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04.07.2008

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Kurzbericht der ddz vom Länderpokal

Nun ist auch der Kurzbericht vom Länderpokal der German Masters online und kann hier eingesehen werden.

02.07.2008

Andy Kröckel zu Gast beim NRW Duell

Der DDV Rekordnationalspieler Andy Kröckel war in den letzten Tagen zu Gast bei einer Aufzeichnung der Sendung "NRW Duell Extra".

In diesem Sommer werden neun Sendungen ausgestrahlt, wo jeweils vier Prominente Fragen gestellt bekommen. Im diesem Wissenskampf rund um NRW geht es passend zur Jahreszeit um sommerliche Aktivitäten, um kulturelle Kuriositäten, historische Überraschungen, unbekannte Talente, kulinarische Phänomene und außergewöhnliche Traditionen.

Gastgeber dieser Sendung ist Bernd Stelter, bekannt als festes Mitglied von 7 Tage, 7 Köpfe. Als Prominente waren dieses Mal Angelika Kallwass, Hennes Bender, Erika Berger und Frank Schmidt (besser bekannt als Franklin).

Zwei Promis treten immer im Duell gegeneinander an und die beiden Sieger stehen dann im Finale um 3.000 Euro, die für karikative Zwecke gespendet werden.

Andy war nun als Wettpate vor Ort, Franklin wurde die Frage gestellt: "In welcher Sportart ist Andreas Kröckel 25-facher Deutscher Meister". Als Antwortmöglichkeiten standen Kegeln, Bogenschießen und Dart zur Verfügung, leider antwortete Franklin falsch.

Zur Beantwortung der Frage kam Andy dann in das Studio und klärte die Zuschauer darüber auf, dass er im Dartsport schon bereit über 25 Deutsche Meistertitel sammeln konnte.

Die Promis haben dann auch noch ihr Glück beim Dart versucht und haben auf eine Tafel mit den Umrissen von NRW geworfen. Dabei sollte Düsseldorf getroffen werden. Die Auflösung mit den Städtenamen, die man auf dem Bild oben sehen kann, wurde erst nachträglich mit einer Folie darüber gelegt.

Hierbei zeigte sich Franklin dann wesentlich sicherer als zuvor beim Beantworten der Frage und traf nun knapp neben Düsseldorf. Andy durfte dann auch noch einmal sein Können demonstrieren und sollte auf die anderen ausgewählten Städte werfen.

Die Tafel mit den Unterschriften der Promis durfte Andy behalten und er wird sie beim nächsten Benefizturnier der Arrows Münster für karikative Zwecke versteigern lassen.

Der Ausstrahlungstermin der Sendung steht noch nicht fest, das erste Duell wird morgen um 20:15 Uhr im WDR gezeigt und danach an jedem weiteren Mittwoch Abend.

01.07.2008

Nachbericht zu Hanau

Nun sind auch die letzten Wettbewerbe der Saison 2007/2008 am vergangenen Wochenende in Hanau beendet worden und nun geht es in die verdiente Sommerpause.

Erneut war der DC St. Patrick Gastgeber des DDV-Cups, den DDV-Verbandspokals und der DDV-Bundesliga Aufstiegsrunde. Bei herrlichen äußeren Bedingungen wurde den Teams besonders am Samstag sowohl vor als auch in der Halle mächtig warm.

TSV Ginnheim gewinnt zum ersten Mal den DDV-Cup

In diesem Jahr wurde der DDV-Cup bereits zum elften Male ausgespielt und zum ersten Mal ging dieser Titel an ein Team aus Hessen. Für die TSV Ginnheim war es das erste große Finale, der DV Kaiserslautern stand nun schon zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren im Endspiel des DDV-Cups. In 2005 konnten die Pfälzer diesen Titel dann auch einmal durch einen Finalerfolg über die Flatliners Karlsruhe (damals noch Flatliners) gewinnen.

Der deutsche Meister scheitert in der Vorrunde

Am Samstag morgen gingen 9 Teams an den Start, da die Dartfreunde Saarbrücken in Laufe der Woche ihre Meldung zurück gezogen hatten. Somit wurde in drei Dreiergruppen gespielt, wobei sich die drei Gruppen Sieger und der beste Gruppen Zweite für das Halbfinale qualifizieren konnten.

In der Gruppe 1 kam es dann gleich zur Hammerauslosung mit den Vikings Berlin, Vegesack Bremen und Bulldogs Wolfenbüttel. Den Niedersachsen konnte man in dieser Gruppe nur eine Außenseiterrolle geben, immerhin spielten sie gegen den Deutschen Meister und den Halbfinalisten der Bundesligaendrunde.

Doch Wolfenbüttel erwies sich in den ersten beiden Partien als schwerer Gegner und sie zeigten, warum sie nur knapp an der Endrunde in Winnweiler gescheitert waren. Sowohl gegen Berlin als auch gegen Bremen gab es ein 6:6 Unentschieden und nun musste man gespannt auf den Ausgang der letzten Partie warten.

Das Spiel zwischen den Vikings und Vegesack dauerte, obwohl die Einzel an 4 Boards gespielt wurden, weit über drei Stunden. In der Zwischenzeit stand fest, dass Wolfenbüttel eine schlechtere Bilanz als Kaiserslautern hatte, die den zweiten Platz in der Gruppe 3 belegen konnten.

Die einzige Hoffnung für Wolfenbüttel war nun ein Unentschieden in der Partie zwischen Berlin und Bremen, sollte ein Team gewinnen, wäre Wolfenbüttel als Zweiter der Gruppe ausgeschieden. Und so kam es dann auch, die Vikings und Vegesack kämpften so lange um den Sieg und am Ende standen beide Teams mit leeren Händen da und waren ausgeschieden.

Bochum setzt sich sicher durch

Der Titelverteidiger 1. DSC Bochum setzte sich in Gruppe 2 sicher durch. Mit zwei glatten 10:2 Erfolgen erspielten sich die Bochumer den Gruppensieg. Da das Spiel Flatliners Karlsruhe 2 gegen Buxtehude unentschieden ausging, waren beide Teams chancenlos auf das Halbfinale und schieden aus.

Ginnheim reicht ein Sieg zum Gruppensieg

Nachdem sich Wolfenbüttel ohne einen Sieg den ersten Platz in ihrer Gruppe sichern konnten und Bochum mit zwei Siegen durch marschierte, schafften es die Ginnheimer mit einem Sieg. Im entscheidenden letzten Spiel der Gruppe reichte den Hessen ein Unentschieden gegen Kaiserslautern für Platz 2. Da die Pfälzer bei diesem Spiel eine gute Legbilanz erzielten, reichte es knapp zum Weiterkommen und man schied nicht wie in der Bundesligaendrunde unglücklich aus.

Das Aus für den Titelverteidiger im Halbfinale

Wolfenbüttel musste auf das nächste Spiel fast vier Stunden warten, doch das hinderte sie nicht daran, ein spannendes Spiel zu zeigen. Mit 4:4 ging es gegen Kaiserslautern in die Doppel und auch die waren hart umkämpft. Am Ende schafften es die Lauterer, drei Doppel zu gewinnen und mit einem 7:5 erneut in das Finale einzuziehen. Nun war man gespannt, ob es wie im Vorjahr gegen Bochum gehen würde, wo man ein 0:7 kassierte. Wolfenbüttel hat mit dem dritten Platz den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern können, kurios ist aber schon, dass sie diesen Erfolg ohne einen einzigen Sieg geschafft haben.

Die Finalträume und damit eine erfolgreiche Titelverteidigung zerplatzten für die Bochumer schon in den Einzeln gegen Ginnheim. Die Hessen spielten stark auf und trafen so gut wie alles und gingen mit einem 6:2 in die Doppel. Die Bochumer kämpften noch einmal und schafften das 4:6, doch dann schaffte Ginnheim den viel umjubelten Check zum 7:4.

Das Finale geht bis in das Teamgame

Somit kam es im Finale um den DDV-Cup zum zweiten Mal an diesem Tag zu der Partie zwischen dem TSV Ginnheim und dem DV Kaiserslautern. Das erste Spiel in der Gruppe ging 6:6 aus und an diese Vorgabe hielten sich beide Teams auch im Endspiel.

In den ersten vier Einzeln erspielten sich die Lauterer einen kleinen Vorteil und gingen mit 3:1 in Führung. Doch Ginnheim gewann drei der nächsten vier Einzel und so stand es vor den Doppeln 4:4. Über ein 5:5 ging es dann in die letzten beiden Doppel. Kaiserslautern machte das 6:5 und im letzten Doppel wurde es richtig spannend.

Die Ginnheimer führten bereits mit 2:0 und vergaben einige Matchdarts. Das Spiel ging in das fünfte Leg und da hatten die Lauterer dann drei Darts zum Titelgewinn. Die Chancen wurden nicht genutzt und Ginnheim brachte das Spiel in ein Teamgame.

Das Teamgame war hochklassig, beide Teams warfen beständig hohe Scores. Auch hier hatte Kaiserslautern im ersten Leg Darts auf Doppel, doch das Leg ging an die Ginnheimer. Im zweiten Leg warf Mario Henn eine 180 für 65 Rest und Uwe Bügler warf direkt im Anschluss eine 171 bei 177 Rest. Kaiserslautern vergab einen Dart auf Doppel 18 zum 1:1 und Stephan Schwalb war es dann, der mit seinem dritten Dart die Doppel 3 zum Titelgewinn traf.
 
DV Kaiserslautern 1. DSC Bochum
Dc Bulldogs Wolfenbüttel Niederelbe Buxtehude
Naturfreunde Eching Flatliners Karlsruhe 2
Vikings DC Berlin DC Vegesack Bremen

Fünf Teams steigen in die Bundesliga auf

Neben dem DDV-Cup wurde am Samstag auch noch die Aufstiegsrunde zur DDV-Bundesliga gespielt. Jeweils 5 Teams aus dem Süden und aus dem Norden wollten den Sprung in die Bundesliga schaffen. Darunter waren einige ehemalige Bundesligateams und auch Teams, die einen weiteren Versuch unternahmen, in die höchste Spielklasse zu gelangen.

Zu Beginn konnte Jürgen Vollbrecht verkünden, dass im Norden drei Teams aufsteigen würden. Der 1. DC Wuppertal hatte vor einigen Tagen die Meldung für die Bundesliga zurück gezogen und so wurde ein weiterer Platz im Norden frei.

Spannung bis zum Schluss im Norden

Einen Favoriten auf dem Aufstieg gab es im Vorfeld eigentlich nicht, wobei man dem Hamburger SV (früher Alster) durchaus den dritten Aufstieg in die Bundesliga zutrauen konnte. Auch der DSC Goch spielte bereits ein Jahr in der Bundesliga und versuchte nun die Rückkehr. Bust Darts Berlin, Sieger des ersten DDV-Verbandspokals 2006, hatte bereits im Vorjahr einen Versuch unternommen, scheiterte damals aber an Wolfenbüttel und Essen. Broadway Diamonds Bremen hatte in den ersten Jahren zweimal den DDV-Cup gewinnen können und war mit alten Strategen wie Bernd Hebecker und Ralf Hoier besetzt. Gespannt durfte man auch auf den Vertreter aus Niedersachsen, die Väter der Klamotte aus Hannover sein.

Für die Broadway Diamonds lief nicht viel zusammen und man landete am Ende nach knappen Niederlagen ohne Punktgewinn auf dem fünften Platz. Für den Hamburger SV lief es hingegen bestens und man war nach zwei Siegen und einem Unentschieden bereits frühzeitig durch. Gegen die Bremer wurde dann der Gruppensieg perfekt gemacht und man konnte zuschauen, was die Konkurrenz so macht.

Um die letzten beiden freien Plätze wurde dann bis zum letzten Dart gekämpft. Die Berliner gingen mit 4 Punkten in das letzte Spiel gegen Hannover, die drei Punkte hatten. Goch war noch ohne Sieg zu diesem Zeitpunkt, hatte aber noch alle Chancen offen.

Zwischen Berlin und Hannover wurde es spannend und die Hannoveraner gaben noch einmal alles, um auf der Zielgeraden zumindest ein Unentschieden gegen Berlin zu holen. Die Bust Darts waren mit diesem 6:6 sicher in der Bundesliga, Hannover musste noch zittern.

Die andere Partie zwischen Goch und Bremen dauerte etwas länger. Goch verspielte zum dritten Mal an diesem Tag eine 3:1 Führung und ging über ein 4:4 in die Doppel. Die ersten beiden Doppel wurden geteilt und es stand 5:5. Zu diesem Zeitpunkt war das andere Spiel zu Ende und es war klar, dass die Gocher auf jeden Fall einen Sieg brauchen. Bei einem Unentschieden wäre Hannover aufgestiegen. Goch gewann die letzten beiden Doppel und war am Ende denkbar knapp mit einem Spiel vor den punktgleichen Hannoveranern und somit der dritte Aufsteiger für die Bundesliga Nord.

Im Süden wurde es noch knapper

Im Süden gingen drei Teams an den Start, die es bereits im letzten Jahr versucht hatten. Bruchköbel ist ein Team der ersten Bundesligastunde und versuchte wie die Bandits eine Rückkehr in oberste Spielklasse. Die Flatliners und Finnigan's Harp gehörten zu den Teams, die es im letzten Jahr vergeblich versucht hatten. Das Feld komplettierte dann das Team Saarland.

DC Bruchköbel gewann die ersten beiden Spiele und machte dann mit einem knappen 7:5 gegen die Bandits den Aufstieg perfekt. Das Team Saarland und die Finnigan's aus Nürnberg erwischten keinen guten Tag und verloren die ersten drei Spiele. Daher wurde auf das Duell der beiden Teams am Ende verzichtet.

Der letzte freie Platz wurde dann zwischen den Flatliners Karlsruhe und den Bandits aus Kastellaun ausgespielt. Die Bandits hatten nach ihren vier Partien 5:3 Punkte und mussten nun im letzten Spiel abwarten, wie die Partie zwischen Bruchköbel und Karlsruhe ausgehen würde. Die Flatliners hatten 5:1 Punkte und ihnen hätte ein Unentschieden zum Aufstieg gereicht. Bruchköbel konnte locker aufspielen, sie hatten das Ticket bereits sicher. Trotzdem gaben die Hessen alles und verschenkten nichts.

Bis in das letzte Leg wurde gekämpft und Karlsruhe verlor die Partie mit 5:7. Nun musste gerechnet werden, denn man war mit den Bandits nun punkt- und spielgleich. Am Ende hatten die Karlsruher eine um 8 Legs bessere Bilanz und nun wurde eine 5:7 Niederlage gefeiert wie wohl noch nie zuvor.
 
Hamburger SV DC Bruchköbel
Bust Darts Berlin Flatliners Karlsruhe
DSC Goch DSC Bandits Kastellaun
V.d.K. Hannover Finnigan's Harp Nürnberg
Broadway Diamonds Bremen Team Saarland

SC Diedersen gewinnt im Teamgame den DDV-Verbandspokal

Am Sonntag fand dann der letzte Wettbewerb statt. Da nun nur noch 8 Teams in der Halle waren wurde es deutlich ruhiger, spannend waren die Spiele aber allemal.

Es wurde in zwei Gruppen gespielt und frei gelost, trotzdem waren in jeder Gruppe jeweils zwei Team aus dem Norden und aus dem Süden.

Kurioses Tabellenbild in Gruppe 1

Die ersten beiden Spiele in der Gruppe 1 gingen 6:6 aus und man war schon an den Ausgang der Vikings-Gruppe vom Vortag erinnert. Unicorn Hessen und Arrows Münster gewannen aber ihre zweiten Spiele und man ging mit jeweils 3:1 Punkten in den direkten Vergleich. Ein Unentschieden hätte beide Teams in das Halbfinale gebracht, doch die Münsteraner gewann das Spiel mit 8:4 und es wurde spannend.

Rainbow Bad Waldsee gewann ihre letzte Partie gegen die Vikings 3 mit 7:5, doch es sollte nicht reichen. Man war nun punkt- und spielgleich mit Unicorn Hessen und die Legs mussten entscheiden. Gewertet werden in diesem Fall zuerst die gewonnenen Legs und da hatte Unicorn mit 69 zwei Legs mehr gewonnen als Bad Waldsee. Kurios ist allerdings, dass bei einer Wertung der Legbilanz, von der fast alle ausgegangen waren, Bad Waldsee weiter gewesen wären-

Diedersen ohne Probleme in Gruppe 2

Die Niedersachsen aus Diedersen setzten sich in Gruppe 2 sicher mit drei Siegen durch. Die Wanderers aus Kempten versuchten alles mögliche, doch ohne ihre Spitzenspieler lief nicht viel. Tapfer hielt auch der Schwarze Rand aus Rheinland-Pfalz durch und hätte es fast trotz personeller Probleme in das Halbfinale geschafft.

Diesen Platz sicherten sich die Ratten aus Bremen, übrigens das Team 2 des Bundesligisten Strangers.

Auch im Halbfinale spielten die mittlerweile als Mitfavorit gehandelten Niedersachsen locker auf und sie gewannen die ersten vier Einzel gegen Unicorn Hessen. Mit einem 6:2 ging es dann in die Doppel und es wurde ein 7:2 Erfolg, nachdem Charly Brownsell zum Match checken konnte.

Auch die Arrows aus Münster wurden nun als Titelanwärter gehandelt und auch sie standen kurz vor einem 6:2 nach den Einzeln. Da aber einige Matchdarts vergeben wurden, ging es mit einem 5:3 in die Doppel. Hier wurden dann sofort die ersten beiden Chancen genutzt und man zog durch ein 7:3 über die Ratten Bremen in das Finale ein.

Eugenio Genuvese ist der Matchwinner für Diedersen

Nachdem nun klar war, dass alle Anwesenden das Finale um die Europameisterschaft verpassen würden, konnte man ein spannendes Finale spielen. Die Teams hielten sich dann auch daran und es wurde knapp.

Über ein 2:2 und ein 4:4 ging es in die Doppel. Im letzten Einzel hatten die Arrows die große Chance, mit 5:3 in Führung zu gehen, doch sie vergaben ihre Darts auf Doppel.

Ein Doppelsieg für Diedersen war schon perfekt und man stand kurz vor dem 6:4. Doch dieses Mal wollten die Doppel auf Seiten der Niedersachsen nicht und man verspielte noch eine 2:0 Führung. Somit ging es ausgeglichen mit einem 5:5 in die letzten beiden Doppel.

Nun hatten die Münsteraner die besseren Karten, die ein Doppel sicher gewannen und 6:5 führten. Das letzten Doppel ging in das fünfte Leg und dann hatte Thomas Obstfelder drei Darts auf Doppel zum Titelgewinn. Doch Thommy vergab die große Chance und war danach untröstlich. Diedersen checkte zum 6:6 und erneut musste an diesem Wochenende ein Teamgame die Entscheidung bringen.

Thommy Obstfelder hoffte ja auf eine neue Chance zum Matchdart, doch diese wurde ihn verwehrt. Münster lag im ersten Leg meistens vorne und hatte dann auch die ersten Darts auf Doppel. Man vergab 5 Möglichkeiten und man wollte sich gerade auf die nächsten Darts vorbereiten, als die kalte Dusche kam.

Eugenio Genuvese trat bei 129 Rest ans Oche und traf nach einer einfachen 19 und einer Treble 20 das Bullseye zum 1:0.

Das zweite Leg verlief ähnlich, doch dieses Mal hatte Münster keinen so großen Vorsprung. Trotzdem waren die Arrows erneut zuerst auf Doppel, doch auch diese Chancen liegen sie liegen. Erneut war es dann Eugenio Genuvese, der für Diedersen dran war. Er hatte 40 Rest und somit drei Matchdarts. Die ersten beiden Darts gingen weit über Tops und steckten außerhalb des Zahlenkranzes im Board. Der dritte Dart saß sann mitten in der Doppel 20 und somit war der SC Diedersen neuer Sieger des DDV-Verbandspokals.
 
Arrows Münster Gruppenbild der Finalteilnehmer
Die Ratten Bremen Unicorn Hessen
Schwarzer Rand DC Rainbow Bad Waldsee
DC Wanderers Kempten Vikings DC Berlin 3

01.07.2008

Die News aus Juni wurden in das Archiv verschoben.

 

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