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Ehrentafel
(durch anklicken der Jahreszahl gelangt Ihr zu den einzelnen
Veranstaltungen)
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DDV-Cup |
| Jahr |
Deutscher Pokalsieger |
Deutscher Vize-Pokalsieger |
Ergebnis |
|
1998 |
Broadway Diamonds Bremen |
Trible Flyers Böblingen |
7:5 |
| 1999 |
Vikings DC Berlin |
DC Lautre Kaiserslautern |
7:6 |
| 2000 |
Broadway Diamonds Bremen |
DC Albig-Alzey |
7:4 |
| 2001 |
Bandits Hunsrück |
SV Neunkirchen |
7:5 |
| 2002 |
DC Joker Stuttgart |
SV Neunkirchen |
7:3 |
| 2003 |
Taraxacuma Huttenheim |
Wetten E-Darts Bremen |
7:2 |
| 2004 |
DC Vegesack Bremen |
DV Kaiserslautern |
7:6 |
| 2005 |
DV Kaiserslautern |
Flatliners Weingarten |
7:2 |
| 2006 |
Vikings DC Berlin |
1. DC Mülheim/Ruhr |
7:2 |
| 2007 |
1. DSC Bochum |
DV Kaiserslautern |
7:0 |
| 2008 |
TSV Ginnheim |
DV Kaiserslautern |
7:6 |
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| DDV-Verbandspokal |
| Jahr |
Verbandspokalsieger |
Vize-Verbandspokalsieger |
Ergebnis |
| 2006 |
Bust Darts Berlin |
DC Urbach |
7:3 |
| 2007 |
DC Albig-Alzey |
DC Hotzenplotz |
7:3 |
| 2008 |
SC Diedersen |
Arrows Münster |
7:6 |
2005:
DV Kaiserslautern gewinnt DDV-Pokal 2005 vor Flatliners
Weinheim
Am 2. Juli 2005 fand in Hanau die Endrunde
des 8. DDV-Pokalwettbewerbs statt, zu dem jeder Landesverband je eine Mannschaft
entsenden kann. Diesmal gingen 9 Teams an den Start. Es wurde der bislang
stimmungsvollste Pokalwettbewerb und insbesondere die Siegerehrung war ein
absolutes Highlight. Den Titel gewann am Ende in absolut überzeugender Art und
Weise der DV Kaiserslautern. Im Finale bezwang man mit den Flatliners Weinheim
einen ungemein starken Neuling bei der DDV-Pokal-Endrunde. Die beiden dritten
Plätze gewannen der 1. DC Mülheim und die Vikings Berlin.

Nach Platz 2 im Vorjahr holte der DV
Kaiserslautern überzeugend den Titel
Vikings DC Berlin kam in Hammergruppe 1 weiter
Am Samstagmorgen um 10.00 Uhr wurden die 9 für den DDV-Pokal qualifizierten
Mannschaften in 3 Dreiergruppen gelost. Das Halbfinale sollten dann die 3
Gruppensieger sowie der beste 2. Platz erreichen. In Gruppe 1 gingen mit Post SV
Hannover, Vikings DC Berlin und DC Hawks Vilsbiburg gleich 3 Bundesligisten an
den Start - eine absolute Hammergruppe also!
Im ersten Match konnte Hannover eine 3-1 Führung von Berlin bis nach den Einzeln
zum 4-4 ausgleichen. Die Doppel gewannen dann Hannover und Berlin abwechselnd
recht klar, so dass man sich am Ende mit 6-6 trennte. Nach dem 1. Spiel war also
weiterhin alles offen in dieser Gruppe. Allerdings musste Hannover nun im 2.
Match gegen Vilsbiburg gewinnen um noch Platz 1 erreichen zu können.
Es sah zunächst auch sehr gut aus für die Norddeutschen, die mit 3-0 in Führung
gingen. Doch die letzte 5 Einzel fielen allesamt an Vilsbiburg, das also mit
einer 5-3 Führung in die Doppel ging. Hannover gewann das erste und das letzte
Doppel, Vilsbiburg die beiden dazwischen. Die Bayern hatten damit 7-5 gewonnen
und benötigten im letzten Spiel gegen die Vikings Berlin nur noch ein Remis um
die Gruppe mit Platz 1 abzuschließen.
Bis zum 2-2 war das letzte Match recht ausgeglichen, aber dann zog Berlin
mächtig an und gab in den letzten 4 Einzeln nur noch 3 Legs an Vilsbiburg ab.
Berlin führte zu Beginn der Doppel also 6-2, musste dann aber die ersten 3
Doppel an Vilsbiburg abgeben. Doch Dräger/Granz stellten dann im letzten Doppel
mit einem 3:1 gegen die Vilsbiburger Bockelmann/Porst den 7-5 Sieg für Berlin
sicher.
In der Abschlusstabelle war Berlin mit 3-1 Punkten (13-11 Spiele / 51:41 Legs)
Erster und stand damit im Halbfinale. Vilsbiburg musste nun bei 2-2 Punkten
(12-12 Spiele / 48:48 Legs) hoffen, als bester Zweiter noch weiterzukommen.
Hannover war mit 1-3 Punkten (11-13 Spiele / 41:51 Legs) definitiv
ausgeschieden.

Mitfavorit Vikings DC Berlin belegte bei der
DDV-Pokalendrunde Platz 3
1. DC Mülheim/Ruhr gewann die Gruppe 2
In Gruppe 2 schien Mannschafts-Rekordmeister 1. DC Mülheim/Ruhr der Favorit zu
sein. Auch wann man nicht mehr über die Traummannschaft der 90er-Jahre verfügt,
hat man inzwischen doch wieder eine sehr schlagkräftige Truppe zusammen. Dazu
kamen der DSV Alster Hamburg und die Flatliners Weingarten.
Zunächst trafen Weingarten und Hamburg aufeinander. Da wunderte sich der Jörg
Bleckmann sicherlich, dass sein 3:1 gegen Tom Hübner der einzige Hamburger
Spielgewinn in den Einzeln war. Mit 7-1 lag Weingarten vor den Doppeln vorn! In
den Doppeln sah es dann nicht viel anders aus. Erneut ging nur ein Punkt an
Hamburg, so dass Weingarten am Ende mit 10-2 gewonnen hatte.
Viele hatten Weingarten vor Turnierbeginn nicht auf der Rechnung gehabt, stand
doch kein einziger der bekannten DDV-Topspieler in diesem Team. Des Rätsels
Lösung: Weingartens Team bestand auf vielen Spitzenspielern aus dem E-Dart, die
inzwischen auch normale Darts im BWDV werfen.
Auch im 2. Spiel gegen Mülheim zeigten sich die Flatliners stark, kamen sie doch
mit einer 5-3 Führung aus den Einzeln. Doch Mülheim knüpfte an alte Traditionen
ungemeiner Doppelstärke an und gewann dann alle 4 Doppel zum 7-5 Erfolg, wobei
man insgesamt nur ein einziges Leg abgab!
Schon mit einem Remis im letzten Spiel gegen Hamburg hätte Mülheim den
Gruppensieg erreicht. Zwar gelang es Hamburgs Christer Johansson gleich zu
Beginn mit 3:1 gegen Mülheims starken Olaf Tupuschis zu gewinnen, doch nach den
Einzeln lag Mülheim dann doch 6-2 vorn. Angesichts des damit bereits erreichten
Halbfinales waren die Mülheimer vielleicht nicht mehr ganz so konzentriert und
gaben noch 3 Doppel zum 7-5 Erfolg ab.
Mülheim war also mit 4-0 Punkten (14-10 Spiele / 50:34 Legs) Gruppenerster,
gefolgt von den Flatliners mit 2-2 Punkten (15-9 Spiele / 50:36 Legs), die aber
gegenüber dem Zweiten der Gruppe 1 das deutlich bessere Spielverhältnis
aufwiesen und damit zunächst einmal bester Zweiter waren - wenn es in Gruppe 3
nicht noch einen besseren geben würde. Gruppendritter wurde Hamburg mit 0-4
Punkten (7-17 Spiele / 28:58 Legs).

Auch der 1. DC Mülheim/Ruhr wurde Dritter beim
DDV-Pokal in Hanau
DV Kaiserslautern in Gruppe 3 souveräner
Erster
Die dritte und damit letzte Gruppe war mit den beiden Bundesligisten DV
Kaiserslautern und Strangers Bremen sowie dem Ex-Bundesligisten DC Bruchköbel
besetzt. Also schienen auch hier die Trauben ziemlich hoch zu hängen!
Gleich im ersten Match machten die Kaiserslauterer ihre blendende Turnierform
klar. Einzig und allein Derek Thomson konnte in den Einzeln gegen Udo Giese mit
3:2 ein Spiel für Bruchköbel gewinnen. Auch die Doppel fielen ausnahmslos an die
Lauterer, die damit am Ende 11-1 gewannen - und dabei in allen 12 Matches
zusammen lediglich 8 Legs abgaben!
Im zweiten Spiel ging es dann gegen den Nordbundesligisten Strangers Bremen, und
wieder zeigten sich die Pfälzer von ihrer allerbesten Seite! Kein einziges
Einzel konnten die Bremer gewinnen, und erst im allerletzten Doppel machten
Cunningham/Günther mit einem 3:1 gegen Giese/Kipp den Ehrenpunkt für die
Norddeutschen. Kaiserslautern stand nach zweimal 11-1 natürlich im Halbfinale.
Für Bruchköbel und die Strangers war das letzte Gruppenspiel gegeneinander dann
so etwas wie ein Freundschaftsspiel. Denn egal wie es ausgehen würde, nach den
hohen Niederlagen würde keiner von ihnen mehr die Flatliners als besten
Gruppenzweiten ablösen konnen! So trennte man sich schiedlich/friedlich mit 6-6
Unentschieden.
Gruppenerster war Kaiserslautern mit 4-0 Punkten (22-2 Spiele / 68:22 Legs) vor
den Strangers mit 1-3 Punkten (7-17 Spiele / 36:59 Legs). Nur aufgrund der mehr
gewonnenen Legs wurde Bruchköbel Gruppenletzter mit 1-3 Punkten (7-17 Spiele /
33:56 Legs).

Die starken Flatliners Weinheim feierten einen
schönen Erfolg als Vizepokalsieger
Flatliners bezwingen im Halbfinale
überraschend Vikings
Das KO-Halbfinale wurde dann von Bundespielleiter Wilfried Kohlstruk neu
ausgelost. Dabei trafen die Flatliners Weinheim als bester Gruppenzweiter auf
die Vikings Berlin, die einer der Top-Favoriten auf den Titel waren.
Wieder beeindruckten die Flatliners. Torsten Mußgnug siegte 3:2 gegen Adam
Adamczuk und Markus Leclerc setzte sich mit 3:1 gegen Sven Dräger durch. Doch
mit den nächsten beiden Einzeln konnten die Vikings zum 2-2 ausgleichen. Jörg
Goga und Thomas Granz gewannen jeweils 3:0 gegen Freddy Roller bzw. Markus
Hoffmann.
Marco Metzger brachte dann wieder Weinheim mit einem 3:1 gegen Jörg Pohl in
Führung, die dann aber Ingo Neef mit 3:2 gegen Tom Hübner postwendend ausglich.
Der vielleicht entscheidende Doppelschlag gelang den Flatliners dann in den
letzten beiden Einzeln. Hauchdünn mit jeweils 3:2 siegten Birol Sengöz und Tom
Nees gegen Thorsten Schuhmacher bzw. Frank Gansen.
Gleich in den ersten beiden Doppeln mußte sich Berlin dann zum 4. und 5. Mal
ganz knapp mit 2:3 geschlagen geben, womit Weinheim vorzeitig 7-3 gewonnen
hatte. Das Team aus Baden-Württemberg hatte die Überraschung gegen den Favoriten
aus Berlin geschafft und stand im Pokalfinale.
Gegner dort würde der Sieger des anderen Halbfinals sein, wo sich die
Bundesligisten DV Kaiserslautern und 1. DC Mülheim gegenüberstanden. Markus
Braun brachte die Lauterer mit einem 3:1 gegen Jörg Schlechta in Führung, die
Marko Remmler aber für Mülheim mit einem 3:1 gegen Volker Kipp ausgleichen
konnte.
Mario Henn brachte die Pfälzer dann mit dem 3:1 gegen Christian Lechtken mit 2-1
in Führung. Diesmal war es Mario Giorni, dessen 3:1 gegen Simon Pfeiffer den 2-2
Ausgleich für Mülheim brachte. Doch dann kam der Lauterer Doppelschlag. Zunächst
gewann Thomas Cassagne 3:1 gegen Olaf Tupuschis und dann siegte Jens Bauer mit
3:2 gegen Gordon Kalke. Lautern führte mit 4-2.
Ralf Neumann gewann dann wieder das vorletzte Einzel für Mülheim mit 3:1 gegen
Jürgen Steller, aber Sascha Goldammer stellte dann das 5-3 nach den Einzeln für
Kaiserslautern mit einem 3:0 gegen Jürgen Lechtken sicher.
Die Doppel wurden dann abwechselnd - und vom Ergebnis her immer recht klar -
gewonnen. Kaiserslautern hatte sich am Ende mit 7-5 durchgesetzt und damit den
1. DC Mülheim auf Platz 3 verwiesen, den er sich mit den Vikings Berlin teilte.

Im Endspiel laufen gerade die ersten beiden
Doppel, welche die Entscheidung brachten
DV Kaiserslautern gewinnt im 2. Anlauf das
Pokalfinale
Zum 2. Mal in Folge stand der DV Kaiserslautern damit im Pokalfinale. Im Vorjahr
war man erst nach Teamgame 6-7 gegen Vegesack Bremen unterlegen. Diesmal wollte
man natürlich gegen Pokalfinal-Neuling Flatliners Weingarten unbedingt gewinnen.
Das Endspiel wurde diesmal nicht auf der Bühne, dafür aber noch am gleichen Tag
- parallel an 2 Boards - auf ebener Erde gespielt.
Zunächst sah es schlecht aus für Kaiserslautern. Markus Braun unterlag 2:3 gegen
Torsten Mußgnug und Jürgen Steller verlor 0:3 gegen Markus Leclerc. Freddy
Roller hatte dann beim Stand von 2:2 gegen Mario Henn sogar die Chance auf 3-0
für die Flatliners zu erhöhen, doch Mario checkte stattdessen im klar
dominierten 5. Leg zum 3:2 und damit zum 1-2 aus Lauterer Sicht.
Heiko Walter glich dann mit einem 3:1 gegen Markus Hoffmann aus und Thomas
Cassagne brachte die Pfälzer dann im Einzel mit dem höchsten Average mit einem
3:0 gegen Marco Metzger erstmals in Führung. Thomas hatte dabei den Schnitt von
26.39 erreicht, während sein Gegner Marco trotz der Niederlage mit 25.57 den
zweithöchsten Average im Einzel erreichte. Diese baute Volker Kipp dann mit
einem weiteren 3:0 gegen Tom Hübner auf 4-2 aus.
Inzwischen lief es wie geschmiert für Kaiserslautern. Jens Bauer (3:1 gegen
Birol Sengöz) und Sascha Goldammer (3:1 gegen Tom Nees) schraubten das Ergebnis
bis zur Pause sogar auf 6-2 hoch. Nach der Unterbrechung ging es dann mit den
Doppeln weiter.
Während das erste Lauterer Doppel bereits 2:0 führte konnte das parallel
spielende nebenan bereits den Lauterer Titelgewinn klarmachen: Volker Kipp und
Heiko Walter legten ein glattes 3:0 gegen Andy Specht und Torsten Massino zum
7-2 Endstand hin. Die Flatliners hatten im Doppel 5 neue Leute gebracht um auch
diesen das Finalerlebnis zu ermöglichen.
Die Kaiserslauterer feierten diesen Titelgewinn natürlich überschwänglich. Das
war Freude pur! Aber auch die Flatliners konnten auf ihr tolles Abschneiden
gleich bei der ersten Teilnahme mächtig stolz sein. DDV-Pokal-Vizesieger wird
man auch nicht alle Tage!
Es folgte eine Siegerehrung, die zu den stimmungsvollsten gehört die man je
gesehen hat. Wieder einmal waren es die Vikings Berlin, die mit ihrer Gasse den
Gute-Laune-Reigen eröffneten. Am Ende feierten alle Teams ausgelassen alle
anderen - das war einfach Klasse! Damit ging der vielleicht bislang schönste
DDV-Pokalwettbewerb zu Ende. Am nächsten Tag sollte es dann in Hanau mit der
Bundesliga-Endrunde weitergehen.

Der DV Kaiserslautern wird auf dem Weg zur
Siegerehrung ausgiebig beglückwünscht
(Bericht und Fotos von Volker Hatlauf)
2004:
Berichte folgen
2003:
Berichte folgen
2002:
Jokers Stuttgart holen DDV-Pokal nach Baden-Württemberg,
Neunkirchen erneut Zweiter
Parallel zur Mannschafts-DM wurde am 29./30. Juni 2002 in
Hanau auch der DDV-Pokal ausgespielt. In diesem KO-Wettbewerb, der gut mit dem
DFB-Pokal vergleichbar ist, ermitteln zunächst die Landesverbände ihre
Pokalsieger und diese treffen sich seit inzwischen 4 Jahren zur Endrunde in
Hanau um den bundesweiten DDV-Pokalsieger zu ermitteln. Den Titel gewann diesmal
Joker Stuttgart vor dem DC Neunkirchen, der wie im Vorjahr Zweiter wurde. Platz
3 teilten sich die Metzger Boys Bremen und Vorjahressieger Bandits Hunsrück.

Die Auslosung nahmen Klaus Beierl, Dietmar
Ernst und Wilfried Kohlstruck vor
Metzger Boys Bremen in Gruppe 1 vor
Titelverteidiger Bandits Hunsrück
Wie im Vorjahr nahmen auch diesmal wieder die Vertreter aus 10 Landesverbänden
teil, lediglich Schleswig-Holstein und Sachsen fehlten. Es wurde in drei Gruppen
gespielt, wobei jeweils der Gruppenerste sich für das Halbfinale qualifizierte.
Hinzu kam der beste Gruppenzweite, wobei hierbei in der Vierergruppe nur die
Spiele der ersten 3 untereinander gewertet wurden.
In Gruppe 1 war Vorjahresieger Bandits Hunsrück gemeinsam mit den Metzger Boys
Bremen der Favorit, während den Neuköllner Haien aus Berlin lediglich
Außenseiterchancen eingeräumt wurden.
Gleich im ersten Match trafen die beiden Favoriten aufeinander, wobei die
Metzger Boys Bremen nach 0-2 Rückstand doch noch mit 7-5 gegen die Bandits
Hunsrück gewannen. Anschließend gewannen die Metzgerboys auch noch mit 8-4 gegen
die Neuköllner Haie Berlin und standen als Gruppenerster fest.
Im Duell des Titelverteidigers gegen die Haie sollte dann Platz 2 ausgespielt
werden, was recht eindeutig an die Bandits ging. Ein glattes 12-0 legten sie hin
und hatten damit recht gute Chancen als bester Gruppenzweiter neben den
Fleischereifachverkäufern weiterzukommen, wenn kein anderer Zweiter 3-1 Punkte
erreichen würde.

Vorjahressieger Bandits Hunsrück belegte
diesmal Platz 3

Jokers Stuttgart gewinnen Gruppe 2 überlegen
vor Bochums Zweiter
Einzig Gruppe 2 bestand aus 4 Teams und der Ausgang schien hier ziemlich offen.
In der ersten Runde setzte sich der - zum 3. Mal in Folge für den NWDV an den
Start gehende - 1. DSC Bochum 2 hauchdünn mit 7-5 gegen den DV Hamburg-Harburg
durch. Erst im letzten Doppel machten Kerstin Niederau und Kai Westermeyer den
Sieg mit einem 3:1 gegen Henning Felber und Andreas Petersen klar.
Die Why Not Sharks Walsrode aus Niedersachsen hielten bis nach den Einzeln ein
4-4 Unentschieden gegen die Jokers Stuttgart um Uwe Böhmert, verloren aber dann
alle 4 Doppel zum 8-4 Endstand für Stuttgart.
Danach trafen die beiden Verlierer des ersten Spiels aufeinander, wobei Walsrode
nach 1-4 Rückstand noch mit 7-5 gegen Harburg gewann. Im Parallelspiel geriet
Bochums Zweite gegen Stuttgart bis nach den Einzeln böse mit 1-7 in Rückstand
und konnte nach Kosmetik in den Doppeln noch eine moderate 4-8 Niederlage
erreichen. Platz 1 schien nun den Stuttgartern, die voll überzeugt hatten, nicht
mehr zu nehmen.
In einer hart umkämpften Partie setzte sich Bochum danach gegen Walsrode knapp
mit 7-5 durch und war damit Gruppenzweiter. Die Stuttgarter wiesen im letzten
Gruppenspiel beim 10-2 gegen Harburg nochmals ihre Klasse nach und wurden
überlegener Gruppensieger.

Ingo Mauderer vom DV Neunkirchen spielte im
Finale einen 10-Darter

Vorjahresfinalist Neunkirchen in Gruppe 3 vor
Ergolding
Völlig offen war der Ausgang in Gruppe 3. War nun Krone Hattersheim das stärkste
Team, oder vielleicht der Vorjahreszweite SV Neunkirchen oder aber Phantoms
Ergolding? Im ersten Match jedenfalls gewann Saarland-Vertreter Neunkirchen
gegen die Hessen aus Hattersheim mit 7-5 und schaffte sich damit eine
ausgezeichnete Ausgangsposition.
Auch der bayerische Pokalvertreter Phantoms Ergolding konnte gegen die zuvor
hoch gehandelten Hattersheimer, bei denen immerhin u.a. Alexander Köhler und
Bianka Strauch spielten, mit 7-5 gewinnen. Damit war Hattersheim draußen und im
letzten Spiel zwischen Neunkirchen und Ergolding wurden Platz 1 und 2
ausgespielt.
Hier dominierten die Neunkirchner klar mit 9-3 und zogen damit ins Halbfinale
ein. Die Zweitplatzierten der 3 Gruppen hatten jeweils 2-2 Punkte aufzuweisen.
Die beste Spieldifferenz hatte dabei Vorjahressieger Bandits Hunsrück mit 17-7
aufzuweisen, der damit als bester Zweiter das Halbfinale komplettierte.

Die starken Metzger Boys aus Bremen wurden
diesmal Dritte

Metzger Boys im Halbfinale erst nach Teamgame
gegen Stuttgart draußen
Es kam zu zwei Halbfinals, in denen die Sieger sehr schwer vorauszusagen waren.
In der Neuauflage des Vorjahresfinales - nur diesmal eben eine Runde früher -
führte Neunkirchen nach den Einzeln mit 5-3 gegen die Bandits Hunsrück. Auch die
ersten beiden Doppel gingen an die Saarländer, womit Neunkirchen mit 7-3 weiter
und der Titelverteidiger draußen war.
Das zweite Halbfinale war bedeutend spannender. Die Jokers Stuttgart gingen mit
1-0 in Führung, doch die Metzgerboys Bremen drehten die Sache zum 4-1 für sich
selbst um. Nach den Einzeln stand es dann 5-3 für Bremen.
Doch Stuttgart gewann 3 von 4 Doppeln, womit der Endstand 6-6 lautete und ein
Teamgame nötig wurde. Hier setzten sich die Stuttgarter mit 2:0 durch und
verwiesen die starken Bremer auf Platz 3. Es würde also keinen dritten Bremer
Sieg im vierten Jahr geben!

Der DV Neunkirchen wurde wie im Vorjahr Zweiter
im DDV-Pokal
Im Finale 10-Darter vom Neunkirchner Ingo
Mauderer
Das Endspiel wurde an 2 Boards gleichzeitig auf ebener Erde gespielt. Stuttgart
erwischte einen Superstart und ging mit sage und schreibe 5-0 in Führung, bevor
Neunkirchen endlich ins Spiel fand und mit Abschluß der Einzel auf 3-5 verkürzen
konnte. Erwähnenswert ist hier unbedingt das letzte Einzel, wo dem Neunkirchener
Ingo Mauderer ein 10-Darter gelang (140, 140, 171 - Bullseye!!!).
Die Stuttgarter gewannen dann gleich die beiden ersten Doppel mit 3:0 zum 7-3
Endstand, wobei Bätzner/Friebe und Mayer/Puls die erfolgreich waren. Die Jokers
(bitte unbedingt Tschokers aussprechen und nicht Jokers - sie lieben es so!)
freuten sich natürlich riesig über den Titel, und die Neunkirchner waren wie im
Vorjahr Zweite. Aber immerhin - das hat auch noch niemand geschafft, zweimal ins
DDV-Pokalfinale zu kommen!
Es hat einmal wieder riesig Spaß gemacht mit dem DDV-Pokal, dessen Niveau von
Jahr zu Jahr ansteigt - und diesmal richtig Klasse war! Zum Glück wird uns
dieser Wettbewerb - im Gegensatz zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft - auch
in Zukunft erhalten bleiben.

Verdinter DDV-Pokalsieger 2002 wurde Jokers
Stuttgart um Uwe Böhmert
(Bericht von Volker Hatlauf, Fotos von Albert
Schmidt und Volker Hatlauf)
© Copyright 2007 Deutscher Dart-Verband e.V. |