, doch die restlichen Durchgänge gingen sicher an Terry.

Mick McGowan - Matt Clark 3:1 (0:3,3:0,3:2,3:1)

Im letzten Spiel am Nachmittag schied dann der dritte Gesetzte aus. Vor diesem Spiel ging allerdings der Neuling Mick McGowan als leichter Favorit in diese Partie. Nach teilweise brillanten Vorstellungen in den letzten Monaten trauen einige Experten ihm auch den großen Wurf gegen Phil Taylor zu, sollte dieser heute seine erste Aufgabe gegen "unseren" Anton meistern.
Im ersten Satz sah es jedoch noch anders aus, Matt Clark scorte sicher und gewann den ersten Satz zu Null. Sollte der hoch gelobte Qualifikant an seinen Nerven scheitern? Nein, den ab dem zweiten Satz übernahm der Ire das Kommando und ließ sich auch nicht von einem 161er Finish van Matt vom Sieg abbringen.

Tag 1, Abend-Session:

Chris Mason - Wayne Atwood 3:0 (3:2,3:1,3:0)

Mit einer beeindruckenden Vorstellung hat Chris Mason seine erste Visitenkarte abgegeben. Wayne Atwood, der Qualifikant aus Wales konnte nur bis zur 2:1 Führung im ersten Leg mithalten. Danach spulte The Ace ein Feuerwerk auf die Treble 10 ab. Den Satz sicherte sich Chris mit einem 12 Darter und 125er Finish und war danach nicht mehr zu halten. Insgesamt warf Chris 8x180 in nur 12 Legs und es scheint so, dass Chris wie im Vorjahr ein gutes Turnier spielen könnte.

John Part - Alan Green 3:2 (3:2,3:0,1:3,1:3,6:4)

Mit sehr viel Mühe konnte der Kanadier John Part einen weiteren Rückschlag in dieser Saison verhindern. Obwohl John die Las Vegas Desert Classic gewinnen konnte, ist der ehemalige Top 5 Spieler in diesem Jahr bis auf Platz 18 abgerutscht. Es erinnerte nicht mehr viel an den Champion des Jahres 2003.
Die ersten beiden Sätze gingen an den Kanadier und es sah doch nach einem sicheren Erfolg aus. Doch sein Gegner, der wie so viele Spieler in diesem Jahr auch sein Debut in Purfleet gab, kam zurück ins Spiel und erkämpfte sich eine Entscheidung in der Verlängerung. Hier wechselte die Führung ständig, es gab ungewohnt viele Breaks. John hatte schon Matchdarts beim Stande von 3um 4:2, lag aber kurze Zeit später mit 3:4 zurück und musste seine ganze Routine auspacken, um noch drei Legs in Folge zum Match zu gewinnen. Somit kommt es wie im Vorjahr zum Duell gegen Chris Mason in der zweiten Runde.

Phil Taylor - Anton Pein 3:0 (3:0,3:0,3:0)

Vor knapp einem Monat gewann der Österreicher die letzte Wildcard für diese Veranstaltung. Dee Name des Qualifikationsturniers "Meet-The-Power" sollte für Anton Pein schon schneller Realität werden, als er es sich wohl in seinen kühnsten Träumen erwartet hätte. Nachdem Phil Taylor ihm schon in Geiselwind auf der Bühne zur Wildcard gratuliert hatte, trafen sich die beiden nun im Wohnzimmer von The Power. Und leider musste der Österreicher die bittere Pille eines "zu Null" schlucken.
Mit etwas mehr Losglück wäre für Anton auch ein machbarer Gegner drin gewesen. So darf er sich zumindest mit der Ehre trösten, gegen den besten Darter aller Zeiten auf seiner Lieblingsbühne gespielt zu haben. Und da ist das Ergebnis vollkommen zweitrangig.
Phil Taylor kann sich nun auf das Weihnachtsfest freuen, sein nächstes Spiel gegen Mick McGowan findet erst nach der Pause am 26.12. statt.

Peter Manley - Dave Jowett 3:0 (3:0,3:1,3:0)

Auch in der letzten Partien des Tages gab es keine Überraschung und einen deutlichen Erfolg für den Favoriten. Somit haben sich am Abend im Gegensatz zur ersten Session alle Gesetzten durchspielen können.

Partien am Dienstag:

Nachmittags-Session:

Mark Walsh - Rico Vonck
Barrie Bates - Brian Cyr
Bob Anderson - Darren Webster
Denis Ovens - Steve Smith

Abend-Session:

Alan Warriner-Little - Alan Tabern
Colin Lloyd - Tomas Seyler
Raymond van Barneveld - Mitchell Clegg
Adrian Lewis - Anthony Fleet

14.12.2006

19. BULL'S German Open

Das größte Turnier Deutschlands hat ab dem kommenden Jahr einen neuen Hauptsponsor und trägt ab sofort die Bezeichnung BULL'S German Open.

Dementsprechend haben sich auch die Kontaktdaten geändert, Infos gibt es unter www.bulls-germanopen.de und die neue Email-Adresse lautet info@bulls-germanopen.de. Infomaterial gibt es hier.

10.12.2006

Heike Ernst sichert sich das Ticket für die Winmau World Masters

Nach Michael Rosenauer hat sich nun auch Heike Ernst bereits die begehrte Teilnahme an der nächsten Winmau World Masters. Heike gewann heute das Einzelturnier der Teilnehmerinnen des Lorna Croft Friendship Cups und wird für diesen Erfolg mit der Teilnahme belohnt. Heike gewann das Finale knapp mit 4:3 gegen die Holländerin Rilanda Erades.

Alle Teilnehmerinnen zusammen mit Lyndsay, der Enkeltochter von
Olly Croft (links neben Heike Ernst)

Am Samstag fanden die Teamwettbewerbe statt. Zuerst wurden zwei Partien im Viererteam absolviert und es wurden folgende Team gebildet.

Holland Blau Holland Weiß Deutschland Gelb Deutschland Schwarz
Mieke de Boer Karin Krappen Benita Göbel Bianka Strauch
Thea Kaaijk Priscilla Groeneweg Michelle Sossong Heike Ernst
Roelie Bakker Floortje van Zanten Monique Leßmeister Sabrina Spörle
Karin ten Kate Rilanda Erades Kerstin Lederbogen Trixi Kröckel

Holland Blau - Deutschland Schwarz 6:11
Holland Weiß - Deutschland Gelb 13:4

Holland Weiß - Deutschland Schwarz 9:8
Holland Blau - Deutschland Gelb 12:5

Trixi, Heike und Kerstin beim Wurf im Teamwettbewerb

Zwischenstand nach den Viererteams:
Holland - Deutschland 40:28

Im Anschluss wurde der Doppelwettbewerb ausgetragen. Es wurden jeweils fünf Legs ausgespielt und jedes Team einer Nation musste gegen alle anderen Teams des Gegners antreten.

Runde 1:
Erades/van Zanten - Strauch/Ernst 2:3
de Boer/Kaaijk - Spörle/Kröckel 1:4
Krappen/Groeneweg - Sossong/Leßmeister 1:4
ten Kate/Bakker - Göbel/Lederbogen 2:3

Runde 2:
Krappen/Groeneweg - Strauch/Ernst 4:1
Erades/van Zanten - Göbel/Lederbogen 3:2
ten Kate/Bakker - Spörle/Kröckel 1:4
de Boer/Kaaijk - Sossong/Leßmeister 3:2

Runde 3:
Krappen/Groenweg - Spörle/Kröckel 3:2
Erades/van Zanten - Sossong/Leßmeister 2:3
ten Kate/Bakker - Strauch/Ernst 3:2
de Boer/Kaaijk - Göbel/Lederbogen 3:2

Runde 4:
Krappen/Groeneweg - Göbel/Lederbogen 4:1
Erades/van Zanten - Spörle/Kröckel 4:1
ten Kate/Bakker - Sossong/Leßmeister 3:2
de Boer/Kaaijk - Strauch/Ernst 0:5

Ergebnis der Doppel:
Holland - Deutschland 39:41
Zwischenstand nach den Doppeln:
Holland - Deutschland 79:69

Die Entscheidung musste somit am Sonntag in den Einzeln fallen.

Gruppe 1: Gruppe 2:
Rilanda Erades - Thea Kaaijk 3:1 Bianka Strauch - Benita Göbel 3:1
Trixi Kröckel - Sabrina Spörle 1:3 Priscilla Groeneweg - Karin ten Kate 3:2
Rilanda Erades - Trixi Kröckel 3:2 Bianka Strauch - Priscilla Groeneweg 3:0
Thea Kaaijk - Sabrina Spörle 3:0 Benita Göbel - Karin ten Kate 2:3
Rilanda Erades - Sabrina Spörle 3:0 Bianka Strauch - Karin ten Kate 3:0
Thea Kaaijk - Trixi Kröckel 3:1 Benita Göbel - Priscilla Groeneweg 1:3
Gruppe 3: Gruppe 4:
Karin Krappen - Mieke de Boer 0:3 Michelle Sossong - Kerstin Lederbogen 3:2
Heike Ernst - Monique Leßmeister 1:3 Floortje van Zanten - Roelie Bakker 1:3
Karin Krappen - Heike Ernst 0:3 Michelle Sossong - Floortje van Zanten 3:1
Mieke de Boer - Monique Leßmeister 2:3 Kerstin Lederbogen - Roelie Bakker 2:3
Karin Krappen - Monique Leßmeister 3:1 Michelle Sossong - Roelie Bakker 1:3
Mieke de Boer - Heike Ernst 0:3 Kerstin Lederbogen - Floortje van Zanten 0:3

Mit jeweils vier Teilnehmerinnen aus jedem Land ging es dann in die Viertelfinalspiele. Einen guten Tag hatte Monique Leßmeister erwischt, die in einer schweren Gruppe zwar Karin Krappen verlor, trotzdem aber nach einem Auftakterfolg gegen Heike Ernst die nächste Runde erreichen konnte. Im Viertelfinale verlor sie dann knapp gegen die spätere Finalistin Rilanda Erades. Heike Ernst spielte nach der Niederlage im ersten Spiel nun wesentlich besser und gewann alle Spiele bis zum Finale sicher.

Heike Ernst hat gerade den Dart zum Sieg gesetzt und
freut sich riesig über den Titel und dem Ticket zur Masters

Doch trotz des Sieges von Heike Ernst wurde die Aufholjagd nicht mit einem Erfolg belohnt.

Endstand nach den Einzeln:
Holland - Deutschland 115-109

Somit haben die Gastgeber die erste Auflage des Lorna Croft Friendship Cups knapp gewonnen. Somit hat das deutsche Team die richtige Motivation für die zweite Auflage im nächsten Jahr, wenn die Holländerinnen bei uns zu Gast sind. Und wir konnten einmal mehr zeigen, dass unsere Frauen sich vor keiner Nation zu verstecken brauchen.

Das Wochenende in Holland war wie zu erwarten eine schöne Veranstaltung in freundlicher Atmosphäre mit guten sportlichen Leistungen und der Cup trägt somit verdient seinen Namen als Freundschaftspokal.

(Fotos von Volker Hatlauf)

09.12.2006

Am Wochenende steht der erste Lorna Croft Friendship Cup in Veldhoven auf dem Programm. Wie bereits berichtet entstand die Idee zu dieser Veranstaltung nach dem Spring Cup 2005.

In verschiedenen Disziplinen werden nun 8 holländische und 8 deutsche Frauen an den Start gehen. Am Samstag stehen Doppel- und Teamwettbewerbe auf dem Programm, am Sonntag wird es einen Einzelwettbewerb geben. Für einen besonderen Anreiz ist ebenfalls gesorgt, die Siegerin des Einzelwettbewerbes qualifiziert sich automatisch für die nächste Winmau World Masters.

Deutschland werden bekanntlich Bianka Strauch, Sabrina Spörle, Heike Ernst, Trixi Kröckel, Michelle Sossong, Monique Leßmeister, Benita Göbel und Kerstin Lederbogen vertreten. Laut Homepage der WDF treffen unsere Frauen nun auf Mieke de Boer, Thea Kaaijk, Priscilla Groeneweg, Karin Krappen, Floor van Zanten, Rilanda Erades, Roelie Bakker und Karin ten Kate.

Laut WDF-Homepage ist Olly Croft gerührt, dass diese Veranstaltung in Gedenken an seine verstorbene Frau stattfinden wird. Er kann persönlich leider nicht zu dieser Veranstaltung reisen, der Lorna Croft Friendship Cup wird aber von der Enkeltochter Lyndsay übergeben.

03.12.2006

Hammerlose für Shorty Seyler und Anton Pein

Gestern wurden die letzten 16 Teilnehmer für die PDC Weltmeisterschaft ausgespielt. Neben dem im Moment bärenstarken Mick McGowan haben sich noch Alan Green, Alan Tabern, Steve Smith, Wayne Atwood, Ian Branks, Adrian Gray, Richie Burnett, Martin Burchell, Colin Osborne, Darren Webster, Alan Caves, Dave Ladley, Gary Welding, Dave Jowett und Mark Lawrence die letzten Tickets gesichert.

Anschließend fand die Auslosung für die WM statt und es wurden Hammerlose verteilt. Tomas Seyler trifft im ersten Spiel direkt auf die Nr. 1 der PDC Colin Lloyd. Der Sieger dieser Partie trifft übrigens in der nächsten Runde auf Raymond van Barneveld, der sich noch kurz vor Toresschluss den 32. Platz erspielt hatte und somit die Qualifikation umgehen konnte.

Der Wildcard Gewinner vom Meet The Power II hat sogar die noch größere Ehre und trifft in der ersten Runde auf Phil Taylor.

Hier die komplette Auslosung:

Colin Lloyd (1) - Tomas Seyler
Raymond van Barneveld (32) - Mitchell Clegg (Aus)
Mark Walsh (16) - Rico Vonck (Ned)
Barrie Bates (17) - Brian Cyr (Can)
Wayne Mardle (8) - Alan Caves
Dave Askew (25) - Martin Burchell
Denis Ovens (9) - Steve Smith
Alan Warriner-Little (24) - Alan Tabern
Adrian Lewis (5) - Anthony Fleet (Aus)
Wayne Jones (28) - Ian Branks
Andy Jenkins (12) - Bill Davis (USA)
Andy Smith (21) - Shi Yongsheng (Chi)
Roland Scholten (4) - Ron Miller (Can)
Alex Roy (29) - Richie Burnett (Wal)
Kevin Painter (13) - Colin Osborne
Wes Newton (20) - Tetsuya Wada (Jap)
Phil Taylor (2) - Anton Pein (Aut)
Matt Clark (31) - Mick McGowan (Ire)
Chris Mason (15) - Wayne Atwood (Wal)
John Part (18) - Alan Green
Peter Manley (7) - Dave Jowett
Steve Maish (26) - Wynand Havenga (RSA)
Ronnie Baxter (10) - Adrian Gray
Bob Anderson (23) - Darren Webster
Terry Jenkins (6) - Mark Lawrence
Steve Beaton (27) - Gerry Convery (Can)
James Wade (11) - Warren French (NZ)
Lionel Sams (22) - Dave Ladley
Dennis Priestley (3) - Josephus Schenk (Ned)
Colin Monk (30) - Per Laursen (Den)
Mark Dudbridge (14) - John Kucynski (USA)
Andy Hamilton (19) - Gary Welding

02.12.2006

Nachtrag zur Malta Open

Nachdem mittlerweile die offiziellen Platzierungen der Malta Open veröffentlicht wurden, müssen wir noch ein paar Informationen über weitere deutsche Teilnehmer nachreichen.

Neben dem Sieger Michael Rosenauer konnte sich auch die Familie Rice weiter nach vorne spielen. Sowohl Petra als auch Colin belegten einen guten 9. Platz.
Ihren größten internationalen Erfolg konnte Monika Kellner aus Iserlohn mit Platz 3 bei den Damen feiern. Für Monika freut es mich besonders, dass sie nach ihrem schweren Unfall vor einigen Jahren den Anschluss wieder geschafft hat, Gratulation.

Im Doppel durfte sich Trixi Kröckel über einen zweiten Platz freuen. An der Seite von Ann-Britt Widmann unterlag sie erst im Finale gegen Amanda Humphreys und Wendy Reinstadler.

 

 

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