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DDV - Deutscher Dart-Verband e.V. 

 

   

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DDV-Cup und DDV-Verbandspokal

Ehrentafel

(durch anklicken der Jahreszahl gelangt Ihr zu den einzelnen Veranstaltungen)

DDV-Cup

Jahr Deutscher Pokalsieger Deutscher Vize-Pokalsieger Ergebnis
1998 Broadway Diamonds Bremen Trible Flyers Böblingen 7:5
1999 Vikings DC Berlin DC Lautre Kaiserslautern 7:6
2000 Broadway Diamonds Bremen DC Albig-Alzey 7:4
2001 Bandits Hunsrück SV Neunkirchen 7:5
2002 DC Joker Stuttgart SV Neunkirchen 7:3
2003 Taraxacuma Huttenheim Wetten E-Darts Bremen 7:2
2004 DC Vegesack Bremen DV Kaiserslautern 7:6
2005 DV Kaiserslautern Flatliners Weingarten 7:2
2006 Vikings DC Berlin 1. DC Mülheim/Ruhr 7:2
2007 1. DSC Bochum DV Kaiserslautern 7:0
DDV-Verbandspokal
Jahr Verbandspokalsieger Vize-Verbandspokalsieger Ergebnis
2006 Bust Darts Berlin DC Urbach 7:3
2007 DC Albig-Alzey DC Hotzenplotz 7:3

 

 

2005:

DV Kaiserslautern gewinnt DDV-Pokal 2005 vor Flatliners Weinheim

Am 2. Juli 2005 fand in Hanau die Endrunde des 8. DDV-Pokalwettbewerbs statt, zu dem jeder Landesverband je eine Mannschaft entsenden kann. Diesmal gingen 9 Teams an den Start. Es wurde der bislang stimmungsvollste Pokalwettbewerb und insbesondere die Siegerehrung war ein absolutes Highlight. Den Titel gewann am Ende in absolut überzeugender Art und Weise der DV Kaiserslautern. Im Finale bezwang man mit den Flatliners Weinheim einen ungemein starken Neuling bei der DDV-Pokal-Endrunde. Die beiden dritten Plätze gewannen der 1. DC Mülheim und die Vikings Berlin.

Nach Platz 2 im Vorjahr holte der DV Kaiserslautern überzeugend den Titel

Vikings DC Berlin kam in Hammergruppe 1 weiter
Am Samstagmorgen um 10.00 Uhr wurden die 9 für den DDV-Pokal qualifizierten Mannschaften in 3 Dreiergruppen gelost. Das Halbfinale sollten dann die 3 Gruppensieger sowie der beste 2. Platz erreichen. In Gruppe 1 gingen mit Post SV Hannover, Vikings DC Berlin und DC Hawks Vilsbiburg gleich 3 Bundesligisten an den Start - eine absolute Hammergruppe also!
Im ersten Match konnte Hannover eine 3-1 Führung von Berlin bis nach den Einzeln zum 4-4 ausgleichen. Die Doppel gewannen dann Hannover und Berlin abwechselnd recht klar, so dass man sich am Ende mit 6-6 trennte. Nach dem 1. Spiel war also weiterhin alles offen in dieser Gruppe. Allerdings musste Hannover nun im 2. Match gegen Vilsbiburg gewinnen um noch Platz 1 erreichen zu können.
Es sah zunächst auch sehr gut aus für die Norddeutschen, die mit 3-0 in Führung gingen. Doch die letzte 5 Einzel fielen allesamt an Vilsbiburg, das also mit einer 5-3 Führung in die Doppel ging. Hannover gewann das erste und das letzte Doppel, Vilsbiburg die beiden dazwischen. Die Bayern hatten damit 7-5 gewonnen und benötigten im letzten Spiel gegen die Vikings Berlin nur noch ein Remis um die Gruppe mit Platz 1 abzuschließen.
Bis zum 2-2 war das letzte Match recht ausgeglichen, aber dann zog Berlin mächtig an und gab in den letzten 4 Einzeln nur noch 3 Legs an Vilsbiburg ab. Berlin führte zu Beginn der Doppel also 6-2, musste dann aber die ersten 3 Doppel an Vilsbiburg abgeben. Doch Dräger/Granz stellten dann im letzten Doppel mit einem 3:1 gegen die Vilsbiburger Bockelmann/Porst den 7-5 Sieg für Berlin sicher.
In der Abschlusstabelle war Berlin mit 3-1 Punkten (13-11 Spiele / 51:41 Legs) Erster und stand damit im Halbfinale. Vilsbiburg musste nun bei 2-2 Punkten (12-12 Spiele / 48:48 Legs) hoffen, als bester Zweiter noch weiterzukommen. Hannover war mit 1-3 Punkten (11-13 Spiele / 41:51 Legs) definitiv ausgeschieden.

Mitfavorit Vikings DC Berlin belegte bei der DDV-Pokalendrunde Platz 3

1. DC Mülheim/Ruhr gewann die Gruppe 2
In Gruppe 2 schien Mannschafts-Rekordmeister 1. DC Mülheim/Ruhr der Favorit zu sein. Auch wann man nicht mehr über die Traummannschaft der 90er-Jahre verfügt, hat man inzwischen doch wieder eine sehr schlagkräftige Truppe zusammen. Dazu kamen der DSV Alster Hamburg und die Flatliners Weingarten.
Zunächst trafen Weingarten und Hamburg aufeinander. Da wunderte sich der Jörg Bleckmann sicherlich, dass sein 3:1 gegen Tom Hübner der einzige Hamburger Spielgewinn in den Einzeln war. Mit 7-1 lag Weingarten vor den Doppeln vorn! In den Doppeln sah es dann nicht viel anders aus. Erneut ging nur ein Punkt an Hamburg, so dass Weingarten am Ende mit 10-2 gewonnen hatte.
Viele hatten Weingarten vor Turnierbeginn nicht auf der Rechnung gehabt, stand doch kein einziger der bekannten DDV-Topspieler in diesem Team. Des Rätsels Lösung: Weingartens Team bestand auf vielen Spitzenspielern aus dem E-Dart, die inzwischen auch normale Darts im BWDV werfen.
Auch im 2. Spiel gegen Mülheim zeigten sich die Flatliners stark, kamen sie doch mit einer 5-3 Führung aus den Einzeln. Doch Mülheim knüpfte an alte Traditionen ungemeiner Doppelstärke an und gewann dann alle 4 Doppel zum 7-5 Erfolg, wobei man insgesamt nur ein einziges Leg abgab!
Schon mit einem Remis im letzten Spiel gegen Hamburg hätte Mülheim den Gruppensieg erreicht. Zwar gelang es Hamburgs Christer Johansson gleich zu Beginn mit 3:1 gegen Mülheims starken Olaf Tupuschis zu gewinnen, doch nach den Einzeln lag Mülheim dann doch 6-2 vorn. Angesichts des damit bereits erreichten Halbfinales waren die Mülheimer vielleicht nicht mehr ganz so konzentriert und gaben noch 3 Doppel zum 7-5 Erfolg ab.
Mülheim war also mit 4-0 Punkten (14-10 Spiele / 50:34 Legs) Gruppenerster, gefolgt von den Flatliners mit 2-2 Punkten (15-9 Spiele / 50:36 Legs), die aber gegenüber dem Zweiten der Gruppe 1 das deutlich bessere Spielverhältnis aufwiesen und damit zunächst einmal bester Zweiter waren - wenn es in Gruppe 3 nicht noch einen besseren geben würde. Gruppendritter wurde Hamburg mit 0-4 Punkten (7-17 Spiele / 28:58 Legs).

Auch der 1. DC Mülheim/Ruhr wurde Dritter beim DDV-Pokal in Hanau

DV Kaiserslautern in Gruppe 3 souveräner Erster
Die dritte und damit letzte Gruppe war mit den beiden Bundesligisten DV Kaiserslautern und Strangers Bremen sowie dem Ex-Bundesligisten DC Bruchköbel besetzt. Also schienen auch hier die Trauben ziemlich hoch zu hängen!
Gleich im ersten Match machten die Kaiserslauterer ihre blendende Turnierform klar. Einzig und allein Derek Thomson konnte in den Einzeln gegen Udo Giese mit 3:2 ein Spiel für Bruchköbel gewinnen. Auch die Doppel fielen ausnahmslos an die Lauterer, die damit am Ende 11-1 gewannen - und dabei in allen 12 Matches zusammen lediglich 8 Legs abgaben!
Im zweiten Spiel ging es dann gegen den Nordbundesligisten Strangers Bremen, und wieder zeigten sich die Pfälzer von ihrer allerbesten Seite! Kein einziges Einzel konnten die Bremer gewinnen, und erst im allerletzten Doppel machten Cunningham/Günther mit einem 3:1 gegen Giese/Kipp den Ehrenpunkt für die Norddeutschen. Kaiserslautern stand nach zweimal 11-1 natürlich im Halbfinale.
Für Bruchköbel und die Strangers war das letzte Gruppenspiel gegeneinander dann so etwas wie ein Freundschaftsspiel. Denn egal wie es ausgehen würde, nach den hohen Niederlagen würde keiner von ihnen mehr die Flatliners als besten Gruppenzweiten ablösen konnen! So trennte man sich schiedlich/friedlich mit 6-6 Unentschieden.
Gruppenerster war Kaiserslautern mit 4-0 Punkten (22-2 Spiele / 68:22 Legs) vor den Strangers mit 1-3 Punkten (7-17 Spiele / 36:59 Legs). Nur aufgrund der mehr gewonnenen Legs wurde Bruchköbel Gruppenletzter mit 1-3 Punkten (7-17 Spiele / 33:56 Legs).

Die starken Flatliners Weinheim feierten einen schönen Erfolg als Vizepokalsieger

Flatliners bezwingen im Halbfinale überraschend Vikings
Das KO-Halbfinale wurde dann von Bundespielleiter Wilfried Kohlstruk neu ausgelost. Dabei trafen die Flatliners Weinheim als bester Gruppenzweiter auf die Vikings Berlin, die einer der Top-Favoriten auf den Titel waren.
Wieder beeindruckten die Flatliners. Torsten Mußgnug siegte 3:2 gegen Adam Adamczuk und Markus Leclerc setzte sich mit 3:1 gegen Sven Dräger durch. Doch mit den nächsten beiden Einzeln konnten die Vikings zum 2-2 ausgleichen. Jörg Goga und Thomas Granz gewannen jeweils 3:0 gegen Freddy Roller bzw. Markus Hoffmann.
Marco Metzger brachte dann wieder Weinheim mit einem 3:1 gegen Jörg Pohl in Führung, die dann aber Ingo Neef mit 3:2 gegen Tom Hübner postwendend ausglich. Der vielleicht entscheidende Doppelschlag gelang den Flatliners dann in den letzten beiden Einzeln. Hauchdünn mit jeweils 3:2 siegten Birol Sengöz und Tom Nees gegen Thorsten Schuhmacher bzw. Frank Gansen.
Gleich in den ersten beiden Doppeln mußte sich Berlin dann zum 4. und 5. Mal ganz knapp mit 2:3 geschlagen geben, womit Weinheim vorzeitig 7-3 gewonnen hatte. Das Team aus Baden-Württemberg hatte die Überraschung gegen den Favoriten aus Berlin geschafft und stand im Pokalfinale.
Gegner dort würde der Sieger des anderen Halbfinals sein, wo sich die Bundesligisten DV Kaiserslautern und 1. DC Mülheim gegenüberstanden. Markus Braun brachte die Lauterer mit einem 3:1 gegen Jörg Schlechta in Führung, die Marko Remmler aber für Mülheim mit einem 3:1 gegen Volker Kipp ausgleichen konnte.
Mario Henn brachte die Pfälzer dann mit dem 3:1 gegen Christian Lechtken mit 2-1 in Führung. Diesmal war es Mario Giorni, dessen 3:1 gegen Simon Pfeiffer den 2-2 Ausgleich für Mülheim brachte. Doch dann kam der Lauterer Doppelschlag. Zunächst gewann Thomas Cassagne 3:1 gegen Olaf Tupuschis und dann siegte Jens Bauer mit 3:2 gegen Gordon Kalke. Lautern führte mit 4-2.
Ralf Neumann gewann dann wieder das vorletzte Einzel für Mülheim mit 3:1 gegen Jürgen Steller, aber Sascha Goldammer stellte dann das 5-3 nach den Einzeln für Kaiserslautern mit einem 3:0 gegen Jürgen Lechtken sicher.
Die Doppel wurden dann abwechselnd - und vom Ergebnis her immer recht klar - gewonnen. Kaiserslautern hatte sich am Ende mit 7-5 durchgesetzt und damit den 1. DC Mülheim auf Platz 3 verwiesen, den er sich mit den Vikings Berlin teilte.

Im Endspiel laufen gerade die ersten beiden Doppel, welche die Entscheidung brachten

DV Kaiserslautern gewinnt im 2. Anlauf das Pokalfinale
Zum 2. Mal in Folge stand der DV Kaiserslautern damit im Pokalfinale. Im Vorjahr war man erst nach Teamgame 6-7 gegen Vegesack Bremen unterlegen. Diesmal wollte man natürlich gegen Pokalfinal-Neuling Flatliners Weingarten unbedingt gewinnen. Das Endspiel wurde diesmal nicht auf der Bühne, dafür aber noch am gleichen Tag - parallel an 2 Boards - auf ebener Erde gespielt.
Zunächst sah es schlecht aus für Kaiserslautern. Markus Braun unterlag 2:3 gegen Torsten Mußgnug und Jürgen Steller verlor 0:3 gegen Markus Leclerc. Freddy Roller hatte dann beim Stand von 2:2 gegen Mario Henn sogar die Chance auf 3-0 für die Flatliners zu erhöhen, doch Mario checkte stattdessen im klar dominierten 5. Leg zum 3:2 und damit zum 1-2 aus Lauterer Sicht.
Heiko Walter glich dann mit einem 3:1 gegen Markus Hoffmann aus und Thomas Cassagne brachte die Pfälzer dann im Einzel mit dem höchsten Average mit einem 3:0 gegen Marco Metzger erstmals in Führung. Thomas hatte dabei den Schnitt von 26.39 erreicht, während sein Gegner Marco trotz der Niederlage mit 25.57 den zweithöchsten Average im Einzel erreichte. Diese baute Volker Kipp dann mit einem weiteren 3:0 gegen Tom Hübner auf 4-2 aus.
Inzwischen lief es wie geschmiert für Kaiserslautern. Jens Bauer (3:1 gegen Birol Sengöz) und Sascha Goldammer (3:1 gegen Tom Nees) schraubten das Ergebnis bis zur Pause sogar auf 6-2 hoch. Nach der Unterbrechung ging es dann mit den Doppeln weiter.
Während das erste Lauterer Doppel bereits 2:0 führte konnte das parallel spielende nebenan bereits den Lauterer Titelgewinn klarmachen: Volker Kipp und Heiko Walter legten ein glattes 3:0 gegen Andy Specht und Torsten Massino zum 7-2 Endstand hin. Die Flatliners hatten im Doppel 5 neue Leute gebracht um auch diesen das Finalerlebnis zu ermöglichen.
Die Kaiserslauterer feierten diesen Titelgewinn natürlich überschwänglich. Das war Freude pur! Aber auch die Flatliners konnten auf ihr tolles Abschneiden gleich bei der ersten Teilnahme mächtig stolz sein. DDV-Pokal-Vizesieger wird man auch nicht alle Tage!
Es folgte eine Siegerehrung, die zu den stimmungsvollsten gehört die man je gesehen hat. Wieder einmal waren es die Vikings Berlin, die mit ihrer Gasse den Gute-Laune-Reigen eröffneten. Am Ende feierten alle Teams ausgelassen alle anderen - das war einfach Klasse! Damit ging der vielleicht bislang schönste DDV-Pokalwettbewerb zu Ende. Am nächsten Tag sollte es dann in Hanau mit der Bundesliga-Endrunde weitergehen.

Der DV Kaiserslautern wird auf dem Weg zur Siegerehrung ausgiebig beglückwünscht

(Bericht und Fotos von Volker Hatlauf)

2004:

Berichte folgen

2003:

Berichte folgen

2002:

Jokers Stuttgart holen DDV-Pokal nach Baden-Württemberg, Neunkirchen erneut Zweiter

Parallel zur Mannschafts-DM wurde am 29./30. Juni 2002 in Hanau auch der DDV-Pokal ausgespielt. In diesem KO-Wettbewerb, der gut mit dem DFB-Pokal vergleichbar ist, ermitteln zunächst die Landesverbände ihre Pokalsieger und diese treffen sich seit inzwischen 4 Jahren zur Endrunde in Hanau um den bundesweiten DDV-Pokalsieger zu ermitteln. Den Titel gewann diesmal Joker Stuttgart vor dem DC Neunkirchen, der wie im Vorjahr Zweiter wurde. Platz 3 teilten sich die Metzger Boys Bremen und Vorjahressieger Bandits Hunsrück.

Die Auslosung nahmen Klaus Beierl, Dietmar Ernst und Wilfried Kohlstruck vor

Metzger Boys Bremen in Gruppe 1 vor Titelverteidiger Bandits Hunsrück
Wie im Vorjahr nahmen auch diesmal wieder die Vertreter aus 10 Landesverbänden teil, lediglich Schleswig-Holstein und Sachsen fehlten. Es wurde in drei Gruppen gespielt, wobei jeweils der Gruppenerste sich für das Halbfinale qualifizierte. Hinzu kam der beste Gruppenzweite, wobei hierbei in der Vierergruppe nur die Spiele der ersten 3 untereinander gewertet wurden.
In Gruppe 1 war Vorjahresieger Bandits Hunsrück gemeinsam mit den Metzger Boys Bremen der Favorit, während den Neuköllner Haien aus Berlin lediglich Außenseiterchancen eingeräumt wurden.
Gleich im ersten Match trafen die beiden Favoriten aufeinander, wobei die Metzger Boys Bremen nach 0-2 Rückstand doch noch mit 7-5 gegen die Bandits Hunsrück gewannen. Anschließend gewannen die Metzgerboys auch noch mit 8-4 gegen die Neuköllner Haie Berlin und standen als Gruppenerster fest.
Im Duell des Titelverteidigers gegen die Haie sollte dann Platz 2 ausgespielt werden, was recht eindeutig an die Bandits ging. Ein glattes 12-0 legten sie hin und hatten damit recht gute Chancen als bester Gruppenzweiter neben den Fleischereifachverkäufern weiterzukommen, wenn kein anderer Zweiter 3-1 Punkte erreichen würde.

Vorjahressieger Bandits Hunsrück belegte diesmal Platz 3

Jokers Stuttgart gewinnen Gruppe 2 überlegen vor Bochums Zweiter
Einzig Gruppe 2 bestand aus 4 Teams und der Ausgang schien hier ziemlich offen. In der ersten Runde setzte sich der - zum 3. Mal in Folge für den NWDV an den Start gehende - 1. DSC Bochum 2 hauchdünn mit 7-5 gegen den DV Hamburg-Harburg durch. Erst im letzten Doppel machten Kerstin Niederau und Kai Westermeyer den Sieg mit einem 3:1 gegen Henning Felber und Andreas Petersen klar.
Die Why Not Sharks Walsrode aus Niedersachsen hielten bis nach den Einzeln ein 4-4 Unentschieden gegen die Jokers Stuttgart um Uwe Böhmert, verloren aber dann alle 4 Doppel zum 8-4 Endstand für Stuttgart.
Danach trafen die beiden Verlierer des ersten Spiels aufeinander, wobei Walsrode nach 1-4 Rückstand noch mit 7-5 gegen Harburg gewann. Im Parallelspiel geriet Bochums Zweite gegen Stuttgart bis nach den Einzeln böse mit 1-7 in Rückstand und konnte nach Kosmetik in den Doppeln noch eine moderate 4-8 Niederlage erreichen. Platz 1 schien nun den Stuttgartern, die voll überzeugt hatten, nicht mehr zu nehmen.
In einer hart umkämpften Partie setzte sich Bochum danach gegen Walsrode knapp mit 7-5 durch und war damit Gruppenzweiter. Die Stuttgarter wiesen im letzten Gruppenspiel beim 10-2 gegen Harburg nochmals ihre Klasse nach und wurden überlegener Gruppensieger.

Ingo Mauderer vom DV Neunkirchen spielte im Finale einen 10-Darter

Vorjahresfinalist Neunkirchen in Gruppe 3 vor Ergolding
Völlig offen war der Ausgang in Gruppe 3. War nun Krone Hattersheim das stärkste Team, oder vielleicht der Vorjahreszweite SV Neunkirchen oder aber Phantoms Ergolding? Im ersten Match jedenfalls gewann Saarland-Vertreter Neunkirchen gegen die Hessen aus Hattersheim mit 7-5 und schaffte sich damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition.
Auch der bayerische Pokalvertreter Phantoms Ergolding konnte gegen die zuvor hoch gehandelten Hattersheimer, bei denen immerhin u.a. Alexander Köhler und Bianka Strauch spielten, mit 7-5 gewinnen. Damit war Hattersheim draußen und im letzten Spiel zwischen Neunkirchen und Ergolding wurden Platz 1 und 2 ausgespielt.
Hier dominierten die Neunkirchner klar mit 9-3 und zogen damit ins Halbfinale ein. Die Zweitplatzierten der 3 Gruppen hatten jeweils 2-2 Punkte aufzuweisen. Die beste Spieldifferenz hatte dabei Vorjahressieger Bandits Hunsrück mit 17-7 aufzuweisen, der damit als bester Zweiter das Halbfinale komplettierte.

Die starken Metzger Boys aus Bremen wurden diesmal Dritte

Metzger Boys im Halbfinale erst nach Teamgame gegen Stuttgart draußen
Es kam zu zwei Halbfinals, in denen die Sieger sehr schwer vorauszusagen waren. In der Neuauflage des Vorjahresfinales - nur diesmal eben eine Runde früher - führte Neunkirchen nach den Einzeln mit 5-3 gegen die Bandits Hunsrück. Auch die ersten beiden Doppel gingen an die Saarländer, womit Neunkirchen mit 7-3 weiter und der Titelverteidiger draußen war.
Das zweite Halbfinale war bedeutend spannender. Die Jokers Stuttgart gingen mit 1-0 in Führung, doch die Metzgerboys Bremen drehten die Sache zum 4-1 für sich selbst um. Nach den Einzeln stand es dann 5-3 für Bremen.
Doch Stuttgart gewann 3 von 4 Doppeln, womit der Endstand 6-6 lautete und ein Teamgame nötig wurde. Hier setzten sich die Stuttgarter mit 2:0 durch und verwiesen die starken Bremer auf Platz 3. Es würde also keinen dritten Bremer Sieg im vierten Jahr geben!

Der DV Neunkirchen wurde wie im Vorjahr Zweiter im DDV-Pokal

Im Finale 10-Darter vom Neunkirchner Ingo Mauderer
Das Endspiel wurde an 2 Boards gleichzeitig auf ebener Erde gespielt. Stuttgart erwischte einen Superstart und ging mit sage und schreibe 5-0 in Führung, bevor Neunkirchen endlich ins Spiel fand und mit Abschluß der Einzel auf 3-5 verkürzen konnte. Erwähnenswert ist hier unbedingt das letzte Einzel, wo dem Neunkirchener Ingo Mauderer ein 10-Darter gelang (140, 140, 171 - Bullseye!!!).
Die Stuttgarter gewannen dann gleich die beiden ersten Doppel mit 3:0 zum 7-3 Endstand, wobei Bätzner/Friebe und Mayer/Puls die erfolgreich waren. Die Jokers (bitte unbedingt Tschokers aussprechen und nicht Jokers - sie lieben es so!) freuten sich natürlich riesig über den Titel, und die Neunkirchner waren wie im Vorjahr Zweite. Aber immerhin - das hat auch noch niemand geschafft, zweimal ins DDV-Pokalfinale zu kommen!
Es hat einmal wieder riesig Spaß gemacht mit dem DDV-Pokal, dessen Niveau von Jahr zu Jahr ansteigt - und diesmal richtig Klasse war! Zum Glück wird uns dieser Wettbewerb - im Gegensatz zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft - auch in Zukunft erhalten bleiben.

Verdinter DDV-Pokalsieger 2002 wurde Jokers Stuttgart um Uwe Böhmert

(Bericht von Volker Hatlauf, Fotos von Albert Schmidt und Volker Hatlauf)

 

 

 

 

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